Epsilon-130ED oder TS 150 mm f/2,8 Hypergraph

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Der andere Stefan weist zurecht darauf hin, dass die Chipgröße keinen Einfluss auf die Lichtausbeute auf Pixelebene (darüber reden wir hier) hat. Dafür sind das Öffnungsverhältnis und die Pixelgröße die maßgeblichen Kennwerte. Eine größere Chipfläche bringt nur ein größeres Feld, kein besseres Signal/Rauschverhältnis. Der Wechsel auf einen größeren Chip _kann_ natürlich auch mit größeren Pixeln verbunden sein (24 Megapixel Vollformatchip hat größere Pixel als 24 Megapixel APS-C), dann ist der Grund für das bessere Signal/Rauschverhältnis aber nicht die größere Chipfläche, sondern die größere Pixelfläche.

Das ist mir soweit ja klar. :y:

Danke für Deine ausführlichen Darstellungen, ich ging vom Endergebnis aus, das man erzielen möchte. Also wollte ich im Kopf schnell man zwei Szenarien mit je 5! (Fakultät) Parametern gefühlsmäßig in den Bauch verschieben und scheiterte (mein IQ dürfte hierfür eindeutig zu niedrig liegen...:D)

Ich ging von der Praxis aus, wenn jemand sagt: "Heute mache ich M42".
So, und was nehme ich nun, wenn ich alle Teleskope und Kameras der Welt in der Garage habe...

Ich will natürlich dasselbe Bild in derselben Auflösung und Ausgabegröße.
Also was brauche ich dann für Setups mit dem schnellen und mit dem langsamen Teleskop?
Dann spielen ALLE Parameter eine Rolle, denn ich will denselben Ausschnitt haben, dieselbe Belichtungszeit, und ich möchte jetzt die Grenzen der beiden Möglichkeiten vergleichen.

Daran scheitere ich noch immer, weil mir der Chart fehlt, alle Parameter in allen möglichen Kombinationen abzubilden, die zum selben Ergebnis führen. Und ab wann ein Setup nicht mehr mitziehen kann und entweder die Belichtungszeit, die Auflösung, die Ausgabegröße oder sonst etwas differiert.

Unter "Kleine Bilder" oder "verkleinern" verstehe ich als Grafiker offenbar im ersten Moment ein Herunterrechnen der Bildgröße mit bikubischer Interpolation in Photoshop. Wie sich das auf die Helligkeiten von astronomischen Abbildungen auswirkt, habe ich noch nicht wirklich ausprobiert, ich kenne die Summe von Helligkeiten nur vom Stacken, nicht beim Verkleinern. Ergo verstehe ich leider immer noch Bahnhof. Aber vielleicht klärt sich das eines Tages, ich möchte da jetzt nicht zu lange off topic machen, der TO will ja seine Fragen klären. :)

Aber Deine Antworten sind generell sehr aufschlussreich, Stefan, danke!

lg
Niki
 
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Hallo,

1. Stefan (Stefan_Lilge) hat in #76 oben geschrieben, man könne die Bilder in Software "verkleinern".
Wie macht man das: nimmt man den Rohsummen-Stack in .fits und ein beliebiges BB-Programm und halbiert z.B. die Auflösung in Höhe und Breite...oder ist es sinnvoll, z.B. nochmal den Rohsummen-Stack in DSS einzeln mit Super Pixel zu stacken... oder gibt es ein kostenloses Programm, das das auf andere Art und Weise erledigt? Das ist eine Art von Binning, nicht wahr?

2. Ich hatte schon überlegt, meinen 8" f/4 Newton mittels des 0,73x Reducers (und eines geeigneten OAZ) in ein f/2.8 System zu verwandeln... weiss aber nicht, ob dies überhaupt was bringt, da doch wohl die Öffnung die ausschlaggebende Größe für die Auflösung ist, ...aber für die Tiefe ist das Öffnungsverhätnis wichtig, oder? siehe:
wenn ich mir hier den 5. und 6. Absatz durchlese: interessanter Vergleich!

