24" Spiegel - welcher Hersteller ist zuverlässig?

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Hallo Alle,

kann es vieleicht sein, daß hier bezüglich des Begriffes "Rauigkeit" ein Definitionsproblem vorliegt?
Ich kenne auch sehr viele Statements bezüglich "rau= schlecht". Dabei bedeutet "rau" aber immer "Nicht auspoliert" oder "nicht mit Pech auspoliert", sondern z.B. billig mit grober Vorpolitur mit (früher) Papier oder (jetzt) Polishing-Pads. Unter diesen Vorzeichen gebe ich Rolf recht. Wir reden hier aber von einer ganz anderen "Rauigkeit" - nämlich von guter, mit Pech polierter Oberfläche, die eben eine Struktur mit einer Strukturbreite von xyz-mm aufweist. Und das ist eine GANZ andere Baustelle, wo natürlich den Ausführungen von Kai, Kurt etc. nichts mehr hinzuzufügen ist...

Duck und weg

Tassilo
 
Hallo Leute,

ich möchte noch einmal auf die in Forenkreisen unbeliebte Tatsache hinweisen
daß die Bildentstehung im Teleskopfokus auf Interferenz beruht:

http://www.telescope-optics.net/diffraction_image.htm

Die Folge daraus ist daß selbst die perfekteste Öffnung ohne jegliche Abbildungsfehler
und ohne Obstruktion nicht in der Lage ist 100& des Lichtes auf einen Punkt
zu vereinen, ja nicht einmal im Beugungsscheibchen zu vereinen.

Ins Beugungsscheichen kommen im günstigsten Fall ca 84% des Lichtes.
Der Rest verteilt sich auf die Umgebung. Davon kommte der bedeutendste Teil
in den ersten Beugungsring, denn in den zweiten und so weiter.
Selbst im 10ten Ring findet sich noch Licht, auch im zwanzigsten Ring, usw.

Wenn nun die Lichtenergie im 8en Ring beugungsbedingt höher ist als
die Energie die durch die Mikrorauheit verursacht wird,
wie stark wird sich die Mikrorauheit dann im Bild bemerkbar machen?

Wer lesen möchte was ein ausgewiesener Fachmann zum Thema "Small-Sacle Roughness"
zu sagen hat kann das im Buch "Star Testing Astronomical Telescopes" von H.R. Suiter nachlesen.

Kleiner Auzug weil das sowiso kaum jemand nachliest:

"We can se by the behaviour of the MTF graphs
that 1/100 wavelength of microripple would be indistinguishable
from a perfekt aperture in most darkfield observing situations.
Calculated images differed little from perfection,
so no star test diagrams appear here."

Im Ziatat taucht auch die Verbildung zur Wellenlänge auf.
Daraus wird klar daß die Auswirkung einer Rauheit gegebener absoluter Größe
sich ja nach Wellenlänge sehr unterschiedlich auswirkt.

Deshalb braucht man für Röntgenteleskope wesentlich glattere Oberflächen
und deshalb genügen für Radioteleskope wesentlich gröbere Oberflächen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Arecibo-Observatorium


Hier übrigens ein Link zu meinem derzeitigen Spiegel:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=93829&whichpage=1

Wer will kann sich aus dem angegebenen Strehlwert den rms ausrechnen
und sich fragen ob da noch Platz für nennenswerte Mikrorauheit verbleibt.

Noch einmal Suiter:

"The light diffracted by a slightly turned far edge
ist vastly stronger than that coming from mircoripple.
Nearly every telescope with an unmasked edge has much more diffuse light
than the scattering caused by microripple roughness"

Cheers, Karsten
 
Hallo Leute,

noch eine Anekdote aus der Praxis.

Ich habe erst 1 Mal eine Optik im Sterntest gesehen bei der trotz guter Parabel
und einem Strehlwert von ca 0.96 eine rauhe Oberfläche vorlag.
Im Sterntest zeigte sich das bei starker Defokussierung als
kleine flächige (nicht ringförmige) Zonen.
Diese waren offensichtlich durch den agressiven Einsatz kleiner Polierpads entstanden.
Am Planet bildete dieses 8"f/4,5 Teleskop trotzdem kontrastreich ab.
Die Luftruhe war sehr gut. Das war in Witten, NRW.
Das Teleskop gehörte einem Sternfreund der Mitglied beim Astrotreff ist.

CS, Karsten
 
hallo Rolf,

ok, ich red' öfter mit dem Alois, da werd ich ihn fragen ob ich ihn falsch interpretiere.

Das Problem ist dass du von deinen zweifellos sehr kompetenten Fachleuten was "aufgeschnappt" hast, und es ist verständlich dass du das mit bester Absicht verteidigst. Aber wir können hier ja leider nicht mit denen diskutieren. Du hast zwar auf die Publikationen verwiesen, mein Französich ist aber echt "merde" ;-) Jetzt müsstest du halt die Argumente für deinen Standpunkt einbringen, und das ist sicher nicht leicht gegen ein paar gründliche Physiker/Schleifer die auch ihre Erfahrungen gemacht haben. Lassen wir's dabei bewenden.

