Der MGEN Einstellungs Thread

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Hallo,
Ich habe seit einer Weile eine M-Uno und frage mich, welche MGEN Parameter andere Leute erfolgreich mit ihrer M-Uno verwenden. Meine ersten Tests ergaben mit 240mm Leitrohr und TS APO 70/474 in erster Linie Ei-förmige Sterne...
Das habe ich probiert:
Guide Rate niedrig (20%), Beide Achsen:
Num 1
Aggr. um die 60%
Tol. 0.2 (für mein 240mm Guidescope).
Mode 2.
Luciano von Avalon empfiehlt ja, die Guide Rate so klein wie möglich zu setzen. Mein Starsense HC lässt alles ab 00% zu... Sind meine 20% zuviel? Wieviel Aggresivität macht für so eine niedrige Guide Rate Sinn?
Bin für jeden Tip dankbar!
CS,
Pat
 
hallo Pat,

die AG speed empfielt Luciano für die UNO niedrig, richtig. Deine Parameter sehen vernünftig aus. Wenn du mehr über dein Guiding erfahren willst, schreib ein Datenfile mit. Das ist unser EKD wo wir sehen wie die Sache so läuft.

zB: Läuft sie gut, das Guiding ist ok, und du hast trotzdem Eiersterne - dann hast du eine Flexibilitä zwischen Guide und Aufnahmecam. All das läßt sich so herausfinden.

lg Tommy
 
Danke Tommy,
Ehrlich gesagt ist mir nicht ganz klar, wie ich ein Guidingfile generieren kann. Ich lese hier, dass man Aufnahmen machen muss, damit das File angemacht wird. Ich arbeite aber mit einer CCD Kamera, die natürlich nicht über den MGEN angesteuert wird. Überhaupt habe ich mich mit dem Aufnahme Menu des MGEN noch nie näher befasst... Ich kann zwar Deiner Argumentation von weiter oben folgen, dass man die Guiding Daten gerne mit einzelnen Aufnahmen korrelieren können will, aber das sollte doch kein KO-Kriterium sein! Einfach die Position des Leitsterns zusammen mit den Korrekturen des MGEN sollten doch auch schon einen gewissen Aufschluss geben, wie die Monti reagiert und was möglicherweise schief geht. Meinst Du nicht?
LG,
Pat
 
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Okay. Weil ich gerade weder ein Teleskop noch klaren Himmel zur Hand habe, habe ich mir mal die Daten von den Images von letzter Woche etwas genauer angeschaut. In DSS habe ich die Offsets der Images untereinander berechnen lassen. Über einen Zeitraum von 135 Minuten bekomme ich einen Drift von 11,24 Pixeln in X und -39,62 in Y. Das bedeutet ein Drift von 0,33 Pixeln pro Minute! Kein Wunder, dass meine 20 Minuten Frames Eier-Sterne haben! Fragt sich nur wieso... Da der Drift relativ linear ist, kann man Flex wohl ausschließen. Bleibt also in der Tat nur noch das Guiding, das schief gegangen sein muss. Oder natürlich, die Monti, die das Guiding nicht gut umsetzt. Werde wohl um das Aufnehmen eines Guiding-Files nicht herum kommen. Bleibt zu hoffen, dass zeitnah mal ein Wochenende mit klarem Himmel kommt!
CS,
Pat
 
Hallo Pat,

da sich die Montierung gleichförmig dreht und dadurch die Massen gleichförmig die Lage ihrer Schwerpunkte verändern, kann dies sehr wohl zu einer sich gleichförmig ändernden Flexion führen. Ich bin mir sicher, dass der MGEN korrekt nachführt. Sonst hätte eine Meldung kommen müssen, dass der Leitstern verloren wurde. Warum arbeiten so viele Fotografen mit einem Off-Axis-Guider? Es muss sich nicht immer nur um Durchbiegungen handeln. Bei Spiegelteleskopen kann auch der Spiegel, der gleichförmig seine Position verändert, zu Eiersternen einen Beitrag leisten. Es gibt sicher noch andere Ursachen für Eiersterne, die man mit einem Off-Axis-Guider unschädlich machen kann.

