Doppel-Spider und MTF beim Newton | Seite 5 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Doppel-Spider und MTF beim Newton

MountyPython

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Hallo Jan,

ich denke, wenn solche Postings von Dir kommen. Kommt von Dir nicht mehr viel.
Ich sehe das ähnlich wie Günther.
Wegdenken...ja so könnte man auch die Ignoranz von Fachliteratur bezeichnen. Und stattdessen sich erstmal selbst ein Bild von der Sache machen.

Wegdenken fängt für mich da an, wo man versucht eine Thesen öffentlich zu diskutieren, wobei der Sachverhalt implizit schon geklärt ist. Nur geht es dann darum, sich selbst mal die Mühe zu machen eine Behauptung zu verifizieren.
Und Wegdenken heißt auch, daß man die Rahmenparameter ignoriert, die man bei einem Vergleich zuvor prüfen sollte, um die Vergleichbarkeit auch als zulässig zu bezeichnen.

Insofern. Mir behakt Deine Methode auch nicht. Es ist "Wegdenken". Und damit kommen wir zu keinem Ergebnis. Außer: Es klaut nur Zeit für das Wesentliche. Und das ist nicht: Dieses Forum.
CS,
Gerrit
 

MountyPython

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Hallo Günther,

da gebe ich Dir absolut recht. Im Moment sind meine Aufnahmen Schnappschüsse.
Da noch nichtmal der Aufstellungsort optimal ist.
Erfahrungsgemäß hat man immer etwas Vorlaufzeit. Auch ich muß das Gerät, was ich selbst gebaut habe erstmal Testen, Erfahrungen damit sammeln.
Schauen, ob das Konzept auch aufgegangen ist. Das ich dann mal ein "rohes" Bild als schönes Testobjekt darstelle, daß meilenweit von guten Bildern entfernt ist, soll nur verdeutlichen wieivel Potenzial in der Sache steckt. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich werde mich zu der eben von mir kritisierten Herangehensweise nicht weiter äußern. Da habe ich doch wesentlich Wichtigeres in meiner begrenzten Freizeit zu tun.

Grüße,
Gerrit
 
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MountyPython

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Hallo Jan,

ja, aber Wegdenken meint auch: Die Rahmenparameter ignorieren. Und das sehe ich einfach. Beispielsweise hast Du nicht vorliegen, wie die Bilder einen Stretching unterzogen wurden. Und da die M42 Aufnahme ein Schnellschuss in der EBV ist, will ich sie auch nicht für einen Vergleich hergeben.
Ich prüfe schon in der Nacht der Aufnahme am Rohstack, ob es sich lohnt noch einige Stunden an EBV zu investieren. In der Zeit laufen die Aufnahmen noch.
Und da ist Sorgfalt halt eine andere.
Ich bitte da um Verständnis.

Gegenstand der letzten Sessions waren z.B. nicht mal Punkte am 18" Newton. Sondern einfach, das Verhalten der ASI120MM in dne Griff zu bekommen. Diese zeigt Splitscreens, wenn man das USB-Kabel zu lang wählt.
Außerdem bringt sie Timeouts. Damit hat man dann zu kämpfen.
Entsprechend lange hat dann die Korrektur der Einnordung gedauert. Ebenso das Guiding. Ich führe das Teleskop mit einem 50 mm Sucher nach. Das muß man erstmal verstehen. Und da gehe ich schon sehr sorgfälltig heran. Der 18er in sich hat nur noch wenige Baustellen (1 Fangspiegelstreibe und Lackierung, Lüfter). Das Gerät ist solide gebaut, da gibts nichts.
Im Moment kann ich das Potenzial des Gerätes nicht ausschöpfen, da 15 m weiter eine Straßenlampe steht. Also bin ich genötigt bis zum Sommer eine spanische Wand zu installieren. Dazu will das Gebäude der Sternwarte auch noch durchdacht werden. Und mal ganz neben bei bin ich hauptberuflich schon sehr gut eingespannt. Das man dann schonmal Teilabschnitte genießt. Remote-Control inkl. ist ja nur verständlich.
Es gibt noch eine Menge zu tun, was nicht direkt mit dem 18er zu tun hat.
Was aber erledigt werden muß, damit sein Potenzial voll ausgeschöpft werden kann. Da sinds halt schonmal Kabellängen. Da sinds dann Steuerströme von der Fokussteuerung. Dann will ein Motor adaptiert werden. Die Steuerung gelötet werden. Usw. Usw. Kleinvieh macht auch Mist. Und der möchte dann doch in den sehr gering verfügbare Zeitfenstern erledigt werden.
Da ist Geduld gefragt. Die hab ich. Aber die Zeit habe ich nicht mehr, wenn auf einer Basis diskutiere, die mir nicht liegt.
CS,
Gerrit
 

