Rainbow Astro Montierungen RST-135 / RST-300

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Das wäre mir etwas zu riskant, da der Radius dann schon sehr klein wird. Vorher versuche ich noch das per Edelstahlstativ. Damit ich auf jeden Fall noch ein weiteres Stativ ausprobiert habe. Grundsätzlich hat es aber schon mal mit dem Stativ funktioniert.

Wenn ich die Ursache herausgefunden habe, melde ich mich noch mal. Wahrscheinlich wird es etwas ganz simples sein. :)
 
Manchmal kann man gar nicht so doof denken, Fernanalysen sind immer schwer.

Hoffentlich findest die Ursache bald!

Viele Grüße,

Stephan
 
Ja richtig, das wäre dann die zweite Position in dem Bild hier. Das bedeutet, das eigentlich direkt nach der Säule schon die weit abgespritzten Beine in Quere kommen können. Vielleicht aber auch schon der Boden. :) Ich kann es aber mal ausprobieren.

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Heute läuft für mich die dritte Nacht, und ich habe diesmal sorgsam alles nach dem Aufbau in der Dämmerung angeschaut. Von der Montierung bis runter an den Stativbeine an denen auch alle Drehverschlüsse fest angezogen habe. Beim Einnorden hatte ich nicht mehr das Phänomen wie aus dem Video. Vielleicht ganz leicht, so das sich der Wert um 1-2" verändert hat, aber nur ganz selten, meistens ist es konstant geblieben. Also das hat soweit mal geklappt.

Nach dem Einnorden habe ich noch einen Test gemacht. Und zwar habe ich einfach mal mit zwei Fingern auf der RA Achse bzw. Gehäuse geklopft. Nicht sehr fest, aber ein strenges abklopfen. Während dessen ist das PA weiter gelaufen. Siehe da, die Achse bzw. der blaue Kreis ist ganz leicht nach unten gewandert. Vielleicht so um die 10". Ich habe weiter abgeklopft und der Kreis ist noch etwas weiter verrutscht. Nicht extrem, aber am Ende waren es dann vermutlich schon so an die 30-40" Differenz. Ich musste dann noch größtenteils mit dem Drehknopf für die Polhöhe wieder nach oben regeln. Ganz leicht noch den Azimut. Aber primär scheint hier etwas abgesackt zu sein. Ich muss wohl die Flügelschrauben richtig festknallen. Ich habe sie nach meinem Gefühl Handfest zugedreht, aber das reicht wohl nicht ganz aus. Also habe ich die mit etwas Gewalt angezogen, und das scheint zu halten. Das verzieht halt wieder das Alignment, weshalb ich im festgeknallten zustand am Drehrad drehe. Hoffe das belastet das Schneckengewinde nicht zu sehr auf dauer.

Nun zum Guiding: Ich habe nun wieder mehrere Einstellungen versucht, wobei ich hier nur noch an den Aggressionen und Belichtungszeiten gespielt habe. Guiding Rate habe ich standardmäßig auf 0,5 gelassen. So wie es scheint, fahre ich mit kürzeren Belichtungszeiten besser, also in meinem Fall mit einer Sekunde. Bei meinen üblichen zwei, wird es wieder schlechter.

Ich habe auch mal mit dem 2x Binning gearbeitet, aber hier wird es für mich auch wieder etwas schlechter. Vielleicht liegt es auch daran, das beim 2x Binning kein Multiguiding aktiv ist. Jedenfalls trackt ist da nur das Fadenkreuz sichtbar, aber keine weiteren umkreisten Sterne. Also das spare ich mir.

Und wie es bei mir scheint, muss ich mit höheren Aggressionen fahren. In der ersten Nacht hat das mit 30% auf beiden Achsen irgendwie recht gut geklappt. Aber mittlerweile fahre ich mit 80% auf der RA und 50% auf der DEC sehr gut. Siehe hier:

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So scheint das recht gut zu laufen, und die Sterne sehen auch besser aus wie in der vorigen Nacht. Das war wohl wirklich ein Problem vom Guiding. Sie sind aber nicht perfekt rund, eine leichte Eierform haben sie alle noch gleichmäßig in eine Richtung. Ich schiebe hier die Schuld auf die vereinzelten Ausreißer.

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Der Meridianflip steht bald an, mal sehen ob der so hinhaut und ob danach auch wieder alles gut läuft. Was mir aber dennoch etwas sorgen bereitet, sind weiterhin auffällige Ausreißer.

