Hallo Eberhard, hallo Fans und Ventile!
Das ist ja sowieso dein "Standardspruch" hier im Thread!

Und ja, uns wird mit unseren SDR-Sticks (aka. "digitale Signalverarbeitung") leider nichts anderes übrig bleiben. Ich war ja schon auf der richtigen Spur, als ich schrieb, dass wir bei einer FFT immer nur eine bestimmte Anzahl Samples verarbeiten, keine unendlich lange Reihe. Der Effekt heisst aber anders.
Mir liess das keine Ruhe, also habe ich nochmal nachgelesen. Die "Spikes" entstehen durch den sog. "Leck-Effekt".
Vereinfacht gesagt, entstehen dadurch im Frequenzspektrum neben der eigentlichen (real vorhandenen) Freqenzspitze auch zahlreiche Nebenmaxima, rechts und links davon, die mehr oder weniger schnell schwächer werden.
Was hat das mit uns zu tun?
Nun, bei starken Echos treten diese Nebenmaxima halt aus dem Grundrauschen hervor und werden damit im Wasserfalldiagramm sichtbar. Das sind unsere Spikes. Und logisch, bei schwachen Signalechos versinken sie total im Rauschen - sind praktisch unsichtbar.
EDIT: Diesen Effekt bitte nicht mit dem Dopplereffekt verwechseln, den unsere Meteöre hervorrufen! Deren Bremsspur sieht ja auch etwas anders aus - ist nicht völlig symmetrisch.
Beeinflussen kann man die Stärke der Nebenmaxima mit den verschiedenen "Fenster-Funktionen", also "Blackman" etc. Diese Einstellungen dürfte eigentlich jedes Programm anbieten und es lohnt sich sicherlich, die verschiedenen "Fenster" mal auszuprobieren.
de.wikipedia.org
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PS: Wie immer gilt: Die englischsprachigen Artikel sind etwas besser, bzw. ausführlicher.
Have fun
Heiko