Polausrichtung mit Dobson EQ Plattform - Welche Möglichkeiten gibt es?

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einem 4x Relais Board - welches nicht unbedingt nötig sein sollte und eventuell mehr Nachteile als Vorteile bringt, aber ich habe mich nicht getraut die Mgen Kamera direkt mit den Arduino Eingängen zu verbinden weil ich nicht rausfinden konnte wie viel Strom die Kamera verträgt. Vermutlich geht es aber auch ganz einfach mit dem Masse-Signal über den Autoguider auf einen als pullup deklarierten Eingang des Arduino.
...
ganz vergessen.
Also ein Relais Board braucht man ziemlich sicher nicht. Aber zur absoluten Entkopplung ist es vielleicht gar keine schlechte Idee.
Um auf der sicheren Seite bei direkter Verbindung zu sein kann man einfach einen Widerstand in Serie vorsehen. ZB mit 1kOhm wird der Strom definitiv auf einen unschädlichen Wert begrenzt.

Gruß
Peter
 
Interessant das mit Ascom. In besagtem englischsprachigen Forum war nämlich auch die Rede davon das man im Ergebnis (also anhand der Aufnahmen) keinen Unterschied sieht zwischen ST4 und Ascom.

Wenn die Funktionalität in der Software im Endeffekt bei beiden dasselbe ist dann ist das natürlich logisch.

Ziemlich cool das tatsächlich von den hier anwesenden beide Varianten in der Software selbst umgesetzt wurden. Somit ist dieser Internet-Mythos darüber was Ascom Pulse guiding anders macht als ST4 wohl widerlegt.

Mit dem Relais Board hast du sicher recht Peter. Tatsächlich wird ein als Input_pullup deklarierter Eingang intern im Arduino (allerdings ebenfalls laut Internet) sogar über einen 50kOhm Widerstand mit Spannung verbunden. Also passieren dürfte der Kamera auch damit nichts.

In der Anleitung wird jedoch ein „Minimum pull down current“ von 1,1mA genannt. Bei 50kOhm und 5V wirds da schon etwas knapp.

Keine Ahnung wie sich das unterschreiten auf die Funktion auswirkt, kaputt dürfte sicher nichts gehen aber vielleicht kommt das Signal nicht mehr an. Wäre mal zu testen.
 
Meist sind die ST4 Ausgänge galvanisch mit Optokopplern getrennt. Den genannten Strom solltest du alleine schon aus Einkopplungsgründen fließen lassen. Wenn dein Handy in der Tasche klingelt, sollten nicht gleich deine Guiding Pulse verrückt spielen… darum gern etwas niederimpedanter anbinden und nicht nur die „weak“ internen pull ups nehmen.

Das auch schon DER Grund warum es diesen Mythos gibt. Diese Aussage ist auch definitiv richtig: „Im Mittel werden bessere Fotos gemacht, wenn man direkt den Mount per PC Treiber steuert und nicht per ST4“. Jetzt muss man auch dazu sagen wieso: Da mögliche Fehler offensichtlicher sind und man geeignet darauf reagieren kann, bevor man eine Nacht mit schlechten Fotos und viel Frust hinter sich bringt.

Der Technik wird viel zugemutet. Aufbau und Abbau oft im dunkeln und damit über mögliche Kabel stolpern und daran ziehen. Wind, Feuchtigkeit, Kälte und Wärme. Nun hat man eine ST4 Verbindung mit einem gebrochenen Kabel oder wackligen Stecker und nur „North“ geht nicht. PHD2 und Mgen sind sich jedoch sicher das North angesteuert wurde! Da muss man erstmal drauf kommen, warum die Nacht das Guiding so mies war ??‍♂️
Bei einer seriellen Verbindung hast du GND, Senden (TX) und Empfangen (RX), wenn eins dieser Adern kaputt geht, werden dir gleich Verbindungsprobleme angezeigt.

Also, solange dein System fehlerfrei ist, hast du auch mit ST4 ein gleichwertiges Guiding. Die Infos die PHD2 zum Guiden heranzieht, können dann nur nicht aus der Mount gelesen werden und müssen anderweitig eingespeist werden. Wie relevant für PHD2 die Himmelskoordinaten sind wäre auch für mich interessant. Bisher umgehe ich die Frage und triggere eine immer neuer Kalibrierung. Dauert ja nicht lange und tut nicht weh.
 
Um die 10 bis 20kOhm externer pullup wäre sicher das Optimum. Tatsächlich habe ich solche Widerstände noch hier. Bei Gelegenheit werde ich es mal so rum testen.