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Ich habe keine Ahnung, was die Ursache dafür ist. Die Anzahl hat etwas abgenommen, weswegen "vermutlich" die Sterne nun auch runder sind imVergleich zur letzten Nacht.

Ein Punkt ist mir vorher noch beim Aufbau aufgefallen, welchen ich im Auge behalten muss. Und zwar sind die vier USB Anschlüsse bei meiner ASIAIR nicht ausreichend, weshalb ich mit einem USB 3.0 Hub arbeite, in dem der USB-Stick steckt, sowie die Montierung. keine Ahnung, aber vielleicht hat der USB Hub hier eine Auswirkung, weil er vielleicht ganz kurze Einbrüche oder so etwas ins Spiel bringt (Wild fantasiert), und deswegen die Ausreißer hereinkommen. Ich würde mal in einer weiteren Nacht mal die Stecker wechseln, und die Montierung direkt an die ASIAIR einstöpseln. Vielleicht verschwinden diese Peaks.

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Und dann ist noch das Thema mit der Parkposition und dem PA der ASIAIR. Ich möchte eigentlich auf den Einsatz vom Handcontroller verzichten, erst recht wenn ich diesen nur bräuchte, um die Parkposition zum Norden auszuwählen. Aber ich würde es in dem Fall gerne mal ausprobieren. Muss der dann immer eingesteckt bleiben, oder kann ich den nach dem Ausrichten nach Norden einfach während dem betrieb ausstecken, oder muss ich die Montierung am Schalter ausschalten wenn sie nach Norden zeigt, den HC ausstecken, und dann wieder zusammen mit der ASIAIR einschalten?
 

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Das mit dem Meridian Flip muss ich wohl noch etwas üben. Hat dann leider keinen Mucks mehr in dieser Position getan. Auch Homeposition wurde nicht mehr angefahren. Musste den Mount am Schalter ab- und wieder einschalten und neu anfahren. Vielleicht weil ich vergessen habe, den Mount zu synchen.

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Sorry für den Tripple Post, aber ich kann meine Beiträge irgendwie nicht editieren. Deswegen hier nun zum Abschluss der Nacht noch mal einen kurzen Endbericht.

Nach dem der Meridian Flip schief gelaufen ist, und ich neu angefahren habe, hatte ich leicht schlechtere Werte beim Guiding. Anstatt der totalen 0,5 waren es eher 0,6, 0,7 und vielleicht noch etwas mehr. Ich habe eine Recalibrierung vom Guiding durchgeführt, was nicht geholfen hat. Also bin ich in die Home Position und habe erneut ein PA durchgeführt. und siehe da, auf einmal wieder eine totale Abweichung in der Ausrichtung.

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Dabei war der ursprünglich bei 6"! Also hat sich doch schon wieder irgendetwas verstellt, wie auch immer das passiert. Ich habe also ein neues PA durchgeführt, und hatte wieder den Flow vom Anfang.

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Aber auch mit weiterhin den Ausreißern.

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Ich habe daraufhin nun mal die Montierung direkt eingestöpselt, und nicht über den USB Hub laufen lassen. Ebenfalls habe ich auf eine eigene Stromversorgung von einem eigenen Netzteil umgestellt. Nichts hat sich geändert, diese beiden Faktoren haben also keinen Einfluss!

Ich habe also immer noch zwei Probleme, und weiss auch nicht ob die miteinander zu tun haben. Einmal das Verändern der Polausrichtung, bei der ich nicht weiss, ob das irgendwie der Polhöhenwiege oder am Stativ liegt. Und diese Peaks im Guiding. Und damit auch bei allen Sternen in gleicher Ausrichtung die leichte Eierform.

Leider habe ich gerade auch keine Möglichkeit, mal mit einem anderen Stativ zu arbeiten. Das Edelstahlstativ der EQ-35 Pro hat zwar ein identsiches Gewinde, aber eines ist wohl Zoll und das andere Metrisch. Der Durchmesser der Schraube würde hinhauen. Ärgerlich!

Was ich noch nicht ausprobiert habe, ist die Ausrichtung nach Norden mit dem HC, welche ich bisher von Hand nach Augenmaß ausrichte. Vielleicht spielt die Abweichung beim Ausrichten nach Augenmaß hier eine negative Rolle beim PA. Aber das machen ja anscheinend andere auch so und scheinen nicht die Probleme zu haben.

