Touptec Lacerta DeepSky Pro 2600c color Kamera

Ja von diesen oder ähnlichen Streifen hab ich auch schon gelesen. War vermutlich in diesem Thread.
Aufnahme mit APT und über ASCOM Treiber (neuesteVersion v. Tommy).
USB3.0 Kabel direkt von der Kam zum Rechner (hatte mal einen Aktiven Hub dazwischen und Probleme mit "Busy" in APT - soll aber jetzt gehen)
HCG mit Gain auf 0 oder 1.
Schwarzwert (Offset) müsste ich nachschauen und den Traffik auch.

Wenn mal ein Frame von 300 mal schlecht ist - naja auch keine große Sache. Man muß ja auch selektieren und aussortieren. Schlimm wäre, lange Belichtungszeit pro Frame 5min oder so. Aber diesmal waren es nur 60 sec.

CS Franz
 
Habe heute mal den schnellen Laptop angeschlossen und musste gleich feststellen, dass die Verbindung zur Kamera mit dem unter dem Fußboden verlegten USB3.0-Kabel (5m) allein direkt nicht geht. Klasse! Hab dann an der Säule einen aktiven USB3.0 Hub angeschlossen, damit gings dann. Per APT Flats Aid gestartet und HUI...so habe ich mir das vorgestellt. Im Nu die 20.000 ADU ermittelt, ein Plan erstellt und die 20 Flats testweise erstellt. Bin da bei 0.435s gelandet mit neuem Netzteil bei 9V. Dasselbe nochmal am alten Rechner probiert, mehrmals. Da kommen manchmal unlogische Werte heraus wie bereits beschrieben wie bei 0.2s 30.000 ADU, dann bei 0.5s 16.000 ADU und solche Sachen. Hab dann die min und max Belichtungszeit 0,4s - 0,5s angepasst, ich wusste ja in etwa wo ich lande. Das dann mehrmals durchlaufen lassen bis ich etwa beim gleichen Wert wie mit dem schnellen Laptop angekommen bin. Bin dann letzlich bei 0.4625s gelandet. Scheinbar wird beim USB2.0 durch den schnellen Bildwechsel das ein oder andere Bild unterschlagen, hängt oder was auch immer, bei so einer schnellen Folge kommt der Rechner dann nicht mehr hinterher. Beim Flats Aid kann man leider keine Pausen zwischen den Bildern einfügen. Wenn ich den Lichtweg ordentlich eingestellt habe mit vernünftigen Hülsen, dann mache ich die Flats / DarkFlats und Bias mit dem schnellen Laptop zur Sicherheit nochmal. Der Rest geht ja mit USB2.0.
 
Hallo,
hat mal jemand mit der Farbvariante der Kamera einen IR-Test mit einer Fernbedienung gemacht? Also natürlich nur bei den Varianten mit bereits eingebauten IR-Cut Filter als Fenster. Ich habe hier nämlich eine Touptek bei der das Signal der Fernbedienung durch geht. Wenn ich aber einen Baader UV/IR-Cut Filter davor halte wird es wie gewünscht geblockt.
Vielleicht könnte ja mal jemand testen.

Viele Grüße
Thomas
 
Hmm, interessant. Ist mir nur von den als "RisingCam" auf Aliexpress verkauften Toupteks im blauen Gehäuse bekannt, dass man hier die Wahlmöglichkeit hat entweder Klarglas oder UV/IR-Cut im Schutzglas.
 
Moin Thomas,
Hab das mal eben mit einer älteren Panasonic FB versucht. Da kommt MINIMALST was durch, würde ich sagen. Mit meiner NIKON DSLR sehe ich das deutlicher. Wobei man das bei manchen FBs tatsächlich auch mit dem nackten Auge schon sehen kann, dass da gaaaanz schwach was rot flackert.
Hab mal spaßeshalber eine UV Funzel vom so einem UV Kleber davor gehalten, die blockt aber nicht mal ein Astronomic L3 Filter. :LOL:

Wenn ich schräg auf das Fenster der Kamera schaue, sehe ich aber auch, dass ein Filter verbaut ist.

