Komakorrigiertes Okular

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Wenn ich mich recht entsinne gab es von Klee einen Entwurf für ein Komakorrigiertes Okular
mit irgendetwas um die 75° SGF.
Die Verzeichnung war hier als Besonderheit aber nicht winkeltreu, sondern geradlinig korrigiert.
Das bedeutet das Feld wird mit Bezug zum Winkel gestaucht.
Das wahre Feld ist hier daher größer als bei einem 75° Okular mit Winkeltreuer Korrektur der Verzeichnung.
Ich meine da gab auch mal eine Internetseite. Ist aber ewig her und aktuell nichts mehr zu finden.

Grüße Gerd

I'm not aware of any Pretoria design beyond 50°. If you can find the link, please post it, that would be very interesting.

The Pretoria 28 design that I know was documented in a Telescope Making article that I read in 1999 (I no longer have a copy, unfortunately).
It is exceptionally sharp at F/4 in a Newtonian (really impressive!) but it suffers comfort issues despite being only 50° AFOV. There is significant field curvature (1 diopter) and large angular magnification distortion - near the edge it magnifies a lot more and becomes a 23mm eyepiece, not 28mm. This eyepiece does not scale to a larger field.
The Telescope Making article served as a source of inspiration for the Houdini eyepieces, but their optical design is completely different.
 
Einen vergleichbaren Fortschritt hat es auch bei Linsenoptiken gegeben. Nein es hat keiner die Refraktion neu erfunden das war gar nicht nötig . es wurde aber in den letzten Jahrzehnten drastisch an der Qualitäts- und Preisschraube gedreht.

Old Meade 127 ED Apo buying advice

Das mögen nette Klassiker sein aber als zuverlässigen Apo als Ersatz für meinen neumodischen 125f7,8 SD-Apo? Um Gottes Willen, da bleibe ich liebend gerne bei Made in Taiwan oder wo auch immer dieses toll funktionierende Objektiv vom Fließband geplösselt ist und lass den Klassiker liegen wo er liegt - da liegt er gut.

Ja die Fassung des Meade 127 Doublets war schlecht konstruiert und damit sehr anfällig für Dezentrierung.
Auch das ist aber ein mechanisches Problem.
Die Farbkorrektur des Mead ED 127 steht trotz mehr als 30 Jahren Altersunterschied der des TS SD125 nur wenig nach.
RC Wert für das Meade ED127F9 Doublet = 1,6 gemessen.
RC Wert für das TS SD125 F7,8 Doublet auf Basis der Glaspaarung =1,12

Und das die Preise nicht zuletzt dank China gesunken sind ist auch ne andere Sache.
Hätte der Meade ED127 eine vernünftige Justierstabile Fassung wäre der mehr als 30 Jahre alten ED dem aktuellen SD125 nahezu ebenbürtig und es gäbe keinen Grund jetzt unbedingt den neuen SD125 zu kaufen, wenn man einen alten ED 127 mit ordentlicher Fassung schon hätte.

Grüße Gerd
 
Der Sinn der Houdini-Okulare besteht darin, weniger zu benötigen, nicht mehr.
- Kein Komakorrektor nötig. Einfach Okular einstecken, fokussieren und beobachten.
- Im Gegensatz zum Komakorrektor muss das Okular nicht exakt eingestellt werden.
- Kein 500 Gramm schwerer Komakorrektor mit sich herumtragen.

Leichter, weniger Aufwand – und das alles zu einem attraktiveren Preis als Konkurrenzprodukte.
Was gibt es da nicht zu mögen?
Hallo Robert,

ich schreibe hier als neuer Sternengucker (ca. 1,5 Jahre Erfahrung). Bis jetzt explizit visuell und nur mit Newtons/Dobsons unterwegs (8" F5, 12" F4 und seit kurzem 16" F4.5). Dabei bin ich noch beim Zusammenstellen meines Okular-Arsenals. Unter anderem habe ich einen TV 35 mm Panoptic und auch manche kostengünstigeren Alternativen habe ich auch schon probiert. Schon früh war Komma für mich störend - also habe ich mir einen ES Kommakorrektor zugelegt. Handling finde ich sehr frustrierend - erstmal musste HS versetzt werden; Kollimierung mit/ohne KK ergibt unterschiedliche Ergebnisse wegen Verformung des Tubuses/OAZs durch Gewicht/Hebel, dann die Einstellung vom KK selber; Gewinde am KK schief geschnitten und fokussieren mit dem Top vom KK finde ich immens lästig; die Klemme mag keine Okulare mit Hinterschnitt; und zu guter Letzt noch Garantiefall. Nachhinein wünschte ich mir ich hätte einen Haufen Geld ins Paracorr investiert. Zumindest bis ich Houdini entdeckt habe. Das 20 mm liegt bei mir schon rum und wartet auf gute Wetterbedingungen. Bin schon gespannt, was es kann.

