Gerd_Duering
Aktives Mitglied
Hallo Kurt,
da ist er wieder unser Knackpunkt und Du weigerst Dich immer noch die Gültigkeitsbeschränkung für den Kontrastdurchmesser auf schwache Kontraste zu berücksichtigen.
Bei einem 20% Kontrast sieht man von den 0,14 welche von einem 100% Kontrast bleiben eben trotzdem nur 0,028 und wir waren uns doch einig das
da nicht wirklich mehr was zu erkennen ist und hier 0 gegen praktisch 0 weil unter der Wahrnehmungsschwelle steht, also es müßig ist sich mit dieser Ortsfrequenz zu befassen wenn es um einen 20% Kontrast geht.
Das die größere obstruierte Optik bei härteren Kontrasten mehr zeigt als die mit Kontrastdurchmesser hatten weder ich noch Zmek in Abrede gestellt.
Dein oben zitierter Hinweis ist daher eigentlich völlig überflüssig.
Auch Dir vielen Dank für den Hinweis aber das ist mir bekannt, mein Hinweis galt den Leuten die hier immer Rayleigh als Auflösungsgrenze auch am Planeten ansehen.
Das liest man ja immer wieder hier im Forum.
Wie Tommy schon anmerkte gibt es da in der Literatur Angaben die im Prinzip Zmek recht geben.
http://articles.adsabs.harvard.edu/...=0&data_type=GIF&type=SCREEN_VIEW&classic=YES
Auch hier würde mich Dein Nachweis der gegenteiliges aussagt interessieren.
Hier meinst Du offenbar das dieser Fall nicht praxisgerecht wäre und hier.
Beziehst Du Dich Selbst auf hohe Obstruktionen und merkst an das gerade da der Kontrastdurmesser nach Zmek wegen der resultierenden „mickrigen“ Öffnung fraglich wäre.
Das Zmek gerade hier den Nachweis führt wo der Unterschied in der Öffnung recht groß ist spricht ja gerade für diese Rechnung und gegen Deine Einwände.
Ja wenn man die Visuell nicht mehr wahrnehmbaren Kontraste mittels Bildbearbeitung verstärkt ist das natürlich so.
Hier geht es aber um die visuelle Wahrnehmung und nicht um die Möglichkeiten mit Photoshop , Giotto und co.
Wie Günther dankenswerter Weise in Seinen praktischen Beobachtungen schildert lässt sich die Lehre vom Kontrastdurchmesser ausgezeichnet in der Praxis bestätigen.
Der 150ger Spiegel mit knapp 25% Obstruktion zeigt also in etwa das was ein 5“ Vollapo zeigt.
Wir erhalten nach Zmek einen Kontrastdurchmesser von 112,5mm also rund 4,5“ und finden bestätigt das ein 4“ Apo nicht mehr reicht während ein 5“ ausreichend ist um mit den 6“ Newton der knapp 25% Obstruktion hat am Planeten mitzuhalten.
Berücksichtigen wir noch den von mir für eine 25% tige Obstruktion vorgeschlagenen Korrekturfaktor von 5% der Öffnung.
http://forum.astronomie.de/phpapps/...22/Re_Schiefspiegler_als_Reise_do#Post1003922
) von 120mm bei 150mm mit 25% Obstruktion.
Abzuschätzen ist der Korrekturfaktor anhand des Vergleichs der MTF wie Du sie hier gezeigt hast. Natürlich unter der praxisgerechten Voraussetzung das man sich hier auf für am Planeten relevante niedrige bis mittlere Ortsfrequenzen beschränkt und einem klar ist das bei hohen Ortsfrequenzen und schwachen Objektkontrasten weder mit der größeren obstruierten Optik noch bei der mit Kontrastdurchmesser ein visuell wahrnehmbare Kontrast übrig bleibt.
Das deckt sich auch ausgezeichnet mit dem was Tommys praktische Beobachtungen ergeben.
Wobei der Newton hier ja nur 22% Obstruktion hat also, mit 5% Korrekturfaktor wie ich ihn für Obstruktionen um die 25% vorschlage eigentlich auf rund 125mm Kontrastdurchmesser für schwache Kontraste kommt.
Wie schon geschrieben wäre der Korrekturfaktor für eine 15% Obstruktionen bei etwa 7,5% anzusetzen.
