Kaufempfehlung Teleskop für Astrofotografie und Beobachtung

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Ich glaube Viviane hat noch nicht verstanden, dass Astrofotografie etwas völlig anderes ist als Tageslichtfotografie. Kann ich gut verstehen, denn bei mir fing es auch so an: billige Kamera gekauft und an mein C8 geschnallt... und schon die Mondaufnahmen waren nicht wirklich berauschend.

Astrofotografie ist eine hochtechnische und sehr aufwendige Angelegenheit! Basis ist immer eine gute und stabile Montierung mit einer motorischen Nachführung oder besser mit Goto. Dann kommt die Optik, die anfangs oder bei Weitfeld auch einfach ein Kameraobjektiv sein kann.

Und schließlich ist es ein recht aufwändiges Verfahren, aus vielen Langzeitaufnahmen ein Astrofoto zu erstellen. Wobei Planetenfotografie und DeepSky Fotografie völlig unterschiedliche Verfahren sind und auch unterschiedliches Equipment erfordern.

Hierzu gibt es viele Videos im Netz und jede Menge gute Bücher!

Ein Zwischending ist EAA, wo man per Livestacking recht schnell eine Menge sehen kann. Da wäre dann das schon erwähnte Seestar eine Option.

Die Frage an Viviane wäre, ob und wie intensiv sie sich mit der Astronomie beschäftigen will. Das lernt man aber erst mit der Zeit - zumindest war es bei mir so.

Der klassische Weg wäre, erstmal ein gutes Fernglas zu beschaffen und damit den Himmel kennenzulernen. Dabei merkt man recht schnell, ob einem das Thema liegt und man Spaß an den kleinen Erfolgen hat, wenn man ein Himmelsobjekt überhaupt erstmal findet. Oder ist man enttäuscht, weil man diese bunten und beeindruckenden Astrofotos im Kopf hat, die visuell natürlich nicht zu erreichen sind?

Wenn es nix ist hat man zumindest ein gutes Fernglas, dass man dann tagsüber noch verwenden kann. Wenn die Astronomie Spaß macht, kauft man sich ein Teleskop, oder zwei, oder drei :)

CS.Oli
 
Ich habe lange überlegt ob ich hier mit einsteigen soll und es erst wieder verworfen.
Es sind ja schon genügend Helfer am Werk.

Da deine Neugier und Anschaffungswille aber doch sehr groß zu sein scheint, will ich zumindest meine bisherigen Überlegungen reinwerfen.

1. Gedanke bei dem Budget und dem geringen Platz: Skywatcher Heritage 150P Flextube für unter 350 Euro
Lieferumfang reicht für den Einstieg aus, lässt sich nach etwas Erfahrung später gezielt nachrüsten.

2. Gedanke: Oder doch ein kleines Teleskop direkt auf parallaktischer Montierung um diese dann auch für die vorhandene Kamera mit Objektiv zu nutzen.
Im Set gibt es da mit Montierung günstige Angebote.
130 /650 oder 150/750 wären da denkbar. Wichtig ist ein parabolischer Hauptspiegel.
Dazu dann gleich die passende Schrittmotorsteuerung.

Mit passenden Adapter kannst Du dann die vorhandene Kamera auf die Monti setzen und Deepsky Aufnahmen mit Objektiv machen.
Das vorhandene ist allerdings nicht so gut geeignet. (Lichtschwach und recht hohe Brennweite)

Ich selbst nutze eine alte EQ2 Montierung mit selbst gebastelter Nachführung. Dazu eine kleine Astrokamera mit alten M42 Objektiven.
Da ist schon eine Menge möglich:

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann den Tatendrang durchaus verstehen. Aber bitte wenigstens vor dem Kauf kurz hier nachfragen.
Wir helfen gerne weiter und wie du bestimmt schon bemerkt hast wird hier auch schnell geantwortet.
Es ist also nicht einmal viel Geduld / Warten nötig.

Gruß,
Holger
Ja den Astrotracker haben wir schon seit Monaten, aber noch nie benutzt.