3. Hier aber wieder ein Beispiel, dass die Öffnung viel wichtiger ist als das Öffnungsverhältnis: Beitrag #2 von Rick_J
Das Ganze ist für einen Laien wie mich sehr verwirrend. :confused:
viele Grüße und cs
Andreas

Hallo Andreas,

zu 1.: Das Verkleinern kann irgendwann im Bildverarbeitungsprozess mit irgendeinem Bildverarbeitungsprogramm gemacht werden. Ein bisschen hängt das davon ab, was für einen Algorithmus das Programm für das Resampling verwendet, da gibt es auch welche, die nicht ideal für das Signal/Rauschverhältnis sind. Bei modernen astronomischen Bildbearbeitungsprogrammen würde ich aber davon ausgehen, dass ein "Verkleinern auf 50%" das gleiche S/N ergibt wie ein 2x2 Software-Binning.

zu 2.: Für die Auflösung des Teleskops ist schon die Öffnung maßgebend, aber wenn die Brennweite so klein wird, dass die Pixelgröße das Auflösungsvermögen des Teleskops nicht mehr ausnutzen kann (undersampling) verlierst du im Bild schon Auflösung. Bei 8" f/2.8 wirst du vermutlich schon Auflösung gegenüber f/4 verlieren. Für die Tiefe ist das Öffnungsverhältnis schon wichtig, aber halt nur zur Hälfte. Die andere Hälfte ist die Pixelgröße (sei es die physische Pixelgröße oder eine "virtuelle" nach Verkleinerung in Software). Man muss immer beides zusammen betrachten, um die Lichtstärke zu beurteilen.
Zwei stark bearbeitete Bilder von verschiedenen Standorten miteinander zu vergleichen ist immer schwierig, insbesondere wenn noch zehn Jahre dazwischen liegen (zumindest ich mache heute bessere Bilder als vor zehn Jahren). "Eigentlich" ist der Vergleich dort sehr passend, weil es einmal ein schnelles Öffnungsverhältnis mit kleinen Pixeln und einmal ein langsames Teleskop mit großen Pixeln verglichen werden. Aber wie gesagt kann man die Rahmenbedingungen nicht vergleichen, weil wir sie nicht kennen. Von der technischen Seite her könnte man auch noch feststellen, dass der Epsilon knapp ein Drittel mehr Öffnung hat als der 101mm Refraktor und dass die Technik der ASI 2600 wesentlich moderner ist als bei dem "Dinosaurier" mit dem Kodak-Chip.

zu 3.: Was Rick (RIP) schreibt bezieht sich auf das "Sonderproblem" von Punktquellen (=Sternen). Da soll die Grenzgröße ausschließlich von der Öffnung abhängen. Warum das so ist habe ich nicht verstanden, mir ist auch unklar, wie stark ein Stern durch das Seeing vergrößert sein kann, ohne die Eigenschaften einer "Punktquelle" zu verlieren. Wenn ich am 10" Meade ACF bei 2800mm Brennweite fotografiere, sind die Sterne keine Punkte mehr ;-)
 
Wenn ich am 10" Meade ACF bei 2800mm Brennweite fotografiere, sind die Sterne keine Punkte mehr ;-)

Das Beugungsscheibchen (in mm) ist ja auch definiert durch d = 2,44 * λ * ( F / D ) ergo bei der Brennweite... :)
Punktquellen (=Sternen). Da soll die Grenzgröße ausschließlich von der Öffnung abhängen.