Links eine Mono, ohne Filter
Rechts die OSC mit IR Cut

1629271583186.png


Gruß, Markus
 
Hallo Markus,

was mich wundert ist, das beim Baader alles geblockt wird. Ohne jedoch nicht. Ich habe ein Video erstellt. Ich schicke Dir den Link mal zu.
Die Reflektion sieht bei der Farbkamera genauso aus. Und deutlich anders als bei meiner Mono. Die Fensterbreite ist auch schon anders.
Ud1c6f9c22f1249e9a157b3da235e43b88.jpg
 
Ich kenne UV/IR Durchlasskurven von verschiedenen Canon DSLRs. Die haben grundsätzlich ein sehr gutes Verhalten, aber häufig einen mehr oder weniger großen Peak zwischen 900 und 950 nm. Wenn die IR-LED gerade die passende Wellenlänge hat, könnte der Eindruck entstehen, dass das Filter fehlt, obwohl insgesamt kaum IR durchkommt.
(Bei den DSLRs stört der Peak aber nicht, weil die zusätzlich noch ein Farbfilter haben, das dort gut blockt.)

CS, Erwin
 
Hallo Erwin,

vielen Dank für den Hinweis. Das klingt für mich sehr plausibel. Zwar sagt das Herstellerspektrogramm etwas anderes, aber das muss ja auch nicht korrekt sein.
Zumindest hat die Kamera heute am tag keine IR-typischen Auffälligkeiten gezeigt, was Deine Vermutung unterstützt. Ein bisschen flau empfand ich das Bild, aber der Test war auch nicht repräsentativ. Ich hoffe es demnächst mal wieder am Himmel testen zu können.
Wichtig ist ja nur, dass die Sternabbildung nicht leidet.

Viele Grüße
Thomas
 
Laut Tommy sind das auf der Seite von Lacerta die von Mitte April aktuellsten Treiber. ToupSky / DirectShow / ASCOM mit Versionsendnummer...187xx. Hmm, auf der mitgelieferten CD sind die von Mitte Mai und haben die Version mit Endnummer 18939. Die Treiber auf der Touptek-Homepage sind noch älter von Ende 2020, die habe ich nicht probiert.

Nun kann ich auch das Verhalten bei @kaidet nachvollziehen. Mit den Treibern von der CD (Mitte Mai) ist es nämlich so, wie er es beschrieben hat. Die Kamera kühlt NICHT beim Start von APT, erst wenn man eine Bildserie oder LiveView aktiviert. Trotz eingeschaltetem Initialcooling in APT und CoolingAid was ebenfalls ignoriert wird. Erst LiveView und aktive Bilderserie aktivieren die Kühlung. Habe dann herausgefunden, dass ein Ausschalten/Einschalten der Kühlung selbst denselben Effekt hat. Erst danach funktioniert die Kühlung und CoolingAid wird dadurch wieder nutzbar. Mit dem Treiber von Tommy (Mitte April) völlig anders. Hier reicht ein Start von APT um die Initialkühlung zu aktivieren wie erwartet und auch so aktiviert. Die Kühlung geht dann runter auf um die 0°C. Für die tiefere Kühlung muss man CoolingAid nutzen für -10°C oder noch tiefer. Die machen scheinbar kein richtiges TQM vor der Bereitstellung der Treiber...muss man dann selber sehen welche Bugs man gegen andere Bugs damit austauscht. --> OMG!

Mein Chromeproblem scheint gelöst zu sein, lag wohl an der Beta von APT 3.88.2. Mit der offiziellen 3.88 passiert das nicht mehr, dass wenn der Chrome gestartet wird auch die Kühlung ausgeht und die Cam im Treibernirvana hängt.
 