Somit würde sich selbst für Optiken mit 15% Obstruktion ein praxisgerechter effektiver Kontrastdurchmesser ergeben.
Allen Unkenrufen aus der Fraktion und auch von Dir Kurt zum Trotz.
Wie ich ebenfalls schon erwähnte bedarf es bei Optiken mit Obstruktionen im 30ger % Bereich keines Korrekturfaktors hier passt die Rechnung nach Zmek so wie sie ist ausgezeichnet.
Na ja das die Feinstrukturen am Planeten einen im Schnitt deutlich höheren Kontrast haben sollen halt ich für eine Sage um mal mit Deinen Worten zu sprechen.
Sicher mag es da vereinzelt etwas mit hohem Kontrast geben, die Cassini Teilung wurde ja schon erwähnt.
Im Schnitt dürften aber auch Feinstrukturen keinen ungewöhnlich hohen Kontrast aufweisen sondern sich harmonisch in das Gesamtbild der schwachen Kontraste wie sie am Planeten nun mal vorherrschen einfügen.
Lieber Kurt hier bringst Du jetzt aber bisschen was durcheinander.
Ausgedehnte Strukturen = niedrige Ortsfrequenzen!!!!!
Und bei niedrigen Ortsfrequenzen soll mit Obstruktion eine bessere Kontrastübertragung als mit Kontrastdurchmesser möglich sein???
Im Gegenteil ich hatte schon mehrmals erwähnt das die besten Planetenfotos die ich kenne mit hochobstruihrten SCTs gemacht wurden.
Auch wenn das der Fraktion die nur den Newton puschen will wie nicht anders zu erwarten wieder mal nicht passte.
Es geht hier um den visuellen Eindruck und nicht um das was mit Photoshop, Giotto und co. mittels Bildbearbeitung (Kontrastverstärkung) noch rauszuholen ist.
Ich habe den Eindruck Du möchtest hier nur krampfhaft die Rechnung für den Kontrastdurchmesser niedermachen und da Du sie in ihrem Gültigkeitsbereich nicht wiederlegen kannst müssen ständig Argumente herhalten für die der Kontrastdurchmesser überhaupt nicht gedacht ist wie harte Kontraste oder hier gerade die Fotografie mit ihren Möglichkeiten der Kontrastverstärkung.
Das ist alles krampfhaft an den Haaren herbeigezogen.
Ja da ist der Sven ein gebranntes Kind mit dieser fixen Idee, ist ne Reflexreaktion bei Ihm, alles dient ja nur dem Marketing, ja nee ist klar.
Ich bin enttäuscht das auch Du Dich auf dieses niedrige Niveau begibst und hier diese billige Polemik anbringst.
Ich kenne und schätze Dich eigentlich als sehr sachlich und objektiv.
Wenn Du Dir die Sache noch mal in Ruhe überlegst wirst Du feststellen das der Kontrastdurchmesser eher ein Argument für den Spiegel als für den Refraktor ist da er besagt das ein niedrig Obstruiertes und preiswertes Spiegelteleskop nur wenig mehr Öffnung benötigt um mit einem sehr teuren APO mithalten zu können.
Aber was rede ich das hatte Tommy ja schon erwähnt.
Grüße Gerd
Wenn du aber auf normierte Ortsfrequenz von ca. 0,80 gehst dann hast du ebenfalls Kontrastdifferenz von 0,14. Aber mit der kleineren Öffnung sieht man dann garantiert gar keine Details, eben weil die Kontrastübertagung hier = 0 ist.
da ist er wieder unser Knackpunkt und Du weigerst Dich immer noch die Gültigkeitsbeschränkung für den Kontrastdurchmesser auf schwache Kontraste zu berücksichtigen.
Bei einem 20% Kontrast sieht man von den 0,14 welche von einem 100% Kontrast bleiben eben trotzdem nur 0,028 und wir waren uns doch einig das
3% Bildkontrast gemäß „Kontrastdurchmesser“.
Da hört die Wahrnehmungsfähigkeit des Auges so ziemlich sicher auf
da nicht wirklich mehr was zu erkennen ist und hier 0 gegen praktisch 0 weil unter der Wahrnehmungsschwelle steht, also es müßig ist sich mit dieser Ortsfrequenz zu befassen wenn es um einen 20% Kontrast geht.
Das die größere obstruierte Optik bei härteren Kontrasten mehr zeigt als die mit Kontrastdurchmesser hatten weder ich noch Zmek in Abrede gestellt.