Jan_Fremerey

Mitglied
Zitat von MountyPython:
Hallo Gerrit,

ich verstehe aber auch nicht, warum hier jede Diskussion über ein noch so spezielles Detailthema in einen zeitaufwändigen "Krieg der Teleskope" ausarten muss, um die es ja gar nicht geht. Warum können wir uns denn nicht einfach auf die hier angefragten Auswirkungen (MTF) des Doppelspiders konzentrieren, die sollten doch prinzipiell unabhängig sein von der speziellen Ausgestaltung und den Dimensionen des jeweils in Betracht gezogenen Teleskops.

Gruß, Jan
 

Sven_Wienstein

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Hi Zusammen,

ich möchte mal einen praktischen Faktor einwerfen: Die Spinne in Form von Streifen sieht ja mit einer nicht unerheblichen Fläche kalten Himmel, kühlt also (auch da sie schwarz ist) prima aus, bzw. geht unter die Lufttemperatur. Dadurch umgibt sie sich leicht mit einem Polster aus kalter Luft, was ihren optischen Querschnitt vergrößert.
Somit dürften Rechnereien mit einer Doppel-Spider nur dann halbwegs praktisch nachvollziehbar sein, wenn eine aktive Lüftung auch "da oben" diese Luftpolster mitnimmt. Je nachdem, wie eng es da zugeht, kann schnell herauskommen, dass da nicht zwei dünne, sondern ein dicker Balken das Endergebnis ist.
Könnte helfen, die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen - jedenfalls war Luft hier noch nicht wirklich das Thema, sollte es aber sein.

Clear Skies
Sven
 

Jan_Fremerey

Mitglied
Zitat von Sven_Wienstein:
... Polster aus kalter Luft ... Luft hier noch nicht wirklich das Thema, sollte es aber sein.
Hallo Sven,

da stimme ich Dir zu: Einflüsse dieser Art sind gewiss nicht auszuschließen und werden bei den weiter oben präsentierten Simulationen ebensowenig berücksichtigt wie Tubus- und atmosphärisches Seeing. Aus diesem Grunde verlasse ich mich lieber auf Feldversuche, auch wenn diese es gelegentlich schwer haben, sich gegen etablierte Meinungen zu behaupten ...

Gruß, Jan
 

Predel

Mitglied
Hallo zusammen,

Hi Sven, eine Anmerkung meinerseits, weil ich es wichtig finde:

(…) kühlt also (auch da sie schwarz ist) prima aus (…)

Bei den Temperaturen von Himmel & Spinne findet die Wärmestrahlung bei nicht-sichtbaren Wellenlängen statt. Ob also schwarz, weiß, lila, transparent,……. daraus kann man in diesem Fall nicht auf das Emissionsvermögen schließen.

(da könnte man jetzt noch mehr schreiben, z.B. wie es im Gegensatz dazu mit der „heißen“ Sonnenstrahlung aussieht…..oder warum Heizkörper in Wohnungen nicht schwarz sind/sein müssen…. oder warum durchsichtige Autoscheiben oder Teleskoplinsen zufrieren…..oder warum Wärmebildkameras auch mal IR-Kamera genannt werden......usw. usw.)

Viele Grüße und Off-Topic-Ende
Benny
 

Jan_Fremerey

Mitglied
Zitat von Jan_Fremerey:
Aus diesem Grunde verlasse ich mich lieber auf Feldversuche, ...
Gestern Abend hatte ich Glück mit dem Himmel und konnte den Doppelspider testen, hier sind der Aufbau und die Ergebnisse:

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/170131_Schuessel_DSCF9254_070_g150_s.jpg

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/170131_Doppelspider_DSCF9259_070cr_g150_s.jpg

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/Capella_exfocal.gif

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/mit_Doppelspider.gif

Link zur Grafik: http://www.astro-vr.de/ohne_Doppelspider.gif

Da das Seeing in Horizontnähe nicht so gut war, habe ich diesmal die hoch stehende Capella als Testobjekt anvisiert. Das erste Video zeigt den extrafokalen Anblick mit deutlicher Sichtbarkeit der Obstruktion durch den Kamerahalter. Das zweite Video wurde im Fokus mit installieertem Doppelspider aufgenommen und das letzte in unmittelbarem Anschluss nach Entfernung des Doppelspiders. Die beiden letzten Videos sind in der Helligkeit angehoben, um die Sichtbarkeit der Spikes zu verbessern.