Wobei soweit ich gelesen habe beim SBIG ST4 vor 20 Jahren auch schon Relais dazwischen geschaltet waren. Vermutlich sollte es also von der Reaktionsgeschwindigkeit des guiders her keinen merklichen Einfluss haben. Aber Versuch macht klug, bzw kann Gewissheit verschaffen.
 
Hallo,

Mal noch ein paar Sätze zum Ursprungsthema...

Ich habe nun ein 50/180 mm Leitrohr und eine kleine Webcam mit Long Exposure hack am Newton dran und nun geht alles viel besser. Bisher hatte ich PHD2 immer mit den kleinen Webcam Pixeln und der wenigen Auflösung durch 1200 mm Brennweite bedient. Nun sind auch mal ein paar mehr Sterne bei einer Sekunde Belichtung zu sehen. Das Ausrichten mit dem Polar Drift Align Tool geht nun auch super einfach, da der Stern auch beim Verstellen der Achsen im Sichtbereich bleibt.

Ich habe damit am Wochenende wieder 2 Winkelminuten Abweichung fürs Polaralignment erreicht. Ich denke es waren ca. 10 Minuten dafür. Ein Mini-Nachteil ist, dass ich mein Schneckenfehler von 100 Sekunden abwarten muss, damit dieser herausgemittelt ist. Jedenfalls, wenn mir das Alignment sehr präzise angezeigt werden soll. Am Angang wenn es noch > 60 Winkelminuten sind, warte ich nicht erst so lange, da bekommt man recht schnell eine Richtung.

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Das Multi-Star-Guiding hat auf 1 Sekunden und 2 Sekunden recht schlecht funktioniert und auf 1,5 Sekunden Belichtungszeit der Kamera hat es einen ganz guten Intervall gehabt und war nicht zu übermütig und auch nicht zu langsam. Ich vermute bei den Guiding-Regelparametern gibt es noch viel zu lernen und zu tun.
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Mit meiner "ollen" Nikon D60 ist ja nicht besonders viel los. Aber das Guiding sollte ja besonders bei einem Kugelsternhaufen gut sein, damit die Sterne nicht ineinander verlaufen.

Von den 45 Minuten Licht habe ich dann 82 % behalten können. Bei der Belichtungszeit habe ich mich auf 10 Sekunden getraut. Ohne Guiding und ohne Kugelsternhaufen waren es nur 5 Sekunden Belichtung bei ca. 50 bis 60 % sinnvollen Lights.
Hier mal ein starkes Crop Bild (nur noch 1000x1000 Pixel) vom Ergebnis (M13):

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Ich denke mit eine ordentlichen Astro Kamera und Live Stacking wie Peter das betreibt, wäre das Welten besser. Also das mit einer neuen Kamera wird wohl noch 2022 passieren müssen.

Viele Grüße

Sebastian
 
Auch ich habe die klare Nacht am Samstag für weitere Versuche genutzt. Dabei ist ein neues „Testbild“ entstanden. 8x 120 Sekunden, die Hälfte der verwendeten Aufnahmen war gut mit runden Sternen, die andere Hälfte nur mittelmäßig. Was man im Endergebnis sieht (wie auch meine rudimentären Bearbeitungskenntnisse).

8 weitere Aufnahmen waren unbrauchbar, auf die Art wie im Anhang ersichtlich. Als wenn das Teleskop angestoßen worden wäre, dabei bin ich aber bewegungslos daneben gesessen und windstill war es meinem Empfinden nach auch.

Meine Vermutung ist das es sich um ein mechanisches Problem handelt. Die Buchse der Stößelführung für die DEC Achse ist zu kurz und oben schief gebohrt, dadurch kippelt der Stößel ab einem bestimmten Hub hin und her.

Ersatz ist schon in Arbeit. Ansonsten bin ich mit 120 Sekunden Belichtungszeit schon ganz zufrieden, bzw. ist für mich ein stetiger Fortschritt erkennbar.

Was die Polausrichtung angeht: ich habe die Plattform ein Mal über die von mir beschriebene drift-Methode so genau wie möglich ausgerichtet. Diese Position habe ich mit einem wasserfesten Filzstift um die Standfüße der Plattform auf den Terrassensteinen angezeichnet, zum leichten Missfallen meiner Frau.

Die letzten Male habe ich die Plattform dann nur noch in diese Markierungen gestellt, und die Feinabstimmung mit dem Fadenkreuzokular weg gelassen. Der Autoguider korrigiert dann mehr, aber im Ergebnis konnte ich mit und ohne exakte Ausrichtung keinen Unterschied erkennen. Viel Zeit spart es auf jeden Fall.

Sobald das Problem mit der Stößelführung behoben ist werde ich es nochmal mit exakter Ausrichtung testen. Wobei die jetzigen Ergebnisse mit der Markierungs-Methode allerdings durchaus ermutigend sind.
 

