Starlink-Satelliten | Seite 22 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Starlink-Satelliten

joetaiga

Mitglied
Bald kommen noch mehr Satelliten, allerdings für ein anderes Netzwerk:

The FCC has approved Amazon's Kuiper constellation of 3,200 satellites in LEO. The company told the commission that broadband services will begin "once the first 578 satellites are launched."

Quelle: https://twitter.com/joroulette/status/1288951949988167680

Thomas

Die fliegen um die 600km hoch. Starlinks auf dieser Höhe kann man zumindest mit bloßem Auge auf keinen Fall sehen. Bleibt die Frage, wie groß die sind, wie sie orientiert sind und wieviel sie zurück strahlen.

Im Gegensatz zu Starlink ist Amazon auf jeden Fall bekannt, welche Auswirkungen ihre Dinger haben. Wenn die genauso hell sind, wie Starlinks auf niedrigeren Bahnen wäre das das Zeichen, dass es denen komplett egal ist. Bei Amazon kann man wenigstens besser mit dem Geldbeutel Feedback geben.

Btw...ist die FCC nicht eine rein amerkanische Organisation?

Leider hatte ich noch nie das Vergnügen einer von den Dingern in einem Frame zu haben, wo ich absolut sicher bin, dass es einer ist. Die müssen schon auf dem Level von einem Passagierflugzeug sein, damit man sie nicht raus bekommt. Selbst die bekommt man weg, allerdings merkt man das dann im Resultat. Ich habe allerdings noch nie probiert, ob es wirklich auf die Qualität durchschlägt, wenn das Bild fertig bearbeitet ist. Den Frame rauswerfen ist einfacher.

Dass das Zeug irgendwann miteinander zusammen stößt, halte ich für unwahrscheinlich. Der Orbit ist ja dreidimensional. Die können sich auf Schalenorbits gut aus dem Weg gehen.

CS Joachim
 

Maiko

Mitglied
irgendwie ist der Weltraum, vA der unmittelbare recht rechtsfrei/rechtsarm, das ist das Problem,,, und die Lobby der (Amateur-) Astronomen ist recht überschaubar,,,

CS, Maiko
 
Was ich mich frage >> wie kann es sein das die FCC das für die ganze Welt entscheidet?
>>>>> vorallem ohne MICH zu fragen!! ;-)
Wen die DE-Regierung das z.B. untersagen würde?

Die FCC entscheidet über die Vergabe von Frequenzen zur Verwendung in den USA. Weder hat die FCC eine Jurisdiktion über den Weltraum, noch die deutsche Regierung und DU auch nicht 😉. Dies ist nun mal Völkerrecht. Der Weltraum gehört jedem und deshalb kann dort auch jeder tun was er will (außer Territorium besetzen oder Atomwaffen stationieren) 😉
 

Astrovi

Mitglied
Heute am 7.8.20 wurden 57 Starlinks mit dem Sonnenschutzschirm losgelassen. Hoffentlich funktioniert er besser als erwartet .
 

ThN

Mitglied
Von Jonathan McDowell @planet4589 bei twitter kam folgender Tweet:

Starlink 42 reentered over the Azores at 0836 UTC Sep 16. Starlink 35. 36, 37, 69 and 78 also reentered on Sep 15 and 16. It's really raining Starlinks! Of the V0.9 batch, 26 remain operating, 26 deorbited, and 8 decaying.

Das ist ne ziemliche Ausfallquote, wie mir scheint.

Thomas
 

Hoschie

Mitglied
Das ist ne ziemliche Ausfallquote, wie mir scheint.

Scheint ja so ausgelegt zu sein. Sind ja wahrscheinlich schon über ein Jahr alt. Da Musk U50 ist, ist er genau wie ich ein Konsumkrüppel, wie mein ehemaliger Musiklehrer das auszudrücken pflegte: Wegschmeissen und einfach neu kaufen, normal, nicht weiter drüber nachdenken.

