Ehemaliges Mitglied 8776
Moin,
in dem Video sieht man es sehr gut. Die Zündquelle war definitiv unter dem Teil.
CS
Jörg
in dem Video sieht man es sehr gut. Die Zündquelle war definitiv unter dem Teil.
CS
Jörg
Maximilian, wenn du jetzt wieder lästerst, dann völlig zu Recht!![]()
Und trotzdem würde ich wetten dass sie es am Ende hinbekommen!
Mit "hinbekommen" meinte ich dass in nicht allzuferner Zukunft(*) ein Starship in die Umlaufbahn gelangt.
Das Schöne an den Plänen von Elon Musk ist, dass es sehr viele Zwischenstufen (Milestones) gibt,
Weil das davon abhängt, was man unter „fliegt“ versteht (die Fetzen der bisherigen Starships sind auch in alle Richtungen geflogen...) wette ich da nicht drauf.
- fliegt (check: Starhopper)
2, macht suborbitalen Flug (SN-8 im August?)
3. macht suborbitalen Flug mit erfolgreicher Landung)
4. gelangt in den Orbit
5. kommt von da gesund wieder zurück
6. tut das regelmässig
7. Auftanken im All funktioniert
8. fliegt zum Mond
9. landet dort erfolgreich
10. kommt vom Mond erfolgreich wieder zurück
11. fliegt zum Mars
12. kommt vom Mars erfolgreich wieder zurück
ab 4. ist es nützlich, ... wäre es extrem nützlich.
Er hat wie kein anderer erkannt, dass auch Raumfahrt nur "preiswert" werden kann wenn eine industrielle Massenproduktion dahinter steht.
Damit hat er alle mehr akademisch denkenden Menschen (so wie ich) in die Tasche gesteckt.
Mit dem Effekt, dass die besten Uni-Absolventen bei SpaceX arbeiten wollen...
Und letztlich sind es die Menschen die daran arbeiten, die ein Projekt erfolgreich machen.
Würde also heissen: Starship kommt vor SLS in den Erdorbit.
Das wäre sicher der ultimative Triumph für Elon Musk und die ultimative Demütigung für Boeing.
Top, die Wette gilt!2025. 100 Euro, dass es nicht vorher passiert.
Die High-Bay für die Erststufe ("Super-Heavy") ist schon fast fertig, und der Kran zum Stacken steht auch schon bereit.Spätestens dann brauchen sie Zusatzraketen wie das Space Shuttle, aber von denen haben sie ja genug.
Das sehe ich auch als den schwierigsten Part für die nähere Zukunft. Also keine Wette.Mit dem derzeitigen Hitzeschild: Nie. 1000 Euro. Wenn sie sich dafür was machbares überlegen dann vielleicht irgendwann ab 2025.
"Regelmässig" heisst dass ein Turnaround fast wie bei einem Flugzeug möglich ist.Das hängt jetzt davon ab, was man unter „regelmässig“ versteht.
Genau das sehe ich anders. Das Konzept sieht keine Depots vor, sondern Starts von Tankerraumschiffen die dann im Orbit den Sprit transferieren. Genau deshalb sind die "regelmässigen" = häufigen und zu 100% wiederverwendbaren Flüge so wichtig. Wenn die "Hauptrakete" startet und dann 5 Tage lang jeden Tag ein Tanker hinterherkommt, dann ist in weniger als einer Woche vollgetankt und der Mond- oder Sonstwohin-Flug kann beginnen.Ab hier nimmt die Kostenkurve einen exponentiellen Verlauf. Entweder ist SpaceX dann der einzige verbleibende Anbieter und sie können das gesamte US Raumfahrtbudget alleine verwenden, dann können sie vielleicht Treibstoffdepots im Orbit anlegen. Aus eigener Kraft nicht.
Zuerst auf jeden Fall unbe"menscht". Früher dachte ich auch, dass es zu Flügen mit Crew ein langer Weg wäre. Allerdings, sollten die "regelmässigen" = häufigen Flüge tatsächlich stattfinden, dann hätte man sehr schnell eine aussagekräftige Statistik über die Sicherheit. Sollte also z.B. die NASA zehn unbe"menschte" erfolgreiche Flüge fordern, dann könnten die in 10 Tagen gemacht werden! (Ok, auch 6 Monate wäre ok.) Sollte also das Starship tatsächlich regelmässig und unfallfrei (-arm) fliegen, dann wäre die Mitnahme von Crew viel sicherer als bei jedwedem anderen Raumschiff bisher. Wenn natürlich jedes zweite crasht, dann dürfte erst mal weiter entwickelt werden. So wie das ja im Prinzip jetzt passiert.Da fragt sich: Wollen sie das erst unbemannt versuchen und bei Erfolg dann bemannt (ich erspare mir jetzt „befraut“ oder „becrewt“...) wiederholen? Dann vergehen alleine aus astonomischen Gründen viele Jahre. Wenn sie es gleich beim ersten Mal mit Crew versuchen gibt es Tote. Die würde es aber bei der Konkurrenz auch geben.
