Sonden zum Mond

Vielleicht auch noch von Interesse, wo liegt überhaupt dieser etwas obskure Krater Shioli und was weiß man darüber?

Der relativ junge Krater Shioli hat einen Durchmesser von 270 m und liegt im Innern des älteren und mit 98 km wesentlich größeren Cyrillus, der zusammen mit dem nahezu gleichgroßen Theophilus ein markantes Kraterpaar bildet. Die Koordinaten von Shioli sind: 13.33° S /25.23° O am Rande vom Mare Nectaris.

Hier sind ein paar Aufnahmen mit zunehmendem Zoomfaktor vom Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO):

Shioli_01.jpg

Shioli_02.jpg

Shioli_03.jpg

Credit: Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO)
 
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>>> Japan lands on the Moon - upside down?

Wie eine Schildkröte oder ein Käfer, der hilflos auf dem Rücken liegt?

Wie wär's gegen solche Missgeschicke mit einem alten Trick aus der Spielzeugkiste: Stehaufmännchen

Die Schwerebeschleunigung auf dem Mond ist zwar nur 0,165 g, aber das sollte doch wohl reichen, zwischen oben und unten zu unterscheiden ...

Gruß, Peter
 
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Aus der Spielzeugkiste stammt wohl auch die kleine kugelförmige Sonde SORA-Q, hergestellt von einem Spielzeughersteller, einem bekannten Konzern und einer Universität und als Spielzeugversion für 21190 YEN (ca. 130 €) zu kaufen. Leider benötigt die kleine Kugel auch Strom. Hat vermutlich keine eigene Stromversorgung. Kennt jemand die Reichweite, wie weit die Kugel rollen kann ?
VG Jan
 
Wie weit weiss ich nicht, aber beide "Rover" haben Batterien die nur wenige Stunden funktionieren.
Rover-1 hat direkt mit der Erde kommuniziert, bei Nr. 2 ist mir das nicht so recht klar geworden.
Vielleicht haben wir ja Glück und es gibt irgendein Foto vom Rover-1 mit dem umgekippten Lander.
Thorsten
 
Hallo,
Die Schwerebeschleunigung auf dem Mond ist zwar nur 0,165 g, aber das sollte doch wohl reichen, zwischen oben und unten zu unterscheiden ...
Das schon, aber es funktioniert leider nur auf glattem, ebenen Boden. Versuche mal, ein Stehaufmännchen in den Sand zu legen, da tut sich selbst bei irdischer Schwerebeschleunigung nicht viel.

„Landen und danach kontrolliert umkippen“ ist ein irgendwie merkwürdiges Konzept um eine Sonde auf dem Mond abzusetzen und hat den Darwintest nicht bestanden. Aber wir wissen ja, dass die Evolution auch aus Fehlern lernt.

Grüße
Maximilian
 
Vielleicht die wichtigste Schlussfolgerung daraus ist, dass die Solarzellen des Slim Landers jetzt vermutlich nach Westen zeigen.
(Ich hatte das weiter oben falsch analysiert, weil ich nicht den richtigen Landeort mit der korrekten Richtung der Bodenneigung verwendet hatte.)

Das würde bedeuten, dass so etwa in einer Woche die Solarzellen anfangen könnten, Strom zu erzeugen.
Es bleibt spannend.

Gruss
Thorsten

PS: Stehaufmännchen: Ausser dem was Maximilian sagt kommt noch dazu, dass die meist Bleigewichte haben um den Schwerpunkt so tief legen zu können. Für einen auf minimales Gewicht getrimmten Mondlander nicht wirklich eine Option.
 
