es ist angerichtet: APM 150mm 90° SD Bino

2. Futur bei Sonnenaufgang...

Das will ich sehen, obwohl das sicher Hammer wäre. Hm... Gornergratbahn... :unsure:

CS Jörg
 
Ja, das wäre super! Leider ist im Moment beruflich viel zu viel los und die nächsten Monate nicht daran zu denken. Das Hotel auf dem Gornergrat ist allerdings leider extrem teuer. Mein Sohn, stv. techn. Leiter bei der Bergbahn, schlug vor, mit der letzten Bahn auf das kleine Matterhorn zu fahren. Dort gibt es für die Bergbahnmitarbeiter einen kleinen Aufenthaltsraum, in dem man notfalls mit einer Isomatte auf dem Boden schlafen könnte wenn einen die Kälte zum Abbauen zwingt. Ansonsten wäre das natürlich grandios ... 3800m hoch! Er sagt aber auch, dass abgesehen vom tollen Hochgebirgshimmel die Lichtglocken von Mailand und Turin am Horizont gut zu sehen sind. Ich werde berichten, wenn es irgendwann endlich einmal so weit ist ...:):y::saturn:
 
Er sagt aber auch, dass abgesehen vom tollen Hochgebirgshimmel die Lichtglocken von Mailand und Turin am Horizont gut zu sehen sind.

Ja, dem ist wohl so:

hotel-exterior-night-panorama.jpg


Das größere Problem sehe ich im Timing mit dem Wetter.

Grüße Jochen
 
WOW, tolles Bild! Vielen Dank! Das kleine Matterhorn ist der schwarze Zahn unter dem Orion-Schwertgehänge. Von dort nach links habe ich alle Gipfel im Sommer 2000 einmal bestiegen (Breithorn, Pollux, Castor, Lyskamm (west-ost-Überschreitung), Monte Rosa (Dufourspitze). Wunderschöne Erinnerungen.
 
...muss man halt den Horizont bei der Beobachtung meiden - bei geringeren Zenit-Distanzen gibt es bestimmt noch genug zu schauen...

CS, Stadtbeobachter Stefan
 
Ich glaube es war hier mit den Vinten-Köpfen.
Kennt jemand den Unterschied zwischen den Vinten 10, 11 und 12?
Gruß Rolf
 
Danke für den Hinweis.
Hab mich durchgelesen, dort steht aber nichts. Es ist immer nur die Rede bis Vinten 11. Über den 12er findet man nichts im Net. Erstaunlich.
Gruß Rolf
 
Stimmt, man findet praktisch nichts.
Nur dass er der Vorläufer des 100er ist und 18 Kilo Kapazität hat.
Vielleicht war es ein Zwischenprodukt und nur kurz auf dem Markt?

Grüße Jochen
 
Gestern Abend habe ich endlich mal wieder meinen inneren Schweinehund überwunden und war mit dem 150er draussen.
Das Wetter sah perfekt aus und auch die Vorhersage von Meteoblue war vielversprechend:

Bildschirmfoto 2023-09-10 um 10.49.22.png


Zudem stehen die Planeten gerade günstig und die schmale Mondsichel geht erst spät auf.
Also habe ich in der Dämmerung das Glas und den Okularkoffer zur Beobachtungsplattform getragen und alles vorbereitet.
Es war meine erste Beobachtungsnacht in diesem Jahr und ich war erstaunt, dass das Glas leichter war, als ich erwartet hatte :)

Die Bedingung waren dann auch wirklich erstklassig, ich kann mich nicht erinnern wann ich zuletzt so eine gute Nacht erwischt hatte, die Milchstrasse war mit bloßem Auge deutlich sichtbar.

Ich wollte die Gelegenheit auch nutzen um nochmal die Optik des APM zu testen und zu überprüfen und auch ausprobieren, wie meine Okulare nutzbar sind.
Speziell das 32mm Kasai wollte ich mit dem 17mm Ethos vergleichen und die Nutzbarkeit der beiden 4,7mm und 3,5mm 110° Okulare an den Planeten testen.

Zuerst machte ich Sterntests mit beiden Tuben und da gestern wirklich alles gepasst hat waren die Ergebnisse wie aus dem Lehrbuch und vor Allem auch identisch.
Nun bin ich zu 100% sicher, mein APM ist qualitativ allererste Sahne.
Hier kann ich mich bei Markus nur für so ein tolles Instrument bedanken!

