24" Spiegel - welcher Hersteller ist zuverlässig?

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Kai,

Du solltest die Frage des Restzweifels präziser formulieren, damit ich es sinngerecht übersetzen kann.

Bezieht es sich auf die Frage, auf welchem Niveau der Formhaltigkeit Ihr einen Vergleichstest organisieren sollt?

Gruß Rolf





 
Etwas Generelles:

Das richtige Wort erleichtert die Lektüre und ich bitte Euch, mir im Falle von Riesenschnitzern den richtigen Begriff zu nennen, so wie mit dem Graukeil. Bitte nur, wenn die Sache unverständlich ist oder gar keinen Sinn ergibt oder Widersprüche produziert (die Korrekturen sollen das Übersetzungstempo nicht beeinträchtigen).

Gruß Rolf

Noch etwas:

Nicht dass Ihr glaubt, ich würde hier irgendwie willkürlich selektieren mit dem Übersetzen. Falls ich etwas oder jemanden übersehe, bitte sagen!

Bitte auch die Übersetzung sorgfältig lesen und auf bestimmte Ansinnen reagieren. Ich hatte z.B. mehrfach gebeten, mir das richtige Wort zu sagen, und bisher gab's nur eine Antwort.
Dingsbums kann nämlich auch anders heißen ... .
 
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Ich habe eine Antwort auf die Behauptung, der Zambuto wäre nicht so super top in der Fläche. Der Chonum vertritt diese Meinung und ich sehe gerade, dass er das in dem genannten Artikel im Januar dokumentiert im Vergleich mit anderen Spiegeln.

Gruß
 
Hallo Rolf,

komme gerade aus der Werkstatt, es klebt noch der Harz an den Fingern. Sollten irgendwelche TTTasten hängen bitte ich um Entschuldigung. ;)

Bisher jedenfalls müssen wir das auslosen
Ja, sehe ich auch so!

Nach allen was ich nun über die französischen Ansichten und speziell die von David weiss, schätze ich, und da spreche ich nur für mich, den Einfluss der Superpoli noch geringer ein als voerher.

Wer vorneweg von Superpoli überzeugt war, der wird wahrscheinlich eher in seiner Meinung bestärkt.

Es ist gar nicht unbedingt nötig, dass wir hier zu einem Ergebnis kommen. Ich fand es interessant, die französische Szene etwas näher kennenzulernen. Die Diskussion ist angenehm und es kommen, immer mal wieder und eher zufällig, richtige Juwelen an's Tageslicht. Zuletzt der Link von Horia , der ist echt super Klasse!

Du solltest die Frage des Restzweifels präziser formulieren, damit ich es sinngerecht übersetzen kann.
Nein, lass mal gut sein.
Du hast verstanden, auf was ich hinaus will. Es geht um die genaue Form der Parabel. Besser gesagt um die genaue Form des Rotations-Paraboloids, also der Fläche insgesamt.

Da David hauptsächlich Foucault in der Werkstatt, den Roddier, den Foucault-Foto, Ronchi, Startest am Himmel verwendet, will ich ihn nicht in Verlegenheit bringen.

Das bringt alles nicht die Genauigkeit, die es für einen aussagekräftigen Vergleich von Superpoli und "Normalpoli" braucht.

Werner schrieb es schon, es ist nicht nur Rauheit, die es zu unterscheiden gilt. Auch die Alu-Beschichtung (siehe Horia's Artikel) und Staub kommen hinzu.

Gerade mit Staub hatte ich meine bisher einzigen, deutlich sichtbaren Streulicht Erfahrungen.
Nach einem Jahr des Nichtwaschens (des Spiegels natürlich:o) hat mich ein erfahrener Beobachter auf das Halo um Wega aufmerksam gemacht. In seinem Teleskop war das nicht zu sehen.
Das hat mich nachdenklich gemacht, weil mein 28" f/3.1 tatsächlich ein paar Zonen hat. Deren theoretischer Streuwinkel wäre aber viel kleiner als beobachtet.

Es gilt:
Große Defektbreite ---> kleiner Streuwinkel
kleine Defektbreite ---> großer Streuwinkel

Nach einer Spiegelwaschung war de Spuk dann auch verschwunden.


