Probleme mit Star Adventurer und MGEN - Einnorden/Scheinern/Polar Alignment

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Einverstanden Peter,
daher ja die neue Justage.
Da bin ich gerade dabei und hab jetzt schon ein besseres Ergebnis als je zuvor. Sobald ich zu einem (einigermaßen zufriedenstellenden) Ergebnis komme, werde ich versuchen auch das zu fotografieren.
Was ich gerade gelernt habe, allein das ist mit dem Handy wieder eine neue Herausforderung.
Aber man wächst ja bekanntlich daran...
Also baue ich zunächst ein Stativ mit Handyhalterung.
Beste Grüße und CS
Norbert
 
Wie auch immer - wir wissen (nun hoffentlich - nach 122 Beiträgen) alle was gemeint ist :)
Ich bin kein Sprachwissenschaftler (und will es auch nicht werden).
Von mir aus können wir das nennen wie Ihr wollt. Hauptsache wir wissen alle worum es geht.
Der MGEN soll dem SA helfen, dass die Sterne (bei 200mm und etwas mehr Belichtungszeit als 90 Sek.) rund werden.

Alles zielführende was im Vorfeld am Setup dafür notwenig ist (inkl. meiner Fähigkeiten), Verbesserungen bringt und die Voraussetzungen dafür schafft, ist ebenfalls herzlich willkommen.
Mit einer kleinen Ausnahme, ich möchte nicht mehr über das Stativ diskutieren.
Können wir und darauf einigen?

Beste Grüße und CS
Norbert
 
Hallo Norbert,

Trotzdem kann (meiner Ansicht nach) von einer "ordentlichen Entlastung" ohne diesen Kugelkopf kaum die Rede sein ;-) Machen viele Kollegen am SA übrigens genauso, denn ohne diesen Kugelkopf ist es oft nicht möglich die Kamera vernünftig auf der Ziel auszurichten.

Hier vermute ich ein Verständnisproblem/Wissenslücke bei Dir.

Ist Dir bewußt, daß der Teller, auf dem Du den Kugelkopf für die DSLR befestigt hast, um 360° drehbar ist? Mit diesem Teller machst die Ausrichtung "rauf" bzw. "runter". Allerdings nicht wagrecht/senkrecht bezogen auf den Horizont, sondern bezogen auf die Rektaszensionsachse. Die steht in Süddeutschland rund 45° schräg zum "Erdbodenkoordinatenbezugssystem". Drehst den Teller, bewegt sich also das Kameragesichtsfeld deswegen ca. im 45° Winkel schräg nach "oben" oder "unten". Das kannst prima im Wohnzimmer ausprobieren, dazu brauchst keinen klaren Himmel.

Um das Motiv zu treffen, muß daher zuerst die Rektaszensionsachse auf den Stundenwinkel des Motives eingestellt werden. Den Wert für den Stundenwinkel liefert Dir ein Planetariumsprogramm wie Stellarium, auch die meisten Apps können das. Und dann wird durch Rotieren des Drehtellers der L-Schine (schräg rauf/schräg runter) die richtige Deklination eingestellt.

Dieses "schräge" Einstellen ist bei weitem nicht so intuitiv wie mit einem Kugelkopf, das bringt etliche Anfänger an den Rand der Verzweiflung. Aber wenn man das mal verinnerlicht hat, werden wertvolle cm an Hebelweg eingespart und natürlich auch das Gewicht des Kugelkopfes. Die Kamera sitzt ca. 5 cm dichter am SA und damit ist alles weniger Fehleranfällig. -> Längere Belichtungszeiten möglich.

