Skywatcher EQ8-R - Mängel

Da bin ich aber mal gespannt.
Ich fürchte, das ist so, als wenn Du einem Ochsen ins Horn petzt……….

Aber wer weiß, vielleicht gibts ja ne Überraschung……

CS

Dietmar
Ja das bin ich auch. Es ist vom Ablauf sicher nicht die feine Art, da zuerst das Thema mal beim Hersteller reklamiert werden sollte, bevor es publik gemacht wird. Da aber mein Händler im Grunde schon mit meinem Problem an SW heran ist, sehe ich das aber irgendwie als indirekt kommuniziert. Im Grunde ist das ja nur ein zweiter Anlauf.

Da ich keine Erwartungen habe, kann ich eigentlich schon mal nicht enttäuscht werden. Im Grunde fordere ich auch nicht nach einer Handlung, nur nach einer Stellungnahme. Da ich die Montierung schon "bearbeitet" habe, ist das Schicksal ja sowieso schon besiegelt. Da mir aber bewusst ist, dass auch zuvor nichts passiert ist, wird das jetzt auch nicht viel anders sein. Nur dass es nun durch mein Handeln begründet ist, dass nicht gehandelt wird. :)

Ich bin auf alles eingestellt. Vom Ignorieren meiner Nachricht, bis hin zu einem tatsächlichen Entgegenkommen, aber auch rechtlichen Drohungen wegen Rufmordes aufgrund meines Threads. :LOL:

Dass man mir die Montierung austauscht, das halte ich für sehr unrealistisch. Was ich nett finden würde, aber sicher auch Wunschdenken wäre: Eine einfache Entschuldigung für die Umstände, und das Angebot, mir bei Verfügbarkeit entsprechende Ersatzteile wie die eh schon versprochene gebrochene Abdeckung, aber auch nicht eiernde Riemenräder, das Angebot einer neuen Platine, dazu vielleicht eine außerordentliche Gewährleistung, falls doch noch was Größeres wäre. Das würde mich schon wieder beschwichtigen, und das ohne große Kosten und Umstände für den Hersteller.

Genau dasselbe habe ich schon gemacht, und wie gewohnt, ist niemals rückgeantwortet worden.
Bei bestimmten Händlern und Fabrikanten kaufe ich nichts mehr.

Clear skies,
- Martin
Grundsätzlich muss ich hier auch mal positiv erwähnen, dass ich von Skywatcher bisher immer eine Rückmeldung erhalten habe. Ich hatte zwar nie ernste Probleme wie aktuell kommuniziert, aber allgemeine Fragen wurden mir im Grunde immer prompt vom deutschen Support beantwortet. Mal sehen wie das bei so einem Thema wie diesem hier ablaufen wird.

@Dane_Vetter Du wolltest eine EQ8 und hast das einzig Richtige getan, um eine zu bekommen. Alle Diskussionen ändern nichts an den Fakten. Natürlich ist der Weg nicht schön, aber da muss man die Entscheidung treffen, ob man sich gegen die Welt stellen und aufreiben oder sein Ziel erreichen will.

Michael
Wahre Worte! Ich glaube nicht, dass ich mit der Rücksendung etwas Positives für alle bewirkt hätte, dafür würde ich dann aber mit leeren Händen dastehen. Meine Entscheidung bereue ich auch jetzt noch nicht.

Letzten Endes habe ich für beide Seiten Verständnis. Also diejenigen, welchen meine Entscheidung befürworten, aber auch diejenigen, welche die Montierung direkt wieder zurückgeschickt hätten.
 