Vielleicht wäre es auch möglich gewesen, die sehr dünnen Solarpanele auf mehreren Seiten der Sonde in ausreichender Fläche anzubringen. Mit einer ungünstigen Endposition nach der Landung hätte man rechnen können und hätte dadurch das Risiko einer Verschattung durch Umkippen verringert. Dürfte eine Gewichts- und Konstruktionsfrage sein. Wäre auch nur eine Hilfslösung, da die richtige Landeposition sicherlich Voraussetzung für das Funktionieren der übrigen Systeme ist.
Gruss Jan
 
Hi all,

tja, da hätte man besser auf den Spielzeughersteller gehört ! Die bringen per se doch für die Raumfahrttechnik gute Vorraussetzungen mit, vor allem im Bereich Live-Testing. Was die Terrorkids nicht kaputtkriegen, hält auch dem härtesten Raumeinsatz stand!! Hätte man die grosse Sonde auch nach dem Prinzip der Kugelsonde ausgelegt, gäbs die Probleme mit dem umkippen nicht :LOL:
Greetz
-Cpt.B.
 
gestern konnte ich die beiden Krater noch aufnehmen von Slim ist nix zu sehen… :LOL:
Wenn man aber mal sich die LRO Bilder anschaut seiht man ja drei helle Krater davon der untere Shioli. Das koennte die drei hellen Punkte in meinem Bild sein. Zumal ja Tagseite die hellen Krater das Sonnenlicht stark reflektieren.
IMG_2950.png
 
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Raumfahrt ist schon ein schräges Business. Es ist ja auf alle Fälle eine bemerkenswerte Leistung, mit einer unbemannten Sonde so einen Krater-Winzling zu treffen, und dann auch noch aufzusetzen (und nicht aufzuschlagen ...). Im Gegensatz dazu ist es dann schon verwunderlich, dass Missionen oft nichtigen Kleinigkeiten scheitern, wie einem , naja, sagen wir mal subotimal durchdachten Landeverfahren oder, wie bei der anderen Sonde, einem doofen Ventil.
In den Sitzungen und Meetings des japanischen Teams dürfte es grad ziemlich rund gehen, die Projektleiter können von Glück reden, dass sie nicht mehr im 18. Jhdt. leben, und Sepuku das mindeste war, was in solcher Situation vom Verantwortlichen erwartet wurde. BTW, wie lautet eigentlich "ichhabsjagleichgewusstdassdieseIdeenichtfunktioniertaberaufmichhörtjakeiner" auf japanisch? :)
Aberr noch ist nix verloren, demnächst sollen ja wd. bemannte Mond-Missionen statffinde, dann schickt man einfach jemand vorbei, der dem Ding mal 'nen richtigen Yoko-Geri verpasst, dann stehts richtig.
Banzai!! :LOL:
 
Hallo!
Es ist ja auf alle Fälle eine bemerkenswerte Leistung, mit einer unbemannten Sonde so einen Krater-Winzling zu treffen, und dann auch noch aufzusetzen (und nicht aufzuschlagen ...).
Finde ich ehrlich gesagt nicht. Vor 57 Jahren, da waren viele hier entweder noch nicht geboren oder ziemlich klein, setzte Surveyor 3 nur drei Kilometer entfernt von seiner geplanten Landestelle auf. Das war im selben Jahr, als in Deutschland das Farbfernehen eingeführt wurde, nur um den Stand der Technologie zu zeigen. Zwei Jahre später ist dann Apollo 12 nur 150m entfernt von Surveyor 3 weich auf dem Mond gelandet, zugegebenermassen mit ein wenig Handsteuerung während der letzten Minute. Ich will die Leistung von Charles Conrad nicht schmälern, aber das könnte heute ein Raspberry Pi mit einer einfachen Kamera auch leisten.

Insofern muss ich sagen: Nein, es ist keine besondere Leistung, im Jahr 2024 einen anvisierten Punkt auf dem Mond zu treffen und weich zu landen. Und erst recht nicht, wenn man seine zigmillionen-$/Euro/Yen-teure Sonde trotzdem verliert. Beeindruckt mich überhaupt nicht.