Eventuell gehen wir an Ostern zum Wohnwagen, hier wollten wir dann mal erste Fotos mit Stativ und Kamera machen. Nur um zu schauen wie das so dort funktioniert usw.

Wir überlegen uns ganz genau was wir kaufen oder nicht und wollen bezüglich Teleskop usw. Nicht überstürzt kaufen, sondern werden hierzu noch uns einige Tipps einholen.

Mit meiner K-10D, ist meine Alltagskamera, will ich dann auch Mal probieren zu fotografieren.

Aber denke was Beobachten angeht, da werde ich definitiv zu einer Sternwarte gehen:)
 
Ich muss schon sagen, fühle mich ein wenig eingeschüchtert. Ich bin in Sachen Technik, sagen wir es mal so.. ein Noob.
Ich bin nicht so gut in Technischem Verständnis. Mein Freund schon. Er ist mir eine Große Hilfe.

Ich denke, wir fangen mal an mir einem Goto und einem Teleskop wo man die Kamera so drauf montiert wie bei einem Fernrohr. (Da müssen wir schauen was wir bekommen, aber das wird denke ich erst gekauft, wenn wir uns eingelesen und auch die Sternwarte besucht haben, geschehen) und dazu noch eine Goto Steuerung.


Damit können wir dann beobachten und uns versuchen in Fotografie des Himmels.

Ich bin Anfängerin, auch was Fotografieren bedeutet egal ob am Tag oder in der Nacht. Fotografie ist aber schon ein Hobby geworden und den Himmel und die Sterne finde ich schon immer faszinierend.
 
Hallo Viviane,

nicht einschüchtern lassen! Das mit der Astronomie ist halt eine Lernkurve. Am Anfang versteht man auch nicht, warum die Leute mehrere Tausend Euro für eine gute Montierung ausgeben, wo dann ein kleiner ED-Apo für 600 Euro dran hängt in dem ein Okular für 500 Eur drin steckt. Hat alles seinen Grund.

Auch die Begriffe lernt man mit der Zeit.

Zu Deiner speziellen Ausstattung Tipps zu geben ist recht schwer, weil eben nicht unbedingt das was man für Astrofotografie verwendet. Die Idee mit einer Goto-Montierung ist schonmal gut.

Nochmal der Hinweis auf das Teleskoptreffen am Römerstein Anfang April. Da könnt Ihr alle möglichen Equipments anschauen, sofern das Wetter passt.

CS.Oli
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss schon sagen, fühle mich ein wenig eingeschüchtert. Ich bin in Sachen Technik, sagen wir es mal so.. ein Noob.
Dann lohnt sich der Besuch von Sternwarte/Teleskoptreffen umso mehr. Vieles davon ist nicht schwer, wenn man einmal jemandem zuschauen kann und die Logik erklärt kriegt. Normalerweise erklären die Leute das auch Nicht-Mitgliedern gerne :)

Ausnahme: Bildbearbeitung in der Astrofotografie. Da tiefer einsteigen ist nicht trivial, aber das gilt für jede Art der fortgeschrittenen Bildbearbeitung. Die Grundlagen sind aber auch machbar. Deshalb mein Buchtipp von oben (gut, und Eigennutz). Bei uns in HN läuft gerade eine Reihe aus sechs Mitgliederabenden zu dem Thema – Astrofotografie wird schnell sehr komplex.

Schau mal durch ein paar Teleskope, damit du weißt, was dich visuell erwartet, und wenn es ein Teleskop mit Nachführung wird, sattel die Kamera huckepack drauf und schau, was geht. Oder schau nach einem kleinen StarTracker (Vixen Polarie, Sky-Watcher Star Adventurer o.ä.), die tauchen im Bieteboard immer wieder mal gebraucht auf. Da kannst du die Kamera dann draufsetzen, falls es doch ein Dobson ohne Nachführung wird.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Viviane,
Ich muss schon sagen, fühle mich ein wenig eingeschüchtert.
halt die Ohren steif. Bange machen gilt nicht. Wird schon.;)
Ich bin Anfängerin, auch was Fotografieren bedeutet egal ob am Tag
Freu dich, daß du jetzt anfängst und nicht den ganzen Sch... mit der Dunkelkammer machen mußt. Fotografisch leben wir in der besten aller Zeiten. Einfach loslegen und machen.:)