Noch mehr bin ich von der Optimierungssoftware fasziniert. Ich beschäftige mich beruflich mit mechanischen Systemen und da werden permanent Produktoptimierungen durchgeführt. Sehr viel „per Hand und Menschenverstand“ aber es gibt auch holistische Vorgehensweisen ähnlich deiner Software. Natürlich bekommt man da Millionen an Lösungen und über Definition der Cost-Functions werden die Ergebnisse beeinflusst. Ich erkläre mir den Vorteil darin, dass man so evtl. auf neue/bessere Lösungen stolpert, die näher der „perfekten“ sind als mit konventionellen Methoden, wo man sich in kleinen Schritten zum lokalen Minimum bewegt, und gelegentlich gibt’s dann auch größere Durchbrüche. Aber vielleicht gibt es schon andere Okular-Hersteller, die den gleichen Ansatz verfolgen, ich weiß es nicht.

Ich frage mich an der Stelle, was für einen theoretischen Vorteil es hätte, nicht nur ein Okular auf einen Newton-Parabel-HS (oder jede andere Teleskopbauweise) zu optimieren, sondern den gesamten Lichtweg abzubilden; sprich die HS-Geometrie + Okularoptik. Natürlich zieht es einen Schwanz an Kompromissen mit sich, die will ich hier aber nicht tot diskutieren.

Ich erwarte schon spannend an den Rest der Okularserie (am meisten aber die 12 mm und 30 mm). Ah, ich fände noch einen 1 ¼“ auf 2“ Adapter und Plug-and-Play Ringe zum Parfokalisieren super (wenn möglich, beides in einem wäre der Traum) ;)

Schöne Grüße,
Matti
 
Hallo Matti, vielen Dank für deine freundlichen Worte.
Der größte Vorteil des Okular-Designers ist die automatische Auswahl der Glasarten und die Suche nach der optimalen Kombination - auch wenn dafür sieben oder acht verschiedene Glasarten im Okular verwendet werden müssen. Das kostet zwar viel Rechenzeit, führt aber zu sehr guten Ergebnissen.
 
Der größte Vorteil des Okular-Designers ist die automatische Auswahl der Glasarten und die Suche nach der optimalen Kombination - auch wenn dafür sieben oder acht verschiedene Glasarten im Okular verwendet werden müssen. Das kostet zwar viel Rechenzeit, führt aber zu sehr guten Ergebnissen.

Na ja eine Unterstützung bei der Auswahl der Gläser bieten andere Programme in der Regel auch.
Und wie frei man in der Praxis überhaupt in der Auswahl der Gläser ist hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Da können Kostengründe eine Rolle spielen, die Verfügbarkeit der Gläser, oder die verfügbare Qualität der Gläser.
Und natürlich auch nicht optische Eigenschaften wie Chemische Beständigkeit, Ausdehnungskoeffizient usw.

Nicht alle Gläser sind in kontinuierlich guter Qualität lieferbar.
Ich kenne Fälle da musste ein aus rein optischer Sicht sehr gutes Glas ersetzt und das Design angepasst werden, weil es immer wieder Qualitätsprobleme mit diesem Glas gab.
Man nutzt jetzt ein ähnliches Glas das rein aus optischer Sicht zwar etwas schlechter ist aber dafür zuverlässig in sehr guter Qualität geliefert wird.

Und 8 verschiedene Gläser bedeuten 8 verschiedene Schmelzen und jede für sich kann von den Katalogwerten mit denen das Design gerechnet wurde abweichen.
Man strebt daher normalerweise an mit möglichst wenig verschiedenen Gläsern auszukommen.
Auch wenn das rein optisch Nachteilig ist so ist es in der Praxis für die Umsetzung und die Sicherung einer hohen Fertigungsqualität der Optik von Vorteil.