Wenn es Dich interessiert, kannst Du gern nachgraben, wie der Test abgelaufen ist. Welche Objekte beobachtet wurden und was die auffälligsten Unterschiede waren. Wenn es Objekte gibt, die von Superpoli profitieren könnten, dann sind es die schon genannten. Phobos und Deimos etc pp.
Sirius B habe ich schon gesehen, kein Problem bei gutem Seeing in einem dünnen Amateur 18". (Vielleicht hat der Kollege heimlich superpoli angewendet?)
Und NGC 404 neben Mirach ist ja nun eine ganz entspannte Sache, oder?

So, jetzt lese ich ein weiteres Mal Horia's PDF!

Schönen Abend!
Kai


 
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Hallo Kai,

dann hab'ich ja nichts zu übersetzen.


Gruß Rolf
Hab kurz das Ende der Debatte verkündet.
 
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Noch kurz:

"Das bringt alles nicht die Genauigkeit, die es für einen aussagekräftigen Vergleich von Superpoli und "Normalpoli" braucht"

Wie David es schon prognostizierte, musste es darauf hinauslaufen. Ähnliche Debatten wurden hier schon seit Jahren geführt und letztendlich bleibt der Himmel der Schiedsrichter oder anders gesagt: Die Theorie beweist sich an der Praxis.

Freundlichst Rolf
 
hallo Rolf,

danke für's Übertragen der Antworten!

Im Falle der Marsmonde ist die Helligkeitsdifferenz zum Mars enorm, und ein klassischer Fall wo Mikroripple eine Rolle spielt. Darum hat es mich erstaunt, den einen Marsmond unterm gebeugten Licht der Strebe zu sehen, selbst in der kontrastverstärkten Abbildung. Visuell, wurde der Mars durch einen Streifen im Okular abgedeckt?

Suiter gibt im Kapitel über Rauheit einen Vergleich von Streulicht durch Spinne und Mikroripple, nämlich eine 0,5mm Spinne verursacht 5*10-3 des einfallenden Lichtes und das sei etwas mehr als bei der 1/100 wave Rauheit welche nach Texereau ein worst case Szenario sei.
Vielleicht können die anwesenden Physiker die Berechnungen zum Streulicht anstellen, dazu fehlen mir die Grundlagen.

Im Falle der Details auf Jupiter haben wir aber keine Helligkeitsunterschiede von 15mag auf der Planetenscheibe, und das meiste Streulicht vom Mikroripple befindet sich ausserhalb der Planetenscheibe, wie bei den Streben. Hier ist IMHO kein nennenswerter Kontrastverlust zu erwarten. Gibt es vielleicht eine Dokumentation dazu?

Beim Lyot Test ändern sich nicht nur die Helligkeitsdifferenzen mit der Streifenbreite, sondern auch die laterale Ausdehnung der Strukturen. Wie man hier zu zuverlässigen Werten kommen kann, das wäre wohl für alle Schleifer und Vermesser interessant!

cordialement, Tommy
 
Da ja dekretiert wurde, dass es nichts bringt und insbesondere die Superpoli quasi überhaupt keinen Einfluss mehr aufs Bild haben sollen, bringt es auch nichts, hier weiterzumachen. Damit ersparen wir David, die schon so oft geführten Diskussionen immer wieder bedienen zu müssen.

Da Vernet jemand ist, der gerne "Butter bei de Fische gibt", schlägt er Kai vor, dessen 850er Spiegel zu vermessen und ihn mit seinem 1 m Superpoli (auf 85cm abgeblendet) zu vergleichen, damit er sieht und versteht, was Superpoli wirklich ist; - falls dieser mal in Südfrankreich sein sollte. smiley

Gruß Rolf
 
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hallo Rolf,

aber geh, niemand "dekretiert" hier was. Wie du richtig sagst, ob man's nun glauben soll oder nicht das kann man mit dem sorgfältigen Blick zum Himmel ja unter Umständen einfacher und vergnüglicher feststellen, als durch lange kontroverse Diskussionen. Ich schlage aber vor das mit einem kleinen und leistbareren Spiegel zu machen - wie wär's mit einem 200/1000 oder so einer Standardgrösse welche ich gerne testen und mit meinen vorhandenen vergleichen will. Würde das erkennbare Unterschiede zeigen?

lg Tommy
 
Hallo Leute,

es soll Vorhaben geben, die den endgültigen Tod einer festgefahrenen Debatte durchaus überleben können.
Das wäre mein (zugegebener Maßen unverschämter) Wunsch Kai.