In Radianten beträgt selbiges ja d = 2,44 * λ * ( 1 / D ), hängt also nur von der Öffnung ab. Wenn das Seeing den Stern verschmiert, dann werden die 1-2" zusätzlich fällig... bei Flächenhelligkeiten ist das halt anders, da wird ein langer Refraktor dann relativ finster bei Nebeln und Galaxien. So habe ich das zumindest verstanden.

lg
Niki
 
Hallo zusammen,

nachdem der thread mittlerweile nichts mehr mit der ursprünglichen Frage zu tun hat, möchte ich ihn wieder darauf zurück führen: Wer hat die entsprechenden Teleskope im Einsatz?
Sicher besitzt niemand den Epsilon und den Hypergraph gleichzeitig. Aber vielleicht kann doch der Eine oder Andere ein Aussage zu dem Sharpstar, bzw. den gebrandeten von TS eine Aussage in Bezug auf Justagestabilität, Handling und OAZ machen.
Frank hat ja in seinem Video zum Epsilon (vielen Dank dafür) dahingehend schon mal eine Aussage getätigt.

CS
Dieter
 
Hallo, Dieter und Dane,

einen ausführlichen Test des 150mm f/2.8 Gerätes gibt es doch schon:
das dürfte doch dieses Gerät sein, oder?


viele Grüße und cs
Andreas
 
Hallo,

interessant wäre es auch noch einmal, etwas (mehr) über den anderen aktuellen 8"-TS-Astrographen, gleichsam dem größeren Bruder des vorgenannten 150mm f/2.8, zu erfahren (wohl ebenfalls ein Sharpstar-Abkömmling, s. hier). Hinsichtlich dieses Teleskops habe ich bislang auch kaum etwas gefunden. Hat irgendwer schon praktische Erfahrungen mit diesem Gerät sammeln können ?

Gruß
Stefan
 
Hallo zusammen,

Markus und Okke haben den 150er TS. Ich kenne noch zwei weitere Leute die ihn haben. Den 200er haben noch sehr wenige. Tommy hatte ein Exemplar auf der Testbank. Bei ernstahftem Interesse (der Mann hat viele Anfragen) könnt ihr euch ja von ihm beraten lassen.
Ggf. bekomme ich einen 150er zum testen und kann mal einen Vergleich zum Epsilon machen. Warte auf das Go.

CS Frank
 
Den Bericht von Markus habe ich total übersehen. Mittlerweile aber nachgeholt.
Und der bestätigt meine Befürchtung bzgl. des OAZ. Vielleicht hat er aber auch nur miserables Exemplar erwischt.
Bin da noch am überlegen, ob ich mir das Teil wirklich anschaffe. Ist schon ärgerlich, wenn man doch einen relativ hohen Betrag ausgibt und man muss sich dann anschließend mit solchen Bauteilen herumschlagen.
Vielleicht doch der Epsilon? Mal sehen, wie sich die ganze Sache entwickelt.
Vielleicht hat Wolfija inzwischen einen besseren OAZ im Portfolio.

CS
Dieter
 
Laut Tommy gibt es hier 2mm Differenz mi dem Epsi. Hast du die Schellen bei dir mit dem Epsi praktisch im Einsatz und sprichst aus Erfahrung
Nein, hab ich nicht im Einsatz. Wollt mir die aber kaufen, weil sie laut Hersteller für den 130er Epsi passen. Tubusdurchmesser 166mm. Aber das is ziemlich wurscht. Kann man ja noch was dazwischenkleben oder gleich einen dickeren Filz oder sowas reinkleben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rohrschelleneinlagen hab ich bis jetzt immer nachgearbeitet. Eine böse Überraschung ist das allerdings nicht.
 
Ist natürlich Ansichtssache. Hätte ich das Zeug so bekommen und es würde auf Anhieb nicht passen, wäre das für mich persönlich schon eine böse Überraschung wenn man davon ausgeht das es passen sollte. Ich müsste dann erst entsprechendes Material in passender dicke beschaffen was da auch ideal rein passt. Ich bin aber auch jemand der Rohrschelleneinlagen bisher nie nachgearbeitet hat, da er bisher immer die passenden Schellen bestellt hat.