5 cm eingesparter Hebelweg (geschätzte Höhe Kugelkopf) + 200 g eingespartes Gewicht (geschätztes Gewicht Kugelkopf) sind nicht zu verachten... Um den SA auf Hochleistung zu trimmen, sind viele kleine Verbesserungsschritte nötig:

- Polsucherjustage
- genaueres Einnorden dank justiertem Polsucher
- weniger Hebel, weniger Gewicht durch Weglassen des Kugelkopfes
- besserer Schwerpunkt durch Verschieben der L-Schine in der Prismenklemme Richtung Mitte
- besserer Schwerpunkt durch Verschieben des Guidingsuchers so dicht an den kurzen Schenkel des L wie möglich
- Gegengewichte näher an den SA, weil weniger Gewicht austariert werden muß

jeder Punkt für sich bringt ein bissy Verbesserung. Sollte im Bereich von 10 oder 15 Sekunden liegen. Zusammen bringen sie deutliche Verbesserung und ermöglichen erst im Zusammenspiel dem MGEN, das Schneckenspiel zu minimieren. -> runde Sterne bei 200 mm Brennweite und 3-4 Minuten Belichtungszeit...
 
Hallo Fee,

ich denke, als Fotograf ist er gewohnt den Bildausschnitt für das Motiv exakt festzulegen - und dazu will er wohl die Kamera auch im Format hoch/quer verdrehen können... :unsure:

lg
Niki
 
Hi Nikki,

kann er doch. Sitzt die Kamera direkt auf einem Kugelkopf auf der Prismenklemmung des SA, wird sie im Querformat genutzt und der Kugelkopf dient nur zur Einstellung der Deklination. Sitzt sie auf dem Teller der L-Schine, wird sie ohne weiteren Kugelkopf im Hochformat genutzt.

Ob man das Hoch- oder Querformat braucht, entscheidet man üblicherweise vorher, wenn man sich im Planetariumsprogramm das Gesichtsfeld der Kamera im Verhältnis zur Ausdehnung des Motives anguckt...
 
Eine Zwischenfrage an alle:
Bezieht sich die in der Werbung angegebene Tragfähigkeit (5 kg) auf Nutzlast + Gegengewicht (also alles, was an die Nachführeinheit geklemmt wird), oder nur auf die Nutzlast.
Die SA wird ja auch separat, also ohne Gegengewicht, angeboten und da werden die 5 kg angegeben.

Die Frage ist unabhängig davon, was man wirklich an Gewicht anbringen sollte.

Danke und viele Grüße
Frank
 
Hallo allerseits,

auch wenn der Kugelkopf unter der Hauptkamera evtl. zu einer kleinen Verschlechterung (wegen der Hebelwirkung) beiträgt, wird das so bleiben. Denn ich möchte einfach nicht durch fehlende Korrekturmöglichkeiten auf Hoch-, Quer-, oder Schrägformate gezwungen werden. Auch wenn sich das für Euch evtl. etwas überheblich anhört, aber ich möchte das Ziel in dem Format ablichten wie ich mir das vorstelle und nicht, was aufgrund der Position des SA gerade möglich ist. Im übrigen wird der Kugelkopf unter der Hauptkamera bei Querformaten oft so ausgerichtet, dass der Schwerpunkt der Kamera gerade mal 30mm neben dem Befestigungspunkt ohne Kugelkopf liegt.
Wer diese L-Schiene des SA kennt wird wissen, dass es für die Position des Leitrohres inkl. Guidingcam keine Auswahl gibt, weil genau dort das Gewinde angebracht ist und das ist auch nicht veränderbar. Auch die gesamte Position dieser L-Schiene ist, wenn man freie Sicht auf Polaris behalten will, nur äußerst eingeschränkt verschiebbar. Insofern wird das unter Realbedingungen weitgehend optimiert. Jedoch ist die Optimierung ist im Verhältnis zu den Demo-Fotos nur minimal.

Ich finde es natürlich toll, wenn Ihr alle möglichen Verbesserungsvorschläge nennt, aber bitte bleibt auf dem Teppich der Realität. Bedenkt bitte dabei auch, dass ich mir das nicht alles so frei Schnauze ausgedacht habe, sondern, dass dieser Aufbau bei sehr vielen Kollegen mit gleichem Setup genauso funktioniert. Und die kommen bei (teilweise erheblich größeren Brennweiten) auf deutlich längere Belichtungszeiten mit Hilfe des MGEN als ich.
Also bitte nicht jedesmal bei Adam und Eva anfangen, auch wenn ich Eure Hilfsbereitschaft sehr schätze!
Ja, die App Stellarium kenne und benutze ich oft zur Planung meiner Ziele.