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Auch interessant: die Orthogonalität der Achsen kann auch mit der Plattform 100% betragen, obwohl die Achsen nicht wirklich senkrecht aufeinander stehen
 

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Hi,

danke euch für die Motivation, bei mir ist es gerade ein bisschen eingeschlafen. Liegt wahrscheinlich am Sommer. ;)

Aber immerhin habe ich begonnen meinen 20Zöller auch mit Schrittmotoren auszurüsten.
Der kommt dann auch einfach erstmal auf die ungeguidete Martini Plattform.

Im Prinzip könnte ich die Martini Plattform über den Arduino/Schrittmotor auch in RA mit PHD2 steuern.
Aber Hardware technisch raus und dann wieder rein mit ST4, ist ja Quatsch.
Ich würde das also gerne über eine Software-Schnittstelle machen.

Weiss da jemand bei PHD2 was?
Gibt es da eine abgreifbare Schnittstelle?

Oder ich gehe halt doch über SharpCap, da gibt es ja eine Schnittstelle im Live-Stacking.
Aber das ist die Abweichung in x/y Pixel der Kamera und nicht bezogen auf RA/DEC.

Gruß
Peter
 
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Hallo Simon,

sieht doch toll aus! Gibt es den für deinen Guider Statistiken und Graphen die du uns zeigen könntest? Mich würde mal interessieren wie bei dir das "jitter" der Achsen aussieht und in welchen ArcSec Bereichen du für die 120 Sekunden bleibst.

@Peter, PHD2 kann doch INDI und ASCOM? ASCOM kann doch sicher auch zwei Montierungen verwalten? Machst du eine nur fürs Guiding. Einen Treiber für AZ und RA/DE in Kombination wird es wohl noch nicht geben.

Ich habe zu meinem Arduino - LX200 Treiber noch das setzen der Positionen hinzugefügt. Nun kann KStars Plate Solven und ich sehe die Ausrichtung des Teleskops im Stellarium, da beide Applikationen parallel auf den Treiber zugreifen können.

Viele Grüße

Sebastian
 
Danke für die lobenden Worte Sebastian, ich bin auch schon ganz gespannt was bei einer Stunde Belichtungszeit und mehr rauskommt, wenn mal alles läuft wie es soll.
Ich habe aber neben dem Thema hier (also wie erreiche ich am besten die nötige Ausrichtung für die Nachführ-Genauigkeit mit der Plattform) auch noch mit rotem Licht zu kämpfen das auf den Sensor der Kamera fällt, obwohl ich die Basis vom Okularazszug bereits „abgedichtet“ und das Sucherfenster der Kamera zugeklebt habe.

Tatsächlich kann der Mgen die „guiding-Kurve“ exportieren, als csv Datei wenn ich mich recht erinnere. Das könnte man in excel schön aufbereiten.

Momentan verfolge ich noch einen eher pragmatischen Ansatz, also Änderung vornehmen und das Ergebnis anhand der Aufnahmen mit der Kamera bewerten. Hauptsächlich aus dem Grund unter dem wir vermutlich alle leiden - Zeitmangel, weil neben Vollzeitjob sowie den übrigen Hobbys die wenigen klaren Nächte besonders im Sommer viel zu kurz sind.

Wenn ich sicher bin das die mechanischen Probleme ausgeräumt sind dann werde ich die Kurven mit der Drift des Leitsterns und den Korrektursignalen beider Achsen mal erstellen.

Gruß,

Simon
 
Mit der neuen Führung für den Stößel der Deklinationsachse hat sich das Verhalten nochmals verbessert.

Ich habe daher die klare Luft gestern genutzt um die zwei Aufnahmen dieser bekannten Sommer- Objekte zu machen.

M13 sind 10x 2:20 Minuten Belichtungszeit, M57 9 x 2:20min. Allerdings habe ich um Mitternacht aufgehört weil ich heute noch einiges vor hatte, die Aufnahmen von M13 sind sogar alle mehr oder weniger in der Dämmerung vor 23:30 entstanden.

Grundsätzlich ist es jetzt schon ganz gut beherrschbar. Die mgen Einstellungen haben auch einen gewissen Einfluss.

Ich habe noch eine dritte Version der Stößelführung konstruiert, da der Stößel in der jetzigen, verbesserten immer noch leicht kippelt. Ich hoffe damit die Sterne weiter weg vom Zenit auch komplett rund zu bekommen.

Bemerkenswert ist wie schnell das ganze doch einsatzbereit ist: Plattform auf die Markierungen stellen, Teleskop drauf setzen, Autoguider anstecken, Objekt anpeilen, Autoguider Kalibrieren & starten, Belichtungszeit und Anzahl der Aufnahmen am mgen einstellen, und der Rest geht von selbst. Bin ganz zufrieden mit den Fortschritten die ich mit der Plattform erzielen konnte.
 