Die Kunst bei einem guten Design ist also ganz verschiedenen Aspekte unter einen Hut zu bringen und einen guten Kompromiss zu finden.
Hier genügt es nicht sich rein auf das optische zu fokussieren und ein Design zu erstellen das im Computer zwar sehr gut aussieht das aber so gar nicht vernünftig umgesetzt werden kann.

Grüße Gerd
 
Hier genügt es nicht sich rein auf das optische zu fokussieren und ein Design zu erstellen das im Computer zwar sehr gut aussieht das aber so gar nicht vernünftig umgesetzt werden kann

Richtig, es ist wichtig, dass die Software nur aus einem Katalog gut verfügbarer Gläser auswählen kann.
Die Gläser werden auch nach ihrer grünen und blauen Transmission gefiltert. Einige Gläser absorbieren sehr viel Licht - insbesondere blaues Licht - und ihre Verwendung würde zu einer Verfärbung des Bildes führen - der typische Gelbstich, der bei einigen Okularen auftritt.
Insgesamt hat das Houdini 20 eine Transmission von 99 % für Grün und über 95 % für Blau, was sehr gut ist und zu einer „weißen“ oder „neutralen“ Farbdarstellung führt.
 
Die Gläser werden auch nach ihrer grünen und blauen Transmission gefiltert. Einige Gläser absorbieren sehr viel Licht - insbesondere blaues Licht - und ihre Verwendung würde zu einer Verfärbung des Bildes führen - der typische Gelbstich, der bei einigen Okularen auftritt.

Das ist ja schön nur solltest du nicht so tun als wenn nur du auf die Transmission achtest und so etwas nur mit deiner Software möglich ist.
Es mag ja bei deiner Software besonders komfortabel sein aber prinzipiell geht das auch mit anderer Software und selbstverständlich sind auch andere Okulare bezüglich ihrer Transmission optimiert und nicht nur die Houdini.

Insgesamt hat das Houdini 20 eine Transmission von 99 % für Grün und über 95 % für Blau, was sehr gut ist und zu einer „weißen“ oder „neutralen“ Farbdarstellung führt.

Auch das ist wieder so eine irreführende Werbung.
Du betrachtest hier ausschließlich die Transmission der Gläser und kommt so zu phantastischen Werten.
Ich weiß ja nicht wie das bei euch üblich ist aber hier in DE gehören bei der gesamt Transmission eines Okulars die Reflexionsverluste an den Glas/ Luftflächen mit dazu.
Transmission Okular = wieviel % des Lichts das reingeht kommt am anderen Ende noch raus. Es ist dabei egal auf welche Weise der Verlust entsteht.

Das Houdini hat 12 Glas/ Luftflächen, wenn ich das richtig sehe?
Das bedeutet je nach Vergütung etwa 4 bis 6% Lichtverlust allein wegen der Glas/Luftflächen.
Das Okular kann also unmöglich 99% Transmission bei Grün haben.

Und diese Übertreibungen in der Werbung mit dem Versuch neben der Komakorrektur auch noch andere Aspekte als Alleinstellungsmerkmal darzustellen sind es die ich kritisiere, nicht das Okular selbst.
Das Houdini ist weder bei der neutralen Farbdarstellung noch bei der gesamt Transmission des Okulars etwas Besonderes. Auch andere Okulare mit aktuellem Design bieten hier Vergleichbares.

Grüße Gerd
 
Hallo zusammen,
ich persönlich finde alles gut was mit Komakorrektur zu tun hat.
Von daher würde mich auch die geplante 2x Telecentric mit Komakorrektur interessieren.
Evtl. als Ersatz für einen GWK eines Binokularansatz.

Auch würde mich interessieren, wie die Houdini Okulare an f/4 aussehen, ist die Koma wirklich vollständig bis zum Rand weg?
Und wie sieht der Farbquerfehler aus, haben die Sterne am Rand noch ihre natürlichen Farben?
Sind die Okulare wirklich farbtreu und zeigen "weiße" Bilder?

Viele gehen mittlerweile mit ihren DeepSky Newton auch unter f/4, daher ist f/3 auch schon häufiger zu finden.
Da hat bisher der Paracorr 2 gute Dienste geleistet, daher würde mich auch die Performance der Houdini an f/3 interessieren?

