Langbrennweitige Vier Zoll Flourit Refraktoren - Vixen FL102S und Takahashi FC100DL | Seite 7 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Langbrennweitige Vier Zoll Flourit Refraktoren - Vixen FL102S und Takahashi FC100DL

donadani

Mitglied
Die FL-102S von Vixen, Bresser, Tasco oder Celestron sind letztendlich alle von Vixen wobei OAZ und Anbringung der Sucher teilweise variiert wurde. Diese wurden zuerst in der 102/900 Version gebaut und dann Ende der 90er auf 102/920 umgestellt.

Ich hatte irgendwann mal beide Versionen (900mm und 920mm) direkt miteinander verglichen - die Brennweite lag gemessen gerade mal 6mm auseinander was ich mehr der Fertigungstoleranz zuschreibe als einer Designänderung der Optik. Vielleicht wollte man das Öffnungsverhältnis einfach glatt auf 9,0 bringen und sich in Prospekten damit etwas mehr vom Tak Konkurrenten FS-102 mit f/8 absetzen - wer weiß. Der FL-102S war jedenfalls in der Anschaffung sogar teurer als ein FS-102 (wobei da Sucher und Rohrschellen ja auch schon mit dabei waren...).

Defintiv einen Unterschied gibt es bei der Vergütung - während die älteren 900mm eher rötlich reflektieren ist die Farbe bei den neueren 920mm eher grünlich.

Am Himmel macht das natürlich 0,0 Unterschied... man kann also jede Version guten Gewissens kaufen.

Das ein TSA-102 als Triplett dann noch mal etwas besser farbkorrigiert ist - ist auch klar - aber eben auch nur "etwas" - beim visueller Anwendung sieht man da keinen Unterschied wenn man nicht gerade mit Höchstvergrößerung auf Wega oder Venus zielt oder die Geräte auf der optischen Bank seziert... für die Praxis ist das aber irrelevant - wenn man kein Fotograf ist.

Übrigens ist der TSA auch nicht das Maß aller Dinge - noch etwas besser farbkorrigiert sind die 100/800 von LZOS (und gar nicht mal so wenig...) - die beste Farbkorrektur eines 4-Zoll Apos die ich bisher auf einer optischen Bank gesehen habe ist aber die vom AOM 105 FLT f/10 (vermutlich vergleichbar einem Zeiss APQ 100/1000) dank Ölfüllung haben diese Optiken auch nochmal sichtbar weniger Streulicht als die Luftspalt TSA´s und LZOS´e. Letzten Endes sind diese Vergleiche aber akademischer Natur...

Interesse vermutend anbei mal ein paar Bilder... die auch Unterschiede in den Vergütungen schön zeigen...

Takahashi FC-100N f/10 (Vorgänger der FS-Optiken, Ende der 80er Anfang der 90er, Doublet, Steinheil Desgin mit hinten liegender Fluorit Linse)

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Takahashi TSA-102 f/8 (letzte Baureihe 2015, Luftspalt Triplet mit FPL53 Element in der Mitte)

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LZOS 100 f/8 (Sonderserie 2009 mit 99% Strehl, Luftspalt Triplet mit OK-4 Element in der Mitte - frühere Vergütungen von LZOS reflektieren übrigens deutlich weniger...)

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Astro Optik Manufaktur 105-FLT f/10 (quasi ein APQ mit etwas mehr Öffnung u. besserer Vergütung :) - made in Germany 2018, ölgefüllter Triplet mit Fluorit Element in der Mitte)

x2.jpg



Einen Vixen FL-102SS hat es übrigens nie gegeben... - gab nur den ED-102SS aber der hatte nur 660mm Brennweite.

Viele Grüße
Christoph
 
Zuletzt bearbeitet:

Hayabusa

Mitglied
Sehr schöne Übersicht mit Bildern Christoph, top, vielen Dank!

Besonders interessant finde ich den Unterschied Luftspalt vs. Ölfügung bei vergleichbarer Farbkorrektur. Selbst wenn das nur akademischer Natur ist. Für mich ist das eine interessante Information, was die Übersicht aller 4" Optiken dieser Bauart angeht.

Gibt natürlich noch die Takahashi Modelle FS-102 und den FC100DL, Diese dürften aber nicht extreme Sonderfälle / Outlier sein, sondern ähnlich bereits von Dir aufgeführter Optiken sein.