Bei mir sind nun bei der Aufnahme von Darks @-10°C auch vereinzelt diese Streifen im Bild wie im Anfang des Threads. Treiber sind die neuesten von der mitgelieferten CD. 16Bit, RAW, LCG, Gain 0 (100 APT), Offset 100 und "wenig Lärm". Trotz der aktivierten Funktionen, die beim letzten Mal für Abhilfe gesorgt hatten (Wenig Lärm...). Ist das evtl. noch bei jemandem so? Siehe Screenshot, bei jeder Serie á 20 Bilder ist ein solches Streifenbild dabei. Schaue ich mir mal an, wieviele das genau sind wenn fertig. Ist mir vorher nicht aufgefallen. Beim Auftreten von einmal pro 200 oder gar 400 ist das nix, aber gefühlt aller 20 Bilder ist schon seltsam. Zur Not nochmal mit dem älteren Treiber.
 

Anhänge

  • APT-ToupTek.JPG
    APT-ToupTek.JPG
    240,6 KB · Aufrufe: 196
Die Streifen dürfen nicht sein. Es hängt mit dem USB Traffic zusammen. Ich betreibe die Kamera direkt am USB Port des Laptop, kein Hub oä.
Schau mal was ToupSky sagt welche FPGA Version deine Kamera hat. Da gab es ein Update. (Die FPGA Version ist nicht der ascom Treiber)

ixh kann die Streifen produzieren wenn ich gleichzeitig PI laufen lassen ins dort richtig rechnen lasse. Dann kommt selbst ein 8 core Laptop mit dem USB aus dem Takt
 
Die FPGA Version ist neuer als 2.2, meine 3.2 hatte ich anfangs ausgelesen. Da mein alter Rechner nur USB2.0 hat, für heutiges Verständnis eher nicht mehr so schnell ist mit seinem Core2Duo T9300 @2.5GHz, dann noch alles an einem aktivem USB3.0 Hub hängt, schiebe ich das mal da drauf. Den Traffic kann ich im ASCOM-Treiber evtl. noch zusätzlich bremsen, werde ich mal versuchen. Ab und zu "verschwindet" ja auch bei LiveView oder einer Serie kürzerer Belichtungszeit wie BIAS, Flasts etc. mal das eine oder andere Bild. Bei Darks ist das bisher noch nicht passiert, da kommen nun Streifen. :ROFLMAO:
 
Das mit dem hub könnte der Hauptgrund sein.
 
Man sollte sich immer vor Augen halten, dass USB ein ziemlich simples Protokoll ist, welches auf die Veränderung elektrischer Parameter sehr empfindlich reagiert. Es gab schon diverse Tests von USB Hubs, die ziemlich haarsträubende Ergebnisse zutage gefördert haben. Man kann ja (zugespitzt) schon froh sein, wenn es den Port auf dem MainBoard nicht mit Fremdspeisung röstet. Auch die Kabellängen sollten, meiner Meinung nach, immer so kurz wie möglich gehalten werden. Dabei gilt, meiner Erfahrung nach, je schneller desto kürzer.

Es kann (!) gut funktionieren, aber es muss nicht. USB ist erfolgreich, weil es primitiv ist und sich billig implementieren lässt. Das es am PC (meistens) so gut funktioniert, liegt in der Regel an den recht kurzen Kabeln. Was hab ich schon mit Hubs, Kabeln und regelrechtem Voodoo gekämpft. Egal ob Kamera oder Montierung. Es ist schade, dass es bis heute kein robusteres Protokoll in die PCs/Laptops geschafft hat, aber USB funktioniert halt noch zu oft :cool:

Viele Grüße
Michael
 
Ja, mit den USB-Längen hatte ich auch schon so meine Erfahrungen gesammelt. Hab auch die Kabel an der Montierung teilweise gegen kürzere ersetzt, in der Hoffnung, hier mehr Stabilität reinzubringen. Geschadet hatte das bisher zumindest nicht. Bis eben die neue Cam dazukam. Wenn alle Stricke reißen, muss ich ein Kabel direkt zum Rechner nur für die Cam alleine legen, dann leider über den Fußboden der Hütte, das wäre aus optischen Gründen nur die zweitbeste Wahl und wieder eine Stolperfalle. Auch kann nochmal der alte aktive USB2.0 Hub + USB-Server wieder dran, also Testszenarien gibts viele, wie immer. Evtl. spackt ja auch der USB3.0 Hub im USB2.0 Modus rum, wer weiß. Ewige Baustelle....

