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Starlink-Satelliten

Dysnomia

Mitglied
Der Start des 4. Bündels ist auf Mittwoch 29. Januar um 15:06 Uhr verschoben worden. Übrigens enthält das neue Paket der elonschen MuskSats diesmal keinen Darksat!

Der Tweet-Fred hätte von mir sein können und richtet sich an alle Elon Musk Tesla SpaceX Starlink Fanboys. :ROFLMAO:
 
Zuletzt bearbeitet:

MiMeDo

Mitglied
Stimmt. (Bezieht sich auf den vorletzten Beitrag.)

Den Punkt (Kollisionen) habe ich im letzten Beitrag absichtlich weggelassen,
denn das lässt sich nicht in zwei Sätzen abhandeln.
Generell kann man sagen, dass die niedrigen Orbits von Starlink viel sicherer sind als die etwas höheren wo diese mögliche Kollision stattfinden wird (oder nicht). Einfach weil im niedrigeren Orbit die Verweildauer von Satelliten und Schrott nur wenige Jahre beträgt, während weiter oben es hunderte oder tausende Jahre sind. Ein Grund mehr, Starlink so tief fliegen zu lassen. (Ich glaube das wurde in dem Thread hier schon ausgiebig behandelt.) Und ein Grund mehr, auf die korrekte Entsorgung von Satelliten zu achten. SpaceX ist da im Vergleich zu anderen Launch-Providern vorbildlich, alle Oberstufen werden nach Erfüllung der Mission deorbitiert.

Die potentiellen Crasher sind beides alte Satelliten (von 1967 und 1983), also aus einer Zeit in der man das mit dem Weltraumschrott noch nicht so ernst nahm. Tun viele allerdings auch heute noch nicht, ausser Reden passiert noch nicht allzuviel. Vielleicht hilft das "Event" ein bisschen, die Sensibilität für das Thema bei allen Satellitenbetreibern zu erhöhen.

Ob die Massnahmen von SpaceX funktionieren, darüber wird viel simuliert, berechnet, spekuliert, philosophiert und auch polemisiert. Musk scheint seinen Leuten zu vertrauen, denn wie schon oben gesagt, er selber wäre der erste Dumme wenn es eine Massenkarambolage gäbe. Letzlich zeigt die Zukunft was passiert.

Gruss
Thorsten
 



Du gehörst wahrscheinlich auch zu jenen Musk-Fanboys die ständig propagieren, dass wir Teleskope in den Erdorbit verlagern müssen. Dann will ich mal sehen, wie man das ELT nach oben bringen könnte. Ich glaube da reicht Starship nicht aus. ;) Mit moderner Adaptiver Optik sind Weltraumteleskope für den optischen Bereich eigentlich obsolet außer, man möchte sehr sehr lange eien Stelle des Himmels belichten. Interessanter sind da Teleskope fpr den fernen Infrarotbereich, Röntgen, Gamma und UV.

Die Beispiele HST und JWST beweisen, dass die Entwicklung und vor allem der Test dieser Systeme lange dauert und vor allem sehr sehr teuer ist. Der Start so eienes Geräts in den Orbit ist da noch das geringste Problem.
Tatsächlich ist es viel einfacher große Teleskope im Weltraum zu bauen, da die Mechanik nicht gegen die Erdanziehung ankämpfen muss. Sobald der Zugang zum All sehr viel billiger und routinierter erfolgt, wird man Teleskope weit größer als das EELT im Weltraum bauen können. Das Hauptproblem ist ja derzeit das man nur unfassbar komplexe und teure Komplettsysteme auf ebenso teuren Raketen hoch schickt. Sobald man das ganze aus Einzelteilen zusammen baut wird es viel einfacher und günstiger. Mit Starship soll der Preis pro Tonne auf unter 20.000 USD fallen.

