Falsche Angaben ohne Ende

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Hallo Alexander,

nett:-) Dann muss man nur noch wissen, ob man lieber das wahre Feld am Himmel wissen will und daraus das scheinbare Gesichtsfeld abschätzen will, oder ob man das scheinbare Gesichtsfeld wissen will und daraus das wahre Gesichtsfeld abschätzen will.

Beste Grüße,
Alex
 
Habe dafür mit der Taschenlampe in meinen 60er APO geleuchtet und über einen Zenitspiegel auf eine plane Fläche projiziert.
Dann kann man für jedes Okular den Fokuspunkt der Austrittspupille finden und von dort den Abstand (x) zur Projektionsfläche messen.
Mit dem halben Durchmesser des projizierten Kreises (y) lässt sich das scheinbare Gesichtsfeld (AFOV) berechnen:
AFOV = 2*(arctan(y/x))
Auf diese Weise verfalscht der Durchmesser der AP das Ergebnis, was man noch rausrechnen müsste um korrekte Ergebnisse zu bekommen, und man läuft gefahr, dass durch nicht 100% exakten Fokus das SGF durch die dann vorhandene Divergenz/Konvergenz der AP vergrößert bzw verkleinert projiziert wird.
nett:) Dann muss man nur noch wissen, ob man lieber das wahre Feld am Himmel wissen will und daraus das scheinbare Gesichtsfeld abschätzen will, oder ob man das scheinbare Gesichtsfeld wissen will und daraus das wahre Gesichtsfeld abschätzen will.
Bei Korrektur der radialen Winkelverzeichnung stimmt der Satz, dass SGF = wahres GF × Vergrößerung.
Bei Korrektur der tangentialen Winkelverzeichnung bekomme ich das wahre GF nur aus der Feldblende

2 arctan (½FB_Okular ÷ F_teleskop).

Das tangential verzeichnungsfreie SGF kann man aus dem radial verzeichnungsfreien SGF errechnen durch
SGF_t = 2 arcsin (½SGF_r ÷ 57,3)

Das Problem ist leider, dass viele einen Kompromiss wählen, damit gerade Linien nicht ganz so heftig krumm sind, und dann keins von beidem mehr stimmt.

LG
Olli
 
Auf diese Weise verfalscht der Durchmesser der AP das Ergebnis, was man noch rausrechnen müsste um korrekte Ergebnisse zu bekommen, und man läuft gefahr, dass durch nicht 100% exakten Fokus das SGF durch die dann vorhandene Divergenz/Konvergenz der AP vergrößert bzw verkleinert projiziert wird.
Ist ein Argument und erklärt die größeren Abweichungen bei dem Hyperion Zoom (verglichen mit Alex und dem Datenblatt).
Bei den höheren Vergrößerungen und entsprechend kleineren AP + größere Gesichtsfelder schien das ganz gut zu funktionieren.

LG
Alexander
 
Ich würde die Okulare jetzt fest einspannen, mit einem Auge durch das Okular schauen während das andere Auge frei blickt, und dahinter in nem meter Entfernung ein senkrecht an die Wand gestellter Zollstock, und dann die Gesichtsfeldränder am Zollstock peilen.
Abstand zum Zollstock der gezählt wird ist natürlich auch wieder ab Schnittpunkt AP, denn durch dieses Nadelöhr peilt man ja auch in diesem Falle.

LG
Olli
 
Hast ja recht. Vom Feeling her ist das APM UFF 30 das lang ersehnte 30mm Morpheus. Hergeben tu ich das nicht mehr, soviel steht fest.
Aber der Autist in mir will es dennoch genau wissen. Wenn die Zahlen stimmen, hat der Tag Struktur.

LG
Olli
 
Aber der Autist in mir will es dennoch genau wissen. Wenn die Zahlen stimmen, hat der Tag Struktur.
Mehr als den leichtesten Asperger gestehe ich Dir nicht zu. :unsure::p

Ich will es auch immer genau wissen, scheitere aber dann am Verständnis. Die Zahlen sind ja nur Repräsentanten tieferliegender Zusammenhänge, und die sind gemäß Feynman & Co nicht zu verstehen, was mich aber narrisch macht. Ohne Philosophie und Kosmologie der Quantenmechanik was die Grundideen der "Physik der Information" anbelangt bleibt man irgendwo nach dem Doppelspalt-Experiment in der Luft hängen.