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Falls es heute Nacht noch mal klar wird, wird mit der großen Montierung gearbeitet. Die RST hat jetzt bei mir erst einmal Pause.

Sorry für den vielen Text. Auch wenn das vielleicht keiner richtig lesen will, so war das für mich als zusammenfassendes Protokoll hilfreich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Dane,

gibt es auch Frames vom letzten gezeigten Bildausschnitt wo die Sterne rund sind ?
Pünktchen mit Schweif dran wäre eher Koma statt Guidingfehler, oder erzeugt auch eine fehlerhafte Nachführung diesen Effekt ?
Ich kenne nur gleichmäßige Eier und die Punkte mit Strich dran (tracking off) bei Guidingproblemen.


So ab 18:00 etwa...
 
Dein PA align ist nach dem Flip nicht mehr passen, weil das Teleskopgewicht auf der anderen Seite ist und das Stativ sich leicht verbiegt. Aber das Bisschen macht nicht viel aus. Würde ich nicht überbewerten.
 
Aber mittlerweile fahre ich mit 80% auf der RA und 50% auf der DEC sehr gut. Siehe hier:
Der Graph sieht doch super aus, so muss das laufen. Alle Corrections nur von einer Seite auf beiden Achsen.

Wenn es dann noch Eiersterne gibt, hast du:

A Tilt im Imagetrain
B Irgendein Arbeitsabstand stimmt nicht (wenn kein Petzval)
C Dein Teleskop kann deine Sensorgröße nicht handlen
D dein Objektiv ist dezentriert

Ich bin aber kein Optikexperte und werde mich da dementsprechend zurück halten.
 
Hallo zusammen.

Danke für euren Input. Eigentlich wäre ich heute noch mit einer anderen Montierung raus, um einen Fehler vom Teleskop auszuschließen. Leider hat das Wetter schon wieder nachgelassen. Das sich nach dem Flip sich das Gewicht verlagert, ist mir gar nicht in den Sinn gekommen. Aber ja, das ist wohl so. Das gleiche wohl auch bei meinem Polar Alignment. Hier dreht sich die RA nach links und es wird das PA durchgeführt. Das führt mir auch ein bisschen vor, dass es eben für so einen Mount auch ein ausreichendes Stativ haben muss.

Bezüglich Imagetrain hatte ich damals schon die eine oder andere Verkippung, weswegen ich da auch gesondert darauf achte. Aber vielleicht hat sich am Auszug was verschoben. Das muss ich noch mal prüfen. Sensorgröße ist kein Problem, da das Teleskop bis Vollformat geht, und ich hier mit APS-C arbeite. Dezentrierung sollte eigentlich auch nur auf einer Seite sein wenn eine Linse schief sitzt, wie bei einer Verkippung. Einen Schweif haben die Sterne nicht, sie sind eher sauber oval geformt. Also gleichmäßige Eier.

Ich habe mal von beiden Nächten die Daten quick&dirty gestackt. Es sind ca. 9 Stunden an Ha zusammen gekommen. Im kleineren Format fällt, das glaube ich kaum auf. Es ist auch wirklich nur minimal.

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Ich würde gerne diese Peaks im Guiding los bekommen. Hier muss ich weiter nachforschen, was die Ursache für diese Ausreißer sind. Mir fehlt es hier an Erfahrung zum schlechten Polar Alignment, und wie die Auswirkungen hierzu im Guiding aussehen. Einfach da ich bisher immer sehr präzise einnorde. Aber ich vermute nicht, das die Einnordung mit diesen Peaks zu tun hat. Da sollten ja nach meiner "Theorie" eher dauerhaft das Guiding schlecht laufen, da ja ständig nachkorrigiert werden muss. Oder wird hier vielleicht immer wieder mal im großen Schritt Ruckartig nachgeregelt, was genau die Peaks hervorruft?
 
Bei den geringen Ausreißern und den recht unrunden Sternen bin ich nicht sicher, ob das wirklich am Guidibg liegt.

Wie sind denn die RMS über eine gesamte Einzelbelichtung gerechnet? Und wie lange ist ein Einzelbild? Wenn da RA und DEC im RMS etwa gleich sind, sollten die Sterne trotz kurzer Ausreißer rund sein. Ovale Sterne kann‘s ja nur geben, wenn in eine Richtung stärker abgewichen wird als in die dazu senkrechte. Ganz kurze Ausreißer gehen auch „unter“ in der Gesamtbelichtungszeit, außer sie erhöhen die RMS (sind also signifikant).