Adaptive Optik ist natürlich eine tolle Sache aber gerade im spannenden Feld der Suche nach erdähnlichen Exoplaneten und ihrer direkten spektroskopischen Untersuchung auf Biosignaturen wird man um Weltraum Teleskope nicht umhin kommen. Das Kontrast Verhältnis das man z.b. bei einem entsprechenden Coronagraphen benötigt, ist auch mit adaptiver Optik innerhalb der Atmosphäre praktisch nicht zu erreichen. Außerdem erreicht auch die beste adaptive Optik ihre Leistung nur in einem extrem kleinen Geschichtsfeld. Möchte man die Schärfe über große Felder erreichen, führt kein Weg am Weltraumteleskop vorbei.
Ich persönlich glaube nicht das nach dem EELT ein noch größeres bodengestütztes Teleskop gebaut werden wird (OK, vielleicht bauen die Chinesen noch ein sehr großes um Nummer 1 zu sein..). Die Zukunft gehört großen Weltraumteleskopen und optischen Interferometern im All.

LG Marcel
 

MiMeDo

Mitglied
Scheint nochmal gut gegangen zu sein.
 

joetaiga

Mitglied
Nochmal...ja. Die defekten Satelliten auf niedrigen Bahnen erledigen sich von selbst nach ein paar Jahren. Die auf höheren LEO Bahnen nicht. Das Risiko steigt immer mehr und ich frage mich, warum man das ohne not eingeht. Irgendwann wird es krachen. Ist nur die Frage wann. Der intelligenteste Ausweichweichmechanismus bringt nichts, wenn er kaputt ist.

Ich bin mittlerweile allerdings optimistisch, dass Starlink nicht den katastrophalen Einfluss auf mein Hobby haben wird. Pretty Pictures wird man weiterhin machen können und so extrem hell werden die nicht, wenn sie mal auf ihren Bahnen sind. Sehen wird man das allerdings schon.

Fragt sich nur, was die anderen Betreiber für Satelliten in ihren Konstellationen haben werden. Die Starlinks sind recht klein. Da sind ja einige Kandidaten auf der Lauer, die nicht dafür bekannt sind auf irgendwas irgendwie Rücksicht zu nehmen.

Es bleibt spannend...
 

Mikoka

Mitglied
Ja,ja. Wie heißt es so schön:
"Lächle und sei froh, es hätte schlimmer kommen können. Ich lächelte, war froh und es kam ......."
Gruß Michael
 

AntonBoettcher

Mitglied
Hallo,

habe bei Calsky gesehen dass die Ersten keine Lust mehr haben im Gänsemarsch zu fliegen.
Um den 15. 16. Februar +- 1Tag klinken die sich aus und fliegen hoffendlich dem Verursacher
auf den Kopf.

Gruß Anton.
 

Sommerdreieck

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Hallo,
ich denke die Masse an Satelliten wird uns Astrofotografen in Zukunft schon ärgern.
Das Bild habe ich am Wochenende gemacht - 240 Sekunden Belichtungszeit !!!

Gruß
Frank
 

Anhänge

MiMeDo

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Es gibt sowas wie 'ne Zusammenfassung von dem Beinahecrash:

Der Vorbeiflugabstand war wohl 18 Meter, gemessen von Schwerpunkt zu Schwerpunkt.
D.h. die tatsächliche Lücke zwischen den beiden Satelliten war noch ein bisschen kleiner.

Wäre jetzt interessant zu wissen, wie oft sowas so vorkommt,
oder ob es ne Art "Rangliste" gibt für enge Begegnungen.

Platz eins belegen sicher Iridium 33 und Kosmos 2251,
was kommt dann danach?

Gruss
Thorsten
 

Dysnomia

Mitglied
Heute Nacht wurden die 34 ersten Satelliten des OneWeb Satellitenverbandes vom Cosmodrome Baikonur aus gestartet. Derweilen steht Starlink kurz vor Börsenstart. Der 4. Bunch ist dann ab dem 13. Februar wieder gut am Morgenhimmel zu sehen.

 

halbetzen

Mitglied
Heute wurde ich zur Rede gestellt, denn ich habe einen einschlägigien Aufkleber auf meinem Auto.
Was ich denn hätte, die roten und weißen Blinklichter von den Windrädern würden doch abgeschaltet werden. Und ich sollte mal besser vor der eigenen Tür kehren, denn ich hätte ja einen gelben Aufkleber auf der Windschutzscheibe, da wäre ich ja wohl die Umweltsau...
Wir haben hier eine Ladesäule am Rathaus, an der oft Autos der Firma T zum Aufladen stehen und ziemlich nahe daneben habe ich mein Auto geparkt.
 