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Einfach wow Simon... deine Konstruktion muss unglaublich präzise sein! Ich finde der Kugelsternhaufen sieht toll aus! Ich habe eine neue/alte Kamera und bin nur noch 10 Jahre zurück (Canon 600D) und habe direkt noch einmal M13 abgelichtet. Diesmal sah es bei sehr ähnlichen Belichtungszeiten schon deutlich besser aus. Also die Kamera macht viel aus. Aber 2:20 belichten habe ich mich nicht getraut, da ich bei 15 Sekunden schon ein paar "verwackelte" Aufnahmen hatte oder bügelt sich das bei langer Belichtung wieder aus? Kenn mich da auch zu wenig aus.

Ich vermute mal du hattest ein sehr gutes Guiding im Bereich von +- 2'' ?!

Viele Grüße

Basti
 
Ich hab unsere beiden Fotos nochmal im Detail abgeglichen. Bei 15 Sekunden Belichtung mit 20 % Ausschuss habe ich die etwas kleineren Sterne bei ähnlicher Gesamtbelichtungszeit, aber dafür hast du total riesigen M13 und weniger Rauschen... ich habe nicht soviel Licht herausbekommen und mein M13 vom Samstag ist deutlich kleiner.

1658172822393.png
 
Hi @Counterfeiter und @Simon485 ,

der Unterschied in euren Bildern kommt mM eher nicht von der Nachführung.
Die ist ja doch ähnlich und ihr habt keine starken Eiersterne. Ich glaube es liegt eher an der Aufnahmetechnik.

Das von Basti hat wirklich die deutlich kleineren Sterne aber halt sehr starkes Rauschen. Es wirkt am Limit der Kamera.
Bei beiden sind die Sterne etwas unrund aber mM nicht dramatisch.

Was haben die Aufnahmen für Daten, also Teleskop Brennweite, Öffnung, Kamera Pixel, Auflösung?
Würde mich interessieren.

Gruß
Peter
 
Hi Sebastian @Counterfeiter ,

sorry, hab' mich mal EBV mäsig mit deinem obigen Bild beschäftigt um zu sehen ob da noch was drinsteckt: ;)

1655150243003-siril affinity.jpg

Das Farbrauschen bekam ich nicht richtig weg.

Gruß
Peter
 
Danke, ja mir gefallen die Resultate auch schon ziemlich gut. Ich würde einen großen Teil der Leistung allerdings dem mgen Autoguider zuschreiben, der funktioniert (nach anfänglichem Einarbeitungs-Defizit meinerseits) schon wirklich sehr gut. Besonders wenn man bedenkt das sämtliche meiner letzten Aufnahmen ohne einscheinern, sondern nach nur ausrichten der Plattform an den Markierungen auf der Terrasse entstanden sind.

Bevor ich wirklich meinen Schlaf bei den kurzen Nächten für Aufnahmen mit 60 Minuten und mehr opfere will ich aber sichergehen das die Mechanik in der Deklinationsachse kein Spiel mehr hat. Der Kollege hat die neue Buchse bereits fertig gedruckt, die will ich vor den nächsten versuchen einbauen.

Die guiding Kurven habe ich leider wieder nicht aufgezeichnet, weil die Zeit draußen so verfliegt hab ich nur schnell die zwei Aufnahmen gemacht. Das soll aber noch folgen, wenn ich mit der Mechanik der Deklinationsachse zufrieden bin.

Ich hatte an Ausschuss bei M57 eine Aufnahme, und bei M13 drei Aufnahmen. Die waren wieder „verwackelt“, wie das was ich hier schon mal gezeigt habe.

Grundsätzlich ist die leichte Ei-Förmigkeit wenn sie auftritt bei 10s genau so vorhanden wie bei einer oder drei Minuten. Wird mit zunehmender Belichtungszeit also weder schlimmer noch besser. Ich bin dem noch nicht so 100% auf die Spur gekommen.

Das Teleskop hat bei 10“ Öffnung ca. 1400mm Brennweite, die Pixel der Eos 550d sind 4,30 x 4.30 Mikrometer groß.

Auf astronomy.tools ergibt sich das diese Kombination zu einem leichten „over-sampling“ führt, aber noch im akzeptablen Bereich liegt.

Die Aufnahmen waren mit iso 1600, da dürfte auch das Limit der 550d liegen was das Rauschen angeht.

Grundsätzlich ist die Kamera meiner Meinung nach für den Einstieg schon sehr gut, und ich habe sie gebraucht für 200€ bekommen. Mit Objektiv, und knapp 15000 Auslösungen.