Ansonsten bin ich der Meinung man sollte nicht alles in einen Topf werfen.
Gerade bei den Ethos macht das 100-110° Gesichtsfeld schon noch mal einen Unterschied.
Auch was Brillantz und Farbtreue angeht machen die Ethos in manchen Vergleichen einen Unterschied.
So habe ich und auch andere Sternfreunde bei Vergleichen mit ähnlichen Okularen doch Unterschiede feststellen können was Farbtreue und Randkorrektur anbelangt.
Dies mag im angesicht der Preisunterschiede für manchen Sternfreund vernachlässigbar oder marginal erscheinen, macht aber evtl. doch einen Unterschied.
LG
 
Let me switch back to English to make sure all language nuances are as I intend.

Das ist ja schön nur solltest du nicht so tun als wenn nur du auf die Transmission achtest und so etwas nur mit deiner Software möglich ist.
My German text must have been very bad if you concluded that I said this.
I will stick to English in the future ;).

gehören bei der gesamt Transmission eines Okulars die Reflexionsverluste an den Glas/ Luftflächen mit dazu
Even outside DE it's the same.
If you read attentively, I specifically wrote about the glass transmission, not the losses in the coatings at the glass-air surfaces - I don't have any numbers for these.
 
Viele gehen mittlerweile mit ihren DeepSky Newton auch unter f/4, daher ist f/3 auch schon häufiger zu finden.
Da hat bisher der Paracorr 2 gute Dienste geleistet, daher würde mich auch die Performance der Houdini an f/3 interessieren?

I can quote the experience of Scott Tucker who is the optical designer at Starizona, the company that creates some of the most popular photographic coma correctors in the world. Below his comments about the Houdini 20, tested with 10" F/3.6 and 36" F/3 Newtonian telescopes:

"I just received the 20mm eyepiece yesterday and I love it! Tried it on my 10" f/3.6 scope and it works beautifully. No distortion while panning across the sky, sharp to the edge. Very comfortable to view with. I think the 86-deg AFOV is perfect. I'm the optical designer at Starizona and I thought this was such a cool idea and wanted to try it out. Well done! Looking forward to using it more any trying it on more telescopes."
...
"I was able to test the 20mm Houdini on a 36" f/3 Dob the University of Arizona has at a dark site. We normally use a 21mm Ethos and Paracorr. The 20mm at f/3 is too large an exit pupil for my 47-years-old eyes but I was curious about the performance at that speed. It was very good! Popped on the 21mm Ethos with no Paracorr for comparison and that's pretty awful looking, as you would expect! I like the idea of maybe a 17mm down the road for faster mirrors while keeping the exit pupil under 6mm."
 
Auch was Brillantz und Farbtreue angeht machen die Ethos in manchen Vergleichen einen Unterschied.
Related to contrast and transmission compared to the 21 Ethos, here's an experience from CloudyNights user CrazyPanda with a 14.7" F/4.6 Dob, comparing the Houdini 20 with the Ethos 21.

"I did a tour of the prominent spring targets: Leo Triplet, Markarian's Chain, M3, M81 & M82, M101, M51, and a few other misc targets. In every single case I felt the 20H had excellent contrast and transmission. In a few cases, maybe a bit better than 21E, but the difference was so subtle it was likely explained by the slightly higher magnification and smaller exit pupil. The relative sky brightness in each eyepieces was exactly what one would expect, with neither appearing unexpectedly darker or brighter. Neither eyepiece was showing me things that the other could not."

This shows how well KUO (Kunming United Optics) executed the eyepiece, they really did a great job. The Ethos 21 currently is 3 times more expensive than the Houdini 20. Combined with a Paracor, it's 5 times more expensive...
 
Zuletzt bearbeitet:
My German text must have been very bad if you concluded that I said this.

Das ist ja schön nur solltest du nicht so tun als wenn nur du auf die Transmission achtest und so etwas nur mit deiner Software möglich ist.

Robert,
die Interpretation von Gerd hat nichts mit der Übersetzung zu tun. Gerd baut ständig Nebenschauplätze auf. Du kannst argumentieren wie Du willst, er will einfach nicht nach dem Motto: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
 
Komakorrigierende Okulare machen nur Sinn, wenn man eine ganze Reihe davon hat, so dass man ganz ohne Komakorrektor beobachten kann.
Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck an den nächsten Okularen. Die Produktion des Houdini 12 ist angelaufen und wird im Juli erwartet. Als nächstes kommt das Houdini 7: Wir haben das Design diese Woche fertiggestellt und der Prototyp wird Ende Juni erwartet.
Mit der 20-12-7-Reihe kommt man weit, für mich deckt sie etwa 90 Prozent der Beobachtungen ab.