Gruß Uwe
 
Nee, also einschüchtern musst Du dich nicht lassen. Ich hab auch einfach losgelegt, ohne Vorwissen. Das meiste durch YouTube Videos und hier im Forum gelernt. Klar, auch Lehrgeld bezahlt, das gehört aber dazu und muss mit einkalkuliert werden. Erst durchs eigene Tun merkst Du, was Du willst und kannst. Die Bedenken anderer darfst Du nicht zu dominant werden lassen. Anhören ja, aber nicht einschüchtern lassen, denn Du hörst hier viele verschiedene Meinungen und Ansätze, und alle haben ihre Berechtigung.

Wenn Du die Gelegenheit hast, gehe in eine Sternwarte, was Du ja auch vorhast. Danach legst Du einfach mal mit dem Zeug los, das Dir am sympathischsten erscheint. Denn nur dann hast Du Spaß dran.

LG Olaf
 
Ich muss schon sagen, fühle mich ein wenig eingeschüchtert. Ich bin in Sachen Technik, sagen wir es mal so.. ein Noob.
Ich bin nicht so gut in Technischem Verständnis. Mein Freund schon. Er ist mir eine Große Hilfe.
Na das ist doch mal ne sehr gute Sache(!), unter Ornithologie Freunden sagt man "4Augen sehen mehr als zwei" :)

Wenn ihr euch gerne stundenlang durchs Internet wühlt, könnt ihr viele Informationen voraus finden. Wenn ihr noch gut mit dem Englischen durchkommt wird die Sache einiges besser. Ansonsten einfach mal vom Browser übersetzten lassen. Muss ich auch wenn man mal auf ne interessante polnischen Seite z.B. finde.

Meldet euch mal auch an bei einigen Newsletter eurer Wahl an was in das Thema allgemein passt.

Mit ner DSLR habe ich auch viele nützliche Fotos gemacht am Anfang bei meiner ersten neuen kleineren Monti, first Target: Moon. Die ganzen jpg's stacken ging bei mir auch prima mit ner kleinen 3/4 Sensor Olympus. Danach mit den RAW's und ner Guiding Cam...., und dann gings am stöbern/verstehen in der Materie. Hat schon einige Zeit gedauert bis das was wurde.
So einige Zeit habe ich dann überbrückt an "unserem Stern" mit ner Mono (SW) Guidingcam an der !Sonne mit passender Filterung!.

Wenn ihr richtig gefallen im Fleisch habt beim was außer unserer Atmosphäre ist, werdet ihr langzeitig glücklich damit, braucht viel Geduld und sehr viel Zeit.

Clear skies,
- Martin

PS: solltet ihr intensiv täglich über eine kleine Stunde schon am Suchen sein am Bildschirm: Holt euch ein Teleskop mit ein par wenigen 2Zoll Okularen.
Ein prima Kollege aus den US hatte den mal bei mir abgelassen, und er hatte gleich auf den Nagel gehauen, nur mein Einkauf wurde etwas verschoben....
 
Ich muss schon sagen, fühle mich ein wenig eingeschüchtert.
Na SUPER, Leute!
Ihr habt es wieder einmal geschafft ...

Nochmal, Viviane: geh' Sterne gucken und lass' Dich nicht verrückt machen von den ganzen Technik-Freaks hier! Es gibt ein Leben ohne Strom.

Willst Du ein Teleskop von mir haben? Ich leihe Dir gerne eins. Ich bin am 5./6./7. in Römerstein bei Reutlingen/Urach beim Treffen. Wenn Du kommen möchtest, bringe ich Dir ein Teleskop Deiner Wahl mit zum mit nach Hause Nehmen und Ausprobieren.

Schreib' mir eine PM, falls Du das möchtest, dann schicke ich Dir die Liste, was ich habe.