Nebenbei habe ich aus Interesse auch bei Primaluce bezüglich Erfahrung mit dem Epsi nachgefragt. Die Antwort dazu:
Good morning,
all our ring are designed for +-1mm so the 168mm rings will work with telescopes around 167-169mm diameter.
I’m sorry we have not experience with the Takashi Epsilon 130 ED, I think 2mm difference is too much.
Best regards.

Dennoch würde ich mir überlegen die Schellen von Primaluce zuzulegen und entsprechend anzupassen.
 
Beim Astrozeugs pass so gut wie gar nichts richtig. Ausser man nimmt Alles vom gleichen Hersteller... Meine leidliche Erfahrung seit Jahrzehnten.
 
Hallo,

ich hatte mir wegen den Schellen auch Gedanken gemacht und habe mich für gedruckte entschieden.
Müssen natürlich entsprechen dimensioniert sein und auch das Material muss stimmen.
Als Material habe ich für die eine BASF innofil PAHTCF genutzt, das ist ein Carbon verstärktes Filament und absolut der Hammer. Der Rest auf der Rolle hat aber nur für eine Schelle gereicht deshalb habe ich für die zweite das Filament CPE Ultimaker genutzt. Das hat bessere Daten wie z.B. PETG.
Hält und war günstig ;)

DSC09754.jpg


Grüße
Carsten
 
Ich hätte gehofft das Heute mehr dabei rum kommt aber leider hat es nur für 5 Aufnahmen gereicht bis der Nebel wieder eingefallen ist. Aber vielleicht kann ich etwas dazu beitragen was die Abbildungsleistung angeht vom Tak. Dazu haben die 5 Aufnahmen gereicht.
Hab aus jeder Ecke eines 27,8mm Chips eine 400% Vergrößerung gemacht und eine aus dem Mittelfeld. Ich bin damit sehr zufrieden und habe dazu auch den Rotator gedreht davor. Ich dachte bei meiner ersten Aufnahme das sich da gegenüber dem letzten mal die Sternabbildung verschlechtert hätte. Aber am Summenbild war ich dann sogar überrascht wie gut doch die Sternabbildung ist, trotz der Rotation.

links oben.JPG
linke Ecke oben

links unten.JPG
linke Ecke unten

rechts oben.JPG
rechte Ecke oben

rechts unten.JPG
rechte Ecke unten

Mitte.JPG
Mittelfeld

Also ich bin damit mehr als zufrieden. Nicht zuletzt wegen Tommy, den ich sehr genervt habe vermute ich mal mit meinen Mails bis es annähernd gepasst hat. Nochmal danke für deine Hilfe Tommy.

Lg. Michael
 
gern geschehen Mike! Die Arbeit lag aber bei dir. Du hast dich durch die Feinheiten der Justage tapfer durchgekämpft: Nun weisst du worauf es ankommt und wie du die gewünschte Genauigkeit erreichen kannst. Das wird in Zukunft - wenns denn mal nötig ist - schnell gehen!

Einen 200er f/3.2 Sharpstar habe ich getestet, der macht leider keinen Fokus wegen wirklich heftiger sphärischer Aberration des Hauptspiegels. Die Optik muss getauscht werden.

Es gibt einen Testbericht über den 150mm f/2.8 von Alan Dyer in Sky&Telescope 09/2020. Positiv bewertet er Speed, Korrektur in den Ecken und Fokus Stabilität, negativ den Rotator, die extremen Spikes und mangelnde Möglichkeit einen Filter einzuschrauben. Letzteres ist kein Thema, weil es einen M54M48 Adapter mit Filtergewinde innen gibt. Ich finde am 150er gut den Blendenring, aber dass der HS in der Zelle bloss auf 3 Metallnoppen lose gelagert ist dass er beim Schütteln herumklappert finde ich nicht so gut.

lg Tommy
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

schade das hier keiner was zum 150er Sharpstar schreibt. Wo sind denn die anderen Besitzer? @Okke_Dillen