So vollständig habe ich persönlich das noch nirgendwo gesehen.

Viele Grüße
Uwe
 

donadani

Mitglied
Der Tak FS-102 zeigt im Fokus auf der optischen Bank schon eine ganze Ecke mehr Farbe als der FC-100N und vermutlich auch etwas mehr als ein FL-102S von Vixen - dafür ist er mechanisch etwas "schöner" gemacht...

Hier noch ein FS-102N - von 2004 oder 05 - bin nicht mehr sicher...

fs.jpg



Der neuere FC-100DL dürfte sich wohl irgendwo zwischen FC-100N und TSA-102 einreihen... vielleicht sogar nen Ticken besser - der FC zeigt noch einen leichten Blausaum (bei 400fach im Doppelpass wohlgemerkt...) den der DL angeblich nicht mehr zeigt - konnte den DL leider nicht mehr persönlich auf der Bank sehen...

Nicht vergessen darf man aber, dass jedes Exemplar unterschiedlich gut korrigiert ist und gerade vom DL habe ich schon mehrfach gehört, dass die sphärische Korrektur nicht immer so gut ausgeführt ist wie man sich das von einem Tak wünscht... da nützt dann eine noch so tolle Farbkorrektur auch nix...

Gruß
Christoph
 

MLudes

Mitglied
Nicht unerwähnt lassen sollte man auch den Hinweiss das es beim Vixen FL 102 doch einige ganz miese Gurken gibt. Die Range ist von 99 % strehl bis 60 % strehl. Ich hatte schon ein paar die waren echt ziemlich mies korrigiert und auch eine Abstandsänderung war nicht möglich
 

Hayabusa

Mitglied
Nur interessehalber, da wir gerade beim Thema Vixen sind -

- wie ist die Farbkorrektur der letzten Vixen ED Serie (f/7.7), zum Beispiel eines Vixen APO 115/890 SD115S im Vergleich zum FL102S? Oder generell der aktuellen Vixen SD APOs im Vergleich zur FL Serie? Die SDs waren als Ersatz der ED- und der FL-Serie gedacht. Besser als die alten ED APOs sollen sie auf jeden Fall sein.

Beste Grüße
Uwe
 

AM2224

Mitglied
Hallo zusammen, da habe ich Glück, denn mein Fl102S mit f/8,8 hat knapp 94% Strehl (interferometrisch kürzlich mit Michelson bei 532nm gemessen)🍀👍 Nur 60% hätte man ja auch am Himmel bei hoher Vergrößerung gemerkt. CS Ulrich
 

AM2224

Mitglied
Noch was zum Abstand: damals wurden wohl noch Zinnplättchen zwischen den Linsen verwendet. Mit der Zeit werden die Abstände manchmal etwas kleiner, weil Zinn recht weich ist. Das wäre dann etwas für Profis. Bei der Fluorit-Linse ist höchste Vorsicht angebracht.
CS Ulrich
 

donadani

Mitglied
Ich hatte bisher drei FL´s - je einmal von Vixen, Bresser und Tasco die waren alle gut bis sehr gut... natürlich sind sie nur gut wenn auch die Kollimation stimmt - kommt durchaus vor, dass eine Optik über die Jahre etwas Koma einfängt und der Strehl dann in den Keller rutscht aber da sind die Vixen wie die meisten Zweilinser bis 5-Zoll die ich kenne sehr wartungsfreundlich. Spannring runter, Optik raus, sauber machen Optik rein und in 9 von 10 Fällen hat man wieder perfekte Ringe.

In Summe hatte ich sicher an die 20 Vixen u. Tak Refis aus den 80er und 90ern mit u. ohne Fluorit und eine "Gurke" war da noch keine einzige dabei - hab ich wohl immer Glück gehabt :)
 

Hayabusa

Mitglied
Von den Vixen FLs hatte ich auch drei "Kleine" (FL55S, FL70S und FL90S). Den Vixen FL90S habe ich noch.

Alle drei sind hervorragend, was die Optik angeht. Besonders der FL70S hatte eine herausragende Optik. Mit anderen Worten, persönlich hatte ich noch keine Vixen FL-Gurke in meinem Besitz, was natürlich nicht ausschließt, dass es sie gibt.
 

