Wer ist noch dem EAA verfallen?

Hallo Mike,

jetzt oute ich mich auch mal als dem EAA Verfallener.
Die Gang wird immer größer ;).

Da hast Dir ja was feines zusammen gestellt.
Und Säule, wenn man die Möglichkeit hat, ist natürlich optimal.

Der Dobson ist und bleibt mein Lieblingsteleskop, auch wenn ich es immer seltener verwende...
Da ist EAA doch auch mit möglich. EQ-Plattform ist da das Zauberwort.
Wird ja von einigen so ausgeführt.

Was mir allerdings, vielleicht habe ich da auch nicht die Kenntnisse, nicht so einsichtig ist, warum Du und wohl andere auch, bei EAA guided?
 
Hallo Peter,

Den Aufwand des Guidings kann man sich bei EAA sparen.
so sehe ich das auch.
Aber wie vorher schon erwähnt, fehlt mir da was an Wissen?

Das Live-Stacking erledigt den Rest (das ist ja das Tolle) und man kann damit trotzdem auf sehr lange Integrationszeiten gehen.
eben, wenn ich Geduld und Zeit aufbringe, kann man das doch 3 Stunden laufen lassen.

Wenn man dann zB durch Plate-Solve Koordinaten syncen will, die zu weit weg vom internen Modell sind, dann werden die bei der Syscan APP sogar gar nicht angenommen und man wundert sich ( ;) ).
deshalb lasse ich die Finger, nach dem Alignment, vom Handcontroller und der iOptron-Software.
Weil ich auch die Erfahrung bei Sky Watcher und meiner AZ-S gemacht habe, das die Daten nicht rüber kommen.

ASI Kameras werden doch von SharpCap nativ ohne ASCOM unterstützt ( @Linsensuppe (mbba18) ) und das ist natürlich auch besser.
Oder doch nicht alle?
ich habe mich da an die ZWO-Seite gehalten und das Zeugs installiert. Vielleicht nicht so genau gelesen :unsure:.
Aber jetzt wo Du es sagst, die Asi wird nativ angesprochen, stimmt :y:.
 
N’Abend zusammen,

trotz schon etwas störenderem zunehmendem Mond sind die Bedingungen hier im Rheinland gerade erstaunlich gut! Es ist sehr klar und ich halte gerade auf Andromeda. 50 x 30 sek. sind schon im Kasten. Wenn alles gut weiterläuft, könnte das meine beste M31 werden. Das abfotografierte IPad täuscht und zeigt mehr als das Original, zeigt aber womöglich das Potenzial des Livestacks.

LG und CS

Olaf
 

Anhänge

  • IMG_3010.jpeg
    IMG_3010.jpeg
    187,7 KB · Aufrufe: 107
N'abend auch Olaf :D,

trotz schon etwas störenderem zunehmendem Mond sind die Bedingungen hier im Rheinland gerade erstaunlich gut!
Du Glücklicher, hier schon seit letzter Nacht Dauerregen :regen:.

Wenn alles gut weiterläuft, könnte das meine beste M31 werden. Das abfotografierte IPad täuscht und zeigt mehr als das Original, zeigt aber womöglich das Potenzial des Livestacks.
schaut doch nicht schlecht aus :y:.

:coffee::alien:
 
Hallo EAAler,

Ihr habt hier einen schönen Thread eröffnet, bitte entschuldigt meine Frage hierzu:

Wann hört EAA auf, wann beginnen klassische Langzeitfotografien? Bei 10 Sekunden pro Light, bei 30 Sekunden pro Light, 60Sekunden?

Danke für eine Antwort, wünsche Euch viel Spass und viel Erfolg!

Viele Grüsse

Markus
 
Hallo Markus,

meiner Meinung nach endet EAA, wenn du die Bilder später am PC bearbeitest und nicht nur mit Histogramm und Farbbalance im Stacking-Programm arbeitest, noch während weitere Bilder aufgenommen werden.

Bei EAA geht es um die "Live-Beobachtung", bei Astrofotografie ist die Aufnahme nur die halbe Arbeit, und der Rest kommt später.

Beste Grüße,
Alex
 
N'abend auch Markus :D,

Ihr habt hier einen schönen Thread eröffnet, bitte entschuldigt meine Frage hierzu:
besten dank.
da brauchst Dich nicht zu entschuldigen. Dafür ist so ein Forum doch da.