Unten ein schematischer Vergleich der drei Okulare mit der Position ihrer Brennebenen, sie werden fast perfekt parfokal sein.

Houdini 20-12-7 body and focal point.png
 
Hallo Robert,


eine Frage geht mir gerade durch den Kopf die ich mir nicht beantworten kann: was passiert mit der Komakorrektur der Houdini Okulare hinter einer normalen nicht komakorrigierenden Barlow? Eine Barlow vergrößert ja das Bild, die Koma wird auch vergrößert (aber nicht relativ zum Bild?) und das Öffnungsverhältnis wird schlanker.

Viele Grüße Felix
 
Hello Felix, a very good question.

The coma correction of the eyepiece depends on the steepness of the light cone - a larger part of the lens is used when you have a short focal ratio. When a barlow is fitted, the light beam coming from the primary is made steeper, resulting in only a partial correction.

For example, if you use a 2X Barlow in a F/4 Newtonian, the eyepiece will see an F/8 light cone and provide coma correction for it. This means that the coma of the F/4 primary is only partially corrected (25%, as coma varies with the inverse square of the focal ratio).

The telecentric 2X barlow that will be released as part of the Houdini line will provide 75% coma correction to work perfectly together with the coma-correcting eyepieces (that will deliver the remaining 25% correction).
 
Hallo Robert,


eine Frage geht mir gerade durch den Kopf die ich mir nicht beantworten kann: was passiert mit der Komakorrektur der Houdini Okulare hinter einer normalen nicht komakorrigierenden Barlow? Eine Barlow vergrößert ja das Bild, die Koma wird auch vergrößert (aber nicht relativ zum Bild?) und das Öffnungsverhältnis wird schlanker.

Viele Grüße Felix
Die Komakorrektur verringert sich je nach Faktor der Barlow und wird bei größerem Faktor weitestgehend unwirksam.
Die Komakorrektur entspricht immer der eines Newton mit entsprechender Öffnungszahl.
Erhöht man zb. mit einer 2 fach Barlow ohne Komakorrektur von F4 auf F8 so hat man weiterhin die Koma eines F4 Newton aber bei F8.
Bei F8 korrigieren die Okulare aber nur die Koma eines F8 Newton und die ist hier eher vernachlässigbar.
Damit wird bei F8 auch die Komakorrektur der Okulare eher vernachlässigbar.

Was aber funktioniert wäre eine Koma korrigierende Barlow und ein Houndini dahinter.
Meine 2,7 fach Barlow macht aus F4 dann F10,8 und bei F10,8 ist die Komakorrektur der Houndini nicht mehr relevant.
Die Barlow korrigiert hier dann natürlich die Koma und nicht die Okulare.
Es ist daher egal ob man dann hinter der Barlow bei F10,8 Okulare mit oder ohne Komakorrektur verwendet.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Komakorrigierende Okulare machen nur Sinn, wenn man eine ganze Reihe davon hat, so dass man ganz ohne Komakorrektor beobachten kann.

Auch das ist wieder so eine irreführende Werbung.
Du reitest ausschließlich auf einen Komakorrektor rum und ignorierst völlig die Möglichkeiten mit einer Komakorrigierenden Barlow.
Das ist unseriös.
Man kann die kürzerren Brennweiten genauso gut auch mittels einer Komakorrigierenden Barlow erreichen und muss daher keine ganze Reihe Komakorrigierende Okulare anschaffen.
Dein 20mm Houndini und meine 2,7facgh Barlow ergeben effektiv 7,4mm Brennweite.
Dein 7mm Houndini wäre hier überflüssig.
Es ist egal ob man hinter meiner Barlow Okulare mit oder ohne Komakorrektur verwendet.
Erklärung siehe Beitrag oben.

The telecentric 2X barlow that will be released as part of the Houdini line will provide 75% coma correction to work perfectly together with the coma-correcting eyepieces (that will deliver the remaining 25% correction).

Eine Komakorrigierende Barlow welche nur 75% der Koma korrigiert ist doch ziemlicher Unsinn.
Damit ist sie als Komakorrektur für normale Okulare nicht optimal und wäre nur für deine Okulare.
Vor allem wenn es schneller als F4 wird macht sich dann die unzureichende Komakorrektur bemerkbar, wenn man die Barlow mit vorhandenen normalen Okularen nutzen möchte.
Na ja auch hier sieht man mal wieder das es dir nur darum geht deine Okulare zu verkaufen.