Die Beugungsspikes aufgrund der Obstruktion durch den Kamerahalter sind ganz offensichtlich zu vernachlässigen gegenüber der durch den Doppelspider verursachten Bildstörung.

Gruß, Jan
 

Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo Jan,

was du da vorführst ist eindeutig dein Kamerahalter

Gruß
*entfernt*
 
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Jan_Fremerey

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Zitat von *entfernt*GMS:
was du da vorführst ist eindeutig dein Kamerahalter
Hallo Günther,

vermutlich hast Du Deinen Irrtum inzwischen längst selbst bemerkt: Selbstverständlich wurden alle Videos mit Kamerahalter aufgenommen. Vor dem letzten Video wurde also tatsächlich nur der Doppelspider entfernt und mit ihm verschwand dann auch der im zweiten Video deutlich sichtbare helle Streifen.

Gruß, Jan
 

Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo Jan,

Du, nicht ich, irrst über vieles, sogar über Irrtümer.
Du tust hier wieder und immer wieder etwas, was Du gerne bestreitest:

Zitat von Jan_Fremerey:
Zitat von *entfernt*GMS:
Nun denke Dir einfach die senkrechten oder (je nach Orientierung des Arms) die waagrechten Spikes weg.
Hallo *entfernt*, mit "Wegdenken" kommen wir hier zu keinem Ergebnis beim vorliegenden Thema: [b]"Doppel-Spider und MTF beim Newton"[/b]. Gruß, Jan

Vergiss es mich über Dein Thema belehren zu wollen. Du bist im Wettstreit und im Übrigen veralberst Du die Leute, eventuell sogar dich selbst.

In diesem Beitrag:
#1265213 - 01/21/17 01:42 PM
zeigst Du ein Bild mit erwartungsgemäßen Beugungserscheinungen des Kamerahalters und eines Zusatzspikes über dessen Entstehung du gründlich irrst, was zwar bezeichnend, aber nicht entscheidend ist.

Die unterirdische Qualität des Standbildes und auch sein Zustandekommen haben nichts mit den allgemeinen Anforderungen für Langzeitbelichtungen an astronomischen Objekten zu tun, aber immerhin man sieht so etwas wie enen Spike und das ist erwartungsgemäß, wenn etwas teleskopseitig in den Strahlengang eingreift.

Nun zu Deinen neuesten Bildchen aus Beitrag
#1267543 - 02/03/17 11:46 AM
Bild Nummer 3 zeigt im Defokus das, was der Kamerahalter mit einem wabernden Sternfladen tut. an so einem Bild sieht man alles.
Dumm, dass ein solches Bild nicht mit der Doppelspinne existiert.
Noch dümmer, dass in den folgenden, extrem angegrauten Bildern etwas was sich im Strahlengang befindet und daher zwangsläufig Beugeungserscheinungen zeigen muss, einfach nicht vorhanden sein soll.
Absolut dumm auch, dass man ja Spikes an hellen Sternen sogar mit dem Auge, also in der Augenblickswahrnehmung erkennen kann.
Das kann Jeder.
Seltsam, dass das Deine Kamera nach Bedarf herausarbeiten kann oder auch nicht, wie der Unterschied zwischen Deinen Bildern in den den beiden genannten Posts belegt.

Daher sage ich es nochmal:
Zitat von *entfernt*GMS:
Hallo Jan,

ich weiß nicht, warum Du immer gegen irgendwas und irgendjemanden antreten und dann unter Heranziehung von unvergleichlichen Bildchen groteske Pseudobeweise für was auch immer führen musst...

Lass Gerrit mal seine ersten guten DeepSky Bilder machen und versuche Du Dich mal ernsthaft daran mit Deinem Einarnding.
Referenzen und Vergleichsmöglichkeiten gibts im Forum dann massenhaft.
Dann reden und sehen wir weiter.

Gruß
*entfernt*


 
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Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo Markus,

Zitat von Marcus_Zengl:
*entfernt*, der Kamerahalter ist vertikal, ergo kann der Kamerahalter keine vertikalen Spikes erzeugen.

genial! :super:

Hier will uns jemand Glauben machen, er erzeuge gar keinen, was sagst Du dazu!?