Apropos denken - gibt es da eigentlich irgendwelche Bedenken wegen Verschmutzung der Exo-/Tropo-/Atmosphäre? Ich meine, die Physik ist noch nicht sonderlich gut verstanden - man weiss dass die Luft da oben dünn ist, sehr dünn. In so einem Satelliten befinden sich Materialien, die auf einem Meteoriten vielleicht nicht unbedingt so häufig vorkommen.

CS Hoschie
 

Optikus

Mitglied
Von Jonathan McDowell @planet4589 bei twitter kam folgender Tweet:

Starlink 42 reentered over the Azores at 0836 UTC Sep 16. Starlink 35. 36, 37, 69 and 78 also reentered on Sep 15 and 16. It's really raining Starlinks! Of the V0.9 batch, 26 remain operating, 26 deorbited, and 8 decaying.

Das ist ne ziemliche Ausfallquote, wie mir scheint.

Thomas

Moin,

wobei die ersten Batches wohl mehr oder weniger Testexemplare waren, die ohnedies nicht für eine längere Lebensdauer ausgelegt waren.

CS
Jörg
 

MiMeDo

Mitglied
Ja, das sehe ich auch so. Die "Version 0.9" wird durch bessere (und weniger reflekierende) ersetzt.

Die Verschmutzung dürfte sich in Grenzen halten.
Irgendwo (nur so zum Vergleich der Grössenordnungen) habe ich mal gelesen, dass auf dem Grund von allen Weltmeeren rund eine Million (oder waren's drei Millionen?) Schiffswracks liegen. Deren Beitrag zur Gesamtverschmutzung scheint mir eher gering bisher, da gibt es viel schlimmere Quellen.

Die "Materialien" in solchen Satelliten, wenn sie denn tatsächlich in der Atmosphäre bleiben, sind auch nicht so superexotisch. Die oxidieren zu irgendwelchen Mineralen (Feinstaub) die dann auch nicht böser sind als Wüstenstaub aus der Sahara. (Meine Meinung, keine fundierte Quelle dazu.) Und die Gesamtmenge ist verschwindend gering im Vergleich zum natürlichen Meteoritenregen (zu messen in Tonnen pro Tag).

Gruss
Thorsten

PS: Heute Abend startet die nächste Fuhre.
 

Okke_Dillen

Mitglied
Moin,
Ja, tun sie. 90% der "Millionen" sind/waren aus Holz und deren Ladung+Besatzung zu 100% Rohstoff und Nahrung für die Organismen der Meere. Biologisch abbaubar. Erst die Wracks ab WK1 sind dann delikat.
Deren Beitrag zur Gesamtverschmutzung scheint mir eher gering bisher
"scheint" und "bisher" sind hier die Schlüsselbegriffe. Rost ist der Verzögerungsfaktor, der im Jetzt abläuft. Zur Einstimmung eine
Doku von arte:

die Gesamtmenge ist verschwindend gering im Vergleich zum natürlichen Meteoritenregen (zu messen in Tonnen pro Tag).
Ja, das ist richtig.

Tatsächlich dürften die Sonder- und Giftmüll-
"Entsorgungsinitiativen" eines großen, italienischen "Familienunternehmens" ein um Größenordnungen größeres Problem werden.

PS: Heute Abend startet die nächste Fuhre.
na toll... :rolleyes:

Clear Skies!
Okke
 

ThN

Mitglied
Es ist anscheinend nicht mehr so einfach, Satelliten in die Umlaufbahn zu transportieren sagt Rocket Lab's Chef Peter Beck:


Thomas
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo,

das hatte ich hier ja auch schon mehrmals erwähnt. Die Lichtverschmutzung durch die vielen Satelliten besorgt mich weniger, als die Möglichkeit des exponentiellen Anstiegs von Weltraumschrott. Da hilft auch das Abdunkeln der Starlink-Satelliten nicht!

Gruß

Heiko
 

Optikus

Mitglied
Moin,

zumal bei dem Starlink-Thema nicht erkennbar ist, ob da wirklich eine konsequente de-Orbit-Strategie vorhanden ist, also sichergestellt ist, dass die Sache nachhaltig betrieben wird. Die Satelliten sind ja nicht gerade langlebig. Wenn man sieht wie lange alte Raketenstufen da rumsausen, da sind noch Thor-Delta und andere Muster drunter, die schon ewig nicht mehr geflogen sind, dann denkt man eher dran dass es an der Zeit ist, da mal aufzuräumen. Und das sind ja nur identifizierbare größere Objekte. Das schreit ja nach einem Astro-Saugroboter...

