• Sperrungen von Accounts auf Grund einer Fehlfunktion

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    Die Moderation

SpaceX zum Mars

Naja, ihre Ziele für den Test haben sie erreicht.
Das glaube ich jetzt nicht, dass sie die Ziele für den Test erreicht haben. Die Ziele waren eine kontrollierte Wasserung des Boosters im Golf von Mexiko und eine dreiviertel Erdumkreisung des Starships gefolgt von einem Wiedereintritt und einer kontrollierten Wasserung im Zielgebiet bei Hawaii.
Im den Livestreams gibt es viel Bla-Bla zu hören dass es das Ziel es war, den Startplatz nicht zu zerstören. Das war aber nur eines von vielen Zielen.
 
Im den Livestreams gibt es viel Bla-Bla zu hören dass es das Ziel es war, den Startplatz nicht zu zerstören. Das war aber nur eines von vielen Zielen.
Wobei das schon zuvor so kommuniziert wurde.
Natürlich haben sich alle mehr erhofft, aber so ist das nun mal mit Prototypen und Testflügen. Und mit Sicherheit haben sie wertvolle Daten. Max-Q wurde überschritten, und das thermal environment bei den 33 Treibwerken kennt man jetzt auch besser. Genauso Parameter für die Lageregelung, und sicher noch 1000 andere Sachen. Aber klar, weiter nach oben kommen wäre schon schön gewesen.
Falcon-1 war erst beim vierten Mal erfolgreich, und der Nachfolger Falcon-9 fliegt jetzt erfolgreich wie keine andere Rakete.

Das das auch heute noch funktionieren kann, hat der Artemis Start neulich gezeigt. Kostet halt ein paar Dollar mehr, zumindest am Anfang.
Wenn Starship am Ende funktioniert, dann ist es das bessere, schnellere und billigere Konzept.
Wenn nicht, dann, und erst dann, wissen wir dass es so nicht gehen kann.
(Und im Gegensatz zu Artemis war Wernher von Braun auch pünktlich.)

Wenn morgen die Aktien Kurse fallen, und musk das Geld aus geht, wer baut da weiter?
SpaceX ist nicht an der Börse.
Und sie haben schon mindestens drei weitere Raketen fast fertig.

Gruss
Thorsten
 
Hm... Da ist schon ne Menge Dreck rumgeflogen...

Insgesamt, 3 Minuten, über maxQ hinaus, ich denke ?

CS Jörg
 
Wer eine andere (ziemlich gute) Perspektive vom Flug sehen will, hier:
Ausserdem auch "extreme emotion", ich finde es sympathisch bis lustig.
Die beiden sind "Feuer und Flamme", genau wie die Triebwerke.
Sieht man da vor allem in der Anfangsphase sehr gut.
Wesentlich besser als im SpaceX Livestream.

Der Typ ist übrigens auf dem DearMoon Flug gebucht!

Thorsten
 
Ich war erstaunt wie robust der Booster ist. Der Ausfall einzelne Triebwerke haben weder ein Feuerwerk zur Folge gehabt, noch haben sie sämtliche benachbarte Triebwerke in Mitleidenschaft gezogen. Auch die Belastungen der Pirouettenflugphase haben weder Booster noch Starship, noch Verbindung zerbrechen lassen.
Ich bin mal gespannt, was bei den Untersuchungen herauskommt und wie eine mögliche Lösung aussieht.

Daniel
 
Insgesamt, 3 Minuten, über maxQ hinaus, ich denke ?
maxQ wirklich erreicht?
Das Spaceshuttle erreichte maxQ nach 60s in 11000m Flughöhe.
Starship erreichte nach 60s 5000m und 676km/h. No Stress!
Saturn 5 erreichte maxQ nach 79s in 13400m Flughöhe.
Starship erreichte nach 79s 8000m und 840km/h. Nicht mal Überschall, No Stress!
für die Falcon 9 von Space X gelten die gleichen zwei Werte.

Credit: Max Q (Raumfahrtphysik) – Wikipedia

VG Frank
 
zerstört hat es den Startplatz nicht aber ungeschoren ist er auch nicht davon gekommen.
Das Fundament des Starttisches hat was abbekommen, dazu sind einige Tanks der Tankfarm beschädigt worden.
Schätze die Startanlage muss repariert und optimiert werden vor dem nächsten Startversuch, sieht nach viel Arbeit aus.