Auch wenn die Nacht generell planetenlastig war habe ich zwischendurch die Zeit genutzt um mit Starsense schnell und sicher zu allen gestern sichtbaren Messiers zu hüpfen.

Auch Starsense hat sich wieder absolut bewährt, es ist eine Freude wirklich jedes Zielobjekt sofort und sicher mitten im Okular zu haben.
Die Zeiten, wo viel Beobachtungszeit durch Suchen und Frustration draufgegangen ist, sind damit zum Glück endgültig vorbei.
Und das einfach mit dem Handy huckepack, keine Sensoren, Kabel, Rechner, Akkus etc.

Gerade bei schwächeren Objekten ist Starsense für mich eine unersetzliche Hilfe, man denkt zuerst "da ist doch nichts", bei leichten Schwenken und indirektem Sehen ist dann aber doch was im Okular.
Solche Objekte würde ich ohne Starsense niemals finden und früher fand ich die faint fuzzies deshalb auch total unattraktiv.
Nun finde ich gefallen daran zu versuchen möglichst viele Details bei ihnen zu sehen.

Stersense hilft mir auch extrem beim Fokussieren nach dem Okularwechsel.
Dadurch kann ich mir immer einfach einen passenden Stern aussuchen, an dem ich sicher fokussieren kann, danach springe ich wieder zum eigentlichen Beobachtungsobjekt zurück ohne lang suchen zu müssen und mich womöglich sogar zu verlieren.

Viel Zeit habe ich natürlich auch bei meinen Lieblingsobjekten verbracht, insbesondere der Doppelhaufen und M31 / 32
An den beiden Objekten habe ich auch länger die Okulare Kasai 32mm und Ethos 17mm sowie 13mm verglichen.
Die 3.2° Feld mit dem Kasai sind natürlich schon eine Wucht, wenn auch nicht bis Randnähe scharf.
Trotz wirklich sehr dunklem Himmel zeigte mir die AP von 5,7mm aber auch einen für meinen Geschmack zu hellen Himmel.

Der Anblick im 17mm Ethos mit 3mm AP ist da deutlich schöner und vor allem ist alles bis zum Rand scharf.Die nur noch 2.0° reichen für M31 und M32 auch noch aus, zumal ich die schwachen Randbereiche von M31 eh nicht sehen konnte.
Unter Alpenhimmel würde man da wohl doch auf das Kasai zurückgreifen müssen um die volle Ausdehnung von M31 zu sehen.

Die 1,5° im Ethos 13mm sind mir dann sowohl für M31 als auch den Doppelhaufen schon zu eng, ich mag einfach ein etwas weiteres Framing.

Der Doppelhaufen mit dem Ethos 17mm binokular ist einfach immer wieder der Hammer.
Ich könnte mich daran stundenlang verweilen und immer neue Sternkombinationen und Farben entdecken.
Alleine dieser Anblick ist eigentlich der Kauf des 150er APM und zwei Ethos 17mm wert :)

Viele interessante Objekte wie M13, die Bode Galaxien oder M51 waren mir gestern leider nicht zugänglich, da sie hinter dem Berg im Norden standen.

Bei den Planeten bin ich immer wieder mit verschiedenen Vergrößerungen hin und her gehüpft, weil das auffinden der Planeten selbst bei höchster Vergrößerung mit Starsense einfacher ist als immer wieder die Okulare zu wechseln und neu zu fokussieren.

Bisher empfand ich die 4,7mm und 3,5mm 110° Okulare immer so als "naja, man hat sie halt" aber einen wirklich Zugewinn hatte ich dadurch bisher nie.
Meist wurde das Bild bei diesen Vergrößerungen flau und dunkel.

Seit gestern weiss ich aber, es waren ausschließlich die Bedingungen, denn gestern waren die Planeten auch mit den 3,5mm bei 240x knackscharf.
Keinerlei Einbruch, was ich speziell an der Cassiniteilung sehen konnte, auch bei maximaler Vergrößerung wie ausgestanzt - der Wahnsinn.
Die beiden kurzen Okulare haben also durchaus ihre Berechtigung und dürfen im Koffer bleiben :-)

Und ich kann jetzt auch endlich mit Sicherheit sagen, mehr "Planetenteleskop" als das 150er APM benötige ich nicht.
Einen so tollen Saturn und Jupiter wie gestern Nacht habe ich noch nie gesehen und ich vermisse da auch nichts an Ojektgröße im Okular.
Natürlich kommt da auch der virtuelle Vergrößerungsfaktor durch das binokulare Sehen von 1.2x zum Tragen, subjektiv beobachte ich ja mit 290x
Auch ist die Nachführgeschwindigkeit noch sehr angenehm und überhaupt nicht störend.