Ich habe das Gerät seit Anfang an und war einer der ersten hier in Deutschland. Ich hatte anfänglich ein Problem mit dem Auszug das aber am Ende doch recht einfach gelöst werden konnte. Ebenso hatte ich Justage-Probleme so das eine Ecke immer schlechter war. Das lag daran das ich die Justage von meinem f4 Newton gewohnt war. Da hatte ich mit dem Concenter justiert und es hat danach immer gepasst. Es waren keine weiteren Schritte mehr nötig.
Beim 150er konnte ich zwar auch mit dem Concenter justieren, aber es war nicht passend genug. Am Stern justieren mag toll sein wenn man das kann, ich hatte es nicht hinbekommen. Mit der Barlowed Laser Methode bin ich dann aber doch ans Ziel gekommen. Die Justage ist machbar und auch extrem stabil. Einmal justiert verstellt sich da erst mal nichts. Alles ist extrem steif und stabil gebaut. Auch ein stärkerer Temperaturabfall in der Nacht macht kaum bis gar nicht bemerkbar.
Der Rotator könnte besser sein, das stimmt. Auch beim Sharpstar kann sich die Justage verändern wenn dieser Benutzt wird. Aber bei einem APS-C Sensor wird man das eher nicht sehen. Beim Vollformat sieht das dann wieder anders aus.
Das Thema mit den extremen Spikes ist ja auch von uns gelöst worden. Diese waren der Fangspiegelspinne geschuldet. Das Alu ist nur eloxiert was diese Reflexe hervorgerufen hatte. Mit etwas Velours beklebt bleiben kaum noch Spikes übrig. Dieses Tuning würde sicher dem Tak auch gut stehen.
Filtergewinde ist wirklich ein Thema. Ich hatte mir daher von Anfang an eine Art Cliphalter Gedruckt der in den Canon Adapter gesteckt wird. Inzwischen habe ich da einen Hochwertigen Adapter von Wiliams dran und den Cliphalter neu angepasst. Damit kann ich problemlos 2" Filter benutzen. Der Blendenring ist genial und ab Werk verbaut. Ebenso gibt es eine gute Verpackung und es ist alles an Zubehör dabei was man braucht.

Würde ich das Gerät wieder kaufen? ja, ein klares ja. Ist der Tak besser? Kann ich nicht beurteilen, aber hier müßten erst mal die Kriterien definiert werden die wichtig sind. Klar, als erstes steht mal die Abbildung. Da steht der Sharpstar dem Tak in nichts nach würde ich sagen. Beiden KÖNNEN das Vollformat bis in die Ecken sauber abbilden und auch ausleuchten. Dann kommt es natürlich auf die mechanische Verarbeitung an. Da würde ich den Sharpstar sogar als besser einordnen. Es gibt kein Hüpfen des Sterns beim Fokussieren. Spinne, Tubus, Hauptspiegelhalter usw. ist alles gleichwertig oder sogar besser. Rotator ist wohl nicht besser aber auch nicht schlechter.

So ein schnelles Gerät seht und fällt mit der Justage. Das muß jedem klar sein.

Hier noch ein paar Links zum Sharpstar:

Vor und nach Velours auf der Spinne:

Thema Justage:

Bilder von mir mit dem Sharpstar und der Canon 6D:
3er Mosaik M42 und Co.

Cirrus Test Optolong

NGC4725 and friends

Gruß Markus
 
Moin,

wenn ich das recht sehe ist der Sharpstar 150er /2.8 doch mit dem TS "Hypergraph" 150 /2.8 identisch, oder liege ich da falsch?

CS
Jörg
 
Moin,
Wo sind denn die anderen Besitzer? @Okke_Dillen
ja gut, ich war davon ausgegangen, daß wer sich für den Sharpstar aka Hypergraph interessiert, längst die SuFu bemüht hat und unser beider Beiträge (und davon gibts sehr viele, reichlich bebildert und ausführlich dokumentiert) längst hinter sich gebracht hat... ;)

Ich bin etwas verblüfft, daß das Thema Spikes nach meinen ausführlichst dokumentierten Modifikationen immer noch ein Thema ist... :oops:
Möglicherweise doch nicht... gut also, daß du die Links eingestellt hast, danke!