Schöne Grüße,
Ursus mechanicus
 
Ein bisschen Anekdote:

Mir hat nen klasse Kollege gleich mal eins (so nen Leica :oops:) vier Monate für nen komplementäres freiwilliges Studium für ne schöne unbekanntere Gegend gelassen(hatte die Zeit weil ich das richtig mag).
Bei Regen, Nässe und Feuchtigkeit ^3.
Das (fast)tägliche Studium hat mich einiges weitergebracht, die wurden gleich in die Birne regelrecht gestempelt. :)

Die ganze Sache wurde in einem Buch zusammengefasst, bei Zufall lokal im matschigen Sumpf traf ich auf den Co-Autor, und er suchte einen zum Bestätigen das es sie gibt vor Ort und Stelle, und er wusste zu gute....

Jooh, nen bequemen Klapp Stuhl(ich faules Ding:LOL:) oder gute Matte bringen, nen 7x50 Fernglas oder kleineres das in die Umhängetasche locker immer passt....:)
Ich dreh da gerne meine Runde auf dem E-Roller zum dunkleren Feld, und bleib da mal ne halbe Stunde.

ganzen Technik-Freaks hier! Es gibt ein Leben ohne Strom.
Dass Erlebniss ist das deine(!)(auch bestens teilbar), das sammelt sich an...., erst will man die mit großen Dingern sehen, danach speziell visuell kommt man auch gut aus mit kleinem Geschoss das in die Tasche passt. Meine erlaubt noch nen ausziehbares Dreibein drunter mit zwei klemmenden klicks.

Ein Refraktor mit nur einem 2" Oku schlägt den, nur von meiner Sicht aus zum Erlebniss, das hier wirklich zählt, auch später als alter Sepp.


Clear skies,
- Martin
 
Ob wir zu dem Treffen kommen können müssen wir noch schauen...
 
Hab da mal welche rausgesucht:
1. Skywatcher Evostar 90

2. Skywatcher SKBK1025AZ3

3. Skywatcher Skymax 90

Ist davon eins einigermaßen für den Anfang tauglich?
Ich würde keines davon nehmen. Das Problem ist, dass die Teleskope, die vielleicht nicht mal so schlecht sind, im Gesamtpaket mit einem Stativ und Montierung verkauft werden, die für die Teleskope etwas unterdimensioniert sind. Du wirst keinen Spaß haben, wenn du durchschaust und das Bild wackelt wie ein Lämmerschwanz.

Egal ob Foto oder visuell: Die stabile Montierung ist oberstes Gebot! Visuell bin ich immer noch für einen Dobson. Heritage 130/150p. Zumindest der 130er sollte doch auch als Tischdobson auf dem Balkon gehen, oder?
 
Hab da mal welche rausgesucht:
1. Skywatcher Evostar 90

2. Skywatcher SKBK1025AZ3

3. Skywatcher Skymax 90

Ist davon eins einigermaßen für den Anfang tauglich?

Hallo Viviane,

eine große Bitte: kauft beim Fachhandel! Das Fernrohrland in Stuttgart ist ja in der Nähe, Teleskopexpress östl von München oder der Astroshop westl. München, ebenso Teleskopspezialisten. Auf dem Weg in Augsburg auch ein großer Astroladen.

Wir sind hier in Süddeutschland mit Astroläden gesegnet - nutzt das bitte!

Die Teleskope, die Du ausgesucht hast, sind für den Anfang fpr die Beobachtung ok, für Astrofotografie aber komplett untauglich.

Warum nutzt Ihr nicht das Angebot von Ursus? Die Geräte, die er Euch zum Ausleihen anbietet sind vermutlich 10mal besser, als das was Du in Amazon rausgesucht hast und Ihr verbrennt kein Geld.

Meine Anmerkungen sind nicht einschüchternd, sondern gut gemeint!

CS.Oli
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Viviane,

eine große Bitte: kauft beim Fachhandel! Das Fernrohrland in Stuttgart ist ja in dee Nähe, Teleskopexpress östl von München oder der Astroshop westl. München, ebenso Teleskopspezialisten. Auf dem Weg in Augsburg auch ein großer Astroladen.