Hallo Fee, Deine Vermutung ist falsch und ich bin noch lange nicht am Rand der Verzweiflung :)

Hallo Frank, guck mal weiter vorne. Wie ich gelernt habe, zählen die Gegengewichte nicht.

Beste Grüße und CS
Norbert
 
Hi Norbert,

auch wenn der Kugelkopf unter der Hauptkamera evtl. zu einer kleinen Verschlechterung (wegen der Hebelwirkung) beiträgt, wird das so bleiben. Denn ich möchte einfach nicht durch fehlende Korrekturmöglichkeiten auf Hoch-, Quer-, oder Schrägformate gezwungen werden. Auch wenn sich das für Euch evtl. etwas überheblich anhört, aber ich möchte das Ziel in dem Format ablichten wie ich mir das vorstelle und nicht, was aufgrund der Position des SA gerade möglich ist.

Ok, ich respektiere diesen Wunsch. Mit besserer Polsucherjustage und damit genauerer Einnordung bekommst sicherlich schon eine spürbare Verbesserung und kommst Deinem Ziel der längeren Belichtungszeiten bei 200 mm Brennweite näher.

Ich wünsch uns allen viel klaren Himmel, auf daß wir alle Spaß am Fotografieren haben...
 
Beitrag 63, .... ich habe es gelesen Norbert; allerdings auch schon andere Meinungen zur Definition des Nutzlastgewichtes gehört.

L-schiene und Gewicht wiegen 1,4 kg. Bedeutet das also im Umkehrschluss, dass ohne die Verwendung von Schiene und Gewicht die RA-Achse mit 5 kg + 1,4 kg, also bis 6,4 kg belastbar ist?

Wollte nur mal die Meinung der Schwarmintelligenz dazu hören. Ist auch mehr von theoretischem Interesse.

Gruß
Frank
 
Hi Frank,

Du hast Recht - Meinungen gibt es viele ;-)
So genau kann ich das natürlich auch nicht sagen, aber nach allem was ich gelesen und gelernt habe, ist das ausbalancieren und einnorden am SA wesentlich wichtiger als seine angegebene Traglast. Das natürlich auch Grenzen.
Es gibt jedoch einige Kollegen, die den SA wesentlich stärker belasten und immer noch auf gute Ergebnisse kommen. Da sollen sich aber mal lieber die Kollegen konkret äußern, die mit dem SA lange und einschlägige Erfahrungen mit größeren Brennweiten haben.

Gruß
Norbert
 
Hallo Norbert,
Deine Kugelköpfe gehören zu Deinem Setup. Verstanden.
Dein 30Kg Videostativ steht nicht auf meiner Verdächtigenliste.
Aber:
Was hältst Du davon, solange Störquellen auszuschalten,
bis Dein Setup das macht, was Du erwartest?
Wenn’s dann funktioniert, kannst Du immer noch Dinge wieder
hinzunehmen, die heute im Verdacht stehen, ungünstig zu wirken.

Dazu fällt mir ein vielleicht passender Vergleich ein:

Wenn ein Computer spinnt, hat es sich bewährt, ihn im
abgesicherten Modus zu starten. Also nur mit dem absolut
notwendigen Umfang an Komponenten und Treibern.
Läuft er dann stabil, nimmt man Schritt für Schritt alles
Weitere hinzu, und findet dabei heraus, was
gesund ist für das System und was nicht.

Was hält Dich davon ab, Dein Fotosetup erst einmal
in einen (möglichst) sicheren Modus zu bringen, und dann
dorthin zu entwickeln, wo Du es haben möchtest?