Grüße
Maximilian
 
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Insofern muss ich sagen: Nein, es ist keine besondere Leistung, im Jahr 2024 einen anvisierten Punkt auf dem Mond zu treffen
Ja, gut, OK, da fehlt mir das nötige Hintergrundwissen. Wobei ich zwischenzeitlich selbst mal spasseshalber gedacht habe, wenn das heute so schwierig scheint, sauber auf dem Mond anzukommen, wie haben das damals die Apollo-Astros gemacht, ohne den ganzen heutigen High-Tech-Schnickschnack. Bzw. es ist vielleicht doch was dran an der Verschwörungstheorie von wegen das war alles nur Hollywood-Fake :ROFLMAO:

Man macht sich halt gerne lustig drüber, wenn was schiefläuft, und je skurriler die Action, desto mehr. Von daher wollte ich es mit der Häme nicht übertreiben. Aber in technischer Hinsicht hast du wohl recht, mit den heutigen Mitteln ist vielleicht eine solche Landung quasi schon als Standard-Programm zu betrachten.
Greetz
-Cpt.B.
 
Hallo!
Wobei ich zwischenzeitlich selbst mal spasseshalber gedacht habe, wenn das heute so schwierig scheint, sauber auf dem Mond anzukommen, wie haben das damals die Apollo-Astros gemacht, ohne den ganzen heutigen High-Tech-Schnickschnack.
Die haben das genau so geübt, wie heute KI trainiert wird. Da wurden mit Hilfe der damals besten Fotos des Mondes (von den Lunar-Orbiter Sonden aufgenommen) dreidimensionale Modelle der Mondoberfläche in verschiedenen Maßstäben gebaut. Als echte „3D Modelle“, kein Computersimulationskram. Über diese Modelle ist dann eine Kamera „geflogen“, die mit dem Flugsimulator der Mondlandefähre verbunden war, und den Astronauten im Simulator ein möglichst realistisches Bild ihres Anfluges gezeigt hat. Diesen Anflag haben sie dann wochen- und monatelang trainiert, bis sie sich jedes einzelne Hügelchen und jeden kleinsten Krater (natürlich nur so klein, wie es die verfügbaren Bilder hergaben) eingeprägt hatten. Der Erfolg bei den Landungen beruhte dann auf dem Erinnerungsvermögen des jeweiligen Piloten. Man hätte auch nicht so einfach Besatzungen tauschen können, denn Armstrong hat das Gelände von Apollo 11, Conrad das von 12, Lovell das von 13 und so weiter auswendig gelernt. Die hätten sich an der Landestelle einer anderen Mission ohne ausführliches Training gar nicht zurechtgefunden.

Heute trainiert man auf diese Weise, allerdings mit Computermodellen, die Software, mit der ein Lander seine Landestelle anfliegt. Dank schier unermesslichem Speicher kann natürlich jeder Lander im Prinzip seine eigene hochaufgelöste Mondkarte haben und braucht nicht mehr für einen speziellen Punkt trainiert werden. Wenn irgendwann der Mond sein eigenes GPS hat, die ersten Testsatelliten dafür sind meines Wissens bereits im Orbit, wird das alles noch viel einfacher.

Viele Grüße
Maximilian
 
Finde ich ehrlich gesagt nicht. Vor 57 Jahren [...] setzte Surveyor 3 nur drei Kilometer entfernt von seiner geplanten Landestelle auf.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass das auch mit der Miniaturisierung der Lander zu tun hat. Apollo, Surveyor, Cháng'é... sind richtige Brocken. Die die nicht so gut ankommen sind eher irgendwelche etwas grössere Schuhkartons (zumindest mein subjektiver Eindruck, ich habe es nicht nachgeprüft). In einer robusten Sonde kann man halt besser robuste Hardware (und Software :LOL:) einbauen, und ausserdem haut die nicht gleich jedes dahergekullerte Kieselsteinchen um.

Gruss
Thorsten
 
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Wenn man bei den Verschwoerungstheorien bleibt. Ich sag nur aktueller kalter Krieg. Wenn da der KGB mal nicht die Finger um Spiel hat nur um dem Klassenfeind den Erfolg nicht zu gönnen bzw. den Misserfolg schön breit zu treten nach dem Motto hey, russchisches oder chinesisches Volk, seht her, der Westen kriegt es nicht gebacken, wir sind die besseren. Manchmal frage ich ich mich ob an sowas nicht doch mehr dran ist… Es kann's doch eigentlich nicht sein das da ständig was schief geht….
 