Ich fokussiere immer im Live view an einem hellen Stern, allerdings bin ich nicht sicher ob das wirklich einwandfrei funktioniert. Evtl kommen die großen Sterne auch daher. Ich will schon seit längerem eine Bahtinov Maske basteln, aber bis jetzt ist es an den Kapazitäten an freier Zeit gescheiter…
 
Ich fokussiere immer im Live view an einem hellen Stern, allerdings bin ich nicht sicher ob das wirklich einwandfrei funktioniert. Evtl kommen die großen Sterne auch daher. Ich will schon seit längerem eine Bahtinov Maske basteln, aber bis jetzt ist es an den Kapazitäten an freier Zeit gescheiter…
Die Bahtinovmaske kann man auch kaufen. Kostet nicht die Welt. Das lohnt sich definitiv. Mit Live View ist das so eine Sache. Am Apo ist es am besten, wenn man auf den Farbwechsel des Sternsaums fokusiert. Aber ob das beim reinen Spiegel auch so funktioniert, weiß ich nicht. Der hat ja keinen Farbfehler. Ansonsten muss es keine Bahtinovmaske sein. Ein Pappkarton mit drei Löchern tut es auch. Geht aber viel mehr Licht verloren, dafür ist es schnell gemacht. Der Stern muss halt richtig hell sein. Vega oder so.

Ansonsten kannst du mal schauen, ob man die Kamera auch über das Laptop z.B. mit NINA oder Sharpcap ansteuern kann. Dann kannst du bequem den Gamma und Zoom anpassen bzw. sogar über die HFR Messung fokussieren.

Die Sterngröße finde ich nicht mal so auffällig. Auffälliger finde ich die Verdopplung der Sterne. Entweder ist das Teleskop nicht richtig justiert oder da sind ein paar Frames drin, die besser raus sollten. Oder es ist Koma, wenn nicht richtig zentriert wurde und kein Komakorrektor verwendet wurde.

M13 is sehr hell. Der sieht normalerweise bei der Blende schon nach 2 Minuten richtig gut aus. Man muss dafür keine 15s belichten. Die Belichtungszeit muss soweit runter, dass die Sterne komplett rund sind. Den Rest regelt man über Gain und Offset, sodass der Dynamikumfang optimiert wird.

Bei f/5 ist meiner Meinung aber ein Komakorrektor Pflicht. Da sind wirklich nur die inneren Millimeter komafrei. Wenn das Bild dann noch nicht perfekt zentriert ist, was ich mir nach meiner Erfahrung mit meiner EQ Plattform nicht vorstellen kann, kriegt man per Definition keine runden Sterne.
 
Den Farbsaum gibt es wie du sagst natürlich nicht, ich nehme die spikes welche durch die Fangspiegelspinne bei hellen Sternen entstehen zum fokussieren. D.h. sobald diese nicht mehr doppelt erscheinen gehe ich davon aus das ich dem Fokus zumindest nahe bin. Ist natürlich etwas umständlich, wenn man das bei maximaler Vergrößerung im Live view macht.

Eine solche Fokussier-Hilfe wie von dir beschrieben steht daher schon ganz oben auf der Liste.


Für sharpcap scheint es mittlerweile tatsächlich einen Treiber zu geben für die Verwendung mit dslr: How to use SharpCap with a DSLR - Electronically Assisted Astronomy (EAA) - Cloudy Nights

Sicher ebenfalls interessant, wobei dann natürlich der Vorteil der dslr als „stand alone“ System etwas verlorengeht.

Mit der schlechten Kollimation könntest du gar nicht mal so falsch liegen. Beim letzten Versuch habe ich das Teleskop ohne vorher zu justieren rausgestellt, da ich bei warmen Temperaturen das Problem habe dass das Concenter Okular sich so ausdehnt das es nicht mehr ganz in den oaz passt (letzten Sommer ging es mal nicht mehr raus, nachdem ich es im Frühling eingesteckt und das Teleskop bis zum nächsten Einsatz so gelagert hatte).

Da müsste man die Passung mal etwas vergrößern, oder das Teil im Tiefkühler lagern.

Alles natürlich sehr hinderlich wenn man nur noch schnell für eine oder zwei Stunden raus gehen will zum testen ;-)

Wie gesagt, ich weiß das die Mechanik der Deklinationsachse noch Spiel hat. Noch erwarte ich daher kein 100% Ergebnis. Wenn das beseitigt ist werde ich mal eine „ernsthafte“ Aufnahme versuchen.

Komakorrektor ist übrigens der Explore Scientific HR, mit dem ich sehr zufrieden bin (auch visuell).