Zu den industriell gefertigten Spiegeln hat Tassilo auch was interessantes gesagt, bezüglich der Herstellungsmethode. Ich habe einige an sich sehr gute Chinaspiegel hier, die werde ich bei Gelegenheit auf Rauigkeit untersuchen. Das ist jetzt kein Beweis für Glätte, aber eine Auflockerung für den Thread - schöne Planetenbilder kann man damit schon machen, hier mit meinem 10" Newton:
Link zur Grafik: https://lh4.googleusercontent.com/-Vt1AE2xRLxw/TM3AnKGu7mI/AAAAAAAABio/ytZUpLJxMS4/s605/Jupiter_Ganymed_20100922_10N_Registax.jpg

lg Tommy
 
"Ich war kurz davor, ein Zeichen zur Verständigung zwischen französichen und deutschen Sternfreunden zu setzten - ich hätte eine astatische Spiegelzelle in meinen Dobson eingebaut!"

Wie großzügig von Dir ... . Nicht nur für die Verständigung wäre das Deinem Projekt zuträglich.

Freundlichst und Schluss.

Rolf
 
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Hallo Kai,

nur kurz:

Ich finde, UGC10822 (Draco Dwarf) ist ein sehr geeignetes Beispiel für extrem schwache Aufhellungen.
Zum einen gibt es visuelle Sichtungen, die zeigen was man zu erwarten hat und dass es überhaupt möglich ist etwas zu "sehen".
Zum anderen bestätigen die Beobachtungsumstände und die Erfahrung der Beobachter die Unsichtbarkeit für Normalsterbliche.

Nochmals, du hast dich selbst mit deinem eigenen Beispiel widerlegt. Punkt! Es wäre noch nicht mal zielführend, nach weiteren Beispielen zu sehen, die man nach etwas ausführlicherer Recherche noch zweifelsohne finden wird. Es gibt da jetzt kein "nur ein bisschen falsch", was du jetzt gerne draus machen möchtest. Manchmal muss man auch seinen Irrtum einsehen können, Kai. Ging mir auch schon so....

Viele Grüße
Werner
 
Hallo zusammen,

ein letztes Aufbäumen vor der Aufgabe:

Relevante Rauheit senkt den Strehl,
wer dies bedenkt geht niemals fehl.
Er wird sich darum auch bemühen
und keine Ackerfurchen ziehen.
Ein glatter Spiegel ist und bleibt
ein Baustein der Zufriedenheit
über den der Macher nie vergisst,
was er so alles sonst noch misst.
Ein Schelm der sagt, dies sei bestritten
und wer ihm glaubt der hat gelitten.
Bald wird die Freakshow Zugang haben,
am Mystiker darf man sich laben.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Kurt,

nun muss ich mich doch mal wieder melden

dann frag doch mal bei Carl Zambuto, Markus Ludes und Wolfgang Rohr nach ob die eine ausführliche Interferometermessung speziell von mir oder einem Profi wirklich wollen.


- Carl Zambuto ist es wohl egal
- W. R. frage ihn selbst, was hat er damit zu tun
- Markus Ludes : hatte es dir damals angeboten

also was soll deine Aussage hier ? Du stellst ne Frage ob ich das will , obwohl es dir damals durch mich angeboten wurde

Nochwas : Zambuto Spiegel kann jeder direkt Kaufen, dazu bedarf es kein Ludes, wer jedoch einen Importservice möchte, bekommt Ihn bei mir.
 
Hallo Markus,

hier wird von einigen Teilnehmern in dieser Diskussion schlicht über "ungelegte Eier" gesprochen. Vor allem diejenigen, die sich bisweilen am lautesten hier melden, haben je eine Optik von Zambuto selbst live gesehen noch eine im eigenen Labor vermessen. Da kann sich jeder selbst seinen eigenen Reim drauf machen. Ich finde nicht, dass man sich auf diese Weise sehr glaubwürdig macht.

Dein Hinweis ist schon interessant, zumal Kurt hier ganz klar suggerieren wollte, dass hier etwas "vertrauliches" im Gange sei.

Wie ich jetzt sehe, ist die Sachlage offenbar doch ein wenig anders...

Viele Grüße
Werner



 
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Hallo Werner,
Es wäre noch nicht mal zielführend, nach weiteren Beispielen zu sehen...
Wieso nicht?
...die man nach etwas ausführlicherer Recherche noch zweifelsohne finden wird.
An diesen Spielchen habe ich kein Interesse.
Du denkst doch nicht im Ernst, dass ich mich auf Sichtungen einlasse, bei denen ich die Beobachter weder kenne noch einschätzen kann?

Also ich fasse nochmal zusammen:

Mein Beispiel vergleicht das Streulicht-Halo eines relative rauen 12" Spiegels, entsprechend des Aufgabe von Jens, mit dem Draco Dwarf.
Hast Du daran sachlich oder vom Rechenweg etwas auszusetzen?