Hatte was gehört das an neuen Triebwerken (Raptor 2.5) gearbeitet wird und diese auch bereits in der Entwicklung weit fortgeschritten sind,
vielleicht kommen sie schon beim nächsten Flug zum Einsatz.

Bin sehr auf den nächsten Teststart gespannt, dann wieder mit Sekt und Lachsbrötchen :)
RoRo
 
Hallo!
Und mit Sicherheit haben sie wertvolle Daten.
Ja. Wobei man sich schon fragen kann, was für eine Bandbreite die Telemetrie hat und wieviele Sensoren an jedem einzelnen Triebwerk sitzen. Es sind einfach zu viele, um alle „vollständig zu verkabeln“.
Falcon-1 war erst beim vierten Mal erfolgreich, und der Nachfolger Falcon-9 fliegt jetzt erfolgreich wie keine andere Rakete.
Ja. Aber das waren/sind im Vergleich zu Starship und dem großen Booster natürlich Spielzeuge. So einfach skalieren lässt sich das nicht.
Wenn Starship am Ende funktioniert, dann ist es das bessere, schnellere und billigere Konzept.
Ja.
Wenn nicht, dann, und erst dann, wissen wir dass es so nicht gehen kann.
Das wird am Ende schon funktionieren, es besteht schliesslich aus „normaler“ Technik, die unter normalen Umständen beherrschbar ist. Aber bis es funktioniert wird noch sehr viel Geld in das Projekt fliessen.
(Und im Gegensatz zu Artemis war Wernher von Braun auch pünktlich.)
Weil der im Gegensatz zu allen vor und nach ihm ein unbegrenztes Budget hatte. Das gab es in der Geschichte bisher nur zweimal, nämlich beim Manhattan Projekt und bei Apollo. Vielleicht sehen wir sowas nochmal, wenn es um eine konkrete Asteroidenabwehr geht.
Aber es gibt Aktien, die man privat kaufen kann. Ein Börsengang ist geplant, aber mit dem warten sie besser, bis sie einen erfolgreichen Orbitalflug hinbekommen haben.
Und sie haben schon mindestens drei weitere Raketen fast fertig.
Das bedeutet also noch 3 mal 3 Minuten Flugzeit ;)

Grüße
Maximilian


PS: Und im übrigen bleibe ich dabei, was ich vor zwei (?) Jahren bei den Starship Testflügen schon geschrieben habe: Bevor sie solche Großversuche machen müssen sie ihr Triebwerk erst fertig entwickelt haben. Fünf (oder 6 oder 7) Ausfälle bei 33 Triebwerken sind viel zu viele. Das bedeutet, dass beim Starship, hätte es sich denn vom Booster getrennt, (statistisch) auch eines oder zwei nicht funktioniert hätten. Damit hätte es seine Aufgabe nicht erfüllen können. Was haben die Triebwerksentwickler in den letzten zwei Jahren gemacht?
 
Mein Tip:

Beim nächsten Mal kriegen sie die Flugbahn hin, der Wiedereintritt klappt nicht,
beim 3. Flug platscht alles wo es soll ins Wasser,
und die vierte Rakete räumt den Startplatz ab.

CS Jörg
 
PS: Und im übrigen bleibe ich dabei, was ich vor zwei (?) Jahren bei den Starship Testflügen schon geschrieben habe: Bevor sie solche Großversuche machen müssen sie ihr Triebwerk erst fertig entwickelt haben. Fünf (oder 6 oder 7) Ausfälle bei 33 Triebwerken sind viel zu viele. Das bedeutet, dass beim Starship, hätte es sich denn vom Booster getrennt, (statistisch) auch eines oder zwei nicht funktioniert hätten. Damit hätte es seine Aufgabe nicht erfüllen können. Was haben die Triebwerksentwickler in den letzten zwei Jahren gemacht?
Fully agree.
Wobei auch die entfernte Möglichkeit besteht, dass die Triebwerke und Leitungen beim Start durch die rumfliegenden Brocken beschädigt worden sind.