Grundsätzlich denke ich das runde Sterne schon möglich sein könnten mit der Plattform. Im Anhang ist der Ausschnitt aus einer „Testbild“-Einzelaufnahme (120 Sekunden). Das kommt dem Ziel schon recht nah. Mal abwarten wie es sich weiter entwickelt.
 

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Hallo,

Simon, die Maske kannst du dir bei den Öffnungen auch bequem selbst aus schwarzer Pappe schneiden (svg Vorlage von Wikipedia). Interessanterweise haben wir fast die selbe Kamera. Da hast du ja Live View mit 10x digital Zoom. Damit bekommst du den Fokus sehr gut an einem hellen Stern eingestellt.

Hier mein Versuch vom Samstag für M13 direkt nebenan an Vega:
WhatsApp Image 2022-07-21 at 09.30.06.jpeg


Ist natürlich recht schwer zu sagen, warum die Sterne größer sind. Könnte ja vieles sein. Vom Guiding, Fokus bis Seeing. Wenn du natürlich innerhalb deines periodischen Fehlers deiner Plattform Fotographierst, hast du natürlich runde Sterne, aber größer. Wenn die viele kurze Einzelbelichtungen machst, kannst du sehen ob deine Sterne innerhalb der Fotos wandern. Damit kann man auch recht gut Dinge ableiten. Bei den langen Belichtungen sind die Infos verloren/verschliffen.

@Peter, sieht gut aus. Die hast du Schärfe erhöht? Damit gehen zwar ein paar Sterne im Hintergrund unter, aber die Farben kommen besser raus! Das ist natürlich mein Bild mit der Nikon D60. Das Bild mit der Canon 600D was deutlich besser ist, hatte ich noch gar nicht vorgestellt. Ich habe leider noch keinen Komakorrektor und das ist definitiv nötig, auch bei f6 (1200/200). Der Vollständigkeit halber mein zweiter M13 Versuch vom Samstag.
Dadurch das das rauschen der 600D nicht so fleckig und gruselig wie bei der D60 aussieht, habe ich einen anderen Schwarzpunkt gewählt.

M13_600D.jpg


Viele Grüße

Sebastian
 
Hallo Sebastian, die Bahtinov Vorlage für 10“ f/5 habe ich bereits ausgedruckt, jetzt fehlt nur mal ein ruhiger Feierabend um das Teil aus stabilen Karton auszuschneiden. Dann sollten sich alle Unsicherheiten bezüglich Fokussierung ausräumen lassen.


Der letzte Versuch vorgestern war enttäuschend. Von 15 x 120s M27 war eine Aufnahme ok, und eine nicht so schlimm wie die anderen (Anhang sind diese 2x120s, Kamera mit original UV/IR Sperrfilter).

Der Rest war komplett unbrauchbar.

Ich glaube aber das ich die Ursache gefunden habe. Der Motor der Deklinationsachse fährt ja quasi auf dem beweglichen Oberteil der Plattform mit. Momentan liegen die Teile der Steuerung noch in einer Tupperbox, die ich neben der Plattform auf den Boden stelle. Wenn man nicht aufpasst dass das Kabel zum Motor der Deklinationsachse sich weit genug mitbewegten kann, dann ist es irgendwann unter Spannung und zieht die Tupperbox mit. Was dann natürlich zum verwackeln führen kann.

So war die erste Aufnahme von M27 in Ordnung, und bei allen folgenden waren die Sterne mehr oder weniger Kaulquappen-förmig.

Der Kollege hat mir mittlerweile nicht nur die Stößelführung gedruckt, sondern dankenswerterweise auch das Gehäuse für die Steuerung. Dieses sitzt dann im Rahmen der Plattform, und das Kabel für den Antrieb der Deklinationsachse wird in einer Schlaufe seitlich rausgeführt, durch die es sich spannungsfrei mit dem Oberteil der Plattform mitbewegen soll. Wenn ich also dazu komme alles ins Gehäuse einzubauen dann ist dieses Thema hoffentlich gelöst.

Besser gefällt mir das die Eos 550d für den Anfang wirklich ganz gute Aufnahmen zu machen scheint, nachdem ich die Basis vom Okularauszug und das Sucherfenster jetzt gegen das vormals störende rote Licht vom Relaisbord „abgedichtet“ habe.
 

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Hi,

das Bild ist doch sehr gut.
Was will man mehr? Konkurrieren mit den Bildern des Jahres/Monats? ;)

Ihr macht euch da einen Aufwand mit den Gehäusen. ;)
Ich schraube einfach die kleine CNC Platine mit dem Arduino offen so wie sie ist auf den Rahmen, fertig ist.
Ich glaube nicht, dass ich jemals bei Regen beobachten werde. ;)

Gruß
Peter
 
Mit dem Regen hast du höchstwahrscheinlich recht Peter ;-)

Das was die Kamera leistet finde ich auch gut. Nach einiger Recherche auch hier im Forum habe ich mir ja letztes Jahr eine gebraucht 550d gekauft, und die scheint tatsächlich ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis zu haben als Anfänger-Kamera für Astrophotographie.