Viele Grüße

Kurt
 
Hallo Kurt,
Vielen Dank für den Hinweis. Meine Schlussfolgerung basierte sich auf einen Artikel der DSS Wiki. Dort kommt Sander bei ähnlichen Drift Werten zu dem Schluss, dass keine DF vorliegt. Auf Deine Anmerkung hin, habe ich das mal überschlagen und komme auf ungefähr 0,5mm Flexion um zu der beobachteten Drift zu kommen. Das ist tatsächlich nicht viel. Andererseits habe ich aber einen relativ kleinen APO verwendet...
Ich habe natürlich auch sehr lange über einen OAG nachgedacht. Aber nach allem, was ich gelesen habe, ist der wohl eher für Teleskope mit potentiellem Spiegel-Shift ein Muss. Ich habe zu viele Berichte gelesen über Probleme mit OAGs, Leitsterne zu finden. Und genügend Berichte, die mit Leitrohren sehr gute Resultate erreicht haben. Flexion muss man im Wesentlichen ein einziges Mal beseitigen. Das Theater mit der Leitsternsuche bleibt einen praktisch immer verfolgen...
Viele Grüße,
Pat
 
Hallo Pat,

auch Sucherfernrohre können die Ursache von Durchbiegungen im System sein. Hast Du einen Helical-Okularauszug? Diese sollen besonders anfällig dafür sein. Einer, der den MGEN in und auswendig kennt und beherrscht, ist Tommy, der auch glaubt, es wären Flexionen. Um das endgültig zu klären, wurde Dir empfohlen, einen Guidingfile mitzuschreiben. Falls man wieder mal Sterne sehen sollte, musst Du das unbedingt ausprobieren.
Als Guidingteleskop verwende ich die Lodestar. Damit habe ich noch immer reichlich viele Guidingsterne gefunden. Die MGEN-Kamera hat angeblich eine vergleichbare Empfindlichkeit. Beim MGEN gibt es Einstellungen, die es ermöglichen, auch mit sehr schwachen Sternen nachzuführen. Genaueres kann ich Dir dazu nicht sagen, da ich keinen MGEN habe. Meine OFF-Axis-Guider habe ich dank eigener Werkstatt alle selbst gebaut und noch nie Probleme damit gehabt.

Viele Grüße

Kurt
 
hallo Pat,

wie hast du dein Leitrohr montiert? Wenn es nicht physikalisch bombenfest am Tubus hängt, sondern zB auf den Rohrschellen, dann ist eine Verschiebung gegen das Aufnahmerohr nach 20min leider recht normal. Das Teleskop ist in den Rohrschellen gepolstert, und das reicht schon für eine minimale Verschiebung gegen den Guider auf den Schellen aus. Das Ding schwenkt ja langsam und die Schwerkraft greift langsam anders an. Charakeristisch ist die Verschiebung von Frame zu Frame, obwohl das Guiding bestens ist.

Auch Tubusverbiegungen und Spinnenverbiegungen sind bei so langer Belichtungszeit gut möglich, das wird alles heikel. Da hilft wirklich am besten ein offaxis Guider.

Edit: Ach so, du hast so einen kleinen Apo. Da mußt du sicherstellen daß der OAZ auch richtig gut hält. Eine leichte Kamera ist von Vorteil. Naja, Input hast du ja jetzt. :)

lg Tommy
 
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Hallo Pat

bei der Avalon brauch man den Fehler nicht suchen dank dem Antrieb...da muss schon was kaputt sein.

Auch die Einstellungen im Mgen sind unkompliziert.
man kann auch AG 80%, oder Geschwindigkeit von 0,5 nehmen.
Die Avalon geht mit allen Einstellungen, auch wenn die Anzeige dann etwas unruhiger wird...die Sterne sind immer rund. Hab das schon alles getestet da ich die Avalon schon seit 5 jahren kenne und bediene.
Ich hatte vor kurzen einen 60 Sucher mit Heli Auszug der eine Feststellschraube hat. Aber leider hat der OAZ nachgegeben. Hab das Teil dann umgebaut damit es fester wird. jetzt besitze ich nur noch einen 50er Sucher mit fester Verschraubung. geklemmt ist der Sucher in der neuen Avalon Halterung die auch als Verlängerung der Schiene dient.

Gruß Dieter
 
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Hallo Tommy,
Vielen Dank für Deine Geduld! Ich ärgere mich schon, dass ich nicht früher skeptischer war und in den Foren systematischer nach zu erwartenden Problemen geforscht habe. Die Leute hier (inklusive DIR!) sind ja echt super nett und hilfsbereit! Ein dickes Dankeschön an alle!
Ich verwende einen TSL60D (60/240mm mit klemmbarem Helikalauszug). Das Teil passt ziemlich perfekt in die Leitrohrhalterung, die Avalon speziell für ihre Montierungen baut. Das Stück sitzt ZWISCHEN OTA und Montierung. Allerdings sitzt mein kleiner APO (TSED70Q) nicht in Schellen. Die Prismenschiene ist fest mit dem Rohr verbunden. Ein schwacher Punkt könnte aber in der Tat der OAZ sein...
Ich habe letztes Wochenende endlich einige Guiding-Files aufnehmen können. Ich werde daraus aber nicht echt schlau! Nirgens steht, was wo angegeben ist, die Grafiken im HTML-File haben keine Beschriftung an den Achsen... Gibt es denn irgendwo eine genaue Beschreibung, wie diese Files auszuwerten sind? Kann ich die HTML-Files hier irgendwie einfügen damit sich die mal Jemand anschauen könnte?
Vielen Dank und beste Grüße,
Pat
 