Man kann zwar alles berechnen (dann hast Du Deine Zahlen) und darin Zusammenhänge und Hinweise sehen und vermuten, dennoch fordern einige PhysikerInnen - zu Recht - eine neue Physik, die die Struktur und Wirkweise des Universums wirklich erklären möchte. Und kann. Meine Excel-Sheets machen mich auch immer glauben, ich hätte etwas im Griff. Sie sind wohl ähnlich den Maya-Stelen oder den ägyptischen Büchern, wo das Wissen und die Wahrheit der Zeit abgebildet wurde.

Aber um bei der Messung zu bleiben: wenn man zB den Orion-Nebel guckt und schaut, welche Sterne man am Rand des Okulars noch sieht, dann kann man das nachher einfach in Stellarium ausmessen und gut is. So hab ichs mit meinen Panos gemacht:

Mak127_Vergleich.jpg

Keine Rechnung, keine Durchlaufzeit, einfach auf der Sternkarte markiert, welche Sterne oben und unten am Rand sichtbar sind. Das geht SEHR genau. Da ich keine Verzerrungen mit einrechnen kann und mir kein inneres Modell davon machen kann, das alle Parameter berücksichtigt, mach ich das halt so. :D

lg
Niki
 
Hallo Niki,

Das gibt dir aber nur das wahre Bildfeld, egal ob bei 40 oder 100 Grad:)

Beste Grüße,
Alex

Wobei das die Messung am Stern auch macht, zugegeben …
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, hab es grad oben ergänzt- ist mir beim Frühstück auch grad eingefallen. *schäm*
 
Hallo Alexander,

Mit dem halben Durchmesser des projizierten Kreises (y) lässt sich das scheinbare Gesichtsfeld (AFOV) berechnen:
AFOV = 2*(arctan(y/x))
so in der Art hatte ich mir das auch schon überlegt, aber ich wußte noch nicht so recht, woher ich hinriechend parallele Strahlen(bündel) herbekommen soll. Mit den Vorschlägen aus diesem Thread werde ich mich vielleicht bis Weihnachten auch mal dran machen.

Es passiert immer öfter, daß ich mir eine (einfache) optische Bank wünsche.

Gruß
Paul
 
Hallo Paul,
bei dem gezeigten Verfahren ist parallel einfallendes Licht nicht notwendig, eine Taschenlampe grob auf der optischen Achse reicht aus.
Mit etwas Abstand zur Projektionsfläche sollte der Fehler durch die Größe der Austrittspupille überschaubar sein.

CS
Alexander
 
Das habe ich neulich schon kurz mit einer (einem?) Nitecore SCL10 ganz nah an einem Fernglas probiert. Ergebnis: Ich habe auf der Projektionsfläche lauter einzelne, scharf abgebildete LEDs gehabt, wenn die Entfernung gepaßt hat. In anderen Entfernungen hatte ich ein unscharfes Bild mit nicht kreisrundem Rand. Allerdings ist bei einem Fernglas ja auch noch ein Objektiv im Weg.
 
Hab ein paar Nachträge.

Daystar Quark
Freier Öffnung 21mm
Blockfilterdurchmesser 12mm

Ja, so groß sind die Bohrungen im Gehäuse.
Mit den Montageringen ists weniger.
Freie Öffnung 19,85mm
Blockfilterdurchmesser 9,35mm

Baader Maxbright II Binokular
Optische Weglänge 110±1mm
Öffnung Teleskopseitig 26mm, Okularseitig 25,5mm.

Gemessen sinds 118mm Weglänge und Teleskopseitige Öffnung 25,45mm
An die Okularseitige Öffnung komme ich mit dem Messschieber nicht ran ohne die Justage zu zerstören, und Schätzwerte haben hier nichts zu suchen.

Skywatcher Evostar 80 ED
Tubusgewicht 2,5kg, gemessen 3,2kg

Skywatcher Evostar 120 ED
Tubusgewicht 5,6kg, gemessen 5,1kg

Offenbar ist schon die Benutzung einer Waage ein Mysterium.

