Markt für 25 bis 30kg Montis um 2000€ ?! geht das?

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wir haben über vieles gesprochen

20 kg ist nicht gleich 20 kg klaase.

Siehe welche Geräte bei mir unter 20 kg Fallen, auch ein 12"F/5 newton und 7" Apo. Setz eines der beiden auf ne CGEM und du hast ein wackelteleskop wie ein Lidlteleskop

20 kg auf der CGEM ist "ok" wenns ein Kompaktteleskop ist , aber mit einem 6" Apo mit 10,11 kg, ist die CGEM am ende, also ist es eher eine 10 kg klasse , oder ?

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Hallo Markus,

ich habe den Thread von anfang an interessiert mitverfolgt.

Bin zwar keiner der eine solche Montierung braucht (zumindest bis jetzt nicht), wünsche aber diesem / deinem Projekt viel Erfolg!

 
Zitat von MLudes:
Siehe welche Geräte bei mir unter 20 kg Fallen, auch ein 12"F/5 newton und 7" Apo.
Hi Markus,

20 kg für einen 7" APO sind aber sehr otimistisch. Mit Fotozubehör und womöglich noch einem kleinen Leitrohr komme ich bei meinem locker über 30 kg.

Ich bin überhaupt erstaunt, daß du jetzt runter auf 20kg gehst, da ist doch nicht wirklich die hier diskutierte Marktlückke. ?)

Der Abstand zu EQ-6 und CGEM wäre m.E. viel zu klein. Und die iOptron gibt's ja auch noch:

http://www.teleskop-express.de/shop...tische-GoTo-Montierung---precise-trackin.html


mfg
Torsten
 
Hi Porsten

20 kg Fotografisch echt richtig tragen entspricht etwa dem was andere mit 30 bis 40 kg Tragkraft angeben

Bsp. G11 wird mit 30 kg angegeben, bei 12 kg ist aber tatsächlich feierabend, stimmst ? Also wenn wir das gleiche Verhältniss von Stabilität wie bei einer G11 nehmen, die aus meienr Erfahrung 12 kg trägt, dann trägt unser 20 kg

Wenn du bei der G11 mit 30 kg Einverstanden bist, dann trägt unsere 40 kg

Ich rede aber nochmals mit Knopf, kein Problem

 
Hallo,

also ich finde die Spezifikationen von Markus eindeutiger als andere Gewichtsangaben zur Tragfähigkeit.
Er verspricht eine Montierung, die einen 7"Apo fotografisch trägt. Das ist ein Instrument mit 20kg Gewicht und sagen wir 1400mm Brennweite. Wenn die Monti einen 7" Apo trägt, dann trägt sie auch ein C14 fotografisch. Wenn er das für 3500 Euro Endkundenpreis hinbekommt, sollten wir meiner Meinung nach alle höchstzufrieden sein und schon mal ein kleines Loblied auf Markus einüben.

Viele Grüße,
Jürgen
 
Hi Torsten

die I-Optron schon mal live gesehen ? Ich schon, die übertreiben nochmehr als Losmandy

wenn die I-Optron 20 kg Trägt, dann trägt unsere 20 kg Montierung ca. 40 bis 50 kg

bei gleichem Stabilitätsverhältniss
 
Ich schildere euch mal kurz was ich unter einer 20 kg Montierung verstehe.

Ich habe draussen in meiner Sternwarte ene Takahashi NJP 160 auf der orignal Säule. Dort hatte ich einen LZOS 175 und TEC 180 mm Fluorite drauf, extrem Steif. Ich hatte einen LZOS 203 mm F/7 ( 30 kg Gerät drauf ) mit einer Steifigkeit die immer noch über der Kombination C11 auf G11 oder CGEM liegt

Jetzt habe ich drauf ein Mewlon 300 mit allem Zubehör 30 kg, genauso steif wie ein längerer 180 mm Apo

Die NJP wird von Takahashi mit 25 kg angegeben, Tragfähigkeit. Takahashi ist Konservativ

Wenn wir eine bauen dan trägt unsere diese 20 kg mindestest genauso gut wie die NJP jetzt das Mewlon 300

Die Gemini 42 wird mit 35 kg angegeben, es gibt Leute die tatsächlich mit solchen Gewichten drauf arbeiten

Wenn wir eine Montierung bauen mit 20 kg Tragkraft dann trägt diese 5 bis 10 kg mehr als die G42

Torsten, die 20 kg sind so konservativ wie bei der NJP die 25 kg, gehe ich nach Masstäben vieler anderer Hersteller liegen wir im Bereich den du meinst 35 bis 40 kg

ich hoffe das wir damit einig sind, was wir mit 20 kg meinen ???
 
