es ist angerichtet: APM 150mm 90° SD Bino | Seite 9 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

es ist angerichtet: APM 150mm 90° SD Bino

portaball

Mitglied
Rolf, diese Befestigung ist nicht nur leichter sondern auch deutlich stabiler als die alte.

Die Platte ist 8mm dick und wird von 4 M8 Schrauben gehalten.
Der Hebelarm ist Null
Die alte Konsole war mit 4 M6 Schräubchen befestigt und hatte 120mm Hebelarm.

Die Platte zu verlängern und mit 6 oder gar 8 Schrauben zu befestigen wäre wirklich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Jochen
 

Michael1

Mitglied
Wie oben beschrieben gibt es für das Biest mehrere Varianten an schwingungsarmen Dreibeinen mit qualitativer Verstellung in der Höhe.
Das ist grundsätzlich schön Auswahl zu haben.

Hier geht es aber auch um persönliche Vorlieben und da wird es dann kompliziert. :rolleyes: Ein jeder hat da seine Vorstellungen / Vorlieben / Schwerpunkte
und was für ihn speziell gar nicht geht und was er sich eher wünscht.

Letztlich geht es darum mit den Komponenten die man persönlich ausgewählt hat lange glücklich zu werden und zu bleiben.
Leider weiß man das im Vorhinein nicht immer so ganz genau.
Manches stellt sich leider erst nach Kauf und Gebrauch als richtig oder falsch heraus.

Beim Biest und beim Vinten ist schon mal alles in trockenen Tüchern und abgehackt. :D

Das Dreibein inkl. Kurbel brauchst Du nicht übereilen,
Du hast ja erst mal eine Notlösung, gehe es ruhig und mit Übersicht ohne Schnellschuß an.

VG Michael
 

rolf

Mitglied
Biest und beim Vinten ist schon mal alles in trockenen Tüchern
Richtig.
Wenn Du stehend im Zenit beobachten willst, gehts nur mit einer ausfahrbaren Säule oder einem völlig anderen Stativ. Niemals würde ich diesen Brocken an der voll ausgefahrenen Säule des o.g. Holzstativs befestigen. Bei diesem langen Hebel hätte ich einfach keine Ruhe und keine Zeit mehr zum entspannten Beobachten.
Aber man kann ja auch im Sitzen beobachten und sich den Hocker in der Höhe anpassen, dann brauchts keine ausfahrbare Säule oder eben nur eine ganz kurze.
Bei 30 kg Kopflast muss unten wirklich alles wie ein Fels in der Brandung sein.
 

Gerd_Duering

Mitglied
Hallo Jochen,

Das Bild von Tamiji sagt alles, ein Holzprügel wie aus Dachlatten zusammengezimmert neben high tech:

na da kann man aber geteilter Meinung sein.
Holz ist ein in Millionen Jahren Evolution von der Natur entwickelter High-Tech Werkstoff mit einzigartigen Eigenschaften an die so mancher vom Menschen entwickelter Werkstoff längst nicht rankommt.
Bau mal ne Geige aus Blech, da wirst du schnell merken das Holz das wesentlich edlere Material ist.

Grüße Gerd
 

b_schaefer

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Schau Dir mal die Kubeln im Vergleich an, da sieht es andersherum aus.

Ich will mir immer noch mal irgendwann eine Stahlsäule mit Berlebach-Kurbelsäule obendrauf bauen lassen, allerdings eher für den Balkon als für unterwegs.

Ich mag Carbon auch, aber mit den Kurbelsäulen haperte es bisher bei jedem Kohlefaserstativ. Selbsthemmung bisher Fehlanzeige, sogar bei den teuren Gitzos. Vielleicht stößt das Supermount dort eine Tür auf. Aber wenn, dann würde ich mir eher die Mechanik eines Berlebach mit überdimensionierten Carbonrohren als Beine wünschen.