Gut, dann kann ich Dir nur empfehlen, den Draco Dwarf einmal selbst aufzusuchen und Dir Dein Urteil zu bilden.
Ich will das gar nicht wissen, ob und wie Dir eine Sichtung gelingt. Evtl verstehst Du dann, dass meine Aussage zwar ein logischer Widerspruch war - geht's Dir jetzt beser? - aber zumindest kein sachlicher :biggrin:

So, jetzt gehe ich selbst mal nachschauen. Es sollte eigentlich gleich aufreissen...

cs Kai





 
Hallo,
mit Interesse habe ich eure lebhafte Diskussion verfolgt,
mich beschäftigt aber eher die praktische Seite:
Ich habe beim Schliff meines 24" Spiegels die Erfahrung gemacht, dass der Spiegel keineswegs automatisch "glatt" wird wenn die Parabel passt, dies scheint von vielen Parametern abzuhängen (z.B.Pechhärte, Temperatur des Polierraumes, Spiegelsubstrat usw.) Ich hatte auch schon den gegenteiligen Fall bei einem 18" aus Glaskeramik der wirklich mehr oder weniger von selber "glatt" wurde, aber das war eine absolute Ausnahme.
Jetzt würde mich interessieren wer von euch selber schon so einen 24" großen oder größeren Spiegel poliert hat und welche Strategien durchgeführt wurden um ihn möglichst glatt (im Sinne von ripple und microripple) hinzubekommen.

CS Mike
 
ifrit,

also das mit dem Rohrkrepierer war doch wirklich nicht schlecht und der Rest, naja - mit ein bisschen Humor geht das doch noch durch. Nun sag mir nicht, Du hättest das nicht verstanden ... .

Freundlichst Rolf


ws_mak12 Werner,

ich würde Dir gerne eine mail schreiben, verstehe aber nicht, wie ich das hier übers Forum machen soll, das klappt nie. Wenn Du mir bitte Deine in meinen Briefkasten legen möchtest.
 
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Hallo Rolf,

- klick mit der linken Maustaste auf meinen Namen ws_mak12 links neben den Beiträgen von mir (falls du die Standardeinstellungen im Profil hast).
- Dann auf "sende eine PM".

Gruß
Werner
 
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Hallo Markus,

also was soll deine Aussage hier ? Du stellst ne Frage ob ich das will , obwohl es dir damals durch mich angeboten wurde
wenn ich richtig gelesen gibt es hier in der Diskussion die User Rolf und ws_mak12 die hätten es gern dass ich einen Zambuto- Spiegel vermesse. Einen Moment lang schien es mir interessiert zu erfahren was du und deine Geschäftspartner davon halten, jetzt aber nicht mehr. Das liegt nicht an deinen Partnern. Aber die genannten User sind so unumstößlich von Zambuto- Spiegeln überzeugt. Was soll denn da noch eine Messung von mir oder sonstwem ?) Zudem wird von diesen Herren meine Glaubwürdigkeit und Fachkompetenz in Frage gestellt.

Dein damaliges Angebot ist hinreichend bekannt. Warum nix draus geworden ist darüber möchte ich nicht schreiben. Wer das nicht respektieren kann der verliert auch meinen Respekt. Und jetzt bitte ich um dein Verständnis dafür dass ich einfach keine Lust mehr habe für irgendjemanden irgendetwas zu messen und weiter darüber zu palavern.

Gruß Kurt
 
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Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

hallo Mike,

ich habe grad mit Alois über den micro ripple gesprochen, und er meint wie Kai und Kurt dass das mit dem richtigen Pech (nicht: Gegenteil von Glück) und wenn man bestrebt ist vorsichtig zonenfrei zu polieren, das dann automatisch auch sehr glatt wird. Ich kann da als Nicht-Schleifer nicht wirklich mitreden.

Alois hat mit seiner Spalt Methode viele Spiegel untersucht, und meint die Menge an Streulicht die an Spiegelfase und Kante (sowohl HS als auch FS) entsteht, jene die aus der Rauigkeit entsteht normalerweise weit übertrifft. Er hat auch mal einen Zambuto Spiegel untersucht, aber das ist nicht repräsentativ weil der ein kleines Problem mit Asti hatte. Soweit was ich von ihm berichten kann.

lg Tommy
 
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Hallo Tommy, hallo Mike, liebe Mitleser,

...Alois hat mit seiner Spalt Methode viele Spiegel untersucht, und meint die Menge an Streulicht die an Spiegelfase und Kante (sowohl HS als auch FS) entsteht, jene die aus der Rauigkeit entsteht normalerweise weit übertrifft. Er hat auch mal einen Zambuto Spiegel untersucht, aber das ist nicht repräsentativ weil der ein kleines Problem mit Asti hatte. Soweit was ich von ihm berichten kann...


dazu fällt mir ein was Alois und ich mal ausgeheckt haben. Das ist die Messung von Streulicht mithilfe einer Lyotblende. Möglich dass Alois die Methode mittlerweile verbessert hat. Aber schaut mal rein:

http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&TOPIC_ID=61210

Viel Spaß dabei
wünscht euch
Kurt
 
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist...?

Hallo Jörg,

wenn er schön glatt ist, ist doch der Asti Wurscht, das haben wir ja nun gelernt, oder habe ich da wieder was falsch verstanden? ?)

