es ist angerichtet: APM 150mm 90° SD Bino | Seite 10 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

es ist angerichtet: APM 150mm 90° SD Bino

rolf

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Also ohne jetzt dem Ludes den Bauch zu pinseln, muss fairerweise gesagt werden, dass die APM-Gabeln den Binoptic fast gleichkommen, konnte das direkt vergleichen.
 

portaball

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Hallo Rolf,

der 30er Vinten passt sicherlich perfekt zum 150er, aber für kleinere Gläser gibt es ja auch entsprechend kleinere Köpfe.
Und die O'Connor Köpfe sollen ja nochmal besser sein, vor allem unabhängig von der Last, dafür sind sie auch nochmal ne andere Preisklasse :-(
Die 10 Kilo Gewicht so eines Kopfes darf man aber auch nicht ausser Acht lassen, da ist die Gabel klar im Vorteil.

Eine wirklich gute Einarmgabel für das 150er fände ich nach wie vor extrem reizvoll.
Nachdem ich das Glas nun hier habe kann ich auch sagen, dass es machbar wäre, zwischen den Tuben ist genügend Platz vorhanden.
Sehr gut möglich, dass ich so etwas mal angehe, aber im Moment habe ich noch etwas Hemmungen das Bino auf die Fräsmaschine zu spannen, um den Steg zwischen den Tuben rauszufräsen :)

Die Vinten haben den Vorteil in großer Stückzahl von der Filmindustrie aber auch bei Vermessungsarbeiten eingesetzt worden zu sein, deshalb bekommt man sie relativ unproblematisch und halbwegs bezahlbar auf dem Gebrauchtmarkt.

@ Markus: Ich denke wir müssen uns zu einem Shootout mal auf der Alm treffen :)

Grüße Jochen
 

tgmoeller

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Hallo Klaus,

das 152 mm ED Bino von Binoptic klingt sehr interessant, auf der Webseite war es nicht zu sehen. Magst du Fotos posten, auch mit dem Stativ?

beste Grüße

Thomas
Hallo Jochen,
da mein Doppelrefrator nur 16,5 kg wiegt (einschließlich der Einarmgabel), war die Entscheidung einfach. Ich habe mich für das Berlebach Uni 19c entschieden. Die Tragkraft beträgt 20 kg - der Hub 39 cm.
Das Stativ steht bombenfest - das Kurbeln geht problemlos.

Gruß Sternenhundklaus
 
Hallo Thomas,
ich habe keine Fotos, werde mich aber darum bemühen. Zurzeit geht es nicht. Ich muss es draußen aufbauen, und dort liegt 30-40 cm Schnee.

Es ist auch kein ED-Bino, sondern ein sehr guter FH-Doppelrefraktor. Er bildet bis 180fach (weiter will ich nicht) rattenscharf ab und hat selbst bei dieser Vergrößerung einen außergewöhnlich geringen Farbfehler. Es ist eben ein Markus-Schumann-Produkt. Mittlerweile habe ich herausbekommen, was Markus Schumann alles unternommen hat, um so einen starken Doppelrefraktor anbieten zu können.
Wenn du mir deine email-Adressse gibst, kann ich dir die binoptic-Beschreibung einschließlich Bilder zukommen lassen. Ich möchte es hier nicht tun, um dem thread keine falsche Richtung zu geben. Schließlich geht es hier ja um das APM-Bino.

Gruß Sternenhundklaus
 

tgmoeller

Mitglied
Hallo Thomas,
ich habe keine Fotos, werde mich aber darum bemühen. Zurzeit geht es nicht. Ich muss es draußen aufbauen, und dort liegt 30-40 cm Schnee.

Es ist auch kein ED-Bino, sondern ein sehr guter FH-Doppelrefraktor. Er bildet bis 180fach (weiter will ich nicht) rattenscharf ab und hat selbst bei dieser Vergrößerung einen außergewöhnlich geringen Farbfehler. Es ist eben ein Markus-Schumann-Produkt. Mittlerweile habe ich herausbekommen, was Markus Schumann alles unternommen hat, um so einen starken Doppelrefraktor anbieten zu können.
Wenn du mir deine email-Adressse gibst, kann ich dir die binoptic-Beschreibung einschließlich Bilder zukommen lassen. Ich möchte es hier nicht tun, um dem thread keine falsche Richtung zu geben. Schließlich geht es hier ja um das APM-Bino.