AM2224

Mitglied
Irgendwie kann ich mir schlecht vorstellen, wie eine 60% Gurke durch die Q-Sicherung bei Vixen rutschen kann. Eher noch dass vielleicht mal jemand unbedarft daran gewerkelt hat. Wenn die Linsen selbst unbeschädigt sind, sollte jedoch auch bei solchen manipulierten Optiken ein deutlich besserer Zustand erreicht werden können. Auch die Zentrierung ist relevant, nicht nur der Abstand zwischen den Linsen. Ich hab auch schon lesen müssen, dass Linsen versehentlich vertauscht wurden. Aber dass von so schlechten mehrere aufgefallen sin sollen wundert mich sehr. Einzig, wenn der Prüfstand bei Vixen dejustiert wäre, kennt man ja vom Hubble😎, aber die hätte man ja dann auch beim Hersteller reklamiert, oder?
 

MLudes

Mitglied
Die Zentrierung ist nahezu immer perfekt. Die waren Sphärisch Grottenschlecht. Warum Vixen sowas durchlässt ? Keine Ahnung. Mein erster FCT 150 war auch grottenschlecht und das bei damals 40.000 DM , wurde kostenlos ausgetauscht, aber warum verlies der erst das Werk ?
Es gibt etliche TSC und Meniskas 180 die Grottenschlecht sind, wieso können die das Werk verlassen ?
Vermutlich weil nicht alle Menschen gleich sind. So gibt es auch Kunden die über Jahrzehnte mit solch grottenschlechten Optiken zufrieden sind. Als ich began , von nicht sne Ahnung hatte , nutzte ich 5 Jahre einen furchtbar schlechten Popp Mak 20F/15 , bis ich lernte warum ich nie scharfe Bilder bekam.
 

Hayabusa

Mitglied
Ausschließen kann man es nicht. allerdings erscheint es mir ebenfalls unwahrscheinlich, dass es von Vixen, für gute Qualität bekannt, eine größere anzahl Gurken gab.

Wäre dem so gewesen, dann hätte das sicher jemand in eine nationalen oder internationalen Hobbyastronomie-Forum thematisiert.

Auch Company Seven lobt den Vixen FL102S in den höchsten Tönen. Würden sie kaum tun, wenn es viele Gurken gäbe, denn sie würden ihren guten Ruf riskieren.

VIXEN 102 FLUORITE APO (Company Seven, USA)

Teleskopserien ohne jeglich Gurke wird es allerdings nicht geben. Da hat Markus sicher recht.
 

MLudes

Mitglied
Ich habe zumindest schon ein paar Gesehen, deswegen bin ich beim Ankauf immer übervorsichtig, denn ich muss die dann ja auch wieder verkaufen. Hat man einen Guten hat man was sehr feines.
 

sunspot

Mitglied
Die Qualität von Vixen wird immer wieder überbewertet- wie auch in diesem Thread

Ich selber habe sowohl gute als auch weniger gute Erfahrungen mit Optiken dieser Firma gemacht... daher rühren auch meine kritischen Hinweise
 

donadani

Mitglied
Fakt ist: ein FL-102S ist die mit Abstand günstigste Möglichkeit an eine 4-Zoll Fluorit Optik zu kommen, die wenn sie gut ist (was die meisten auch sind) mit den besten 4-Zöllern die bis heute erschienen sind - gerade visuell locker mithalten kann.

OAZ ist natürlich nur Vixen Standard - aber wer möchte kann da mit Nachrüstlösungen Abhilfe schaffen - hatte an meinem verflossenen auch eine Zeit lang einen 2-Zoll Feather Touch dran der wie Butter läuft - aber richtig gefallen hat mir das Aussehen des Refraktors damit nie. An meinen Tasco kommt jetzt nix mehr dran - der behält seinen originalen, klassischen 1,25" Zoll Auszug der wenn er richtig eingestellt ist völlig ausreicht. Ich finde die Kunststoffknäufe bei kalten Temperaturen sogar viel angenehmer als z.B. die Alu-Knäufe von Takahashi auch wenn diese wertiger sind.

Viele Vixen Auszüge, die ich hatte waren bei Ankunft jedoch nicht richtig eingestellt oder die Welle hatte einen Schlag - dann macht das natürlich keinen Spaß damit... meistens lässt sich das durch ein paar gezielte Handgriffe lösen. Nur manchmal (eher selten) ist die Abstandsschiene oben durch häufigen Gebrauch ausgenudelt - da bräuchte es dann eine neue wobei ich in dem einen Fall wo ich das mal hatte für 30,- EUR in der Bucht einfach einen anderen Auszug besorgt hab - Thema war damit auch erledigt.