Viele Grüße
Jörg

nee, hast du schon richtig verstanden. Aber damit keine Missverständnisse aufkommen: Diese "Lehre" stammt garantiert nicht von Alois und auch nicht von Kai oder mir oder einem nicht genannt werden wollenden Wissenschaftler und ist zudem
[zensored]:/

Konsequent zu Ende gedacht heißt das, man braucht man nur die Rauheit wegzutrixen. Dann kann man sich jede weiter Messung sparen. Der Urheber hat diesbezüglich gerade in jüngster Zeit gewaltige Fortschritte gemacht :super:

Gruß Kurt
 
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Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist...?

Wenn es denn erlaubt sei hier mal ein Austausch, den ich gerade gefunden habe und der die Sache vielleicht etwas weiterbringt. Ob die Antwort von Vernet antiquierter Käse ist (das verzeih ich Dir nie ... smiley), sei mal dahingestellt; aber wenn ich es richtig verstehe, ist das genau ein Punkt, der hier interessiert (reale Auswirkung der superglatten Fläche aufs Bild). Im ersten Teil ist auch eine Bezugnahme auf die Arbeiten von Kurt.

Freundlichst Rolf




si "état de surface" = micromamelonnage, alors cela ne compte pas énormément.
Un faible micromamelonnage est intéressant pour supprimer le halo autour des objets brillants. Cela permet de distinguer plus facilement des objets faibles à proximité, comme les satellites de Saturne par exemple. Mais il n’a aucun effet sur les contrastes en planétaire contrairement à ce qui est écrit sur les sites de Skyvision et Astrotélescope.
Un estimation du micromamelonnage a été faite par l’un des testeurs :
http://marty-atm.de/RoundRobin/Kurt Schreckling/RBericht2.html
Il arrive à une perte de strehl ratio de 0.7% (voire 3% en comptant large), à comparer aux 90% de perte dus à l’astigmatisme et autres défauts…
Pour les sceptiques, il y a le livre « Optical Scattering : Measurement and Analysis » de John Stover, édité par la SPIE, et qui est LA référence en matière d’états de surface et de diffusion lumineuse. Les études de diffusion sur les télescopes des grands observatoires font toujours référence à cet ouvrage.
Enfin tout cela est théorique, cela ne modifie pas les bonnes adresses pour faire tailler ou retoucher ses miroirs

ANTWORT:

Pour le micromamelonnage, l’intégrer dans la chute du Strehl pour en mesurer son importance est une erreur. Ce sont des défauts de nature différente des défauts de forme dont l’angle solide de diffusion est très différent.
Les effets sur l’image ne sont pas du tout les mêmes, sur une planète comme Jupiter, l’abaissement du Strehl dû a des défauts de forme bouffera le contraste et la résolution, mais une différence de l’ordre du % sera très difficile à percevoir, alors qu’un % de l’énergie diffusé par du micromamelonnage créera un voile uniforme sur la planete qui bouffera complètement les différences de contraste des différents détails, qui sont très faible, très inférieur au % par rapport à l’énergie lumineuse totale de la planète.
En fait tu raisonne comme si la diffusion lié au micromamelonnage se cantonne à la taille de la tache de diffraction, or l’effet déborde très largement de celle ci, et la contribution d’une source lumineuse large vas affecter tous les détails de celle ci sur un champs de 2 à 3’ d’arc.
En gros un abaissement du Strehl de 1% par un defaut de forme ne se verras pour ainsi dire pas, alors que 1% d’énergie diffusée, ca vas se voir comme le nez au milieu de la figure !


 
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Hi Kurt

ich gehöre dann als Nr. 3 zu den Usern die unumstösslich von Zambuto überzeugt sind.
Zambuto hat mir mit Spiegeln aller Durchmesser von 8" bis 24" in den letzten 10 Jahren gezeigt, das auf Ihn verlass ist und nicht einzelne Leute, bekannte Kunden, was besonders gutes Bekommen und andere was mittelmäßiges. Zambuto nimmt jeden Spiegel und jeden Kunden gleich ernst.
Er lebt von der Mundpropaganda seiner Kunden und ist deswegen voll ausgelastet.
Da Zambuto jeden Spiegel in Top Qualität liefert, macht es mir spaß sowas anzubieten, denn hier kann ich jedem Käufer was gutes tun. Aber glaub deswegen nicht das ich zig Spiegel von Zambuto pro Jahr verkaufe, es sind 1,2,3 max pro Jahr, denn diese Spiegel kosten richtiges Geld und habe mit bis zu 9 Monate Lieferzeit..also nichts für ungedultige.
 
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Hallo Werner (Ifrit), hallo Miteinander!

Ich möchte mich auch verständlich ausdrücken und nicht zur Polemik hinreißen lassen, damit unbelastete Mitleser verstehen, worüber so "intensiv" diskutiert wird.