Hallo!
Es kann's doch eigentlich nicht sein das da ständig was schief geht….
Vieles funktioniert doch auch. Noch besser funktionieren würde es, wenn nicht jedes „Land“ für sich seinen eigenen Mond-/Mars-/Sonstwolander entwickeln und dabei von Null anfangen würde, sondern man sich zusammen täte und auf dem Vorhandenen aufbauend besseres Neues entwickelte. Kann ich bei großen Staaten wie China und den USA verstehen, aber muß Japen für sich alleine das Rad neu erfinden? Rausgeschmissene Manpower und rausgeschmissenes Geld ist das, weiter nichts. Die sollen mit der NASA und/oder ESA zusammenarbeiten und den Stand der Forschung weiterbringen. Mit ihrem Kleingemurkse erreichen sie gar nichts. Aber das werden sie schon noch verstehen.

Grüße
Maximilian
 
Ist halt wie bei kleinen Kindern, jeder will selbst basteln. Man braucht nur an die eigene Kindheit zu denken, man hatte sich beim Basteln verheddert, und es nicht hingekriegt, dann kam Papa und sagte "So, ich zeig dir mal wie's geht... " und pah!, sofort war's langweilig :)
Ausserdem, die grossen lassen die kleinen i.d. Regel nicht mitspielen, oder höchste für Hilfsdeppen-Aufgaben. Man stelle es sich mal vor, Japan wäre zur ESA od. NASA gegangen, "Hey Guys, wir haben da eine voll coole Idee, einen Sumo-Lander, das funktioniert aber sowas von 100 pro, , haben wir ja schon hunderte Jahre tradionell erprobt (siehe Bild oben). Und den nennen wir dann SLIM (Sumo Landing Ippon Module), weil, bei slim denkt natürlkich keiner an Sumo, trickreich, wa, da staunt ihr!!"
Da hätten die NA(E)SA BigHeadz wahrscheinlich nur gesagt: "Die spinnen, die Römer!" (ähm, die Japaner), und wir hätten alle einen Gag verpasst :(
 
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Hallo!
Ausserdem, die grossen lassen die kleinen i.d. Regel nicht mitspielen, ...
Wenn sie Geld mitbringen schon. Man braucht nicht einmal in Europa sein, um als „assoziiertes Mitglied“ bei der ESA mitzumachen. Für das Geld, das die Japaner da gerade für ihr SLIM verbrannt haben, hätten sie unter dem Dach der ESA auch ein Mondlandegerät entwickeln können. Da hätten dann sicher ein paar andere noch mitreden wollen, aber vielleicht wäre das nicht schlecht gewesen, denn dann hätte es vielleicht funktioniert.

Grüße
Maximilian

PS: Und ich habe übrigens als Kind gerne mit anderen Kindern zusammen gespielt und gebastelt. Das war das Gegenteil von langweilig.
 
Tja, nu, wat willst maache ... Internationale Zusammenarbeit scheint aktuell grad nicht so richtig 'en vogue' zu sein.

Aber vielleicht hat sich das Ganze wenigstens für den Spielzeughersteller gelohnt, und er konnte Business mit den Kugeln machen. Wer weiss, eventuell ist die Kugel ja auch zu mehr gut, möglicherweise kann man damit Maulwürfe, Wühlmäuse und Nachbar's Katze aus dem Garten verjagen. Wäre nicht das erste Mal, dass bahnbrechende Erfindungen aus der Raumfahrt den Menschen auf Erden im Alltag grossen Nutzen bringen :)
 
Hallo!
Tja, nu, wat willst maache ... Internationale Zusammenarbeit scheint aktuell grad nicht so richtig 'en vogue' zu sein.
Davon sehe ich nichts. Vor nicht einmal vier Wochen haben die USA und Rußland die Zusammenarbeit bei der ISS um weitere zwei Jahre verlängert. Und dabei wird es sicher nicht bleiben. Das James Webb Teleskop ist auch ein internationales Projekt, wenn auch der Löwenanteil aus den USA kommt, das sehr erfolgreich ist. Airbus baut die besten Flugzeuge der Welt, in keinem einzigen der Partnerstaaten könnten alleine solche Flugzeuge entwickelt und gebaut werden. Ohne internationale Zusammenarbeit sind große Projekte im Bereich der Luft- und Raumfahttechnik gar nicht möglich, es sei denn, man hätte einen Multimilliardär als Eigner und Sponsor.