Allseits klaren Himmel!
Okke
 
wenn ich das recht sehe ist der Sharpstar 150er /2.8 doch mit dem TS "Hypergraph" 150 /2.8 identisch, oder liege ich da falsch?
Hallo Jörg,

das sind exakt die gleichen Teleskope. Nur klebt auf dem einen ein Aufkleber von TS :cool: Übrigens ist das bei vielen Teleskopen so, dass sie aus dieser Fabrik kommen: Jiaxing Rui Xing Optical Instrument Co., Ltd-Jiaxing Rui Xing Optical Instrument Co., Ltd
Der EDPH z.Bsp.. Es müsste uns mal ein Händler aufklären, was nun letztendlich woher kommt. Habe mir sagen lassen dass auch der APM 107/770 aus China kommt!?
Ich habe mich früher auf der Photokina immer gefragt, was diese Chinesen auf den Ständen in den Hinterzimmern mit den Firmen immer bequatschen. Ich kann es mir jetzt so ungefähr denken. Naja, gabs ja früher schon. Mein Tasco gabs ja baugleich von Bresser und Bob Optics. Walimex, Rokinon und Samyang ist auch alles das gleiche.

CS Frank
 
Früher, als Japan noch die Funktion des heutigen Chinas hatte, war das Tanzutsu - die haben von Revue über Dörr und wie sie alle hießen alles bedient, ich habe ja Material aus der Zeit, schon lustig. Nach China wird's dann wieder ein anderes Schwellenland sein, so wandert das um den Globus...

CS
Jörg
 
Ist der Tak besser? Kann ich nicht beurteilen, aber hier müßten erst mal die Kriterien definiert werden die wichtig sind. Klar, als erstes steht mal die Abbildung. Da steht der Sharpstar dem Tak in nichts nach würde ich sagen.

Hallo Markus,

gut dass sich mal ein Besitzer zu Wort meldet. Ich habe nicht alle eure beiträge verfolgt. Das darf man nicht unterschätzen, eine negative Nachricht benötigt fünf positive um sie auszugleichen :-)
Zunächst mal: Ein Sharpstar ist nun auf dem Weg zu mir und ich kann hoffentlich in den nächsten Wochen eine Test machen, und ggf. auch einen direkten Vergleich.
Jetzt ist bereits klar, dass viele Punkte an den Sharpstar gehen. Zubehör, Preis etc. Kriterium wird also letztendlich die Abbildung sein. Was die Justage angeht: Ich habe ja für mein Video den HS ausgebaut und wieder eingesetzt. Hätte ich nicht machen sollen, jetzt muss ich justieren. Ich schwitze jetzt schon :-) Dummerweise hat mir das die Aufnahmen vom Freitag ordentlich versaut. Habe gedacht es passt schon irgendwie. Pustekuchen.

Was ich an Bildern des Sharpstar nicht mag, ist die Form der Sterne. Ich hatte in einer Folge der Bildbesprechung eine Aufnahe, da waren die Sterne viereckig. Lag auch an der bearbeitung, aber im Rohbild sah man diese eigenartige Form. Ich sehe das nicht bei deiner NGC 4725 Aufnahme, aber ganz leicht bei der des Cirrus. Weißt du was ich meine? Und gibt es dafür eine Erklärung? Es scheint mir eine Beugungsfigur zu sein, die aber ja irgendwo entstehen muss.

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Optlong? Habe ihn jetzt einmal getestet, aber wie gesagt bei sehr bescheidener Kollimation. Macht es was aus in den Ecken?
Eingeschraubt habe ich diesen auch beim Tak nicht direkt in den Korrektor, sondern in den Kameraadapter. Da verstehe ich die Kritik auf S&T nicht ganz.