Wir sind hier in Süddeutschland mit Astroläden gesegnet - nutzt das bitte!

CS.Oli
Unbedingt Fachhandel. Kann ich nur unterstützen. Ich bestelle auch viel bei A****. Aber kein Astrokram.

VG,
Ulrike
 
Hallo Viviane,

zuerst muss ich sagen, dass ich das Angebot von Ursus richtig gut finde.

zu den 3 oben erwähnten Geräten mein Kommentar:

Das Evostar 90 ist sicher das universale Instrument. Bei f10 hält sich der Farbfehler in Grenzen. An Mond und Planeten gibt es schon einiges zu sehen. Richtig große Objekte (Plejaden, Andromeda Nebel) passen bei schwächster Vergrößerung (27x mit einem 32mm Okular) schon nicht mehr ganz ins Gesichtfeld. 90cm Rohrlänge gehen mit der AZ3 Montierung gerade noch so.

Der 102/500 ist für große Felder gemacht. Ich benutze den auf der AZ3 sehr gerne. Das ist echtes Grab an Go. Man kann damit auch Mond oder Jupiter beobachten, so ab 80fach finde ich den Farbfehler schon störend.

Der Maksutov ist der teuerste und taugt eigentlich nur für Mond und Planeten. Da wird er aber auch nicht mehr zeigen als der lange Refraktor. Für den braucht ihr ja dann auch noch extra eine Montierung.

Die inzwischen, während ich schrieb, gegebene Empfehlung für den Fachhandel unterstütze ich voll.

CS Gerhard
 
Ich würde keines davon nehmen. Das Problem ist, dass die Teleskope, die vielleicht nicht mal so schlecht sind, im Gesamtpaket mit einem Stativ und Montierung verkauft werden, die für die Teleskope etwas unterdimensioniert sind. Du wirst keinen Spaß haben, wenn du durchschaust und das Bild wackelt wie ein Lämmerschwanz.

Egal ob Foto oder visuell: Die stabile Montierung ist oberstes Gebot! Visuell bin ich immer noch für einen Dobson. Heritage 130/150p. Zumindest der 130er sollte doch auch als Tischdobson auf dem Balkon gehen, oder?
Balkon, müssten wir schauen ob das geht. Aber wahrscheinlich wird das echt schwer... mit einem Dobson. Ob wir was ranmontiert oder was gebastelt bekommen, ist halt fraglich. Müssten wie erstmal probieren... ? Sonst macht es keinen Sinn...
 
Balkon, müssten wir schauen ob das geht. Aber wahrscheinlich wird das echt schwer... mit einem Dobson. Ob wir was ranmontiert oder was gebastelt bekommen, ist halt fraglich. Müssten wie erstmal probieren... ? Sonst macht es keinen Sinn...
Und einen kleinen (stabilen) Tisch oder Hocker auf den Balkon und darauf den Dobson? Wäre das möglich? Wenn das nicht klappt, wäre jedes Teleskop mit Stativ schon für die Katz, weil ihr die Stativbeine ja auch ausfahren müsst und das nimmt Platz weg. Wenn ihr nur so einen französischen Erker habt, müsst ihr euch irgendwie ne Säule monitieren und dann dann ein Teleskop drauf.
 
Mit dem Fachhandel werden wir mal schauen ob wir da mal Samstags hinkommen. Wie ich gesehen habe, muss man für Beratung aber einen Termin ausmachen, da müssen wir mal schauen - ob wir vllt dann im April oder Mitte Mai mal, wenn wir noch Urlaub haben und wieder aus Mexiko da sind einen Termin ausmachen können. :)

Vielen Dank für die ganzen Tipps, ich bin echt dankbar :)
Ich hab schreib mir alles was hier so an Tipps gegeben wurde in mein Notizbuch und mach mir mal so einen Überblick
 
Eventuell gehen wir an Ostern zum Wohnwagen, hier wollten wir dann mal erste Fotos mit Stativ und Kamera machen. Nur um zu schauen wie das so dort funktioniert usw.