Im Übrigen erklärt der Fotograf zu seinen Bildern ganz genau was er da sieht und was wir sehen sollen. Er erklärt nicht, welche Bildorientierung er wählt, die ergibt sich aber aus seinem eigenen Begleittext zu den Beugungserscheinungen.

Er sagt zu Bild 3 (Defokus), das sei der Kamerahalter und ich sehe, dass es unzweifelhaft der Kamerahalter ist.

Das bereits erwähnte Graubild von Rigel im Fokus aus diesem Post
#1265213 - 01/21/17 01:42 PM
zeigt laut Fotograf den Spike vom Kamerahalter (ebenfalls senkrecht) und einen Einzelspike nach rechts, den er falsch zuordnet.

Also wo hängts!?
Ich sehe nur, dass wir nichts sehen sollen, wo etwas zu sehen sein muss.

Gruß
*entfernt*

 
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marcus_z

Mitglied
Ja Günther woran hängt es jetzt? An der lausigen Innenschwärzung des Tubus! Der Kontrast ist so schlecht, dass man den breiten und wenig definierten Spike des Kamerahalters nicht sieht. Jans Teleskop leidet in erster Linie am Streulicht und nicht am Kamerahalter. Und wenn Du Jan trotz allem mit etwas mehr Wohlwollen entgegen treten würdest dann wurde ich mich freuen.
 

Jan_Fremerey

Mitglied
Zitat von Marcus_Zengl:
Der Kontrast ist so schlecht, dass man den breiten und wenig definierten Spike des Kamerahalters nicht sieht.
Hallo Marcus,

die letzten beiden Videos sind in Wirklichkeit ebenso dunkel wie das erste, sie wurden nur zur besseren Sichtbarkeit der Spikes aufgehellt. Der unmittelbare Vergleich des Kamerahalters mit dem Doppelspider erfordert ja im übrigen nur gleiche Aufnahmebedingungen.

Zitat von Marcus_Zengl:
Jans Teleskop leidet in erster Linie am Streulicht
Das ist an dieser Stelle vielleicht schon ein wenig OT, würde mich aber trotzdem über einen kurzen Hinweis darüber freuen, aus welchen Richtungen Du hier im Einfangbereich der Kamera (!) Streulicht erwartest.

Dank und Gruß, Jan
 
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MountyPython

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Hallo Jan,

Streulicht? Ganz im Trend aktueller Marketingbemühungen. Gleichmässig aus fast 360°.

CS,
Gerrit
 
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Jan_Fremerey

Mitglied
Zitat von Jan_Fremerey:
Der unmittelbare Vergleich des Kamerahalters mit dem Doppelspider
Hallo miteinander,

inzwischen wurde ich an anderer Stelle von einem "Beugungsexperten" darauf aufmerksam gemacht, dass sich das Streulicht des Kamerahalters aufgrund seiner Trapezform in ähnlicher Weise wie bei gekrümmten Spidern auf eine große Fläche verteilt und aus diesem Grunde hier weitgehend unsichtbar bleibt. Diese Erklärung erscheint mir plausibel, auch wenn ich den "Trapez-Effekt" nicht in einem solchen Ausmaß erwartet hätte.

Gruß, Jan
 

MountyPython

Mitglied
Inzwischen ist gut, die Information hat in ähnlicherweise schon Gerd Dührung oben gebracht. Und das weiß hier eigentlich jeder ,der sich shcon eingehender mit der Materie befasst hat.
 

Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo Jan,

wir habe es also alle nicht geschafft.
Nicht mit unzähligen, sehr aussagekräftigen Simulationen wie z.B.
#1142499 - 02/26/15 11:36 AM
die ganz klar die Fächerform zeigen und auch zeigen, dass gegebene (Licht)Intensität im Fächer aufgefächert eben auf mehr Fläche verteilt dunkler "wirkt".

Gerd hat es nicht mit langen, guten Erklärungen geschafft, ich nicht mit mehreren Anmerkungen dieser Art

Zitat von *entfernt*GMS:
...Der senkrechte, durchgehende Spike ist in beiden Aufnahmen der Haltearm (bze dann mit überlagerndem Spinnenarm). In einer schärferen Aufnahme mit längerer Belichtung wäre das in der ersten Aufnahme ein Lichtstarker Fächer nach außen.
So bleiben breite Spikeansätze die sich schnell im Grau verlieren, wobei man am schiefen, krummen Ansatz der Spikes der den Haltearm "verdeckenden" breiten Alustege schon sieht, dass da mehr ist als nur dieser Steg....
Gruß
*entfernt*

Auch Dir selbst kommen keine Zweifel, als Du Dieses

Zitat von Jan_Fremerey:
...die letzten beiden Videos sind in Wirklichkeit ebenso dunkel wie das erste, sie wurden nur zur besseren Sichtbarkeit der Spikes aufgehellt....

unternommen hast.