Gruß
*entfernt*
 
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Tommy,

diese Debatten enden immer so, deswegen muss man sich ja nicht böse sein.
Was mich allerdings stört, ist die auch hier zuletzt zur Schau gestellte Arroganz (er ist nicht der erste ...). Kai erlaubt sich öffentlich die Kompetenzen von Vernet in Frage zu stellen, wenn er ihn "nicht in Verlegenheit bringen wolle". Vielleicht gehört das zu seinem Stil. Im gleichen Register verlief auch der erste Teil in diesem thread, da wurde abgekanzelt, das muss man sich mal vorstellen. Jens hatte die Hoffnung auf ein Besinnen - es war umsonst.

So, das kam jetzt mal aus dem Bauch, deshalb bitte nicht mehr Bedeutung zumessen als es verdient.

Freundlichst Rolf
 
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hallo Rolf,

auch wenn die Debatte hier endet - schade - könntest du meine Frage nach dem kleineren und besser beherrschbaren Spiegel einer Antwort zuführen? Ich mache sehr gerne solche Tests, und ich lasse mich ebenso gerne vom Besseren überzeugen. Auch wenn ich nicht den peinlich genau äquivalenten Spiegel habe, ich stecke meine Nase gerne in solche Angelegenheiten und schaue mir das an.

Dazu kommt - siehe den Titel des Threads - ich arbeite mit in einem netten Teleskop Shop, und habe doch hie und da Anfragen dazu, die ich immer am liebsten aus eigener Anschauung beantworte. Da ist mir ein zuverlässiger guter Hersteller sehr willkommen. Wem schreibe ich, Mirro-Sphere?
http://www.mirro-sphere.com/topic/index.html

Ich denke vielleicht wird dich Alois wegen dem Lyot Test und der Quantifizierung eh kontaktieren, das ist doch schwer über ein Forum zu kommunizieren. Er kennt dich ja sagte er.

lg Tommy
 
Hallo Rolf,

also der Einzige der mir hier arrogant rüber kommt bist du.

Ich lese die Debatte im französichen Forum mit. Interessant.
Aber auch lustig. Ich würde vorschlagen praktische Vergleiche
mit kleinen Spiegeln durchzuführen. Dann braucht man auch nicht
einen Asti als angeblich Teststandbedingt abzuziehen, man bekommt
so kleine 200mm oder 250mm Spiegel auch eher in richtig guter Qualität
(eine Parabel mit 0.98 Strehl) hin und man hat öfter Seeing welches
gut genug ist um am Himmel super-poli gegen normal-poli vergleichen
zu können, ohne daß die einfallende Wellenfront schon mehr Rauhigkeit
aufweist als die Spiegeloberfläche.

Was ich total "witzig" finde ist daß da Spiegel mit massiven Defekten
verglichen werden und dann "Superpolitur" ausschlaggebend sein soll.

Nachgeiwesen hat diese "Superpolitur" auch niemand, es gab nur
nicht-quantifizierbare Bildchen. Da man eine Oberfläche aber,
je nach Beleuchtung, unterschiedlich rauh aussehenlassen kann
taugt das alles nicht in der Wurzel.

Aber es taugt ganz prima als Verkaufsargument. Denn was man
nicht nachweisen kann kann auch niemand wiederlegen :)
Und es gibt wie immer ne Menge Leute die sich davon beeindrucken lassen.

Ich für meinen Teil ziehe eine annähernd perfekte Parabel
in einem Stück Glaskeramik jedem ach-so-glatten Spiegel
mit mäßiger Parabel vor.

Cheers, Karsten
 
Karsten,

du hast Deine Lektion schön auswendig gelernt.
musst Du denn diese Suppe schon wieder gebetsmühlenhaft aufwärmen; das liest doch jetzt keiner mehr.

Ein Vorschlag: Kommt einmal zu einem Astrotreffen mit Euren Spiegeln und dann machen wir uns ein Bild. Alles andere bringt doch nun wirklich nichts.

Gruß Rolf

 
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Tommy,

der Alois hat schon mit mir Kontakt aufgenommen und sich bereit erklärt, dem Anliegen Vernets nachzukommen, ihm bei der Quantifizierung des Lyotstests zu helfen. Sag mal, hast Du dem Alois gesagt, Vernet hätte darum gebeten?