Knackscharfe Ringe, ausgestanzte Cassiniteilung und Wolkenbänder auf der Planetenscheibe habe ich so noch nie gesehen!
Saturn ist immer wieder ein absolutes Highlight und mein "erster Saturn" damals im vergammelten 100mm Newton vom Flohmarkt hatte mich ja fürs Hobby gefangengenommen...

Für Jupiter bräuchte man eigentlich einen Neutralfilter, er ist doch sehr hell und überstrahlt, was meiner Meinung nach den Kontrast mindert.
Die Wolkenbänder sind gut sichtbar, aber für meinen Geschmack fehlt es da an Kontrast.
Aber mit Jupiter tu ich mich ja schon immer schwer, die mich fürchterlich störenden Spikes am Dobson waren für mich ja mit ein entscheidender Faktor den Spiegeln dauerhaft Adieu zu sagen...

Die 4 Monde standen alle rechts aufgereiht vom Planeten und noch nie zuvor habe ich sie so klar, deutlich und groß als deutliche Scheiben wahrgenommen - ich war total begeistert!
Demnächst muss ich mir unbedingt mal einen Transit anschauen!

Ich muss auch gestehen, dass ich mich bisher noch nie mit Uranus und Neptun befasst habe.
Ich fand sie nicht sonderlich interessant und war zu faul, um per Starhopping nach ihnen zu suchen.
Gestern war also tatsächlich meine erste Begegnung mit den beiden :-)

Zuerst nahm ich Uranus ins Visier, und als ich den grünen Punkt im Okular sah war ich baff - so hatte ich das nicht erwartet.
Natürlich ging ich auch hier bis zur Maximalvergrößerung und sah eine saubere, pale green disc.

Die selbe Begeisterung in Blau bei Neptun.
Auf jeden Fall werde ich die beiden zukünftig öfter besuchen :-)

Und wenn ich schon beim Farbensehen war machte ich auch gleich noch einen Abstecher zu Albireo.
Erwartungsgemäß auch hier saubere und blitzblanke Farben.

Auf die beobachteten Messierobjekte gehe ich nicht weiter ein, es war gestern mehr oder weniger Zeitvertreib "ah ja, ist da" ohne tiefere Beobachtung.
Einzig den Ringnebel mag ich erwähnen, er stand in angenehmer Höhe und auch ihn habe ich bei verschiedenen Vergrößerungen bis 240x beobachtet, wobei dann doch schon langsam das Licht ausgeht :-)
Die kurzbrennweitigen Okulare sind bei 150mm Öffung doch mehr für Mond und Planeten denn für PN geeignet...
M1 hätte ich mir gerne angesehen, dummerweise war da ein Baum davor :)

Ganz am Ende der Sitzung kam dann auch noch die schmale Mondsichel hinterm Berg hervor und natürlich habe ich ihr auch noch etwas Zeit gegönnt.
Da schmal und tiefstehend gab es keinerlei Blendung und der Kontrast war beeindruckend, insbesondere die Schattenwürfe durch das schräg einfallende Sonnenlicht ein Traum!
Der dunkle Bereich war deutlich abgegrenzt sichtbar und ich konnte dort sogar Strukturen erkennen, absolut beeindruckend!

Was mir noch aufgefallen ist:
Sowohl bei den Sterntests als auch bei den Planeten steht das Bild absolut still ohne zu wabern.
Ich habe das speziell bei Saturn an der Cassiniteilung als auch bei den Wolkenbändern von Jupiter beobachtet.
Wenn ich mich an Beobachtungen mit dem 12,5" Dobson zurückerinnere gab es so etwas auch bei besten Bedingungen nie.
Das Bild war immer mal blickweise perfekt um dann wieder zu degradieren.
Im APM steht es dauerhaft perfekt wie bei einer Fotografie.

Ich denke hier spielen die geringere Öffnung sowie die Seeingkompensation durch binokulares Beobachtung ihr Stärken perfekt aus.