Grüße Gerd
 
It's okay, Gerd, relax ;).

Just as I no longer want to use a cumbersome Paracorr coma corrector, I do not want to use a cumbersome Barlow to turn a 20mm eyepiece into a 7mm eyepiece. I want to keep it simple, light, compact and comfortable during my observations.
That is a personal choice, and obviously you make a different personal choice.

By the way, are you really suggesting using a 1.25" 2.7X barlow with a 2" barrel eyepiece?
Dein 20mm Houndini und meine 2,7facgh Barlow ergeben effektiv 7,4mm Brennweite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Robert,
die Interpretation von Gerd hat nichts mit der Übersetzung zu tun. Gerd baut ständig Nebenschauplätze auf. Du kannst argumentieren wie Du willst, er will einfach nicht nach dem Motto: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

So ein Unsinn.
Ich kritisiere hier lediglich die irreführende Werbung und nicht die Okulare selbst.
Wer wie Robert mit Begriffen wie Revolutionär argumentiert und dann zum Design seiner Okulare diverse Selbstverständlichkeiten besonders betont wie sorgfältige Wahl der Gläser optimierung nach Transmission oder Gewicht usw. der möchte nun mal den Eindruck erwecken das all das seine Okulare ganz besonders auszeichnet und von anderen hervorhebt.
Er muss dann gar nicht ausdrücklich erwähnen das Andere hier schlechter wären, es recht völlig umfassend und euphorisch über diese Banalitäten zu sprechen und der Kunde der sich im Optikdesign nicht so auskennt gewinnt den Eindruck das hier etwas außergewöhnliches geleistet wurde das es nur hier gibt.

Da muss ich mir nur deine euphorische Reaktion ansehen Rolf
Du bist der Werbung voll auf den Leim gegangen.
Dabei ist in Wahrheit die einzige Besonderheit der Houdini deren Komakorrektur und auch das ist keine heroische Heldentat die keiner sonst außer Robert vollbringen könnte, sondern einfach eine Frage der Ziehsetzung.

Ansonsten wird natürlich auch bei anderer Okularen auf die von Robert besonders beworbenen Banalitäten geachtet.
Andere machen halt nur nicht so ein Aufhebens darum weil es für sie eine Selbstverständlichkeit ist zb. auf die Transmission oder Neutralität der Farbdarstellung usw. zu achten.

Grüße Gerd
 
ust as I no longer want to use a cumbersome Paracorr coma corrector, I do not want to use a cumbersome Barlow to turn a 20mm eyepiece into a 7mm eyepiece. I want to keep it simple, light, compact and comfortable during my observations.
That is a personal choice, and obviously you make a different personal choice.

Wie kommst du drauf das es mit Barlow immer sperrrig, schwer und unkomfortabel wäre?
Es geht auch anders.


By the way, are you really suggesting using a 1.25" 2.7X barlow with a 2" barrel eyepiece?

Ja das tue ich weil diese 1,25“ Barlow über 30mm zu 100% ausleuchtet und das Barlowlement natürlich auch an einen 2“ Steckanschluss adaptiert werden kann.
Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Adaption.
Man kann zb. bei dem Originalgehäuse die 1,25“ Okularaufnahme abschrauben.
Dann steht ein T2 Gewinde zur Verfügung an das man dann eine 2“ Okularaufnahme anschrauben kann.

Linkes Teil verwenden und Rechtes zb. durch dieses ersetzen

Wahlweise mit 15mm Zwischenhülse bei original Faktor 2,7 oder ohne dann mit Faktor 2,43

Grüße Gerd
 
Only now do I understand that you are the designer of that 2.7X coma-correcting barlow.
That certainly explains the violence of your reactions...

But how sad that you actually try to promote your own barlow in a thread about a new line of eyepieces.
While at the same time belittling the new product, spreading false information and speculation about it, and deliberately misreading and misrepresenting what other people have written.
In many other forums you would not be allowed to do this.
 
Only now do I understand that you are the designer of that 2.7X coma-correcting barlow.
That certainly explains the violence of your reactions...

But how sad that you actually try to promote your own barlow in a thread about a new line of eyepieces.
While at the same time belittling the new product, spreading false information and speculation about it, and deliberately misreading and misrepresenting what other people have written.
In many other forums you would not be allowed to do this.