CS
Jörg
 

Optikus

Mitglied
Moin,

ich bin da auch der Ansicht, dass das nichts aufregendes ist, zum einen gehört der Deorbit zum System, muss also auch getestet und ausgewertet werden, zudem dürften die Prototoypen nicht wirklich funktionsfähig im System sein. Insofern ist das nicht so unerwartet.

CS
Jörg
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo,

zumal ich glaube gelesen zu haben, daß erwartet wird, daß bis zu 5% der Satelliten am Ende der Nutzungsdauer nicht mehr funktionieren. Nicht unerwartet, denn das Konzept der Starlink Satelliten ist ja - viel und billig. Die späteren aus der Massenproduktion dann vielleicht sogar noch mehr als die ersten "handgebauten" Prototypen. Das heißt, diese sind eventuell nicht mehr kontrollierbar und akkumulieren sich, bis sie auf natürliche Weise deorbiten. Das kann dauern und bis dahin stellen sie eine Gefahr dar.

Gruß

Heiko

PS: Kollision von Iridium mit Kosmos2251 !!! - passt ja.
 
Zuletzt bearbeitet:

Optikus

Mitglied
Moin,

da bin ich auch gespannt. Ich könnte mir zwar vorstellen, dass SpaceX durchaus Ideen hat wie sie das nachhaltig gestalten, also vermeiden, dass "Leichen" oben bleiben, aber allein aufgrund der Anzahl wird das nicht oder nur schwer möglich sein. Ich denke der Einstieg in diese Megakonstallationen wird noch eine Menge neue Probleme aufwerfen. Allein die Prediktion wo der Punkt erreicht ist, an dem ein Satellit spätestens zu deorbitieren ist bevor er die Steuerfähigkeit verliert.

CS
Jörg
 

MiMeDo

Mitglied
Gute Nachrichten???
Weniger als 18 Monate nach ihrem Start werden die ersten 60 Prototypen des geplanten Satellitennetzwerkes bereits wieder zum Absturz gebracht.
Das waren doch die V0.9, oder nicht?
Die braucht man nicht mehr, weil sie nicht die Leistungsfähigkeit der V1.0 haben. Soviel ich weiss kein Interlink zwischen den Satelliten. Also warum nicht deorbitieren?

Genau genommen stören sie sogar, denn sie haben noch keine Maßnahmen zur Reduktion der Helligkeit und tragen letztlich nur zur Erhöhung der Kollisionsgefahr bei. Es ist also durchaus folgerichtig und verantwortungsvoll von SpaceX, die Dinger zu entfernen, bevor sie steuerungsunfähig werden.

Ich könnte mir zwar vorstellen, dass SpaceX durchaus Ideen hat wie sie das nachhaltig gestalten, also vermeiden, dass "Leichen" oben bleiben, aber allein aufgrund der Anzahl wird das nicht oder nur schwer möglich sein.
Das ist eigentlich kein Geheimnis. Die "Strategie" ist ganz einfach, dass die Bahnen so niedrig sind, dass da nix viel länger als 5 Jahre oben bleibt. Gilt auch für "Leichen" oder für Trümmer einer Kollision. Und das ist der grosse Unterschied von Starlink gegenüber vielen anderen Satelliten und Konstellationen. Insbesondere die sonnensynchronen Bahnen, die alle so zwischen 500 und 1000km Höhe über die Pole gehen, sind ein Problem. Über den Polen kreuzen sich alle Bahnen (da wird's richtig eng), und was da ist bleibt viele Jahrhunderte oben, auch Trümmerteile. SpaceX ist auch da verantwortungsvoll: keine Oberstufe von denen bleibt im Orbit. Die werden alle nach wenigen Stunden aktiv herunter geholt.

Und wenn das Starship mal fliegt, könnte man damit im Prinzip zumindest die grössten = gefährlichsten toten Satelliten aus den gefährlichsten Orbits entfernen. Zur Erinnerung: Starlink dient dazu, das Starship zu finanzieren.