Grüße
Maximilian
 
Hi,
nun, wie schonmal erwähnt habe ich ja -im Gegensatz zu vielen anderen Postern in diesem Thread - keine wirklich fundierte Ahnung von der Materie. Solche Gelegenheiten wie den Sumo-Lander kann ich mir halt nicht entgehen lassen, mal ein paar Possen zu reissen :)

Wenn ich mir aber jetzt o.g. Projekte anschaue, fällt mir auf, das sind alles 'alte' Projekte, d.h. vor vielen Jahren in die Wege geleitet. Und ist jetzt Airbus wirklich so gut, oder Boeing so schlecht ? (..da fliegt mir doch das Blech weg...:ROFLMAO: )

Würde man aktuell z.B. USA, China, Ruzzland, Indien, Japan (die dürfen ab jetzt auch mitmachen) , ach ja die komische ESA, und natürlich Mr. Musk zusammenbringen, würde man das politisch wollen/können, um z.B. zusammen eine dauerhafte Mondbasis zu errichten? Und evtl. dann weiter zum Mars. (sorry, für Mars gibts einen anderen Thread..) Hmm.?
Auch in der Frage, wer wie viele Satelliten ins All bringen darf, wie mit dem ganzen Weltraumschrott demnächst verfahren wird, sehe ich auch mehr WildWest-Manier (wer am schnellsten schiesst, hat gewonnen) als Kooperation (sorry, ebenfalls OT für diesen Thread).

Back to the Moon. Immerhin, in Sachen Mülltrennung waren die Japaner jetzt vorbildlich, sie haben ihren Weltraumschrott gleich weit weg auf dem Mond deponiert, der kann also nicht mehr andere im erdnahen Orbit gefährden. :)
Greetz
-Cpt.B.
 
Wie in dem inzwischen hier verschwundenen Beitrag schon erwähnt wurde, gibt es ein Foto des SLIM Landers, aufgenommen vom Rover Nr.2! Sieht schon lustig aus, zumindest wenn man nicht der Eigentümer ist. :whistle:

1706197062484.png

(Credit: Jaxa)

Und die Landschaft ist cool, ich hoffe da kommt noch mehr. :cool:

Ein Artikel von Andrew Jones mit dem Foto, der das ganze recht gut beschreibt.

Offenbar ist während des finalen Landeanflugs bei einem Triebwerk die Expansionsdüse abgefallen! :eek:
Das Kontrollsystem hat zwar deshalb nicht die Kontrolle verloren :oops:, aber das führte dazu, dass die Sonde etwas seitwärts flog und wohl auch aufsetzte. Ob sie wirklich deshalb umgefallen ist oder einfach weil das Landesystem M*rx ist wird man wohl nie wissen.
Die Pressekonferenz ist auf YouTube, und ab 13:04 (Slide 9) sieht man das Foto einer Navigationskamera auf der die runterfallende Düse zu sehen ist!! :LOL:

1706196871148.png

(Credit: Jaxa)

Jetzt bleibt noch abzuwarten, ob im Laufe des lunaren Nachmittags die Solarzellen genug Strom für einen erneuten Betrieb der Sonde produzieren.

Gruss
Thorsten

PS: In Slide 13 sieht man die Düse noch besser:

1706198238630.png

(Credit: Jaxa)

2. PS: Ein pdf der Präsentation bei der Pressekonferenz. Falls es jemand hier übersetzen kann, gerne hier reinstellen (ich habe mein deepL Abo nicht verlängert).
 
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