Wenn ich Deine Vergrößerung anschaue, kommt mir noch eine Idee: Einige ZWO-Kameras vibrieren durch den Ventilator. Schalt mal die Kühlung aus und schau, ob die Sterne dann rund werden.

Dann noch: Sind die Sterne bei ganz kurzen Belichtungen (5s) rund? Falls nein, liegt‘s vielleicht an der Optik.
 
Das ist jetzt halt die Frage gell...
Wenn ich mir dein Bild so ansehe hab ich auf den ersten, zweiten und dritten Blick absolut gar nichts zu beanstanden. Ich verstehe also die ganze Problematik nicht wirklich.

Dann noch: Sind die Sterne bei ganz kurzen Belichtungen (5s) rund? Falls nein, liegt‘s vielleicht an der Optik.

Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass hier ein Problem mit der Optik vorliegt. Tilt, Abstand stimmt nicht (insbesondere in Kombination mit Filtern), etc. Da gibt es sooooooooo viele Faktoren, die da eine Rolle spielen.
Aber auch hier gilt für mich wieder:

Im kleineren Format fällt das [...] kaum auf.

Willst du nun wirklich Wochen, evtl. Monate mit der "Fehler"suche beginnen, um in der allerletzten Ecke DEN perfekten Stern zu haben? Ich mein, wenns Spaß macht... mir würds keinen Spaß machen. Fotos machen, das ist es, was ich will.
 
Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass hier ein Problem mit der Optik vorliegt. Tilt, Abstand stimmt nicht (insbesondere in Kombination mit Filtern), etc. Da gibt es sooooooooo viele Faktoren, die da eine Rolle spielen.
Ja, so seh ich das auch. Ich hatte das vielleicht zu schwach formuliert. Bei den abgebildeten (vergrößerten) Sternen würd ich viel eher an ein Problem mit der Optik denken als an einen Nachführfehler - wobei auch die Vibrationen zu genau diesen leicht "V-förmig" verzogenen Sternen führen.
Aber auch hier gilt für mich wieder:


Willst du nun wirklich Wochen, evtl. Monate mit der "Fehler"suche beginnen, um in der allerletzten Ecke DEN perfekten Stern zu haben? Ich mein, wenns Spaß macht... mir würds keinen Spaß machen. Fotos machen, das ist es, was ich will.
Das kommt halt drauf an, was man machen möchte. Für's Web reicht häufig locker eine 1920x1080-Auflösung oder noch weniger. Lichtschwache Nebel kann man darauf runterskalieren, dann sind die Sterne in jedem Fall punktförmig und das Signal-Rausch-Verhältnis wird klasse. Die kleinen Ziele cropt man, in der Mitte ist das Bild eh meist gut. Damit fallen natürlich massiv die Anforderung an die Optik, Kamera und Nachführung. Da tut's z. B. sehr gut ein 80-100mm ED APO auf ner relativ günstigen Montierung, oder für mehr Bildfeld ein ältere 180mm Festbrennweite. Selbst auf dem 4K-Fernseher reicht das, wenn der gut hochskaliert.

Wenn man aber größer drucken möchte (für die Wand), dann sollten's halt doch mal gut 8MP sein, besser 10-12, je nach späterer Bildgröße. Und dafür muss man dann auch den Kleinigkeiten nachgehen. Ob sich das lohnt, muss halt jeder selbst wissen. Ich komm aber auch mehr und mehr zu der Überzeugung, dass es ingesamt besser ist, die Ecken Ecken sein zu lassen.

Ich bastel z. B. seit 8 Wochen an meinem Epsilon 160ED rum. Wenn ich Sterne hätte wie Dane, würd ich jubeln... ob ich damit allerdings dann zufrieden wär, weiß ich auch nicht.
 
Ich kann Simon hier Zustimmen.
Astrophotographie ist extrem komplex, auch mit der heutigen Technik. Die Lernkurve ist steil und lang und man lernt das Equipment im Laufe der Zeit besser kennen.

Ich mache das schon seit 25 Jahren und habe noch manuell stundenlang bei Minusgraden und mit Vakuumpumpe an der Kamera Rückwand gearbeitet damit der Film auch wirklich plan liegt…

Heute sind die Auflösungen und Empfindlichkeiten der Sensoren um ein vielfaches gestiegen. Damit auch der Anspruch an Optik und Mechanik.

