Preisliste

"Schweren Herzens vergebe ich..." ... Ach Du willst Dich eigentlich nicht davon trennen musst aber weil Frau, Geldbeutel, Zwangslage es verlangt? Als Käufer eine gute Verhandlungsgrundlage ...
 
Ich weiß nicht, ob man das so pauschal verurteilen sollte. Ich selbst habe mal ein wunderschönes 120mm Skywatcher Equinox weggegeben. Das ist mit wirklich schwergefallen weil es ein außergewöhnlich gutes Teil war und ich habe das mit „Rückkaufs-Vorrecht“ getan.
Es gibt auch Leute, die sich aus gesundheitlichen Gründen von irgendwas trennen müssen, an dem die gehangen haben. Auch hier trifft so ein Zusatz sicher zu. Ich finde es in so einem Fall auch legal, das dann zu schreiben.
Wir sind doch alle Menschen, die auch Gefühle haben und auch äußern dürfen. Oder ?
Viele Grüsse
Jürgen
 
Hallo Jürgen,
hast ja recht, aber die Emotionalität bei, wenn wir bei Astro Artikel bleiben, sollte doch nicht in "Tränen" mitgeteilt werden. Denke ich.
Gruß Wolfgang
 
Servus Matthias,
habe ich gemacht, aber scheinbar bin ich zu blöd um herauszufinden was zum Beispiel eine ZWO AM5/AM3 vor 5 Jahren gekostet hat.
Gruß Wolfgang
Ich glaube, auf diese Frage wurde nicht weiter eingegangen.

Du gehst auf Internet Archive: Digital Library of Free & Borrowable Texts, Movies, Music & Wayback Machine und gibst in das Suchfeld die URL eines Onlineshops mit dem Produkt ein, das dich interessiert. Du siehst dann, ob es Snapshots der Seite gibt, und von wann. Hier ein Beispiel:
https://web.archive.org/web/2025000...-2-goto-reisemontierung-montierungskopf-18016

Ich fürchte allerdings, dass du nur in seltenen Fällen eine gute Shop-Historie bekommen wirst. Es reicht schon, wenn sich die URL geändert hat, dann wird es sehr schwer werden, das Produkt noch zu finden.

Vielleicht gibt es auch bessere Ansätze in der Wayback Machine als Fachhändler abzufragen, z.B. Amazon oder ebay-Seiten, z.B. von Astroshop.
 
Wir sind doch alle Menschen, die auch Gefühle haben und auch äußern dürfen. Oder ?
Klar – aber es gab mal diesen schönen Schlecht-Wetter-Thread:
Die älteren unter uns erinnern sich und schmunzeln ;)
 
Aktuell ein Beispiel :
Auf EbayKa bietet jemand eine ZWO ASI 533mc pro für 790€ an. Mit Text: Neuwertig, wenig benutzt! Gekauft 2022 für 1320€!!
Astroshop bietet diese derzeit mit 979€ neu aus dem Lager an.
Frage an die "aktuellen Preisverfechter", ist das i. O.??
Würdet ihr für 790€ kaufen oder lieber die Differenz zu 979€, aber mit Garantie vom Händler kaufen?
Ich nicht, würde noch bisschen sparen und dann neu beim Händler kaufen!!
Gruß Wolfgang
 
Würdet ihr für 790€ kaufen oder lieber die Differenz zu 979€, aber mit Garantie vom Händler kaufen?
Ich nicht, würde noch bisschen sparen und dann neu beim Händler kaufen!!
Gruß Wolfgang
Jetzt 780,-€
Naja, immerhin sind es 200€ günstiger und soll im sehr guten Zustand sein. Weiterhin kann sie vorort getestet werden, was schon mal sehr gut ist und sie wurde erst vor 3 Jahren gekauft, also fast neu.
 
Ich fürchte allerdings, dass du nur in seltenen Fällen eine gute Shop-Historie bekommen wirst. Es reicht schon, wenn sich die URL geändert hat, dann wird es sehr schwer werden, das Produkt noch zu finden.
Ich nehm da immer die normale URL des Shops und such quasi in der alten Version des Shops nach dem Artikel. Bestes Beispiel ist die genannte AM5. Über die aktuelle Shop-URL findest du die nicht im Archiv, somit hab ich einfach die Suchfunktion des Snapshots verwendet.