Gruß Sternenhundklaus
Hallo Klaus,

vielen Dank für das nette Angebot, ich schicke dir per PM meine email-Adresse.

beste Grüße

Thomas
 

portaball

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Man kann das schlechte Wetter gut nutzen um alles gut vorzubereiten.
Heute war der Sucher dran.

Zuerst probierte ich die Version "Böse"

IMG_0445.jpeg


Habe mich dann aber doch für die sozialverträgliche Variante entschieden :)

IMG_0267.jpeg


IMG_0450.jpeg


Grüße Jochen
 

praktikant

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Also meine Hubsäule hat 550mm Hub, das reicht für den 6 Zoll f8 APO vollkommen aus und stabil ist das Setup auch. Die Säule wird durch den LZOS, Montierung und Gegengewichten mit ca. 50kg belastet. Für den langen Refraktor hab ich eine 30cm Kurzsäule über der Hubsäule, für das 3 mal 4 Zoll Setup braucht es die nicht.
Für ein Setup mit meiner Losmandy Titan, zwei Optiken und Zubehör mit zusammen 120kg war die Hubsäule übrigens nicht stabil genug.
Ich hatte schon Bilder gepostet, aber ist schon ne Weile her.
Die Basis der Säule und das schwerste Teil der Gesamtkonstruktion ist ein 20mm dicke Aluplatte in die ich M20 Schrauben zum Ausnivelieren gedreht habe. Gesamtgewicht ca. 30 kg, das kann man noch in den Hof schleppen, aber ist in der Rolldachhütte trotzdem besser aufgehoben.

Zum Thema Montierung fürs Bino: das 100er Bino ist mein Schnellspechtelgerät und sitzt auf einer Zentralarmmontierung auf einem Berlebach UNI mit 45mm Kubelsäule. Das ist für mich die ideale Kombination für das Bino, ohne Schnickschnack und ausgereift. Der Aufbau mit der AZEQ6 war ne Idee ist aber die Ausnahme. Für den parallelen Betrieb mit dem Refraktor und auch wegen den Seitenwänden der Hütte wäre die 45 Grad Version dafür besser geeignet.
Die Idee mit dem Hubwagen ist gut aber genau wie eine permanent aufgestellte Säule im Garten geht das ja nicht bei Jedem. Wenn aufs Feld dann möglichst leicht und möglichst wenig Teile und am besten keine Elektrik. Das sehe ich so wie Jochen. Je näher man den eigenen 4 Wänden kommt desto mehr Aufwand lohnt sich bzw. desto mehr Nutzen oder Bequemlichkeit hat der Mehraufwand. Rolldachhütte mit Goto auf Hubsäule ist schon sehr bequem.

cs Alex
 

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portaball

Mitglied
OK, Danke.
Dann ist es genau die selbe Säule wie ich sie habe.
Ich dachte Deine hätte 3 Segmente

Günstig ist relativ, neu um 600 Euro, gebraucht nur noch um 150 Euro, aber sehr oft bekommt man die nicht gebraucht.
Und die zugehörige Steuerung kostet auch ein paar Taler, die für Akkubetrieb nochmal mehr :)

Ich habe meine jetzt mal zerlegt um sie zu reinigen und neu zu fetten, ist ja schon ein paar Tage älter :)

Grüße Jochen
 

portaball

Mitglied
Heute gegen 20 Uhr sollte sich eine Lücke auftun

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Der Zugang zur Gartensternwarte ist mir unter den Bedingungen aber zu heikel

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Gut, wenn man einen ungeheizten Anbau mit Fenster nach Süden hat

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Und heute 20 Uhr Süden sieht perfekt für ein first light aus :)

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Grüße Jochen
 

Wintergatan

Mitglied
Wie heißt noch gleich das Programm welches du als elektronischen Sucher benutzt (anstelle der Methode "Böse")? Ich habe zwar auch eine Kamera die GPS, Kompass-Ausrichtung und Neigung erfasst und in die Metadaten schreibt. Doch bis ich mir etwas gebaut habe dass aus den Metadaten ein Desktop-Stellarium über das Remote-Control Plugin ansteuert, dauert es noch.
 

portaball

Mitglied
Ich nutze Sky Safari Pro.