Perfekte Sterne bis in die Ecken und noch ein schnelles Öffnungsverhältnis? Da glaube ich im Amateurbereich nicht dran;)

Aber Deine Sterne sind sicherlich nicht nur ein Problem der Nachführung, wenn überhaupt.


Mit dem Guiding wird es aber auch noch, mit dem wo Du jetzt bist kannst Du schon tolle Bilder machen.


Einfach weiter machen und Spass haben beim besser werden.

Viele Grüße,

Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Willst du nun wirklich Wochen, evtl. Monate mit der "Fehler"suche beginnen, um in der allerletzten Ecke DEN perfekten Stern zu haben? Ich mein, wenns Spaß macht... mir würds keinen Spaß machen.
Tjo. Perfektionismus ist kein wirklicher Segen, wenn man ihn besitzt. ;)

Er löst eine Kette von Zwängen aus, erstens braucht und hat man eine genaue Vorstellung davon, was man möchte, zweitens muss man die Sache theoretisch verstehen lernen und drittens muss man bei unserem Hobby gerätetechnisch die Voraussetzungen für einen Erfolg schaffen. Zuletzt muss man das alles auch noch selbst anwenden, einrichten, bedienen, warten und optimal nutzen können. Das macht insgesamt viel Arbeit. :p

lg
Niki
 
Hi Leute!

Aktuell macht das Wetter wieder nicht mit, um weitere Versuche zu starten. Ich habe das Thema parallel auch speziell mal bei ZWO im ASIAIR Forum angesprochen, wobei da der Stoff für mein Wissen schon etwas tief geht: Guiding problems with the Rainbow Astro RST-135 Mount - ZWO User Forum

Generell bin ich mit dem Ergebnis einfach nicht zufrieden, und ich werde da weitere Versuche machen. Anderes Stativ, anderes Teleskop, grösserer OAG mit grösserem Prisma ist bestellt da ich allgemein immer etwas knapp mit Licht bin, Teleskop auf anderer Montierung u.s.w.

Ich weiss das es sicher der bessere Weg wäre, es einfach zu akzeptieren, und über den kleinen Mangel hinwegzusehen. Aber wie Niki erwähnt hat, Perfektionismus ist kein wirklicher Segen, und ist grundsätzlich immer mit viel Unzufriedenheit verbunden. Da könnte ich einen Roman dazu schreiben. Ihr könnt also Froh sein, wenn ihr nicht solche Probleme habt, und einfach nur Glücklich sein könnt. :-) Mit der Astrofotografie habe ich durchaus gelernt, mich mit weniger zufrieden zu geben, weil es einfach nicht mehr hergibt und auch nicht die Möglichkeiten dazu gibt bzw. ich zum Teil gar keinen Einfluss habe.

Grundsätzlich bei meinem gezeigten Beispiel vom Rosettennebel, welches mit der RST-135 entstanden ist, ist es nicht ganz so tragisch. Da ich eines Tages mal neben Ha auch noch SII und OII habe, dann die Sterne eh entferne und Sterne einer RGB Aufnahme einfüge, welche zudem noch mit kürzeren Belichtungszeiten wie die 5min der SHO entstehen. Deswegen sind die Aufnahmen mit den leicht unrunden Sternen auch nicht für die Tonne.

Trotzdem möchte ich diese runden Sterne haben, besonders weil ich weiss das es auch geht. Hier mein Orion, der noch nicht fertig ist. Dort sind die Sterne bis in die Ecken mit Nadelköpfen zu vergleichen, und schön rund. Gleiches Teleskop, nur mit der ASI 2600 MC Pro anstatt der 2600 MM Pro auf der M-Zero.

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Und wenn ich weiss das so etwas möglich ist, strebe ich das auch an. Wenn es eh nicht besser geht, ist es eben so. Ich bin zuversichtlich das niemand meinen Zwang bei dem Thema nachvollziehen kann, aber muss man ja auch nicht. Ich werde hier weitere Versuche machen, bis ich meine Ruhe finde.

