ASKAR/Sharpstar bringt einen 185 f/7 ED APO auf den Markt

aus dem Bild lese ich 3 Dinge
- Farbkorrektur Halbapo
- recht starke Mittenzone, jedoch kaum Randabfall....das ist Typisch für machinenpolierte Optiken
- nicht ganz perfekte Symmetrie, sprich etwas dezentriert

ist allerdings ne WhatsApp Nachricht gewesen, wo die Farbkorrektur nicht sehr gut beurteilbar ist. ich habe im Handy mal mit den farben gespielt.

wenn die Symmetrie hergestellt werden kann, ist es eine recht brauchbare Optik, insbesondere für den Preis ein gutes Preisleistungsverhältnis. Ich kann für den Preis kein TAK oder TEC verlangen, das muss jeder wissen.

askar.jpg
 
Hallo Leute, ich kann Markus von APM durchaus zustimmen.

Wir vergleichen die neuen Askar 103,120,140 und 185 Apos mit den EDT (ED Triplets). Die Farbkorrektur ist vergleichbar. Sie sind sicherlich nicht farbrein, wie z.B. ein FPL53 Triplet oder FPL55 Triplet aber nicht schlecht.

Sharpstar hat mit den neuen APOs keine "Gamechanger" geschaffen aber solide Refraktoren mit guter Optik und sehr guter Mechanik zu einem sehr guten Preis.

Wir haben mittlerweile ca. 15 Stück von den neuen Apos von Sharpstar getestet an unserer optischen Bank. Es waren keine Überraschungen dabei, was an sich ein gutes Zeichen ist.

Wolfi
 
Danke für die Info. Deckt sich auch mit meiner Erfahrung mit den Askar und Sharpstar: Preis-/Leistung passt bezüglich der Optik, die Mechanik ist sehr gut. Einen TEC-Killer zu 1/3 (1/4?) des Preises zu erwarten ist überzogen.
 
Eigentlich geht es im Threat ja um den 185 Apo. Aber der neue 140iger ist natürlich auch interessant. Der steht für mich in Konkurrenz zum APM 140 f7 SD Doublet.
Ich persönlich würde den APM 140 f7 vorziehen. Der ist seit Jahren auf dem Markt, hat eine sehr gute Linsenfassung, ist schneller ausgekühlt, wurde vielfach getestet und man hört nur eigentlich nur Gutes. Ich vermute, das Askar Triplett 140 Objektiv ist nicht farbreiner als das APM SD Doublet. Ich liebäuge auch schon länger mit der 140mm Größe. Für mich als visueller Beobachter bleibt der APM 140 SD mein Favorit.
 
Hab ich auch grad gelesen...sieht erstmal durchwachsen aus, mal schauen was er bei besserem Seeing schreibt.

cs Alex
 
Das Ronchi sieht mies aus. Deutlich überkorrigiert und ein kräftiger Zentralberg.

LG
Olli
 
Naja, der Ronchi-Test ist so schlecht nicht, auch wenn der mit nem recht groben Gitter gemacht ist. Man kann ohne Fluorit(-äquivalent) bei der Größe ja keine Wunder erwarten. Askar macht halt wieder runde, dicke Sterne. Nur diese Zone sieht seltsam aus, vielleicht weiß jemand ja, was das sein kann. Für 1/2-1/5 des Preises der Konkurrenz ist das aber ok. Trotzdem erschließt sich mir bei der gegebenen Abbildungsqualität der Vorteil zu einem 200-250mm f/6 Newton nicht ganz.
 
Ich arbeite mit Aries an einem 1.0 x Design, aber das ist tatsächlich so schwierig, das es in den Jahrzehnten in denen es Astrobinos gibt bisher noch niemand entwickelt hat.
Wie ist der Stand?
Gibts da demnächst was?
1,05x ist okay, kann man dann auch 1,0x nennen. Der TSFlat2 hat auch fast 1,1 obwohl er "1,0x" ist.
0,95 wäre auch reizvoll.

LG
Olli
 
Oha, jetzt gibt es den 185iger schon für 6000€ vom deutschen Händler im Angebot. Das ist schon ein erstaunlicher Preis für einen EDT Apo, den ich bis vor kurzem nicht für möglich gehalten hätte.
 