anco1976

Mitglied
Klink ja alles ziemlich konfus!? Der Blödmann hätte auch gleich die Frage nach dem Sinn des Universums stellen können.
Er hat es also nicht verstanden oder weis überhaupt nicht, um was es geht. Scheint ein generelles Gesellschaftsproblem zu sein.
"Ich habe keine Ahnung von nichts, aber zu allem eine Meinung und die ist so und du hast unrecht!!!"
 

halbetzen

Mitglied
Von den Starlink-Satelliten hatte der gute Mann noch nichts gehört, nur von den Blinklichtern auf den Windrädern, die ja nun auch durch die Nachrichten gingen. Und meine gelbe Plakette ist die für Frankreich, für Paris. Die grüne daneben hat ja jeder, die ist doch normal. Aber mit dem Auto nach Frankreich, das machen doch wirklich nur Umweltsäue (da fliegt man doch ganz bequem in einer knappen Stunde hin....).
 

Dysnomia

Mitglied
Meine Erfabrung ist, dass es den meisten Menschen (vor allem Städter) die Zerstörung des Nachthimmels egel ist wenn man sie darauf anspricht auf z.B. Lichtverschmutzung. Obwohl viele aber auch ein Problem sehen dank der Berichte in den Medien aus den letzten Jahren. Die meisten haben aber von Starlink & Co. vielleicht mal was am Rande oder überhaupt nix gehört.

Mit den meisten Jugendlichen brauchts du dich über Astronomie ebenfalls nicht unterhalten. Die kennen nur die bunten Bilder in den Dokumentationen im TV sowie die bunten Bilder in anderen Medien. Astronomie kommt im Schulalltag fast nie vor. Zumindest in meiner Schulzeit (Abi 99) war zumindest im naturwissenschaftlichen Unterricht die Himmelsbeobachtung mal ein Thema, vor allem im Wahlpflichtfach Astronomie in der Sek I hie rin Brandenburg.
 

P_E_T_E_R

Mitglied
Drei italienische Astronomen haben einen Artikel zu den erwarteten Auswirkungen von Satellitenflotten wie Starlink auf erdgebundene Astronomie verfasst:

Concerns about ground based astronomical observations: A step to Safeguard the Astronomical Sky

phys.org

Die Autoren gehen sogar soweit, der US FCC die rechtliche Befugnis für die Genehmigung der Starlink Starts wegen der weitreichenden und ungeprüften Auswirkungen abzusprechen:

The international astronomy community could "sue in court for lack of jurisdiction and jurisprudence of US FCC to authorize private not geostationary satellites over other states and nations." This calls into question the FCC's right to even authorize satellite constellations that travel over other nations.

Then there's the International Court of Justice (ICJ). The three authors say the international community could sue the US government at the ICJ "… to put on hold further Starlink launches to quantify the loss of public finances in damaging national and international astronomical projects."


Anscheinend ist den Autoren nicht klar, dass die Vereinigten Staaten den Internationalen Gerichtshof gar nicht anerkennen ...
 

Quasaro

Mitglied
Anscheinend ist den Autoren nicht klar, dass die Vereinigten Staaten den Internationalen Gerichtshof gar nicht anerkennen ...
Hallo,

zudem dürfte unter dem derzeitigen US-Präsidenten die ignorante Haltung in Bezug auf die astronomischen Implikationen der unseligen Starlinkproblematik eher noch gewachsen sein (ohne Aussicht auf Besserung), welch eine traurige Entwicklung. Würde mich auch nicht wundern, wenn wegen der Grenzmauer zu Mexico (und anderen unsinnnigen Projekten der aktuellen amerikanischen Präsidialadministration) auch noch das James Webb Space-Teleskop letztlich am Boden bleiben muss.

Gruß
Stefan
 

joetaiga

Mitglied
Meine Erfabrung ist, dass es den meisten Menschen (vor allem Städter) die Zerstörung des Nachthimmels egel ist wenn man sie darauf anspricht auf z.B. Lichtverschmutzung. Obwohl viele aber auch ein Problem sehen dank der Berichte in den Medien aus den letzten Jahren. Die meisten haben aber von Starlink & Co. vielleicht mal was am Rande oder überhaupt nix gehört.

