Autofokus
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Hallo,
Mond: da reicht dein vorhandenes Equipment und das Handy mit entsprechendem Adapter schon einmal aus.
Planeten: um ansprechende Fotos von Planeten zu machen, benötigst du relativ viel Teleskopbrennweite, ggf. zuzüglich Barlowlinse, die die Brennweite zusätzlich verdoppelt oder auch verdreifacht. Mit der DSLR ist das aber eher schwierig. Für Planeten verwendete man früher eine Webcam, heute eine kleine Planetenkamera. Es wird ein Video, bestehend aus sehr vielen kurzbelichteten Einzelaufnahmen erstellt, die mit entsprechender (Gratis-) Software zu einem Bild übereinandergelegt (neudeutsch "gestackt") werden.
Nebel: ich verwende, wie du auch, eine (astromodifizierte) DSLR mit Objektiven zwischen 50mm und 200mm Brennweite auf einem guten Fotostativ. Um aber längere Belichtungszeiten als 2 bis 10 Sekunden zu erreichen, verwende ich zusätzlich eine einfache kleine Nachführung (Tracker). so komme ich auf Belichtungszeiten von 30 Sekunden bis zu 2 Minuten.
Kugelsternhaufen: Das ist dann schon die "Königsdisziplin" in der Astrofotografie. Für kleine astronomische Objekte wie Kugelsternhaufen, die meisten Galaxien, oder auch planetarisch Nebel, benötigst du mehr Brennweite, als mit Objektiven , aber auch Lichtstärke (fotografisch optimiertes Teleskop) und automatisch geführte Nachführung (nennt sich Autoguiding). Das bedeutet eine motorisierte gute Montierung, ein zweites kleines Teleskop mit Guidingkamera und entsprechender Steuerung, nächtelanges Belichten und gute Kenntnisse in der nachträglichen Bildbearbeitung.
Viele Grüße
Jochen
Mond: da reicht dein vorhandenes Equipment und das Handy mit entsprechendem Adapter schon einmal aus.
Planeten: um ansprechende Fotos von Planeten zu machen, benötigst du relativ viel Teleskopbrennweite, ggf. zuzüglich Barlowlinse, die die Brennweite zusätzlich verdoppelt oder auch verdreifacht. Mit der DSLR ist das aber eher schwierig. Für Planeten verwendete man früher eine Webcam, heute eine kleine Planetenkamera. Es wird ein Video, bestehend aus sehr vielen kurzbelichteten Einzelaufnahmen erstellt, die mit entsprechender (Gratis-) Software zu einem Bild übereinandergelegt (neudeutsch "gestackt") werden.
Nebel: ich verwende, wie du auch, eine (astromodifizierte) DSLR mit Objektiven zwischen 50mm und 200mm Brennweite auf einem guten Fotostativ. Um aber längere Belichtungszeiten als 2 bis 10 Sekunden zu erreichen, verwende ich zusätzlich eine einfache kleine Nachführung (Tracker). so komme ich auf Belichtungszeiten von 30 Sekunden bis zu 2 Minuten.
Kugelsternhaufen: Das ist dann schon die "Königsdisziplin" in der Astrofotografie. Für kleine astronomische Objekte wie Kugelsternhaufen, die meisten Galaxien, oder auch planetarisch Nebel, benötigst du mehr Brennweite, als mit Objektiven , aber auch Lichtstärke (fotografisch optimiertes Teleskop) und automatisch geführte Nachführung (nennt sich Autoguiding). Das bedeutet eine motorisierte gute Montierung, ein zweites kleines Teleskop mit Guidingkamera und entsprechender Steuerung, nächtelanges Belichten und gute Kenntnisse in der nachträglichen Bildbearbeitung.
Viele Grüße
Jochen