Wir überlegen uns ganz genau was wir kaufen oder nicht und wollen bezüglich Teleskop usw. Nicht überstürzt kaufen, sondern werden hierzu noch uns einige Tipps einholen.

Mit meiner K-10D, ist meine Alltagskamera, will ich dann auch Mal probieren zu fotografieren.
Wenn ihr den Tracker schon hattet, ist ja super. Dann kannst du damit schon mal rumspielen und das belastet dein Budget nicht.

Das kannst du auch auf dem Balkon testen. Hast du für die K10 denn ein Objektiv mit weniger Brennweite? Das Tele ist halt schon ziemlich lang, was die Brennweite angeht.

Einfach mal probieren. Da kann ja nichts kaputt gehen.
 
Und einen kleinen (stabilen) Tisch oder Hocker auf den Balkon und darauf den Dobson? Wäre das möglich?
Der Balkonboden ist nicht grad der neueste und uneben gefliest. Mit dem Kamerastativ, kann man die Unebenheiten aber gut ausgleichen. Aber mit Tisch wird's schwierig. Wir haben schon einen kleinen Tisch drauf stehen, den mussten wir aber unterlegen mit Teppich damit der nicht wackelt :D und sonst haben wir halt eine Riesen Palme und den Grill stehen. Und dann gibt's halt nicht mehr viel Platz. Und der Balkon ist überdacht, d.h. wir können wirklich nur nach Süden schauen.
Aber wir wollen eigentlich keinen neuen Tisch oder so für den Balkon kaufen, weil wir erst vor 3 Jahren renoviert haben.
Mit dem Geländer irgendwas anzuschrauben, falls es da was gibt wo man an ein Geländer machen könnte, das wäre eher was.
 
Wenn ihr den Tracker schon hattet, ist ja super. Dann kannst du damit schon mal rumspielen und das belastet dein Budget nicht.

Das kannst du auch auf dem Balkon testen. Hast du für die K10 denn ein Objektiv mit weniger Brennweite? Das Tele ist halt schon ziemlich lang, was die Brennweite angeht.

Einfach mal probieren. Da kann ja nichts kaputt gehen.

Mein Standard Objektiv ist das Tamron 70-300 mm
 
Hi, ich würde auf den Balkon verzichten. Da sind mehr Nachteile als Vorteile. Zu klein, uneben, überdacht, nur eine Blickrichtung.
Sucht euch für visuelles Beobachten und Astrofotografie Gerätschaften, die ihr leicht und schnell und ohne schwere Schlepperei im Garten, Wiese, Feld im Freien aufbauen könnt.
Mit dem Balkon holt ihr euch für den Anfang nur Frust rein. Einnorden klappt nicht, also müsst ihr euch schon deswegen das Budget anzapfen.
Lieber bei schönen Wetter auch mal ein oder mehrere Kilometer rausfahren, aber dafür freie Sicht und Erlebnis pur.
 
Mein Standard Objektiv ist das Tamron 70-300 mm
Du bist wohl eher gern mit viel Brennweite unterwegs... Das ist ein ganz schöner Klotz. Ich würde es für den Anfang mal mit der minimalen Brennweite versuchen und vielleicht 1-2 Blendenstufen abblenden. Das reduziert die Bildfehler etwas. Das verhält sich mit den optischen Fehlern ähnlich wie beim Auge. Je kleiner die Pupille, desto weniger anfällig ist man für Fehlsichtigkeit. Deshalb merkt man z.B. Alterweitsichtigkeit zuerst wenn es dunkler wird, während man bei hellem Licht noch lange ohne Brille lesen kann.

Hat die Kamera eigentlich ein Display Zoom? Das ist wichtig, damit man vernünftig scharf stellen kann. Einfach auf den Unendlich-Anschlag stellen, funktioniert in der Regel nicht. Das ist meiner Meinung essentiell für eine gelungenen Aufnahme. Am einfachsten geht das mit einer Bahtinovmaske und einem hellen Stern wie Wega oder Arkturus. Ohne Maske kann man auch scharf stellen, das ist aber etwas fummelig. Man nimmt auch einen hellen Stern. Wenn man genau im Fokus ist, schlägt die Farbe im Saum des Sterns von Violett nach Grün um, wenn ich mich recht erinnere. Den Punkt muss man genau erwischen.