Mir ist vollkommen klar, das z.B. im infraroten Lichtwellenlängenbereich, also zu großen Wellenlängen hin, gut polierte optischen Oberflächen kaum Lichtstreuung an Mikrorauhigkeiten aufweisen. Licht wird hier höchstens an Kratzern, Staub- oder anderen Partikeln gestreut. Allerdings sollten diese groben, mit dem bloßen Auge erkennbaren Kratzer und Oberflächendefekte bei gut polierten Oberflächen nicht vorhanden sein.

Im sichtbaren und ultravioletten Lichtwellenlängenbereich, also zu den kleineren Wellenlängen hin, tritt Lichtstreuung an den Mikrorauhigkeiten der Oberfläche auf. Diese stammen dann vom Polierprozess der optischen Oberfläche.

Um zu entscheiden, in welcher Form die Lichtstreuung (Glattheit) an einer optischen Oberfläche am besten ist, vergleicht man die Lichtwellenlänge mit der Größenordnung der Mikrorauhigkeiten.

Ich denke , das Meßverfahren macht schon den Unterschied aus. Hier komme ich gern noch einmal auf die oben erwähnte Rauhigkeitsmessung der ROSAT Spiegelfläche zurück. Man kann selbstverständlich immer (ohne jegliche theoretische Annahmen) die optischen Eigenschaften in dem Wellenlängenbereich testen, in dem die Optik eingesetzt werden soll!.

Es gibt schon längere Zeit verschiedene, sehr genaue Methoden zur Mikrorauhigkeitsanalyse bei optischen Oberflächen! Die Wahl ist natürlich je nach Anforderung verschieden und fiel in der von mir benannten Zusammenhang auf diese Methoden, die geeignet ist, sehr glatte Oberflächen zu analysieren. Die von Kurt dargestellte, optische Methode ist die "einfache" Form der Analyse, die sicherlich auch eine gewisse Aussagekraft besitz. Er hat aber an seinem eigenen Bild (Vergleich Bild A/B) verdeutlicht, welche Mängel und Ungenauigkeit das Verfahren hat.

In der Wafer- und Optik-Technologie kommt für die Serienherstellung die differentielle Interferenz-Kontrast-Mikroskopie (DICM) im 2D Verfahren zum Einsatz, neuere nutzen sogar das 3D Verfahren. Bei den unterschiedlichen Glasoberflächen gibt es auch qualitätsbestimmende Normen für deren Beschaffenheit.

DICM hat den Vorteil, das dieses Analyse-Instrumente aus drei Eigenschaften bestehen: Einem großen lateralen Auflösungsvermögen bis zu wenigen Angström, einer einfachen Handhabung und damit keinem langwierigen Meßverfahren und schließlich der Verwendbarkeit für beschichtete und unbeschichtete Oberflächen!

Diese Eigenschaften ermöglichen es, die Beschaffenheit einer optischen Oberfläche während des Polierverfahrens zu überwachen, so wie es in der Serienfertigung angewendet findet. Man eicht dabei aber über Röntgenlichtstreuung die DICM-Aufnahmen bezüglich der abgebildeten Rauhigkeit bzw. des abgebildeten Kontrastes. In der Optik-Fertigung greift man bei der Qualitätskontrolle als Vergleichsmessung sehr gern auf diese Methode zurück, denn Sie lässt sich auch wirtschaftlich gut darstellen.

Die Qualität von Röntgenoptik wie die von ROSAT läßt sich naheliegenderweise mit Röntgenlichtstreuung direkt testen. Die Röntgenlichtstreuung wie oben beschrieben ist allerdings relativ aufwendig. Um diese Astronomie-Optik zu testen, mußte die Röntgenstreuung für extrem flache Einfallswinkel im Vakuum über größere Entfernung durchgeführt werden.

In unserem Fall scheitert es meiner Meinung nach einfach an der geeigneten, evtl. auch bezahlbaren Meßmethode. Gemessen werden kann die Mikrorauhigkeit (Glattheit) jedenfalls genau.

Ich werde das jetzt auch nicht mehr vertiefen, denn es wird ohnehin wieder polemische Kommentare hageln.

LG
Eberhard
 
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Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Hallo Tommy,

vielen Dank für Deine Antwort und deinen Ausführungen!

Ich hätte mich gefreut wenn auch die anderen Leser meine Frage, wer den schon einen 24" Spiegel oder größer geschliffen hat und wie er dabei gegen ripple und miccroripple vorgegangen ist beantworten würden.
Ich lerne gerne etwas dazu und bin weit davon entfernt einen absolut perfekten Spiegel hinzubringen, aber einen weiß ich ganz genau: Vom Rechnen, Testen und darüber Reden alleine ist noch kein Spiegel besser geworden :/

CS Mike
 
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

"Zudem wird von diesen Herren meine Glaubwürdigkeit und Fachkompetenz in Frage gestellt."

Unsinn!

Ich hab das Thema nochmal hier bei uns angesprochen http://www.astrosurf.com/ubb/Forum2/HTML/039889.html
und lasse andere fachkundige -nicht so wie ich- zu Worte kommen. Oben schonmal etwas von 2006. Falls noch der Wunsch da ist, hier auszutauschen, bin ich gerne bereit, gezielte Übersetzungen (aber keine seitenlangen Ausführungen) zu machen. David Vernet ist in diesen Fragen hier eine Autorität und es würde ihn sicher auch interessieren.