Gruss
Thorsten
 

Optikus

Mitglied
Moin,

ideal wäre natürlich, wenn auch die Oberstufen irgendwann mal recycelt werden könnten - aber das ist nochmal was anderes als die Erststufen mit dem Reentry.

CS
Jörg
 

MiMeDo

Mitglied
Beim Starship ist ja genau das der Plan.
Wozu also jetzt verzetteln mit der Falcon-9?
In ein paar Jahren kommt die eh ins Museum.
 

Optikus

Mitglied
Moin,

na ja, ich denke das ist eine Kaliberfrage. Ich vergleiche mal das Thema Starship mit dem Shuttle. Das Shuttle konnte ja durchaus auch für das Aussetzen von Satelliten benutzt werden, dabei auch ziemliche Nutzlasten erreichen, das Starship in der "Cargo"-Version ist ja nochmal größer.

Da sich der Satellitenbau auf zunehmend kleinere Apparate fokussiert wird es nicht immer sinnig sein, so schwere Träger wie das Starship zu nutzen. Für große Erdbeobachtungssatelliten oder Missionen à la Cassini mit ein paar Tonnen Gewicht sieht das anders aus, aber für die heute üblichen Kaliber kann ich mir nicht vorstellen, dass die alle per Sammeltransport fliegen. Und selbst dann brauchen die Satelliten eigene Oberstufen um ihre Umlaufbahnen zu erreichen. Die Aufgabe bleibt also noch, es sei denn Starship spielt Flugzeugträger und sammelt die Teile wieder ein. Möglich ist viel bei SpaceX, letztlich sollte nur die Nutzlast da rumschwirren - und selbst die braucht eigentlich irgendwann eine Entsorgung.

CS
Jörg
 

MiMeDo

Mitglied
Wenn Starship so funktioniert wie geplant (und das ist durchaus möglich!), dann ist jeder Flug so billig im Vergleich zu ALLEN heutigen Raketen dass selbst Firmen wie RocketLab zittern müssen. Ausserdem gehört das Nachtanken zum Konzept, d.h. das Starship kann prinzipiell ALLE Bahnen erreichen. Es könnte z.B. in eine polare Bahn starten, dann nachtanken, und dann mit dem Delta-v von 6km/s etliche andere Inklinationen ansteuern und nach und nach zumindest die grossen Brocken dort einsammeln. Nach einigen Wochen und verbrauchtem Treibstoff ginge es dann wieder zurück zur Erde. Oder so ähnlich.

Gruss
Thorsten
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo Thorsten,

alle Bahnen die zueinander geneigt sind kreuzen sich 2 mal, nicht nur über dem Pol. Das sich das da summiert scheint uns nur aus unserer Perspektive so und weil wir vielleicht viele Satelliten in sonnensynchronen Bahnen haben. Für die Satellitenbahnen um eine Kugel (die Erde ist ja eine - so ungefähr wenigstens) ist der Pol kein ausgezeichneter Punkt.
Ich glaube auch nicht, daß man mit dem Starship auf Jagd nach ausgedienten Satelliten geht. Allein das deltaV zwischen den einzelnen Satelliten und die Masse des Starships verbieten das schon.
Ursprünglich wollte Starlink Satelliten in über 1000km aussetzen. Hat man das aufgegeben? Auch Satellitenbahnen unter 1000km können eine Lebensdauer von mehreren hundert Jahren haben. Erst unter 400/500 km wird das deutlich niedriger.
Man muß hier nicht die Werbetrommel für Elon Musk rühren.

Gruß

Heiko
 

Optikus

Mitglied
Moin,

sicher nicht, aber man muss abwarten was sich tut. Das Thema Reflexionen hat man aufgenommen. Manches andere wird man lernen und darauf reagieren.

Was mir bei SpaceX gefällt ist dass man einen viel geerdeteren Ansatz verfolgt als z.B. die staatlichen Agenturen deren Lernkurven nahezu infinitesimal flach sind, klar das ein kommerzielles Unterlehmen andere Ansätze verfolgt, aber ich sehe SpaceX nicht als "Antichrist" der Raumfahrt sondern als einen Player, der anders denkt, reagiert und viel flexibler auf Anforderungen eingeht als das bis dato irgendwo zu beobachten war.