Bin auch ganz zufrieden damit wie ich die Streulichtprobleme in den Griff bekommen habe.

Unzufrieden bin ich nur noch mit dem vielen Ausschuss vom Sonntag, weil einzelne Aufnahmen ja tatsächlich immer wieder einwandfrei sind. Was zeigt, das es grundsätzlich funktionieren kann. Die zwei Aufnahmen von M27 die ich dann verwenden konnte gefallen mir selber schon auch.

Das Gehäuse der Steuerung hat tatsächlich allerdings auch praktische Funktionen. Zum einen schirmt es das Licht der LEDs vom Relaisbord ab. Momentan lege ich dazu noch eine Jacke über die Tupperbox.

Außerdem habe ich festgestellt das die Häufigkeit des Einsatzes der Ausrüstung sozusagen direkt proportional mit der Einfachheit des Aufbauens zusammenhängt.

Wenn die Plattform mal fertig ist dann kann man sie mit einer Hand nehmen und raustragen, da die beiden beweglichen Teile mit einer Verschraubung mit Drehgriffen arretiert sind, und die Steuerung komplett im Gehäuse auf dem Unterteil der Plattform sitzt. Dann muss nur noch eine Autobatterie daneben gestellt und die zwei Kabel für die Spannungsversorgung angeschlossen werden (die Steigerung wäre noch einen Entladeadapter für 12V Makita Akkus auf der Plattform selber zu installieren, sodass die Spannungsversorgung ebenfalls fest an der Plattform angebaut ist).

Somit erfüllt der saubere Aufbau auch praktische Funktionen.

Außerdem ist bei solchen Selbststbau-Projekten ja immer der Weg das Ziel ;-)

Mit dem Foto des Monats werde ich so schnell wohl nicht konkurrieren können, wenn man sich anschaut was heute im Amateurbereich möglich ist. Aber es macht mir schon Spaß zu versuchen die Aufnahmetechnik mit Dobson und Plattform soweit wie möglich zu optimieren.

Was demnächst mal ansteht ist die Modifizierung der Kamera. Bei Galaxien und Sternhaufen war das noch nicht so relevant, aber es gibt ja doch sehr viele Objekte die Strahlung im Infrarotbereich aussenden.
 

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Hallo,

ich habe jetzt auch die zwei Ardino Sources für meine Plattform ins Repo gepackt:

Ich bin jetzt beim Südlager von Halbschritte auf 16tel Schrittbetrieb gegangen und habe die Geschwindigkeit 8x genommen. Nun summt das Südlager nur noch. Was es natürlich unter dem Sternenhimmel angenehmer macht, aber wichtiger war noch: immer wenn sich das Südlager bewegt hatte, gab es auf dem Teleskop Vibrationen und das Guiding hat nicht mehr so gut funktioniert. Ich denke, das sollte nun deutlich besser sein. Die Tests stehen noch aus!

Viele Grüße

Sebastian
 
Hallo Sebastian,

ich verwende auch 1/16 oder 1/32 Schritte, müsste noch mal in die Software schauen was genau. Wenn die Schritte zu groß sind dann stimmt die Drehzahl zwar auf größere Zeitintervalle gesehen, allerdings führen die Pausen zwischen den Schritten, in denen die Plattform steht, natürlich zu unrunden Sternen.

Aus diesem Grund habe ich bereits bei der Planung die Motoren mit der größten Getriebeübersetzung vorgesehen die zu finden war, damit auch die Drehzahl des Motors möglichst hoch sein kann und sich eine ununterbrochene Bewegung ergibt.

Wie angekündigt habe ich die Steuerung ins Gehäuse verbaut, und versucht die Kabel so zu verlegen das kein Zug entstehen kann der das Bild verwackelt. Optisch macht die Plattform dadurch auch mehr her ;-)

Der entscheidendere Effekt ist allerdings, dass langzeitbelichtete Aufnahmen jetzt relativ problemlos möglich sind.

Es gibt immer noch ein paar Bilder die Ausschuss sind, weil das große Teleskop viel Angriffsfläche für den Wind bietet, und tatsächlich auch Zug an den Kabeln des Autoguiders manchmal Probleme macht (wie machen das eigentlich andere, da ja ein Teil der Kabel immer zur sich bewegenden Optik, und ein Teil zur feststehenden Spannungsversorgung und Steuerung geht?)