Zitat von MLudes:
ich hoffe das wir damit einig sind, was wir mit 20 kg meinen ???
Hallo Markus,

ich verstehe ehrlich gesagt dein Rumgeeire mit der Tragkraft nicht? Daß einige Hersteller und/oder Händler dabei schon mal übertreiben, da sind wir uns ja einig. Aber ich würde für meinen 175/1400er APO (mal als Beispiel) sicher keine Montierung kaufen, die offiziell nur mit 20 kg gelistet ist. Das wiegt schon der Tubus mit Rohrschellen alleine. Mit Fotozubehör sind's wie gesagt schon über 30 kg. Und schwammige Vermutungen über eine möglicherweise real höhere Tragkraft, darauf verlasse ich mich nicht.

Deshalb: Wenn du denkst, daß deine Montierung ehrliche 30 oder 40 kg trägt, dann schreib's bitte auch so ins Datenblatt (bzw. erst mal ins Pflichtenheft für den Konstrukteur) und steh dazu.

mfg
Torsten
 
Hi Torsten

dann nenne mir mal ein paar Montierungen mit deren Tragkraft wo du der Meinung bist, dies ist Ehrlich, dann antworte ich dir sehr gerne
 
Hallo Markus,

ich finde es echt super das du dich hinter das Projekt klemmst und hier was machen willst. Ich kann jedoch das Kopfzerbrechen einiger User hier verstehen was die Angabe der Tragfähigkeit betrifft. Auch wenn du untertreibst, ich würde mir auch keine Monti kaufen die als Traglast 20kg. hat, auch wenns übertrieben ist und ich dann aber min. 30kg drauf hängen hab. Entweder sie trägt mehr oder sie trägt es nicht. Mach einfach realistische Angaben ohne Über- bzw. Untertreibung. Allein der Satz, "trägt je nach Hebel xy kg." lässt schon viel Spielraum zu.

Du kannst die Monti dann ja mit folgendem Slogan bewerben: "Diese Monti trägt sicher 30kg, wir sind uns dafür aber auch sicher das alles über 30kg. die Grenzen überschreitet" Klares Statement und der Kunde weiß was er kauft.

Du hast ja auch die Möglichkeit die Monti mit unterschiedlichem Setup zu testen und kannst ja dann ein paar Beispiele nennen in welcher Kombi die Monit noch was sicher trägt.

CS,
Michi
 
Hallo Michi,

Allein der Satz, "trägt je nach Hebel xy kg." lässt schon viel Spielraum zu.

Das kannst Du Markus nun nicht vorwerfen, das ist einfach Physik. Selbstverständlich hat der Hebel des Instrumentes einen großen Einfluss auf die Tragkraftangabe einer Montierung.

Markus hat von Anfang an gesagt , er würde eine Montierung in Erwägung ziehen die einen 7" Apo oder einen 12" f5 Newton fotografisch trägt. Das ist doch ein Wort, das mehr hilft als schwammige Tragkkraftangaben.

Viele Grüße,
Jürgen
 
servus Michi,

will mich nicht in Markus' Geschichte hier einmischen, aber zu deiner Anmerkung habe ich eine Anmerkung:

"...in welcher Kombi die Monti noch was sicher trägt."

Das klingt zwar nach einer vernünftigen Forderung, geht aber leider komplett an der Problematik vorbei, zur Veranschaulichung eine Geschichte:

Ich hatte einen Kunden der wollte den SW 12" Newton (25kg) um damit auf der EQ6 zu fotografieren - ich riet ihm ab weil das IMHO einfach zu wenig stabil ist. Binnen zwei Stunden hat er mir dann gut geguidete Fotos von 4 verschiedenen Leuten mit genau dem Setup - SW12" Newton auf EQ6 - gemailt und gefragt ob ich spinne. Er hat jetzt seinen 12" und ist zufrieden damit.