Freundlichst Rolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Hallo Rolf,

"Zudem wird von diesen Herren meine Glaubwürdigkeit und Fachkompetenz in Frage gestellt."

Unsinn!

Ok, erledigt :super: .
Versuchen wir also weiter die Sachlage allgemeinverständlich zu klären. Dazu erst einmal vielen Dank für die Ausgrabung meines RR- Berichtes. Ich hab aber leider noch nicht mitbekommen wo der steht. Auf den Inhalt werde ich später noch eingehen, aber heute nicht mehr.

Ich hab das Thema nochmal hier bei uns angesprochen http://www.astrosurf.com/ubb/Forum2/HTML/039889.html
und lasse andere fachkundige -nicht so wie ich- zu Worte kommen. Oben schonmal etwas von 2006. Falls noch der Wunsch da ist, hier auszutauschen, bin ich gerne bereit, gezielte Übersetzungen (aber keine seitenlangen Ausführungen) zu machen. David Vernet ist in diesen Fragen hier eine Autorität und es würde ihn sicher auch interessieren.

Hab soeben versucht mittels Google den Inhalt zu erfassen und
musste leider aufgeben. Da wäre deine Hilfestellung als Übersetzer sicher sehr hilfreich, nicht nur für mich.

Vielen Dank im Voraus

Kurt





 
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Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Hallo Eberhard,
Vielen Dank dass auch du dich zur sachlichen Diskussion bekennst.

…Die von Kurt dargestellte, optische Methode ist die "einfache" Form der Analyse, die sicherlich auch eine gewisse Aussagekraft besitz. Er hat aber an seinem eigenen Bild (Vergleich Bild A/B) verdeutlicht, welche Mängel und Ungenauigkeit das Verfahren hat…


Dazu scheint mir noch etwas Erklärungsbedarf sinnvoll zu sein. Aber bevor ich vielleicht unnötig weiter in die Tasten haue sag mir bitte welches der bereits hier gezeigten meinst du und hattest du dir die Zeit genommen den dazugehörigen Bericht mit Diskussion zumindest quer zu lesen?
Damit du nicht lange suchen musst,
ich meine
http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=146383
sowie die hier angehängten Bilder

Gruß Kurt
 

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Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Au die Frage,die ich aufgeworfen hatte, antwortet chonum Folgendes :


»L'état de surface haute fréquence se quantifie en Angstroms. Enfin pour les bons. A l'heure actuelle, c'est le principal marqueur entre un bon miroir, et du tout venant.


Sinngemäße zusammenfassende gekürzte Übersetzungen (das gilt auch für den Rest):

Die hochfrequenzige Oberfläche wird bei guten Spiegeln im Angströmbereich gemessen. Heutzutage ist das ein besonderes Qualitätskriterium, das die guten von den Massenprodukten unterscheidet.

Francis Adelving sagt Folgendes :

Tu trouveras des éléments de réponse dans le chapitre 13 du bouquin de Suiter "Star testing Astronomical Telescopes".
Il y fait bien la différence entre les défauts de rugosité "primaires", visibles au Foucault, et détectable au star-test, et les micro-défauts dans le cas où il n'y a pas de superpoli. Il présente des courbes de MTF pour différents niveaux de rugosité.
Par expérience de mon Newton 10", entre avant et après superpoli ( à l'atelier de la SAF), la différence n'est pas évidente au star-test ( il faut vraiment une turbu très faible pour différencier les effets de la turbu des effets de la rugosité), par contre elle l'est en planétaire :
- contraste sur Saturne ou la lune,
- les planètes ne bavent plus en prise de vue même en cas de saturation. Par exemple (prise de vue webcam) :

- sur Saturne, j'ai sans problème l'anneau de crèpe en imagerie.
- le défaut, c'est les "aigrettes" sur les planètes lumineuses, en particulier sur Mars ( et Jupiter par faible grossissement) ....
Francis

Mehr Informationen siehe 13.Kapitel im Suiter Startesting … , in dem unterschieden wird zwischen primärer Rauheit, die der Foucault und der Startest zeigen und Microfehler ohne superpoli. Verschiedenen MTF-Kurven zur Illustration.
Mein 10-Zoll-Newton ist jetzt ein superpoli und am Startest ist es schwer, einen Unterschied zu vorher auszumachen, nicht unmöglich, aber dazu muss ein ausgezeichnetes seeing vorliegen.
Bei Planeten ist der Effekt deutlich. Saturn und Mond sind sauberer.

David Vernet sagt :

Ben c'est juste n'importe quoi. Il n'y a aucun lien entre l'obtention d'une bonne parabole et la formation du micromamelonnage. Tu peux avoir un miroir très doux à 3 lambdas, comme un miroir à L/10 avec un état de surface désastreux.
La formation du micromamelonnage est lié à la technique de polissage, qualité de la poix, vitesse de polissage, les produits à polir employés etc...