Alle grottenschlecht, aber nur ein Report Markus?
Wo sind die anderen Prüfungen so wie bei Tommy, der ganze Serien früher geprüft hat? Seriennummer zum Teil? Nur Type angegeben ist da so OK?
Wer hat geprüft? fgor sagt mir jetzt nicht wirklich viel!
Auf der anderen Seite hat mir ein Astrokollege schon eine Aufnahme von P12 mit Flattner bei Vollformat von einem geprüften 185iger geschickt, leider heiraten meine beiden Töchtern demnächst sonst hätte ich auch schon bestellt! ;)
 
Ähm, wer hat denn diese "Messung" verbrochen?
Asti und Coma abgezogen, keinen Wert für sphärische Abberationen aber dafür ein synthetisches Interferogramm. :ROFLMAO:

So wie abgebildet ist der "Report" doch völlig wertlos, oder irre ich mich?

CS
Alexander

Wenn du dich mit solchen Testprotokollen nicht auskennst solltest du dich hier mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Asti und Koma dürfte man abgezogen haben um zu sehen welches Außmaß allein die SA hier hat und das ist in dem Fall durchaus mal interessant da diese hier wirklich sehr krass ausfällt und Koma und Asti in Relation dazu nicht ins Gewicht fallen.
Zur SA gibt es selbstverständlich einen Wert.
Sogar gleich 3 Werte nämlich der PV mit 0,666 der RMS mit 0,16 und der Strehl mit 0,364.
Alle 3 Werte geben ausschließlich die SA an da die SA der einzige Fehler ist der nicht deaktiviert wurde.
Und ein synthetisches I-Gramm wird automatisch von Atmos Fringe für diese Darstellung erzeugt.
Das ist allgemein üblich und wird zb. auch bei einem Professionellem Zygo so dargestellt.

Damit hat der Tester nichts zu tun. Wenn dir das nicht passt dann musst du dich beim Autor des Auswert Programms beschweren und nicht beim Tester. Das verwendete Programm Atmos Fringe ist von Massimo Riccardi also beschwere dich da und natürlich auch bei Zeiss denn die machen es bei ihren Zygos ja genauso.

Grüße Gerd
 
Alle grottenschlecht, aber nur ein Report Markus?
Wo sind die anderen Prüfungen so wie bei Tommy, der ganze Serien früher geprüft hat? Seriennummer zum Teil? Nur Type angegeben ist da so OK?

Was hast du denn hier für Vorstellungen bezüglich der Stuckzahlen?
Glaubst du ernsthaft Markus hat das Lager voll und kann mal eben so 100 Stück auf eigene Kosten durchtesten lassen um zu sehe wie die Serienstreuung so ist?
APOs dieser Größe sind eher Einzelstücke. Davon ordert ein Händler vielleicht mal 1 oder 2 Stück aber nicht 100 wie das vielleicht bei dem kleinen Lacerta ED72 der Fall ist wo Tommy in der Tat eine ansehnliche Anzahl getestet hatte.

Gut die Aussage das Alle grottenschlecht sind kann man allein anhand eines Exemplares natürlich so nicht treffen allerdings ist der in dem Test festgestellte Fehler so krass das dieser weit außerhalb einer normalen Serienstreuung liegt.
Es ist daher schon naheliegend das es nicht nur bei dem getesteten Exemplar dieses Problem gibt.
SA entsteht ja auch nicht durch Dezentrierung oder Verspannung, bei soetwas sieht man Koma und Asti und da könnte es natürlich schon sein das nur speziell bei dem getesteten Exemplar etwas Verspannt oder Dezentriert ist.
Bei einer so eklatanten SA muss aber ein Fundamentales Problem vorliegen.
In diesem krassen Ausmaß ist es auch unwahrscheinlich das die SA nur von der Politur herrührt.
Da muss etwas total schiefgelaufen sein.
Zb. falscher Abstandsring oder die beiden Abstadsringe wurden vertauscht und so etwas könnte durchaus die komplette Serie betreffen und nicht nur das getestete Exemplar.

Auf der anderen Seite hat mir ein Astrokollege schon eine Aufnahme von P12 mit Flattner bei Vollformat von einem geprüften 185iger geschickt

So eine DS Langzeitbelichtung macht leider keine vernünftige Aussage bezüglich SA.
Da fällt selbst eine derart krasse SA nicht weiter auf.

Dafür gibt es 3 Gründe.
SA erzeugt keine Asymmetrien wie zb. Asti oder Koma.
Die Sterne bleiben also trotz SA schön rund und werden lediglich etwas größer.
Das fällt wesentlich weniger auf zumal hier Punkt 2 das Seeing diesen Effekt überlagert.
Ein FWHM von zb 2“ ist schon deutlich größer als das BS dieses 185mm APOs so das die SA zumindest teilweise vom Seeing überdeckt wird und man letztlich gar nicht sagen kann ob der Stern nun wegen SA oder wegen des Seeings etwas größer ist.