Nun werde ich den 12" Newton sicher nicht hinfür zur Fotografie auf EQ6 empfehlen, aber die Geschichte zeigt was für den einen ok ist, ist für den anderen komplett undenkbar.

Wir hatten früher mal die Ausschwingzeit für die Stabilität einer Konmbi angedacht, aber es stösst immer auf dieselbe Schwierigkeit wie mans dreht und wendet.

Es gibt leider keinen zuverlässigen, objektiven und nachvollziehbaren Parameter, um die Stabilität einer Fernrohr-Montierungs Kombi zu beschreiben. Das liegt auch an den Menschen die damit arbeiten, und deren "Leidensfähigkeit", oder Fähigkeit mit einem Setup umgehen zu können.

Wenn du willst, in der Formel

Stabilität = Kilo Zuladung x "Hebel" x "Leidensfähigkeit"

lässt sich der zweite Faktur nur schlecht und der dritte noch schlechter bestimmen.

lg Tommy




 
Hi Michi

die Angabe einer schlichten Tragkraft ist doch eine total falsche Angabe, denn du musst dann für jegliches Teleskop mit diesem Gewicht gerade stehen.

Bsp- 20 kg SC und 20 kg langer Refraktor.

Bsp. Losmandy G11 beworben mit 30 kg , wenn du als ok ansiehst, dann weiss ich bescheid.

3o kg sind zum Bsp. ein Takahashi Mewlon 300 mit Zubehör, oder ein APM/LZOS Apo 8"F/9 mit Zubehör. Denkst du das geht und ist so ok beworben ?

ASA DDM 60 : angeben mit Instrumententragfähigkeit ca. 25 kg. ASA empfiehlt für ihren 12" Astrographen der in diese gwewichtsklasse fällt bereits die DDM 85. Auf der NEAF wurde das neue Lunt 230 das in diese Gewichtsklasse fällt ebenfalls auf die ASA DDM 85 gesetzt. Kurzbauendes 25 kg Teleskop ist die Grenze, langbauendes wie zum Bsp. 8" F/9 Apo dagegen zuviel.

Ich könnte so weite rmachen.

Also auf was beziehst du das Gewicht ? Auf alle Teleskope ?

Entweder musst du daher sagen :
Kompaktteleskope bis 30 kg, Refraktoren bis 20 kg , Newton bis 20 kg etc....
oder
du sagst , muss für alle Teleskope gelten, dann kannst du die G11 von 30 kg auf 10 kg Runterschrauben, denn ein 10 kg Refraktor 5"F/15 ist mit sicherheit schon Grenzwertig für ne G11

Gib ne Richtung vor und nenne ein paar Montierungsbeispiele mit Gewichtsangaben des herstellers , wo du sagts das ist ok.

 
Hallo Zusammen

Niemand hat etwas gegen eine korrekte Angabe zur Tragfähigkeit einer deutschen Montierung.

Deshalb sollte wie schon beschrieben die Aussage "35Kg für SC Tuben" und "25KG für 12"/1400mm Newton" jeweils mit parallel montierten "5KG 80/900 Guiderohr" ausreichend sein.

Wenn diese Geräte Photostabil von der Montierung getragen und nachgeführt werden bedeutet das das Photo Zubehör mit 5KG in der Gewichtsangabe mit enthalten ist.

Kann der Konstrukteur und der Händler diese garantierten Eigenschaften nicht zusichern haben wir wieder ne 8Kg-35Kg Montierung die einen "hervorragend" zu guidenen PE Fehler hat.

Darum sollte in den technischen Daten auch PE<10 auf x min zugesichert sein.

Es gibt noch ne Menge anderer Eigenschaften die eine gute Montierung ausmachen. Die jetzt aufzuzählen ist hoffentlich nicht nötig.