Es ist falsch zu sagen, es gäbe einen Zusammenhang zwischen dem Erreichen einer guten Parabel und der Mikrorauheit. Es ist möglich einen sehr glatten Spiegel mit 3 lamda und einen mit lamda 10 und einer katastrophalen Fläche zu schleifen. Das Entstehen von Mikrorauheit hängt mit der Poliertechnik, der Qualität des Pechs, des Schleiftempos und der sonstigen Polierstoffe ab.

Kentaro sagt :

Ils n'ont peut-être jamais observé dans un bon miroir avec un très bon état de surface... La différence se voit pourtant presque immédiatement.
Désolé d'être un peu "rapide", mais en fait, qui fait du "superpoli" (ou équivalent) en Allemagne ? A mon sens, pas Alluna, et à part eux, il y a quelques amateurs qui font de bons miroirs, mais qui restent des amateurs à un niveau d'amateurs.
Vielleicht kennt man dort keine superpoli-Spiegel, denn in der Tat ist der Unterschied zu einem normalen Spiegel sofort sichtbar. Soweit ich weiß, bietet in Deutschland Alluna so etwas nicht an. Evtl. schleifen Amateure gute Spiegel.

David Vernet :

J'ai parcouru le fil en question avec google translate, mais d'après ce que j'ai compris ils buttent sur la question du pourcentage d'énergie diffusée (de l'ordre de 1*10-2 pour les miroirs les plus rugueux contre 1*10-6 pour les meilleurs) et raisonnent par rapport à la tache de diffraction et du Strehl, ce qui ne marche pas pour comprendre ce qui se passe.
On a eu exactement le même genre de débats ici, dis moi Rofl si ca répond aux questions qu'ils se posent:
http://www.astrosurf.com/ubb/Forum2/HTML/018573.html
Google übersetzt mir da etwas aus dem Deutschen und nachdem was ich verstanden habe, gibts ein Problem im Verständnis des Prozentsatzes der diffusierten Energie (zwischen 1*10-2 für die rauhen Spiegel gegen 1*10-6 für die besten) ; da darf nicht bezüglich dem Diffraktionscheibchen und dem Strehl diskutiert werden um zu verstehen, was abläuft.
Diese Debatte hatten wir schon – siehe beigefügten Link.

Chonum sagt dann, dass Zambuto kein gutes Beispiel für superpoli wäre.


Weiter unten dann eine längere Antwort von Vernet, die ich schon gestern Abend hier einkopierte :

Pour le micromamelonnage, l’intégrer dans la chute du Strehl pour en mesurer son importance est une erreur. Ce sont des défauts de nature différente des défauts de forme dont l’angle solide de diffusion est très différent.
Les effets sur l’image ne sont pas du tout les mêmes, sur une planète comme Jupiter , l’abaissement du Strehl dû a des défauts de forme bouffera le contraste et la résolution, mais une différence de l’ordre du % sera très difficile à percevoir, alors qu’un % de l’énergie diffusé par du micromamelonnage créera un voile uniforme sur la planete qui bouffera complètement les différences de contraste des différents détails, qui sont très faible, très inférieur au % par rapport à l’énergie lumineuse totale de la planète.
En fait tu raisonne comme si la diffusion lié au micromamelonnage se cantonne à la taille de la tache de diffraction, or l’effet déborde très largement de celle ci, et la contribution d’une source lumineuse large vas affecter tous les détails de celle ci sur un champs de 2 à 3’ d’arc.
En gros un abaissement du Strehl de 1% par un defaut de forme ne se verras pour ainsi dire pas, alors que 1% d’énergie diffusée, ca vas se voir comme le nez au milieu de la figure !"

Es ist ein Fehler, in den Strehlabfall die Mikrorauheit zu integrieren. Es handelt sich hier um einen anderen Fehlertyp als die Formfehler deren solider Diffusionswinkel vollkommen anders ist.
Die Auswirkungen auf das Bild sind völlig anders ; bei Planeten wie Jupiter bedeutet ein Strehlabfall wegen eines Formfehlers einen Kontrastabfall und Resolutionsverlust, aber ein Verlust um 1 % wird schwer zu erkennen sein.
Dahingegen produziert eine einprozentige Lichtdiffusion wegen Mikrorauheit einen Schleier auf Jupiter ,der den Kontrast der verschiedenen Details erheblich mindert.
Diffusion ausgehend von der Mikrorauheit ist nicht auf die Größe der Diffraktionsscheibe begrenzt, sie geht weit darüber hinaus.
Kurz : Einen 1-prozentigen Strehlabfall wegen der Parabel erkennt man kaum, dahingegen sieht man eine 1-prozenige Energiediffusion problemlos.

Weiter unten noch Vernet :

Tu peux faire encore plus simple Rolf, vu qu'ils ne jurent que par le Strehl. Demande leur comment ils traduisent sur le Strehl l'effet d'un voile de buée sur un miroir et si cette analyse sur le Strehl rend compte de la réalité de ce qu'ils observent à l'oculaire (le halo diffus autur de chaque etoile dont le diamètre est beaucoup plus grand que le diamètre de la tache de diffraction). Ils devraient alors s'appercevoir que de raisonner uniquement sur le Strehl est debile. Bin c'est pareil pour le superpoli.