Wann hört EAA auf, wann beginnen klassische Langzeitfotografien? Bei 10 Sekunden pro Light, bei 30 Sekunden pro Light, 60Sekunden?
puuuhh... öhhmmmm... habe ich ehrlich gesagt noch nicht drüber nachgedacht :eek:.

Ich persönlich bewege mich so zwischen 2 und 16 Sekunden. Meist aber 4 oder 8 Sekunden, mit einem Gain so um die 300.
Ist m.E. abhängig was der Himmel so an Qualität bringt und halt das Objekt.

Ob man da so eine exakte Grenze ziehen kann, wohl eher nicht.

:coffee::alien:
 
Hallo EAAler,

Ihr habt hier einen schönen Thread eröffnet, bitte entschuldigt meine Frage hierzu:

Wann hört EAA auf, wann beginnen klassische Langzeitfotografien? Bei 10 Sekunden pro Light, bei 30 Sekunden pro Light, 60Sekunden?

Danke für eine Antwort, wünsche Euch viel Spass und viel Erfolg!

Viele Grüsse

Markus
Hallo Markus,

Alex war schneller, genauso sehe ich es auch. Es geht nicht um die Belichtungszeit, sondern um die Art der Fotografie. EAA ist Livestacking ohne Bearbeitung. Ich nehme ja gerade Andromeda auf und verfolge den Livestack. Das ist EAA. Wenn ich morgen oder später die Einzelbilder, die ich zusätzlich speichere, nochmal stacke und aufwendiger bearbeite, ist es klassische Astrofotografie.

LG Olaf
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Mathias,

Ja bei Euch in Süddeutschland ist es gerade nicht schön draußen. Bis Mittwoch müsst ihr wohl noch durchhalten. Am Wochenende fahre ich nach Südtirol und übernachte auf dem Weg bei Garmisch. Ich hoffe, dass es dann besser im Alpenraum aussieht.

CS Olaf
 
Es geht nicht um die Bekichtungszeit, sondern um die Art der Fotografie. EAA ist Livestacking ohne Bearbeitung. Ich nehme ja gerade Andromeda auf und verfolge den Livestack. Das ist EAA.
ja, so kann man es beschreiben :y:.
Deshalb habe ich wohl nie über die Belichtungszeit als Abgrenzung zur klassischen Astrofotografie nachgedacht.
 
Hallo Olaf,

Bis Mittwoch müsst ihr wohl noch durchhalten. Am Wochenende fahre ich nach Südtirol und übernachte auf dem Weg bei Garmisch. Ich hoffe, dass es dann besser im Alpenraum aussieht.
Dein Wort in Gottes Gehörgang.
Ich habe immer öfter den Verdacht das der Wetterbericht für alle Orte in D'land stimmt aber nicht für LL :unsure:.

Am Wochenende fahre ich nach Südtirol und übernachte auf dem Weg bei Garmisch. Ich hoffe, dass es dann besser im Alpenraum aussieht.
da wünsche ich viel Spaß und viel Glück mit dem Wetter :sonnig:.
 
Moin!
@Linsensuppe (mbba18) und @MünchenBeiNacht vielen Dank für euere Erklärungen zum Platesolving!
Das scheint ja doch eine Hilfe beim Zentrieren der Objekte zu sein, muss ich dann doch mal ausprobieren. Bisher habe ich Sharpcap nur als reine Aufnahme bzw. Stackingsoftware genutzt.
Die Ascom-Plattform habe ich auf dem Rechner drauf, weil ich gedacht hatte, die brauche ich für Stellarium. Dort werden aber die Celestron-Montierungen nativ ohne Ascom unterstützt. Cool wäre natürlich ein Automatismus, wo nach x Frames das Objekt wieder ohne zutun zentriert wird :cool:

Beste Grüße,
Micha
 
Nennt sich "Nachführung" oder "Guiding"... ;):ROFLMAO:
Och echt? Hätte ich selber draufkommen können, denn nachführen tuh ich mit nem Hamsterrad:LOL:
Spaß bei Seite, gerade um das klassische Guiding gehts hier ja nicht, sondern darum, dass Sharpcap wohl die Möglichkeit bietet, durch Platesolving das Objekt wieder zu zentrieren, während man die Aufnahme unterbricht. Das muss man, wie oben schon geschrieben wurde, händisch anstoßen;)
 
Cool wäre natürlich ein Automatismus, wo nach x Frames das Objekt wieder ohne zutun zentriert wird :cool:
Nina hat so eine Funktion im sequenzer. Das kann aber kein live stacking. D.h. Man bräuchte ein zweites Teleskop, das Nina z.b alle halbe Stunde ein Bild machen lässt und neu ausrichtet. Man müsste nur dafür sorgen dass Sharpcap die während der Ausrichtung aufgenommenen Frames verwirft.
 