Bei den Darkserien waren gestern in jedem "20er Bündel" pro Belichtungszeit mind. ein Bild mit Gradienten und Streifen dabei, in einem sogar 3! Also gestern bei einer normalen "Mond" Session kam das auch öfter vor, selbst beim Platesolven und Fokussieren vorher. Der Regler Bildrate im ASCOM-Treiber hat 3 Stufen, war auf höchste eingestellt. Runterregeln auf mittel hat leider nichts gebracht. Auf unterster Stellung sogar kam öfter gar kein Bild mehr und APT meldete "Busy" oder "Wait another 30s for Download". Ich nehme mal zum Test wieder "Tommys" Treiber, das müsste ja dann reproduzierbar sein und somit der schnellste Test, sooft das gestern der Fall war.
 
Auch bei mir müssen die Kabel zur Kamera schon 2m lang sein, sonst zieht es den Laptop während der Nacht vom Tisch :rolleyes: Viel kürzer geht es also (zumindest mit dem aktuellen Rechner) nicht. Worüber man nachdenken könnte ist eine Lösung á la ASIAIR oder vergleichbares. Also den Computer näher an das Setup zu bringen und damit die Kabel kurz, und die Notwendigkeit für einen Hub gering zu halten. Das Netzwerkkabel (oder das WLAN) kann die größere Entfernungen zum Laptop im Wohnzimmer / Tablet im Auto / Steuerrechner in der Sternwarte ja problemlos überbrücken. Auch kann man mittels Powerline die Übertragung gleich dem (stationär meist vorhandenen) Stromkabel mit aufdrücken.

Was mich bisher davon abgehalten hat ist, dass ich meine gewohnte Toolchain nicht mehr nutzen könnte. Da bin ich ganz Gewohnheitstier und ändere das funktionierende Setup nur mit der Geschwindigkeit einer Kontinentalverschiebung. Auch habe ich (aktuell) kein Problem mit einer USB Verbindung. Jedoch habe ich den Eindruck, dass die Raspberries mittlerweile schnell genug sind um auch Platesolving zügig hinzubekommen. Es bleibt dann 'nur' noch die Entscheidung zwischen selber machen (sich in Linux einfuchsen) oder mit den Beschränkungen eines rundum sorglos Paketes zu leben (ASIAIR). Auch ist sicherlich noch der Umfang der Unterstützung der eigenen Kamera durch Indi zu klären. Positiv finde ich, dass zumindest für die 'Eigenbau-' Lösung die Kosten recht überschaubar sind.

Sicherlich besteht bei all dem natürlich auch noch die Gefahr sich völlig neue Probleme einzufangen, von denen man bisher (zum Glück) noch nichts weiß ;)
Von daher ist (ein klein wenig) Konservatismus ab und an auch nicht schlecht.