Punkt 3 ist die schlechte Abtastrate bei DS Fotografie.
Üblicherweise wählt man die Abtastung bei DS Fotografie um Faktor 2,4 schlechter als bei hochauflösender Planetenfotografie.
Die beugungsbegrenzten Möglichkeiten der Optik werden daher bei weitem nicht ausgereizt.
Es fällt daher bei DS Fotografie auch nicht weiter auf wenn diese nicht beugungsbegrenzt ist.

Wir hatten schon mal so einen Fall mit so heftiger SA und das war auch damals bei DS Fotos überhaupt nicht aufgefallen.
Es war beim William FLT 132.


Grüße Gerd
 
Ich stelle mir mal vor, dass das Teil einfach nur ein grober Ausreißer wäre. Wie liest sich dann diese kategorische Kritik hier?
Die sind leider alle grottenschlecht und somit für 6000 überteuert. Der TS 155 zeigt mehr

Ich vollziehe Deine Argumente gut nach, aber ein zweiter oder besser noch ein dritter Test würde die Sache seriöser aussehen lassen.
 
Im cloudynights-Thread sind weitere (Autokollimations-)Tests, die zeigen eine ähnlich schlechte Korrektur. Der positive visuelle Bericht in dem Forum und die dann mit derselben Optik dort publizierten Bilder lassen die Kompetenz des visuellen Testers stark bezweifeln.

Die Fehler durch Optik und Seeing addieren sich auf bei Langzeitbelichtung, und bei 3.75um Pixeln erkennt man dann schon aufgeblähte Sterne und blaue Ränder, besonders, wenn man es mit Bildern durch andere Optiken direkt vergleicht. Die sehe ich bei vielen Aufnahmen, sowohl mit den neuen Askar „Apos“ als auch mit den Flatfield-Optiken von denen. Gerade bei kürzeren Brennweiten überwiegt das Seeing dann halt eben nicht. Der hier getestete 185er ist so schlecht, dass man das doch deutlich sehen müsste. Falls man das natürlich nur runterskaliert auf dem Handy betrachtet, ist alles egal - aber dann wird man auch mit nem 80mm ED-Doublet und einem IMX533-Sensor sehr glücklich für einen Bruchteil des Preises.

Mir fällt es schwer, von den Spot-Diagrammen auf interferometrische Tests zu schließen und umgekehrt. Aber nach den Spots ist das Design des 185er ja schon weit unterhalb von beugungsbegrenzt. Würdest Du sagen, dass bei dem obigen Exemplar zusätzliche Fehler dazukommen oder ist das nur das Design?

Für Planeten/Mond ist das natürlich noch viel wichtiger, da sind die Askars praktisch alle untauglich für (evtl. mit Ausnahme des 130PHQ).

Insgesamt sehr schade, wenn auch nicht unerwartet - ich hatte natürlich schon auf einen „Gamechanger“ gehofft.
 
Lasst doch erstmal den Markus antworten.
Liest sich logisch, was Gerd schreibt. Aus dem Test im Video macht der Flattener beim Vollformat gute Arbeit.
 
Lasst doch erstmal den Markus antworten.
Liest sich logisch, was Gerd schreibt. Aus dem Test im Video macht der Flattener beim Vollformat gute Arbeit.
Ist der Test von Markus selbst? Weil der kommt ursprünglich aus einem russischen Forum.

In dem Video ist nicht zu erkennen, welche Qualität die Sterne haben, dafür reicht da die Auflösung nicht.
 
Hallo in die Runde,

Das auf CN hab ich auch gelesen und ich war verwundert bezüglich des visuellen Berichts, zusätzlich stelle ich mir die Frage, wie lange so
ein 185 Luftspalt Triplet wohl zum Auskühlen benötigt.
Ich hatte vor zwei Wochen einen Teleskopvergleich mit mehreren Gerätschaften durchgeführt, alle Teleskope haben visuell sehr gut bis top performt, der VAF175 und der TEC160 lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, als dann die Temperatur in der Nacht sehr stark abfiel, hatte aber selbst der TEC trotz Ölfügung damit zu kämpfen. Als rein visueller Beobachter wäre für mich somit so ein 185er wohl nicht die erste Wahl.
Der Preis liegt in den USA bei 4800 Dollar, ich denke ein 185er Doublet mit FPL-53 und sehr guter Fassung wäre da schon in der Produktion auf diesem Preisniveau. Ich kann natürlich verstehen, dass so ein Preis für ein 185 Triplet äußerst attraktiv ist, vorausgesetzt, dass eben auch die Optik gut wäre.

