portaball
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Hallo Mario,
Dein Post bringt alles auf den Punkt, inclusive meinem Dilemma
Ich möchte "echt" binokular bleiben, auch nicht zurück zu großen Spiegeln wechseln und vor allem möchte ich nicht mehrere Instrumente haben müssen.
Es geht darum NV primär am 150er APM einzusetzen aber auch den Himmel mit 1x abzuscannen oder z.B. ein 10x50 Fernglas davor zu klemmen.
Ich werde ja auch nicht jünger und habe jetzt schon Angst vor der Zeit, wenn ich mein 150er nicht mehr nutzen kann, hier würde mir NV ermöglichen die Apertur zu reduzieren ohne allzu große Einbussen zu haben.
Wie Du schon sagst, ich sehe ich NV vor allem die Option mir zusätzliche Öffnung einzukaufen ohne die Nachteile "Echter" Öffnung wie Größe und Gewicht zu haben.
An Galaxien soll NV in etwa Dinge zeigen, die der doppelten Öffnung entsprechen, das wären in meinem Fall 300mm, denn dass man beim Blick auf 2 Phosphorschichten weiter den Faktor 1.41 für die binokulare Addition ansetzen kann bezweifle ich eigentlich, das Bild ist ja eh schon hell genug.
Klar ist das schon ein Sprung, aber nach meiner Erfahrung ist das für Galaxien immer noch nicht "berauschend", ich hatte ja schon einen sehr guten 12.5" Dobson.
Vielleicht sollte ich mich aber auch nicht so sehr in den Galaxien verbeissen sondern NV für das nutzen, wo sie wirklich glänzt, nämlich Nebel und PN
In Sachen Nebel bin ich bei Dir, da wird der Doppelrefraktor mit kurzer Brennweite wirklich irre Dinge zeigen können, für PN fehlt dann möglicherweise schon wieder die Vergrößerung.
Ein weiterer Faktor. der mich verunsichert ist mein guter Himmel um SQM 20, denn NV bringt ja insbesondere bei lichtverschmutzem Himmel Vorteile, unter gutem Himmel wird der Unterschied geringer.
Eine schnelle Entscheidung wird es bei mir sicherlich nicht werden, dafür geht es auch um zu viel Geld und ich muss mir überlegen, ob mir Nebel und PN das wert sind.
Natürlich wäre es extrem hilfreich NV mal mit eigenen Augen testen zu können ...
Und das digitale NV macht ja auch sehr schnelle und gewaltige Fortschritte, wenn ich mir die Livevideos der Sony A7S anschaue und die Nebel dort dann sogar noch in Farbe sehe überlege ich , ob man nicht noch abwarten sollte wie da die Entwicklung weitergeht.
Günstiger als analoges NV wird das auf jeden Fall sein, aber es ist halt auch mehr ein Beobachten von Bildschirmen, egal wie klein und nah vor unseren Pupillen die dann auch sein werden.
Auch muss ich mir überlegen, ob es mir vielleicht schon reichen würde die Objekte auf dem aufs Bino geschnallte iPad zu beobachten.
Es wäre halt noch ein schritt weiter weg von den ursprünglichen oder auch verstärkten Photonen und am ende kann ich mir dann gleich ein Youtube Video ansehen.
Für den Moment und die nächste Zeit bleibt es jedenfalls erstmal bei echten Photonen auf Netzhaut
Grüße Jochen
Dein Post bringt alles auf den Punkt, inclusive meinem Dilemma
Ich möchte "echt" binokular bleiben, auch nicht zurück zu großen Spiegeln wechseln und vor allem möchte ich nicht mehrere Instrumente haben müssen.
Es geht darum NV primär am 150er APM einzusetzen aber auch den Himmel mit 1x abzuscannen oder z.B. ein 10x50 Fernglas davor zu klemmen.
Ich werde ja auch nicht jünger und habe jetzt schon Angst vor der Zeit, wenn ich mein 150er nicht mehr nutzen kann, hier würde mir NV ermöglichen die Apertur zu reduzieren ohne allzu große Einbussen zu haben.
Wie Du schon sagst, ich sehe ich NV vor allem die Option mir zusätzliche Öffnung einzukaufen ohne die Nachteile "Echter" Öffnung wie Größe und Gewicht zu haben.
An Galaxien soll NV in etwa Dinge zeigen, die der doppelten Öffnung entsprechen, das wären in meinem Fall 300mm, denn dass man beim Blick auf 2 Phosphorschichten weiter den Faktor 1.41 für die binokulare Addition ansetzen kann bezweifle ich eigentlich, das Bild ist ja eh schon hell genug.
Klar ist das schon ein Sprung, aber nach meiner Erfahrung ist das für Galaxien immer noch nicht "berauschend", ich hatte ja schon einen sehr guten 12.5" Dobson.
Vielleicht sollte ich mich aber auch nicht so sehr in den Galaxien verbeissen sondern NV für das nutzen, wo sie wirklich glänzt, nämlich Nebel und PN
In Sachen Nebel bin ich bei Dir, da wird der Doppelrefraktor mit kurzer Brennweite wirklich irre Dinge zeigen können, für PN fehlt dann möglicherweise schon wieder die Vergrößerung.
Ein weiterer Faktor. der mich verunsichert ist mein guter Himmel um SQM 20, denn NV bringt ja insbesondere bei lichtverschmutzem Himmel Vorteile, unter gutem Himmel wird der Unterschied geringer.
Eine schnelle Entscheidung wird es bei mir sicherlich nicht werden, dafür geht es auch um zu viel Geld und ich muss mir überlegen, ob mir Nebel und PN das wert sind.
Natürlich wäre es extrem hilfreich NV mal mit eigenen Augen testen zu können ...
Und das digitale NV macht ja auch sehr schnelle und gewaltige Fortschritte, wenn ich mir die Livevideos der Sony A7S anschaue und die Nebel dort dann sogar noch in Farbe sehe überlege ich , ob man nicht noch abwarten sollte wie da die Entwicklung weitergeht.
Günstiger als analoges NV wird das auf jeden Fall sein, aber es ist halt auch mehr ein Beobachten von Bildschirmen, egal wie klein und nah vor unseren Pupillen die dann auch sein werden.
Auch muss ich mir überlegen, ob es mir vielleicht schon reichen würde die Objekte auf dem aufs Bino geschnallte iPad zu beobachten.
Es wäre halt noch ein schritt weiter weg von den ursprünglichen oder auch verstärkten Photonen und am ende kann ich mir dann gleich ein Youtube Video ansehen.
Für den Moment und die nächste Zeit bleibt es jedenfalls erstmal bei echten Photonen auf Netzhaut
Grüße Jochen