Grüße
Mathias
 
Egal, bei mir steht immer noch 790€ und von "getestet" habe ich auch nichts gelesen. Und wenn zum testen, dann sind das mehr als 4 Stunden Autofahrt und 4 Stunden wieder zurück von meinem Wohnort!

Gruß Wolfgang
Iss das diese hier?
PS: mein Fehler mit dem testen. Man kann sie besichtigen. Egal, für dich wäre ja eh Versand besser.
 
Nein, dein Link ist es nicht.
Meinte diese hier :


Zum anderen war es nur als Beispiel für die Vertreter der aktuellen Neupreisvergleiche.
Und eine ZWO pro habe ich schon und suche auch keine.
Egal, Thema vorerst erledigt :)
Gruß Wolfgang
 
Ich würde gerne jedem, der gerne zu 2/3 des historischen Neupreises kauft, also ganz ohne Corona-Inflation, zu diesem äußerst fairen Preis 20 Jahre alte CCD Kameras verkaufen.

Auch im Hunderter Pack.

Greift jetzt zu. Ich weiß nicht, wie lange ich dieses äußerst faire Angebot noch aufrecht erhalten kann!

Wer hat Interesse?
 
Hallo!
Ich verstehe das Problem nicht wirklich. Wenn das Angebot auf 790,-€ lautet, das Gerät aber neu 980,- kostet, kann man sich doch über den Anbieter nicht zu ärgern. Man kann sich überlegen, ob man für 190,- auf die Garantie verzichten will, oder nicht. Mir ist der Ärger über sowas (selbst wenn das Angebot auf 950,-€ lautete) völlig unverständlich. Wenns einem nicht passt, kauft man einfach nicht. Es bringt doch nichts, die Leute erziehen zu wollen oder sie gar zu beschimpfen, wenn sie eine andere Preisvorstellung haben, als man selber. Bei den Kleinanzeigen tauchen doch immer wieder auch passendere Angebote auf.

Ich gebe aber zu, dass es manchmal echt krank ist:
Ich habe mich nach einer anstrengenden, aber erfolgreichen Klausurenrunde in der Uni Mitte der 90er einmal mit einem neuen, sehr teuren Walkman belohnt. Der hat damals 300 DM gekostet, hat mich dann aber auch oft auf langen Zugfahrten und dem Fußweg zur Uni begleitet und ich habe den Kauf nie bereut. Dann kamen irgendwann mp3-Player und das Gerät landete in einer Schublade.
Vor ein paar Wochen fiel er mir wieder in die Hände und ich kramte meine alten Mixtapes hervor. Leider hatte sich der Antriebsriemen in den letzten 30 Jahren in Erdöl verwandelt und die Andruckrollen hatten sich auch verformt. Ich machte mich aber schlau und konnte Ersatzteile kaufen und nach einer gründlichen Reinigung und etwas Bastelarbeit lief das Gerät wieder wie früher. Irgendwann stellte ich aber doch fest, dass die alten Zeiten nun mal vorbei sind und ich dachte daran, das Gerät zu verkaufen, weil es in einem sehr guten Zustand ist und es ja Liebhaber für fast alles gibt.
Meine Preisrecherche führte zu einem Gerät, das für 1300,-€ angeboten wurde! Und das war defekt! o_O Gut erhaltene, neue Geräte liegen fast immer über 2000,-€. Da muss selbst ich sagen, dass die Leute manchmal einen Vogel haben.
Gruß
Sebastian
 
Auch 20 Jahre alte PCs und 20 Jahre alte Röhrenfernseher könnte ich für 2/3 des historischen Neupreis reichlich für Euch besorgen.

Alles super erhaltene 1a Ware in top Zustand.

Auch größere Stückzahlen. Alles kein Problem.

Ihr müsst es nur sagen. Ich würd mich voll reinhängen, damit Ihr die Sachen auch wirklich zu dem fairen, absolut inflationsfreien Preis bekommt. :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe nochmal nachgedacht.

Für den einzig wahren fairen Preis, nämlich 2/3 vom historischen Neupreis, habe ich noch viel mehr Sachen im Angebot, nämlich
- C-Netz Mobiltelefone
- Videorekorder und VHS Kassetten
- 1980er Telefonzellen in Postgelb
- Synthetik Kleidung aus den 70ern

Und das beste:
- Original-Asbestdämmplatten. So was beständiges kriegste heute ja gar nicht mehr!

