es ist angerichtet: APM 150mm 90° SD Bino | Seite 8 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

es ist angerichtet: APM 150mm 90° SD Bino

Kusifu

Mitglied

Hab ich nicht, ich bezog mich auf ein Single zusammen etwa 850€ plus der 2. Refraktor, wobei da die frage ist, ob ich ihn nochmal günstig gebraucht bekomme. letztens wurde hier einer für 700€ verkauft ich hab Barlow abgezogen nur 330€ bezahlt.

Neu würde, ich den Refraktor aber nicht kaufen, das ist nur eine Projekt Idee, falls mir wieder so ein baugleicher Refraktor gebraucht über den Weg läuft
 

portaball

Mitglied
Hast Du doch :)

Bild 05.02.21 um 13.16.jpg


Plus Versand, Zoll und Steuern...

Mit dem UL bekommst Du für ein so schnelles System auch keine ausreichende Ausleuchtung, es sollte schon das UXL für 250.000 Yen sein

Was willst Du mit einem Single?
Wir reden doch von 2 Tuben, also Bino?

Grüße Jochen
 

Kusifu

Mitglied
Das ist das paar 60.000 Jen x 2 sind wir bei 120.000yen also 850€ plus, diesen Adapter, den aber sicher, auch jemand fertigen könnte.
 

Kusifu

Mitglied
Zoll und steuern, ist nochmal ne andere Sache, da weiß ich gerade nicht wie da die kosten aussehen aber zumindest sind das keine großen Teile.
 

portaball

Mitglied
Nein, 2 Single ergeben kein Bino EMS weil es die Seite mit der Justageeinrichtung nur im Bino Set gibt.
Glaub mir es ist nicht so einfach, ich habe schon ein Bino mit UXL EMS gebaut :)

borg13.JPG


Grüße Jochen
 

wibott

Mitglied
Ja, das wäre eine Option und vor allem könnte man so das Gewicht geringer halten beide Tuben getrennt transportieren und erst auf der Montierung zusammenfügen.
Aber zeig mir einen 6" Apo mit kurzer Brennweite, ich habe keinen gefunden und ich habe intensiv gesucht.
Und mit kurzer Brennweite meine ich maximal 1000mm.
Das APM SD hat 840..

Es gab mal den 150/1000 Borg in extrem geringer Stückzahl mit zweifelhafter Qualität.

Grüße Jochen
Herr Ludes hat einen TS Photoline 150mm f/6,6 Triplet FPL-53 Super Apo mit 3,5" Starlight Feather Touch Okularauszug im Angebot.
Vielleicht könnte man auch welche über APM bei LZOS entsprechend berechnen/anfertigen lassen, aber wie gesagt das würde bestimmt sehr teuer werden.
Mit dem Bino bist Du schon sehr gut bedient...
 

portaball

Mitglied
Danke, den 150/1000 vom Teleskopservice kannte ich noch nicht.

OK, nehmen wir den Preis mal 2, dazu die EMS UXL
Dann noch die Kosten die beiden Tuben zusammen zu bauen.
Dafür bekommt man dan fast 2 APM 150 SD :)

Ein Tubus wiegt 12,3 Kilo, das auch mal 2 dazu die EMS und das Material um die beiden Tuben zu verbinden.
Unter 30 Kilo wird das nichts.

Mag sein dass das Triplet mit einem etwas entspannteren Öffnungsverhältnis minimal besser ist.
Aber um welchen preis und um welches Gewicht, das Ding wäre auch deutlich länger und unhandlicher.

Und ich persönlich ziehe 840mm Brennweite wirklich vor, weil ich die weiten Felder haben will :)

Grüße Jochen
 

portaball

Mitglied
Hallo Michael,

ja, mit der Panther habe ich mich auch schon befasst.
Aber eigentlich mag ich es beim Beobachten ganz ohne Strom und Technik auszukommen.
Mal sehen, wenn die Kurbelsäule einer elektrischen Hubsäule weichen muss, ist das Eis vielleicht gebrochen.

Ich muss aber sagen, dass der butterweiche hydraulische Fluidhead schon extremes Suchtpotential hat.
Damit total smooth den Himmel abzugrasen kann keine motorische Montierung bieten.

Ich spiele permanent mit dem Vinten rum weil es so unfassbar viel Spass macht und ich es immer noch nicht glauben kann, dass es so etwas in dieser Perfektion überhaupt gibt.

Ich hatte ja geschrieben, dass ich meine Okulare gewichtsgleich gemacht habe.
Natürlich geht das nicht zu 100% und um 100 Gramm differieren sie doch.
Diese 100 Gramm reichen aber aus, um den sehr feinfühligen Fluidhead aus dem Gleichgewicht zu bringen, wenn man die Dämpfung komplett rausnimmt und der Kopf null Gegenkraft und Reibung beim Schwenken hat.
Aber das ist gar kein Problem, ein kurzer Dreh an der Federvorspannung und der Kopf ist für jedes Okularpaar im Gleichgewicht.