Dein oben zitierter Hinweis ist daher eigentlich völlig überflüssig.
Vielen Dank für den Hinweis. Den möchte ich vervollständigen: Das Rayleigh-Kriterium ist eine Definition für die Auflösung von gleich hellen Doppelsternen. Dabei wird ein Doppelstern als getrennt definiert wenn der Helligkeitsabfall der sich berührenden Beugungsscheibchen = 1/Wurzel2 =0,707… beträgt. Mit MTF unter des Annahme eines Sinusgitters als Testobjekt hat das ganix zu tun.
Auch Dir vielen Dank für den Hinweis aber das ist mir bekannt, mein Hinweis galt den Leuten die hier immer Rayleigh als Auflösungsgrenze auch am Planeten ansehen.
Das liest man ja immer wieder hier im Forum.
Hab mir dank des Links von Tommy die Zmek – Aktikel in S&T zweimal gründlich durchgelesen. Da behauptet er ohne Quellenangabe die Kontrastschwelle des menschlichen Auges läge ungefähr bei Kontrast < 0,1. Das ist nachweislich Unsinn.
Hier habe ich auch keine konkreten Zahlen und kann daher auch nichts konkretes dazu sagen aber Du scheinst ja einen Nachweis zu haben, der würde mich mal interessieren.
Weiter behauptet er der Kontrast bei Planetenscheiben läge bei 0,20 und führt ausgerechnet Mars als Beispiel auf. Auch das ist nachweislich falsch.
Wie Tommy schon anmerkte gibt es da in der Literatur Angaben die im Prinzip Zmek recht geben.
http://articles.adsabs.harvard.edu/...=0&data_type=GIF&type=SCREEN_VIEW&classic=YES
Auch hier würde mich Dein Nachweis der gegenteiliges aussagt interessieren.
Na was denn nun?Dann konstruiert unter diesen Annahmen eine Grafik mit 40% Obstruktion. Letzteres kommt aber nur in die Nähe von SC s o.ä. gilt aber praktisch nie bei Newtons.
Hier meinst Du offenbar das dieser Fall nicht praxisgerecht wäre und hier.
Weil bei hoher Obstruktion der "K-Durchmesser" nach Zmek relativ mickrig ausfällt hat man mit der größeren Öffnung auch noch Kontrastübertragung wo die des "K-Durchmessers" bereits null ist. Die Anhebung durch die Obstruktion ist hier nur eine Zugabe und nicht der Haupteffekt.
Beziehst Du Dich Selbst auf hohe Obstruktionen und merkst an das gerade da der Kontrastdurmesser nach Zmek wegen der resultierenden „mickrigen“ Öffnung fraglich wäre.
Das Zmek gerade hier den Nachweis führt wo der Unterschied in der Öffnung recht groß ist spricht ja gerade für diese Rechnung und gegen Deine Einwände.
Für Planetenfotografie hat man mit dem größeren obstruierten Öffnungen garantiert bessere Karten als mit dem jeweiligen "Kontrastdurchmessern".
Ja wenn man die Visuell nicht mehr wahrnehmbaren Kontraste mittels Bildbearbeitung verstärkt ist das natürlich so.
Hier geht es aber um die visuelle Wahrnehmung und nicht um die Möglichkeiten mit Photoshop , Giotto und co.
Aus diesen Gründen halte ich die Lehre vom „Kontrastdurchmesser“ für völlig überflüssig und falsch bis irreführend.
Wie Günther dankenswerter Weise in Seinen praktischen Beobachtungen schildert lässt sich die Lehre vom Kontrastdurchmesser ausgezeichnet in der Praxis bestätigen.
Damit bin ich wieder bei meinen Beispieldetails, denn wenn man sich visuell tatsächlich auf die 36/37% eines SC einlässt, dann sieht man spätestens nahe der teleskopbedingten Auflösungsgrenze den Matsch, auch wenn das Teleskop in Ordnung ist, so wie bei Tommy der Fall.
Ich weiß wovon ich rede, denn ich habe einen 150mm Newtonspiegel der mit einem 53 mm FS bedient wird, weil dieser FS im anderen Fall auch einen 300 mm Newtonspiegel bedienen muss. Das ist das einzige von den typischen Problemen eines SC welches dieser 150er Spiegel hat. Kein Thermostau, kein HS-Shifting, keine wechselnden Brennweiten beim Fokussieren und so weiter.
