Starlink-Satelliten | Seite 23 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
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Starlink-Satelliten

Optikus

Mitglied
Heiko hat schon Recht, solche Typen können gefährlich sein.

Die Kunst besteht darin, das Geschäftsmodell so zu verankern, dass man es im Griff behält. Letztlich ist SpaceX Teil einer Public private Partnership, denn letztlich zahlt auch das Geschäftsmodell von SpaceX größtenteils der US-Haushalt.

Aber letztlich - und das ist wohl das Paradox dabei - braucht es Menschen wie Musk, Bezos, Branson und wie sie alle heißen, um das Rad weiter zu drehen. Die staatlichen Institutionen sind in ihren Systemen verhaftet und unbeweglich, nicht umsonst sind Organisationen wie CERN oder ESA supranational aufgestellt, damit sie Kontinuität wahren und ihrer Agenda folgen können, ohne ständigen Strömungswechseln der Tagespolitik ausgeliefert zu sein. Dass so etwas Früchte trägt hat man dieses Jahr wieder bei den Nobelpreisverleihungen gesehen.

Wenn wir uns zu einer galaktischen Zivilisation weiterentwickeln wollen was sicher das Fernziel aller Raumfahrt ist, müssen wir uns von technologieverwaltenden Krämerseelen wieder zu forschenden Menschen entwickeln.
Dass sich da langsam etwas tut sieht man an den wieder (!) zunehmenden Früchten der Grundlagenforschung, die wie ich finde lange Jahre in vielen Bereichen im Tiefschlaf war.

Alles hat zwei Seiten - und jeder Erfolg seinen Preis. Die Kunst besteht in der Balance, und die zu wahren ist eine gesellschaftliche und politische Aufgabe. Und nicht überall sind die Erwartungen dafür die besten.

CS
Jörg
 

MiMeDo

Mitglied
Hallo Andreas,

hm, ja, scheint so zu sein.
Nicht ganz einfach dazu solide Info zu finden. Gugl, gugl...

In diversen Blogs, z.T. 5 Jahre alt, stehen Dinge wie "nach Starlink-Starts wird die Stufe sich selbst überlassen und veglüht nach einigen Jahren" oder "in einem GTO Orbit wird kein Deorbit Burn gemacht, falls die Stufe dabei versehentlich explodiert". Insgesamt ist der Trend, dass die Stufen nach wenigen Jahren sich auf natürliche Weise selbst entsorgen.

Mein Eindruck dazu ist, dass wenn möglich, d.h. es sind Leistungsreserven vorhanden, dann wird deorbitiert, wenn nicht (z.B. Starlink fordert stets das Maximum was die Rakete hergibt), dann nicht. LEO ist im Prinzip kein Problem da natürliches Deorbit in wenigen Jahren, bei GTO hängt es vom Perigäum der Bahn ab. Interessant wäre zu wissen, wie das mit den Satelliten auf mittleren Bahnen gehandhabt wird, die ja im Prinzip das grösste Problem darstellen. Wenn jemand was weiss dazu, her damit!

Gruss
Thorsten

PS: Auf der von dir angegebenen Seite, wenn man "FALCON 9 R/B" eingibt, dann finden sich 21 Einträge. Das sind knapp ein Viertel der Oberstufen aller Starts. Praktisch alle (bis auf drei wenn ich recht gezählt habe) haben hochexzentrische Bahnen mit Apogäum über 16000km (die drei scheinen "decayed" zu sein). Gibt man "FALCON 9 DEB" ein, gibt es 9 weitere Treffer, alle so um 300-400km hoch, und von 2019 oder 2020. Vermutlich Starlink Reste.

Fazit: SpaceX tut was es kann, aber zumindest im Moment nicht mehr.
 

anco1976

Mitglied
Hin oder Her,

Herrn Murk wurde heute das Wasser abgedreht in seiner neuen Sondermüllfabrik hier in Deutschland. Ein Lichtblick!!!
 

Okke_Dillen

Mitglied
Naja aber nützen tut's uns weder am Himmel noch am Boden was. Hmm alsooo... bevor einem das Wasser abgestellt wird, müßte es doch eine ganze Reihe von verstrichenen Zahlungsaufforderungen gegeben haben. Laut Dlf gehts um 15k€... ähm, also ist doch Portokasse für Tesla... komisch... :unsure: Was da wohl für ein "Kasperletheater" dahintersteckt...? Man wirds erfahren... ;)

Grüße
Okke
 

M_Hamilton

Mitglied
Hallo,

die ersten Beta-Tester in den USA installieren ihre Starlink-Schüsseln:


Preis für das Equipment (Satellitenschüssel und Zubehör) ist im Moment 499$, die monatlichen Internet-Gebühren sind 99$. Auf YouTube gibt es Videos von der Installation.

Viele Grüße
Mark
 
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