Wie gesagt ich störe mich lediglich an deiner irreführenden Werbung.
Das hat nichts mit verdrehen zu tun sondern es geht um den Eindruck den du mit deiner Art der Werbung erweckst.

Das hier ist auch nicht dein Thread den du eröffnet hast und wo du etwas vorstellst, sondern es ist eine Diskussion über Komakorrigierende Okulare aber auch deren Alternativen.
Und selbstverständlich ist es da erlaubt auch Alternativen zu diskutieren.
Hier gilt gleiches Recht für alle und wenn du hier deine Okulare bewirbst und du hier auch andere Lösungen schlechtredest ist es selbstverständlich auch mir erlaubt auf meine Barlow hinzuweisen.
Und auch die Übertreibungen in deiner Werbung anzusprechen.

Etwas anderes wäre es wenn es Deine offizielle Vorstellung der Okulare im Biete Board wäre.
Dort sind andere Kommentare oder das Werben für Alternativen nicht erlaubt.
Dazu müsstest du aber erst mal offiziell als Händler registriert sein und dieses Forum finanziell unterstützen.

Bei APM die meine Barlow anbieten ist das der Fall.
Bei dir aber nicht.
Du kannst also froh sein das Rolf hier einen Thread eröffnet hat und dir damit eine Plattform bietet deine Okulare kostenlos zu bewerben.
So ist das hier eigentlich nicht gedacht.
Händler müssen hier eigentlich das Forum unterstützen um hier Werben zu dürfen.

Ich verdiene übrigens nichts an der Barlow.
Ich habe das Design kostenlos für APM erstellt, weil in einer Diskussion in diesem Forum der Wunsch nach so einer Barlow aufkam.
Es wäre sonst nicht zu dieser Barlow gekommen.

Grüße Gerd
 
Da geht hier so ein kleines Licht das mal eine Idee hatte gegen ein anderes kleines Licht mit einer Idee ins Feld und führt hier Krieg der Sterne auf.
Da würde ich mal Zwo fragen ob sie hier was sponsorn wollen, wird ja reichlich beworben, und richtig fett im Geschäft nicht nur in kleiner Nische.
 
Ich kritisiere hier lediglich die irreführende Werbung und nicht die Okulare selbst.
Irrreführend finde ich Deine Absicht, dem Okular jegliche Besonderheit abzusprechen. Dabei verdrehst Du die Worte von Robert und unterstellst ihm, Dinge gesagt zu haben, die er nicht gesagt hatte, das ist unredlich.
Du bist der Werbung voll auf den Leim gegangen.
So ein Unsinn! Ich hab das Okular und es ist sehr gut, einzigartig in seiner Komakorrektur.
Schon wieder. Du hast doch jetzt verstanden, dass mit dem "revolutionär" nichts anderes gemeint war als "mal was wirklich Neues".
Dabei ist in Wahrheit die einzige Besonderheit der Houdini deren Komakorrektur und auch das ist keine heroische Heldentat die keiner sonst außer Robert vollbringen könnte, sondern einfach eine Frage der Ziehsetzung.
Wer hat behauptet, dass keiner außer Robert das vollbringen könnte?
Immerhin akzeptierst Du, dass die Besonderheit die Korrektur ist.
So ist das hier eigentlich nicht gedacht.
Mies, unterste Schublade.
 
Hätte der Meade ED127 eine vernünftige Justierstabile Fassung wäre der mehr als 30 Jahre alten ED dem aktuellen SD125 nahezu ebenbürtig und es gäbe keinen Grund jetzt unbedingt den neuen SD125 zu kaufen, wenn man einen alten ED 127 mit ordentlicher Fassung schon hätte.
Hätte....wäre...gäbe...sind wir hier in der Märchenstunde? Die Gurkenquote bei diesen Apos war hoch genug um sich bis heute herum zu sprechen das alleine sagt schon alles.

Was aber funktioniert wäre eine Koma korrigierende Barlow und ein Houndini dahinter.
Meine 2,7 fach Barlow macht aus F4 dann F10,8 und bei F10,8 ist die Komakorrektur der Houndini nicht mehr relevant.
Die Barlow korrigiert hier dann natürlich die Koma und nicht die Okulare.
Warum beantwortest Du Fragen die keiner gestellt hat? Die Frage lautet explizit:

was passiert mit der Komakorrektur der Houdini Okulare hinter einer normalen nicht komakorrigierenden Barlow? Eine Barlow vergrößert ja das Bild, die Koma wird auch vergrößert (aber nicht relativ zum Bild?) und das Öffnungsverhältnis wird schlanker.
und nicht ob ich (D)eine komakorrigierende Barlow vor normalen nicht komakorrigierenden Okularen verwenden kann. Daß diese Möglichkeit besteht wurde von Dir in diesem Thread grob geschätzt 874x erwähnt.