So wie es jetzt gelaufen ist, ist ja keine Dialoggrundlage mehr vorhanden und es ist ausgeschlossen, den Vernet mit sterilen Diskussionen zu belasten.

Gruß Rolf
 
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Hallo Rolf,
Da Vernet jemand ist, der gerne "Butter bei de Fische gibt", schlägt er Kai vor, dessen 850er Spiegel zu vermessen und ihn mit seinem 1 m Superpoli (auf 85cm abgeblendet) zu vergleichen, damit er sieht und versteht,
das ist sehr nett, das David dazu bereit ist. Nur ist es den so schwer zu verstehen, dass es überhaupt keinen Sinn hat, zwei Spiegel zu vergleichen, deren Parabelform und Medium Scale Errors nicht zumindest annähernd gleiche Werte haben?
Das ist mit Sicherheit bei den zwei Spiegeln nicht so, also lässt es auch keine Aussage über den Einfluss der Microrauheit zu.
Wenn darüber das logiche Verständnis fehlt und das ist in meinen Augen nun wirklich keine schwere Kost, ist es zwecklos sich weiter im Kreis zu drehen.
Viele Grüße
Jörg
 
Jörg,

so war das auch nicht gedacht. Es ging nur darum, die Oberflächenglätte der beiden sichtbar zu machen ... und am Himmel zu zeigen, was superpoli wirklich zu leisten imstande ist. Denn man sieht das sofort. Nicht in der Lage zu sein, den Unterschied zu messen, bedeutet noch lange nicht, dass er nicht existiert und man das - also nun wirklich zum letzten Mal - auch sieht.

Jaja, ich weiß: kommt das denn wirklich davon oder nicht von etc.etc; .

Gruß Rolf
Der Vernet sieht das übrigens mit viel Gelassenheit und amüsiert sich auch darüber, dass man anstatt zu beobachten so viel Zeit in solchen Diskussionen verbraucht.
 
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Noch was vergessen :)
nur mal so als Gedankenanstoß, wenn es nötig ist mit einer mehrere Monate alten, glasharten Pechhaut raue Strukturen zu bekommen, muss ich mir ja keine Sorgen machen.
Welcher Amateur tut das seinem geliebten zukünftigen Spiegel an?
Ich glaube, da wird sich wohl keiner finden. Meine Pechhäute sind immer frisch gemacht, auch wenn es Arbeit macht und eine ziemliche Sauerei ist. Ein Risiko sich hinterher vieeel mehr Arbeit mit so einer alten Pechhaut einzuhandeln, ist die vermeintlich kurze Zeitersparnis nicht wert.
Viele Grüße
Jörg
 
Hallo Rolf,
Jaja, ich weiß: kommt das denn wirklich davon oder nicht von etc.etc; .
jawohl, du hast es verstanden! Es war nicht alles vergebens. :super:
Oder hast du das jetzt ironisch gemeint und der logische Zusammenhang ist dir noch nicht klar? ?)
In dem Fall will ich die Anderen nicht langweilen und könnte versuchen, dir dieses Grundverständnis zur Sache per PN zu erläutern. Immerhin rennen wir nicht mehr mit Keulen um den erjagten Braten, weil Erkenntnisse über Zusammenhänge der Physik, Dinge wie Bauchgefühle, unverstandene Beobachtungen und Götteranbetungen, immer mehr aus dem Leben verdrängt haben.
Du kannst ja gern glücklich werden, mit einem tollen Spiegel und auch die Tollheit der wenig vorhandenen Microrauheit zuschreiben, da habe ich überhaupt nichts dagegen.
Ich für meinen Teil, will es schon genau wissen, welchen Abbildungsfehler ich welcher Ursache zuzuschreiben habe.
Denn wenn ich das nicht genau weiß, wird ein verbesserungswürdiger Spiegel unter Umständen gar nicht besser, wenn man wochenlang die vermeintliche Microrauigkeit versucht wegzupolieren, nur weil Leute sagen, dass nur eine schlechte Microrauigkeit schuld sein kann.
Eine solche Arbeit möchte ich mir nicht machen, da brauch es schon sichere Beweise. Das "Pröbeln" am Spiegel müssen wir uns im 21.Jahrhundert doch nicht mehr antun.
Unsichere Grüße
Jörg
 
Guten Morgen Rolf,

Der Vernet sieht das übrigens mit viel Gelassenheit ...
Ausgezeichnet!
Dan plädiere ich dafür, diesen Austausch fortzusetzen ohne dass hier alle dünnhäutig reagieren.

