Live Beobachtungen GRAVES

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...das sieht nach Starlink-Blechbüchsen...neueste Ladung aus..
1582138421723.png
 
...tja...seltsames Signal...ist langsam über den gesamten Bildschirm gewandert...
Wenn's nicht die Blechbüchsen waren...dann entweder der Osterhase der "dem Nikolaus sein Schlitten" ausgeliehen hat, um die Ostereier zu holen....oder Reinhard hat seinen Rauschgenerator mit 50 KW Leistung ausprobiert... :)
LG Eberhard
 
Hallo miteinander,

heute passieren seltsame Dinge. Nicht nur, dass wir heute Nachmittag wegen eines Bombenfundes in der Nähe für ein paar Stunden evakuiert wurden (es ist alles gut gegangen), nun kommt auch noch mein physikalisches Weltbild ins wanken und das liegt an diesem Signal:

2020-02-20-a_cut.jpg


Wie man sieht, läuft die Zeit von oben nach unten. Die Spur, die von links oben nach rechts unten läuft kommt von einer niedrigeren Frequenz als Graves, läuft über diese hinweg und wird immer hochfrequenter. Wie soll man sich das erklären?
Eine niedrigere Frequenz bedeutet, da entfernt sich was vom Signalpfad. Dann wird die Dopplerverschiebung geringer bis das Signal die Graves-Frequenz kreuzt, heißt also, die "Fluchtgeschwindigket" wird langsamer, bis sie auf 0 ist. Dann nähert sich das Objekt wieder dem Signalpfad an und das mit zunehmender Geschwindigkeit.
Ok, wenn so ein Signal nur einmal aufgetreten wäre, dann könnte man annehmen, dass sich ein Flugzeug vom Signalpfad entfernt, eine Kehre fliegt und wieder auf den Pfad zufliegt. Aber ich hatte in der letzten Stunde mehrere solcher Signale, das kommt mir eigenartig vor. Hat Jemand von Euch eine plausible Erklärung parat?

Viele Grüße,
Reinhard
 
Moin Reinhard,
ich hatte von gestern Abend bis heute Morgen meine Anlage laufen. 1900 screenshots mit gefühlt pro shot 2 Ereignissen.
In dem Zeitraum, der auf Deinem Bild zu sehen ist, habe ich 7 Meteörchen registriert - aber keine derartige Spur wie auf Deinem Bild. Allerdings habe ich bei -120db die Empfindlichkeit begrenzt...damit nicht soviel "Griesel" auf dem Bildschirm zu sehen ist.
LG Eberhard
 
...bin jetzt erst dazu gekommen, den "Film" von letzter nach (2300 screenshots) durchzusehen.
Um 06:34:38 heute Morgen hat's mächtig gerumst.... evtl. hat noch jemand das Ding geloggt... LG Eberhard
 

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..so, hier die schönsten Kracher von heute Nacht. 2400 screenshots - diese Nacht auffällig viele "heftigere" Signale...
LG Eberhard
 

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Hallo Eberhard,

den um 21:02 habe ich anscheinend auch aufgezeichnet. Siehe unter Thema "Störsignal durch Monitor". Bei mir liegt die Zeit zwar wenige Sekunden daneben, aber das wird daran liegen, dass der Rechner kein Netzwerk hat weil er noch mit Win7 betrieben wird und deshalb nicht gut synchronisiert ist.

Viele Grüße,
Reinhard
 
Hallo Reinhard,
ich hatte heute Mittag überhaupt keinen Empfang mehr...der Sturm hatte meine beiden Antennen, die ich ja nur mal provisorisch auf ein recht dünnes Gestänge "gepfropft" habe, "geerdet"...eine lag im Fischteich... jetzt ist wieder alles OK, sturmsicher abgespannt...schau'n wir mal morgen den "Film der Nacht" an...
LG Eberhard
 
Hallo,
für mich ist die Interpretation der Radarsignale immer noch etwas verschwommen. Auch im Netz findet man keine allzu schlüssigen Beispiele, aus denen man ausreichend schlau wird - insbes. wenn man wie ich aus der kaufmännischen Fakultät kommt.
Ich habe mal ein paar Gedanken zusammen gefasst - für hilfreiche Erläuterungen bin ich ( und ich glaube viele andere auch) dankbar.
Wobei für mich nur noch eine Frage im Raum steht: Wie erkenne ich einen Meteor, der sich auf meine Antenne zubewegt ?
LG Eberhard
 

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...
Wobei für mich nur noch eine Frage im Raum steht: Wie erkenne ich einen Meteor, der sich auf meine Antenne zubewegt ?
...