LG
Olli
 
Skywatcher Evostar 80 ED
Tubusgewicht 2,5kg, gemessen 3,2kg

Skywatcher Evostar 120 ED
Tubusgewicht 5,6kg, gemessen 5,1kg
Das geht fix. Viele Hersteller oder auch Händler müssen aufgrund der Kostensituation und der ganzen Lieferengpässe bestimmt ihre alten Gewichte weiternutzen. Tausende Teleskope, Gegengewichte, Montierungen, Prismenschienen und andere Teile hinterlassen dann ihre Spuren an den Messmitteln. Ruck-Zuck verwechselt oder falsch aufgeschrieben ;)
Hier mal ein Bsp. eines "gut gebrauchten" Kastens (war geeicht). Da willst Du nicht an der Waage stehen :(

Lichte Gewichte.jpg

CS und gutes Gewicht :)

Silvio
 
hi,

(Tipp vorweg: kopieren und von Google Übersetzer vorlesen lassen, ist lang)

hab heute mal die Gelegenheit gehabt einen Mewlon 180 zu vermessen, habe sehr viel mit Abständen in Form von umlenkoptiken und Adaptern sowie Okularen mit verschiedenen Steckhöhen (doppelsteck, standart 1,25" mit normalen Adapter auf 2" sowie Standard 2" Okularit möglichst kleiner feldblende) getestet, natürlich jedes mal auf ∞ fokussiert.

Die Ergebnisse sind wie folgt:
knapp 62mm abschattung, bei allen Tests, im Internet wird der Fangspiegel mit 54mm angegeben, die restlichen mm sind dann sehr wahrscheinlich der blendkragen, das dieser nicht mit zur obstruktion gerechnet wird obwohl dieser genauso dazu beiträgt ist mir allgemein ein Rätsel.

Die Öffnung liegt bei wiederkehrenden 182mm, also mehr als angegeben,
jetzt kommt der Haken:

ich habe mit dem beidseitig auf 2" adaptierten t2 Zenitprisma von Baader gearbeitet, dieses prisma hat vorallem einen Vorteil: einen sehr kurzen optischen Weg bei einem recht großen freien durchlass.

Adaptiert man ein 2" Okular (in dem Fall 28mm 56°) oder gar ein doppelsteck per 2" (10mm Baader Hyperion)
so kommt man auf 182mm
nimmt man nun ein 1,25" und einen Standard Adapter auf 1,25" (9mm effektive Baulänge, 10mm 50° Okular)
so sind es bereits 181mm.
die 182mm haben sich als Maximum erwiesen, das doppelsteck bringt normal deutlich mehr raus als 2" Standart, die 181mm später scheinen dann quasi einen Schwellenwert zu überschreiten ab dem es beginnt zu vignettieren.

mit einem 2" Zenitspiegel ohne okular bei axialem Durchblick kann man bereits den ganzen Spiegel nichtmehr überblicken,
allerdings kann man durch leichtes innerhalb der 2" Öffnung hin und her bewegen des Auges (nicht drehen sondern wirklich hin und her mit Kopf und so) letztendlich den gesamten spiegel Sehen, man kann es sich wie ein optisches Mosaik vorstellen.
Bei der Messung mit dem 2" Okular kann man deshalb den Grundsatz warum man ein Okular mit möglichst kleiner Feldblende verwenden sollte nachvollziehen, dort werden natürlich durch die doch noch Recht große feldblende von etwa 1,25" Durchmesser die 182mm angezeigt obwohl diese von einem Punkt in der Mitte aus garnicht einsehbar sind.
Die feldblende liegt übrigens etwa auf der Höhe vom Übergang steckhülse -okularkörper also auch da wo man ohne okular mit dem Auge etwa ist.

Wie sich das ganze jetzt von Auflösung und Lichtsammelvermögen her auswirkt weiß ich nicht, im Prinzip kann man aber von keinem Punkt aus den gesamtem Spiegel überblicken sondern nur ca 170mm

sofern man also die Möglichkeit hat das ganze kurz zu adaptieren hat man sogar etwas mehr als die angegebene Öffnung von 180mm, ist man zu weit raus werden es weniger, wie bei eigendlich allen cassegrain Typen.