Ein Vorschlag: Kommt einmal zu einem Astrotreffen mit Euren Spiegeln und dann machen wir uns ein Bild. Alles andere bringt doch nun wirklich nichts.
Excellenter Vorschlag!
Vielleicht komme ich einmal zum RAP. Da kommt doch auch ein gewisser Vincent Le Guern mit seinem --> T800 . Richtig?
Wer hat diesen Spiegel hergestellt? Weisst Du das, Rolf?

Es ist sowieso unter Spiegelschleifern üblich, an fremden Dobsons unauffällig von Intra- zu Extrafokal zu wechseln und sich respektvoll über andere Spiegel zu äusser. Alles andere verdirbt die Stimmmung :erschreck:

Richte David bitte aus, er soll seinen 1m Spiegel und die 850'er Blende mitbringen.
Ich bin sicher, bei einer Flasche Rotwein werden wir uns vertragen :super:


Kai erlaubt sich öffentlich die Kompetenzen von Vernet in Frage zu stellen, wenn er ihn "nicht in Verlegenheit bringen wolle".
Nun entspann Dich doch mal.
Wir sind hier nicht auf einem Teleskoptreffen, sondern in einem Diskussionforum. David hat sich auch kein Blatt vor den Mund genommen und Herrn Rohr mit einem Federstreich ins Abseits katapultiert:
Wichtig ist die Kontrolle mit dem Phasenkontrast mit der Originaltechnik von Lyot, die im Texereau steht und nicht, wie Rohr, der einen viel zu dünnen
Dephasantspalt
Ich will das nicht weiter kommentieren, halt David aber, nach dem was ich bisher über den Lyot Test von ihm gelesen habe für *den* Experten auf diesem Gebiet.

Da Vernet jemand ist, der gerne "Butter bei de Fische gibt", schlägt er Kai vor, dessen 850er Spiegel zu vermessen...
Das könnte ich jetzt in den falschen Hals bekommen, weil ich nichts, aber auch absolut gar nichts in der französischen Szene sehe, wo jemand einmal einen 20mm dünnen Spiegel in dieser Größe vermessen hat.
Ich weiss gar nicht wie er sich das vorstellt.

Vielleicht habe ich etwas übersehen, die dünnen OVLA Spiegel eventuell? Frage David bitte, wie diese Spiegel damals vermessen wurden.

...und ihn mit seinem 1 m Superpoli (auf 85cm abgeblendet) zu vergleichen, damit er sieht und versteht, was Superpoli wirklich ist;

Da sind wir beim Kern der Sache:

Wie verhält sich eine bestimmte Spiegeloberfläche am Himmel?

Entweder man vergleicht direkt am Himmel.
(dann ist aber auch der Fokus-Knopf blockiert, weil der Intra-Extra-Sterntest schon wieder einer Interpretation bedarf)

Oder aber, man einigt sich auf ein Modell, was die Brücke zwischen Spiegel-Oberfläche und Abbildung am echten Himmel schlägt.

So wie es aussieht, haben wir beim Modell einige Differenzen.
Es wird in jedem Fall auf ein Mindestmaß Mathematik hinauslaufen. Wir können uns da unmöglich mit blumigen Begriffen auf irgendwas einigen.
Frage bitte bei David nach, ob er wir uns auf ein Modell einigen wollen? So wie ich ihn verstanden habe, hält er nicht viel davon. Bitte korrigiere mich in diesem Punkt, wenn ich das falsch verstanden habe.

Um es noch einmal zu betonen, ich will hier keine Stimmung wie bei 11-jährigen im Sandkasten beim Taschenmesservergleich (... meins ist schärfer und besser...)
Lass uns einfach die Standpunkte austauschen, wenn es David mit einem Lächeln nimmt, um so besser. Ich vertrage auch einiges, ohne einzuschnappen.

Viele Grüße
Kai

ps.
Habe gerade im astrusurf-forum gelesen, es scheint da ein Mißverständnis zu geben.
Ich hatte oben geschrieben:
Nach allen was ich nun über die französischen Ansichten und speziell die von David weiss, schätze ich, und da spreche ich nur für mich, den Einfluss der Superpoli noch geringer ein als voerher.