Für Android gibt es aber in Form von SKEYE etwas deutlich besseres.
Hier kann man überall den Nullpunkt setzen, sprich das Smartphone auch flach auf den Dobson schnallen.
Bei allen anderen geht die Anzeige immer nur genau in Blickrichtung.

Ich plane auch Sensoren an den Fluidhead zu bauen, der mit dann per Bluetooth die App steuert, dauert aber auch noch etwas :)

Grüße Jochen
 

Wintergatan

Mitglied
Besten Dank, das klingt brauchbar. Hintergrund: Ziel soll eine Ansicht sein mit einem Live-Feed der Kamera am Teleskop, darüber in transparent eine Stellarium-artige Ansicht. Viel Spaß heute Abend!
 

portaball

Mitglied
So, das first light ist erledigt, aber bei -10 Grad ist es doch sehr reduziert ausgefallen.

Ich habe meine Okulare durchgetestet und mich davon überzeugt, dass Sirius wirklich kaltweiss ist :)
Orion ist mit dem Glas natürlich der erwartete Hammer mit feiner Struktur, auch wenn die Bedingungen über geheizte Hausdächer hinweg alles Andere als ideal waren- defokussierte Sterne zappelten ziemlich wild herum :)

Unglaublich ist der Unterschied an Details im Nebel und an schwachen Sternen wenn man nur mit einem Auge beobachtet.
Mir erscheint der Unterschied größer als bei kleineren Binos.

Erstaunlich auch, wie wenig die Helligkeit von M42 im 6mm Okular abfällt, das war beim 125mm Borg doch stärker.
Dennoch merke ich, dass ich mich mit längeren Brennweiten und weiteren Felder wohler fühle.
Auch wenn Viele den Bedarf nicht sehen oder es nicht mögen, ich liebe die 100° der Ethos binokular.
Fast ohne Bildfeldrand praktisch mitten in den Sternen zu stehen ist ein wahnsinnig tolles Gefühl.
Die 85° der Kasai sind da schon fast Tunnelblick :)
Ob ich wirklich kürzere Okulare als die 6mm brauche werde ich sehen, wenn wieder Planetensaison ist :)

Da ich auch die mitgelieferten 30mm APM getestet habe wurde mir mal wieder bewusst, wie praktisch es ist alle Okulare parfokal zu haben und beim Okularwechsel höchstens minimal nachziehen zu müssen.

Etwas Arbeit tut sich aber doch noch auf.
Auch wenn man die Gewichtsunterschiede der Okuare mit der Federspannung ausgleichen kann, ist es besser statt dessen das ganze System durch Verschieben der Grundplatte im Gleichgewicht zu halten.
Der Knopf an der dafür vorgesehenen Mikrometerschraube ist aber klein und fummelig
Ich werde das so umbauen, dass ein großer und gut erreichbarer Knopf auf der Schraube sitzt, dann ist es ein Klacks das Gesamtsystem unabhängig der genutzten Okulare immer im perfekten Gleichgewicht zu haben.

Aber ich kann jetzt schon sagen, dass die Entscheidung für das 150mm SD für mich genau die Richtige war.
Trotz mittelmäßiger Bedingungen war das der beste M42, den ich je gesehen habe.

Grüße Jochen
 

portaball

Mitglied
Heute habe ich die Steuerung der Hubsäule auf Akkubetrieb umgebaut, ursprünglich hatte sie nur 220V, was im Feld natürlich wenig Sinn macht :)
Im Moment nutze ich dafür zwei 12V Motorradbatterien, werde aber wohl mittelfristig auf kleinere und leichtere Lithiumakkus umsteigen.
Das Netzteil habe ich aus Platz - und Gewichtgründen aus der Steuerung ausgebaut und das Gehäuse dadurch um 1/3 kürzen können.