Alles für 2/3 vom historischen Neupreis! :p
 
Ich verstehe das Problem nicht so ganz und auch nicht warum alte Neupreise bei der aktuellen Wertfindung helfen sollen.

für meinen Dobson zahlte ich nicht die Hälfte, die er neu jetzt kosten würde, für ein in der gleichen Zeit gekauftes Fernglas fast das Doppelte vom heutigen Preis.

Ich wäre in beiden Fällen schön blöd beim jetzigen Verkauf 50% vom damaligen Neupreis anzusetzen...

Wenn ich was kaufe (oder verkaufe) , schaue ich nach dem derzeitigen Neupreis und recherchiere mögliche Gebrauchtangebote der letzen Zeit. Mehr braucht's doch nicht, oder?

Gruß Horst
 
Ich verstehe das Problem (...) auch nicht warum alte Neupreise bei der aktuellen Wertfindung helfen sollen.

Ich auch nicht.

Die Referenz zum historischen Neupreis/ eigenen Einstandspreis funktioniert nur 6 Monate bis maximal 1 Jahr.

Ein ganz konkretes Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung. Ich habe mir im Sommer 2022 ein neues E-Bike für 2500 Euro gekauft. Es war das zweite Coronajahr und es gab die große Auto- und Fahrradteileknappheit. Entsprechend teuer waren E-Bikes. Die 2500 Euro haben gerade für ein unteres Mittelklasse E-Bike gereicht.

Im Herbst 2024 habe ich das E-Bike wieder verkauft. Es hatte nur rund 1000 km gefahren (von ca. 15'000 km erwarteter Gesamtlaufleistung also gerade Mal 1/15 verbraucht). Aber wie viel habe ich noch dafür bekommen?

NUR 650 EURO!!

WARUM?

Der E-Bike Markt hatte sich in 2 Jahren komplett verändert. Die Teileknappheit war beseitigt. Es gab viele günstige neue Modelle, auch immer mehr chinesische E-Bikes. Für 2500 Euro konnte man im Herbst 2024 die doppelte Akkukapazität und 50% mehr Motorleistung kaufen, als mein E-Bike hatte.

Was lernen wir daraus? Der Wiederverkaufswert einer gebrauchten Sache ergibt sich NICHT aus dem eigenem Einstandspreis, SONDERN AUS DEN HEUTE AM MARKT VERFÜGBAREN KONKURRENZALTERNATIVEN UND DEREN PREIS. Was man Mal selbst dafür gezahlt hat, hat hauptsächlich psychologische Bedeutung für den Verkäufer.

PUNKT.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das klassische Spiel zwischen Angebot und Nachfrage. Die Chinesen haben das Angebot reduziert und die Preise der Händler schnellten in der Coronazeit hoch. Sind eigentlich auch die Einkaufspreise der Händler hochgegangen? Interessant an dieser Diskussion finde ich, dass in einem kleinen Markt die Preisfindung stark schwanken kann. Vielleicht kann man sogar eine Regel ableiten: Je kleiner der Markt unso mehr die Preisschwankung. Der Automobilmarkt ist viel größer, ich vermute, dass dort die Schwankungen sehr viel kleiner sind, stimmt das? Was meint Ihr dazu?
 
Naja ich gebe jetzt z.B. wirklich schweren Herzens meinen Tak TS80/1200 inkl. originaler Montierung und Tak Holzstativ her. Es war ein sehr langes hin und her bis ich mich endlich überwinden konnte, aber ich habe leider einfach keinen Platz mehr dafür. Ich hab den aus Japan importiert und für die 80mm Öffnung hat er mir hervorragende Mond und Planeten gezeigt, aber er ist jetzt nur mehr in der Kiste verstaut und ich räum das schöne Teleskop von einem Eck ins andere. Manchmal sind es halt wirklich besondere Umstände warum man ein Fernrohr schweren Herzens abgibt.
Viele Grüße,
Ernst-Christian
 
Ikea-Gutschein über 50 Euro, Sofortkauf 55,-- kein Scherz

Ein weiteres sehr schönes Beispiel, dass sich aktuelle Wiederverkaufspreise nicht aus historischen Einstandspreisen ergeben. (Obwohl Du es anders gemeint hast, glaube ich.)

Nach Wolfgangs historischer Neupreis Sichtweise (ich nenne das einfach Mal so) würde der potentielle Käufer des Gutscheins überlegen, wie alt der Gutschein ist. Wenn er drei Jahre alt wäre und es jedes 3% Inflation gab, dann wäre der Preis in etwa ok, weil der Verkäufer keinen "Reibach" gemacht hat.