Also bitte Jan, den schwarzen Hintergrund aufhellen um helle Störungen noch heller und damit sichtbarer zu machen!?

Da hätte Dir allerspätestens selbst auffallen können, dass Du Dich verrennst und wenn du da immer noch zuerst einen
"Beugungsexperten" brauchst, dann könnten die von Dir gesetzten Anführungszeichen für einen bemerkenswerten Doppelsinn des Wortes stehen.

Gruß
*entfernt*
 

Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo Markus,

Zitat von Marcus_Zengl:
Ja *entfernt* woran hängt es jetzt? An der lausigen Innenschwärzung des Tubus! Der Kontrast ist so schlecht, dass man den breiten und wenig definierten Spike des Kamerahalters nicht sieht. Jans Teleskop leidet in erster Linie am Streulicht und nicht am Kamerahalter. Und wenn Du Jan trotz allem mit etwas mehr Wohlwollen entgegen treten würdest dann wurde ich mich freuen.

Inzwischen hast Du ja wohl gelesen, wo es hängt.

Mich ärgert in diesem Zusammenhang ganz besonders, dass dies zum wiederholten Male (von Jan) und allgemein immer wieder geschieht und selbstverständlich wieder einmal nicht derjenige den Mahner auf den Plan ruft, der standfest Tatsachen leugnet und Pseudobeweise anführt, sondern der Kritiker solchen Vorgehens "gemahnt" werden.
Es ist auch unhöflich, die Beweisführung anderer Leute zu ignorieren, sie nicht zu durchdenken und immer wieder irgendwas Neues auszukramen um eigene Vorstellungen auf Biegen und Brechen durchzukriegen.

Mag sein, dass Du diese Endlosschleifen noch nicht zur Genüge kennst, aber glaube mir, Du willst nicht wirklich das Streulichtthema mit Jan neu aufrollen und auch das Tauthema nicht und so weiter....!
Das Muster ist immer gleich.

Natürlich kann man in einem Forum argumentieren, dass es sehr lehrreich für andere, interessierte Leser ist, solche Argumentaionen zu verfolgen.
Das bedeutet, dass der Widerspruch zwingend erforderlich ist, wenn Unzutreffendes oder Neudeutsch "alternative Tatsachen" in den Raum gestellt werden.
Wenn es zu alternativ und zu ausufernd wird, könntest auch Du bemerken, dass Höflichkeit in Deinem Sinne hochgradig anstrengend ist.

Gruß
*entfernt*
 
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Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo Jan,

Du kommst durcheinander.
Das Zitat ist nicht von mir und der Rest......kalter Kaffee....!

Zitat von *entfernt*GMS:
Hallo Jan,

Lass Gerrit mal seine ersten guten DeepSky Bilder machen und versuche Du Dich mal ernsthaft daran mit Deinem Einarnding.
Referenzen und Vergleichsmöglichkeiten gibts im Forum dann massenhaft.
Dann reden und sehen wir weiter.

Gruß
*entfernt*
 

Jan_Fremerey

Mitglied
Zitat von MountyPython:
Streulicht? Ganz im Trend aktueller Marketingbemühungen. Gleichmässig aus fast 360°.
Hallo Gerrit,

die tief in ihrem Tubus steckende Kamera hat einen recht eingeschränkten Blickwinkel, der nur wenig über den Rand des Hauptspiegels hinausragt. Streulicht könnte also nur direkt von dort aus in die Kamera gelangen und nicht aus einer Umgebung von 360°.

Gruß, Jan
 

Ehemaliger Benutzer (6068)

Jan,

nein wir reden nicht aneinander vorbei, ich weiß was Du meinst und tust und ich beziehe mich auch darauf,

Aber nun werde doch endlich mal vernünftig. Was Du treibst ist doch völlig daneben. Völlig neben dem Thema welches Du ja angeblich beackerst.