Frei nach einem Konfuzius zugesprochenen Zitat:
„Hast Du es eilig, mache einen Umweg“

CS

Dietmar
 
Geht auch mit 72/432, allerdings wurde das Beispielbild mit 2 min belichtet bei der Brennweite, ohne Guiding.
Da hängt auch noch die Canon mit dran und ein Gegengewicht.
Hebel und Gewicht scheinen das Setup hier nicht zu stören... :unsure:
© Tommy

105799
105800


Schau vielleicht mal hier: How to improve tracking of Star Adventurer (with/without Guiding) - Page 3 - Beginning and Intermediate Imaging - Cloudy Nights
 
Schon richtig Dietmar,

aber wenn ich mehrfach ohne nennenswerte Problem mit 200mm auf dem SA mit 90 Sek. belichten kann, gehe ich zunächst davon aus, dass mein Setup prinzipiell funktioniert, da dass ansonsten nicht möglich wäre.
Es geht also wie eingangs beschrieben um die Optimierung mit dem MGEN und ob dafür ein grundsätzlich anderer Aufbau hilfreich ist, vage ich mit aller gebotenen Vorsicht zu bezweifeln. Zumal dieser Aufbau in der praktischen Realität dann auch so zum Einsatz kommt.
Sicher, man kann viele verschieden Wege ausprobieren und ich möchte mich auch nicht dagegen sträuben, aber ist das bezogen auf die Aufgabenstellung wirklich zielführend?

Was Fee konkret bemängelt hat und womit sie auch vollkommen Recht hat, bzw. was die Analyse der Auswertung aus dem MGEN auch bestätigt hat ist, dass offensichtlich das Hauptproblem im Vorfeld bei der Einnordung liegt. Daher bin ich gerade dabei die Strichplatte des Polsuchers best möglich zu justieren. Der nächste Test (sobald das Wetter passt) wird zeigen, ob das zielführend war (was ich vermute und hoffe).

Ansonsten muss die Scheinerhilfe des MGEN ran und dann sehen wir weiter.
Konfuzius hin oder her, aber jetzt zwischendurch das Setup grundlegend zu ändern, halte ich eher für verwirrend als zielführend.
Das ist aber nur meine ganz persönliche Anfängermeinung.
Denn es heißt ja auch: Don`t change the setup during the test.

Beste Grüße und CS
Norbert
 
Hab jetzt eine Seite gefunden, wo der zerlegt wurde. Hat den "üblichen" Aufbau, Axiallager und Radiallager, kleine Schnecke, sitzt aber in Alu-Halterung. Wenn die Mechanik spielfrei eingestellt ist, kann man da schon Gewicht drauftun. Allerdings muss die Balance dann immer akkurater werden, weil der Motor auch nicht so stark ist, wie bei größeren Montierungen.

Das Schneckenspiel muss also mit Gefühl eingestellt sein oder werden.


lg
Niki
 
Der Wahnsinn Niki - Danke!

Das ist dann Level 5.
Ich befinde mich momentan maximal bei 2.
Eins nach dem anderen, sonst sprengen wir hier alle Rekorde :)
Oder verzetteln uns ins ungewisse.
Ich würde gerne erstmal auf dem Teppich bleiben.

LG
Norbert
 
hallo Norbert,

ja, da hast du noch 2 weitere Köpfe auf den StarAdv, wobei der unter der Eos vielleicht nicht ganz in sich verwindungsfrei ist. Haben die beiden Platten welche sich gegeneinander drehen wirklich keinerlei Spiel? Auch Kugelköpfe habe ich schon unter Gewicht langsam nachgeben gesehen. Es wäre vielleicht einen Versuch wert, all das erst mal wegzulassen um einen Fehler in der Einnordung und dem StarAdv von Fehlern in der angebauten Mechanik zu unterscheiden.

Den Sucherschuh bringst du in Nullkommanix auf die L-Schiene, statt dem 2. 3/8 Zoll Gewinde. Dieses wegnehmen und den Sucherschuh in eines der entstehenden M5 Gewinde verschrauben, so wie hier gezeigt:

105805


Der Sucher schaut dann zwar zum Äquator, aber für reines RA Guiding reicht das völlig. Eine Bildfelddrehung entsteht nur bei zu grober Einnordung. Ich schaffe es übrigens auch in 3 Minuten die Strichplatte zu zentrieren :devilish: bei Tag ist es aber viel leichter.

lg Tommy
 
Hallo Niki,

eine ähnliches Setup wie Tommy verwende ich auch.
https://forum.astronomie.de/threads...cheinern-polar-alignment.273549/#post-1396928
Nur ist mein 70/420 ED Refraktor etwas leichter als der Lacerta und ich liege, inkl. Gegengewicht, bei 4,7 kg.
Vom reinen Gefühl her schon die absolute Obergrenze.