Die Abbildung jetzt unabhängig vom Test ist übrigens sehr gut, selbst in total übertriebener Übervergrößerung lässt sich das Teleskop gut scharf stellen, anders herum hat man mit einem 2" Weitwinkel Okular ein randscharfes Bild, also die Qualität ist auf jeden Fall da, immerhin weiß man wo das ganze Geld hingeflossen ist, die 2" Klemmung ist nichtmal eine Ringklemmung ?

der Test war etwas ausführlicher als sonst da ich bei einem doch Höherpreisig angesiedelten Teleskop etwas ernster an die Sache rangehe und schon genau wissen wollte ab wann welcher Punkt erreicht wird, umso schöner das man die angegebene Öffnung auch effektiv nutzen kann mit einem minimalen Kompromiss.
Etwas schade finde ich wie bereits erwähnt das im Internet nur der reine Fangspiegel Durchmesser von 54mm und 30% angegeben wird, das mag zwar Stimmen jedoch ist vom Blendkragen kein Wort, und dann sind eben letztlich doch 62mm und 34%.


mit freundlichen Grüßen
Florian
 
glaube manche geben die Obstruktion an wo beides mitgerechnet wird, ob das dann allerdings auch stimmt ist wieder die andere sache.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
glaube manche geben die Obstruktion an wo beides mitgerechnet wird, ob das dann allerdings auch stimmt ist wieder die andere sache.
never. niemals. nowhere. ;)

Keiner beginnt damit, der Dumme zu sein und schlechtere Daten als andere anzugeben. Außerdem ist es kein Hoax, wenn man den FS DM angibt, denn der ist, was er ist. Allerdings sollte die Obstruktion definiert sein: FS oder "Sonstige" (Konus...) Obstruktion.

Ein Newton hat zB keinen Konus, und die meisten Leute fangen damit auch wenig an. Bei Maks ok, aber dort herrscht diesbezüglich Schweigen im Walde.

lg
Niki
 
Hallo Florian,
rein rechnerisch hast du bei einer perfekten Optik mit einer Obstruktion von 34% eine EER von ca. 0.78.
Dabei könnte es gut sein das so ein Mewlon einen Gesamtstrehl von 0.97-0.98 erreicht, dann käme man auf eine EER von ca. 0.76-077.

Die Abbildung jetzt unabhängig vom Test ist übrigens sehr gut, selbst in total übertriebener Übervergrößerung lässt sich das Teleskop gut scharf stellen, anders herum hat man mit einem 2" Weitwinkel Okular ein randscharfes Bild, also die Qualität ist auf jeden Fall da

Das ist doch ein schöner Praxisbeweis, dass "Beugungsbegrenzt" noch ein gutes Bild abliefern kann?!
LG
 
Das ist doch ein schöner Praxisbeweis, dass "Beugungsbegrenzt" noch ein gutes Bild abliefern kann?!
villeicht eher das man sich nicht so auf Zahlen einschießen sollte da trotz der relativ hohen obstruktion ein sehr gutes Bild geliefert wird, einfach weil der rest so gut ausgearbeitet wurde, anständige innenschwärzung und Lambda/20 Spiegel machen wohl wirklich den Unterschied,
wenn ich den c6 massen SC in Erinnerung rufe, der zwar an sich nicht schlecht ist aber doch noch vor V = 2xD in mm einbricht und Tags auch durch ungenügende Schwärzung eine kleine kontrastmöhre ist, glaube der hatte 39% Obstruktion letztlich, mehr als angegeben, klar, aber auch nicht so viel Mehr als der Mewlon im Verhältnis.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
ne der c6 hatte seine volle Öffnung genutzt, der mak 150 sowie der TS cassegrain waren beide auf 139mm, der mak mit 50mm obstruktion und der ts mit den 59mm und 43,1%

den mak muss ich nochmal vermessen, hab den jetzt ebenfalls sehr kurz adaptiert Bekommen.