Hallo Dieter,
Das tut gut um zu hören! Allerdings frage ich mich tatsächlich so langsam, ob ich denn nicht vielleicht wirklich ein Problem mit der Montierung habe... Ich habe irgendwo anders auch schon mal gelesen, dass einer seine Montierung einschicken musste, weil wohl irgendwas in den Getrieben zwischen den Riemen und den Antriebsrädern sass...
Ich hoffe mal, dass mir jemand mit meinen Guidingfiles helfen kann (falls ich noch rausfinde, wie ich die hier hochladen kann). Da sollte man (ich leider im Moment noch nicht...) ja sehen können, ob es ein Problem gibt und wo das her kommt.
Meinst Du mit "Verlängerung der Schiene" das Zwischenstück, das zwischen OTA und Monti kommt (unten Prismenschiene, oben Prismenklemme)? Das ist das Teil das ich verwende. Warst Du nach Deinem Umbau mit dem 60er Sucher denn nicht zufrieden? Ich dachte schon daran, den ganzen Helikal-OAZ rauszuschmeißen und eine feste geschraubte Hülse zu verwenden. Fokus ist ja nicht so super kritisch und das kleine Ding kann ja nicht wirklich wahnsinnig viel schrumpfen, wenn's draußen kälter wird... Was denkst Du?
Danke und beste Grüße,
Pat
 
Hallo,
Wie ich hier ein File anhängen oder ein Image einfügen kann, weiss ich immernoch nicht. Ich habe aber mal ein Stück eines Files in EXCEL probiert zu bearbeiten. Es ist ein 20 Minuten langes Stück, in dem ich die Sternposition (dicht neben Aldebaran) mitschreiben lassen habe. Keine Ahnung, was da DEC und was RA ist. ?)
Der erste Graph (aus der linken Spalte) zappelt ziemlich auf und ab (Rauschen?), gemittelt um 0,2 bis 0,4 Pixel(?). Darüber liegt eine "Schwingung" mit einer Periode von ungefähr 12 Minuten und einer Amplitude von ungefähr +-0,2 bis 0,3.
Der zweite Graph (aus der rechten Spalte) zappelt kaum (wohl wegen dem anderen Maßstab aufgrund der größeren Amplitude) und scheint zwei Hauptkomponenten zu haben, eine kleine, mal mehr, mal weniger ausgeprägt, mit einer Periode von ca. 20 Sekunden und einer Amplitude von +-0,5 und eine lange Schwingung mit einer Periode von ca. 20 Minuten und einer Amplitude von ca. 1, wobei über dem Ganzen eine Abwärtstendenz liegt, sodass der Graph bei 0 beginnt und nach 20 Minuten bei -11 endet.
Kann hier jemand etwas mit anfangen...? :help:
In der Zwischenzeit versuche ich mal die "Anleitung" für dieses Forum zu finden... :blush: Copy/Paste ist hier ja offenbar nicht...
Beste Grüße,
Pat
 
Okay, eine Homepage oder Platz auf irgendeinem Server habe ich nicht. Dafür habe ich den Dateimanager gefunden! Hier kommen also meine Files:
Ein JPG mit meinem selbstgemachten Graphen, den ich vorher beschrieben habe, das HTML-File und das csv-Datenfile.
Hoffentlich ist jemand so nett und hat die Zeit hier mal nach zu schauen! Ich bin super gespannt auf Euer "Urteil"!
...Wäre ja zu schön gewesen, offenbar kann ich nur Images hochladen?! Kein csv-File also... ;(
Dafür noch das Image von der Aldebaran-Session...
Vielen Dank und herzliche Grüße,
Pat
 