Viele Grüße
Michael
 
Ich bin da eigentlich auch immer mit "don´t touch a running system" am besten bedient. Wenn alles läuft, bleibt das eine ganze Weile auch so wie es ist. Wird ein Bauteil ersetzt, geht das Spielchen von vorne los, in dem Fall war es die neue Cam und eben vorher schon der Rechner für die Sternwarte als Ablösung für die USB-Serverlösung, damit ich u.a. vor Ort auch einen Bildschirm zum Fokussieren habe ohne Tablet oder Laptop mitnehmen zu müssen oder mehrmals zur Hütte zu "pendeln". Daher ist ein kleiner MiniPC ohne Bildschirm auch nicht das "Richtige" für mich. WLAN möchte ich nicht, da 1 GBit-LAN vor Ort liegt und viel stabiler ist. Powerline...bloß nicht :-) Meine Erfahrungen damit waren bei vDSL 100 durchwachsen, instabil, viele Fehler auf der Leitung bishin zu Abbrüchen/Resyncs. Zum Glück kann man das in der Fritzbox mit PowerLan-Fritzkomponenten halbwegs anpassen. Nach Umstellung auf SVDSL mit 250 MBit/s ging damit dann gar nix mehr. Instabil und mehrere Abbrüche am Tag waren die Folge. Bei Homeoffice nicht zu gebrauchen. Letztlich wird man sogar wegen der instabilen Leitung automatisch runtergeregelt bis an das vertragliche Minimum, aber auch das war nicht stabil hinzubekommen. Powerline weg und nach ca. 14tägiger fehlerfreier Leitung wird man nach und nach wieder auf 250 MBit/s hochgefahren. Da steckt ein Automatismus dahinter, den es bei VDSL100 noch nicht gab, die Frequenzen sind halt bei SVDSL auch anders und der Störer Powerlan grätscht da zu sehr rein. Sorry für OT ;-)

Not macht erfinderisch, ich habe erstmal genug Ansätze um die Sache einzugrenzen, ich bleibe dran, muss doch hinzubekommen sein :cool: Schlecht oder ungünstig programmierte Software kann man ja immer mit potenter Hardware totschlagen, evtl. klappt das auch hier.
 
Ich hab auch viel auf der Rechnerlösung rumgedacht. Am Ende wurde es ein NUC. Der läuft auch mit 12V, ist somit feldtauglich und steuern tue ich ihn per RDP - daheim übers WLAN (PC, Tablet oder Notebook) und unterwegs übers Ethernet, dann nur per Notebook.
Und gebraucht bekommt man einen i3 (der völlig ausreicht) schon um die 250 Ocken.
Der hängt direkt am Stativbein.

ASIAir (vor allem der neue Plus) ist schon auch spannend, aber halt nur für ZWO Zeugs und ich hab auch non-ZWO Gerümpel.
 
Da hat so jeder eben seine Vorlieben :) An einen NUC oder AiO.PC hab ich auch schon gedacht, klar. Bin aber immer wieder auf nen Lappi zurück, ist halt nur ein Gerät. Sonst brauche ich da wieder einen Bildschirm, der etwas robuster ist wegen Witterung im Winter / Herbst. Laptop im Laptopzelt oder Warmhaltebox kein Problem. Möchte aber halt beim Fokussieren direkt in der Hütte einen Bildschirm haben ohne per Tablet / Handy über RDP auf die Maschine drauf zu müssen. Geht auch, klar aber das hatte ich bisher schon so ähnlich. Bis das alles richtig gut eingestellt ist mit Platesolve, Auto-MeriadianFlip, Fokus etc. mache ich das gerne direkt am Bildschirm neben dem ganzen Gerümpel und kann ggf. direkt eingreifen.

Eben nochmal mit einer älteren i7-Maschine (2C/4T) von 2013 im Akkubetrieb probiert. Einfach nur den Lappi umgesteckt, alles andere wie Hub + Verkabelung blieb gleich. Dann kurz auf dem Teil APT / ASCOM / EQMod + Treiber mit ToupSky installiert. Tja, es werden über USB3.0 in ToupSky mit 16Bit wohl nur 3,6 FPS (mein größerer i9 Bolide schafft da 7.2 FPS) erreicht mit Schieberegler bei Bildrate ganz rechts und "wenig Lärm", aber schon mal das ca. 6fache der noch älteren USB2.0 Kiste. Per APT die Kamera verbunden mit den neuesten Treibern wie auf dem alten Laptop auch und mal LiveView laufen- und dann 250 BIAS-Frames erzeugen lassen, dauert ja nicht sooo lang. Weder bei LiveView noch bei den BIAS Frames mit 0,001s ist so ein "Streifenhörnchen" aufgetaucht. Riecht stark nach neuem Spielzeug für die Sternwarte :) Ich lass gerade noch mal 200 BIAS-Frames auf dem alten Teil zum Gegentest laufen, das dauert merklich länger aufgrund der Wartezeit beim Bilderdownload :) Und evtl. fehlen dann auch ein paar...
 