Mfg
Florian
 
Ach, hatte C6 mit CC6 durcheinander geworfen, ups.
Danke für die Richtigstellung.

LG
Olli
 
Leute,

die Sache ist doch ganz einfach: wenn in der das Fernrohr begleitenden Bedienungsanleitung bei den technischen Daten (nicht auf den Umschlagseiten, denn das ist Werbung) falsche Werte angegeben sind, dann schickt das Gerät einfach zurück zum Händler. Der hat beim Hersteller hoffentlich einen längeren Hebel, die "Wahrheit" einzufordern.

Passage gelöscht. Passt vielleicht noch an einem Herrenstammtisch, aber wohl nicht in ein Astronomieforum...
Für die Moderation
Gruß Horst
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nur weil falsche Angaben mittlerweile normal sind, macht es das nicht weniger verwerflich.
Ist genauso wie "haben wir schon immer so gemacht"....
Dann sollte man das vllt erat recht mal überdenken.

Das nächste, ein Astronomik L2 macht ab 380nm auf und hat bei 390nm 50%, bei 397nm schon 90% Durchlass.
Laut Grafik.
CaH (397nm) ist mit diesem Filter aber nahezu komplett duster.
Warum hat Astronomik drei veracbieden breite UV/IR Cut im Angebot wenn die Flanken dann doch nicht da sind, wo man es erhofft.

LG
Olli
 
Das nächste, ein Astronomik L2 macht ab 380nm auf und hat bei 390nm 50%, bei 397nm schon 90% Durchlass.
Laut Grafik.
CaH (397nm) ist mit diesem Filter aber nahezu komplett duster.
Warum hat Astronomik drei veracbieden breite UV/IR Cut im Angebot wenn die Flanken dann doch nicht da sind, wo man es erhofft.
klingt nach meinem Test mit dem Quark, mit uv/ir l2 cut Filter keine Chance auch nur halbwegs was zu erkennen, ohne Filter dann plötzlich Details ohne Ende richtig scharf, mag es zwar nicht das zu schreiben da ich die Astronomik Filter als sehr gut empfinde aber diese Situation ist doch sehr belastend.

Mfg Florian
 
Keiner beginnt damit, der Dumme zu sein und schlechtere Daten als andere anzugeben. Außerdem ist es kein Hoax, wenn man den FS DM angibt, denn der ist, was er ist. Allerdings sollte die Obstruktion definiert sein: FS oder "Sonstige" (Konus...) Obstruktion.

Ein Newton hat zB keinen Konus, und die meisten Leute fangen damit auch wenig an. Bei Maks ok, aber dort herrscht diesbezüglich Schweigen im Walde.
Viel besser: im Astrotreff habe ich genau die Obstruktion des Kunststoffkegels beim Mak benannt und da hat mir ein Händler-Mitarbeiter erklärt daß ja der Meniskus den Strahlengang aufweiten tut und der Kegel die Obstruktion nicht vergrößert..._affeaugen:


Viele Grüße Felix
 
"Bei der Messung mit dem 2" Okular kann man deshalb den Grundsatz warum man ein Okular mit möglichst kleiner Feldblende verwenden sollte nachvollziehen, dort werden natürlich durch die doch noch Recht große feldblende von etwa 1,25" Durchmesser die 182mm angezeigt obwohl diese von einem Punkt in der Mitte aus garnicht einsehbar sind."

Das verstehe ich nicht. Die Feldbelnde eines 2" Okulars ist bezüglich der Lage keine Konstante, denn die Feldblende kann irgendwo in der Längsebene liegen, das muss nicht direkt am Okulareintritt sein, sondern kann irgendwo im Linsenstapel oder auch davor sein.

Dein Versuchsaufbau ist mir total unklar, wie soll man so eine Messung diskutieren; hat Du eine Skizze, oder Fotos?

"habe sehr viel mit Abständen in Form von umlenkoptiken und Adaptern sowie Okularen mit verschiedenen Steckhöhen (doppelsteck, standart 1,25" mit normalen Adapter auf 2" sowie Standard 2" Okularit möglichst kleiner feldblende) getestet, natürlich jedes mal auf ∞ fokussiert."
 
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