Aber mein Report ist nur wenig schwerer als mein großes Slik, steht sicherer und verträgt wahrscheinlich eher einen Rempler als die Kohlefaserrohre aus Japan. Ein Gefühl von Fragilität oder eine Anmutung von Dachlatten mit Splittergefahr kommt da nicht auf. 😎

Viele Grüße
Sebastian
 

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rolf

Mitglied
Holz ist ein in Millionen Jahren Evolution von der Natur entwickelter High-Tech Werkstoff mit einzigartigen Eigenschaften an die so mancher vom Menschen entwickelter Werkstoff längst nicht rankommt.
Das sehe ich auch so. Und Holz hat auch gute Dämpfeigenschaften. Schau mal hier, ich glaube nicht, dass ein anderer Baustoff das besser machen könnte (100Jahre gelagertes Eichenholz).

IMG_4104.jpg
 

portaball

Mitglied
Also stehend beobachten möchte ich auf keinen Fall.
Erstens wegen der Bequemlichkeit und zweitens, weil ich bei 35 Kilo in dieser Höhe kein gutes Gefühl mehr habe.
Das ganze Konstrukt muss so niedrig wie möglich sein, das ist auch gut fürs Schwingungsverhalten.

Ja Rolf, vom Gefühl her habe ich auch zuerst über eine längere Platte mit 6 Schrauben nachgedacht, aber wenn man es kurz überschlägt merkt man, dass er so mehr als gut befestigt ist.

Meiner Meinung nach haben übrigens sowohl die Gitzo Triebe wie auch der vom SuperMount (der meiner Meinung nach eine Gitzo Kopie ist) als auch das Berlebach Getriebe eine Selbsthemmung.
Ein Gitzo habe ich hier stehen und da bewegt sich nichts, solange man nicht an der Kurbel dreht.

Beim SuperMount ist mir der Verfahrweg mit knapp 300mm einfach zu wenig.
Das reicht nicht um in einer Sitzposition von Horizont bis Zenit schwenken zu können.
Meine Elektrosäule hat jetzt 450mm Hub, das ist zwar immer noch weniger als die Linhof Kurbelsäule, aber mal sehen wie sich das ausgeht.
Es gibt auch Elektrosäulen mit 800mm Hub.

Höhenverstellung ohne Ruckeln per Knopfdruck an der Fernbedienung erscheint mir erstmal angenehmer und weniger das Beobachten störend als der Griff zur Kurbel.

@Sebastian, für eine Lösung auf dem Balkon würde ich immer eine elektrische Hubsäule nehmen. Da sind Strom und 2 Kabel ja kein Problem, im Feld sieht das halt etwas anders aus.

Grüße Jochen
 

Wintergatan

Mitglied
Knifflig, und wäre ich in der Situation, würde ich wohl auch den K70 nehmen und mir hübsch machen.
Ein Vinten HDT-1 Stativ ist eher in der Kategorie Luxus angesiedelt. Als Sparfuchs würde ich versuchen mir etwas auf Basis einer mobilen Scherenhebebühne für z.B. Motorräder zu bauen. So wie die MSW MHB-135-PRO Also eine Verlängerung für die nötige Höhe dazu und was noch sinnvoll sei - ist aber nur ein spontaner Gedanke, kann vielleicht auch total daneben sein.
Es muss passen, gefallen, den Bedürfnissen gerecht werden. Egal wo das Bino aufgestellt werden soll. Der gesamte Transport und die Bedienung aller Teile muss ohne Kompromisse funktionieren.
 

portaball

Mitglied
Die ganzen Profi Stative wie Vinten oder Sachtler etc. haben den Nachteil, dass sie oben diese Kugelkalotten haben.
Das so umzubauen, dass eine Kurbel - oder Hubsäule dran passt ist knifflig und ich fürchte auch instabil.
Ich habe in dem Bereich schon intensiv gesucht und nichts gefunden.

