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Hallo,
eine Frage hätte ich noch..ein loser Faden, ein kleines Detail - nur für meinen Bericht.
Wie pflegt ihr die großen Power Packs jetzt im Winter, wenn die länger nicht genutzt werden? Einfach aufladen und stehen lassen?
Hallo Moritz,
das ist davon abhängig, welche Zelltechnik verwendet wird. Bleiakkus werden z.B. vollgeladen, und mit Erhaltungsladung oder regelmäßigem Nachladen gelagert, bei Lithium-Akkus wird Lagerung hingegen teilentladen empfohlen.
Im Zweifel gibt es Hinweise / Empfehlungen des Herstellers.
Hallo Dietmar,
danke für den Hinweis. Ich hab meinen lifepo4 Akku voll geladen und seither nur kurz genutzt. Vielleicht finde ich was mit 200 W Verbrauch zum Teilentladen.
Hallo!
Bis 100Ah geht das Hiermit hervorragend.
Die LiFePo4 Akku's benötigen i.d.R. diese Pflege nicht wirklich. Zum Überwintern zu 2/3 oder 3/4 aufladen und stehen lassen. Vor den ersten Verwenden einfach Vollladen und sich freuen.
Sieht "schnieke" aus, sehr schön! Preislich aber auch recht hoch im Vergleich zu den China-Modulen mit LED-Anzeige.
Die haben aber in der Regel keine Leistungsanzeige und auch nicht die Features, die das Modul noch zusätzlich bietet.
Hallo Hartmut, ich baue nun schon seit mehr als 25 Jahren immer wieder mal ELV Bausätze zusammen. Preiswert sind diese nicht, dafür stimmt allerdings die Qualität. Selbst der Erste käuflich erworbene, tut heute noch seinen Dienst.
die Bausätze sind gut, kann ich bestätigen, aber hab mich auch 2 x geärgert.
Zum einen sind die damals angebotenen fertigen Heizkörperregler Schrott, zum anderen gabs mal seitens ELV eine Reaktion auf ein SW-Problem, das einen Schitt-Storm im Forum ausgelöst hatte.
Die Regler (3 Stück) fuhren ab und zu nicht zu und sind total unzuverlässig, mußte ich rauswerfen.
Das andere war mal ein Web-Radio-Receiver. Da konnte man nur kurze Web-Links einprogrammieren. Das reichte für viele Sender nicht.
Da wurde dann für 30,- Euro + Versandkosten ein SW-Update angeboten. Das war ein großer Teil vom Neupreis.
Nach ellenlangen Diskussionen wurde es dann kostenlos + Versandkosten angeboten, aber die Argumentation seitens ELV war über lange Zeit so schräg, dass das für mich das Ende mit ELV war.
nach Recherche fiel meine Entscheidung auf das Einbaupanel PZEM-51; erhältlich bei Amazon um 20 EUR. Nach Montage (mit Sicherung!) in ein Aludruckgussgehäuse bildet es eine Verteilung direkt am Stativ oder an der 3" Schiene. Ich nutze es nur zur Strom- und Kapazitätsbestimmung/ -prüfung und muss es nicht immer dabei haben. Nach draussen gehe ich vernünftigerweise mit frisch geladenem Akku.
Das PZEM-51 behält nach Abschalten die Wattstundenzählung und verliert die Daten nicht. Der Eigenverbrauch ist kleiner als 1 mA, mit Beleuchtung 3 mA. Das ELV Panel benötigt immerhin bis 24 mA, das läppert sich. Martins Kabelmessgerät habe ich auch. Es ist erstaunlich genau, aber wenn der Akku abschaltet, ist die Anzeige weg. Und das Ergebnis auch ...
Vielen Dank für Eure interessanten Ideen und Anregungen!
Über welche Ströme reden wir hier? Bei 100 Watt (8.33A bei 12V) und 1 Meter länge des 6mm² Kabel wären das ganze 0.05V Spannungsabfall. Bei 4mm² 0.07V. Selbst bei 1.5² sind das nur 0.2V Spannungsabfall was immer noch absolut in Ordnung wäre. Ich verstehe ja ein 4² von der Batterie zur Sicherung und zum Verteiler. Aber geht es nicht darum sowas portabel zu machen und eventuell auch auf das Gewicht zu schauen?