Oder als Skript automatisieren. Das Skripting Tool von SharpCap ist super mächtig, habe mich damit aber auch noch nicht weiter auseinandergesetzt.

Gruß Mike
 
Hi,

ja, das automatische Korrigieren ohne zusätzliches Guiding Geraffel beim Live-Stacking in SharpCap ist ein langer Wunsch. Habe auch schon darüber mit Robin Glover geredet (andere natürlich auch). Die Sache ist ihm definitiv bewusst, aber so ganz verstehe ich es nicht warum er das bisher nicht realisiert.

Aber man kann, wie hier schon gesagt, dass mit dem SharpCap Sequenzer praktisch sehr einfach realisieren.
Alle paar Aufnahmen ein Plate Solving und ein Recenter durchführen. Ist eigentlich super einfach (das ist glaube ich auch ein Argument von ihm).

Ich will auch mit eigener SW bei meinen motorisierten Dobsons irgendwann einmal die Drift-Daten des Live-Stacks benutzen, um damit laufend den Live-Stack zu korrigieren. Das wäre dann sogar ziemlich nahe an einem automatisierten Guiding aus der Hauptkamera heraus.

Gruß
Peter
 
Hi Micha,
Die Ascom-Plattform habe ich auf dem Rechner drauf, weil ich gedacht hatte, die brauche ich für Stellarium. Dort werden aber die Celestron-Montierungen nativ ohne Ascom unterstützt.
ASCOM brauchst du trotzdem, denke ich, da SharpCap nur über ASCOM mit einer Montierung kommuniziert.
Es wird/muss ja nach dem Plate-Solve von SharpCap ein Sync über ASCOM an die Montierung gesendet.

Gruß
Peter
 
a, das automatische Korrigieren ohne zusätzliches Guiding Geraffel beim Live-Stacking in SharpCap ist ein langer Wunsch. Habe auch schon darüber mit Robin Glover geredet (andere natürlich auch). Die Sache ist ihm definitiv bewusst, aber so ganz verstehe ich es nicht warum er das bisher nicht realisiert.
Das ist genau der Kern der Sache!
Aber man kann, wie hier schon gesagt, dass mit dem SharpCap Sequenzer praktisch sehr einfach realisieren.
Oder als Skript automatisieren. Das Skripting Tool von SharpCap ist super mächtig, habe mich damit aber auch noch nicht weiter auseinandergesetzt.
Eine GUI zu verstehen und zu bedienen ist eine Sache, Skripte erstellen sicher eine andere. Ich werde erstmal schauen, ob ich das Platesolving an sich zum Laufen bekomme. Da brauchts aber erstmal Sterne am Himmel und nicht nur Wolken, Regen und Gewittero_O
ASCOM brauchst du trotzdem, denke ich, da SharpCap nur über ASCOM mit einer Montierung kommuniziert.
Wie schon gesagt, ASCOM habe ich installiert, bei Firecapture nutze ich das für das "Planetenguiding".

Beste Grüße,
Micha
 
Nochmal Moin zusammen an alle EAAler!

meiner Meinung nach endet EAA, wenn du die Bilder später am PC bearbeitest und nicht nur mit Histogramm und Farbbalance im Stacking-Programm arbeitest, noch während weitere Bilder aufgenommen werden.