Grüße Jochen
 

Wintergatan

Mitglied

wibott

Mitglied
ich finde jeder Werkstoff hat seine Vor- und Nachteile. Holz z.b. hat hervorragende Eigenschaften wenn es um Stauchung geht und dass Gewicht gibt dem Stativ Stabilität und bzgl Zittern/Ausschwingen könnte Holz auch einen Vorteil haben. Bzgl Hub ist ein Klavier Hocker praktisch. Die Höhenverstellbarkeit des Hockers plus der Kurbelsäule sollte mehr als ausreichend sein.
 

portaball

Mitglied
Mein Neid ist mit Dir, hier ist leider alles dicht und es regnet.
Allerdings ist mir das gar nicht so unrecht, die Steuerung und der Handcontroller für die Hubsäule sind nämlich noch auf dem Postweg :)

Aber um euch an meiner wirklich grenzenlosen Begeisterung für den Vinten Kopf teilhaben zu lassen - oder auch etwas anzufixen :) habe ich mal ein Video gemacht.
Ich denke man kann sehen, dass man null Kraft aufwenden muss um das Glas zu bewegen.
Das Gesetz der Haftreibung scheint für den Kopf nicht zu existieren, der Kraftaufwand ist immer gleich, egal ob man es aus einer ruhenden Position bewegt oder kontinuierlich schwenkt.
Es gibt keinerlei Ruckeln und das Verhalten ist zwischen 0 und 90° überall absolut identisch.
Dieser Kopf ist die Voraussetzung die hohen Vergrößerungen, die dieses Glas ermöglicht, überhaupt nachführen zu können.

https://www.youtube.com/watch?v=IomgqbvDEZA

Wie schon erwähnt ist das Ausgleichen verschieden schwerer Okularpaare auch total easy.
Hinten am Kopf ist ein fetter, Kreuzförmiger Knopf, mit dem sich die Federvorspannung kontinuierlich anpassen lässt.
Ist ein Okularpaar etwas leichter oder schwerer justiert man einfach etwas nach und alles ist wieder total im Gleichgewicht.

Diese Funktion benötigt die Filmindustrie ja auch, um an den Kameras unkompliziert Objektive verschiedener Brennweiten einsetzen zu können.

IMG_0443.jpeg


Das Bino und der Vinten sind für mich die ideale Kombination, beide auf Ihre Weise absolut perfekt.
Auch deshalb tu ich mich mit der Entscheidung für ein Stativ so schwer, denn auch da möchte ich keine Kompromisse eingehen müssen.

Grüße Jochen
 

portaball

Mitglied
Neu mit neu darfst Du nicht vergleichen, das ist Faktor 10
Aber gebraucht liegt der Kopf auf dem Niveau einer guten, großen Gabel.

Grüße Jochen
 

rolf

Mitglied
Sehr eindrucksvoll das Filmchen. Mich würde interessieren, wie leicht das Aufsetzen und Fixieren des Fernglases auf den Kopf ist. Wenn Du mal Zeit und Laune hast, könntest Du den Ablauf davon auch mal filmen.
 

portaball

Mitglied
Hallo Rolf,

Das Aufsetzen ist total easy und zu fixieren gibt es nicht.

Man setzt die Schnellwechselplatte - das schwarze Teil auf dem Bild meiner Aktion zur Gewichtsreduzierung - vorne in das Gegensttück am Kopf auf.
Da beide Teile auf allen Seiten abgeschrägt sind muss man nur grob zielen, die zentrieren sich dann von selbst.
Dann lässt man das Glas hinten ab, es mach "klack" und die Verbindung ist sicher und spielfrei hergestellt.

Vergleichbar ist das mit dem Einsteigen in eine Skibindung, falls Du das kennst :)

Zur Sicherheit kann man die Entriegelungstaste zusätzlich mit einem Schieber gegen versehentliches Entriegeln sichern.
Den Bedarf sehe ich aber nicht, da man zur Betätigung der Entriegelungstaste mit dem Finger an genau der richtigen Stelle zwischen Kopf und Bino drücken muss, an diese Stelle kommt man nicht so aus Versehen dran.

Will man das Glas wieder abnehmen drückt man die Entriegelungstaste und nimmt das Glas einfach vom Kopf.

Einfacher und unkomplizierter geht es nicht.
Kein suchen von Schienen oder Führungen, zentrieren, festschrauben oder sonst was.
Das kann eine Person völlig easy alleine machen.