Es geht noch leichter : Rolf, frag mal Deine Landsleute, für die der Strehl so wichtig ist, Folgendes :
Wie erfasst der Strehl den Effekt eines Feuchtigkeitsschleiers auf einem Spiegel, und berücksicht dieser Strehl die Realität, im Okular (den Halo um jeden Stern, dessen Größe erheblich größer ist als das Diffraktionsscheibchen). Dieses Beispiel soll illustrieren, dass der Strehl nicht alles erfasst. Es ist das gleiche mit den superpoli.

Verzeiht mir die hölzerne Übersetzung, es soll ja keine Poesie sein.

Gruß Rolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Hallo Kurt,

du schreibst:

Zitat von Kurt:
Zudem wird von diesen Herren meine Glaubwürdigkeit und Fachkompetenz in Frage gestellt.

Gruß Kurt

Also jetzt sag mir mal bitte, an welcher Stelle ich in dieser Diskussion (oder auch in anderen Diskussionen) deine Fachkompetenz angezweifelt habe. Sorry, aber das ist doch jetzt Quatsch. Allein dein Stil von manchen Äußerungen geben mir bisweilen Anlaß zur Kritik und so wie wir alle mal falsch liegen, meldet man sich von Zeit zu Zeit zu Wort und hebt die Hand. Ich denke das ist legitim. Sonst braucht man nicht zu diskutieren.

An unsachlichen Diskussionen habe ich noch nie Interesse verspürt, nicht hier und auch nicht an anderer Stelle. Ich habe das auch in der aktuellen Runde bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht.

Viele Grüße
Werner

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Hi Kurt,

wo du natürlich recht hast ist, dass ich definitiv von Zambutos Optiken absolut überzeugt bin. Ich habe wie Markus schon einige in den letzten Jahren am Himmel und oftmals bei Topbedingungen gesehen.

Aber, solltest du meine Signatur einmal gelesen haben, wirst du sehen, dass ich auch Optiken anderer Hersteller mein eigen nenne. Ich schätze diese ebenso wie die größere Optik. Man sieht im Laufe der Jahrzehnte so einiges auf dem Markt und lernt die Spreu vom Weizen zu unterscheiden. Dazu brauche ich nicht zwingend ein Interferometer, obwohl es natürlich immer wieder sehr hilfreich ist. Ich werde immer aufgeschlossen sein für Topprodukte und Innovationen anderer Hersteller.

Viele Grüße
Werner
 
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

Hallo Rolf,
Verzeiht mir die hölzerne Übersetzung, es soll ja keine Poesie sein.
Kein Problem, ich bin einiges gewöhnt vom Google-Überstzer :schwitz:

Kurz : Einen 1-prozentigen Strehlabfall wegen der Parabel erkennt man kaum, dahingegen sieht man eine 1-prozenige Energiediffusion problemlos.

Frage doch bitte bei David Vernet nach, wie er diese Streulicht-Grenze sicherstellt. Egal ob es nun weniger als 1 Prozent, 1 Promille oder 0,1 Promille sein sollen.
(Darüber können wir uns ja gern einigen. Ein Prozent ist zuviel, das ist klar)

Weiterhin interessiert mich, wie er die From der Parabel sicherstellt.

Wer von Deinen Freunden hat für das VLT Optiken hergestellt?
Ist das zufällig auch David Vernet?

Ich frage deshalb, weil mir eine ESO Spezifikation für VLT Zusatzoptiken vorliegt welche ganz klare Vorgaben macht. Ganz speziell auch für die die Flächengüte.

Viele Grüße
Kai
 
Re: 24" Spiegel - welcher Hersteller ist

hallo Rolf,

vielen Dank für deine Übersetzung, es ist schön mal diesen Input zu bekommen.

Ich frage mich aber, ob es da nicht um etwas völlig anderes geht, denn es ist da die Rede von Glattheit auf Angström Skala - das ist 5000 mal KLEINER als die Wellenlänge des sichtbaren Lichtes. Wir reden hier aber von Mikrorauheit im Bereich 1/10 bis 1/100mm also ca das 100 mal GRÖSSER als die Wellenlänge des Lichtes. Der Unterschied ist also ca 0,5x10^6. Glattheit im Angström Bereich lässt sich mit herkömmlichen Methoden wie Pech und Rouge etc sicher nicht erzielen, da braucht man den Ionenstrahl.

Das wird nur im Finish von High Tech Spiegeln wie zB dem Keck gebraucht, und ist gänzlich ausserhalb der Möglichkeiten der Amateurszene und ihrer Hersteller. zB:
http://www.gsmt.noao.edu/book/ch5/5_4.html

Ebenso die Menge des Streulichtes - bei uns war die Rede von der Draco Dwarf Galaxie, und diese Grössenordnung an Streulicht. Hier sollen Details am Jupiter verdeckt werden, auch das ist ein ganz anderes Mengenniveau.

Ich glaube daher die Kollegen reden da von etwas ganz anderem als wir hier angesprochen haben, kann das sein?

lg Tommy

 
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