Bitte stelle meinen Standpunkt noch einmal klar:
- die Debatte an sich bringt in jedem Fall etwas!
- den Einfluss der Superpoli schätze ich gering ein
- ich habe kein Interesse, jemanden meine Meinung aufzudrücken
- aufgrund der Faktenlage ist die Frage weiter in beide Richtungen offen.

Danke Dir Rolf!

pps.
Nach Kurts Posting bin ich in meiner Meinung zum zweiten Anstrich noch etwas sicherer :pfeif:


 
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Hallo Miteinander,

Nur noch ein Wort zu dem Vorschlag optisch exakt gleiche Teleskope herzustellen, eines mit deutlich stärkerer Rauheit als das
andere. Wenn man, wie hier mal wieder der Fall die von einen Physiker namens Suiter dargelegten wissenschaftlichen Erkenntnissen in seinem Buch

Star Testing Astronomical Telescopes Chapter 13


nicht wahrhaben will dann ergreift mich der Fluchttrieb.

Man könnte zur Überzeugung von grundsätzlich willigen aber mathematisch- physikalisch Unkundigen folgenden Versuch machen:

1. Man nehme einen gut korrigierten "Superpoli"- Newton und blende diesen off axis ab. Dadurch werden die evtl. vorhandenen sphärischen Restfehler bedeutungslos. Außerdem hätte man deutlich geringere Seeinanfälligkeit und auch keinerlei Einflüsse durch Obstruktion und Spinnen.

2. Man brauch dann ein Fenster mir genau bekanntem RMS Rauheit, so in Größenordnung < 1/100 lambda RMS. So etwas ist mit etwas Geschicklichkeit und der notwendigen Messausrüstung mit relativ geringen Aufwand realisierbar.

3. Dieses Fenster kann man schnell vor die Öffnung und wieder zurück schwenken.

4. Das ist das Wichtigste. Der Beobachter darf nicht wissen ob er mit oder ohne Fenster beobachtet.

Ersatzweise könnte man den Versuch auch mit einem kleinen aber guten Refraktor machen. Linsenoptiken gelten i. a. als weniger Rau.

Wem jetzt einfällt so etwas in der Art gibst es doch bereits, nämlich Vergleich Sonnenbeobachtung mit Solarfilterfolie vs. Herschelkeil der hat übersehen dass die effektive Rauheit der Folie im Bereich von 0,05 - 0,1 RMS Wellenlänge liegt. Niemand hat hier bestritten dass derartige Rauheit auffällig wird. Das ist nämlich um den Faktor 10 bis 500 mehr als man mit stinknormaler Pechpolitur bei Spiegeln erreicht. Wenn David uns vorschlägt wir mögen doch Polierversuche mit vergammelten Pechhäuten machen dann hat er wohl keinen rechten Durchblick über unseren Kenntnisstand.

Letze Bitte an Rolf:
Bitte diesen Beitrag für deine französischen Freunde übersetzen.

Gruß
Kurt

 
hallo Rolf,

aber nein, ich habe ihm erzählt dass Vernet offenbar eine Methode hat den Lyot Test zu quantifizieren, und so seine Neugier geweckt. Alois ist ein so bescheidener Mensch, es ist einfach seine Ausdrucksweise für Zusammenarbeit. Bitte nicht eine Beleidigung darin orten.

Ich hatte dich noch nach Mirro-Sphere gefragt?

lg Tommy
 
Hallo Rolf,

nachdem ich mir den Original Thread angeschaut habe, scheint da etwas in der Übersetzung schief gelaufen zu sein.

Würdest Du bitte Dein Posting übersetzen:
Envoyé 29-11-2013 23:20 cliquez ici pour voir le profil de rolf Editer/Supprimer le message
Kai décrète qu'après ce débat le superpoli apporte encore moins qu'il avait imaginé auparavant, cad quasiment rien.
Compte tenu du fait que Vernet utilise le Foucault, le Roddier, le Foucault-photo, le Ronchi et le startest au ciel et que tout cela selon lui n’apporte pas la précision suffisante pour établir des valeurs sûres pour comparer un superpoli à un miroir normal, pour lui le débat est clos.

amicalement rolf

Dann können alle hier vergleichen, wie gut Wort und Sinn des Originals getroffen wurden. Ich schrieb:

Ja, sehe ich auch so!