CS Frank
 
Hallo Frank,

Ui super das Du bald direkt vergleichen kannst. Da bin ich echt mal gespannt. Am besten in einer Nacht mit einer Kamera, aber Du weißt wie man sowas macht. Da bin ich mir sicher.

Zu Deinen Punkten. Auch der Tak (kann) die viereckigen Sterne erzeugen. Ich schaue mal ob ich die Bilder vom Kollegen noch finde. Da gab es mal welche hier wo das sehr ausgeprägt war. Womit das direkt zusammen hängt habe ich noch nicht heraus finden können. Mir scheint es aber so das dies vom gewaltigen Fangspiegel und dessen Spinne erzeugt wird. Vielleicht weiß da @tommy_nawratil mehr.

Der Optolong ist super. An den Rändern kann es schon mal "farben" geben. Aber mit Pix die einzelnen Kanäle wieder auf grün ausgerichtet passt das ganz gut. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Filter. Er macht seine Arbeit hervorragend. Und mit nur einer Kamera kann man damit sehr viel abdecken.

Zur Justage von Deinem Lichteimer. Wenn Du nur den Hauptspiegel ausgebaut hattest empfehle ich Dir auch die barlowed Laser Methode. Mit der bekommst Du den Hauptspiegel ruck zuck wieder zu 100% ausgerichtet, der Rest sollte ja noch passen. Ich habe mir inzwischen einen extra Laser mit eingebauter Linse gebaut der diesen Job übernimmt. Der kommt auch bei meinem 10" f4 Newton zum Einsatz. Das Ding ist gerade bei den schnellen Optiken /für mich) Gold Wert! Alles andere (cheshire, Laser und Concenter) haben bei mir nicht funktioniert. Gut für einen APS-C Sensor hätte es gereicht, aber eben nicht für Vollformat.

Gruß Markus
 
Wenn Du nur den Hauptspiegel ausgebaut hattest empfehle ich Dir auch die barlowed Laser Methode.

Hi Markus,

ob ich direkt vergleichen kann, muss ich schauen. Habe die Ra zurück geben müssen, war ja nur eine Leihgabe von Canon. Dann müsste ich die 6D an einem Teleskop und die unmodifzierte R am anderen. Mal schauen.
Ich habe gerade ne urlalte Barlow mal rausgesucht. Ist aber eine 2x Barlow und die erzeugt einen viel zu großen Laserpflatschen. Da komme ich nicht mit zurecht. Hast du eine 1.5x benutzt oder gar noch weniger? Ich denke ich werde die Feineinstellung am Stern machen, so wie es Tommy ja auch immer predigt.

CS Frank
 
Hi,

meine Barlow hatte auch nicht funktioniert. Daher hab ich eine Glaslinse aus meiner Sammlung genommen. Ich habe da noch einiges hier liegen, da war was passendes dabei. Es ist eine einfache Linse die den Strahl etwas aufweitet. Müßte was plankonvexes gewesen sein.

Am Stern justieren: da bin ich mal gespannt. Vielleicht Stoff für eine Doku?

Gruß Markus
 
Moin,

Im Gegentum, das ist zu wenig!! Du brauchst mindestens ne 2x (reicht bei mir geraadeso) für derart schnelles Gerät ;)

Achja nochwas: als ALLERERSTES nach dem Entnehmen aus dem Koffer, sofort mit Brotmesser den Rückraum des Kofferpolsters ausweiten!! Grund: die HS-Schrauben sind beim Hyper nicht angeknallt, dürfen sie auch nicht, sie sind mit O-Ringen unterlegt, und so verstellen sie sich eines Tages nur durch Rein- und Rausholen ausm Koffer (ist mir so passiert) und plötzlich hat man eine versaute Aufnahmeserie und weiß erstmal nicht, warum.... :eek:

CS Okke
 
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