Jonathan McDowell fasst es recht gut zusammen:
Starship: good start overall, but some concerns IMO:
- Can Raptor be made more reliable? Too many outages
- Significant launch mount damage, may need rethink
- Stage separation system: can it be made to work or do they have to fall back to something more conventional?
All TBD

Grüssle
Thorsten
 
Hallo!

Hier ist eine (wie ich finde) ganz gute Zusammenfassung: SpaceX Successfully Launches Starship But Causes Big Damage to the Pad. Explodes Minutes After!
Man sieht enorme Schäden unter der Startrampe. Das können sie so nicht lassen, da ist ein „major redesign“ notwendig. Ein tiefer Flammenkanal wie bei allen anderen Startrampen auch. Bis sie das umgebaut haben werden Monate vergehen (sie müssen es zweimal machen, in Cape Kennedy auch!). Hoffentlich nutzen sie die Zeit, um ihre Triebwerksprobleme zu lösen. Sonst wird das nichts.

Grüße
Maximilian

PS: In einem anderen Internetforum habe ich diesen Tip für SpaceX gelesen, dem ich mich anschliessen möchte: „Look for a manufactururer of explosive bolts that actually explode!“. Dem will ich mich anschliessen. Ich glaube nämlich immer noch, dass die Stufentrennung versagt hat.
 
Hier ist eine (wie ich finde) ganz gute Zusammenfassung
Yupp, der trifft es sehr gut.
Was mich auch schon von der aller ersten Sekunde an als ich das gesehen hatte wunderte ist, dass die die Tankfarm dermaßen dicht an die Startrampe rangebaut haben. Das ist wirklich fahrlässig.

PS: In einem anderen Internetforum habe ich diesen Tip für SpaceX gelesen, dem ich mich anschliessen möchte: „Look for a manufactururer of explosive bolts that actually explode!“. Dem will ich mich anschliessen. Ich glaube nämlich immer noch, dass die Stufentrennung versagt hat.
Der Zeitpunkt als das Ding anfing sich zu drehen war mMn zu früh, aber dafür war der Sauerstoff Tank schon fast leer.
Vielleicht wollten sie tatsächlich eine "manuelle" Trennung erreichen, und haben es dann nach drei Purzelbäumen schliesslich aufgegeben.
Wird interessant sein das zu erfahren.

Gute Nacht
Thorsten
 
PS: In einem anderen Internetforum habe ich diesen Tip für SpaceX gelesen, dem ich mich anschliessen möchte: „Look for a manufactururer of explosive bolts that actually explode!“. Dem will ich mich anschliessen. Ich glaube nämlich immer noch, dass die Stufentrennung versagt hat.
Das wird höchstwahrscheinlich nicht passieren, da das komplette System auf schnelle Tournarounds ausgelegt werden soll. Das Ziel ist (irgendwann) innerhalb von Stunden ein Starship wieder starten lassen zu können. Explosive Bolzen, welche nach jedem Start gewechselt werden müssen, würde dieser Philosophie nicht entsprechen. Ist auch bei Falcon 9 so, da kommt entweder ein mechanisches, oder hydraulisches System zum Einsatz (weiß ich nicht mehr genau).
 
innerhalb von Stunden ein Starship wieder starten lassen zu können.
Hoffentlich nicht! Da werden jedes Mal ca. 6000t Methan und oxy in die Atmosphäre, speziell in die Stratosphäre gebracht! Was nützt die Besiedlung des Mars, auch die Erdatmosphäre ist schützenswert! Da wird von Klima Erwärmung gepredigt und hier wird Methan, weils billig ist, verwendet? Wem soll man noch glauben, wenn jeder macht was er will? Gasheizungen abwählen oder doch mit Methan heizen? Ich dachte musk ist der Zukunft aufgeschlossen? Da hätte ich Wasserstoff als Antrieb vermutet? Aber keine Pupsgase?!
VG Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Verbrennung von Methan mit LoX entsteht zunächst CO2 und Wasser. Bei einem Staship Start ca. 2700t CO2 und ca. 2200t Wasser (Quelle). Das macht die ganze Sache nicht besser aber ist um Größenordnungen unter der Schädlichkeit von Methan (nochmal: das macht es nicht besser, aber es sollte doch mit den tatsächlichen Gegebenheiten argumentiert werden bevor die Heugabel und Fackel geholt wird). Methan wurde gewählt, da dies auf dem Mars besser zu farmen/herzustellen ist. Außerdem ist geplant das Methan mithilfe eines Sabatier-Prozesses über das CO2 aus der Athmosphäre zu gewinnen (Vor allem weil dies dann auch auf dem Mars notwendig ist). Das generelle Emissionsproblem bleibt bis dahin natürlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!
Ich dachte musk ist der Zukunft aufgeschlossen? Da hätte ich Wasserstoff als Antrieb vermutet?
Und der Wasserstoff kommt in solchen Mengen wo her? Genau, der wird aus Methan gemacht unter Freisetzung von CO2. Bei uns übrigens auch, deswegen kann ich diese ganze Wasserstofflüge schon lange nicht mehr hören. Falls man sich mit der Thematik noch nicht beschäftigt hat: Es gibt bei YouTube ein paar sehr gute Videos von Harald Lesch (eine Kurzversion: Ist #Wasserstoff die Lösung? | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co #shorts) und auch Sabine Hossenfelder (Hydrogen Will Not Save Us. Here's Why.), und natürlich noch andere, die das sehr gut verständlich erklären.

