Hallo zusammen,
Das Konzept der automatischen Herstellung der Betriebsbereitschaft in Verbindung mit Live Stacking ist das neue und revolutionäre an dieser Idee.
wirklich revolutionär ist das nicht.
Dafür sind Computer m.E. da, dass sie mir gewisse Aufgabe abnehmen und zu meiner Zufriedenheit erfüllen.
Einschaltknopf betätigen und das Notebook rumpelt hoch bis zur Anmeldung.
Et voila, Betriebsbereit.
Das ganze kann man dann noch weiter treiben, das lästige und unbequeme

Anmelden abschalten und im Nachzug Programme starten (Autostart).
Das im Zuge der Herstellung der Betriebsbereitschaft auch sämtlich Hardware mit eingebunden wird, halte ich für selbstverständlich.
Das war 1978 bei der Erstanschaffung meines C64 (Brotkiste) revolutionär. Wobei der nicht wirklich Betriebsbereit war nach dem Einschalten.
Nichts anderes ist das doch bei den SmartScopes.
Da werkelt ein Raspberry drin. So wie es aussieht mit einer Zusatzplatine, in der sicherlich Denkarbeit rein gesteckt wurde.
Das Teil wird seine verbaute Hardware abfragen, eine Ortsbestimmung durchführen, automatisch die benötigte Software starten, einen Hot Spot aufspannen und wenn das passende SmartPhone in der Nähe ist, sich mit dem verbinden.
Diese ganzen Einzelkomponenten sind alle frei käuflich zu erwerben, wie man diesem und vielen anderen Fäden entnehmen kann.
Software für die ganzen Komponenten gibt es zur genüge.
Das praktische dabei ist ja, da das ganze ja auf einem Raspberry läuft und somit Linux basiert ist, stehen jedem, der will, die Quellcodes zur Verfügung und darf sie nach den Vorgaben von GNU auch variieren und für seine Bedürfnisse anpassen. Die dahinter steckende Philosophie von Linux. Mit der Lizenzierung von GNU/Linux muss man sich halt auseinander setzen, was erlaubt ist und was nicht.
Ja, wenn man das alles selbst aufbastelt ist das sicherlich nicht so schick, hipp und kompakt verpackt.
Auch muss ich mehr, als nur den Einschaltknopf betätigen, machen.
Revolutionär/Bahnbrechend, nun ja, für mich eine konsequente weiter Entwicklung und Ausschöpfung der technischen/elektronischen/rechnerischen Möglichkeiten.
Das ganze wirklich in ein Gehäuse rein packen und mit einem Knopfdruck starten.
Inwiefern ist eigentlich die Fähigkeit eines Smart-Teleskop dynamisch? Also ich meine damit wie intelligent die Aufnahmen ablaufen. Gibt es für jedes bekannte DS-Objekt eine Art Profil für Aufnahme-Parameter die stumpf abgelaufen werden?
Anders gefragt: wenn heute am Himmel eine neue Supernova sich zeigt - würde ein Smartteleskop von sich aus ideale Parameter für ein Bild mit maximaler Qualität und Details hervorbringen (im Rahmen seiner Spezifikation)? Ok, der Fall ist ein bisschen konstruiert und hochgradig selten, aber mir geht es wirklich um das Prinzip hinter der Technik.
Musste ich sofort an die, in verschiedenen Fäden, kühn aufgestellte These (Verschwörungstheorie

) denken, dass da hochauflösende Fotos hinterlegt sind.
Was an Hand, der auf git-hub hinterlegten Research, und meines Wissens nach, widerlegt ist.
In diesem Sinne

.