Ich habe die Belichtungszeit daher zuletzt immer auf 60 Sekunden gestellt, so lässt sich die Ausschuss-Rate besser kontrollieren. Bei der letzten Session waren es zwei von 39 Aufnahmen.

So ist als neuestes Testbild die angehängte Aufnahme vom Zentrum von M31 entstanden. 85x 60 Sekunden, mehr wäre leicht gegangen allerdings sind jedes Mal Wolken aufgezogen nachdem ich gerade angefangen hatte.

Ich denke man sieht das flats notwendig wären. Es könnte auch sein das die Helligkeitsunterschiede zum Rand dadurch kommen das die 85 Einzelaufnahmen in drei Serien entstanden sind, die natürlich leicht unterschiedlich sind was Bildausschnitt und Rotation angeht. So hatte Siril für die randbereiche weniger Daten als für die Mitte.

Deswegen habe ich das Endergebnis nochmal zugeschnitten.

Allerdings bin ich mit den runden Sternen schon ganz zufrieden. Und man erkennt auch einige Details.

Was das ursprüngliche Thema hier angeht habe ich das bis jetzt verwendete Verfahren nochmal verbessert.

Statt die komplette abgewandelte Scheiner Methode anzuwenden, oder im Gegensatz dazu die Plattform nur auf die Markierungen zu setzen, habe ich nach letzterem jetzt immer nur noch die Position des Südlagers in Ost/Westrichtung mit dem Fadenkreuzokular korrigiert.

Das spart viel Zeit, und tatsächlich muss man den Faden auch nicht mühsam exakt parallel zur Bewegungsrichtung der Sterne ausrichten.

Einfach das Okulare ungefähr so hindrehen das es passt, und dann bei eingeschaltetem Antrieb beobachten ob ein Stern auf dem Faden nach Norden oder Süden driftet. Entsprechend das Südlager ein kleines Stück nach Westen oder Osten drehen.

So dauert das keine 5 Minuten, wenn man die Markierungen für die Standfüße der Plattform auf dem Boden hat.

Als nächstes will ich mich darum kümmern den serienmäßigen UV/IR Sperrfilter der Kamera auszubauen. Dann erhöht sich die Auswahl möglicher Motive nochmal erheblich.

Gruß

Simon
 

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Was wiegt denn die Plattform jetzt? Sieht sehr schwer aus, aber ich meine du hattest Alu genommen, dann siehts nur schwer aus.

Schaust du mit dem Fadenkreuzokular flach in Ost oder Westrichtung? Süd ging doch für die Südlager (Ost, West) Ausrichtung nicht, oder? Ich habe kein Fadenkreuzokular, unsere Kamera hätte aber eine Gitterlinie im Live View... vielleicht taugt das schon? Ich glaube ich konnte bisher das Scheinern nur wegen der Flachen Ausrichtung nicht im Garten probieren.

Das M31 Bild sieht gut aus... das der Ausschnitt unserer Canon bei 1200er Brennweite?

Viele Grüße

Sebastian
 
Die Plattform kommt auf 8kg, aus Aluminium ist die Grundplatte, sowie die U- und L-Profile in denen die Rollen und der Nockentrieb gelagert sind. Der Schwenkrahmen ist aus verschweißten Stahlprofilen. Die Halterungen für die Motoren und die Aufnahmen für die Lagerung der Rollen sind aus dem 3D Drucker.

Ich peile einen Stern möglichst tief im Süden an, wenn er dann bei eingeschaltetem Antrieb vom Faden nach Norden driftet rotiere ich die Plattform mit dem Südlager nach Westen, wenn er nach Süden driftet nach Osten. (man muss natürlich beachten das Norden und Süden beim Spiegelteleskop in der okular Ansicht vertauscht sind)

Mit einem Stern im Westen kann man die Höhe des Südlagers einstellen.

Wobei ich die ein mal ausgerichtet habe, und dadurch dass ich die Plattform immer auf die Markierungen stelle die ich damals auf der Terrasse angezeichnet habe entfällt dieser Teil.

Die Korrektur der Ost-/Westausrichtung über den Stern im Süden reicht also aus damit die Sterne mit dem autoguider rund werden.

Mit dem Live view würde es wohl theoretisch auch gehen, und das wäre sogar noch komfortabler weil man nicht umbauen müsste auf das Okular. Allerdings schaltet sich der Live view aus sobald der Sensor zu warm wird, was bei meiner eos immer schon nach ca. 15 Sekunden der Fall ist. Das ist nicht gerade förderlich bei der Sache.

Ich hab bei 10“ Öffnung ca. 1400mm Brennweite, aber das Bild ist leicht zugeschnitten wegen der meiner Meinung nach sehr dunklen Ränder.

Im Anhang ist nochmal das unbeschnittene Original.
 

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