So sieht das mit Klebeband zusammengehaltene Powerpack dann aus:

IMG_0483.jpeg


Die Handsteuerung ist wirklich nett, Auf, Ab, 3 programmierbare Positionen und digitale Positionsanzeige.

Als nächstes geht es an die Stabilisierung des Stativs, des ich nun doch erstmal weiter einsetzen werde.
Ich verlängere die Beine um sie weiter spreizen zu können außerdem werde ich Stabilisierungsstreben von den Beinen zur Hubsäule in der Mitte anbringen.
Ich denke das reicht an Stabilität und ist mit 20 Kilo incl, Fluidhead immer noch gut am Stück zu tragen.

Auch in Sachen Okularen habe ich aufgerüstet und mir die beiden kurzen APM XWA bestellt.
Aktuell bin ich damit so aufgestellt:

Kasai 32mm 25x 3,2° 6,0mm AP 85°
Ethos 17mm 50x 2,0° 3,0mm AP 100°
Ethos 13mm 65x 1,5° 2,5mm AP 100°
Ethos 10mm 85x 1,2° 2,0mm AP 100°
Ethos 6mm 140x 0,8° 1,0mm AP 100°
APM 4,7mm 180x 0,7° 0,8mm AP 110°
APM 3,5mm 240x 0,5° 0,6mm AP 110°

Eventuell fülle ich mittelfristig noch mit diesen beiden Okularen auf, das 26er Masu wegen der AP und das 8er Ethos zum besseren "framing" :)

Masuyama 26mm 30x 2,5° 4,5mm AP 85°
Ethos 8 mm 100x 1,0° 1,5mm AP 100°

Grüße Jochen
 
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portaball

Mitglied
Ich habe noch etwas weiter gebastelt.
Beim Vinten kopf kann man ja die gesamte Plattform per Mikrometerschraube verschieben um die Last ins Gleichgewicht zu bringen.
Die entsprechenden Rändelschrauben vorne und hinten sind aber klein und schwer zugänglich.
Bisher dachte ich, ich brauche diese Funktion gar nicht, ich kann unterschiedlich schwere Okulare ja schon per Hemmung und Federvorspannung ausgeichen.

Prinzipiell ist das auch richtig, aber wirklich 100% perfekt ist es nur, wenn man die Last wirklich immer im Gleichgewicht hat, eine zu starke Hemmung kann nerven und die Federvorspannung sollte der Gesamtlast angemessen sein um über den ganzen Winkel gleich zu wirken.

Deshalb habe ich heute die hintere Verstellschraube durch eine größere ersetzt und die auch besser zugänglich weiter nach aussen gesetzt:

IMG_0485.jpeg


IMG_0486.jpeg


Jetzt habe ich den Luxus das Gesamtsystem mit 3 verschiedenen Methoden justieren zu können.

Grüße Jochen
 

portaball

Mitglied
Weiter oben hatte ich ja gezeigt, wie ich mein Smartphone und Sky Safari als Sucher nutzen will.
Das geht zwar einigermassen gut, aber die Sensoren im Smartphone sind nicht besonders genau und speziell der Kompass lässt sich von jedem Fuzzel Stahl, z.B. in der Smartphonehalterung, nachhaltig irritieren.

Nun hat mich Alex (Kerste) auf eine viel bessere Möglichkeit aufmerksam gemacht, nämlich den Celestron StarSense Explorer per Plate-Solving.
Nachdem ich mir bei CN die 30 Seiten zum Thema durchgelesen hatte, habe ich mir gerade einen 70mm Celestron Refraktor bestellt um ihn bei Erhalt gleich auszuschlachten :)

Grüße Jochen
 

portaball

Mitglied
Heute war Besteltag.
Zuerst habe ich 3 Füsse fürs Stativ gemacht, dadurch wird es etwas höher und auch stabiler.
Außerdem kann ich nun den Untergrund ausgleichen:

IMG_0634.jpeg


IMG_0635.jpeg


Und dann kam mein 70mm Celestron Refraktor und wurde gleich zerfleddert :)

IMG_0632.jpeg


IMG_0633.jpeg


IMG_0290.jpeg


Ich bin wirklich gespannt, aber wenn die App hält, was sie verspricht, dann ist das für mich der perfekte Sucher...