Mit den meisten Jugendlichen brauchts du dich über Astronomie ebenfalls nicht unterhalten. Die kennen nur die bunten Bilder in den Dokumentationen im TV sowie die bunten Bilder in anderen Medien. Astronomie kommt im Schulalltag fast nie vor. Zumindest in meiner Schulzeit (Abi 99) war zumindest im naturwissenschaftlichen Unterricht die Himmelsbeobachtung mal ein Thema, vor allem im Wahlpflichtfach Astronomie in der Sek I hie rin Brandenburg.
9/10 Leute wissen nicht mal das Sterne andere Sonnen sind und was der Unterschied zwischen Planeten und Sternen ist. 3/4 haben in ihrem Leben noch nie nach oben geschaut. Da scheint tagsüber was, irgendwie sind da nachts Lichter und der Mond macht hat ein Gesicht und schaut zu uns runter. Wenn du zu jemand sagst, du betreibst Astrofotografie und zeigst ihm zur [zensiert]e ein total verwackeltes Bild, bei dem du mit der Hand 2-3 sek einfach in den Himmel gehalten hast, dann merkt das jeder zweite nicht und ist beeindruckt.

Was willste da machen?^^

Wie machen sich denn die OneWeb Satelliten? Ist ja nicht nur Starlink...
 

HerrHonk

Mitglied
Aufgrund der wahrscheinlich nicht mehr möglichen Astrofotografie wird doch jede Menge Kapital frei was ansonsten in die Anschaffung von Astrofotoequipment geflossen wäre.
Damit sollte sich doch ein SDS (Starlink Defense Sytem) etablieren lassen.
Wenn die das Recht haben uns den Mist vor die Nase zu kippen, haben wir schon lange das Recht den Dreck vom Himmel zu pusten ;)
 

Okke_Dillen

Mitglied
Moin,

danke für den Link, Peter! Allerdings,
Anscheinend ist den Autoren nicht klar, dass die Vereinigten Staaten den Internationalen Gerichtshof gar nicht anerkennen .
jede Wette, daß ihnen das so klar ist, wie es nur sein kann! ;)
Und aus GENAU DIESEM GRUND stecken sie den Kopf eben NICHT in den Sand und das ist gut so!
Angesichts des kontrarationalen Agitierens der US-Regierung muß noch viel mehr aufbegehrt werden.
Wer den Kopf in den Sand steckt, bekommt ihn bündig zum Boden abrasiert.

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren ;)

Wie machen sich denn die OneWeb Satelliten?
schau mal in den Buchungsplan von ARIANE 6, gleich der erste Eintrag (ff): Geplante Starts
Arianespace schläft entweder noch oder sieht nix, weil es den Kopf im Sand stecken hat.

Gruß
Okke
 
Drei italienische Astronomen haben einen Artikel zu den erwarteten Auswirkungen von Satellitenflotten wie Starlink auf erdgebundene Astronomie verfasst:

Concerns about ground based astronomical observations: A step to Safeguard the Astronomical Sky

phys.org

Die Autoren gehen sogar soweit, der US FCC die rechtliche Befugnis für die Genehmigung der Starlink Starts wegen der weitreichenden und ungeprüften Auswirkungen abzusprechen:

The international astronomy community could "sue in court for lack of jurisdiction and jurisprudence of US FCC to authorize private not geostationary satellites over other states and nations." This calls into question the FCC's right to even authorize satellite constellations that travel over other nations.

Then there's the International Court of Justice (ICJ). The three authors say the international community could sue the US government at the ICJ "… to put on hold further Starlink launches to quantify the loss of public finances in damaging national and international astronomical projects."


Anscheinend ist den Autoren nicht klar, dass die Vereinigten Staaten den Internationalen Gerichtshof gar nicht anerkennen ...
Offensichtlich ist den Autoren auch nicht klar das es keine Hoheitsrechte im Weltraum über anderen Staaten gibt. Der Weltraumvertrag, der von fast allen Staaten der Erde ratifiziert wurde, verbietet dies explizit.
Übrigens gäbe es dann keine Satelliten mehr im LEO, denn dort überfliegt man ständig andere Staaten. Wird alles niemals passieren und das würde auch sehr viel mehr Schaden als Nutzen. Plötzlich könnte jedes Land anderen Staaten praktisch den Zugang zum Weltraum verwehren.

Warum es juristisch einen Unterschied machen sollte wenn es um geostationäre Satelliten geht, die ja allesamt über nicht raumfahrenden Nationen stationiert sind, erschließt sich aber nicht mal innerhalb dieser Denke.