Bei EAA geht es um die "Live-Beobachtung", bei Astrofotografie ist die Aufnahme nur die halbe Arbeit, und der Rest kommt später.
Alex war schneller, genauso sehe ich es auch. Es geht nicht um die Belichtungszeit, sondern um die Art der Fotografie. EAA ist Livestacking ohne Bearbeitung. Ich nehme ja gerade Andromeda auf und verfolge den Livestack. Das ist EAA. Wenn ich morgen oder später die Einzelbilder, die ich zusätzlich speichere, nochmal stacke und aufwendiger bearbeite, ist es klassische Astrofotografie.
Die Frage, was nun noch EAA ist und was nicht, beschäftigt mich nun auch schon länger, und im Netz und Threads in verschiedenen Foren gibt es so viele Meinungen dazu wie Beiträge.
Nimmt man mal die Grundaussagen zusammen, ist EAA eine elektronisch unterstütze visuelle Astronomie, um Objekte sichtbar zu machen, welche man visuell durchs Okular nicht sieht. EAA pur wäre für mich die von mir oben angesprochene Mintron-Kamera an einem Fernsehgerät, ganz ohne Framegrabber.
Und ich möchte um Gottes Willen keinen Glaubenskrieg anzetteln, aber landet nicht bei der Aufnahmetechnik, welche die meisten hier verwenden, ein Rohstack auf der Platte? Ist das dann kein Astrofoto oder doch ein "EAA-Astrofoto"? Macht tatsächlich erst eine Nachbearbeitung das Bild zum Astrofoto? Eine 1:1-Kopie des visuellen Eindrucks ist es ja irgendwie auch nicht.
Nach meinem Verständnis ist es Astrofotografie, sobald ich ein Bild auf dem Rechner habe, wo astronomische Objekte drauf sind, bearbeitet oder unbearbeitet, wie sollte man das Bild denn auch anders benennen. Ich denke, zur "klassischen" Astrofotografie sind hier die Grenzen so verwischt, dass man das gar nicht so einfach trennen kann.

Beste Grüße,
Micha
 
Hallo Micha,

Du hast sicher in gewissem Sinne Recht. Im amerkanischen Cloudy Nights ist es so definiert:

Electronically Assisted Astronomy (EAA) is the use of a camera in lieu of an eyepiece at the telescope to capture and view images in near real time. For the purposes of this forum, near real time images must have a maximum total integration of no more than 60 minutes and cannot be post-processed. The purpose of the EAA Forum is to give members a place to share their observing experiences, talk about the equipment used, and post images captured with EAA devices.

- max Integrationszeit von 60 min.
- keine Nachbearbeitung

Ich persönlich fände es gut, wenn wir hier ein entsprechenendes Forum einrichten könnten, habe aber das Gefühl, es gibt keinen echten Bedarf bzw. kein echtes Interesse dafür.

Lass uns doch hier in diesem Thread einfach Erfahrungen mit EAA austauschen, ohne nochmal auszudiskutieren, was das eigentlich ist. Denn diese Diskussion gab es schon und führte eigentlich zu nichts. Ich würde die Grenzen auch nicht so eng sehen wie bei Cloudy Nights und jedem selbst überlassen wollen, ob er sich nun als EAAler sieht oder als Astrofotograf.

CS.Oli
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Ja, ich hatte auch noch überlegt, ob die Grenze zur Astrofotografie überschritten wird, wenn das Ergebnisbild gespeichert wird. (Da wäre die Nachbearbeitung dann, das Bild unter neuem Namen zu speichern ;) )

Das EAA-Ziel ist nach meinem Verständnis das Bild auf dem Monitor in annähernd Echtzeit zu sehen, das Astrofoto-Ziel ist es, das Bild dann auch zu haben.

Wenn ich den Live-Stack auf dem Monitor anschaue, ist das für mich ganz klar EAA; wenn ich die einzelnen Frames nicht lösche, sondern später bearbeite, ist das für mich ganz klar Astrofotografie. Die Grenzen sind schwimmend.

Sind die Besucher unserer Sternwartenführungen, die das Handy ans Okular halten, Astrfotografen? Ja, denn ihnen geht es ums Bild und nicht um den Liveeindruck.

Aber die Grenzen sind schwimmend und dienen eh nur zur Orientierung. Hauptsache, es macht Spaß.

Beste Grüße,
Alex
 
Gut, dann haben wir praktisch "Schrödingers Stack" auf der Platte, der, solange ich ihn nicht öffne, zwischen Nicht-Astrofoto und Astrofoto schwebt :LOL:
Spaß beiseite. Ich bearbeite meine Bilder schon, was letztendlich meine Aufnahmetechnik bedingt. Und zwar mache ich häufig erst ein Luminanzstack mit der
Monokamera und eventuell Filtern und dann nochmal einen RGB-Stack mit der Farbkamera extra und verwürfle das dann in Fitswork. Wenn das toleriert wird, ok, ansonsten müsste mich @Linsensuppe (mbba18) wieder von seiner Liste werfen.