Wahnsinn! Wenn ich das hier lese, werde ich echt sauer. Zwar kann ich Danes Entscheidung nachvollziehen, schließlich möchte er ja eine Lösung haben, die ihn weiterbringt. Aber wenn man mal ehrlich ist, sendet man damit sowohl an den Händler als auch an den Hersteller das falsche Zeichen. Auch wenn es jetzt nicht auf ein zurückgesendetes Exemplar ankommt, und wir betrachten hier ja wieder nur einen Einzelfall, der wahrscheinlich und hoffentlich nicht repräsentativ für die Gesamtheit der Montierungen dieses Herstellers ist, aber wenn jeder Käufer Mängel dieser Art bei dem Preis billigend in Kauf nimmt, darf sich nicht wundern, wenn wir in Zukunft noch mehr schlechte Qualität geboten bekommen. Eigentlich müsste man die gesammelten Schrotthaufen in einem Container zurück in die Heimat schiffen und dem Hersteller vor die Tür kippen.
Mir wurde ja vor einiger Zeit hier die EQ 8 als Nachfolger für meine kaputte EQ 6 ebenfalls ans Herz gelegt. Ich war auch überzeugt und als die EQ 8 letztens mal wieder im Shop einer der "großen deutschen Händler", wie hier immer so nett umschrieben wird, auftauchte, war ich über die kurzfristige Verfügbarkeit etwas überrascht, aber hätte schon fast zugegriffen. Gut, dass ich es nicht getan habe. Jetzt weiß ich ja, welches Exemplar ich bekommen hätte. Für mich sind jedenfalls fast 5000€ kein Pappenstiel und ich muss dafür ne ganze Weile sparen und so wie es aussieht, wohl auch noch etwas länger. Diesen Driss will ich jedenfalls nicht unterstützen. Schließlich ist es mein Hobby bei dem auch der Weg Teil des Ziels ist und ich bin nicht drauf angewiesen, dass ich morgen eine Lösung vor der Tür stehen habe. Wenn man immer alles hinnimmt, ändert sich auch nix.

Trotzdem wünsche ich Dane natürlich viel Spaß und Erfolg mit der Montierung und gratuliere zur gelungenen Lackierarbeit und der ausgetauschten USB Buchse.
 
Hallo @DerOndre ,

was Dane da praktiziert hat ist Pragmatismus, die Kunst des Möglichen - wir haben darüber ja ziemlich eingehend diskutiert, irgendwann kommt man zu dem Punkt, wo man nach dem geringsten Übel sucht. Das ist alles andere als wünschenswert, keine Frage, aber es gibt die normative Kraft des faktischen, er hätte keine andere Option gehabt innerhalb seines Handlungsrahmens zu einer funktionsfähigen Montierung zu kommen. Diese Abwägung zu treffen und umzusetzen bedarf schon einer Entscheidung, vor der ich den Hut ziehe, auch wenn das z.B. meinem Temperament nicht entsprechend wäre.

CS
Jörg
 
So meine lieben Freunde,

heute habe ich mal die Ersatzteile erhalten, und das Zeug auch gleich mal in die Montierung rein gebrettert. Neben der Schneckenwelle habe ich noch vier Lager erhalten, wobei ich für die DEC nur zwei brauche, aber falls ich mal in der RA auch einen Wechsel vornehmen möchte, habe ich nun was auf Reserve.

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Um besser ran zu kommen, habe ich den Motor gelöst und gesichert:
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Trocken ist mal nichts gelaufen, wie es scheint.

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Das alte Schmiermittel habe ich so gut wie es ging entfernt, und das ohne das Schneckenrad auszubauen.

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Um die Welle aus dem Gehäuse auszubauen, muss eine Ringmutter entfernt werden. Damit man die rausbekommt, erhitzt man den Bereich am besten mit einem Brenner, damit sich das Sicherungsmittel löst.
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Dann wieder alles schmieren. Ich habe von CG-5 ein Negativbeispiel erhalten, bei dem alle Gewindegänge komplett voll waren, und das genau so etwas zu viel wäre. Also habe ich die Gewindegänge entsprechend nicht komplett gefüllt. Ich vermute das ich auch leicht zu viel, aber wenn sich etwas am Rand sammelt, wird das auch nicht viel anders wie vorher sein.

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Dann wieder alles mit den neuen Lagern und Schneckenwelle zusammengeschraubt, die Ringschraube mit Locktite gesichert. Vorher aber kurz rangestatet, wie fest man diese anziehen kann. Wird sie zu fest angezogen, läuft das natürlich wieder schlechter. Nach dem Anschrauben der Schneckenwelle habe ich über die Justierschrauben wieder alles eingestellt. Das ist etwas fummelig, da man hier zwischen Backlash und einem leichten Schleifen hin und her springt. Ist das ganze zu locker, schleift zwar kaum etwas, dafür hat man einen Backlash. Zieht man das wieder fester an, verschwindet der Backlash, aber es kommt das Schleifgeräusch wieder zum Vorschein und es läuft wieder leicht schwerer. Wenn man es zu fest anzieht, bewegt sich nichts mehr. Man muss hier also ein gutes Mittelmaß finden. Komplett geräuschlos geht es wohl definitiv nicht bei mir, wenn ich absolut keinen Backlash haben möchte.

Das Schleifgeräusch hat aber nun recht gut nachgelassen, und das ganze läuft ruhiger und geschmeidiger. Ob das wirklich an der neuen Schneckenwelle liegt, da würde ich mich jetzt nicht zu sehr darauf festlegen. Vielleicht hätte es auch einfach nur geholfen, wenn ich alles einfach nur ausgebaut, und neu mit meinem Gefühl wieder angeschraubt hätte.

Ich habe hier mal zwei Videos zum Vergleich, bei denen man den Unterschied auch hören sollte. Aber auch vom Gefühl her läuft, das beim Drehen auch runder, vorher hat man schon ein kleinen zyklisch aufkommenden Widerstand gemerkt.

Vorher


Nacher
 
Hi Jörg,

ich hoffe es mal. Ich bin ja da ganz jungfräulich, was solche Arbeiten angeht. Ich muss hier auch wirklich noch meinen Dank an Chris von CG-5 aussprechen, der mir hierzu auch Tipps gegeben hat, und der mir die Teile auch schnell besorgt hat. Die Schneckenwelle wurde von ihm in Auftrag gegeben, und wurde ziemlich zügig angefertigt, und an ihn geschickt, und dann an mich zusammen mit den Lagern und einer Handvoll von dem schweren Teflonschmiermittel. Also am 28.09 bestellt, und mit Fertigung heute am 07.10 angekommen. Also innerhalb von neun Tagen. Das erwähne ich jetzt gerade so detailliert, weil ich einen Tag später, also am 29.09 an Skywatcher geschrieben habe, und bis heute keine Antwort erhalten habe. Also Fertigung und Einbau geht schneller als eine Antwort vom Support auf meine Mail. ;) Aber wer weiß, vielleicht braucht das einfach länger. :)

Ich bin jedenfalls schon ganz gespannt, wie der erste Test laufen wird.
 
Hi Dane,

Das Schneckenrad hätte ich doch schon mal ausgebaut um in eine Wanne zu legen und mit Waschbenzin zu reinigen, bei meinem iOptrons waren da einige Späne am Ende in der Schüssel. Kann man auch mit einem Pinsel machen und umständlicherweise die komplette Montierung umgedreht von unten machen ohne die Lager und andere Teile vollzusabbern mit Benzin(Kleiner Holzständer auf die schnelle zusammengeschraubt beim Gewicht der EQ8, Brett mit passenden Bohrungen und vier Füsse, alter ausrangierter Stuhl umfunktioniert für die kleine Arbeit, ordentlich Lappen noch dazu....)
Beste wiegesagt ist raus mit denen, ein bisschen mit dem Föhn warmmachen und gingen bei mir ohne Probleme ab bei jeder in dieser Bauweise.
Ich sags einfach mal nur da bestimmte Schmiermittel generell es nicht mögen gemischt zu werden mit anderen Sachen, kommt immer darauf an was es für Fette sind.
Nebenseitig ist man gleich eventuelle Späne los und stellt obligatorisch somit die Achsen ein, ich personalisiere mir gleich ein par Sachen für meinen Gebrauch/Konditionen.
Praktisch finde ich immer wenn man eine kleine Messuhr sich anschafft und vor dem zerlegen sich mal die Sache anschaut, und dann die Positionen markieren fürs spätere zusammenbauen sollte da was sein.
Bei Messuhren empfehle ich heutzutage sich vorher im Net gut zu informieren, das es viel zu viele ilegale Kopien gibt von Mitotuyo z.B., um zu wissen wie man die echten Originalen unterscheiden kann von Kopien.
Ich persönlich habe mir eine letztens von Limit aus Schweden geholt, sind mal zwanzig Euro mehr und gibt keine bekannten Kopien meines Wissens nach.
Ständer noch dazu und man hat ausgesorgt.
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Clear skies,
- Martin
 
Hi Dane,
Wie schauts denn bei dir mit dem Wetter aus? Ich bin echt gespannt auf den ersten Praxiseinsatz.
Wie klingt sie denn mittlerweile im zusammengebauten Zustand, im Vergleich zu vorher?

Viele Grüße, Tobias
 
Hi zusammen,

Martin - Danke für die Hinweise. Aber eine 25 Kilo Montierung auf ein Brett und kopfüber - Definitiv nicht mit mir. :ROFLMAO: Ich habe mit etlichen Wattestäbchen alle Gewindegänge durchfahren, und das meiste vom alten Schmiermittel entfernt. Ob die hauchdünnen Rückstände hier noch zu Problemen führen, das Risiko gehe ich gerne ein. Auch was mögliche Metallspäne angehen. Diese Risiken sind mir alle lieber, als die Aufwände für einen Aufbau für eine Kopfüberkonstruktion mit dem riesigen und schweren Teil. ;)

Tobias - Ich sitze hier mit nackten Hintern auf einem Ameisenhaufen. Ich kann es kaum erwarten, den ersten Test zu machen. Aber bei mir sieht das Wetter nicht so toll aus... das könnte sich wohl noch etwas ziehen. Es hört sich auf jeden Fall mal besser an. Ich müsste vielleicht noch den Motor prüfen bzw. austauschen, da dieser wie anfangs erwähnt, auch etwas auffällig ist.

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rolf - Wie soll das am Gehäuse schleifen, wenn die Schneckenwelle gar keine Berührung zu dem hat? Im Gehäuse, welches nicht angebaut ist, läuft die Welle geschmeidig ohne jegliche Geräusche. Erst wenn es an das Schneckenrad angebaut wird, beginnt es mit den Geräuschen. Über und unter dem Schneckenrad hat es viel Luft, ebenfalls auch im Gehäuse mit der Welle. Ich hätte keine Vorstellung, wo das einen Berührungspunkt geben sollte.

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Zuletzt bearbeitet:
Es kann auch an der Qualität des Schneckenrades liegen, es liegt ja eine gleitende Berührung vor. Ist das Rad unpräzise und rauh, könnte es das Geräusch erzeugen.

Dann könnte ein Fett mit Graphit das Problem mildern oder eine Einschleif-Phase mit einem dem Fett beigemischten Poliermittel (und anschließend nochmaliger Reinigung und Neufettung).

CS Jörg
 
Hallo Dane,

ich wünsche dir die nächsten zwei Tage clear Skies um deine gut dokumentierten Arbeiten zu testen.

Allerdings sollten wir demnächst nicht mehr ganz so laut über die Preise der Premium Marken "herziehen".
Was du hier an Recherche, Material und Arbeitszeit hineinsteckst bringt dich bestimmt schon auf den Wert bzw. Preis einer 8RH :unsure:
 
Also meine EQ8 der ersten Baureihe hat nach kurzer Zeit manchmal extreme Geräusche beim Goto von sich gegeben. Vor allem in Dec, wo bei der alten Version noch kein Riemenantrieb vorhanden ist.

Habe die Montierung bis auf die letzte Schraube zerlegt, entfettet, neu gefettet und genau eingestellt.

Guess what? Geräusche waren immer noch da. Es schleift nichts. Ich finde den Fehler einfach nicht und vermute langsam, dass es was mit Resonanz zu tun hat.

Ich lasse sie jetzt einfach gelegentlich kreischen, die Nachführgenauigkeit liegt so bei 0,25“ RMS.
Vor dem Zerlegen war sie so bei 0,4“ RMS.

Die Montierung steht nun seit 8 Jahren draussen und läuft. Jedoch musste ich einmal die Motorplatine ersetzen. Aber das passiert den besten und ich möchte gar nicht wissen was das dann bei 10Micron und Konsorten kostet.

Bin mal gespannt wie Deine Montierung sich jetzt beim Guiding schlägt.

Stephan
 
Moin Forum,

ich klink mich mal ein. Die Vermutung, das es sich um Resonanzen handelt, vermute ich hier auch sehr stark.
Für die Zukunft würde ich hier ein Schneckenrad planen, das aus dichterem Material ist.

Könnte hier auch mal etwas auf dem Nähkästchen plaudern: Die erste EQ8 die ich dahatte war ein Mahlwerk. Ich hab mir nen Wolf justiert, sie zig- mal zerlegt um dahinterzukommen. Ausgemessen bis zum gehtnichtmehr.
Trotzdem immer ein Geräusch als würde sie Sand mahlen.

Um das mal zu klären: Graphitfett mindert es etwas, ändert aber am Ende auch nichts.

Ich denke auch, es sind wieder Fertigungsmängel. Leider...

Komme der Sache aber nicht auf den Grund, weil ich keine eigene zum spielen und testen dahabe. Ich bin ja der letzte dem man da mal was sponsort. ^^

Respekt an @Dane_Vetter für die ganze Arbeit. Ich bin sehr froh, das er mein neues Teflonfett mal testet.

CS
Chris
 
Könnte hier auch mal etwas auf dem Nähkästchen plaudern: Die erste EQ8 die ich dahatte war ein Mahlwerk
Offenbar hat die EQ 8 Fehler, die bei der EQ 6 nicht auftreten. Aber auch da entstand ein Markt für Ersatzteile und Optimierungssets, was eigentlich nicht für Qualität spricht. Naja, es ist ja bekannt, dass 90 % der Zeit bei Astronomen in der Bastelei stecken.
Hab gerade eine gebrauchte EM 200 von 2007 erstanden, da ist nichts mit schlechtem Rundlauf und trockenem Fett, alles läuft wie Butter.
Gruß Rolf
 
Hi,

Ich schmeiss mal rein einen Test zu machen der Kontaktflächen zwischen Schneckenrad und Schneckenwelle im aufgebauten Zustand, trocken(logisch!) mit Färbemittel.
Gut einfach wird das nicht bei diesen realtiv kleinen Flächen, aber sehr informativ....
Sorry ich weiß hier nicht wie man das in DE ausdrückt.
Wenn die Flächen nicht im richtigen Winkel andrücken dann knirschst, macht man halt mal so nen "Blauen Test".
Da könnte doch mal jemand reinspringen von der Materie der das besser ausdrücken kann.
So Sachen passieren wenn der Schneider nicht richtig zum Rad steht bei der Fertigung. Aber das sieht man direkt an den Rändern des Zahnrades sollte das Werkstück schief draufgewesen sein, oder Bohrung des Rades nicht zentrisch sein in Extremfällen, Sachen die ich mal zu gerne hier ausschließe.

Aber generell vor dem schlimmsten würde ich erstmal mir die Lagerchen angucken der Schneckenwelle, wenn die nicht eingestellt sind gibt es solche Geräusche auch. Angekoppelt am Gehäuse kann es dann durchaus Resonanzen geben bei diesen Materialien.

Graphitfett ging bei mir erst gar nicht in die Tüte bei so einem Gerät, Lager müssen ordentlich laufen und nachprüfen auch wo die drin sitzen.
Ich ging da erstmal durch um zu vereinfachen mit verschiedenen axialen Lager"luft" arbeiten zwischen den beiden, wo halt so eine Messuhr wirklich gut kommt.

Auch würde ich mir keine allzu große Sorgen jetzt machen, für mich ist das zu 95% Frage des Einstellens der Lager. Das war immer der Punkt wo ich die schwersten Kritiken hatte gegen iOptrons. Bei iOptron wie gewohnt drücken se die Lager excessive gegeneinander an.

Das sind dann bei meinem Fall meine "Pflicht"-Optimierungen, die sein müssen.....

Clear skies,
- Martin
 
Aber generell vor dem schlimmsten würde ich erstmal mir die Lagerchen angucken der Schneckenwelle, wenn die nicht eingestellt sind gibt es solche Geräusche auch. Angekoppelt am Gehäuse kann es dann durchaus Resonanzen geben bei diesen Materialien.

Graphitfett ging bei mir erst gar nicht in die Tüte bei so einem Gerät, Lager müssen ordentlich laufen und nachprüfen auch wo die drin sitzen.
Da widerspreche ich. Dane hat neue Lager verbaut. Das sind keine Billigteile die er von mir bekommen hat.

Da funktionieren auch die Originallager ordentlich genug. Daher rühren die Geräusche definitiv nicht. Da gibts auch nur das Axialspiel einzustellen. Ab Werk meist zu straff eingestellt. Das frisst bestenfalls die Lager und am Guider sieht man es auch. Abei dieser EQ8 ist das definitiv nicht die Fehlerquelle.

Und was hast du gegen Graphitfett?

CS
Chris
 
Graphitfett ging bei mir erst gar nicht in die Tüte bei so einem Gerät, Lager müssen ordentlich laufen und nachprüfen auch wo die drin sitzen.
Ich ging da erstmal durch um zu vereinfachen mit verschiedenen axialen Lager"luft" arbeiten zwischen den beiden, wo halt so eine Messuhr wirklich gut kommt.

Moin,

was hast Du gegen Graphitfett? Es geht ja nicht um Puffertellerschmiere sondern ein entsprechend hochwertiges Produkt. Durch den Festschmierstoff kann man auch wenn eine Oberfläche etwas weniger glatt ist die Reibung sehr gut reduzieren, nachdem hier offenbar im Gleitkontakt Schneckenrad - Schneckenwelle eine erhöhte Reibung vorliegt, die mglw. auch für das Schleifgeräusch verantwortlich ist das eine durchaus gute technische Möglichkeit dem entgegen zu wirken.

CS
Jörg
 
Hui,jui-jui!, Hier fliegen bald die Schlüssel und die Fettnäpfe quer durchs Forum!

Ganz einfach: Axialspiel sollte bestmöglich eingestellt werden, aka> mach die Messuhr dran. Oder der Motor muss wie ein Esel ziehen bei zu fest, und das kratzt, das merkt man sowieso.
Bei zu losen Lagern Backlash nicht korrigierbar, und das Schneckenrad wird da auch einen kleinen abkriegen im Laufe der Zeit.
Gut sollte kein Thema sein denk ich mal.
Was man auch schnell merkt beim Einstellen ist der Fakt wo die Lager drin liegen ob da alles in Ordnung ist. Und wenn die Achse eine Banane ist merkt man das auch bei wenig Handgefühl nach progressiven leichten anziehen zur Kontrolle. Anderes Thema wäre ob es noch zusätzliche Probleme gibt an der Schnecke selber in ihrem Umlauf. Sache die man messen kann mit der Uhr oben drauf beim drehen wenn sie korrekt am Rad anliegt.
Mit einer Messuhr kommt man da schnell dahinter wo es da hapert oder nicht.
Auch beim Einbau der Schnecke über dem Schneckenrad ist es schwer zu raten solche Sachen gleich mit einer Messuhr auf dem Gehäuse der Schnecke mal die Nadel der Uhr anzulegen, das man garantiert auch die richtige Stelle trifft zwischen Schnecke und Rad, vor dem Anziehen der Schrauben bei so kleinen Sachen.

Ohne Messmittel merkt man solche Kleinigkeiten nicht einmal. Sieht man dann nur über langer Zeit.

Apropo billige Lager(?!) und dergleichen wenn die Schlüssel da gleich nochmal fliegen: habe eigentlich nicht erwartet das der Dan C4 Lager an der Schnecke einbaut......, oder Lager die im Öl schwimmen müssen um das ein bisschen deutlicher zu sagen.

Graphitfett stimme ich nur zu bei einiges mehr Auflagefläche, ansonsten bei neuen Teilen in dieser Kategorie passt mir das wirklich nicht.
So last den Fettopf wieder fliegen, ich duck mich schon.


Am besten schmeiss das Ding beim Mechaniker in die Wanne und geh mit was die dort haben mit nem Pinsel drüber um altes Fett/Harz, Späne wegzukriegen.
Am besten sind solche Waschstationen wo das Mittel(Hydrocaburos desaromatisados, sorry! no Idea in german) da aus dem Pinsel kommt und der mit einem Schlauch an der Pumpe verbunden ist. Unterm Waschbecken liegt normalerweise ein Fass mit der Pumpe oben steckend drin.

Man kann auch so nen alten Schraubstock ordentlich mit Öl einreiben und zerlegen die par Teile.

Fett mach normales gängiges drauf, von dem Gelben. Das schwarze klebrige für Seile besser mal nicht, das nimmt zuviel Späne auf, und ist ne große Oink-erei.
Es soll nur schmieren und günstig sein. Also kein Hochgeschwindigkeitsfett für Nadellager das so grün und gut teuer ist oder dergleichen.


Clear skies,
- Martin
 
A propos Fett, ich möchte meinen alten Schraubstock wieder fitmachen und die große Schnecke neu einfetten. Welches Fett ist da gut?
Gruß Rolf
Hi Rolf,

auch da rate ich Dir zu einem guten Maschinenfett mit Graphit. Das darf schon etwas steifer sein. -> Guten Werkzeughandel aufsuchen! Die sollten sowas haben, oder wenn's das noch gibt, ein Laden für Industriebedarf.

CS
Jörg
 
Spannend was sich hier wieder für eine neue Diskussion aufgetan hat. :)

Ich muss jetzt hier mal kurz nachfragen. Zum Thema der Geräuschentwicklung, und dass es wohl an der Resonanz liegt. Als Geräusche durch Resonanz verstehe ich z.B. einen Motor der durch die Drehungen Schwingungen erzeugt, welche aber so nicht hörbar sind. Aber hörbar werden, wenn diese z.B. an das Gehäuse übergehen, in denen der Motor verbaut ist. Wäre das hier das gleich zu verstehen?

Zur Diskussion bezüglich den Schmierstoffen hätte ich auch eine Frage. Teflonfett, Graphitfett, Maschinenfett und was hier noch an Variationen gefallen ist. Kann jemand eine gute Seite empfehlen, wo diese ganzen Variationen für Dummys erklärt wird, und wie sich diese untereinander unterscheiden?
 
Plan B: mit Mikrofon und Oszi (Impendanzen beachten!) die Frequenzen analysieren und sehen, welche Frequenzen beteiligt sind und ob es Resonanzen gibt. Liegt die Frequenz bei einem Vielfachen der Schrittmotorsteps, dann kommt es vom Motor.

lg
Niki
 
Danke dir, das mit dem Schraubendreher könnte ich vielleicht mal zum Spaß bausprobieren, wenn ich die Abdeckungen mal wieder entferne. Ein Oszi mit Mikro habe ich leider nicht, und will ich dafür jetzt auch nicht extra beschaffen. :y:


Vom Motor wird es wohl nicht kommen, da wie du an den oberen Aufnahmen, ich das auch von drehen durch Hand erhalte.
 
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