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Im Falle von Flex (Schellen des Leitrohrs, Helikalauszug) sollten die Abweichungen in DEC und RA doch in derselben Größenordnung sein, oder? Bei der Aufzeichnung der Sternposition mit dem MGEN ist ja nur das Leitrohr betroffen. Die Ursache des großen Unterschiedes der Abweichungen in DEC und RA muss also in der Monti liegen, oder?
Beim Guiding dagegen, beginnen die Korrekturen bei mir direkt mit den Abweichungen. Das ist ja gut (schnelle Reaktion). Trotzdem, „schießen“ die Abweichungen aber erst mal durch, bevor eine sichtbare Korrektur stattfindet. Irgendwie sieht der Guidegraph ungefähr wie das negative des Abweichungsgraphen aus. Seltsam daran ist aber, dass die "Ausschießer" manchmal klein (+-0.1-0.2 Pixel) sind, manchmal aber auch riesig (bis zu 0.7 Pixel). Das, obwohl die Toleranz auf 0.2 stand. Ist es korrekt hieraus zu schliessen, dass der Guider die Abweichung wohl gut und zeitnah erkennt, dann aber zwar schnell genug, aber nicht stark genug korrigiert? Ist das dann ein Problem der Guiding Rate?
Alles in Allem überrascht mich die Schnelligkeit, mit der die Abweichungen auftreten! Angesichts der Konstruktion (und der guten Referenzen) der M-Uno, hätte ich keine „Ausschiesser“ dieser Intensität erwartet. Hat denn vielleicht mal jemand Kurven mit der M-Uno aufgezeichnet (von Sternpositionen (unguided) Guiding) und kann diese hier teilen?
Vielen Dank und beste Grüße,
Pat
 
Hallo Pat

ja diese Verlängerung meine Ich. Der 60er Sucher war danach Top. Habe nur gewechselt weil ich den 50 Sucher in der Halterung noch bewegen kann, was mit den 60er nicht mehr geht.
Sei so gut und stelle die Guiding-Geschwindigkeit mal auf 0,5 und Agr. auf 70%. Im Mgen dann auch die Geschwindigkeit anpassen.

Ist bei Dir alles in Balance ?
Bist Du Dir sicher das die Einstellungen in Mgen (Geschwindigkeit/Brennweite) + Steuerung stimmen.

Gruß Dieter




 
Hallo Dieter,
Guiding-Geschwindigkeit auf 50% und Agr. auf 70% werde ich nächstes mal, wenn ich Sterne sehe, sicher ausprobieren.
Balance ist heikel. Ich denke, dass ich da nicht drum rum kommen werde, dem Rat zu folgen, doch den Arm zu verstellen, für das kleine Scope. Im Prinzip könnte ich zwar mit mehr Gewichten in Balance kommen, aber besser ist wohl, wenn ich so wenig Gewichte wie möglich brauche. Denkst Du, dass das Weglaufen ohne Guiding mit der Balance zusammenhängt?
Ja, was Geschwindigkeit und Brennweite angehen, bin ich sicher.
Danke für die Tips!
Grüße,
Pat
 
Moin Pat

Wie sich die Balance verhält/auswirkt bei der Uno weiß ich nicht genau...hab ja die Avalon Linear. Aber ich habe bei mir alles in der Balance incl. Newton.
Aber der Hebel ist bei der Uno größer.Ich würde als erstes den Rat in der Gebrauchsanweisung befolgen. Die Motoren sind eigentlich kräftig genug kleine Balance unterschiede zu kompensieren. Großer Hebel + 20% Geschwindigkeit könnten das auslösen. Deswegen mein rat mal auf 0,5 (50) und 70% zu gehen.

Gruß Dieter
 
Hallo Pat,

welche Steuerung hast Du für die Uno, Stargo oder Synscan? Ich besitze auch die Uno, habe allerdings die Stargosteurung nachgerüstet und guide mit PHD2. Im Ascom Treiber besteht dort die Möglichkeit, die Geschwindigkeit des RA Motors zu beeinflussen. Ich hatte bei meiner den Eindruck, dass er zu schnell läuft und die RA Korrekturen stets in einer Richtung und zwar nach Osten erfolgten. Das wurde auch im Avalon Forum auf Yahoo schon einmal diskutiert.
Andererseits sind Deine Sterne in der rechten oberen Ecke weniger eierig, was gegen einen Nachführfehler spricht.

mfg Peter
 
Hallo Pat,

Die Ursache des großen Unterschiedes der Abweichungen in DEC und RA muss also in der Monti liegen, oder?

so eindeutig ist das nicht. In allen vergleichbaren Fällen die ich kenne, lag es nicht an der Montierung. In der Regel handelt es sich um mechanische Instabilitäten und/oder um ungeeignete Einstellungen. Wie stark welche Achse betroffen ist, ist normalerweise nicht vorhersehbar.

Viele Grüße

Kurt
 
hallo Pat,

die Anleitung für die Datenauswertung findest du auf der MGEN Seite im firmware zip file mit verpackt:
http://www.teleskop-austria.at/information/pdf/MGEN_LACERTA_MGEN_FIRMWARE_2_42.zip

Wichtig sind die std Werte, die Standardabweichungen. Sie sollen in der Größe der eingestellten Toeranz liegen. Dann passt das Guiding.