Wenn es bisher noch Zweifel an der Entscheidung für das 150er APM gab oder die Frage, braucht man sowas wirklich? - Seit heute Nacht ist das alles endgültig geklärt :-)
Ich kann mir kein Instrument vorstellen, das in allen Disziplinen so tolle Resultate zeigt, für mich ist es tatsächlich die eierlegende Wollmilchsau, die ich immer gesucht habe.
Für mich ist das auch kein Kompromiss, es gibt nichts wo ich denke, "da könnte aber mehr gehen"

Selbst die Kugelsternhaufen, die vom Licht in größeren Instrumenten immer profitiert haben, fand ich gestern wunderschön in Helligkeit und Auflösung, und wie gesagt, M13 konnte ich gar nicht sehen.

Klar, Größe und Gewicht des Glases sind definitiv ein Thema, aber gerade noch zu handeln, wenn die Wege nicht zu weit sind.
Und auch mein 12.5" Portaball war weder leichter noch handlicher, die beiden geben sich da nichts.

Auch den immer wieder mal aufkeimenden Gedanken an ein zusätzliches 120er Glas zur häufigeren Nutzung und besseren Transportabilität werde ich jetzt endgültig verwerfen.
Wenn schon, dann will ich das Maximum, ich würde sonst immer hadern "wie viel besser würde das jetzt im 150er aussehen" ...

Ich bin gegen 3 Uhr jedenfalls total zufrieden und müde ins Bett gefallen :-)

Grüße Jochen
 
Hallo,

Jochen, vielen Dank, dass du deine Gefühle und Erfahrungen mit deinem wundervollen 150 SD-Fernglas teilst

Wenn ich Ihre Kommentare lese, verstehe ich Sie vollkommen, und es ist, als hätte ich es selbst erlebt, denn das sind die Empfindungen, die ich habe, wenn ich mein 150 ED verwende.

Was die Qualität der Nacht angeht, brauchen diese besonderen Ferngläser besondere Nächte, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, was sehr großartig ist. Natürlich kann man sie auch in normaleren Nächten und nicht bei dunklem Himmel genießen, aber wenn man sie häufig an solchen Himmeln verwendet, würde man nie wissen, wie besonders sie sind.

Genau das ist der Hauptgrund, warum ich normalerweise an besondere Orte mit sehr dunklem Himmel reise, weil ich so die Magie dieser wunderbaren Ferngläser sehr genießen kann.

Ich freue mich, dass Sie nun zu 100 % von der hohen Qualität Ihres APM 150 SD überzeugt sind, das Sie immer daran erinnern wird, dass Sie die richtige Wahl getroffen haben und dafür immer dankbar sein werden,


Grüße Jose
 
Hallo,
"es plagt mich ein Gedanke": was bringt das Glas bei dem Einsatz an Veränderlichen Sternen ?? Sorry, aber das ist das "Spezialgebiet" seit 1969.....
Ich glaube, Firma Wellenform dürfte noch den letzten Schliff dem Glas beifügen, und ich hätte ich Frage gestellt, sind auch Zoom-Okulare nutzbar ?
Wie z.B. an meinem 12,5" Dobson (lacht nicht !) das 8-24 mm von Seben + Barlowlinse 2fach ergibt ein Vergrößerungsbereich bis 609fach. Dann hört der Spaß der Nachschubsei auf !! Ob das dann die 150 mm Optik zuläßt (mit dem Zoom-Okular zu arbeiten, muß nicht mit Barlow-Unterstützung sein.)

Gruß Günther
 
Hallo Günther,

sorry, aber mit veränderlichen Sternen kenne ich mich gar nicht aus, ich habe noch nie einen beobachtet :-)

Die Gläser werden, soweit ich weiss, alle bei APM selbst am künstlichen Stern getestet bevor sie in den Verkauf gehen.
Zu Wellenform gehen sie nur, wenn sich Auffälligkeiten zeigen.
Ich wollte meines damals auch bei Wellenform perfektionieren lassen, aber Markus sagte mir, das sei nicht nötig und so war es dann auch.

Zufälligerweise habe ich gerade kürzlich auch zu Zoomokularen recherchiert, weil ich überlegt hatte bei Reisen ein Zoomokular statt dem großen und schweren Okularkoffer mitzunehmen.

Speziell das recht interessante APM Zoomokular, welches noch ein recht großes Gesichtsfeld bietet, funktioniert nur an den 150mm Gläsern und nicht an den kleineren Modellen.