Dass sich meine Okulare im Gewicht so minimal unterscheiden ist natürlich doch ein Vorteil, man muss dadurch nur minimal nachjustieren.

Klar könnte man auch einfach die hydraulische Dämpfung etwas erhöhen, so wie man an der Gabel die Reibung am Lager höher dreht, aber das Tollste an dem Ding ist einfach es mit Null Reibung und Gegenkraft zu benutzen.

Das ist wirklich nicht zu beschreiben, man muss es selbst erlebt haben, bis gestern hatte ich da auch meine Zweifel ob das wirklich so toll ist :)
Die beste Beschreibung des Gefühls ist, dass einem das Fernglas so vorkommt als würde es gewichtslos im Raum schweben.

Grüße Jochen
 

Mikoka

Mitglied
Hallo Jochen,
ja, das klingt alles schon sehr, sehr gut. Das mit der Panther ist ja nur so eine Idee, weil die
mit ihrem Angebot an Features und Belastbarkeit gerade für solche Doppelteleskope im Alt-/Az-Modus wie
gemacht ist.
Viel Freude an der neuen Anlage wünscht Michael
 

portaball

Mitglied
Hallo Michael,

ja, das stimmt und so bin ich auch auf die Panther aufmerksam geworden.

Das System besteht dann aber doch aus einer ganzen Menge ziemlich ausladenden Geraffels, das jedes mal zusammengebaut werden muss.
Was mir am Allerwenigsten gefällt sind die benötigten massiven Gegengewichte, die haben mir schon die Freude an den Parallelmontierungen verleidet.
Nicht nur dass man sie schleppen und anbauen muss, je schwerer das Gesamtsystem ist, desto mehr Eigenschwingungen entstehen.

Da gefällt mir der kompakte Fluidhead deutlich besser.
Ich will und brauche aber auch kein GoTo, ich will gemütlich am Himmel spazieren gehen wie mit einem handgehaltenen Fernglas auch, nur etwas größer :)

Grüße Jochen
 

portaball

Mitglied
Ja, über das Avatar Bild habe ich auch schon nachgedacht.
Wobei das halt sehr speziell ist, oben mein 125er Borg, unten das alte APM Achro 150mm.

Die Idee mit der Kurbelsäule ich gestorben, selbst wenn ich die Betätigung mit einer längeren Kurbel optimieren kann, die Zahnstange kämpft aber trotzdem heftigst mit der Last von ca 35 Kilo.

Also elektrisch, zum Glück habe ich vorgebaut und mir einen Rose & Krieger Slimlift besorgt.
Die Dinger tragen 200 Kilo Last und wurden auch schon von Binoptik eingesetzt.

Hier mein Testaufbau dafür, wobei das Stativ auch noch weg muss, aktuell überlege ich in Richtung Pier.

IMG_0436.jpeg


Grüße Jochen
 

Manne

Mitglied
Auch wenn es jetzt scheinbar doch was elektrisches sein soll: was konnte denn das Supermount-Stativ besser als dieses Berlebach? Dass BB 'hebt' mehr und auch noch 10cm höher als das SM-Carbon.

CS Manfred (der sein mickriges 100er ED nie neben ein 150er SD stellen wird… :cool:)
 

portaball

Mitglied
Hallo Manfred,

ich habe einfach eine Aversion gegen Holz in jeder Form und speziell auch gegen Holzstative.

Die geringe Hubhöhe des Supermount war aber definitiv ein Auschlusskriterium.
Und wenn ich sehe, wie sich schon mein wirklich sehr robustes Linhof Getriebe aus Messing mit der Last quält, dann will ich nicht wissen was das auf Dauer für eine Zahnstange aus eloxiertem Aluminium bedeutet (Supermount)
Beim Berlebach ist die Mechanik mit Sicherheit robuster, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass eine Zahnstange nicht das Mittel der Wahl ist um solche Lasten zu heben.

Das mit dem Strombedarf und der Kabelei beim Beobachten gefällt mir zwar gar nicht, aber irgendwelche Kompromisse muss man wohl eingehen.

Das gilt auch für die Säule und im Moment tendiere ich dazu die Elektrosäule in einem Skywatcher EQ8 Stativ unterzubringen:

tasco_sales_australia_-_pier_tripod_for_eq8_12-22-2017_5-27-06_pm.png


Das Ding wiegt zwar leider auch wieder 30 Kilo, mit der integrierten Elektrosäule nochmal mehr, dafür ist es dann wohl auch wirklich rock solid.