@Norbert:
Position von Fadenkreuz und Indexmarke hast Du überprüft -gehe ich mal von aus-.

Die Zentrierung des Fadenkreuzes ist aufwändiger. Seeeehr gefühlvoll die RA-Achse von Hand drehen (sonst wackelt die Fadenkreuzmitte).
Achte einmal nach einer halben Umdrehung auf den Abstand zur ursprüngliche Fadenkreuzposition und vergleiche diesen Abstand mit dem Abstand der Jahreszahlen im Polsucher. Da liegt man locker um 2-4 Jahre daneben. Welche Auswirkung hat das auf die Genauigkeit der Nachführung? ... keine Ahnung!
Deshalb so lange justieren, bis die "Mitte in der Mitte" bleibt.

Dann, die Inbusschrauben, mit denen die Polhöhenwiege auf die Grundplatte gezogen wird, ruhig etwas fester anziehen. Es liegen ja Kunststoffscheiben zwischen Schraubenkopf und Polhöhenwiege. Die Bewegung der horizontale Feinverstellung wird also nicht blockiert.

Das sollten erst einmal alle Einstellungen an der SA sein.
Zum Rest: Mein Bauchgefühl sagt, Balkon nicht gut, Stativ gut, Zuladung bzw. Gewichtsverteilung nicht gut!
Aber : Don`t change the setup during the test.

Gruß
Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Tommy,

ich weiß natürlich nicht genau, was "Du" unter verwindungsfrei verstehst, aber nach meiner Kenntnis, tun beide Kugelköpfe genau was sie sollen, verstellen sich nicht, sacken nicht nach und wackeln nicht - egal mit welcher Belastung und egal in welchem Winkel.
Ein Versuch ist es in der Tat wert, die beide wegzulassen, obwohl ich überzeugt davon bin, das die unschuldig sind - aber gut - ich will mich nicht verweigern.
Mal vom Test abgesehen fehlt mir jedoch die Vorstellungskraft, wie ich beide Kameras auf das Ziel ohne Kugelköpfe vernünftig ausrichten soll - was ja auch überall so empfohlen wird.

Du sagst jetzt dagegen, dass es reicht, dass die Guidingcam zum Äquator guckt - hmmm.
Ok, Du musst es wissen - Du bist der Experte :)

Die Justierung der Strichplatte schreitet gut voran. Damit lasse ich mir jetzt vorsätzlich viel Zeit. Die mache ich natürlich auch immer tagsüber und ich bin momentan schon sehr viel genauer als je zuvor, aber immer noch nicht 100%ig zufrieden. Sobald ich zufrieden bin mache ich Fotos durch den Polsucher. Wenn das alles nicht genau genug wird, komme ich Dich besuchen und stoppe die Zeit :)

LG
Norbert
 
dass offensichtlich das Hauptproblem im Vorfeld bei der Einnordung liegt
Hallo Norbert,
das ist auch immer noch mein Favorit, wie schon oft geschrieben.
Deine Bilder sprechen da eben eine ziemlich deutliche Sprache.
Ich zweifele auch gar nicht daran, dass Dein SA mit MGEN
Deine angestrebten Belichtungszeiten unterstützten kann.
Auch mit ausladender Kamera. Bei Anderen klappt das ja auch.

Wenn es aber einfach nicht laufen will, dann sehe ich eben einen Vorteil
im methodischen Verfahren:
„Vom Einfachen zum Komplexen“, „Vom Langsamen zum Schnellen“ usw.

Natürlich sollst Du nicht während des Tests an allen Schrauben zugleich
drehen, Du sollst ja den Überblick behalten....