Dann halt mal mit paar Belichtungszeiten und ISOs spielen und auf dem Rechner begutachten. Dazu nimmt man am besten ein Programm, dass eine Autostretch Preview bietet wie z.B. Siril. In einem normalen EBV Programm ist das Bild einfach schwarz. Wichtig ist noch, dass man immer im Rohformat aufnimmt. Vermutlich ist das Bild dann einfach grün. Man kann dann entweder die Historgramm Stretch Sicht verwenden oder man macht eine Farbkalibration. Da kommt man nicht drum rum. Ohne das geht kein Astrofoto.
 
Du bist wohl eher gern mit viel Brennweite unterwegs... Das ist ein ganz schöner Klotz. Ich würde es für den Anfang mal mit der minimalen Brennweite versuchen und vielleicht 1-2 Blendenstufen abblenden. Das reduziert die Bildfehler etwas. Das verhält sich mit den optischen Fehlern ähnlich wie beim Auge. Je kleiner die Pupille, desto weniger anfällig ist man für Fehlsichtigkeit. Deshalb merkt man z.B. Alterweitsichtigkeit zuerst wenn es dunkler wird, während man bei hellem Licht noch lange ohne Brille lesen kann.

Hat die Kamera eigentlich ein Display Zoom? Das ist wichtig, damit man vernünftig scharf stellen kann. Einfach auf den Unendlich-Anschlag stellen, funktioniert in der Regel nicht. Das ist meiner Meinung essentiell für eine gelungenen Aufnahme. Am einfachsten geht das mit einer Bahtinovmaske und einem hellen Stern wie Wega oder Arkturus. Ohne Maske kann man auch scharf stellen, das ist aber etwas fummelig. Man nimmt auch einen hellen Stern. Wenn man genau im Fokus ist, schlägt die Farbe im Saum des Sterns von Violett nach Grün um, wenn ich mich recht erinnere. Den Punkt muss man genau erwischen.

Dann halt mal mit paar Belichtungszeiten und ISOs spielen und auf dem Rechner begutachten. Dazu nimmt man am besten ein Programm, dass eine Autostretch Preview bietet wie z.B. Siril. In einem normalen EBV Programm ist das Bild einfach schwarz. Wichtig ist noch, dass man immer im Rohformat aufnimmt. Vermutlich ist das Bild dann einfach grün. Man kann dann entweder die Historgramm Stretch Sicht verwenden oder man macht eine Farbkalibration. Da kommt man nicht drum rum. Ohne das geht kein Astrofoto.
Bei der K-3 gibt's nen Display Zoom, bei der K10D nicht.

Haben noch ein 35 mm und 50 mm Festbrennweite, ein Makro objektiv und noch weitere, aber da bin ich Grad überfragt was die für werte haben.
 
In Bildbearbeitung möchte ich mich auch noch reinfuchsen... Weil ich noch kein Programm habe, was kostenlos oder günstig ist und natürlich auch gut verständlich.
 
Ich habe nicht den gesamten Thread durchgelesen. Spare auf jeden Fall nicht zu sehr. Ein sehr guter Kompromiss für visuell und fotografisch wurde im Post #52 genannt. Als Nachteil am 130PDS kann die eventuell nötige Justage sein, das müsste man sich dann aneignen. Als größte Schwachstelle und Fehlerquelle sehe ich die ganzen günstigen konventionellen Montierungen. Aber für um die gesamt 1000€ ist halt nicht mehr möglich.
 
Budget liegt bei 600 max., zumindest für vorerst. Was in einem oder zwei Jahren ist, muss ich schauen.
Denke erstmal muss ich mir das ganze mal anschauen, dann kann ich entscheiden was ich möchte und was nicht. Und dann kann ich weiter schauen. Aber Budget bleibt trotzdem das gleiche.
 
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