CS Larry
 
Hallo zusammen,

@JürgenH:

Das kannst Du Markus nun nicht vorwerfen, das ist einfach Physik. Selbstverständlich hat der Hebel des Instrumentes einen großen Einfluss auf die Tragkraftangabe einer Montierung .

Sorry das ist jetz wirklich komplett falsch rüber gekommen. Das war sicher nicht als Angriff oder Kritik gemeiner, ich wollte damit nur aufzeigen das sich die Tragfähigkeit daramtisch mit dem Hebel des Teleskops ändert. Was einen 14" SC mit 30kg trägt muss noch lange keinen 15kg APO stabil tragen. Die Spanne hier hab ich mit "Spielraum" gemeint.

@Tommy:

Glaub ich dir sofort und kann ich dir aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich hatte auf meiner alten CGE ein C11, einen 102/660 Refraktor, GEG, Canon und Gegengewichte drauf. Das Setup war weit über den 30kg und lief fotografisch auf der Säule in einer kleinen Sternwarte perfekt. Dann hab ich das C14 rauf geschnallt ohne irgend einem Zubehör, nur Okular und Umlenkspiegel und das Ding hat gewackelt das ich nicht mal mehr scharfstellen konnt.

Den Kunden hätte ich ürbigens noch gefragt wie viel Wind an dem Abend gegangen ist und wie viele Aufnahmen von 10 in der Tonne gelandet sind ;)


@MLudes:

Die G11 ist sicher eine super Montierung und ich würd dauf das Ding niemals was größeres als ein C11 visuell schnalle weil sie einfach zu wackelig und Windanfällig wird. Wie ich oben schon geschrieben habe, es tut mir Leid ihr habt mit leider etwas missverstanden. Deine Argumente sind die, die ich schon seit Jahren Einsteigern vorbete die eine Monti für die Fotografie suchen.

Ich würde übrigens die Traglast so angeben wie du es geannt hast, SC bis 14" Refratkoren bis xy Newtons etc. usw. Das gibt einen guten Richtwert außerdem sollte jeder seriöse Händler seinen Kunden VOR dem verkauf fragen was er vor hat drauf zu schnallen und was er damit machen will und diesn ggf. davon abraten. Wer dann noch immer eine zu schwache Monti kauft braucht sich auch nicht wunder oder irgendwo beschweren.

LG,
Michi
 
Hallo zusammen!
Ich würde übrigens die Traglast so angeben wie du es geannt hast, SC bis 14" Refratkoren bis xy Newtons etc. usw. Das gibt einen guten Richtwert
Ich möchte ausdrücklich bekräftigen, dass eine "Reform" der Traglastangaben sehr wünschenswert ist.
Und zwar nochmal unabhängig davon ob ein Hersteller seine Traglasten "konservativ" oder sehr "optimistisch" angibt.
Die oben vorgeschlagene Differenzierung der Gewichtsangaben in kurzbauende Teleskope (SC, MAK, RC u.a.) und langbauende (Newton) wäre schon mal ein großer Fortschritt. Vielleicht setzt sich ja sowas auf lange Sicht durch.
CS, Andreas
 
Könnte man die Tragfähigkeit nicht in Form eines Diagramms angeben? X-Achse Teleskoplänge, Y-Achse maximale Beladung in KG.

mfg
Torsten
 
Hallo,

das mit der Tragfähigkeit ist so ein Ding.
Ob transportable Montierung mit + 30 kg fotografische Tragfähigkeit, wirklich in größeren Stückzahlen absatzfähig sind, würde ich persönlich mal bezweifeln.
Wer schleppt gerne 100 kg ins Feld?
Ich könnte mir vorstellen eine 15 kg schwere Montierung mit Encoder, wo man sich das Guidscope sparen kann und so einen 12" Newton oder 7" APO fotogeafisch gut trägt und dann noch das C11 und vielleichr das C14 ( wir haben Kunden die mit der ASA DDM 60 und einem C14 fotografieren).
Mit den eingebauten Encoder hat man ein zuverlässiges GOTO und einige Minuten ohne guiding wäre auch drinnen. Länger könnte man mit OAG fotografieren und bei <0,03 Hz Guidingfrequenz aufs Guidstar suchen verzichten.
Auf jeden Fall haben wir einige Kunden denen die DDM Montierung zu teuer sind und eine sehr einfache "bequeme" Montierung suchen.
Eben rausfahren - fotografieren - heimfahren. Langes drumherum ist eben in unserer schnellen Welt nicht immer so gefragt.
Wir sind ja bekannt, das sich unsere Montierungen eher "komplexer" in der Anwendung darstellen. Und darum würden wir hier Schrittmotoren und Encoder in beiden Achsen verbauen.
Darum würden wir eher auf eine leichte ca. 12- 15 kg schweren Montierung mit genannter Tragfähigkeit bauen.
Aber auch das können wir im Hause ASA nicht um EUR 2000 liefern.