Viele Grüße
Ernst Christian
 

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Die Ronchi Bilder auf CN zeigen im Grunde das gleiche Ergebnis.
Ronchigitter mit 5-10 Linien sind im Grunde so unempfindlich, dass wenn die diese dann eine Streifenkrümmung zeigen, schon grobe Schnitzer in der Optik sind.
Es kommt auch immer etwas auf die Fehler an, ein Loch in der Mitte ist evtl. im Streifenmuster eines Ronchi gar nicht zu sehen, wenn das Gitter ebenfalls mittig ausgerichtet wurde.
Gritter mit 20 Linien und mehr lösen zwar besser auf, jedoch bekommt man hier wieder Probleme mit der Beugung des Gitters, je nach Wellenlänge kann es dabei zu Wechselwirkungen kommen und man sieht evtl. Fehler welche gar nicht vorhanden sind.
Und wenn man dann Fehler sieht, kann man diese gar nicht quantifizieren, daher ist der Ronchitest eigentlich nicht besonders geeignet um eine Optik zu beurteilen.
Der Ronchitest ist vielleicht für einen Spiegelschleifer interessant, um zu Beginn einen Schnelltest zu haben, wo grobe Zonenfehler vorhanden sind, jedoch wird auch dieser für die finale Korrektur, auf bessere Messmittel zurückgreifen.
Am aussagekräftigsten ist immer noch die Interferometrische Wellenfrontanalyse.
Von daher wäre es wünschenswert gewesen hier mal einen gut gemachten Test zu sehen.
Aber der Gerd hat schon recht, im Grunde sagt der von Markus verlinkte Test schon alles.
LG
 
Die Ronchi Bilder auf CN zeigen im Grunde das gleiche Ergebnis.
Ronchigitter mit 5-10 Linien sind im Grunde so unempfindlich, dass wenn die diese dann eine Streifenkrümmung zeigen, schon grobe Schnitzer in der Optik sind.
Es kommt auch immer etwas auf die Fehler an, ein Loch in der Mitte ist evtl. im Streifenmuster eines Ronchi gar nicht zu sehen, wenn das Gitter ebenfalls mittig ausgerichtet wurde.
Gritter mit 20 Linien und mehr lösen zwar besser auf, jedoch bekommt man hier wieder Probleme mit der Beugung des Gitters, je nach Wellenlänge kann es dabei zu Wechselwirkungen kommen und man sieht evtl. Fehler welche gar nicht vorhanden sind.
Und wenn man dann Fehler sieht, kann man diese gar nicht quantifizieren, daher ist der Ronchitest eigentlich nicht besonders geeignet um eine Optik zu beurteilen.
Der Ronchitest ist vielleicht für einen Spiegelschleifer interessant, um zu Beginn einen Schnelltest zu haben, wo grobe Zonenfehler vorhanden sind, jedoch wird auch dieser für die finale Korrektur, auf bessere Messmittel zurückgreifen.
Am aussagekräftigsten ist immer noch die Interferometrische Wellenfrontanalyse.
Von daher wäre es wünschenswert gewesen hier mal einen gut gemachten Test zu sehen.
Aber der Gerd hat schon recht, im Grunde sagt der von Markus verlinkte Test schon alles.
LG
Wäre die Optik "doppelt so gut" wäre sie noch immer knapp nicht beugungsbegrenzt....
VG Ernst Christian
 
Wenn du dich mit solchen Testprotokollen nicht auskennst solltest du dich hier mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
So treffen wir also mal aufeinander, bei deinem respektlosen Diskussionsstil kann das ja heiter werden.
Wie wäre es mal mit einem erfrischend sachlichen Austausch?


Zum Inhaltlichen:
Zur SA gibt es selbstverständlich einen Wert.
Sogar gleich 3 Werte nämlich der PV mit 0,666 der RMS mit 0,16 und der Strehl mit 0,364.
Alle 3 Werte geben ausschließlich die SA an da die SA der einzige Fehler ist der nicht deaktiviert wurde.
Aus dem professionellen Umfeld ist mir der Abzug von Zernike-Termen aus einer Messung durchaus geläufig, dann aber im Regelfall um feine Strukturen sichtbar zu machen.
Wenn man zum Herausstellen von 2/3 Lambda SA alle restlichen Terme deaktivieren muss, riecht es für mich nach BS oder miserabler Messpraxis. Bei der Magnitude sollte die Problematik schon im Rohbild erkennbar sein.