Gruß,
Micha
 
genau - die Elektronen wissen ja sowieso nicht was sie sein wollen, bis man sie beobachtet :)

CS.Oli
 
Hi,

das von Alex geschriebene empfinde ich als den entscheidenden Unterschied:
Wenn ich den Live-Stack auf dem Monitor anschaue, ist das für mich ganz klar EAA; wenn ich die einzelnen Frames nicht lösche, sondern später bearbeite, ist das für mich ganz klar Astrofotografie. Die Grenzen sind schwimmend.

Livestack anschauen mM egal wie lange und/oder als Bild (png, jpeg) speichern = EAA

Sub-Bilder des Livestacks oder ein Raw-Bild (fits) des Livestacks in EBV danach verarbeiten = AF

Und zwar mache ich häufig erst ein Luminanzstack mit der
Monokamera und eventuell Filtern und dann nochmal einen RGB-Stack mit der Farbkamera extra und verwürfle das dann in Fitswork.
Micha, das ist doch echte Astrofotografie, sogar aufwendige Mono-Astrofotografie mit Filter.
Sorry, wenn man so etwas EAA nennt, dann ist die Verwirrung komplett. Und das ist mM auch das Problem. Man sollte Begriffe schon sauber benutzen und trennen.

Aber während du das aufnimmst (Luminanz/Mono oder RGB Stack) und dich am Livestack erfreust, ist das EAA.
Der Unterschied beginnt, auch mit den gleichen Daten, durch die zusätzliche Verarbeitung danach ohne Live Bezug.

Aber ich bin keine AF-Polizei. Schlussendlich ist mir das egal. ;)
Aber du wirst ich verwirren.

Gruß
Peter
 
Hallo Peter,

Alle paar Aufnahmen ein Plate Solving und ein Recenter durchführen. Ist eigentlich super einfach
Ja das würde ich mir wünschen! Nur den Befehl "Recenter" finde ich nicht im Sequenzer. Ich meine den hier:

astro01.jpg

Hast Du einen Workarround? Oder eine andere Lösung? Ich habe gerade noch Mal im Manual nachgeschaut. Dort gibt es nur einen Befehl, der helfen könnte:
" Plate solve a single frame, sync the mount and re-GOTO the target co-ordinates | Re-centre the target using plate solving. This is equivalent to using the Plate Solve and Resync tool and follows the same configuration options as that tool." und dieser Befehl macht bei mir irgendwie gar nichts oder Blödsinn. Dazu habe ich Ende letztes Jahr schon mit Robin gemailt, aber irgendwie ist es dann versandet. Er hatte gemeint, Sharpcap merkt es sich ein falsches Zentrum und dann ..... er muss mal nachschauen ... aber so wirklich Priorität hat es anscheinend nicht! Und da es einfach händisch geht, bin ich bis jetzt mit dem manuellen Betrieb ausgekommen.

Hast Du das mit dem Sequenzer am Laufen?

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo Forum!

EAA oder Astrofotografie? Das ist doch die keine Frage. Ist doch völlig wurscht!

Für mich ist es egal ob meine 2,5 Stunden gestackte Andromeda als EAA oder als Astrofotografie bezeichnet wird. Ich freue mich darüber, egal wer weches Etikett auf das Bild klebt!

Für mich ist EAA von Haus aus beim Stacking das Zuschauen. Das finale Foto am Ende ist mein Souvenir an diese Beobachtungsnacht. Fertig! Natürlich will ich das finale Stacking Bild optimal haben und ich arbeite es durchaus auch mal im Photoshop nach. Oder lasse nachbearbeiten. Susanne meine Photoshop-Fee macht in einem Bruchteil der Zeit die ich brauche, oft in nur einer Minute ein mindest-doppeltes so gutes Ergebnis wie ich jemals zusammenbringen könnte. Am Ende landet das Foto in meinem privaten Online-Astro-Tagebuch mit Beobachtungsbericht.

Das astronomische Hobby ist für mich alles zusammen: Faszination - Phantasie - Beobachten - lesen - dokumentieren - Videos dazu ansehen - recherchieren - Astro-Tagebuch pflegen - darüber fachsimpel und ratschen. Ohne die Möglichkeiten von EAA und das aufheben von bunten Bildchen - dann müsste ich zeichnen, was ich weder kann, noch mir Freude macht. Dann wäre es für mich nicht halb so interessant. Unabhängig der Faszination die es auf mich hat.

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Zurück
Oben