Wer ist noch dem EAA verfallen?

Die armen Menschen, völlig abhängig von irgendwelchem digitalem Schrott.
Pics, or it isn't happening ;) Früher hat man über die Japaner mit ihren Kameras geschmunzelt, die alles auf ihrer Reise fotografiert haben, heute hat jeder eine Kamera dabei und nutzt sie natürlich auch.
Apropos mobile Endgeräte.
Ich habe mir mal, ausnahmsweise ;), das in einem anderen Thread verlinkte Video über dieses ZWO SeeStar S50 angeschaut. Ok, im Schnellverfahren.
Dieses gefummele mit dem Smartphone und dem kleinen Display dazu, nee, das ist nichts für mich.
Kann das überhaupt Spaß machen? Sieht man da g'scheit was auf dem Bildschirm?
Kommt darauf an – das eVscope hat bei mir einwandfrei funktioniert: Hands on: Unistellar eVscope 2 | Kerste.de Die App-Bedienung war einwandfrei auf dem kleinen iPhone Mini (und so eine komfortable und intuitive Computersteuerung hätte ich gerne an GoTo-Teleskopen!), und das Bild ist sogar hübscher als auf dem Laptop. Im Okular ist es auch nicht größer:unsure: Mich hat da nur gestört, dass ich eigentlich nichts zu tun habe, sondern nur ein fertiges Produkt habe und konsumiere. Sogar die Objektauswahl wird mir auf Wunsch mit den Beobachtungstipps abgenommen. Das ist so, wie wenn ich an einer Führung teilnehme.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo Olaf,

Der Seestar läuft auch über iPad, wie Asiair auch. Da find ich das aber gut.
mir liegt es fern Dir das madig zu machen.

Für mich ist das halt einfach nichts. Habe es mit den üblichen Verdächtigen, StellarMate auf Pi-Basis, mit Astroberry und KStars auf Pi Basis ausprobiert.
Sowohl mit SmartPhone wie auch Android und iPad Tablet.
Das was ich mir vorstellen kann ist das StellarMate X, da muss ich aber nochmal ran und das genauer testen.
 
Ich nehme die Astrofotos auch seit einigen Jahren mit EAA auf. Mit meinem 10" Newton (f/4) auf EQ6 mit der ASI 294 mc funktioniert das auch sehr gut. Für das Guiden habe ich einen ED Refraktor 80/324 mit ASI 120mm mini. Natürlich mache ich Flats und Darks in Sharpcap 4.0. Damit kann ich auch den selbstgebauten Motorfokus ansteuern. Da ich im letzten Jahr sehr krank war, lief leider nichts mit Astrofotografie. Jetzt bin ich 70 und um September soll es wieder losgehen. Hier mal ein EAA-Foto vom Kokonnebel.

20230318_150941.jpg


Einen schönen Tag noch
Dieter
 
Hallo Alex,

Mich hat da nur gestört, dass ich eigentlich nichts zu tun habe, sondern nur ein fertiges Produkt habe und konsumiere. Sogar die Objektauswahl wird mir auf Wunsch mit den Beobachtungstipps abgenommen. Das ist so, wie wenn ich an einer Führung teilnehme.
ich denke mal, dass das für die jüngeren Generationen als die unsere interessant ist.
Ich brauch nicht viel machen.
Nur den Einschaltknopf betätigen, das Smartphone antappsen, das eh immer an Frau und Mann ist ;) und schon geht es los.
Brauch keine Kenntnisse und bekomme alles schön Mundgerecht präsentiert.
Quasi Netflix für Sterne guggen :devilish:.
:unsure:
 
Hallo Olaf,


mir liegt es fern Dir das madig zu machen.

Für mich ist das halt einfach nichts. Habe es mit den üblichen Verdächtigen, StellarMate auf Pi-Basis, mit Astroberry und KStars auf Pi Basis ausprobiert.
Sowohl mit SmartPhone wie auch Android und iPad Tablet.
Das was ich mir vorstellen kann ist das StellarMate X, da muss ich aber nochmal ran und das genauer testen.
Hallo Mathias,

das ist auch völlig okay. Hab ich tatsächlich nicht als madig machen verstanden. Ich finde das Bild auf dem iPad schärfer als auf dem Monitor. Ich finde es auch praktischer zu bedienen als ein Laptop. Ich kann es mit mir rumtragen, während der Aufnahme damit im Haus herumlaufen und es selbst auf dem stillen Örtchen bedienen, wenn es sein muss ( :D ). Ist aber natürlich Geschmacksache.

Mit dem iPhone wäre es mir allerdings auch zu klein und fummelig. Mit dem riesigen iPad Pro, das ich leider nicht habe, stelle ich mir das aber ziemlich perfekt vor.