Eine Alternative wäre noch die Panther Säule, die wiegt weniger als die Hälfte, aber wie stabil ist die tatsächlich?

904f7fddf694162368b0526fafca5286a125b43576b5c3e4211a2250ad1269ac.jpeg


Grüße Jochen
 

b_schaefer

Mitglied
Ich würde die Idee mit einer Kurbelsäule nicht vorschnell zu den Akten legen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du z.B
mit einem verstellbaren Stuhl und fester Säule glücklich wirst.

Die K70-Säule trägt das Fernglas locker. Die Supermount ebenfalls (siehe Tamijis 140er TEC-Bino mit gleichem Gewicht). Für erstere kann man sich andere Beine bauen (lassen) für zweiteres könnte man eine kundenspezifische Variante mit mehr Verstellweg anfragen.

Keep it simple, lass den Strom zu Hause.

Viele Grüße
Sebastian
 

wibott

Mitglied
vielleicht solltest Du Dich an den Matthias Wirth wenden der ja auch mit Manuel Philipp zusammen arbeitet. Auf deren Homepage ist etwas von einem Stativ die Rede mit 35 cm Hub und bis zu 100kg Tragkraft.
 

rolf

Mitglied
Also wenn Du oben über 30 kg hast, sollte das Stativ unten nicht wesentlich weniger wiegen. Für so eine Masse in der Höhe ist das o.g. Berlebach für meine Begriffe nicht genug, auch wenn es mechanisch sicher 100 kg aushält.
 

MLudes

Mitglied
Das Berlebach K 70 ist der perfekte Match, haben wir ausgiebig mit diesem Fernglas erprobt. Leider mag Joachim kein Holz. Der Mitteltrieb ist so gut,d er lacht über diese masse
 

portaball

Mitglied
Tammi hat das K70 ausgemustert, nachdem er das Supermount bekommen hat.
Er meint das Supermount wäre deutlich robuster als das Berlebach, von Packmass und Handling mal ganz zu schweigen.
Aber die 290mm Hub des Supermount sind mir zu wenig, und eine Zahnstange aus Aluminium, auch wenn sie Harteloxiert ist, gefällt mir auch nicht.

Ich vermute Mattias Wirth meint auch das K70?

Grüße Jochen
 

b_schaefer

Mitglied
„Repurposed“ heißt nicht ausgemustert. So wie ich ihn verstanden habe, will er das Supermount jetzt für Ausflüge nutzen und das K70 quasi-stationär im Garten.

Es ist auch keine große Kunst, stabiler zu sein, wenn man nur zwei Drittel der Höhe hat.

Wie gesagt, die Beine beim Berlebach sind austauschbar. Man könnte sich Stahlbeine machen lassen, die gleich die richtige Länge (Höhe) haben.

Eigentlich ist das Planet K70 die passende Wahl für das Gerät. Ich kenne die Gründe für Deine Holzallergie nicht. Ist ja eigentlich nur natürliche Carbonfaser. Wenn es optische Gründe sind, könnte man die Beine auch einfach lackieren.

Viele Grüße
Sebastian
 

portaball

Mitglied
Ich kann selbst nicht sagen was es ist, mit Holz stehe ich auf Kriegsfuss.
Ich muss es nur ansehen, schon geht es kaputt :)
Und Holzstative finde ich schwer, unhandlich, schlecht verstellbar etc.
Ich mag sie einfach nicht.

Das Bild von Tamiji sagt alles, ein Holzprügel wie aus Dachlatten zusammengezimmert neben high tech:

170655741.5LS87G09.jpg


Und Tamiji sagt ja selbst: "It is indeed very solid. It is definitely more solid than Berlebach Planet with K70 geared column."

Ich komme da im Moment zu keiner Lösung, alles hat irgendwelche Nachteile, die mir nicht gefallen :-(
Vorerst werde ich mein Stativ optimieren, mit der elektrischen Hubsäule nutzen und mir Gedanken zu einer Lösung machen.

Inzwischen habe ich die Zeit genutzt und das Bino satte 700 Gramm leichter gemacht :)
Der Hebelarm wird dadurch auch um 30mm verkürzt:

IMG_0438.jpeg


IMG_0439.jpeg


Grüße Jochen
 

rolf

Mitglied
Also das mit den 700 gr weniger macht den Bock auch nicht fett. Auf gar keinen Fall hätte ich das gemacht bei einem solchen Brocken. Die Schwachstelle ist jetzt nicht mehr das Stativ sondern genau diese kleinere Befestigungsplatte. Was hält Dich davon ab, sie auf alle acht Schraublöcher anzupassen?
 
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