APM SD APO 120 mm Fernglas/Teleskop | Seite 5 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

APM SD APO 120 mm Fernglas/Teleskop

rolf

Mitglied
Wenn Du nur visuell unterwegs bist, dann genügt ein einfacher Zweilinser. Finanziell erschwinglicher, schneller ausgekühlt und leichter hast Du heute tatsächlich die Qual der Wahl. Es muss auch keine Edelmarke sein und mit um die 3000 Euro bist Du schon dabei.
Gruß Rolf
 

Michael1

Mitglied
Hi Janapier,

als erstes muss meine Kombi verkauft sein, aber dann wird ein 6" APO geordert mit hohem Strehl !

Welches Modell werde ich erst noch rausfinden müssen. Es kommt Gebraucht wie auch Neukauf in Frage.
Grundsätzlich käme auch ein 150 Esprit Triplet in Frage, obwohl weis noch nicht genau, da der recht schwer ist.
Wollte so bei max 13 KG bleiben, schiele da auf eine AZ EQ 6 GT. Aber ob das hinkommt rein für visuell muss ich
noch recherchieren. Also Monti Recherche kommt auch noch dazu.

Weiter könnte der neue TS 155 F8 Triplet Deluxe ein guter bzw heißer Kandidat für mich sein 13 KG mit Schellen und Schiene komplett.

Wird mit Zertifikat raus gegeben, da kann man sich (Verhandlungssache) vielleicht ein sehr gutes Gerät aussuchen.
Ich kaufe gerne selektierte Optiken.

Es eröffnen sich vielleicht auch weitere Möglichkeiten, hab jetzt erst mal eine Entscheidung getroffen muss durch schnaufen
und dann mir einen Überblick verschaffen, was es alles gibt und für mich in Frage kommt.

VG u CS. Michael
 

Michael1

Mitglied
Hallo Rolf,

ja rein visuell, aber ich möchte ein sehr sehr gutes Triplet auch für Übervergrößerung.
Ich hab mich so entschieden..

Trotzdem Danke für Deinen kollegialen Rat, der ja auch auf Erfahrung fust.

VG u CS Michael
 

rolf

Mitglied
Ich hatte mal einen TOA 130, mit dem konnte man in der Tat gewinnbringend vergrößern bis das Licht ausging, beim 150er wird es sicher genauso sein. Deswegen macht man mit einem solchen Boliden eigentlich nichts falsch. Wenns also unbedingt ein Dreilinser sein soll, wäre das für mich eine Option.
 

praktikant

Mitglied
Ich hab eine AZEQ6 auf einer Hubsäule, das ist visuell ausreichend um meinen 6 Zoll f8 LZOS mit ca. 14 kg plus 2kg Zubehör zu tragen. Steht windgeschützt in einer Rolldachhütte. Vorher hatte ich den 6er auf einer Losmandy Titan, das war natürlich wesentlich stabiler aber m.E. nur fotografisch notwendig. Mit dem LZOS kann ich in sehr guten Nächten auch das Vixen HR 3,4 noch gewinnbringend einsetzen. Am Planeten macht sich aber der Binokularsatz mit Morpheus 9mm und 1,8x GWK meistens besser.

cs Alex
 

praktikant

Mitglied
Sieht dann so aus...
 

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janapier

Mitglied
Ich benutze am Planeten meist einen ADK, 2.6x GWK, Mk. V Bino und 2x Docter 12.5. Für Höchstvergrößerung nehme ich 2x Pentax XW 7 mm.
 

Demokrat

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Demokrat

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portaball

Mitglied
Das Gute an dieser Entscheidung ist auch, dass sie Dir Optionen offen lässt.
Kommst Du irgendwann wieder an den Punkt, dass Du gerne noch etwas "mehr" hättest, kaufst Du dir einfach den selben Apo nochmal und dazu einen Satz EMS :)

Grüße Jochen
 

praktikant

Mitglied
Die Säule habe ich gebraucht für schmales Geld erworben und mir dann eine passende Erhöhung von Astromechanik machen lassen.
So kann ich sowohl die AZEQ6 wie auch eine APM Maxload verwenden.
Die Säule steht auf einer 25mm Aluplatte und die wiederum auf M20 Schrauben um Nivelierbar zu sein.
 

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portaball

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Ich denke das wäre auch ein schöner Unterbau für das 150er APM Bino

Markus Ludes hat den Prototypen aktuell auf so einer Säule sitzen und ist sehr begeistert.