LG Olaf
 
habe da auch nur das 10".
Glaube das Pro hat knapp 13". Könnt ich mir dann schon eher vorstellen.

s selbst auf dem stillen Örtchen bedienen, wenn es sein muss ( :D ). Ist aber natürlich Geschmacksache.
;) praktisch denken Whisky schenken.

Aber für EAA ist halt SharpCap das Maß aller Dinge.
Da ist man dann leider auf W10/11 fest genagelt.
Wenn die Schlechtwetter Phase wieder vorbei ist, muss ich mal wieder die aktuellen EAA Programme unter Linux testen.
Vielleicht hat sich da was getan.

Würde ja mal gerne AsiAir ausprobieren, aber 429,-€ nur zum Ausprobieren ist mir einfach zu viel.
 
habe da auch nur das 10".
Glaube das Pro hat knapp 13". Könnt ich mir dann schon eher vorstellen.


;) praktisch denken Whisky schenken.

Aber für EAA ist halt SharpCap das Maß aller Dinge.
Da ist man dann leider auf W10/11 fest genagelt.
Wenn die Schlechtwetter Phase wieder vorbei ist, muss ich mal wieder die aktuellen EAA Programme unter Linux testen.
Vielleicht hat sich da was getan.

Würde ja mal gerne AsiAir ausprobieren, aber 429,-€ nur zum Ausprobieren ist mir einfach zu viel.
Würde ich an Deiner Stelle sein lassen. Don't change a running system. :D Ich hab halt sofort mit Asiair angefangen und Sharpcap nur ganz am Anfang ein oder zwei Mal ausprobiert. Die Asiair hat mich sofort überzeugt, daher bleibe ich dabei. Die Ergebnisse reichen mir und da bin ich noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angekommen, was Optimierung angeht, von Nachbearbeitung am PC ganz zu schweigen.

Sharpcap könnte ich mir für Planetenfotografie noch mal vorstellen auszuprobieren. Da scheint mir Sharpcap deutlich stärker und auch komfortabler zu sein als die Asiair. Stichwort ROI einstellen und so weiter.

Wenn Du sie unbedingt irgendwann ausprobieren willst, kannst Du Dir die Asiair Mini kaufen, die ist deutlich günstiger (neu aktuell 295,00 EUR, ich habe meine für 250,00 EUR bei einer Aktion eines Händlers gekauft). Die nutze ich für das Urlaubs-Setup und die funktioniert genauso gut wie die Asiair Plus.

LG Olaf
 
Sharpcap könnte ich mir für Planetenfotografie noch mal vorstellen auszuprobieren.
da habe ich bis jetzt nur Mond gemacht.
Planeten weiß ich noch nix :D .
Da habe ich bis jetzt nur mit Firecapture gearbeitet.

Wo ich grad Firecapture schreibe, da geht auch EAA mit und das läuft auch unter Linux :unsure:.

Aber Du hast schon Recht
es funktioniert alles ohne größere Probleme.

:coffee::alien:
 
Wenn die Schlechtwetter Phase wieder vorbei ist, muss ich mal wieder die aktuellen EAA Programme unter Linux testen.
Vielleicht hat sich da was getan.
Schaue Dir bitte AstroDMx an.


Gruß,
Peter
 
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Reaktion: Dju
Moin zusammen!
Tut mir leid, dass ich erst jetzt was zum Thread hier beitragen kann, eine Dienstreise hat mich daran gehindert :LOL:
bitte untertänigst um Absolution ;) (und das als bekennender Atheist :eek:).
Ne im Ernst, manches flutsch einfach so durch, ohne das man es mitbekommt :(.
Absolution erteilt ;) Das war oben auch nicht böse gemeint!
Vielleicht schreibe ich mal ein paar Zeilen, wie ich überhaupt zu EAA gekommen bin, da dieses Thema ja eigentlich nichts neues ist:
Ursprünglich hatte ich vor mittlerweilen gut 15 Jahren angefangen, mir Equipment für Mond- und Planeten zuzulegen. Von dem "Spielzeug" davor mal abgesehen waren das ein Mak 90/1250, dann kam ein C8 Baujahr 76 in original Gabel und wenig später eine Nexstar 2-Montierung. Wie zu der Zeit üblich, wurde eine Toucam umgebaut, inklusive Langzeitbelichtung. Und das war praktisch die Initialzündung fürs EAA. Später kam noch eine Atik 1C2 und eine DFK21 dazu.
Ich habe auch kurz mit der Mintron experimentiert, da war mir der Aufwand mit PC und Framegrabberkarte aber zu groß. Mit dieser Ausrüstung konnte man schon helle DS-Objekte mit mehreren Sekunden Belichtungszeit auf den Bildschirm zaubern, allerdings war die Empfindlichkeit der Chips nicht mit den jetzigen vergleichbar und das Rauschen war grauenhaft.
Ich bin dann zur Fotografie mit einer selbst umgebauten EOS 500Da auf einer Star Adventurer umgeschwenkt, meist mit kurzen Brennweiten von 50-135mm.
Da sind auch ganz nette Widefields entstanden, aber für mehr Brennweite haperte es wieder an der Star Adventurer. Und statt sich eine EQ6 oder ähnliches zuzulegen hat sich der Micha einen 12" f/5-Dobson für Mond und Planeten samt neuer Planetenkameras (Svbony 305 und 305m pro) gekauft:giggle:
Eine Nachführplattform war der nächste Schritt, welche natürlich in der heimischen Garage selbst gezimmert wurde. Und inspiriert durch einige Beiträge hier im Forum, warum das Planetenzeugs nicht mal auf DS loslassen? Das hat dann gar nicht so schlecht geklappt:
2H4cCdVvaTQp_16536x0_b9muqi8S.jpg