Grüße
Maximilian
 
Hallo!
Das wird höchstwahrscheinlich nicht passieren, da das komplette System auf schnelle Tournarounds ausgelegt werden soll.
(Da ging es um Sprengbolzen zur Stufentrennung). Das war eher als Scherz gedacht in den Amerikanischen Foren. Die Stufentrennung wird sicher ohne „Verbrauchsmaterial“ wie Sprengbolzen funktionieren. Trotzdem sind die Muskschen Turnaroundzeiten natürlich reine Utopie. Ich arbeite in der Luftfahrt und selbst da bekommt man solche Zeiten kaum hin, alleine schon wegen des Tankvorgangs.

Aber natürlich würde es mich interessieren, warum sie das Starship nicht vom Booster trennen konnten. Das muß im Notfall auch blitzschnell „auf Knopdruck“ möglich sein, um die Besatzung im Fall einer katastrophalen Fehlfunktion des Boosters in Sicherheit bringen zu können. Da hätten sie gestern wenigstens die Chance wahrnehmen können einmal ihren „Abort“ Knopf zu testen. Dass die automatische Stufentrennung bei dem alles andere als nominellen Flugverlauf, immerhin fehlten etwa 20% Schub durch die 5-7 ausgefallenen Triebwerke, nicht ausgelöst wurde, könnte ich noch nachvollziehen. Sie hätten wenigstens noch die Stufen trennen können und sehen, ob die Triebwerke des Starships alle zünden. Sprengen hätten sie es danach trotzdem müssen, denn es war sicher weit weg von der vorgesehenen Flugbahn.

Grüße
Maximilian
 
Methan wurde gewählt, da dies auf dem Mars besser zu farmen/herzustellen ist. Mit Wasserstoff wirds dort schwer.
Das wird immer so kolportiert, kann aber eigentlich nicht wirklich stimmen.
Denn das H im CH4 muss ja auch irgendwo herkommen.
Ich denke der Hauptgrund ist das große Volumen das Wasserstoff braucht (=> VIEL größere Raketen) sowie die Schwierigkeit des Handlings insbesondere bei den ultratiefen Temperaturen. Das Zeugs muss ja einige Monate in den Tanks bleiben, damit nach der langen Reise für die Landung auf dem Mars noch was übrig ist.

Und der Wasserstoff kommt in solchen Mengen wo her? Genau, der wird aus Methan gemacht unter Freisetzung von CO2.
Das ist eine Frage der Zeit. In 10, spätestens 20 Jahren kommt der nahezu vollständig aus Wasserspaltung. Eine andere Frage ist natürlich, wieviel es davon geben wird und wofür er dann verwendet wird (Spoiler: Stahlherstellung: ja, Raumfahrt: vielleicht, Autos oder Heizungen: nein).

Aber natürlich würde es mich interessieren, warum sie das Starship nicht vom Booster trennen konnten. [...] Da hätten sie gestern wenigstens die Chance wahrnehmen können einmal ihren „Abort“ Knopf zu testen [...] und sehen, ob die Triebwerke des Starships alle zünden.
Oh ja, das würde mich auch brennend interessieren. Ich habe den Verdacht, dass sie genau das machen wollten (daher der dreifache Salto), aber dass die Stufentrennung aus irgendeinem Grund nicht geklappt hat. Das wäre echt cool gewesen.