CS
Egon

 
Hallo Egon

Persönlich finde ich die ASA - Montierung gar nicht mal uninteressant. Im Gegenteil: die Produkte scheinen aufeinander abgestimmt zu sein. Nur unterwegs im Feld möchte ich nicht mit dem Notebook arbeiten müssen.

Ob mit Stativ oder fester Säule gearbeitet wird ist natürlich auch ein Unterschied; aber wenn das Guiding läuft, läufts.

Wegen dem Gewicht: Im Garten auf der Säule nen 12" Newton und für unterwegs nen 10" Newton. Beide mit der gleichen Montierung.

Und die Kosten für die Monti sollten überschaubar bleiben.
CS Larry
 
@andreas


diese vorgeschlagene fortschrittliche differenzierung ist bei ordentlichen herstellern schon lange normal.

AP gibt als tragkraft für z.b. die mach1 an:
refraktoren bis 6" bei f/7.5 oder sc's bis 11" oder makc's bis 8".
das ganze fotografisch und feld.-und wiesenkompatibel.

hier wird natürlich der ein oder andere den newton vermissen, oder auf leichtbauweise pochen, oder meinen ein, 3"f/20 im edelstahltubus wäre trotzdem zu schwer etc... aber als seriöser kapazitätsrahme würde so eine angabe doch ausreichen...

aber der ausgangsthread hatte damit glaub ich nix zu tun.


r.
 
Hallo Tommy,

"Es gibt leider keinen zuverlässigen, objektiven und nachvollziehbaren Parameter, um die Stabilität einer Fernrohr-Montierungs Kombi zu beschreiben" - das ist schlicht nicht richtig. Ein einfaches Foto mit einem Instrument X bei ausgeschalteter Nachführung reicht. Einfach ein realistisches Gewicht auf die Kamera fallen lassen z.B. einen Tischtennisball. Schon hast Du alles: Schwingungsamplitude, Schwingungsdauer, Schwingungsdämpfung.


Das wird aber nicht passieren. Weil das Geld bei den Internethändlern über den Preis verdient wird. Und da bei Teleskopen unter 1000€ die Montierung zwischen 50-60% an den Kosten beteiligt ist, wird das niemand inserieren.

Clear skies

Tassilo
 
hallo Tassilo,

das ist eine prima Idee, auch "wenn es nicht passieren wird". Schon allein meine 18 Teleskope auf jeder meiner Montierungen einzeln zu testen würde mich lange Zeit aus dem Verkehr ziehen. Wollt ihr das etwa?

Dann müssen wir noch einen Norm-Tischtennisball aus einer Normhöhe auf einen Norm-Auftreffpunkt der Norm-Kamera fallen lassen, was alles zu definieren wäre. Und das Teleskop müsste natürlich in einer Normstellung auf der Monti sein. Alles machbar.