Ob Raumfahrt und in welchem Umfang "nützlich" ist, dazu gibt es kein Totschlagargument, weder dafür noch dagegen. Da hat jeder seine eigene Meinung. Das ist eher sogar eine philosophische Frage. Meine diesbezüglich (ich meine mit Menschen an Bord und über die niedrige Erdumlaufbahn hinaus) ist, dass das eigentlich nur die jungen Menschen (unter 30 oder so) zu entscheiden haben, denn sie sind es die so was langfristiges letztendlich betrifft.Nützlich verglichen womit? Ich persönlich sehe in der bemannten Raumfahrt mit chemischem Antrieb schon lange keinen Nutzen mehr.
Naja, abgesehen davon dass Raumfahrt billig ist im Vergleich zur Umstellung der Energieversorgung, ist letzteres ein rein politisches Problem. Wenn alle wollen würden, wäre das locker zu machen. Vielleicht sogar "kostenneutral". "Einfach" alle auszumusternden Anlagen durch klimaneutrale ersetzen. In 30 Jahren würde da viel passieren.Würde man das Geld dafür nützlich anlegen gäbe es in 30 Jahren eine weltweite Energieversorgung ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen. Das würde ich als „nützlich“ bezeichnen. Menschen auf dem Mond oder Mars nicht.
Nein, es ist eben nicht nur das Geld. Sonst wäre das (die?) SLS schon längst geflogen. Es ist (ausser dem Geld) auch ein "Gefühl für Dringlichkeit" erforderlich. Apollo hatte das, dank Kennedy's Deadline. SpaceX hat das wegen seinem ungeduldigen Chef. SLS hat das nicht, im Gegenteil, dort gilt, je langsamer desto mehr Geld. Und nur letzteres interessiert das Management bei Boeing seit 2003. Oder schau dir Blue Origin an. Die gibt's schon genauso lange wie SpaceX, haben wahrscheinlich eher mehr Geld, und jetzt schau mal wo die stehen im Vergleich zu SpaceX. Gradatim Ferociter.Bei einem Projekt in dieser Größenordnung ist es nur das Geld, was Erfolg bringt. An Apollo haben bis zu 500.000 Menschen gearbeitet. Das waren nicht nur die besten, das waren einfach alle, die irgendwie daran arbeiten konnten. Weil es unbegrenzte Mittel dafür gab hat es funktioniert. Sowas wird es aber nicht mehr geben.
Ok, da hast du mich komplett falsch interpretiert. Um das klarzustellen: Ich will ausdrücklich nicht dass Boeing gedemütigt wird. Demütigung ganz allgemein gehört nicht zu meinen Lebenskonzepten. Im Gegenteil, ich verabscheue das. Leider werde ich da nicht gefragt. Sollte es soweit kommen dass Starship vor SLS fliegt, dann käme die geballte Häme nicht nur von den SpaceX Fanboys, sondern wahrscheinlich von einem nicht unerheblichen Teil der Space-Community und Presse. Mir würde das nicht gefallen, denn die Ingenieure hätten das nicht verdient (das Management ist ein anderes Thema), aber es wäre wohl nicht zu vermeiden. Nach dem erfolgreichen Start der Crew-Dragon konnte sich ein gewisser infWarum muss Boeing unbedingt gedemütigt werden? Darum geht es doch wirklich gar nicht. Die Zeiten eines Weltraumrennens sind seit 50 Jahren glücklich vorbei und kommen hoffentlich nie wieder.
Falls es jemand interessiert, wie es aussieht wenn sich ein Raketentriebwerk verschluckt.
Ich meine ja, und die Füsse sind unter der Hülle versteckt, genau wie das Triebwerk.
Genau kann ich es aber auch nicht sagen.
Dumme Frage: War das jetzt die erste Rakete auf Basis von Methan / Sauerstoff?