Gruss
Thorsten
 
Hallo!
Das ist eine Frage der Zeit. In 10, spätestens 20 Jahren kommt der nahezu vollständig aus Wasserspaltung.
Ja, bestimmt. Wobei das beim aktuellen Energiemix auch wieder auf die Freisetzung von CO2 hinausläuft - sowohl in den USA als auch bei uns wird über 50% des Stroms aus fossilen Brennstoffen gewonnen, bei uns nach der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke und der mehr als zögerlichen Erschliessung von eneuerbaren Energiequellen sogar wieder mit zunehmender Tendenz. Deswegen spielt es im Moment kaum eine Rolle, ob SpaceX seine Raketen mit Wasserstoff oder Methan antreibt.

Grüße
Maximilian
 
Ja, bestimmt. Wobei das beim aktuellen Energiemix auch wieder auf die Freisetzung von CO2 hinausläuft
Es ist natürlich Voraussetzung, dass in 10-20 Jahren auch die allermeiste Energie aus EE kommt. Sonst macht es keinen Sinn, Wasserstoff nicht aus Methan herzustellen. In der öffentlichen Diskussion wird oft die korrekte Reihenfolge übersehen bzw vergessen:
  1. Erneuerbare Energien ausbauen (sind wir fleißig dabei)
  2. Kurzzeitspeicher ausbauen (fängt schon so langsam an)
  3. Langzeitspeicher incl. Wasserstoff ausbauen (kann noch ein bisschen warten)
Wenn 2. bzw 3. angegangen werden heißt das aber nicht, dass 1. schon fertig ist. Im Gegenteil, mehr EE werden dafür benötigt.

Deswegen spielt es im Moment kaum eine Rolle, ob SpaceX seine Raketen mit Wasserstoff oder Methan antreibt.
Wobei "momentan" (=2023++) der Energieverbrauch/Umweltverschmutzung der Raumfahrt im globalen Maßstab generell "kaum eine Rolle" spielt.

Gruss
Thorsten
 
Hallo!
Wobei "momentan" (=2023++) der Energieverbrauch/Umweltverschmutzung der Raumfahrt im globalen Maßstab generell "kaum eine Rolle" spielt.
Im Moment ist das so (wenn man von der Verschandelung des Sternenhimmels durch Satellitenschwärme absieht, die für mich eine der größten Umweltverschmutzungen überhaupt darstellen). Wenn es aber nach den Plänen von Elon Musk geht und irgendwann im Halbstundentakt Starships in Richtung Mars abbehen - sein Ziel ist es ja, eine Million Menschen auf dem Mars auszusiedeln - dann wird die Raumfahrt der größte einzelne Energieverbraucher und Umweltverschmutzer auf diesem Planeten sein.

Und bezüglich des Testfluges: In einem Englischen Forum habe ich vorhin diesen schönen Satz gelesen: „It's obvious that they need to start building a flame trench, or the next launch will build it for them.“ Nachdem ich einige Bilder angeschaut habe kann ich dem nur zustimmen. Wenn sie Pech haben, dann hat der Start gestern sogar die Fundamente des großen Turms beschädigt. SpaceX hat ja inzwischen viel Erfahrung mit Raketenstarts im Allgemeinen und mit Raptor Triebwerken im Speziellen. Dass sie sich bezüglich deren Zerstörungskraft so verschätzen konnten wundert mich sehr. Jeder andere große Startturm, wirklich jeder, überall!, hat Flammenabweiser und „Wasserfälle“ - wie konnten die glauben, dass die größte Rakete der Welt das nicht nötig hat?

Grüße
Maximilian
 
Dass sie sich bezüglich deren Zerstörungskraft so verschätzen konnten wundert mich sehr. Jeder andere große Startturm, wirklich jeder, überall!, hat Flammenabweiser und „Wasserfälle“ - wie konnten die glauben, dass die größte Rakete der Welt das nicht nötig hat?

Grüße
Maximilian
Hi,
Ich vermute mal, das sie da an der falschen Stelle gespart haben. Nach dem Motto, "wird schon gut gehen". :sneaky:
 
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