Gerd_Duering
Aktives Mitglied
Re: Anspruch und Wirklichkeit
Hallo Tassilo,
na ja wenn der Kunde den Begriff APO mit so hohen Ansprüchen an die Mechanik verbindet kommt man sicher auch ohne diese 3 Buchstaben aus.
Daran sollte es doch nun wirklich nicht scheitern, was wirklich zählt ist eh die optische Leistung und nicht das was draufsteht.
Der Grund warum ich so betone das der hier diskutierte preisgünstige Refraktor ein echter APO ist und das dann auch mit Polystrehl und Spots untermaure liegt in der Werbung mit dem FPL53 für andere Optiken.
Aus Kostengründen will ich ganz bewusst auf dieses sehr teure Glas verzichten.
Es hat sich in der Werbung aber die Unsitte breit gemacht statt mit der tatsächlich erreichten Farbkorrektur nur mit dem verwendeten ED Glas zu werben.
Dann hat man noch so Kreationen wie SD, ED und UL erfunden die noch mehr Verwirrung stiften.
Ich will hier zeigen das nicht diese Wort Kreationen über die Farbkorrektur entscheiden und eine Optik mit einem UL Glas (ultra-low dispersion) nicht zwangsläufig immer die Beste ist.
Es kommt eben auch sehr auf die Eckdaten (Öffnung und Öffnungsverhältnis) des Refraktors an.
Daher der Vergleich in diesem Beitrag.
Man muss bei Verwendung eines SD Glases also nur etwa 2 Stufen beim Öffnungsverhältnis langsamer werden und schon kann man das Level der Optik mit dem UL Glas erreichen ja dieses sogar noch geringfügig übertreffen.
Siehe Variante 1 und Variante 2.
Das muss dem Kunden erst mal deutlich gemacht werden.
Der Kunde ist derart auf das FPL53 getrimmt das es schwer ist eine Optik mit einem anderen Glas zu verkaufen.
Wenn ich aber ein Design für einen besonders Preiswerten ED mache dann nehme ich doch nicht rein aus marketinggründen das sauteure FPL53 sondern das Glas was mir die beste Leistung bei geringstem Preis bietet.
Aber dann muss ich eben auch deutlich machen das hier deswegen bei der Farbkorrektur keine Abstriche gemacht wurden.
Was die Mechanik anbelangt.
Ich denke der Aufwand für die Mechanik muss sich vor allem an dem Verkaufspreis orientieren.
Bei einem Refraktor für 4000€ wie dem ED152 darf der Kunde natürlich auch eine dementsprechende Mechanik erwarten.
Bei einem Refraktor für 400€ wie dem hier geplanten ED90 sollte dem Kunden eigentlich klar sein das für diesen Preis die Mechanik nicht das gleiche Level des 4000€ Teleskopes haben kann.
Auch wenn bei beiden APO draufsteht.
Grüße Gerd
Hallo Tassilo,
In dem Moment, in dem man das Alleinstellungsmerkmal "Voll-Apo" draufschreibt, wächst halt in den Augen des Kunden der Anspruch an das Gesamtpaket - Optik und Mechanik.
na ja wenn der Kunde den Begriff APO mit so hohen Ansprüchen an die Mechanik verbindet kommt man sicher auch ohne diese 3 Buchstaben aus.
Daran sollte es doch nun wirklich nicht scheitern, was wirklich zählt ist eh die optische Leistung und nicht das was draufsteht.
Der Grund warum ich so betone das der hier diskutierte preisgünstige Refraktor ein echter APO ist und das dann auch mit Polystrehl und Spots untermaure liegt in der Werbung mit dem FPL53 für andere Optiken.
Aus Kostengründen will ich ganz bewusst auf dieses sehr teure Glas verzichten.
Es hat sich in der Werbung aber die Unsitte breit gemacht statt mit der tatsächlich erreichten Farbkorrektur nur mit dem verwendeten ED Glas zu werben.
Dann hat man noch so Kreationen wie SD, ED und UL erfunden die noch mehr Verwirrung stiften.
Ich will hier zeigen das nicht diese Wort Kreationen über die Farbkorrektur entscheiden und eine Optik mit einem UL Glas (ultra-low dispersion) nicht zwangsläufig immer die Beste ist.
Es kommt eben auch sehr auf die Eckdaten (Öffnung und Öffnungsverhältnis) des Refraktors an.
Daher der Vergleich in diesem Beitrag.
Man muss bei Verwendung eines SD Glases also nur etwa 2 Stufen beim Öffnungsverhältnis langsamer werden und schon kann man das Level der Optik mit dem UL Glas erreichen ja dieses sogar noch geringfügig übertreffen.
Siehe Variante 1 und Variante 2.
Das muss dem Kunden erst mal deutlich gemacht werden.
Der Kunde ist derart auf das FPL53 getrimmt das es schwer ist eine Optik mit einem anderen Glas zu verkaufen.
Wenn ich aber ein Design für einen besonders Preiswerten ED mache dann nehme ich doch nicht rein aus marketinggründen das sauteure FPL53 sondern das Glas was mir die beste Leistung bei geringstem Preis bietet.
Aber dann muss ich eben auch deutlich machen das hier deswegen bei der Farbkorrektur keine Abstriche gemacht wurden.
Was die Mechanik anbelangt.
Ich denke der Aufwand für die Mechanik muss sich vor allem an dem Verkaufspreis orientieren.
Bei einem Refraktor für 4000€ wie dem ED152 darf der Kunde natürlich auch eine dementsprechende Mechanik erwarten.
Bei einem Refraktor für 400€ wie dem hier geplanten ED90 sollte dem Kunden eigentlich klar sein das für diesen Preis die Mechanik nicht das gleiche Level des 4000€ Teleskopes haben kann.
Auch wenn bei beiden APO draufsteht.
Grüße Gerd