Hallo,
Off topic: GSO RC6
Da müssten die Beugungsringe noch schlimmer sein.
Meistens beobachte man bei diesem Instrument mehr auf die kleinen defokussierten Donuts übers ganze Feld, was mir persönlich die Info bringt die ich brauche um zu wissen ob jetzt gut oder doch noch nicht ist.
Da habe ich noch nie die Beugungsringe gross gesucht, weil:
Weil auch praktisch gesehen vom Light Grasp das Instrument eines ~120mm Instrument entspricht.
Und vom Kontrast eines 78mm
nicht obstruierten Instruments enspricht.
Dabei zieht man Durchmesser des Hauptspiegels(150mm) von der Obstruktion(72mm) ab.
Visuell heißt das man vergrößert bis zu 60x, danach ist es nur eine Qual für die Augen und man hat das falsche Instrument auf der Monti für den Zweck.
Bei so einer starken Obstruktion ist es logisch das sich das Beugungsscheibchen auf einige Ringe verteilt.
Dieses kleine RC ist auch nicht darauf ausgelegt Planetenfotos zu machen, da fehlt schon was.
Mondfotos kann man ziemlich Ok machen, hatte vor der Astrocam schon generelle nette Übersichten gehabt mit ner kleinen Mirrorless.
Für kleine Ansprüche sicherlich gut Ok für die first steps, auch mit ner kleinen Mono Cam zum reinschnuppern.
Visuell kann man das RC6 gut benutzen mit 56mm, 38mm, 32mm und 21mm 2" Okulare, damit kommt man gut zurecht. Aber mit einem 15mm, 9mm in 2" Ausführung wie auch Orthos holt man dabei nichts raus, die Obstruktion schlägt da krass zu und es wird richtig dunkel in der Pipe.
Bist du mit deinem RC6 zufrieden?
Nach einer durchaus langen(never ending) Kollimation Saga hat dieses Instrument durchaus seine Vorteile.
Man hat nette Spikes an den helleren Sternen, und das Instrument mit einem Reducer ist so ziemlich Ok für Foto oder nicht all zu anspruchsvolle visuelle Observationen. Kleine Vergrößerungen gehen ganz gut, hohe Vergrößerungen sind falsch an der Stelle.
Als Reducer für Foto habe ich den preisgünstigen hier von
Kasai.
Der geht noch mit einem Faktor von 0.8x bei meiner 533MC, größere Formate nicht. Das ist ein ganz normaler Reducer der nicht das Bildfeld ebnet.
Auch ist dieser Reducer empfohlen für Bilddiagonale
unter den 13mm. Mit der 533MC bei 0.8x ist Limit.
Fotografisch gesehen sollte man sich auch darauf wappnen für ein Bild sehr viele Lights zu machen über mehere Nächte verteilt, speziell wenn ich an meinen DuoNarrowband denke wo die Belichtungen sehr lang werden.
Die Kollimation wird bestens gehalten, muss man auch nicht die Schrauben anknallen, angezogen sollten sie schon sein, mit Maß und Ziel.
Die Brennweite von 1370mm bei 20ºC ist korrekt, bei 5ºC sind das noch 1368mm. Ich habe mir das so eingestellt und ist gut so.
OAG geht ganz Ok, muss aber gute Transparenz da sein, ansonsten verliert man sehr häufig den Stern mit PHD2 und ner 120MM Mini.
Sollte hohe Cirren unterwegs sein sollte man schon besser ein Guidescope wählen.
Der mitgelieferte OAZ musste ich ein Kugellager austauschen, das kratzte böß.
Auch gibt es ein gutes gewisses Spiel wie der OAZ angebracht wird zwischen dem Gehäuse des OAZ und der Ringmutter M90 die den OAZ am Teleskop hält. Bei der Kollimation muss man den OAZ zusätzlich zentrieren mit Blättchen aus dem Metallbereich.
Eventuell wie bei anderen Untersetzungen muss man die Nachstellen nach einiger Zeit, war recht unkompliziert ist.
Zu überprüfen bei diesem Teleskop ist ob der HS mit dem OAZ übereinstimmt auf eine Achse, oder die Sache daneben ist.
Diese
Anleitung, ist dabei sehr Hilfsreich, nur beim ersten Foto auf der Page darf man tippen wenn man das noch nie gemacht hat, einmal durch und man weiß Bescheid was das zu tun hat.
Hier zur Kollimation gibt es auch einige gute wertvolle Punkte.