...also gerade bei den FL´s - würde ich nicht sagen, dass diese überbewertet sind... im Gegenteil.

Gruß
Christoph
 

AM2224

Mitglied
Ja der Auszug.....Ich hatte die Nase voll davon und deshalb den 3“FT spendiert. Aber der alte wird natürlich aufbewahrt :) Auf Grund des Gewichts vom FT ist natürlich der Schwerpunkt jetzt viel weiter hinten. Ich finde den FT dennoch eine Verbesserung!
 

AM2224

Mitglied
Mein 900er ist übrigens in einem ungelabelten schwarzen Tubus, ich nehme aber an, dass es ein Bresser ist. Daher passt auch der FT ganz gut. An einem weißen Tubus sähe der sicher nicht so gut aus, ist ka schon ziemlich groß im Verhältnis zum Tubusdurchmesser.
Der Tubus hat nen kleinen Aufkleber von einm Versand in Tübingen/ BW.
 

sunspot

Mitglied
Hallo Christoph,

die Aussage von mir weiter oben hat sich auf Vixen allgemein und nicht auf die idR guten FL Optiken bezogen - ich fürchte ich werde hier etwas Missverstanden :)

Ich betrachte die Produkte dieser Firma im allgemeinen als eher Durchschnittlich mit Ausnahme der LVW Okularen und FL Optiken !
 

donadani

Mitglied
Also deren HR Okulare sind auch spitze! außerdem finde ich die Sphinx Montierungen (hab die Deluxe2) mit Starbook10 hervorragend - gerade die Software - genau so stelle ich mir eine einfache, intuitive Steuerung vor! vor allem Dank dem eigenem kleinen Bildschirm - ok die Motoren könnten etwas leiser sein aber ansonsten toppi!

Gibt also noch mehr sehr, sehr gute Sachen von Vixen - die neueren Optiken kenne ich leider nicht - kann daher nicht sagen ob diese sich noch gegen die aktuellen Fernost ED absetzen können - vermute die sind auf ähnlichem Level.

Aber auch ich sehe absolute no goes bei Vixen - wie z.B. o.g. Sucher mit ausdünstender "Schmieraugenmuschel" oder diese elenden Klappspiegel... - und jaa - an der Mechanik könnte man sicher auch mal wieder etwas weiter optimieren - sowas endet aber leider zu oft in "günstiger nicht besser" - wie z.B. auch die neuen Plastikknäufe sowohl an den Refraktoren als auch den Montierungen.... WER HAT DIESE PLASTIKDINGER an den Sphinxen verbrochen??? - möge er der großen Mama in Kairo geopfert werden :D

Finde es daher schwierig Vixen pauschal einzuordnen...

Gruß
Christoph
 

Hayabusa

Mitglied
Ohne jetzt auf die einzelnen Produkte und Produktgruppen einzugehen. Ich finde Vixen im allgemeinen auch mehr oder weniger Durchschnitt. Allerdings erst seit ich die Geräte von APM/LZOS, Takahashi oder TEC näher kenne.

Die "Plaste und Elaste" an den neueren Produkten sind äußerst gewöhnungsbedürftig und gehen eigentlich gar nicht. Die FL-Refraktoren sind dagegen bis heute "Referenzgeräte". Es gibt, wie überall Licht und Schatten.

Was mir besonders gut an Vixen gefallen hat, war das Gesamtkonzept. D.h. Optiken, Montierungen und viel Zubehör für mehr oder weniger jeden Geldbeutel, wobei die Spitzenprodukte schon recht teuer waren. Aber man brauchte ja keinen FL102S auf der SP-DX Montierung kaufen. Es gab auch den 102M Fraunhofer Refraktor. Dazu viel Zubehör von der "Astrokamera" VX-1 mit Film bis zum Sonnenprojektionsschirm.

Man konnte mit den Vixen Produkten so ziemlich alle Gebiete und Nischen der Amateurastronomie besuchen. Das fand ich das tolle an Vixen. Stern-Spektroskopie vielleicht nicht, aber auch da gab es bei Vehrenberg einmal etwas.