Robert,
die Interpretation von Gerd hat nichts mit der Übersetzung zu tun. Gerd baut ständig Nebenschauplätze auf. Du kannst argumentieren wie Du willst, er will einfach nicht nach dem Motto: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
wie genau entsteht eigentlich der Komafehler Beitrag #21 und #22...:ROFLMAO:


Viele Grüße Felix
 
Irrreführend finde ich Deine Absicht, dem Okular jegliche Besonderheit abzusprechen.

Du widersprichst dir ja schon im selben Beitrag.

Immerhin akzeptierst Du, dass die Besonderheit die Korrektur ist.

Ja was denn nun?

Ich weise lediglich darauf hin das die Komakorrektur die einzige Besonderheit ist und nicht die ganzen anderen Dinge die in der Werbung noch angesprochen werden aber die eben auch bei anderen Okularen zu finden sind bzw. worauf auch da geachtet wird.

Dabei verdrehst Du die Worte von Robert und unterstellst ihm, Dinge gesagt zu haben, die er nicht gesagt hatte, das ist unredlich.

Die Art der Werbung ist in einigen Fällen irreführend.
So zb. die Bewerbung der Transmission für grün von 99%

Richtig, es ist wichtig, dass die Software nur aus einem Katalog gut verfügbarer Gläser auswählen kann.
Die Gläser werden auch nach ihrer grünen und blauen Transmission gefiltert. Einige Gläser absorbieren sehr viel Licht - insbesondere blaues Licht - und ihre Verwendung würde zu einer Verfärbung des Bildes führen - der typische Gelbstich, der bei einigen Okularen auftritt.
Insgesamt hat das Houdini 20 eine Transmission von 99 % für Grün und über 95 % für Blau, was sehr gut ist und zu einer „weißen“ oder „neutralen“ Farbdarstellung führt.

Es ist hier auch nirgends erwähnt das er hier nur die Transmission der Gläser meint!!!
Er schreibt einfach nur „Insgesamt hat das Houdini 20 eine Transmission von 99 % für Grün“ und da es üblich ist das bei Angaben zur Transmission von Okularen die Verluste an den Glas/Luftflächen berücksichtigt werden und Robert mit keinem Wort etwas Anderes sagt darf man annehmen das dem auch hier so wäre.

Und das ist hier eindeutig falsch denn hier sind lediglich die Gläser berücksichtigt und damit ist diese Aussage glasklar irreführend.
Ich habe hier nichts verdreht wie Robert oder du behauptet.
Nur dem Fachmann fällt es eben auf das es nicht sein kann.
Der Laie fällt drauf rein und denkt tatsächlich das Okular hätte insgesamt 99% Transmission.
Es war daher wichtig das ist das klargestellt hatte!


Schon wieder. Du hast doch jetzt verstanden, dass mit dem "revolutionär" nichts anderes gemeint war als "mal was wirklich Neues".

Also wie Revolutionär in der Technik zu deuten ist solltet man Fachleuten überlassen.
Mit mal etwas wirklich Neues ist es da jedenfalls nicht getan.
Und wirklich neu ist ein Okular mit Komakorrektur ja nun auch nicht.
Also mit mal was Neues hätte ich kein Problem als Werbetext aber übertreiben muss man es eben nicht.

Wer hat behauptet, dass keiner außer Robert das vollbringen könnte?

Das wird so zwar nicht behauptet aber es wird zumindest so getan als wenn es besonders schwierig wäre ein Okular mit Komakorrektur zu entwerfen und das stimmt so einfach nicht.
Man kann zumindest bei einigen dafür geeigneten klassischen Designs zb. bei den Naglern durch kleinere Modifikationen relativ einfach eine Komakorrektur einbauen.


Es ist nicht auf meinem Mist gewachsen das Händler die hier werben wollen das Forum finanziell unterstützen müssen.
Soweit ich weiß ist das eine Reglung in diesem Forum und auch in anderen Foren ist so etwas üblich.
Wenn dir das nicht passt dann wende dich doch bitte an einen Mod und nicht an mich.

Grüße Gerd
 
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