Alternativ kannst du die csv mit der Lacerta.exe vom Knickohr aufmachen und dort auch reinzoomen:
http://www.teleskop-austria.at/information/pdf/MGEN_Lacerta_Knickohr.pdf

lg Tommy
 
Hallo Peter,
Ich habe die SynScan Version. Ich verwende diese mit einem Starsense und GPS. Was Du über die RA-Geschwindigkeit schreibst ist interessant! Wenn ich meinen Graphen ohne Guiding anschaue (siehe oben), dann habe ich tatsächlich den Endruck, dass RA wegläuft. Wenn ich dann aber meine Guidingkurve anschaue, dann würde ich nicht sagen, dass die Korrekturen in RA nach einer Seite deutlich überwiegen. Ich habe hier mal einen Ausschnitt gemacht. Grün ist die Abweichung, Lila ist die Korrektur, eine Linie entspricht 0,1 Pixel. Ich habe absichtlich die größeren Ausschläge mitkopiert, damit nicht gleich jeder sagt, dass doch alles in Ordnung ist. :)
Für was spricht das denn, wenn die Sterne in einer Ecke weniger eirig sind...?! ?)
Beste Grüße,
Pat
 

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Hallo Pat

ich sehe hier nicht unbedingt einen groben Fehler außer an der letzten Stelle wo ein etwas gröberer ist der aber schnell wieder abgebaut wird.
Wie ich schon gesagt habe, Agr + Geschwindigkeit höher stellen.
Mein Verdacht ist auch das da eventuell noch der Korrektor einen Streich spielt. Belichte mal nur 20 Sek und schau dir die Sterne an. Wenn die immer noch verzogen sind, dann liegt Kamera/Korrektor schief.

Gruß Dieter
 
Hallo,

habe eine Frage zur Calibration des MGEN und 'Umschlagen' des Teleskops :

Eine erfolgreiche Calibration des MGEN vorausgesetzt : gibt es im MGEN eine Einstellungsmöglichkeit, wo nach Umschlagen des Fernrohres (zB wegen Auswahl eines neuen Aufnahmeobjektes welches sich z.B. Westhimmel befindet - Kalibrierung des MGEN erfolgte mit umgeschlagenen Teleskop am Osthimmel) die Calibrationparameter quasi umgekehrt/gespiegelt werden können, ODER
ist nach Umschlagen des Teleskopes jedenfalls eine Neukalibrierung des MGEN erforderlich/sinnvoll?

Danke und lg
Paul
 
Das Spiegeln der Kalibrierung macht nur Sinn, wenn Du das gleiche Objekt nach einem Flip beobachten willst. Für jedes neue Objekt brauchst Du auch eine neue Kalibrierung. Dafür musst Du nichts spiegeln. Der MGEN sieht selber, wo der Stern hinwandert... :)
Grüße,
Pat
 
Hallo Dieter,
Ja, da hast Du einen Punkt... Obwohl TS den OAZ als "bombenfest" bewirbt, hat der mit der 383L+ + Filterrad schon seine Probleme. Ich habe jetzt mal etwas mehr Spannung auf die Welle des Focusers gegeben. Jetzt ist es etwas besser, aber wirklich steif ist anders...
Jetzt nochmal ein Wochenende mit klarem Himmel und ich werde alle Deine Vorschläge ausprobieren. Ich dachte sogar schon an einen OAG! Gibt es da einen, der zu empfehlen ist und nicht gleich mein ganzes Weihnachtsbudget auffrisst?
Danke und beste Grüße,
Pat
 
Hallo,

mal vielen Dank.
Ich werde mal auf Nummer sicher gehen und nach jedem Objektwechsel eine Neukalibrierung machen. Geht ja eh so schnell :-)

lg
Paul
 
Vielen Dank Tommy,

werde auf Nummer sicher gehen.

Und jetzt muss ich der Stelle mal erwähnen, dass der MGEN echt ein tolles Produkt ist.
Bin hochzufrieden und kann ihn nur weiterempfehlen.

Habe vor einigen Tagen meine erste Schmalbandaufnahme mit 15 min (Brennweite 450mm) gemacht (insgesamt eine Serie von 16 Aufnahmen). Auf ALLEN Aufnahmen sind die Sterne rund.
Liegt aber sicher auch an der guten Montierung und am PoleMaster (das Ding ist auch genial).
Ich liebe mein Equipment :-)

lg
Paul
 
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