Den Ausführungen von Reinhard zur Folge geht das gar nicht. :unsure:

Siehe:

und:

EDIT: Die Links oben sehen zwar komisch aus, führen aber genau zu Post #76 und #80 von Reinhard
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Eberhard,

lese Dir dazu doch nochmal Post Nr. 76, eine Seite früher in diesem Thread, durch. Vielleicht wird es dadurch etwas verständlicher.
Außerdem, mal abgesehen von unserem Spezialfall in der Meteorerkennung, liegt die Dopplerverschiebung ins hochfrequentere dann vor, wenn sich die Quelle auf den Beobachter zu bewegt. Dann verkürzt sich der Signalpfad, analog zu meiner Erklärung in Post 76.

Ich hoffe, ich konnte etwas zur Verwirrung beitragen ;).

Viele Grüße,
Reinhard
 
@Reinhard
Hallo, das Signal #95. Muss nicht unbedingt eine Reflexion an einem Objekt sein. Es ist wahrscheinlich ein Terrestrisches Signal das von diversen Institutionen zur Messung der MUF ausgesendet wird. (MUF = Maximal übertragbare Frequenz) das dient zur Erforschung der Ausbreitungsbedingungen von Funkwellen. Da wird ein Signal ausgesendet das den ganzen Frequenzbereich von 100 KHz bis in den UHF Bereich in einem Swep durchlauft. Solange bis das Signal an der Ionosphäre nicht mehr reflektiert wird. Könnte aber auch was Anderes sein. Normalerweise liegt diese Frequenz im Bereich der Grenzwelle. Es gibt aber auch Situationen wo diese Frequenz wesentlich höher ist. Zb. kann sich eine Sporadische E-Schicht bilden usw. Dann treten Überreichweiten auf so das ich Graves in Österreich direkt hören kann. Sporadic-E – Wikipedia. Liebe Grüße Fritz
 
...so, siehe Anhang, ich glaube, jetzt habe ich es verstanden....
Bei älteren Herren mit wenig Haare auf'm Kopp dauern bestimmte Dinge halt eben länger... :giggle:
Anhang: Lässt sich leider nicht per Schnappschuß kopieren, daher screenshot...siehe blau markierten Text...
LG Eberhard
 

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Diese Sweeper werden in der Tat auf der Kurzwelle eingesetzt. Meistens folgen mehrere aufeinander und werden, wie Fritz sagt, für die Messung der HF Bedingungen eingesetzt.
Für die Darstellung der Ionosphäre kann ein CODAR benutzt werden (das für Wellen grösser 5m zu detektieren eingesetzt wird) und es kann auf einem Wasserfall wunderbar dargestellt werden (das ist so ein Chirp chirp chirp sound). Sieht beeindruckend aus (ich hab das mal gemacht und muss mal schauen, ob ich noch Bilder finde).
Allerdings die Sweeper für die "höheren" Frequenzen, werden hauptsächlich für die Auffindung von Satellitentransponder benutzt. Dh uplink und downlinks. Im Grunde funtioniert das wie ein Amateurfunkrelais (gibt noch andere, aber für das Grundprinzip reichts). Die haben eine Eingabe - und eine Ausgabefrequenz und sobald der Sweeper über die Eingabe (uplink) Sweept, sieht man dann irgendwo auf einer anderen Frequenz (Ausgabefrequenz oder downlink) etwas "rascheln", also der Sweep ist dann auf dem downlink zu sehen.
Der lange Strich auf deinem Bild Eberhard, würde ich aber anzweifeln, dass dies ein Sweeper war. Vllt ist es eine Raketenstufe, die auf dich zufliegt und du hast sozusagen nur die Reflexion während des "auf dich zufliegens" Empfangen :D.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo miteinander,

@ Eberhard:
älteren Herren mit wenig Haare auf'm Kopp
Sprichst Du von mir? … würde passen ;).

@ Fritz und sdr_Herrmanns:
Die von Euch beschriebenen Signale würden tatsächlich die Spuren in meinem Wasserfall erklären. An so ein Sendesignal hatte ich auch schon mal gedacht, konnte mir aber nicht erklären, wozu das gut sein könne. Danke für die Aufklärung!

Schöne Grüße,
Reinhard
 
Hallo zusammen,

wenn alle Meteore ein so lautes Pfeifen erzeugen würden wie der grade eben, dann bräuchte ich Ohrenschützer ;):

2020-02-25_e_cut.jpg


Viele Grüße & CS,
Reinhard
 
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