Ich habe schon viele Jahre eine selbstgebaute Akkubox im Einsatz. Darin sind 8 Headway Zellen die über ein BMS geladen werden. Die Box hat ca. 380Wh (12,8V / 30Ah) . Die Akkubox ist sehr kompakt, robust und liefert mir schon viele Jahre zuverlässig Energie im Feld. Die Cinch Anschlüsse sind natürlich nicht hochstromfähig. Aber meine Montierung, meine gekühlte Kamera und der Mgen kommen gut damit zurecht. Im inneren steckt ein Arduino der die einzelnen Zellen überwacht, sowie Ströme an zwei Anschlüssen anzeigt. Inzwischen sind da auch noch zwei USB Buchsen dazu gekommen um den Mgen zu versorgen.
Die Box hat die Maße 30cm x 22cm x 16cm
Link zur Grafik: https://forum.astronomie.de/attachments/1605597524933-png.165424/
alles was Du schreibst ist richtig. Nur gebe ich zu bedenken, dass die 1 m selten ausreichen. Es sind dann doch schnell mal 4 m. Dazu kommen die Übergangswiderstände der Stecker/ Kontakte/ Lötstellen. Nicht zu vergessen, das Verhalten des Akkus bei tiefen Temperaturen im Feld. Und zukünftige weitere Verbraucher, die noch nicht eingeplant sind. Meine Empfehlung ist deshalb: Möglichst dicke Leitung bei Niederspannung.
Wie schon beschrieben: Die Gefahr, dass bei (auch noch so kurzer) Stromspitze eines der angeschlossenen Geräte sporadisch Fehlfunktion zeigt, ist immer dann da, wenn bei Niederspannung Leitungen zu dünn oder zu lang sind.
Ich bin sicher, dass Deine Versorgung Deinem Setup gerecht wird. Leicht und praktisch. So soll es sein.
ich bin da ganz bei Dir, zu dick kann eine Leitung eigentlich nie sein. Hier sollte man aber gut abwägen wie viel es am Ende sein sollte. Ich selbst komme nie auf 4 Meter da mein Akku sich direkt unter der Montierung befindet. Selbst mit dem langen 10" Newton reicht ein 2.5 Meter langes Kabel zur Kamera locker aus. Aber das ist sicher bei jedem anders. Wenn ich aber manche Akkukoffer sehe sind die nicht mehr wirklich transportabel. Und hier geht es ja um die Stromversorgung auf dem Feld.
ist alles eine Sache des richtigen Equipments. Klar ist die Kiste echt schwer, aber mit dem Rolli kein Problem. War für mich halt die beste Alternative viel
Ah zum günstigen Preis zu bekommen.
hier ging es ja aber auch um das Kabel von der Batterie zum Verteilen im Akkukasten, und das sind ja eigentlich nur 20-30 cm wenn überhaupt... Ich habe mir meine Akkukiste auch selbst gebaut und hatte beim Löten der Kabel, von den Steckern die in die Montierung rein gehen das größere Problem- weil meist die Lötfahnen der Hohlstecker ja nur auf 1,5 oder maximl 2,5 ausgelegt sind- das war eine wahre Fummelarbeit....m.M.n. ist das eher der limitierende Faktor als die Anschlussklemmen an den Akkus bzw. am Sicherungsverteiler in der Akkukiste. Hätte gern auch dickeres Kabel genommen, war da aber leider nicht möglich.
In der Kiste selbst habe ich vom Akku zum BMS 4mm² und vom BMS dann zum Spannungsregler 2,5mm² genommen, vom Spannungsregler zu den eingebauten Steckern dann ebenfalls 2,5mm²
Als Stecker habe ich LP20 Stecker von Amazon genommen, die könnten sogar 4mm²- aber die andere Seite in die Montierung eben leider nicht.