Aber vielleicht löst sich das Problem sowieso in Luft auf,
wenn Du auf hartem Boden aufbaust, einnordest und fotografierst.
Einachsguiding nicht zu vergessen.........
Ich drücke Dir die Daumen.

CS

Dietmar
 
Hallo Frank,

Justierung der Strichplatte vom Polsucher ist sowas von in Arbeit, dass ich das jetzt so aufgebaut habe, dass das über Tage in Ruhe stehen bleiben kann. Ich habe gemerkt, dass es für mich besser ist, dass ich da mehrfach am Tag ran gehe und ansonsten große Pausen lassen. Das wird schon.

Die Imbusschrauben habe ich ebenfalls im Griff und der Balkon ist bereits abgehackt.
Wie soll ich Deiner Meinung nach die Gewichtsverteilung optimieren?
Nächster Test auf Betonplatten neben dem Garten.

Grüße
Norbert
 
Eben Dietmar,

zuviel Änderungen bringen nur Chaos.
Daher werde ich zunächst, mit dem Setup so wie auf den Fotos, mit besser justiertem Polsucher, festem Untergrund und jeweils 10 Sek. Belichtungszeit testen.

Anschließend teste ich dann mal (wie Jörg und Tommy empfohlen haben) komplett ohne Kugelköpfe und dann sehen wir weiter.

Aber davor muss erstmal testfähiges Wetter her.

CS
Norbert
 
Gewichtsverteilung später ...
Ich will jetzt noch ein klares "JA" auf die bereits gestellte Frage haben!

"Position von Fadenkreuz und Indexmarke zueinander hast Du überprüft?"

Gute Nacht
Frank
 
- wenn Du die Madenschraube gefunden hast, die Du nur noch um ne Winzigkeit "reindrehen" must um die Kirchturmspitze in die richtige Position zu bringen, dann drehe zuerst die beiden anderen Madenschrauben um eine Winzigkeit "auf", ehe Du dann die richtige Madenschraube "reindrehst". In dem Moment, wo Du gegen Wiederstand justierst, gehts schief. (= Wissen)
- beginne mit 1/4 Umdrehung und steigere Dich über 1/8 Umdrehung auf 1/16 Umdrehung. (= Übung)
- mir fällt es leichter, den Winkel möglichst genau einzuhalten, wenn ich den kurzen Teil des Inbusschlüssels in die Madenschraube stecke und den längeren Teil zwischen 2 Fingern halte. (= Erfahrung)
Im übrigen finde ich die Arbeitsweise von Fee sehr hilfreich! - Danke nochmal :)
 
Man kann die Madenschrauben auch durch andere ersetzen, allerdings ist die Gefahr, die dann beim Handling unabsichtlich zu verstellen, größer. Aber manche User haben sie durch lange Schrauben ersetzt...

Nun, wir lernen alle ständig dazu, was den SA betrifft - erstaunlich, dass wir schon 146 Beiträge haben, obgleich jetzt nur die Strichplatte mal zentriert werden muss. Ich glaube auch nicht an die Kugelköpfe oder das Stativ. :coffee:

Bei solchen Threads sind all die theoretischen Vorschläge immer zehnmal schneller, als man in der Praxis voranschreitet, denn uns fallen hier immer neue, mögliche Ursachen ein, und Du bist eigentlich noch beim Zentrieren des Polsuchers ;). Hätten wir eine Woche gewartet, bist Du vermeldest, dass der nun stimmt, hättest Du wahrscheinlich im gleichen Beitrag vermeldet, dass Deine Sterne jetzt auch rund sind. (y)

Aber dann hätten wir diese nette Diskussion nicht geführt - denn es gibt 1000 mögliche Ursachen, aber nur 2-3 wahrscheinliche... :D

lg
Niki
 
Hallo Niki,

die Madenschrauben lasse ich so wie sie sind.
Zum Glück muss man diese Prozedur nur einmal machen.

Ob die erneute Feinjustierung der Strichplatte tatsächlich die Ursache ist und das Problem behebt, hoffe ich zwar, aber das Ergebnis des neuen Tests steht noch aus.
Lt. meteoblue soll es heute Nacht testfähiges Wetter geben - warten wir also ab.
******************
Gestattet mir bitte kurz ein wenige abzuschweifen - von wegen "netter Diskussion".