Wer die ganz großen Öffnungen wollte, konnte auf den Partner Celestron "ausweichen". Für mich hat das alles gepasst und vor allen Dingen reicht es locker für ein "Leben" als Amateurastronom. :)
 
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marcus_z

Mitglied
Beim Starbook 10 kann ich mich Christoph nur anschließen! Einfache Intuitive Bedienung - finde ich klasse! Ich habe eine SXP und werde die nicht so schnell wieder hergeben. Die Vixen Advanced Polaris ist auch ein sehr feines Teil, weil sie die Vorteile einer Porta mit einer equatorialen Montierung vereint. Die Plastikknöpfe finde ich an vielen Stellen auch nicht so toll. Zu den aktuellen Teleskopen von Vixen kann ich nicht viel sagen. Ich hatte mal einen gebrauchten ED81S den ich kurzerhand wieder verkauft habe. Der OAZ war mit denen von Takahashi vergleichbar. Die Optik fand ich nicht so toll, aber ich weiß nicht was der Vorbesitzer mit dem Gerät angestellt hat.
 

Hayabusa

Mitglied
Würde mich sehr interessieren, wie gut die neuen SD-APOs von Vixen sind in Punkto Farbkorrektur sind. Offensichtlich wurde die ursprüngliche Serie von ED APOs nochmal überarbeitet und ein anderes Glas eingesetzt.

Meines Erachtens müssten sie den Standard EDs aus China in der Farbkorrektur deutlich überlegen sein. Schon die Vorgänger sollen der ursprünglichen Vixen ED f/9 Serie überlegen gewesen sein. Daher gilt das mit Sicherheit auch für China EDs und für die überarbeitete Serie erst recht.

Man hört leider sehr wenig über diese Geräte von den Besitzern. Mittlerweile müssten schon einige davon unter dem Himmel ihren Dienst tun. Ich persönlich finde den

SD115S (Art. #26148) Neu

sehr interessant. Hätte ich nicht schon einen ganzen "Gerätepark" könnte ich mir diesen 4,5" Refraktor durchaus als "Hauptinstrument" vorstellen. Er sammelt immerhin schon gut 27% mehr Licht als ein klassischer Vierzöller mit 102 mm Öffnung,m was auch schon ein sehr schönes Instrument ist.

Mit 6,2 kg ist das ein wahres Leichtgewicht für einen 4,5" Refraktor und den Tragegriff finde ich äußerst praktisch. Ein solcher Tragegriff hat mir schon bei den Intes Micro Geräten sehr gute Dienste geleistet.

PS. Ist zwar "off topic", da das keine Flourit APOs sind, sondern FPL-53-Glas verwenden, interessant finde ich die Frage allemal.
 

marcus_z

Mitglied
Der Unterscheid zwischen den neueren Vixen EDs zu den jetzigen SDs ist dass die Blenden für Vollformat optimiert wurden und die Farbgebung etwas anders ist - mehr nicht.
Den ED103S hatten wir mal im Vergleich zum FC-100DC und FC-100DL. Die Farbkorrektur des EDs war ein Ticken schlechter als die des DCs. Ich finde kein schlechtes Gerät. Man bekommt was für sein Geld ;)
 

Hayabusa

Mitglied
Tatsächlich? Wusste ich gar nicht. Für 120 mm Öffnung nicht übel.

Der TSA 120 wiegt laut Datenblatt sogar nur 5,7 kg. Weiß aber nicht, ob die Rohrschellen und der Griff beim Vixen dabei sind und wie es beim Takahashi ist. Nichtsdestotrotz ist der Takahashi fast doppelt so teuer. Die 5 mm mehr Öffnung alleine können das nicht sein.

Demnach ist die Farbkorrektur sehr ordentlich. FC-100DC und FC100DL sind ja das Nonplusultra, was Farbkorrektur angeht. Einen "Ticken" schlechter sollte man verkraften können. Der FS-102S ist sicher auch eine Ticken schlechter als ein FC100DC/DL und der FS-102S ist eine top Optik.

Insofern hast Du recht, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Das macht den SD115S recht attraktiv, finde ich.
 
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marcus_z

Mitglied
Ja, mit den feststehenden Taukappen sind die Taks schön leicht. Der DL wiegt 3,8kg. Im Vergleich dazu wirkt der TSA-102S sowohl von Größe als auch Gewicht wie ein Panzer! Was wiegt denn der Vixen FL102S im Vergleich?
 
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