Bezüglich Verkippung möchte ich das nicht ganz ausschliessen. Aber ich hatte aufgrund von genau solchen Problemen mir etwas Abhilfe geschafft. Ich hatte immer wieder das Problem, das durch den Transport sich mein Imagetrain im OAZ leicht verkippt hat. Ich habe daraufhin einen Abstimmring in meine M48 Hülsen verbaut, welcher als Anschlag dient. Diese muss sauber an allen Seiten auf dem OAZ aufliegen. Mit der Taschenlampe auf der anderen Seite wird der Spalt bei jedem Aufbau kontrolliert. Das funktioniert für mich ganz gut, und ich hatte seit dem her nie eine Verkippung.

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Trotzdem möchte ich das natürlich nicht zu 100% ausschliessen, weswegen das auch überprüft wird. Ich traue dem OAZ nicht zu 100%.

Trotzdem ein dickes Dankeschön für eure Anteilnahme und dem damit verbundenen Input zu meiner Situation! Es ist auch wieder viel an neuer Erfahrung zu mir übergeströmt. Wenn man bedenkt, in den bisherigen Jahren habe ich an den Guiding Einstellungen so gut wie nichts verändert! Egal ob mit einer kleinen AZ-GTi, oder einer grossen AZ-EQ6, egal ob mit einem kleinen Askar 200, oder einem grossen 10" Newton. Ich bin immer mit den gleichen Einstellungen gefahren, selbst die Aggressionen habe ich nie verändert. Und ich hatte immer zufriedenstellende Sterne, selbst bei 10min. Dank der Situation habe ich mich mal etwas mehr damit auseinander gesetzt.

Sorry, ich schreibe wieder zu viel....
 
Bleibt konstant gleich. Durch das Seeing verändert es sich leicht, aber die etwas langgezogene Form bleibt gleich.

 
Vielleicht wäre es ganz gut mal direkt nach dem nächsten PolarAlingnment stehen zu bleiben und mit/ohne Tracking mal wenige Sekunden zu belichten. Evtl. mit höherem Gain, falls die Sterne zu dunkel sind.

Würde ein normaler Test ohne Guiding, aber mit eingeschaltetem Tracking, bei dieser Antriebsart für wenige Sekunden funktionieren ? Oder tickt die unguided Nachführung direkt rum ? Beim Schneckenantrieb funktionieren ja solche Tests ohne Guiding für wenige Sekunden Belichtung.

Lüfter/Kühlung aus!

Wenn dann die Sterne rund bleiben können wir die Optik ausschließen und weiter beim Guiding/Antrieb suchen.
 
Bei kurzen Belichtungen hab ich mit der RST-135 runde Sterne auch unguided bei guter Polausrichtung. Das geht so bis max 60s, aber bei mir sind‘s auch nur 550mm Brennweite. Aber 5-10s sollten auch bei hohen Brennweiten gehen.
 
Es ist ein 100er Apo mit 580mm Brennweite. Und ich arbeite mit OSC/Mono Kameras mit APS-C Sensor (ASI 2600er)

Also eher eine humane Brennweite, wenn ich mir da so die anderen Nutzer anschaue, welche mit einem C8 oder C9.25 damit arbeiten.
 
Bei der Brennweite sollte es aber gut unguided gehen. Ich vermute, es ist die Optik: Wenn es der TSQ-100 ist, den hatte ich selbst mal auf dem Schirm, habe aber bei der Recherche kein Bild durch ihn mit „perfekten“ Sternen gefunden und ihn daher verworfen. Die ASI2600 ist durch die kleinen Pixel recht unbarmherzig, was optische Schwächen angeht.
 
Ich schlage vor wir schliessen mein Thema hier, das wir uns hier nur im Kreis drehen und Ferndiagnose bei so einem komplexen Thema unabhängig von der Kompetenz generell schwierig ist. Wenn jetzt hier schon Vermutungen zum Teleskop gewagt werden, nur weil man im Netz die Bilder dazu nicht gefunden hat. Dann sollten wir das besser sein lassen, da das sicher nicht der richtige Grundbaustein ist.

Ich habe das Teleskop nun seit 3 Jahren, und war bisher immer sehr zufrieden mit der Abbildungsleistung. Ich überlege schon seit einiger Zeit, auf die neue Version vom gleichen Typ umzusteigen, mit der Hoffnung das sich das noch steigert. Wobei das purer Luxus ist, da wie gesagt ich mit der Qualität schon vorher zufrieden bin.

Wenn ich herausgefunden habe, was die Ursache ist, werde ich das hier sicher noch kurz präsentieren. Danke!
 
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