Guten Morgen Rolf,
Der Vernet sieht das übrigens mit viel Gelassenheit ...
Ausgezeichnet!
Dan plädiere ich dafür, diesen Austausch fortzusetzen ohne dass hier alle dünnhäutig reagieren.
Ein Vorschlag: Kommt einmal zu einem Astrotreffen mit Euren Spiegeln und dann machen wir uns ein Bild. Alles andere bringt doch nun wirklich nichts.
Excellenter Vorschlag!
Vielleicht komme ich einmal zum RAP. Da kommt doch auch ein gewisser Vincent Le Guern mit seinem
--> T800 . Richtig?
Wer hat diesen Spiegel hergestellt? Weisst Du das, Rolf?
Es ist sowieso unter Spiegelschleifern üblich, an fremden Dobsons unauffällig von Intra- zu Extrafokal zu wechseln und sich respektvoll über andere Spiegel zu äusser. Alles andere verdirbt die Stimmmung :erschreck:
Richte David bitte aus, er soll seinen 1m Spiegel und die 850'er Blende mitbringen.
Ich bin sicher, bei einer Flasche Rotwein werden wir uns vertragen :super:
Kai erlaubt sich öffentlich die Kompetenzen von Vernet in Frage zu stellen, wenn er ihn "nicht in Verlegenheit bringen wolle".
Nun entspann Dich doch mal.
Wir sind hier nicht auf einem Teleskoptreffen, sondern in einem Diskussionforum. David hat sich auch kein Blatt vor den Mund genommen und Herrn Rohr mit einem Federstreich ins Abseits katapultiert:
Wichtig ist die Kontrolle mit dem Phasenkontrast mit der Originaltechnik von Lyot, die im Texereau steht und nicht, wie Rohr, der einen viel zu dünnen
Dephasantspalt
Ich will das nicht weiter kommentieren, halt David aber, nach dem was ich bisher über den Lyot Test von ihm gelesen habe für
*den* Experten auf diesem Gebiet.
Da Vernet jemand ist, der gerne "Butter bei de Fische gibt", schlägt er Kai vor, dessen 850er Spiegel zu vermessen...
Das könnte ich jetzt in den falschen Hals bekommen, weil ich nichts, aber auch absolut gar nichts in der französischen Szene sehe, wo jemand einmal einen 20mm dünnen Spiegel in dieser Größe vermessen hat.
Ich weiss gar nicht wie er sich das vorstellt.
Vielleicht habe ich etwas übersehen, die dünnen OVLA Spiegel eventuell? Frage David bitte, wie diese Spiegel damals vermessen wurden.
...und ihn mit seinem 1 m Superpoli (auf 85cm abgeblendet) zu vergleichen, damit er sieht und versteht, was Superpoli wirklich ist;
Da sind wir beim Kern der Sache:
Wie verhält sich eine bestimmte Spiegeloberfläche am Himmel?
Entweder man vergleicht direkt am Himmel.
(dann ist aber auch der Fokus-Knopf blockiert, weil der Intra-Extra-Sterntest schon wieder einer Interpretation bedarf)
Oder aber, man einigt sich auf ein Modell, was die Brücke zwischen Spiegel-Oberfläche und Abbildung am echten Himmel schlägt.
So wie es aussieht, haben wir beim Modell einige Differenzen.
Es wird in jedem Fall auf ein Mindestmaß Mathematik hinauslaufen. Wir können uns da unmöglich mit blumigen Begriffen auf
irgendwas einigen.
Frage bitte bei David nach, ob er wir uns auf ein Modell einigen wollen? So wie ich ihn verstanden habe, hält er nicht viel davon. Bitte korrigiere mich in diesem Punkt, wenn ich das falsch verstanden habe.
Um es noch einmal zu betonen, ich will hier keine Stimmung wie bei 11-jährigen im Sandkasten beim Taschenmesservergleich (... meins ist schärfer und besser...)
Lass uns einfach die Standpunkte austauschen, wenn es David mit einem Lächeln nimmt, um so besser. Ich vertrage auch einiges, ohne einzuschnappen.
Viele Grüße
Kai
ps.
Habe gerade im astrusurf-forum gelesen, es scheint da ein Mißverständnis zu geben.
Ich hatte oben geschrieben:
Nach allen was ich nun über die französischen Ansichten und speziell die von David weiss, schätze ich, und da spreche ich nur für mich, den Einfluss der Superpoli noch geringer ein als voerher.
Bitte stelle meinen Standpunkt noch einmal klar:
- die Debatte an sich bringt in jedem Fall etwas!
- den Einfluss der Superpoli schätze
ich gering ein
- ich habe kein Interesse, jemanden meine Meinung aufzudrücken
- aufgrund der Faktenlage ist die Frage weiter in beide Richtungen offen.
Danke Dir Rolf!
pps.
Nach Kurts Posting bin ich in
meiner Meinung zum zweiten Anstrich noch etwas sicherer

feif: