Schmidt-Cassegrain und Alternative ?

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Hallo Werner,

es war immer, auch bei Düring von 10 oder 20 Wellenlängen Defokus die Rede. Ich sage dazu lapidar nah am Fokus.
In dem Bereich haben wir dabattiert.
Mir geht es aber gar nicht darum, hier eine Entscheidung herbeizuführen. Es reicht mir schon, nicht zwingend vom Schatten reden zu müssen, wenn ich keinen Schatten sehe und dann von einem Herrn Düring "verklickt" zu werden.
Das war der Sinn der Übung und nicht ein erneutes Aufrollen der einstigen Diskussion. Die Siegesfahne die er da schwenkt steht halt höchstens auf Halbmast und das kann eben jeder sehen, der ein Teleskop hat.
Schade eigentlich, dass so wenig Gebrauch davon gemacht wird, okay ständig ausgefahrene Krallen können Kratzer erzeugen.

Friedliche Grüße
*entfernt*
 
hallo Günther,

auch mir geht es auch nicht um Sieg oder Niederlage, wenn ich mal unrecht habe kann ich ja was draus lernen. Ich möchte aber auch nicht als ahnungsloser Unsinnverzapfer und berufsmässiger für-blöd-Verkaufer weil Händlermitarbeiter hingestellt werden. Deshalb sachlich -

Suiter gibt uns noch eine weitere nette Interpretation:

Der FS ist für die Wellenfront nichts anderes als ein zonaler Defekt, nämlich weil von dem Teil des Objektives das er abschattet (weiiit weg vom Fokus!), kein Licht zum Bild des Sternes im Fokus beitragen kann. Dieser zonale Defekt zeigt sich somit beim Sterntest im defokussierten Stern als dunkle Stelle, genau an der Stelle des Objektives wo der Defekt auch auftritt.

Beim Durchgang durch den Fokus zeigt sich diese dunkle Stelle, wie alle zonalen Defekte, an der komplementären Seite. Beugungserscheinungen vermischen sich damit, aber der Charakter bleibt erhalten: Ziemlich finster ist. Siehe Aberrator.

Niemand zwingt dich von Schatten zu reden, es geht doch darum uns dazu zwingen von diesem verständlichen Terminus Abstand zu nehmen. Wieder und wieder und wieder kommt der Versuch, mir ist das schon peinlich. Ich hab mich von Karsten ja oft überzeugen lassen wenn ichs nachvollziehen kann und hab viel dabei gelernt, hier isses halt nicht so.

lg Tommy
 
Zitat von ws_mak12:
Jeder, welcher einen schnellen Newton F4 oder gar F3 mit Offseteinstellung hat, sieht recht simpel und eindeutig wenige Wellenlängen vor dem Fokus (wo schon längst auch Beugungserscheinungen zu sehen sind) die Unsymmetrie, welche auf der anderen Seite des Fokus in die andere Richtung umschlägt. Darum geht es doch. Wenn hier nur Wellenoptik zur Erklärung herangezogen würde, wäre das schlicht nicht möglich.
Sorry Werner, aber diese Interpretation stimmt so auch nicht.

Der beschriebene Richtungswechsel lässt sich sicher am einfachsten mit geometrischer Optik erklären, er folgt aber natürlich auch aus dem Huygensschen Prinzip , also der Wellenoptik. Die Wellenoptische und geometrische Optik stehen dabei nicht in Widerspruch zueinander. Die geometrische Optik ist ein Grenzfall der Wellenoptik. Das hat Tommy bereits richtig dargestellt.

An der geometrischen Grenze eines beliebigen Schattenwurfes tritt bekanntlich ein Interferenzmuster von hellen und dunklen Streifen auf, der diesem Übergang von geometrischer zur wellenoptischen Beschreibung entspricht.

Gruß, Peter



 
Hallo Werner,

Jeder, welcher einen schnellen Newton F4 oder gar F3 mit Offseteinstellung hat, sieht recht simpel und eindeutig wenige Wellenlängen vor dem Fokus (wo schon längst auch Beugungserscheinungen zu sehen sind) die Unsymmetrie, welche auf der anderen Seite des Fokus in die andere Richtung umschlägt. Darum geht es doch. Wenn hier nur Wellenoptik zur Erklärung herangezogen würde, wäre das schlicht nicht möglich.

du bestätigst die Beugungserscheinungen aus eigener Anschauung.
Aber warum glaubst du daß die Unsymmetrie nicht durch Wellenoptik erklärt werden kann?
Beachte daß ja auch die Eintrittspupille wegen des Offsets
des Fangspiegels nicht symmetrisch ist.

Aber da du ja selbst beobachtest:
Schau mal bei einem Newton mit kleiner linearer Obstruktion, z.B. 20% durch.
Wenn du dann wenige Wellenlängen, z.B. 10 Wellenlängen, defokussierst
achte einmal darauf wie groß der zentrale dunkle Bereich
(welcher ebenfalls zirkuläre Ringmuster aufweist) in Relation
zum Gesamtdurchmesser des Beugungsmusters ist.
Nach Strahlenoptik sollte der dunkle Bereich 1/5 des Gesamtdurchmessers
groß sein, aber in Wirklichkeit ist sie deutlich erkennbar größer.
Das ist nur mit Wellenoptik zu erklären.

Ich empfehle 2.2.1. im Suiter zu lesen.

CS,Karsten
 
Auch Günther,

ich übersehe mal Die Beleidigungen die Du mir an den Kopf wirfst und versuch es noch mal sachlich.

Was macht also unseren Fangspiegel so exklusiv, dass er als einziges Objekt in unserem Strahlengang einen Schatten wirft, der auch nahe am Fokus noch in Form und erhalten bleibt? Kann das überhaupt ein Schatten sein?
Es macht ihm nichts Exklusiv.
Das sein Schatten auch noch näher am Fokus sichtbar ist liegt schlicht an dessen Größe.
Entscheidend ist hier nicht die Position des „Schattenspenders“ sondern dessen Größe und damit die Größe des Schattens den Er wirft.
Diese ist in Relation zur Wellenlänge zu setzen, je kleiner ein Schatten in Relation dazu desto mehr überlagern Beugungserscheinungen diesen Schatten bis letztlich irgendwann dessen Schattenchrakter verschwindet.
Ein Schatten der dünnen FS Sterben ist daher wesentlich später als solcher wahrnehmbar als der Schatten des großen FS.

Nein, es ist seine bildgebende Funktion, die ihn einzigartig macht. Er ist Lichtsammler und Weiterleiter, wie der HS auch und trägt damit zur Abbildung des Systems bei.

Sorry aber das ist schlicht falsch.
Ein Newton ist aus optischer Sicht ein reines Einspiegelsystem, Bildgebend ist allein der HS, der FS dient lediglich dem zugänglichmachen des Fokus.
Der FS hat keinerlei bildgebende Funktion und könnte aus optischer Sicht auch schlicht weggelassen werden.
Setzt Du an dessen Stelle ein CCD das ebenfalls Abschattung verursacht ist auch genauso ein Schatten im entsprechend defokussierten Stern sichtbar.

Andererseits kann man durch Fehlkorrekturen (Über-/Unterkorrektur) von Linsen auch hier Zonen starker oder schwacher Helligkeit erzielen, im Extremfall (den niemand will), sogar ein „schwarzes Loch“ in der Mitte. Man kann das, weil man ein bild gebendes Element auch ohne Abschattung so extrem beeinflusst, dass der Eindruck von Schatten entsteht, wo definitiv kein Schatten ist.
Hier solltest Du Dich mal etwas näher mit der Fresnel-Beugung auseinandersetzen.
Das von Dir beschriebene Phänomen „schwarzes Loch“ in der Mitte ist der Fresnel-Beugung geschuldet.
Es tritt in Abhängigkeit des Fokusabstandes und der Wellenlänge entweder ein heller oder dunkler Punkt bzw. heller Ring in der Mitte auf.
Das ist selbstverständlich vollkommen unabhängig von einer Obstruktion und tritt im inneren des FS Schatten ganz genauso auf.

Bei einer unobstruierten Optik sieht das ganze so aus.
 

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Im Gegensatz zum Wechselspiel von hellem und dunklem Punkt in der Mitte in Abhängigkeit des Fokusabstandes bleibt ein FS Schatten dunkel und wechselt beim ändern des Fokusabstandes nicht ständig von hell zu dunkel hin und her.
Das zeigt noch mal deutlich das es sich bei einem FS Schatten und einem solchen dunklen Punkt wie oben gezeigt um 2 gänzlich unterschiedliche Erscheinungen handelt.

Mir geht es aber gar nicht darum, hier eine Entscheidung herbeizuführen. Es reicht mir schon, nicht zwingend vom Schatten reden zu müssen, wenn ich keinen Schatten sehe und dann von einem Herrn Düring "verklickt" zu werden.

Also im verdrehen der Fakten scheinst Du ja ein wahrer Meister.
Plötzlich soll es andersrum sein und ich schreibe einen Begriff vor.
Geht’s noch?
Ich heben schon zig mal betont das Du das nennen kannst wie es Dir beliebt.
Das ist übrigens ernst gemeint falls Dir das nicht klar sein sollte.
Eure Klicke versucht doch ständig den Begriff FS Schatten zu verbieten und belehrt die Leute hier die das so nennen, nicht andersrum.
Mir scheint Du biegst die Realität gerade so wie es Dir passt.
Das zeigen Deine letzten Beiträge.

Aber ich denke die Mitlesenden lassen sich nicht so billig täuschen insofern nehm ich es gelassen.


Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Leute,

Im Gegensatz zum Wechselspiel von hellem und dunklem Punkt in der Mitte in Abhängigkeit des Fokusabstandes bleibt ein FS Schatten dunkel und wechselt nicht ständig von hell zu dunkel hin und her.
Das zeigt noch mal deutlich das es sich bei einem FS Schatten und einem solchen dunklen Punkt wie oben gezeigt um 2 gänzlich unterschiedliche Erscheinungen handelt.

Falsch! Laßt euch nicht für dumm verkaufen. Nehmt den Aberrator
und simuliert es, dann seht ihr daß in der zentralen Abdunkelung
die der Sonderphysiker "Fangspiegelschatten" nennt helle Ringe
zu sehen sind.
Ich kann kein Bild einstellen aber jemand anderes könnte es tun.

Alternative:
Sterntest mit einem Teleskop mit zentraler Obstruktion
oder einem Refraktor mit zentral abgeklebter Pappscheibe durchführen.
Auch am ausreichend hellen Stern sind die Interferenzerscheinungen
in Form von hellen Ringen in der zentralen dunklen Zone
intrafokal und extrafokal bei gutem Seeing leicht zu sehen.

Hier solltest Du Dich mal etwas näher mit der Fresnel-Beugung auseinandersetzen.
Das von Dir beschriebene Phänomen „schwarzes Loch“ in der Mitte ist der Fresnel-Beugung geschuldet.
Es tritt in Abhängigkeit des Fokusabstandes und der Wellenlänge entweder ein heller oder dunkler Punkt bzw. heller Ring in der Mitte auf.
Das ist selbstverständlich vollkommen unabhängig von einer Obstruktion und tritt im inneren des FS Schatten ganz genauso auf.

Und wieder hast du nicht verstanden was Günther geschrieben hat.

Es geht nicht um den denklen oder hellen Punkt, sondern darum
daß ein Teleskop mit starker sphärisher Aberation auf einer Seite
des Fokus tatsächlich eine ausgedehnte zentrale dunkle Zone
ähnlich dem was du "Fangspiegelschatten" nennst zeigen kann.

Auch das läßt sich mit der Sofftware Aberrator simulieren.

Karsten
 
Leute,

lasst ihn schwatzen. Ich habe nochmal intensiv nach einer Beleidgung meinerseits gegen ihn gesucht, ich finde nichts.
Er bricht in diesen Thread ein und kümmert sich einen Dreck ums Thema, stürzt sich in persönliche Angriffe, moniert Meinungshoheiten und Clique und macht den Schattenmann.
Seitdem hat er uns im Griff.

Ich habe eine praktische Anleitung gegeben, wie man mit verlängertem OAZ, mit einer zusätzlichen Pappblende, mit Fokusstellungen, sich die verschiedenen Anblicke holt. In einer dieser vorgegebenen Stellungen seht ihr in der Mitte einen Lichtpunkt. Okay, wenn ihr ganz leicht davon abweicht seht ihr diesen Lichtpunkt nicht. Das tut nichts zu Sache, denn darüber hinaus sind auch in dem Bereich des "Schattens" nach Düringscher Definition noch mehrere! Lichtringe zu sehen.
Die Bildchen oben zeigen nicht, was ihr seht, aber ihr seht schon, was ich meine und Ihr befindet Euch dann immer noch völlig sicher im Bereich von 10-20 Wellenlängen Defokus, also nah am Fokus.

Macht Euch ein Bild und redet hinterher von Schatten oder lasst es bleiben.

Ich rede all diesen Fällen nicht mehr von Schatten, sondern von durch "Hindernisse im Strahlengang hervorgerufenen Beugungserscheinungen", weil das was ich da an Veränderungen sehe in keinem Fall dem Abbild des Hindernisses entspricht. Nicht bei der FS-Strebe, nicht bei der Pappblende, nicht beim seitlich hineinragenden OAZ und auch nicht beim Fangspiegel.
Das ist wellenoptisch erklärbar.
Wenn da irgendwo und irgendwie ein Rest Strahlenoptik oder noch eine andere Gegebenheit hineinspielt, ist mir das Wurscht.
Wenn das was mir Wurscht ist zulässt, dass auch Schattenmänner Recht haben dürfen, um so besser, denn das könnte zum Frieden auf Erden beitragen.

Gruß
*entfernt*
 
ach Karsten und Günther,

Eure ständigen Angriffe und Beleidigungen mag ich nicht mehr weiter kommentieren.
Diese Spielchen sind mir zu billig.
Purer Kindergarten eben.
Was mich freut ist das Ihr Euren Anspruch auf Meinungshoheit sehr anschaulich unter Beweis stellt.
Danke für den Gefallen das bestätigt meine Aussagen noch mal Beispielhaft.

Ich habe wahrlich nicht übertrieben wenn ich schrieb.

Es ist eine recht kleine Gruppe von Leuten die meint sowas wie Meinungshoheit hier zu haben.
Abweichende Meinungen werden bis aufs Messer bekämpft und man meint dagegen anschreiben zu müssen.
Wenn dann der „Gegner“ sich nicht unterbuttern lässt kommt es immer wieder zu diesen regelrechten Gefechten.
………………………………….
Da kann es dann eben nur 2 Möglichkeiten geben, entweder Derjenige der nicht Eurer Meinung ist gibt klein bei oder es kommt halt zum gnadenlosen Gefecht.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Leute,

ich frage mich soeben, ob man mit dieser permanenten Kausalitätsumkehr, wenn man sie wie Her Düring betreibt, auch beim FS-Schatten landen könnte.
Da denke ich mal drüber nach, aber ganz für mich.
Ohnehin ist jetzt hier Schluss für mich, die Düringsche Endlosschleife droht.

Gruß
*entfernt*
 
Hatten wir zwar schon gefühlte 100-mal, aber weil es immer noch die Gemüter aufregt: hier sind die Beugungsbilder für einen 8" Newton, einmal ohne Obstruktion, und einmal mit 33% Obstruktion, und zwar ohne Offset. Gerechnet wie üblich mit Aberrator. Solche Bilder kann man auch im Suiter finden.

Genauso wie Suiter bezeichne ich diese konische Abdunklung außerhalb von ±1λ als Fangspiegelschatten. Was denn sonst? Dass auch dort noch Beugungserscheinungen auftreten, ist doch völlig normal. Oder habt ihr schon mal einen Schatten ohne Beugungserscheinungen gesehen?
 

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Und hier noch ±3λ bis ±5.5λ
 

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Hallo Karsten,

ich gebe dir nur da recht, wenn man die geometrische Optik als "Grenzfall" der Wellenoptik beschreibt, so wie es Tommy und Peter erwähnen. Ich habe selbst weiter oben angedeutet, dass eine klare Trennung offenbar so nicht möglich ist. Suiter hat Simulationen mit Offset+Obstruktion gar nicht erst mit aufgenommen (mir liegt allerdings nur die ältere Ausgabe vor). d.h. diesen Richtungswechsel kannst du nicht mit dem Suiter erklären! Am einfachsten wird dies durch geometrische Optik darstellbar.

Allerdings spricht auch selbst Suiter (1994)...und das wurde nun schon viele Male erwähnt auch im Kapitel 2.2.1 S.20 von "shadow" --> "...the expanded shadow of the diagonal..."

Schau dir hierzu bitte auch den Kommentar von Peter an. Er verwendet ja auch Abbildungen aus dem Suiter.

Gruß
Werner

 
Hallo Werner,

Wenn hier nur Wellenoptik zur Erklärung herangezogen würde, wäre das schlicht nicht möglich. Du hast das ja auch bereits weiter oben ebenfalls richtig erwähnt...
Geometrische und Wellenoptik sind lediglich 2 unterschiedliche Erklärungsmodelle.
Natürlich ist das Modell der Wellenoptik das präzisere mit denen sich auch Erscheinungen erklären lassen die sich mit geometrischer Optik nicht erklären lassen, trotzdem sollen vom Grundsatz her beide Modelle letztlich das gleiche nämlich das Verhalten des Lichts beschreiben.
Was einen Schatten anbelangt so lässt sich dieser auch mit der Wellentheorie erklären, dem Huygensschen Prinzip, das gilt für alle Schatten auch die in unserer makroskopischen Wellt.

Das an makroskopischen Schatten augenscheinlich keine Beuguserscheinungen sichtbar sind heißt nicht das es keine gäbe sondern lediglich das der Effekt so klein ist das wir Ihn nicht erkennen.
Das Huygensschen Prinzip gilt aber selbstverständlich auch hier.
Und das dem so ist beweist das es zwischen dem makroskopischen Schatten in unserem Alltag und dem Mikroskopischen in einem defokussierten Stern keinen Fundamentalen Unterschied gibt.
Es ist ein und dieselbe Erscheinung.

Ab wann Beugungserscheinungen augenscheinlich werden hängt vom Verhältnis der Größe des Schattens zur Wellenlänge ab.
Bei sehr großer Wellenlänge wie sie Wellen im Wasser oder Schallwellen eigen ist kann man Erscheinungen die das Huygensschen Prinzip beschreibt auch in unserer makroskopischen Welt sehr schön beobachten.

Welches Erklärungsmodell (Geometrische oder Wellenoptik) man nun nutzt hängt schlicht davon ab welchen Effekt man Erklären möchte.
Um einen Schatten zu erklären reicht das geometrische Modell, um Beugungserscheinungen auch innerhalb dieses Schattens zu erklären bedarf es des wellenoptischen Modells.

Es ist auch in der Fachliteratur üblich Erscheinungen für dessen Erklärung das geometrische Modell ausreichend ist dann auch mit dem geometrischen Modell zu erklären.
Auch wenn man diese Erscheinung mit dem wellenoptischen Modell ebenfalls erklären könnte.

Insofern ist es auch aus fachlicher Sicht vollkommen korrekt wenn ich hier zur Erklärung des FS Schattens und den von Dir erwähnten an sehr schnellen Newton wahrnehmbaren Versatz des FS Schattens wegen Offset das geometrische Modell verwende.

Das hat nicht das Geringste mit Sonderphysik zu tun wie unverbesserliche Zeitgenossen behaupten sondern es entspricht dem fachlich korrektem Grundsatz das Modell zu nutzen welches das betreffende Phänomen hinreichend gut erklärt und so das Ganze nicht unnötig zu verkomplizieren.
Letztlich ist nämlich auch das wellenoptische Modell nicht der Schusspunkt sondern die Quantenphysik.
Hätte ich den Habitus eines Herrn Schätte müsste ich Leute die das wellenoptische Modell nutzen auch als Sonderphysiker bezeichnen da das Quantenmodell das exaktere ist.

Am einfachsten wird dies durch geometrische Optik darstellbar.

Ganz genau und daher ist es fachlich korrekt das geometrische Modell für eine solche Erklärung zu nutzen auch wenn man mit dem Wellen Modell das ebenfalls erklären könnte.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Werner und Peter,

ich bitte ausdrücklich um eine sachliche Antwort auf mein folgendes Verständnisproblem.

Grundlage sind die Beugungsbilder und wenn man ein solches Beugungsbild mal von einem seitlich in den Strahlengang ragenden OAZ erstellt, wird es sehr deutlich.
Die Bilder zeigen dann nichts, was dem Objekt entspricht, wie man es in der "Draufsicht" noch näherungsweise für die Abbildung des Fangspiegels annehmen könnte.
Wenn ich das sehe folgere ich, dass ich in solchen Beugungsbildern die vom Objekt selbst verursachten Beugungsfiguren des Lichts sehe.
Das Objekt selbst ist die Ursache und ich brauche den Schatten des Objekts weder als Erklärung, als Ursache noch als Wirkung, da er sich mir auch nicht als Abbild des Objekts zeigt.

Wo habe ich den Denkfehler?

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Gerd,

da gehe ich mit!

Viele Grüße
Werner
 
Hallo Günther,

also mir wird jetzt auch nicht richtig klar, wo der Unterschied eines FS oder einer anderen künstlichen Obstruktion im Strahlengang sein soll...

Viele Grüße
Werner
 
Hallo Leute,

danke, dann ist ja alles korrekt was ich sehe.

Gruß
*entfernt*

 
Hallo Peter,

vielen Dank für diese Beugungsbilder! Klasse daß du auch den
Längsschnitt durch den Fokusnahen Bereich aufgenommen hast.

Den gleichen Effekt wie ihn der Fangspiegel durch die Abschattung
eines Bereiches des Hauptspiegels erzeugt kannst du erzielen indem du
diesen Bereich des Hauptspiegels schwarz anmalst oder ausbohrst.

Dann ergibt sich das gleiche Beugungsbild ohne daß ein Objekt
seinen Schatten auf den bilderzeugenden Hauptspiegel wirft.

Es ist die Modifikation der Eintrittspupille die den Effekt
auf das Beugungsbild erzeugt, nicht der Schatten des Fangspiegels.

CS,Karsten
 
Hallo Karsten,

das würde nach deiner Theorie aber auch bedeuten, daß ein schwarzer Strich oder ein schwarzes Kreuz (analog FS-Spinne) auf dem HS, welche nichts reflektieren im Fokus helle Spikes erzeugen müssten.

Tun die das?

Viele Grüße
Werner
 
Hallo Werner,

nicht irreführen lassen.
Ich weis der Herr Schätte erkennt nicht das es letztlich 2 Seiten ein und derselben Medaille sind und versucht einen Unterschied zu konstruieren wo keiner ist.

Es ist nämlich für das Entstehen eines Schattens völlig irrelevant an welcher Position sich der Schattenverursacher befindet oder wie Dick dieser ist.
Dieser kann sich natürlich auch unmittelbar auf einer Linsen wie eben auch auf einer Spiegeloberfläche befinden und extrem dünn sein.
So wie es eben ein schwarzer Strich ist.
Das lässt sich auch alles mit dem geometrischen Modell erklären.
Dazu bedarf es keiner Wellenoptik.

Ein seitlich angeordneter Schattenveruhrsacher wie zb. das Oval welches ich hier eingegeben habe zeigt seinen Schatten im defokussierten Stern dann so.

Grüße Gerd
 

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hallo Karsten,

die Modifikation der Eintrittspupille erfolgt ja gerade durch den Schatten des Fangspiegels. Du kannst es auch als Zonenfehler sehen. Dass man das auf andere Weise auch erreichen kann tut nichts zur Sache dass es im Newton so entsteht.

hallo Werner,

selbstverständlich wird das Licht auch an so einer Grenze gebeugt.

lg Tommy
 
Hallo Gerd und Tommy,

danke für die Info. Dann ist für mich der Fall klar!

Viele Grüße
Werner



 
Momentane Billanz zum Thema "Schmidt-Cassegrain und Alternative?": ca. 50! Beiträge zum Thema Fangspiegelschatten (was für ein Teufelswort) :pfeif:
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tommy,

warum erfolgt die Modifikation nicht durch den Fangspiegel selbst? Warum muss es ein Schatten sein mit dem man argumentiert? Warum muss man das Objekt selbst ignorieren.
Das war schon eben meine Frage.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Leute,

Das lässt sich auch alles mit dem geometrischen Modell erklären.
Dazu bedarf es keiner Wellenoptik.

da schau an, der Herr Gerd Duering hat immer noch nicht verstanden
daß er nahe am Fokus mit dem strahlenoptischen Modell scheitert.
Ist das peinlich.

Ein Schatten wird überhaupt nicht gebraucht.
Man braucht nur Teile der Wellenfront zu entfernen.
Siehe mein Beispiel des Spiegels mit zentraler Durchbohrung.
Die reine Abwesenheit einiger Teile der Wellenfront führt
zu den Veränderungen im Interferenzmuster, welches im Fokus,
6 Wellenlängen, 8 Wellenlängen, 10 Wellenlängen,
vor oder hinter dem Fokus zu sehen ist.

Falls sich jemand mit dem Thema so befassen möchte
daß er etwas davon hat kann es das online dort tun:

http://www.telescope-optics.net/diffraction_image.htm

Oder offline:

www.astro-shop.com/Katalog/Info/303354.html

www.astro-shop.com/Katalog/Info/303356.html

Eugene Hecht, 2. Auflage von 1987

Oder er geht zur nächstgelegenen Universität oder Fachhochschule
und besorgt sich dort das entsprechende Vorlesungsscript.

Und tschüß, Karsten
 
hallo Günther,

der Fangspiegel und sein Schatten treten ja immer zusammen auf, die Beugung erfolgt am Fangspiegel und er verhindert dass hinter ihm das Licht vom Stern auf die abgeschattete Stelle am HS trifft. Den FS und seinen Schatten kann man nicht auseinanderdividieren. Deshalb verstehe ich deine Frage nicht recht.

Ein Loch im HS würde insofern nicht genau dasselbe bewirken, als die Abbildung im Feld dann anders ist. Der FS-Schatten trifft bei nicht auf der Achse einfallenden Strahlen ja woanders als in der Mitte am HS auf, das Loch ist aber immer an der gleichen Stelle.

Viele Spiegelsysteme haben im HS in der Mitte einen Hügel im Spiegel, weil die Hersteller annehmen das wird eh abgeschattet und trägt nicht zum Bild bei. Offaxis aber sieht die Sache anders aus, wichtig zB bei Fotografie. Eben weil der Schatten dann woanders hinfällt.

lg Tommy
 
Hallo,

um zur ursprünglichen Frage beizutragen:

Kürzlich ist ein Buch erschienen, in dem so gut wie alle relevanten modernen astronomischen Optiken vorgestellt und diskutiert werden:

"Telescopes, Eyepieces, Astrographs. Design, Analysis and Performance of Modern Astronomical Optics."

Das englischsprachige Buch ist im Verlag Willmann-Bell erschienen. Man kann es sich als aktualisierte Version des Klassikers "Telescope Optics", erschienen in demselben Verlag, vorstellen.

Die verschiedenen Varianten der SCTs und Maksutov-Cassegrains werden auch vorgestellt und sehr sachlich diskutiert.

Ich denke, es ist ein empfehlenswertes Standardwerk für alle, die sich ein umfassendes Bild machen möchten.


Viele Grüße,

Guntram
 
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Moin
Zitat von KaStern:
Hallo Leute


Ist das peinlich.



Und tschüß, Karsten

Ja, da geb ich Dir recht.
Die Entwicklung dieses Threads (und leider auch vieler anderer),
die ständigen Endlosstreitereien immer derselben Beteiligten,
Eure Unfähigkeit, beim eigentlichen Thema zu bleiben,
und Eure absolute Unfähigkeit, einen Streit zu beenden.

Und was m.E. auch peinlich ist, das die Forenleitung das immer wieder toleriert, ohne daß den Streithanseln endlich mal jemand zeigt, wo der Hammer hängt.

Gruß Claus






 
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