Ich habe mir z.B. noch einen Festspannungsregler eingebaut auf 13,8 V und 10A, der hat leider auch nur 2,5mm² Kabel dran- Eingangs als auch Ausgangsseitig
Ich hatte bislang eine Autobatterie mit 55Ah. Das war aber nicht optimal, da man nur knapp die Hälfte wirklich entnehmen konnte. Gehe jetzt auf einen LiFipo 4 Akku mit Anderson PowerPole Anschluss. Der neue Akku hat 50Ah kann aber komplett entnommen werden. Denke das wird gut.
Habe für das Produkt zusätzlich einen 120€ Coupon bekommen, deshalb hab ich direktzugeschlagen. Für 290€ habe ich nämlich bisher noch keine mit 460Wh im Internet gefunden. Der Grundpreis lag gestern noch bei 409€. Mir wurde angezeigt, dass der Coupon bis heute noch gültig sei.... Vielleicht funktioniert der ja bei euch auch noch.
Hab nur Angst, dass ich das billigste vom billigsten bestellt habe... ich bin gespannt wie die performt.
das war in der Tat ein Schnäppchen. Sieht auch hübsch aus.
Meine Erfahrung und Meinung zu diesen Geräten habe ich beschrieben und begründet, also habe ich das Angebot JustNow 460 WH studiert:
In der Download-Anleitung finde ich keine verlässlichen Angaben darüber, ob der Wechselstromanschluss einen reinen Sinus liefert. Wohl eher nicht. Der 12 Volt Ladeeingang hat keine Abschaltung und saugt bei abgeschaltetem Motor unweigerlich die Autobatterie leer. Das Prospektfoto mit der Handkreissäge ist unseriös, weil diese sogar im Heimwerkerbereich nicht unter 1000 Watt Leistung aufnimmt, also gar nicht gehen kann. Zu der im Verkaufs-Video angeschlossenen Kochplatte Stellung zu nehmen, ist unter meiner Würde…
Aber Dein Teleskop ist keine Säge und brät auch keine Schnitzel; und vielleicht verzeihen ausgerechnet Deine angeschlossenen Netzteile den unsauberen Ausgang. Gegen Feuchtigkeit im freien Feld ist es zwar nicht geschützt; das verspricht es aber auch nicht. Probieren geht über studieren.
Bitte lass wissen, ob das Teil im Equipment einen festen Platz bekommt oder doch lieber bei EBay. Meine Prognose und Vorurteile kennst Du aus meinen Posts …
Ich denke aber, dass ich damit erst mal keine Probleme haben werde. Die PowerStation ist nämlich für eine kleine StarAdventurer GTI mit DSLR gedacht. 12V 2A ...
Ggf. noch Tauband und später ein ASI AIR. Mehr aber auch nicht.
So vorgestern hab ich das Teil einfach mal im Garten getestet. Bisher bin ich überzeugt. Hatte 3 Std lang mein Notebook, DSLR mit Dummy, Heizmanschette und die Montierung angeschlossen. Auf der PowerStation wird über 5 LEDs der Akkustand angezeigt, eine LED steht vermutlich für 20%. Naja nach den 3 Stunden waren noch alle 5 LEDs am leuchten. Beim laden in der Wohnung blinkte dann nur die 5. LED.
Aktuell wird mir das Ding wieder auf Amazon mit einem 150€ Coupon angezeigt. Der Basispreis ist mittlerweile auf 429,99€ gestiegen.
Hallo,
eine Frage...
kann ich eine Autobatterie über das zur Montierung mitgeliefere Kabel für Zigarettenanzünder direkt anschließen. Ich will mir da ein Adapterkabel holen, was an die Autobatterie geklemmt wird und auf der anderen Seite eine Buchse für den Stecker des Kabels zur Montierung hat.
Oder ist das zu gefährlich wegen Überspannung oder so.
MfG Olaf
Eine Überspannung ist nicht das Problem sondern eher ein Spannungsabfall durch eine zu lange Anschlußleitung in folge eines erhöhten Widerstand. Aber auch das ist noch akzeptabel. Was unbedingt verhindert werden muß ist eine Anschlußverwechslung / Verpolung aus Versehen denn darauf reagiert die Elektronik mit Totalschaden weil sie in der Regel dafür nicht abgesichert ist. Als Absicherung könnte ein Brückengleichrichter dienen der aber auch wieder einen kleinen Widerstand bedeutet und die Spannung nochmals geringfügig mindert.
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