Gibt es eigentlich schon Stellungnahmen zu dem hab europäischen one Web Projekt? Dort sind ja auch die ersten Satelliten gestartet.

VG Marcel
 

Dysnomia

Mitglied
Es geht darum, dass man nicht unkontrolliert Satelliten in den Orbit schicken sollte und diesen dann zugemüllt wird, vor allem wenn dadurch die Forschung behindert wird. Aber ich weiß ja, dass du das anders siehst oder auch andere SpaceX Fanboys, die von Städten auf dem Mars träumen.

Natürlich werden auch andere Satellitenkonstellationen kritisch betrachtet wie OneWeb. Die Helligkeit dieses Satellitenverbandes wird bei rund 8 mag liegen. Da überrascht es doch, warum die dinger dann so hell sind. Ob Elon Musk die Musksats eigenhändig poliert, damit er sich drin spiegeln kann? :ROFLMAO:

Ich kann dir aber einen Rat geben, demnächst Starlink Aktien zu zeichnen. Der Kurs der Aktien wird wahrscheinlich ebenfalls ansteigen parallel zum Satellitenschrott im LEO.

 
Es geht darum, dass man nicht unkontrolliert Satelliten in den Orbit schicken sollte und diesen dann zugemüllt wird, vor allem wenn dadurch die Forschung behindert wird. Aber ich weiß ja, dass du das anders siehst oder auch andere SpaceX Fanboys, die von Städten auf dem Mars träumen.

Natürlich werden auch andere Satellitenkonstellationen kritisch betrachtet wie OneWeb. Die Helligkeit dieses Satellitenverbandes wird bei rund 8 mag liegen. Da überrascht es doch, warum die dinger dann so hell sind. Ob Elon Musk die Musksats eigenhändig poliert, damit er sich drin spiegeln kann? :ROFLMAO:

Ich kann dir aber einen Rat geben, demnächst Starlink Aktien zu zeichnen. Der Kurs der Aktien wird wahrscheinlich ebenfalls ansteigen parallel zum Satellitenschrott im LEO.

Das ändert nichts daran das es völkerrechtlich für jedes Land der Erde erlaubt ist, ins All zu schießen was immer man will ohne jemand anderes um Erlaubnis zu fragen (mit Ausnahme von Kernwaffen, die sind explizit verboten). Das kann einem gefallen oder nicht, ist aber die Rechtslage.

Die Starlink IPO wird wohl erst in einigen Jahren sein. Aber wenn alles klappt wie geplant wird dies auf jeden Fall eine Gelddruck Maschine. Ich werde dort auf alle Fälle Aktien zeichnen. Ich vermute die entwickeln sich dann ähnlich wie Tesla 😉


VG Marcel
 

joetaiga

Mitglied
Was ist eigentlich aus dem Albedo-Feigenblatt geworden? Ihr wißt schon, der dunkle Alibi-Satellit. Gibt es da schon irgendwelche Ergebnisse? Oder hat man ihn nicht wiedergefunden ;)?

Gruß
Achim
Das weiß man erst wenn die in ihrem finalen Orbit sind. Solange sie dahin fliegen sind sie anders orientiert sodass hauptsächlich die Solarpanel für die rückstrahlung verantwortlich sind. Deswegen sind die auch so hell wenn sie noch im Verband sichtbar sind. Das liegt nicht nur an der niedrigeren Bahn.
 

Achim_B

Mitglied
Hallo joetaiga,
diese Infos sind mir hier schon das eine oder andere mal begegnet ;), trotzdem natürlich vielen Dank für Deine Antwort. Es gibt also noch keine Infos zur Wirksamkeit der Beschichtung. Aber vielleicht kannst Du mir sagen, wann das Teil den vorgesehenen Orbit erreicht haben wird? Das habe ich bisher nicht gefunden (oder aber übersehen).

Gruß
Achim
 

anco1976

Mitglied
Dann hoffe ich mal, das es da oben schnell knallt, und die Aktien von Mr. Murks nur noch Altpapier sind und er zum meist gesuchtesten und Menschen diesen Jahrhunderts wird!!! Aber dann sitzt er schon auf den Mars :) und ich hoffe, ohne Rückticket, denn den braucht keiner auf dieser Erde!!! :ROFLMAO:
 
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