Und mal beiseite gesagt muss auch der OAZ/HS genau auf die Mitte der FS Halternug peilen.
Dazu noch darf man den FS auch mittig an die Spinne anbringen.
Auch ist es sehr ratsam das ganze Instrument abzurollen um fest zu stellen ob die einzelnen Komponenten wenigstens bestens mechanisch zentriert sind.
Nach der Kolli kann man optional wenn erforderlich den Kegel wegunterlegen mit passenden dünnen Material.
Meistens hat man noch danach das Teleskop frisch zu kollimieren....
Solche Sachen wiederholt man dann ein par mal bis es sitzt und gut ist.
Beim Kegel sollte auch man beachten das man sich die Werte in ASTAP anguckt beim Fitsheader nach einem längeren Stack.
Danach weiss durch verschiedene Teleskope man ob an der Monti auch was zu auf zu arbeiten gibt.
Bei meiner Monti werde ich da noch eine dicke Modi durchführen an der DEC bei der ich schon heute Nachmittag Werkzeug für die Drehbank angepasst habe. Da kommt bei meiner iEQ30 ne Klemme drauf die ich sinnvoller sehe als zwei Schrauben zwischen den Backen an der Schiene.
Gestern vor der Session musste ich mal rasch die DEC zerpflücken um das Teil auf die Drehbank zu spannen, danach sind mir die Augen auf gegangen bei einem Bauteil, da ich direkt vergleichen kann mit der CEM25P und den Teleskopen mit den Werten im Fitsheader in ASTAP beim Stack.
Jetzt lass ich mal Probelaufen heute Nacht und mache Fotos, morgen zu 98% kommt das Bauteil auf die Drehbank und wird grundlegend modifiziert.
Was mir die Messuhr erzählt hat war mir doch ein bisschen zu viel des guten....
Positiv kann man durchaus sagen beim RC6" mit einem FR das die Bauweise recht kurz gehalten wird.
Sehr Farbrein.
Mit genauem Fokus über den EAF kriegt man gute kleine Sterne(plus FR).
ZWO Duoband funktioniert bestens mit der 533MC. Nirgends keine lästigen Reflexe.
Es besteht die Möglichkeit für Bastler den HS zu zentrieren im Tubus und auch gut zum OAZ auszurichten.
FS Spinne sehr stabil.
Durch die schon pronuncianten Toleranzen in der FS Halterung seitens der Verschraubung mit Konter Ring-Mutter lässt sich einiges machen durch Trial and Error, wer da reinbeißen mag und des Willens ist Zeit zu invertieren. Auf die schnelle geht da nichts.
Hall of Mirrors mit beiden Augen sichtbar auf einmal zur Kontrolle was man da sich zusammen geschustert hat. Ein guten Vorteil bei kleineren Sachen.
Negativ muss man beifügen das in voller Brennweite doch recht sehr viele Abstands-Ringe bei Foto hinten drankommen und das schwere Probleme(!) gibt beim ausbalazieren des Instrumentes. Man braucht obligatorisch ein kleines Laufgewicht vorne an der Schiene.
Oder man legt sich eine heutzutage überteuerte ADM XL Schiene zu, die es nur im Losmandy 3" Version gibt. Acht sei gegeben bei den falsch dimensionierten Schraubenköpfe zum Tubus bei diesem Upgrade von ADM. Sollte man andere wählen die besser halten und nicht arg in den Tubus reinragen.
Auch sehe ich den Hebel als "beachtlich" auf die Fixation des HS durch die ganzen Ringe. Ein bisschen zu viel des gutem für meinen Geschmack.
Reflektivität wie Polierspuren könnte schon etwas besser sein. Dafür wählt man am besten einen richtig hellen Stern und defokussiert den.
Blenden, hauptsächlich am HS befindende ist unterdimensioniert in Länge, Streulicht kann auf dem Sensor direkt landen. In einer hellen Umgebung sollte man zumindest einen Test ausführen.
Blechtubus hätte passender und enger sein können, da ist einiges an Spiel drin, darum kann es auch ordentlich Probleme geben für einige Leute beim wieder zusammenbauen.
Abrollen am Tubus direkt kann man nicht. Muss über einen Ring oder OAZ sein und in der Mittenmarkierung der FS Halterungs Schraube.
Einstellen der Spinne um den FS zu zentrieren ist möglich dank der vorhandenen Schrauben, aber sitzen leider unterm Blech und sind wirklich nicht "ohne"!
