Hallo,
lest euch dazu am besten auch nochmal den Post von polarsternsucher durch:
https://forum.astronomie.de/threads/teenastro-ein-onstep-projekt.259256/page-10#post-1401669
Demnach lieber mehr Nenn-A und eine kleinere Induktivität der Spulen im Motor. Das wirkt sich besser auf das Drehmoment aus.
Nach etlichen Versuchen, angefangen über verschiedene Motoren die noch rumlagen vom kleinen 1,8° 13Ncm 1A(lief gar nicht) bis zum 1,8° 60+Ncm? 3A Brocken, über 0,9° 44Ncm 1,68A bin ich jetzt bei 1,8° 48Ncm 2,5A Motoren von ACT gelandet. (Kompromiss zwischen Kosten und Induktivität)
Die stärkeren (mehr A) waren dabei immer die besseren... Bei den 0,9° habe ich soweit keinen Unterschied feststellen können, außer dass sie schneller ausgestiegen sind beim hochfahren zum Schwenken und nicht so hohe Schwenkgeschwindigkeiten erlaubten, bzw. wenn dann nur mit extrem großer Accleration.
Angebaut sind die bei mit mit 12/48 Scheiben und Riemen an einer GP-DX, also 1:4 an einer 144:1 Schnecke. Gesamtübersetzung dann 1:576.
Die Einstellungen für den Strom habe ich bei LowCurrent 1000mA, HighCurrent 1700mm, also auch nicht mal bei den vollen 2,5A des Motors... Verbrauch tatsächlich dann im normalen Nachführbetrieb bei 12V ca. 0,1..0,2A, bei Schwenks mit 990x ca. 0.9..1A (2-Achsen, sonst ca. 0,5A)
Ich vermute die 0,9A bringen einfach nicht das benötigte Drehmoment für ordentliche Schwenks.
Allerdings kenne ich mich damit auch nicht wirklich aus und habe mich nur durchprobiert... Zur letzten MoFi lief zumindest alles gut, bis auf geringe Abweichungen in der Einnordung, die auf die schnelle an Jupiter erfolgte ;-)
Mehr Tests konnte ich seitdem noch nicht durchführen.
Viele Grüße und CS,
Johannes