Grüße Jochen
 
609x, wirklich?, sorry, da hast Du den Sinn eines solchen Glases irgendwie falsch interpretiert würde ich sagen.
609x mit 150mm Öffnung, wo liegt das der Sinn...
 
Ich denke es geht Günther nicht um die 609x sondern um die Frage ob man mit dem Glas Zoomokulare verwenden kann.

Meine maximale Vergrößerung ist 240x und dafür benötigt man 3.5mm Okulare und es wird schon ziemlich duster...
Bei wirklich perfekten Bedingungen mögen vielleicht auch 300x noch machbar sein, aber dann ist Ende Gelände.

Grüße Jochen
 
Zuletzt bearbeitet:
Speziell das recht interessante APM Zoomokular, welches noch ein recht großes Gesichtsfeld bietet, funktioniert nur an den 150mm Gläsern und nicht an den kleineren Modellen.
"Das APM Super-Zoom passt in alle APM Bino-Großferngläser mit 45° und 90° Einblick!"

Wie ist diese Produktbeschreibung zu verstehen? Es passt und kommt in den Fokus? Es ist nur so eine Sache mit der Verfügbarkeit und den Vorbestellungen.
Die Verfügbarkeit ist knapp und die Ankündigungen des Herstellers zur Verfügbarkeit sind mehr als fraglich.

"Das APM Super-Zoom kommt nicht in Ferngläsern mit Wechselokularen zum Fokus, ausser im APM 150 mm ED und SD."
 
Etwas verwirrend geschrieben , stimmt . Mit der Barlow kombiniert kommt es zum Fokus.
Das Okular wird kommende 8 Tage zu uns geschickt und ist ab Ende diesen Monats wieder ab Lager verfügbar
 
Hallo, spreche hier einmal Jochen an. Ich weiß nicht welches Jahr das war: hattest du nicht als "Großes Binokular" zwei 8-Zoll Celestron ? im Bau. Kann mich noch gut an die "Bauentwicklung" erinnern. Wäre es möglich, mir einen "Dreizeiler" zukommen zu lassen ?
Besten Dank und Gruß Günther
 
Etwas verwirrend geschrieben , stimmt . Mit der Barlow kombiniert kommt es zum Fokus.
Das Okular wird kommende 8 Tage zu uns geschickt und ist ab Ende diesen Monats wieder ab Lager verfügbar
 
Hallo Günter,

ich hatte 2 SCT Binos gebaut, eines aus zwei C8 und eines aus zwei C11 :)

Das Doppel C11 war schon eine Wucht, in jeder Hinsicht, es zeigte mir den besten M13, den ich je sah.
Gewicht, Handling und Kollimation waren aber der Horror.

Das Doppel C8 war auch ganz nett und auch recht leicht und handlich, aber mein damaliges 125mm Borg Bino war am Sternenhimmel fast gleichauf.
Das war dann auch der Grund für die Entscheidung zum 150mm APM, ich bin mir sicher, dass es mindestens so viel zeigt wie ein Doppel C8

Dazu kommt die lange Brennweite der SCT, das ist nicht mein Ding, von der Auskühlthematik ganz zu schweigen.
Auch liebe ich die nadelfeinen Sterne, die das APM zeigt, da kommt ein SCT nicht ran.

Es gibt aber gerade in Japan immer mehr Leute die so etwas bauen, auch Doppel Mewlons :)
Für spezielle Beobachtungen mag das Sinn machen, die eierlegende Wollmilchsau ist aber definitiv das APM, das kann alles ziemlich gut :-)

Grüße Jochen
 
Hallo Jochen,
danke für deine netten Zeilen. Von einem C 11 war mir nichts in Erinnerung. Mit so großen Binos zu beobachten wird wohl immer ein Traum für mich bleiben. Es stellt sich für mich die Frage, den 12,5" Dobson mit einem Binokularansatz auszurüsten. Was das dann alles bringen wird, darüber mache ich mir jetzt und hier noch keine Gedanken. Ist ja auch eine Kostenfrage !

Gruß Günther
 
darüber mache ich mir jetzt und hier noch keine Gedanken.
Solltest Du aber.
Nicht vergessen: Das Gehirn sieht mit.
Der Komfort ist durch das entspannte Beobachten unvergleichlich höher, das macht schon mal den Unterschied zwischen Sehen und nicht Sehen aus. Außerdem erscheinen die Objekte nicht unerheblich größer. Wer einmal daran geleckt, kann nicht mehr anders. Ist genauso wie die Automatik beim Auto.
 
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