Genau dieses Vorgehen kennt man ja von so manchen Messungen aus dem Amateurbereich.
Dort ist es gerne mal umgekehrt und es werden "Testprotokolle" mit wunderbaren Strehlwerten vorgezeigt, inklusive "perfektem", synthetischen Inferferogramm.
Bei einem Blick in die abgezogenen Anteile (sofern sichtbar), kann man dann sehen dass fast nichts aus der gemessenen Wellenfront in die Auswertung geschafft hat ¯\_(ツ)_/¯.
Deshalb stößt mir dieser "Auswertungsstil" im Amateurbereich so auf.


Nebenbei, dass bei diesem Teleskop und dem gegebenen Preispunkt keine Premiumoptiken verteilt werden, trifft durchaus meine Erwartungshaltung.

CS
Alexander
 
So treffen wir also mal aufeinander, bei deinem respektlosen Diskussionsstil kann das ja heiter werden.
Wie wäre es mal mit einem erfrischend sachlichen Austausch?
Wenn du mit mir sachlich diskutieren möchtest dann sollst du auch sachlich und Fachlich vernünftig argumentihren.
Sorry aber wenn jemand so neunmalklug daherredet und einen Test gleich als Wertlos deklariert und es geht aus seinen Äußerungen hervor das er wirklich elementare Dinge in diesem Test gar nicht verstanden hat dann sag ich das eben auch entsprechend deutlich.
Wenn du bei einem Test der ausschließlich die SA ausweist bemängelst das dort Angaben zur SA fehlen.

keinen Wert für sphärische Abberationen

Ja was soll man denn dann sonst von dir halten als das du hier etwas grundsätzlich nicht verstanden hast.


Wenn man zum Herausstellen von 2/3 Lambda SA alle restlichen Terme deaktivieren muss, riecht es für mich nach BS oder miserabler Messpraxis. Bei der Magnitude sollte die Problematik schon im Rohbild erkennbar sein.

LOL zum herausstellen einer derart krassen SA muss man nicht alle anderen Fehler deaktivieren aber um das konkrete Ausmaß nur von der SA darzustellen schon.
Und wenn man erkennt das hier die SA das Problem ist ist es naheliegend sich speziell dieses Problem auch mal näher anzusehen.

Wenn ich beim Tischler ein Brett bestellt habe und ich wollte es mit 1,8m Länge 2cm Dicke und 20cm Breite aber er liefet mir eines mit 1,5m Länge während Dicke und Breite stimmen dann reklamiere ich nun mal die Länge und wenn der mir dann als Antwort sagt meine Messung ist Wertlos und ich hätte eine miserable Messpraxis oder wolle ihn gar betrügen weil ich Dicke und Breite nicht mit angegeben habe dann sagt mir das das er entweder selber keine Ahnung hat oder mich veräppeln will und das nur sagt um nicht zugeben zu müssen das er mir ein zu kurzes Brett geliefert hat.

Genau dieses Vorgehen kennt man ja von so manchen Messungen aus dem Amateurbereich.
Dort ist es gerne mal umgekehrt und es werden "Testprotokolle" mit wunderbaren Strehlwerten vorgezeigt, inklusive "perfektem", synthetischen Inferferogramm.

Solange klar und deutlich ersichtlich ist das es sich bei dem ausgewiesenen Fehler ausschließlich um SA handelt ist daran nichts auszusetzen.
Nur wenn das nicht klar ist und der Eindruck entstehen könnte es wäre der Gesamtfehler dann wird das zum Problem.
Das wäre dann der Fall wenn etwa einfach nur ein Strehl genannt wird ohne weitere Angaben.

Es gibt gute Gründe einen Fehler auch mal separat zu betrachten, insbesondere dann wenn man diesen Fehler korrigieren möchte.
Dann interessiert mich eben erst mal nur der Fehler den ich den angehe und nicht all die Anderen.

Ich würde hier versuchen die SA über den Luftspalt zu korrigieren.
Dazu sollte ich den Ausganszustand kennen und das möglichst in Reinform ohne das andere Fehler stören.
Und wenn ich überprüfen möchte was meine Maßnahme zur Verbesserung der SA gebracht hat dann ist es ebenfalls sinnvoll nur die SA zu messen.
Was natürlich nicht heißen soll das man abschließend keine Auswertung des Gesamtfehlers machen sollte.

Grüße Gerd
 
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