Kann gut sein dass sich auch das Starlink Konzept fließend ändern, und ich denke das Thema mit dem Space Debris haben sie weit deutlicher vor Augen als die großen Agenturen wie Nasa, die Russen und Chinesen.

CS
Jörg
 

DocHighCo

Mitglied
Was mir bei SpaceX gefällt ist dass man einen viel geerdeteren Ansatz verfolgt als z.B. die staatlichen Agenturen deren Lernkurven nahezu infinitesimal flach sind, klar das ein kommerzielles Unterlehmen andere Ansätze verfolgt, aber ich sehe SpaceX nicht als "Antichrist" der Raumfahrt sondern als einen Player, der anders denkt, reagiert und viel flexibler auf Anforderungen eingeht als das bis dato irgendwo zu beobachten war.

Hallo Jörg,

ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zu Typen wie Musk. Ich weiß, daß es solche Typen wie E.Musk braucht, um Dinge unkonventionell voranzutreiben. Das schafft keine staatliche Agentur und kein investorkontrollierter Konzern. Von daher will ich ihn gar nicht abschaffen. Andererseit kennt er nur sich selbst und da treten die Interessen anderer in den Hintergrund. Man muß da aufpassen.
Das Problem wird kommen, wenn E.Musk die Kontrolle über SpaceX eines Tages an Investoren aus der Hand gibt - vielleicht geben muß. Da zählt dann nur noch der Quartalsabschluß und der Aktienkurs. Dann ist es vorbei mit der Herrlichkeit.

Gruß

Heiko
 

MiMeDo

Mitglied
Hallo Thorsten,

alle Bahnen die zueinander geneigt sind kreuzen sich 2 mal, nicht nur über dem Pol. Das sich das da summiert scheint uns nur aus unserer Perspektive so und weil wir vielleicht viele Satelliten in sonnensynchronen Bahnen haben. Für die Satellitenbahnen um eine Kugel (die Erde ist ja eine - so ungefähr wenigstens) ist der Pol kein ausgezeichneter Punkt.
Schon klar. Ich bezog mich auf "weil wir vielleicht viele Satelliten in sonnensynchronen Bahnen haben".

Ich glaube auch nicht, daß man mit dem Starship auf Jagd nach ausgedienten Satelliten geht. Allein das deltaV zwischen den einzelnen Satelliten und die Masse des Starships verbieten das schon.
Ich weiss es auch nicht, es ist einfach nur so eine Idee die ich vor kurzem hatte. Aber so abwegig ist das nicht, zumal wer wenn nicht SpaceX sollte ein enormes Interesse daran haben, dass der Orbit "sauber" bleibt?

Ursprünglich wollte Starlink Satelliten in über 1000km aussetzen. Hat man das aufgegeben? Auch Satellitenbahnen unter 1000km können eine Lebensdauer von mehreren hundert Jahren haben. Erst unter 400/500 km wird das deutlich niedriger.
Ja, das wurde aufgegeben. Genau aus den Gründen die du kritisierst.
Der Wikipedia-Artikel scheint mir mehr oder weniger auf dem neuesten Stand zu sein, da steht's gut beschrieben.

Man muß hier nicht die Werbetrommel für Elon Musk rühren.
Das ist nicht meine Absicht, aber wenn Meinungen aufgrund falscher oder unvollständiger Information entstehen, dann schreibe ich halt dagegen an.

Gruss
Thorsten
 

MiMeDo

Mitglied
ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zu Typen wie Musk...
Natürlich. Musk ist sicherlich ein Psychopath. Aber einer der endlich mal wieder Leben in die Bude bringt, und Optimismus, und ich bewundere seinen irrsinnig scharfen und vorurteilslosen Verstand. Und zumindest prinzipiell hat er keine bösartigen Absichten. Vielleicht bleibt ja am Ende wenigstens ein bisschen davon hängen.

Gruss
Thorsten
 
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