Nach allen was ich nun über die französischen Ansichten und speziell die von David weiss, schätze ich, und da spreche ich nur für mich, den Einfluss der Superpoli noch geringer ein als voerher.

Wer vorneweg von Superpoli überzeugt war, der wird wahrscheinlich eher in seiner Meinung bestärkt.

Es ist gar nicht unbedingt nötig, dass wir hier zu einem Ergebnis kommen. Ich fand es interessant, die französische Szene etwas näher kennenzulernen. Die Diskussion ist angenehm und

Und abfällige Äußerungen wie diese tragen ganz bestimmt nicht zum entspannten Dialog bei.

Envoyé 30-11-2013 00:33 cliquez ici pour voir le profil de rolf Editer/Supprimer le message
Ce sont les certitudes qui tuent; c'est ainsi. Ils croient tout savoir et le disent sans vergogne et entrent dans un débat avec cette maxime. Je suis quand même surpris que cela tombe là comme ça. Mais Kai décrète sa vérité et c'est comme ça.Il devrait se faire un point d'honneur et accepter ta proposition; mais il ne le fera pas, je pense.
amicalement rolf

Du siehst es selbst an den Reaktionen!
Bitte übersetzen, damit hier alle sehen, wer den Keil in die Diskussion wirft!

Ich werde mich persönlich bei David dafür entschuldigen!

Jetzt bin ich draussen. Nicht schon gestern, wie Du es Deinen französichen Freunden gestern abend und vorausseilend glaubhaft machen wolltest.

Viele Grüße
Kai
 
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Hallo Zusammen.

Bin noch am Aussuchen brauchbarer Bilder und muss sie auch noch sinnvoll zusammen stellen
damit ich keine Überschwemmung mache. Da ist auch eines dabei welches fast schon
solche Rauheit hat wie David Vernet als Politurversuch vorgeschlagen hat.
Und tut mir bitte David Vernet nicht vergrämen. Ich kenne ihn als Mann mit guten Fehigkeiten
und sehe in ihm keine Konkurenz sondern nur den Willen zur Zusammenarbeit
und nur so können wir weiter kommen. Jetzt sollte sich aber niemand zurückgesetzt fühlen
weil ich nicht die ganze Namensliste der mir wertvollen Personen aufführen kann.

Freundliche Grüße
Alois

 
Kai, ich habe den Teil übersetzt, der zur Sache gehört (das wollten wir doch in diesem Austausch ... das versöhnliche Drumherum war hier hors sujet. Die Sache war diese:


"Nach allen was ich nun über die französischen Ansichten und speziell die von David weiss, schätze ich, und da spreche ich nur für mich, den Einfluss der Superpoli noch geringer ein als voerher.

Da David hauptsächlich Foucault in der Werkstatt, den Roddier, den Foucault-Foto, Ronchi, Startest am Himmel verwendet, will ich ihn nicht in Verlegenheit bringen.

Das bringt alles nicht die Genauigkeit, die es für einen aussagekräftigen Vergleich von Superpoli und "Normalpoli" braucht."

So, nun schau Dir die Übersetzung genau an.

Kai décrète qu'après ce débat le superpoli apporte encore moins qu'il avait imaginé auparavant, cad quasiment rien.
Compte tenu du fait que Vernet utilise le Foucault, le Roddier, le Foucault-photo, le Ronchi et le startest au ciel et que tout cela selon lui n’apporte pas la précision suffisante pour établir des valeurs sûres pour comparer un superpoli à un miroir normal, pour lui le débat est clos.


Das trifft haargenau den Sinn und das ohne jeglichen Zweifel. Ich war so elegant, das "will ihn nicht in Verlegenheit bringen" wegzulassen, das kannst Du doch verstehen.

Es wird Dir in keinem Fall gelingen, in dieser Übersetzung etwas Fehlerhaftes zu finden, weder im Detail noch im Sinn, diese Kompetenz wirst Du mir doch zugestehen, oder?

Freundlichst Rolf


Gleich etwas über den anderen Teil.



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Bevor ich auf Horia antworte, hier den dritten Teil für Kai:

"Du siehst es selbst an den Reaktionen!
Bitte übersetzen, damit hier alle sehen, wer den Keil in die Diskussion wirft!"