Ein vernünftiger Käufer würde aber überlegen, was der Gutschein HEUTE FÜR IHN PERSÖNLICH REAL wert ist. Also 50 Euro (wenn der Gutschein noch gültig ist und er genau gerade jetzt was Ikea kaufen will) oder 0 Euro (wenn der Gutschein schon abgelaufen ist) oder ein Betrag zwischen 0 und 50 Euro (wenn der Gutschein noch gültig ist, er im Moment aber gerade nix bei Ikea kaufen will und er durch den Gutschein einen Klotz ans Bein bekommt, in der Zukunft unbedingt was bei Ikea kaufen zu müssen, damit der Gutschein nicht verfällt.)
 
Bei Produkten, die über viele Jahre unverändert produziert werden, ist natürlich der aktuelle Preis abzüglich der Abnutzung (technisch und optisch) der Anhaltspunkt für die Preisfindung. Bei Autos innerhalb einer Modellgeneration ist das grob der Kilometerstand, bei Kameras die Anzahl der Auslösungen, usw.

Bei technischem Fortschritt ist das logischerweise anders, da ist man dann schnell bei 10-20% vom ursprünglichen Neupreis. Aber ist das bei Astrosachen im Allgemeinen so? Ich weiß nicht, wie viele Jahre Skywatcher meinen 8" Newton schon baut. Der heißt heute 200p und ist nicht mehr blau Metallic sondern schwarz/beige. Der heißt jetzt zwar nicht Twix, aber geändert hat sich sonst auch nix. Wenn die Spiegel keine Schäden haben und der Auszug nicht ausgeleiert ist, dann darf man den bei gutem Äußeren auch neuwertig nennen, weil sonst nichts weiter beanstandet werden kann.
 
Hallo,
hatte durch einen glücklichen Umstand Kontakt zu einem, der Zugang zu einer Sternwarte hat. Dem Sternfreund verkaufte ich mein 12.5" Meade-Dobson, für mich schwere Röhre von 25 kg "für ein Appel und ein Ei" plus 1 1/4" Okulare. Er hat sich gefreut, ein zusätzliches Instrument fürs Publikum zu bekommen. Seit Sept. 2023 erfreue ich mich an einem geschenkten C 8, hat auch schon 40 Jahre auf dem Buckel.

Gruß Günther
 
Hallo zusammen,

es ist aus meiner Sicht doch ganz einfach: Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Alles andere ist mehr oder weniger irrelevant. :giggle:

Viele Grüße
Werner
 
Hallo zusammen,

es ist aus meiner Sicht doch ganz einfach: Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Alles andere ist mehr oder weniger irrelevant. :giggle:

Viele Grüße
Werner

...es ist eben etwas komplizierter. "Den Preis" gibt es in kleinen Märkten nicht so ohne weiteres. Ich habe letztes Jahr eine alte Atik Kamera für 300 EUR gekauft. Die gleiche Kamera wurde kürzlich für über über 1000 EUR angeboten. Was ist jetzt der Marktpreis? Eine "konvergente" Preisbildung gibts wohl nur bei sehr großen Märkten, wie dem Automarkt. Das ist in der Mathematik mit dem Gesetz der großen Zahlen erklärbar. Angebot-Nachfrage funktioniert möglicherweise nur nach Lehrbuch, wenn der Anbietende auch verkaufen muss. Oft liest man hier, dass Schwellen festgelegt werden, z.B. "wenn mein Minimalpreis nicht bezahlt wird, behalte ich das Produkt eben" oder "dann gets in die Entsorgung" oder so ähnlich. Dadurch wird das Angebot wieder reduziert, ohne Berücksichtigung der Nachfrage oder es wird versucht einen "Torschlusskauf" anzuregen. Andere stellen Produkte für völlig übertriebene Preise ein. Hier kann man vermuten, dass der Verkauf nicht wirklich erfolgen muss, viellecht soll nur der Markt getestet werden oder der Verkäufer ist sich nicht sicher. Andere setzen auf Zeit, d.h. sie hoffen auf kummulative Effekte. Wenn man lange genug wartet, findet sich schon jemand, der mein Teleskop zu meinem Preis kaufen wird. Keine Ahnung, ob das funktioniert... Was meint Ihr dazu?
 
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