AstroPZ
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man hat bei der EQ-Plattform eine virtuelle Dreh-Achse, die durch die Form der Segmente erreicht wird.Also, beim Scheinern schaut man doch „Bodennah“ in Ost oder Westrichtung, um die Plattform korrekt in Waage zu bringen. Das mache ich normalerweise mit den drei Schraubfüßen. Mein sehr Naiver Ansatz: Wenn ich mit dem Südlagerfuß Guide, dann sollte sich evtl. die Ausrichtung von allein optimieren. So das das Guiding mit dem Fuß sehr nah bei perfekter Ausrichtung herum passiert.
Ich habe aber für die Idee keinerlei Belege oder gar Rechnungen angestellt. Ich werde es wohl einfach probieren ?
Wenn man die Idee weiter spinnt, dann könnte eine Drehung der Plattform auf Polausrichtung zum Guiden benutzt werden und die Ausrichtung wird ebenfalls optimiert, um dann in (meiner idealen Welt) nur noch leicht um die perfekte Ausrichtung herum Guided…
Da diese Dreh-Achse nicht in echten Achslagern läuft, wird die Achse beim Laufen auf den Segmenten nicht konstant in eine Richtung zeigen. Ausser die Segmente sind sehr genau und auch sehr genau platziert.
Bei längeren Einzelbild-Aufnahmen müsste daher ein Guiding-Mechanismus die virtuelle Achse im Höhenwinkel (Südlager Höhe) und im azimutalen Winkel (Drehen der Plattform) laufend nachführen.
Welche Genauigkeit und Belichtungszeit eines Einzelbilds man erreichen kann, wenn man nur den Höhenwinkel "guidet" kann ich auch nicht abschätzen.
Es kommt sicher auch darauf an, wie gut die Plattform im azimutalen Winkel ausgerichtet ist.
Da man ohne irgendwelches Guiding normalerweise ein paar Sekunden erreicht, würde ich vermuten dass sich das dann um einen 10er Faktor verbessert.
Ich werde einen anderen Weg gehen. Mein Dobson ist komplett mit Schrittmotoren motorisiert. Daher werde ich während dem Live-Stacking mit den Drift Daten von SharpCap den Dobson laufend korrigieren. Bei einer guten dedizierten Astrocam sind Aufnahmezeiten im Sekundenbereich heute ausreichend für gute Bilder.
Gruß
Peter
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