Der Human-Faktor ob das nun stabil genug ist oder nicht, der lässt sich leider nicht normieren. Aber dann hätte man doch tatsächlich was zum Herzeigen und Vergleichen.

lg Tommy
 
Hallo Tommy,

man braucht ja nicht alle Teleskope auf allen Montierungen. Man braucht ja nur den Grenzwert, oder etwas in dessen Nähe. Daß kleinere und leichtere Teleskope bessere Werte aufweisen weiß ja eh jeder. Ich hatte diese Diskussion schon mal angestoßen, allerdings ohne große Resonanz.
Tischtennisbälle sind genormt, die Frage ist nur, ob das eine sinnvolle Störgröße ist, aus Höhe z.B. 0,5m. Und mit der Sternposition habe ich den Rest der Messvorschrift schon erledigt. Eine Messeinrichtung sollte keinen großen Einfluss auf die Messung haben, und die Messung solle im Feld vom Kunden zumindest von der Größenordnung her reproduzierbar sein. Also Webcam.
Ob es dann einem Anwender reicht, wenn die Schwingungamplitude 2Bogensekunden, bei 1sec Schwingungsdauer ist, oder ob es auch noch mit 2 sec Schwingungsdauer funktioniert, das muß jeder dann selber entscheiden. Aber die Fakten wären dann auf dem Tisch.

Clear skies

Tassilo
 
Hy
Selten so einen blödsinn gelesen. Tischtennisball auf den Tubus fallen lassen? Wir reden doch nicht von einer Wackeldackelmontierung. Da "schwingt" bzw. vibriert doch höchstens der Tubus. Naja, auch egal. Dann mach ich mal für mich jetzt abschließend "mein" Fazit und klinke mich aus dem Beitrag aus. Die gewünschte Montierung wird es nicht geben, weil in dieser Preisklasse der Verdienst zu niedrig ist, dementsprechend man keinen Markt für größere Stückzahlen sieht und man eventuell in Konkurenz mit eigenen "größeren" Produkten steht. Also vergessen wir das ganze........

Gruss und CS Hans-Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Hans-Peter,

"Selten so einen blödsinn gelesen. Tischtennisball auf den Tubus fallen lassen? Wir reden doch nicht von einer Wackeldackelmontierung. Da "schwingt" bzw. vibriert doch höchstens der Tubus." Wetten, daß es einen Ausschlag im Bogensekundenbereich auch bei einer Kombi wie z.B. NEQ6 mit 10" f/5 Newton gibt? Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber nur durch Messergebnisse, nicht durch Sprüche.

"Naja, auch egal. Dann mach ich mal für mich jetzt abschließend "mein" Fazit und klinke mich aus dem Beitrag aus." - Warum dann noch der Post?
"Die gewünschte Montierung wird es nicht geben, weil in dieser Preisklasse der Verdienst zu niedrig ist" - jeder der hier vertretenen Firmen verkauft Okulare, bei denen der Verdienst pro Stück noch viel niedriger ist."
"..., dementsprechend man keinen Markt für größere Stückzahlen sieht" - ist bei den meisten hochwertigen Okularen auch so - " und man eventuell in Konkurenz mit eigenen "größeren" Produkten steht." - man könnte sich in diesem Falle nur Konkurrenz machen, wenn man bereits so eine Montierung anbieten würde (was ja bei keinem hier der Fall ist).

Sorry, aber das bringt wirklich niemand weiter. Im Gegensatz zum Beispiel zu Deinem zweiten Posting hier im Thread. Also warum?

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Tassilo
Einen Ausschlag wirst du immer haben. Wir haben auf der Sternwarte eine WAM800 von AOK und die hat wirklich eine enorme Tragkraft. Zur Zeit hängt da gleichzeitig ein C14, ein VCL200 und ein Refraktor dran. Und selbst bei so einer Montierung würdest du vermeintlich einen Ausschlag registrieren. Der kommt allerdings bestimmt nicht von der Montierung sondern eher von dem "getroffenen" Teleskop.
Du wirst daher jede Montierung vermeintlich schlecht dastehen lassen. Deshalb sage ich weiterhin dass es "blödsinnig" ist.

Mein "nicht mehr daran glauben" begründet sich damit, dass gerade die hier beteiligten Firmen ja schon nicht mehr von 2000€ sondern schon von 3500€ sprechen. Mit der aufgezählten Kalkulation würde ja eine Montierung bei VK 3500€ gerade mal rund 1500€ "Wert" sein. Der Rest sind Verdienste sämtlicher beteiligter, ob nun vor oder nach Steuern usw. Also sag ich mir, wenn hier eine Montierung für 2000€ VK angeboten wird hat sie gerade mal einen "Wert" von 500€ und da verspreche ich mir noch nichtmal eine Mindestanforderung.