Also nochmal:
Gerrit hat sich für eine Vierarm-Doppelspider-Lösung entschieden. Punkt
Diese Lösung erzeugt z.B. stärkere Spikes als beispielsweise eine Lösung mit vier dünnen Einzelspikes.
Entsprechende Simulationen beider Lösungen liegen vor und werden von niemandem bestritten, zumal sich da im Netz auch Beispielbilder finden lassen.

So in etwa sieht das aus:
Link zur Grafik: http://www.distant-lights.at/astroimages/nebel/ic417-2016_09_25.jpg

Ohne Spinne (und ohne sonstige kleine Störenfriede im Strahlengang) gibts gar keine Spikes. Das Bild spare ich mir mal.

Dass man bildbearbeitungstechnisch auch Spikes wegrechnen und hinzufügen kann sei mal dahingestellt, wo fängt es an Kunst zu werden ist dann auch noch so eine Frage!?

Was Du hier mit Deinem "dreieckigen" Einarm-Halter bei einem Bild in dieser Qualität erreichen würdest, sähe in etwa so aus als ob jeder Stern eine "Fliege" umgebunden hätte. Keine vier Spikes, dafür zwei "Propeller".
Also zwei fächerartige Auswüchse am Stern ansetzend und mit der Lichtintensität die nun mal wellenoptisch die Beugung am auslösenden Hindernis verursacht.

Es ist also absolut vorrangig keine Frage von mehr oder weniger Beugung.
Die vorrangige Frage lautet, ob man das so will und ob das dann gut aussieht und Akzeptanz findet.

Gruß
*entfernt*

PS: Im Übrigen sehe ich gerade, dass Du einen Beitrag komplett gelöscht hast auf den ich mich in einer Antwort bezog.
Damit hängt mein Beitrag sinnfrei in der Luft.
Das ist absolut unterste Schublade und gehört verboten.
Schönen Dank!







 
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Jan_Fremerey

Mitglied
Zitat von *entfernt*GMS:
Im Übrigen sehe ich gerade, dass Du einen Beitrag komplett gelöscht hast auf den ich mich in einer Antwort bezog.
Hallo Günther,

es ist mir ist nicht bewusst, dass ich einen Beitrag gelöscht hätte, welchen Beitrag meinst Du denn, bzw. wo hast Du Dich auf einen solchen bezogen?

Zitat von *entfernt*GMS:
Das ist absolut unterste Schublade und gehört verboten.
Was soll denn schon wieder diese alberne Bemerkung?

Gruß, Jan
 

marcus_z

Mitglied
Günther, in Post "#1267564 - 03/02/2017 14:39" schreibst Du, dass der Spike, der auf einer Aufnahme enthalten ist und auf der anderen nicht, vom Kamerahalter käme. Gleichzeitig hat Jan sein Modell der Doppelspider zwischen den Aufnahmen entfernt. Da kann man doch nicht behaupten der Spike käme vom Kamerahalter.

Jan, Streulicht hast Du in Deinem Teleskop weil es nach allen Seiten offen ist. In der Umgebung hast Du Licht durch Straßenlaternen, etc. die selbst wenn sie nicht direkt auf die Kamera scheinen ein diffuses Licht erzeugen. Sonst könntest Du ja auch ohne Taschenlampe nicht Deine Hand vor dem Gesicht sehen. Dieses Licht wird durch das Halterohr nur zu teilen abgeschirmt. Selbst wenn das Halterohr groß genug ist, dass man von außen nicht auf die Sensorfläche gucken kann bekommt Du immer noch Streulicht durch Reflektionen im Halterohr. Selbst Dein Parabolspiegel (insbesondere auch die Mittenmarkierung falls vorhanden) reflektiert einen Teil des einfallenden Lichts diffus in die Kamera. Diese diffuse Reflektion siehst Du wenn Du z.B. mit einem Laserstrahl auf den Spiegel leuchtest. Bei einem geschlossenen Tubus wird ein Großteil des Lichts abgeschirmt. Dieses Streulicht kostet Dich Kontrast, was kleine hell-dunkel Unterschiede nicht mehr erkennbar macht. Dadurch, dass die Beugungserscheinungen des Kamerahalters nicht so definiert sind sind sie nicht erkennbar. Probier doch mal aus einen Tubus oder eine "Socke" um dein Teleskop zu bauen um Streulicht zu reduzieren. Wenn Streulicht optimal bekämpft wird wird der Konstrast steigen und der undefinierte Spike des Kamerahalters wird sichtbar sein.

Viele Grüße,
Marcus
 
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