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Ich selbst mag ja aber nichts strombetriebenes beim Beobachten und werde deshalb auf Mechanik setzten.
Allenfalls Hydraulik würde ich noch akzeptieren :)

Gerade heute habe ich mir eine Linhof Hubsäule mit Kettenantrieb gekauft :)

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Grüße Jochen
 
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praktikant

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Einen Spindelantrieb gibts bestimmt auch mit Kurbel. Ist schon eine feine Sache, stabil und günstig und komfortabel.
Aber einen Nachteil hat sowas schon... ist kein Grab and Go mehr...
 

portaball

Mitglied
Spindeln habe ich noch nicht gesehen, ich denke da ist das Problem die fehlende Selbsthemmung.
Aber ich habe die selbe Säule wie oben nochmal mit Zahnstange und Kegelrollenantrieb, die ist sehr lecker...

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Jochen
 

daaxel

Mitglied
welche Filter empfiehlt Ihr und ist es eventuell sogar besser nur ein Okular mit Filter zu verwenden und den Rest dem Hirn zu überlassen? Beobachtungshocker ist auch so eine Sache, vielleicht kann jemand einen empfehlen ?

Ich verwende am APM 120 für Mond Lumicon ND25 und für Nebel Astronomik UHC Filter. Ich schraube immer beide Filter rein.

Als Hocker habe ich einen aus dem Musikerbedarf der sich durch Drehen schnell in der Höhe verstellen lässt, stabil steht und einen zwar gepolsterten aber doch festen Sitz hat. Da habe ich den Gibraltar Drumhocker 9608E.

Bei meinem Bino-Kauf konnte ich mir all diese Fragen zum Zubehör sparen da ich von Manuel Philipp von abenteuer-sterne.de bestens beraten und beliefert wurde. Er hat wirklich alles was man braucht, und zwar genau das, was man sich als Perfektionist durch eigene Recherchen ohnehin aussuchen würde.
 

willybott

Mitglied
und wenn Ihr nun mit dem Bino unterwegs seit z.B. zu einem super Beobachtungsplatz, worin habt Ihr das Bino dann verpackt?
Diese Monsterkoffer sind mir zu unhandlich und auch zu schwer (und der von APM einfach zu teuer). Ideal wäre eigentlich ein sehr großer gepolsterter Tracking-Rucksack, oder wie macht Ihr das?
 

Andreas_W

Mitglied
Hallo,

ich habe einen großen, mit Stoff bespannten Trolley genommen und die weißen Transportpolsterungen vom APM-Versand dort hineingeschnippelt. Der wiegt nicht viel und ist seither das Transportbehältnis für mein 120er Bino. Ok, sieht nicht sehr edel aus und schwere Dinge möchte ich auch nicht drauflegen, aber mehr oder weniger staubdicht ist er und mit 35 Euro war der auch sehr preiswert ;-)

VG
Andreas
 

rolf

Mitglied
Im Rucksack mitsamt Gabel und Stativ, wie soll das denn gehen bei einem so großen und schweren Trümmer? Benutz doch einfach die Verpackung von der Lieferung.
 

willybott

Mitglied
ne ne natürlich ohne Gabel und Stativ...
es gibt eine Unmenge an verschiedenen Arten von großen Rucksäcken, Expeditionsrucksäche, Trekkingrucksäcke usw usw..
 

daaxel

Mitglied
Ich lagere und transportiere das Bino in einem Pelican Air 1615 Koffer mit Würfelschaum. Der Schutz vor Stößen und Feuchtigkeit ist mir das Gewicht und den Preis wert. Der Koffer muss aber Nachts immer geschlossen bleiben, sonst wird der Schaum feucht. Da wäre geschlossenporiges Plastik wie bei Trocellenplatten besser. Das Berlebach Uni 19C Stativ hab ich in einer gepolsterten Manfrotto 120cm Stativtasche (auch die sollte Nachts geschlossen bleiben damit sie innen trocken bleibt). Für Gabel/Hocker und Zubehör bin ich noch am Suchen für eine bessere Lösung als die aktuelle offene Plastikkiste. Möglicherweise wird es ein zweiter Pelican Air mit Teilen des Verpackungsschaumstoffs.

Ich möchte für alle Teile so sicheren und einfachen Transport sowie Lagerung wie möglich schaffen. Da erscheint es mir sinnvoll Koffer anzuschaffen. Die kann ich in einer Hand tragen und bei Bedarf auf der Straße rollen lassen. Ein faltbarer Bollerwagen wäre vielleicht auch noch nett.
 

willybott

Mitglied
ja, ebenerdig ist so ein Peli-Koffer bestimmt eine sehr gute Lösung. Über drei Stockwerke incl. einer engen Wendeltreppe würde ich ihn aber nicht tragen wollen.
 

Demokrat

Aktives Mitglied
Der Koffer muss aber Nachts immer geschlossen bleiben, sonst wird der Schaum feucht. Da wäre geschlossenporiges Plastik wie bei Trocellenplatten besser.

Gut hierfür ist Plastazote® LD29, siehe auch:

lg
Niki
 
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