Blenden im Tubus selber sind zwar gut gemeint, aber haben Tendenz zum verrutschen bei Transportwegen von DHL UPS und Co.
Schmalband Filter für DS müssen sehr sorgfältig gewählt werden, oder es kommt heftigen Reflexen.
Refraktoren machen dabei eine viel bessere Figur...
Um den EAF anbringen zu können bedarf es eine Extraschelle mit einem Spacer, und notwendiger DIY Fixierung des Motorfokus.
Dabei muss sehr Acht gegeben werden dass die Crayfordwelle mit der Welle des EAF schön gerade in einer Linie sitzen.
Auch darf die Anpress Schraube der Crayford Welle nicht all zu stark angezogen werden, solche eine (Über-)Last macht der EAF nicht gut mit und "verliert seine Zähne" intern! Ein Zahn weg und es ist schon vorbei....
Schon ein par Leuten passiert, TS hatte vor einiger Zeit dedizierte Ersatzteile.
(!)
Auf meinem Standort für meine kleineren Teleskope sind selbst 300x einfach ausgeschlossen.
180x sind für mich persönlich die äußerste Grenze, für die sich eher selten die notwendigen Konditionen ergeben auf fast Meereshöhe bei mir.
Kann sein das mit einer Monocam und einer sorgfältigen Wahl an Filtern je nach Objekt(SSO) bei guten Konditionen sich was rauskitzeln und kombinieren lässt, aber visuell sehe ich da nicht viel das mir Freude geben würde be solchen Übervergrößerungen und kleineren Instrumenten.
Das OMC hat meines Wissens ca 40%, das ist ne Menge, mein Mak 5 auch, aber mehr als einen Beugungsring hab ich da noch nicht gesehen.
Visuell schaffe ich da schon 2-3 Ringe am OMC, alles was drüber geht nur mit einer Cam und viel Geduld und probieren, wenn das Seeing etwas mitmachen sollte.
die Trennung von geeigneten Doppelsternen mit mehr Obstruktion besser geht.
Beugungsscheibchen wegen der Verlagerung des Lichts in die Nebenmaxima kleiner sind. Und die sind so eng zusammen (0,57") und gleich hell, dass das Nebenmaximum nicht stört. Müsste im OMC als 0 oder angedeutete 8 zu sehen sein,
In Theorie mag das so sein, aber in der Praxis bei mir daheim steht da einiges im Wege. Bei solchen Sachen geht man von Perfekten Instrumenten aus.
Und so ein Teil habe ich hier sicher nirgends bei mir stehen.
Mag sein mit einem seltenen AstroPhysics 10"Mak, oder equivalent das man von einem fast perfekten Instrument spricht und solche Konditionen man mit dedizierten speziellen Cams nachvollziehen kann, vorausgegeben man hat auch die Atmosphäre und Standort auf seiner Seite.
Ich sehe gerade eben auf meinem PHD Graph ein Total RMS von 0.5" und absteigend, das heißt die Nacht hat jetzt endlich gut angefangen so spät um kurz vor zwei bei mir. Transparenz ist nicht so toll bei der SE Strömung vom Mittelmeer her mit richtig geladener Luft. Mal sehen ob sich noch was drosseln lässt in DEC die ein bissl am hupfe ist.
Aber Doppelsterne von 0.57" gibt es bei mir noch lange nicht. Da muss schon ein dickes anderes Ding ran, und heute Nacht würde mir das sicher nichts bringen an Vorteil, außer beim Lichtsammeln bei mehr optischen Fläche.
wurde berichtet über Sichtungen von Sirius b (ich glaub auch Prokyon b) im 5er Intes Mak
wurde berichtet über die Sichtung der Enke-Teilung im Intes 715
Alles Möglich wenn das Instrument dass mit macht und der Standort wie das Seeing passen.
Solche Sachen werden dann rausgepickt von Leuten die schon einige Zeit sich das durchgekaut haben mit selektivem Cams und passenden Filtern, und dabei einen sehr guten Moment erwischt haben am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt hat alles geklappt.
Auch belichten muss dabei etwas näher und intensiver drangegangen werden.
Ist eher was für habituelle Kurzbelichter mit langen Brennweiten und 10"-12" Instrumenten so was ich bis jetzt lesen und nachvollziehen konnte.
Sicher sollte der OMC140 in Zukunft dann aufgepebbelt sein, steht da mal ein Blick an Sirius immer an, aber suche da auch nicht spezifisch wenn andere Sachen weiter oben besser zu sehen sind.
Clear skies,
- Martin