Grüße Jochen
 

MLudes

Mitglied
Jochen läuft Klasse, aber genauso smooth läuft meine Binoptikgabel. Ich kann sogar die Okulare rausnehmen, ohne das es wegläuft. Ich kann einfach nur sagen Hut ab was meister Schumann damals baute :)
 
Hallo Jochen,

ICS bietet einen sehr guten Astrostuhl an (ICS Astro-Stuhl, Höhe 90 cm, 225 Euro). Die Sitzplatte lässt sich in Abständen von ca. 10 cm versetzen. Für Höhen in der Nähe von 80 cm gibt es noch eine Fußplatte. Man sitzt gut und sicher. Da könnte sogar ein Elefant sich draufsetzen. Wenn du diesen Stuhl einkalkulierst, sind 20 cm Hub an der Teleskopsäule völlig ausreichend. Da der Stuhl zusammenfaltbar ist, nimmt er auch kaum Platz weg.

Das Vinten-Teil auf "butterweich" einzustellen, macht wenig Sinn. Das funktioniert nur im Zimmer. Draußen musst du mit Wind rechnen. Du brauchst also mehr Friktion. Das hat auch den Vorteil, dass du dir keine Gedanken mehr über 100 g Gewichtsdifferenz bei den Okularen machen musst.
Diese Wind-Problematik existiert auch bei superschweren Teleskopen. Mein Doppelrefraktor (Binoptik 152/900 mit eingebauter Einarmgabel) wiegt 16,5 kg und steht meist nur ruhig, wenn die Friktion ordentlich eingestellt ist, obwohl der Drehpunkt genau im Schwerpunkt liegt. Ordentlich eingestellt heißt: Ich kann den Doppelrefraktor händisch gut nachführen (minimaler Kraftaufwand), spüre aber die Friktion. "Butterweich" funktioniert auch bei meinem Bino super - aber nur im Zimmer.

Darüber hinaus brauchst du eine ausreichende Friktion für den Okularwechsel. Die Okulare werden ja nach dem Einstecken festgedreht. Das Drehen geht relativ schwer, sodass man immer wieder die Position der Großferngalses verreißt - zumindest ist es so bei meinem APM Großfernglas 100/550.

Gruß Sternenhundklaus
 

portaball

Mitglied
Hallo Klaus,

vielen Dank für die nützlichen Hinweise!
Ich war hier schon am Rumsuchen nach Hubsäulen mit 800mm Hub, aber dadurch wird das Ganze System ja auch wieder wackeliger.
Einen höhenverstellbaren Stuhl habe ich hier, zwar mit Gewindesäule aber zum Austesten reicht das schon mal.
So ein Teil wie Du es beschreibst wird auf jeden Fall praktischer sein.

Ich muss auch herausfinden, was die ideale Minimalhöhe ist, wobei jetzt schon klar ist, dass der Einblick zur Horizontbeobachtung im Sitzen gar nicht möglich ist.
Wie Du schon sagst, ich muss jetzt mal raus mit den Ding unter reale Bedingungen mit unebenem Boden und Wind, die Trockenübungen im Zimmer bringen da wenig.
Wobei Horizont und Zenit Situationen sind, die man eher selten bis gar nicht nutzt, die Betrachtung ist also eher theoretischer Natur.

Sehr praktisch an dem Kopf ist, dass es zusätzlich zur Dämpfung (Friktion) für jede Achse noch eine separate Bremse gibt.
Diese wird jeweils mit einem kleinen Hebel aktiviert und blockiert die Achsen total.
Diese Bremse werde ich beim Okularwechsel nutzen, dann ist nach dem Lösen der Bremse wieder die alte Dämpfung aktiv.

Mein Stativ habe ich soweit stabilisiert dass es sicher steht.
So kann ich sobald das Wetter endlich passt mal alle Optionen durchspielen und austesten.
Danach werde ich wissen wohin die Reise in Sachen Stativ, Pier, Handkurbel - oder Elektrosäule und auch benötigte Hubhöhe und Stuhl geht.