Grüße Jochen
 

Michael1

Mitglied
Hi Jochen ,

vor allem das erste Foto mit dem Stuhl - mit eingeschobener Säule , verdeutlicht mal so richtig in welcher Dimension Du angekommen bist.

Sieht aber auch g... aus und trägt nicht jeder so mal eben am Uhrkettchen herum... (fast mein liebster Spruch)

Für mich ist Dein Setup mit dem 150er eine Astronomische Einheit (1AE). :LOL:

VG. Michael
 

portaball

Mitglied
So, ich war draussen, die Bedingungen waren nicht perfekt, natürlich Mond und immer etwas Dunst in der Luft.
Der Mond im 10er Ethos unglaublich knackig, auch wenn permanent Wellen durch das Bild liefen.

Aber darum ging es mir nicht, ich wollte den Starsense Explorer probieren.
Also habe ich ihn grob ausgerichtet und los.
Ich kann nur sagen, das Ding ist der absolute Wahnsinn.
Egal was man eingibt, man folgt mit dem Bino den Pfeilen auf dem Bildschirm, gibt der App die Chance ab und an ein neues Bild zu machen, und wenn die App grünes Licht gibt ist das Objekt im Okular.

Der Wahnsinn, das ist genau das was ich mir gewünscht habe, und das ohne Kabel und digitale Teilkreise irgendwo dranbasteln zu müssen.

Auch das Glas hat sein Potential aufgezeigt.
M81 / M82 trotz Mond, Dunst und Umgebungslicht so gut sichtbar, wie ich sie noch nie gesehen habe...

Grüße Jochen
 

portaball

Mitglied
Trotz massivem Mondlicht war ich heute natürlich wieder draußen, auch um weiter die Technik auszutesten.
Der Starsense explore ist wirklich irre gut und eine große Hilfe.
Man sucht nicht mehr sondern fährt die gewünschten Objekte einfach an.

Der Fluidhead begeistert mich immer mehr.
Auch mit mehr Hemmung kann man mit der Nasenspitze nachführen.

Auch mit der Hubsäule habe ich meinen Frieden geschlossen und akzeptiere, dass ich nun halt auch noch einen Akku mitschleppen muss :)
Aber per Fernbedienung ohne viel Ruckeln und während des Beobachtens die Okulare auf die perfekte Höhe zu bringen hat definitiv was ...

Ich muss unbedingt alle meine Okulare auf das Gewicht des 17er Ethos bringen.
Auch wenn man die Unterschiede einfach per Dreh am Knöpfchen ausgleichen kann nervt mich das, ich will Okulare wechseln ohne irgend etwas nachjustieren zu müssen :)

Trotz gleissendem Mondlicht sah ich M31, M81 und 82 so gut wie ich sie im 125er Borg Bino selbst bei Neumond nie gesehen habe - irre.

Die Seeing Bedingungen waren heute etwas besser wenn auch nicht perfekt, es kommt immer noch viel Wärme aus den geheizten Dächern ringsherum.
Aber immerhin konnte ich heute mit dem 6er Ethos einen brauchbaren Sterntest machen.
Alles sieht perfekt aus, kreisrunde ringe, intra - und extrafokal und beide Tuben gleich - ich bin happy mit meinen Optiken.

Morgen bekomme ich die kurzen Brennweiten 4,7mm und 3,5mm, aber ich denke nicht, dass unter den aktuellen Bedingungen in meinem Garten viel geht.
Der Mond war immer noch sehr unruhig und auch auf Mars konnte ich mit 6mm keine Details sehen.

Grüße Jochen
 

wibott

Mitglied
habe gestern mit den 3,5ern einen Sterntest am 120er gemacht, schöne Ringe und gleiches Ergebnis wie bei Dir. Das sagt mir dass die chinesischen Optiken ganz gut sind, und das sind ja "nur" Doublets. Da frage ich mich wie die Abbildung der LZOS sein müssen, die glatt das doppelte der chinesischen APM-Triplets kosten.
Du hast mir einen wässrigen Mund mir den Zielsystem gemacht.
 
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