Hab gestern noch Unmengen an Bias-Frames etc. mit dem alten Laptop erzeugt, waren um die 4-500 unterschiedlicher Belichtungszeiten. Auch Liveview funktionierte, zwar behäbig wie immer, aber keine Streifenbilder. Die Konfiguration wurde seitdem an dem Gerät ja nicht mehr geändert. NICHT eins davon war mit Streifen. Seltsam, die alte Gurke wehrt sich plötzlich gegen ihren Austausch :) Ich konnte noch nichtmal feststellen, ob ein oder mehrere Frames gefehlt haben wie sonst üblich, sah alles i.O. aus wie in den Belichtungsplänen eingestellt. Aber dennoch, das wird es das erste sein, was demnächst ersetzt wird. Ein Lenovo Thinkpad aus 2017 ist schon auf der Wunschliste erschienen. Das nächste Mal spackt es bestimmt wieder rum. :cool: Kategorie: Windows Boot, tut Windowas gut, oder abstecken, anstecken geht. Schau mer mal :)

Und nochwas ist mir aufgefallen: die Kühlung mit dem neuen Treiber scheint "feinfühliger" zu sein. Kühlt langsamer runter und erwärmt sich auch langsamer. Gegeneffekt: auf dem alten Laptop geht bei den BIAS-Frames die Temperatur nicht so schnell in die Knie. Auf dem schnelleren Rechner ist mir sogar bei den Bias-Frames kaum eine Temperaturerhöhung aufgefallen, der Treiber steuerte gleich gegen. konnte man sehen in der nötigen Power in APT. Das Ganze ist aber etwas behäbiger auf dem alten System, aber dennoch eine Änderung wie ich finde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den neuesten von Mitte Mai, der ist auf der mitgelieferten CD.
 
Ne, welche Treiberversion wird denn im Gerätemanager angezeigt? Das was du meinst ist wahrscheinlich das Erstellungsdatum der CD. Und touptek selbst hat eigentlich nichts neueres als Dezember 2020 bisher veröffentlicht. Zumindest habe ich nichts aktuelleres gefunden.
 
Siehe Post #191 vom Montag. Die von der CD sind die mit der höchsten Versionsnummer. Erstelldatum ist nicht Treiberdatum. Erstelldatum der CD ist Ende Mai, Treiberdatum laut Gerätemanager ist Mitte Mai. Toupteks Treiber auf der Homepage sind viel älter.
 
Bin auf Erfahrungsberichte gespannt ;)
 
Hallo,
ich habe nun mal die Treiber von der CD ausprobiert und kann das von Andrè beschriebene Verhalten z.T. bestätigen.
Dazu muss ich sagen das ich die Kameras ausschließlich unter Ascom verwende.
Zuvor war es so, dass nach einem "connect" die Kühlung im Hintergrund anlief und auf 0 Grad runterkühlte. Sobald ich in MaximDL die Kühlung aktivierte (zwei getrennte Aktionen), kühlte die Kamera auf den eingestellten Wert herunter. Nun ist es so, dass die Kamera bei einem "connect" nicht sofort im Hintergrund kühlt, allerdings auch nicht bei Aktivierung der Kühlung Ich muss nach der Aktivierung der Kühlung diese wieder ausschalten und erneut einschalten. Dann alles wie gewohnt. Eine erhöhte Temperaturstabilität bei Biasframes habe ich nicht beobachtet, dass ist aber auch keine wesentliches Thema für mich. Das geänderte Kühlverhalten lässt mich allerdings bei dem älteren Treiber bleiben, da Sequencer Programme wie Voyager oder Sequencer (ASA) ansonsten Probleme bei der automatisierten Kühlung zu einem vorher definierten Zeitpunkt bekommen.

Viele Grüße
Thomas
 
Zurück
Oben