Was hast Du denn als Stativ und Säule mit welchem Hub unter dem Binoptic?

Grüße Jochen
 
Hallo Jochen,
da mein Doppelrefrator nur 16,5 kg wiegt (einschließlich der Einarmgabel), war die Entscheidung einfach. Ich habe mich für das Berlebach Uni 19c entschieden. Die Tragkraft beträgt 20 kg - der Hub 39 cm.
Das Stativ steht bombenfest - das Kurbeln geht problemlos.

Gruß Sternenhundklaus
 

portaball

Mitglied
Ich muss sagen, man gewöhnt sich an die Größe des 150ers.
Nach dem ersten Schock bei der Abholung wird es nun Tag für Tag virtuell etwas kleiner.
Heute Morgen wirkt es nur noch wie ein 120er auf mich :)
Auch beim Gewicht setzt eine leichte Gewöhnung ein...

Also Markus, vielleicht doch noch ein 180er?

Grüße Jochen
 

wibott

Mitglied
ein 180er 😛 oder ein 200er F/4 ... da müssen wir noch warten bis ein neues Superglas kreiert wird mit dem man das dann farbrein als Duplett herstellen kann...
 

rolf

Mitglied
Ich hab mal kurz mein 120er mit der Binoptic-Gabel auf die Sanftheit der Bewegung geprüft und denke mal, dass es in etwa dem Deines Vinten entspricht. Auch hier genügt die Fingerspitze. Allerdings denke ich, dass für ein 150er der Vinten besser als eine Gabel ist, denn der Hebel durch die Schrägstellung der Gabel fällt damit weg, und es ist auch alles wesentlich kompakter.
 
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portaball

Mitglied
Hallo Rolf,

ja, so ein Fluidhead ist kompakter dafür ist er aber auch schwerer.
Die großen Vorteile des Kopfes liegen aber in der Hemmung (hydraulisch gegen Lager fester anknallen) und der variablen Federvorspannung.

Nutzt man unterschiedlich schwere Okulare kann ich das beim Fluidhead mit einem Dreh am Knöpchen kompensieren.
Bei einer Gabel müsste ich, um es korrekt zu machen, das Bino in der Schiene verschieben um es wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Das macht man in der Praxis natürlich nicht, sondern gibt einfach etwas mehr Klemmung aufs Lager.
Dadurch steigt aber auch die Hemmung, sprich es wird ruckeliger, insbesondere beim Bewegen aus der Ruhe, wenn die Haftreibung greift und beim Übergang von der Haftreibung in die Gleitrreibung.

Schumann hatte für seine Gabeln das ideale Lagermaterial gefunden, aber die Physik konnte er dennoch nicht ausser Kraft setzen.
Beim Fluidhead gibt es einfach keine Reibung, die eingestellte Hemmung ist immer und überall gleich.

Ich weiss, das sind alles nur Worte und bis ich es vor ein paar Tagen selbst erlebt habe - und ich kenne auch Gabeln - hatte ich meine Zweifel.
Man muss es selbst erlebt haben um den Unterschied zu realisieren.

Grüße Jochen
 

rolf

Mitglied
Beim Fluidhead gibt es einfach keine Reibung
Ich hab den Manfrotto 526 und verstehe was Du meinst.
aber die Physik konnte er dennoch nicht ausser Kraft setzen.
Das stimmt, umso bemerkenswerter ist das Ergebnis. Die Binoptikgabeln laufen in der Tat butterweich.

Vom Gefühl her denke ich mal, dass der große Vorteil des Vinten in seiner Kompaktheit liegt und vor allem, dass damit kein Hebel entsteht. Das ist bei einer Gabel für ein 120er Glas noch ok, aber je größer desto ... ist ja bekannt. Außerdem passt von der Masse her der Vinten viel besser zu einem 150er als zu einem kleineren Fernglas.
 

MLudes

Mitglied
Hi Jochen

ich lade dich gerne zu mir ein, das bei der Gabel auch mit leicht eingestellter Torsion eben kein Ruckeln entsteht und das widerstandsfrei ohne Ruck beweglich bleibt :)
 
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