Genau das Abwarten scheint "einige" hier vor echte Probleme zu stellen.
Da werden lieber zum x-ten mal vage Vermutungen wiederholt und wilde Theorien in den Raum geworfen, was man deutlich schon anhand der Menge an Beiträgen ablesen kann.
Bei einigen Antworten frage ich mich, ob das Mitglied überhaupt meinen Eingangstext gelesen hat. Einige Fragen habe ich gefühlt 10 mal beantwortet, weil es ja offensichtlich niemand zuzumuten ist, den Verlauf der Texte zu lesen.
Ich nenne beispielhaft nur mal das Stichwort "Stativ", was ja jetzt hoffentlich abgehackt ist.

Hauptsache man kann sich (gegenüber einem Anfänger) als Held präsentieren. Ob das in irgendeiner Weise zielführend ist, ist dann auch schon vollkommen egal - traurig empfinde ich das. Vom Umgangston (der gelegentlich eher an einen Kasernenhof in der Grundausbildung erinnert) ganz zu schweigen. Und dann klatschen sich anschließend die Mitglieder gegenseitig mit Texten ab, wie "jetzt hast Du es Norbert aber richtig gegeben". Gut wenn ihr das so für Euer mangendes Selbstbewusstsein und Geltungsbedürfnis braucht - macht nur weiter so. Ich gebe nur freundlich zu bedenken, dass dieser Umgangston für Anfänger (und eigentlich auch alle anderen) nicht gerade einladend wirkt (um es ganz vorsichtig zu sagen).
******************
Das wollte ich mal gesagt haben und ich hoffe die Betroffenen verstehen das als konstruktive Kritik.
Andererseits freue ich mich natürlich über die rege Beteiligung und jede zielführende Hilfe!

Beste Grüße und CS
Norbert
 
Hallo allerseits,

da für heute Nacht in meiner Region testfähiges Wetter von meteoblue in Aussicht gestellt wird,
habe ich die Justierung der Strichplatte zunächst abgeschlossen.
Ich ahne, dass es für Eure Kriterien immer noch viel zu ungenau ist, aber besser bekomme ich das momentan und vor dem Test heute Nacht nicht hin.
Im übrigen reicht die kleinste Berührung der RA-Achse am SA bei geöffneter Klemme um das Ergebnis zu verfälschen. Also auch bei gleicher Einstellung bekomme ich unterschiedliche Ergebnisse, wenn ich die RA-Achse um 360 Grad drehe. Damit kämpft man praktisch bei der Justage gegen Windmühlen, aber das wisst Ihr ja sicherlich alle.
Sicher ist dagegen, dass die Justierung jetzt wesentlich besser ist als je zuvor.
Ob das zum gewünschten und erhofften Ergebnis führt, werden wir sehen.
Das Ergebnis der Justage seht Ihr im Anhang.

Heute Nacht, wenn nichts dazwischen kommt, werde ich also die vorgeschlagenen Varianten mit jeweils 10 Sek. Belichtungszeit bei 200mm auf festem Untergrund Richtung Polaris (mit und ohne Kugelköpfe) durchspielen.
Gibt es dafür (abgesehen von dem Versatz) noch zielführende Vorschläge?

Beste Grüße und CS
Norbert
 

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Hallo Norbert,
ich glaube kaum, dass an dem Polsucher noch irgendetwas besser
justiert werden könnte. Das ist doch schon Referenzklasse!

Damit eingenordet, mir Polaris auf dem richtigen Jahresring und
Aufstellung auf solidem Grund - da kann doch nicht mehr viel schiefgehen.

Ich frage mich nur, warum Du bloß 10 Sekunden belichten möchtest.
Fehler zeigen sich doch erst bei langer Belichtungszeit,
oder habe ich da etwas verpasst?

In jedem Fall wünsche ich Dir Erfolg, damit Deine Mühe endlich belohnt wird!

Grüße

Dietmar
 
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