Da kann ich meinen 150/900er Newton daneben stellen der mit einem 37er FS auskommt und der Unterschied ist allein dadurch eklatant. In so einem direkten Vergleich wird klar, dass ein sehr guter 150er Spiegel allein durch 35% Obstruktion sichtbar nicht für hohe Vergrößerungen zu gebrauchen ist während ein ebenso guter 150er Spiegel mit knapp 25% sehr gut dafür taugt.
Nicht nur die genannten Details werden deutlich kontrast- und strukturreicher, da kann ich Tommy nur wieder bestätigen. Ich liege immer noch bei 25% Obstruktion und doch bestätige ich Tommy wieder indem ich sage, dass da schon z.B. ein 5“ Vollapo her muss, also sehr gute unobstruierte 5“ Öffnung um vergleichbare Abbildung zu liefern. Ein 4“ Apo langt, wie ich weiß, nicht.
Der 150ger Spiegel mit knapp 25% Obstruktion zeigt also in etwa das was ein 5“ Vollapo zeigt.
Wir erhalten nach Zmek einen Kontrastdurchmesser von 112,5mm also rund 4,5“ und finden bestätigt das ein 4“ Apo nicht mehr reicht während ein 5“ ausreichend ist um mit den 6“ Newton der knapp 25% Obstruktion hat am Planeten mitzuhalten.
Berücksichtigen wir noch den von mir für eine 25% tige Obstruktion vorgeschlagenen Korrekturfaktor von 5% der Öffnung.
http://forum.astronomie.de/phpapps/...22/Re_Schiefspiegler_als_Reise_do#Post1003922
Dann erhalten wir einen für am Planeten relevante schwache Kontraste effektiven Kontrastdurchmesser (nach DüringDu meine Güte das sind (ich habs jetzt nicht nachgeprüft) allerhöchstens 5% die man bei 25% Obstruktion zu viel abzieht.
Mach meinetwegen die Korrektur und zieh bei 25% Obstruktion nur 20% statt 25% von der Öffnung für den effektiven Kontrastdurchmesser für schwache Kontraste ab wenn Dich das Erbsenzählen denn so glücklich macht.
Ich halte diese höchstens 5% Diskrepanz bei 25% Obstruktion für nicht praxisrelevant, den Unterschied siehst Du nie im Leben das ist ne Faust Formel und die ist absolut praxistauglich und nichts für Erbsenzähler die sich an theoretischen Abweichungen hochziehen.
Abzuschätzen ist der Korrekturfaktor anhand des Vergleichs der MTF wie Du sie hier gezeigt hast. Natürlich unter der praxisgerechten Voraussetzung das man sich hier auf für am Planeten relevante niedrige bis mittlere Ortsfrequenzen beschränkt und einem klar ist das bei hohen Ortsfrequenzen und schwachen Objektkontrasten weder mit der größeren obstruierten Optik noch bei der mit Kontrastdurchmesser ein visuell wahrnehmbare Kontrast übrig bleibt.
Das deckt sich auch ausgezeichnet mit dem was Tommys praktische Beobachtungen ergeben.
Wie sich das unter Einbeziehung der unterschiedlichen Öffnung auswirkt, ist hier nicht explizit untersucht worden. Die Faustformel von Zmek bezieht das aber meiner Meinung nach ein, ich habe sie am Vergleich 150mm f/6 Newton mit 33mm Obstruktion zu 150mm SC mit 50mm Obstruktion und 120mm Apo gut bestätigt gefunden. Der Newton hat das hellere Planetenbild, aber man sieht etwa gleich viel Details wie am Apo.
Wobei der Newton hier ja nur 22% Obstruktion hat also, mit 5% Korrekturfaktor wie ich ihn für Obstruktionen um die 25% vorschlage eigentlich auf rund 125mm Kontrastdurchmesser für schwache Kontraste kommt.
Wie schon geschrieben wäre der Korrekturfaktor für eine 15% Obstruktionen bei etwa 7,5% anzusetzen.
Selbst bei der 15% Obstruktion liegt man nach Zmeck lediglich schätzungsweise (auf Basis der MTF) 7 bis 8% daneben.
Also nur 7,5% anstatt 15% von der obstruierten Öffnung abzuziehen.
