Guten Morgen.
Gestern konnte ich in Summe ca. 45 Minuten belichten bevor der Hochnebel kam. Ich versuchte das ganze mal quick and dirty zu stacken, bekam aber ein komisches Ergebnis. Dazu komme ich später nochmal.
Ich versuche mal auf ein paar der neuesten Kommentare einzugehen.
Ein Gedanke zur Säule: Seit ich auf meinem Balkon eine Säule habe, wird das Teleskop deutlich häufiger genutzt – das Stativ ist im Keller für den mobilen Einsatz und die wirklich guten Nächte. Halte dir zumindest gedanklich die Option offen, eine Säule aufzustellen
Ja, da hast vermutlich recht. Darum möchte ich zumindest bei der Montierung so flexibel wie möglich bleiben. Da hab ich zumindest die Option raus zufahren und mein schweres Carbonstativ zu nutzen, welches ich aktuell auch für den Stat Adventurer nutze. Aber die Säule macht schon Sinn, vor allem wenn der Platz da ist und der Aufwand auch finanziell hier eigentlich zu vernachlässigen ist. Die Überlegung ist nur, ob ein reines Fundament mit Stahlsäule praktischer wäre, dann hätte man zumindest die Option die Säule irgendwann man zu demontierten ohne mit dem Bagger ausrücken zu müssen.
Ja, für das Tageslicht nicht mehr geeignet. Nicht vergessen, du brauchst eine passende Kamera zur ASIAIR.
Ja, das hatte ich schon wieder vergessen. Ich hatte gestern ja mit meiner Fuji ein komisch Artefakt in meiner Orionbelichtung.
Ich habe nach dem Stacken links und rechts im Bild diesen extremen weißen Rand. Ich vermute, dass dieser von den Exifs der Lage der Bilder kommt. Die Kamera hat in die Exifs die Orientierung mit rein geschrieben. Jetzt sind die Bias und die Flats querformat, die Lights und die Darks hochformat. Ich glaube, dass konnte die Ursache für dieses Erscheinungsbild sein. Weiters hab ich einen roten Saum in meiner ganzen Aufnahme, dass meiner Meinung nach nicht nur Ha sein kann. Sieht aus wie ein großer Blendenfleck. Siehe Bilder, welche unten angefügt sind.

Auch vorher mal bedenken dass Astrofotografie quasi ne Geldverbrennungsmaschine ist (von Zeit ganz zu schweigen). Und: das Equipment ist NUR dafür nutzbar für NIX anderes, es gibt keine Zweitverwendung für... Die Kosten sind also sehr hoch und lassen sich kaum runterrechnen.
Ja, das hab ich schon festgestellt, aber das ist in der Fotografie auch nicht viel anders.
Man kann auch visuell beobachten (super Himmel bei Euch in AT !), ist aber ein ganz anderes Business ! Natürlich nicht farbig. Eher aber ein Erlebnis... (Gutes Equipment dafür: 10" f/5 Dob + Filter und Okulare: 2000 Euro, Objektsuche dann zu Fuss allerdings, machen aber viele Leute, mich eingeschlosen

).
Stimmt, aber da ist früher schon der Funke nicht wirklich rüber gesprungen und ich kann mir ein rein visuelles Equipment nicht vorstellen. Was anders ist natürlich, wenn die Möglichkeit besteht beim Fotoequipment auch durch zu gucken.
21,2-21,4 mag ist eine Helligkeit, für die viele hier im Forum sehr viel geben würden. Da bist du schon ziemlich privilegiert
Das gilt ja nur für den Zenit, falls ich das richtig verstanden habe. Rund um mich sind andere Häuser, die haben teilweise keine Rolläden. Straßenlaternen sind eigentlich sehr gut abgeschirmt, weiters immer wieder mal Autos die mit Scheinwerferlichtkegel. Das Umgebungslicht der Nachbarhäuse, Laternen usw. sorgt schon dafür das ich draußen noch was sehe. Zumindest so viel, dass ich in meinem Garten keine Taschenlampe brauche um nicht zu stolpern.
Allein mit 140 mm Brennweite und Deinem Skytracker solltest Du locker eine Minute, eher zwei Minuten belichten können, ohne weiteres Equipment... Nicht 25 Sekunden...
Hab ich noch nie probiert muss ich gestehen, da der Orion mein erstes Deepsky Objekt ist. Hier hab ich aber das Problem, dass mir der Orion ausbrennt, je nach ISO, wenn ich mehr als 15 - 20 Sekunden belichte.
Vielen Dank fürs Lesen. Schöne Grüße, Michael