Ich interpretiere in diesem Beitrag, der im Anschluss an mehrere französische Antworten kommt, Deine Reaktion, so urplötzlich die Debatte für beendet zu erklären. In der Tat waren die Kollegen sehr überrascht und hatten das nicht erwartet. Manche denken, Ihr wäret verstockt und nicht bereit, von Euren Grundbehauptungen abzulassen (das, was der Jens ja so schön formuliert hatte …). Diese Leute sind offenbar von den besonderen Qualitäten der Superpolis überzeugt und haben es noch nicht verstanden, dass sie einer Illusion aufsitzen. Wenn die Diskussion weitergelaufen wäre, hättest Du sie ja aufklären können, aber Du hast es ja vorgezogen, sie als beendet zu betrachten.
So, hier die haargenaue Übersetzung :
Der erste Teil ist ein Sprichwort und bedeutet : Es gibt nichts Schlimmeres als Selbstgefälligkeit (dafür gibt es bestimmt auch einen eigenen Ausdruck im Deutschen, der fällt mir nur gerade nicht ein).
Weiter : Die glauben alles zu wissen und treten mit dieser Maxime sehr selbtstsicher in eine Debatte ein. Ich bin dennoch überrascht, dass das (damit meine ich Deine Entscheidung auszusteigen) jetzt so plötzlich kommt. Jetzt müsste sich der Kai eine Ehre daraus machen, Deinen Vorschlag zu akzeptieren (der Vorschlag von Vernet Euch zu treffen) ; aber ich denke mal, dass er das nicht tun wird.

Freundlichst Rolf


 
Naja, also man merkt den Deutschen hier schon viel Arroganz an oder besser gesagt man merkt, dass sie sehr von sich und ihrem Können überzeugt sind. Sie haben Stolz und den dürfen sie sicherlich auch haben. Dieser steht ihnen im Weg: Es ist doch klar, dass man bei so einem komplexen Thema Zeit braucht und der Anderen Seite Zeit geben muss. Hier wird die Debatte aber schon nach zwei Wochen für beendet erklärt. Es muss Euch doch klar sein, dass so etwas länger dauert. Die Geduld hat man hier aber nicht. Auch spielt die Sprachbarriere dann doch eine wesentlich Rolle. Viele der hier gepostetten Beiträge hatten etwas polemisch, unsachliches, an sich. Da hatte Rolf schon recht. Das geht mal absolut gar nicht, gerade wenn man etwas in eine für die meisten hier völlig fremde Sprache übersetzen muss! Mag das auf der französichen Seite auch zum Teil so gewesen sein. Daran scheitert eine solche Diskusion natürlich dan letztendlich. Der Einzige sinnvolle Versuch ist die Kontakltaufnahme Alois mit Vernet, um den Lyot-Test nun genauer zu untersuchen. Alles andere war wohl nur Fraktions-Pallaber. Das musste ja so kommen. Nun kann jeder wieder seinem Glauben frönen. Das hat doch auch was Schönes. ;) Alles wie vorher und die Welt bleibt im Lot.


Gruß
 
Hallo Zusammen,

für große Spiegel mit bester Qualität kommt meines Erachtens in erster Linie nur die Firma "LOMO" in Rußland infrage.

Beste Grüße
Langley
 
Kai,

nur damit Du hier nicht schon wieder etwas hinbiegst, da ist die Übersetzung vom ersten Teil:

Kai décrète qu'après ce débat le superpoli apporte encore moins qu'il avait imaginé auparavant, cad quasiment rien.
Compte tenu du fait que Vernet utilise le Foucault, le Roddier, le Foucault-photo, le Ronchi et le startest au ciel et que tout cela selon lui n’apporte pas la précision suffisante pour établir des valeurs sûres pour comparer un superpoli à un miroir normal, pour lui le débat est clos.

Kai dekretiert, dass nach der Debatte die superpoli noch weniger bringen als er es sich bisher vorgestellt hatte, d.h. quasi nichts. Eingedenk der Tatsache, dass Vernet den Foucault, den Roddier, den Foto-Foucault, den Ronchi und den startest am Himmel benutzt und dass all das nach seiner Meinung (das ist jetzt die Meinung von Kai) nicht die nötige Genauigkeit erbringt, um sichere Werte zum Vergleich von einem superpoli und einem Normalspiegel zu ermöglichen, ist für ihn die Debatte beendet.

Freundlichst Rolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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