Somit würde sich selbst für Optiken mit 15% Obstruktion ein praxisgerechter effektiver Kontrastdurchmesser ergeben.
Allen Unkenrufen aus der Fraktion und auch von Dir Kurt zum Trotz.
Wie ich ebenfalls schon erwähnte bedarf es bei Optiken mit Obstruktionen im 30ger % Bereich keines Korrekturfaktors hier passt die Rechnung nach Zmek so wie sie ist ausgezeichnet.
Einen engagierten Planetenbeobacher interessieren doch nicht nur die Kontraste die im Schnitt um die 20% liegen (wenn das denn überhaupt stimmt mit dem Schnitt), sondern auch ganz wesnntlich um die speziellen, feinen Strukturen mit höherem Kontrast. Diesbezüglich kann z.B. jeder gute 8“ Newton oder SC-typ garantiert mehr als ein Refraktor oder Schiefspiegler mit 5“ bis 6“ „Kontrastdurchmesser“
Na ja das die Feinstrukturen am Planeten einen im Schnitt deutlich höheren Kontrast haben sollen halt ich für eine Sage um mal mit Deinen Worten zu sprechen.
Sicher mag es da vereinzelt etwas mit hohem Kontrast geben, die Cassini Teilung wurde ja schon erwähnt.
Im Schnitt dürften aber auch Feinstrukturen keinen ungewöhnlich hohen Kontrast aufweisen sondern sich harmonisch in das Gesamtbild der schwachen Kontraste wie sie am Planeten nun mal vorherrschen einfügen.
Und die ausgedehnten Strukturen mit Kontrasten im Schnitt 20% sieht man mit einem 25% obstruierten Newton sogar einen Tick kontrastreicher als mit 6" "Kontrastdurchmesser".
Lieber Kurt hier bringst Du jetzt aber bisschen was durcheinander.
Ausgedehnte Strukturen = niedrige Ortsfrequenzen!!!!!
Und bei niedrigen Ortsfrequenzen soll mit Obstruktion eine bessere Kontrastübertragung als mit Kontrastdurchmesser möglich sein???
Es hatte auch niemand anderes behauptet.Für Planetenfotografie hat man mit dem größeren obstruierten Öffnungen garantiert bessere Karten als mit dem jeweiligen "Kontrastdurchmessern". Aus diesen Gründen halte ich die Lehre vom „Kontrastdurchmesser“ für völlig überflüssig und falsch bis irreführend.
Im Gegenteil ich hatte schon mehrmals erwähnt das die besten Planetenfotos die ich kenne mit hochobstruihrten SCTs gemacht wurden.
Auch wenn das der Fraktion die nur den Newton puschen will wie nicht anders zu erwarten wieder mal nicht passte.
Es geht hier um den visuellen Eindruck und nicht um das was mit Photoshop, Giotto und co. mittels Bildbearbeitung (Kontrastverstärkung) noch rauszuholen ist.
Ich habe den Eindruck Du möchtest hier nur krampfhaft die Rechnung für den Kontrastdurchmesser niedermachen und da Du sie in ihrem Gültigkeitsbereich nicht wiederlegen kannst müssen ständig Argumente herhalten für die der Kontrastdurchmesser überhaupt nicht gedacht ist wie harte Kontraste oder hier gerade die Fotografie mit ihren Möglichkeiten der Kontrastverstärkung.
Das ist alles krampfhaft an den Haaren herbeigezogen.
Sie wird wie Sven schon angesprochen hat nur allzu gerne aus Marketingargument zur Verkaufsförderung von Refraktoren missbraucht.
Ja da ist der Sven ein gebranntes Kind mit dieser fixen Idee, ist ne Reflexreaktion bei Ihm, alles dient ja nur dem Marketing, ja nee ist klar.
Ich bin enttäuscht das auch Du Dich auf dieses niedrige Niveau begibst und hier diese billige Polemik anbringst.
Ich kenne und schätze Dich eigentlich als sehr sachlich und objektiv.
Wenn Du Dir die Sache noch mal in Ruhe überlegst wirst Du feststellen das der Kontrastdurchmesser eher ein Argument für den Spiegel als für den Refraktor ist da er besagt das ein niedrig Obstruiertes und preiswertes Spiegelteleskop nur wenig mehr Öffnung benötigt um mit einem sehr teuren APO mithalten zu können.
Aber was rede ich das hatte Tommy ja schon erwähnt.
Grüße Gerd
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