Ich hab ja weiter oben bereits gefragt wie es denn ausgesehen hätte wenn so eine Montierung zeitnah oder anstatt der E-Kuh oder CGEM eingeführt worden wäre. Da hat sich aber leider niemand der es wissen könnte dazu geäußert.

Ich lese aus den bisherigen Beiträgen eben mein Fazit deshalb so heraus wie ich es bereits dargestellt habe. Das das niemanden etwas bringt ist klar. Vorschläge bezüglich der Montierung sind genug geliefert worden, vor allem der mehrfach angedeutete Verzicht auf hochgenaue PE und weiteres. Mehr kann glaube ich nicht von Userseite eingebracht werden. Der Rest muss nun von anderen kommen. Aber da sehe ich nicht den unbedingten "Willen".


Gruss Hans-Peter
 
Hallo Hans-Peter,

es geht halt um das, was tatsächlich an Schwingung passiert, und das hat seinen Ursprung halt in der Regel am Tubus. Natürlich ist da die Verbindung Tubus/Montierung problematisch, weil das genau eine Schwachstelle ist. Ich bin ja für Gegenvorschläge offen. Blos "Blödsinn" ohne Gegenvorschlag ist mir aber zuwenig.
Zu der Montierung: Das wird schon. Nächstes Jahr sprechen wir weiter.

Clear skies

Tassilo
 
Hallo Hans Peter
zudem was Du gesagt hast kann Mann nichts hinzufügen. Persönlich sehe ich das genau so.

und ja 3500Euro ist von 2000Euro ne ganze Ecke weg.

Hallo Tassilo
Das mit dem Tischtennisball wäre wahrscheinlich kein guter Test.
Aber es gibt Klimakammern oder Windkanäle in denen mann sein Produkt testen lassen kann. Das ist natürlich nicht kostenlos.

Meine Meinung: Hier in "Good old Germany" wird auf Höchsten Niveou von Leiharbeitern günstige Ware produziert die dann bis nach Cina exportiert wird. Die Chinesen haben dann durchgerechnet das wenn man die Teile dort zusammensetzt und die Montierung dann nach Deutschland verkauft sich Geld verdienen lässt.
Die "deutsche Montierung" hat daher auch ihren Namen.

also warten auf die EQ-7

CS Larry
 
Hi!
Die EQ7 wird´s nie geben, wenn das stimmt:
http://forum.astronomie.de/phpapps/...02/Words/EQ7/Search/true/EQ_7_NEWS#Post843576
Bestenfalls mal irgendwann eine EQ8.

Aber wie wir schon festgestellt haben, drägt es grade keinen Hersteller die Lücke zu schließen. Synta wird ja mit der EQ8 ein Stück den Absatz der EQ6 reduzieren. Warum sollte man also ... Es sei denn das Teil ist so schwer, dass es mobile Anwender verschmähen und bei den kleinen Kühen bleiben.
Aber ich bin mal auf den Synta Preis gespannt ...

Bei den avisierten Teil hier in der Diskussion ist der Preis zu hoch. Sorry, damit meine ich gar nicht, dass das mitunter für den Preis nicht eine tolle Qualität bietet. Ein 3,5facher Preis der EQ6 ist glaube ich für viele keine Alternative. Ich denke ein Großteil kauft nach dem Geldbeutel und nimmt das, was für die eigene Preisvorstellung "am Besten" geht und arrangiert sich mit den eingekauften Nachteilen. Und ich schätze die Schmerzgrenze für viele einigermaßen ernsthafte Anwender, die sich nicht gleich eine TOP-Motierung für sehr Ambitionierte zulegen ist halt bei 2000€ + wenig X.

Tja, scheinbar ist es wirklich so, dass man für den doppelten EQ6-Preis nix gravierend anderes herstellen kann oder vielleicht will. Ist mir zwar recht unerklärlich, dass sich das nicht in Leistung umsetzen lässt, aber wohl leider irgendwie wahr.

CS, Andreas
 
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