Stack_16bits_194frames_178s_3_filtered_6.jpg


Der Nachteil bei dieser Geschichte ist, dass die Brennweite und Pixelgröße die Objektauswahl doch sehr einschränkt. Für kleine PN´s sicher gut, aber ohne Goto suche ich die halbe Nacht, bis das Objekt der Begierde auf dem Schirm auftaucht:LOL:
Und jedesmal den Trumm raus und rein schleppen, das wird mit zunehmenden Alter auch nicht einfacher......
Durch Zufall konnte ich vor kurzem einen Omegon pro Apo 66/400 für kleines Geld erstehen, welcher auf der Nexstar 2SE-Montierung eine wirklich gute Figur macht.
Die Kombi kann ich inklusive Stativ bequem raustragen. Halbwegs gerade hingestellt und ein Sky-Align gemacht, bleibt das Objekt wirklich Stunden nahzu unbewegt im Bildfeld, einzig die Bildfeldrotation schränkt die Gesamtbelichtungszeit ein:
H2emAI3P7F-E_16536x0_ieTZ0INm.jpg

NYqS6MkE9Qy6_16536x0_ieTZ0INm.jpg

Stack_16bits_234frames_493s_7.jpg

Das ist sozusagen meine Stellina für Arme:LOL:

Beste Grüße,
Micha
 
Hallo liebe EAA Gemeinde,
ich bin neu hier im Forum und betreibe seit 4 Jahren auch EAA .
Bin vor 6 Jahren wieder eingestiegen und hab mir eine Celestron nextStar 6E gekauft.
War rein visuell unterwegs .Merkte dann schnell das mein Interesse richtung Nebel und Galaxien gieng.
Dafür war das Teleskop natürlich nicht optimal.
Dann sah ich ein video von Atik Infinity auf einer nextStar 6E wie sie Galaxien und Nebel sichtbar machten.
War sofort Feuer und Flamme und musste unbedingt das Teil haben.
Leider war es doch nicht so einfach wie im Video gezeigt ,die erste versuche waren sehr ernüchtern.
Bin auch ein wenig blauäugig an die Sache rangegangen.
Hab dann mal genau recherchiert und habe dann schrittweisse meine Ergebnisse verbessert.

Mein Setup besteht jetzt aus
Teleskop=C6
Reducer=0,33 und 0,63
Filter=L-eNhance
Kameras=Atik Infinity und ZWO 178MM
StarSense
und seit 2 Wochen eine nextStar Evolution Montierung

Ich habe gerade mein Spass daran das gleiche Objekt mit den unterschiedlichen Reducer und Kameras mit und ohne Filter zu beobacheten.
LG Doni
 
Tach auch zusammen :D ,

Absolution erteilt ;) Das war oben auch nicht böse gemeint!
habe ich auch nicht so aufgefasst.

Und inspiriert durch einige Beiträge hier im Forum, warum das Planetenzeugs nicht mal auf DS loslassen? Das hat dann gar nicht so schlecht geklappt:
jep, das machen andere Forenteilnehmer auch und die Ergebnisse sind doch gut.

Und jedesmal den Trumm raus und rein schleppen, das wird mit zunehmenden Alter auch nicht einfacher.....
;), jau, der Trend geht eindeutig zum kompakten und gut tragbarem Setup.
Denke auch, das, wenn man auf der Zielgeraden zur Rente ist, anders über das Setup nachdenkt als mit z.B. 35 oder 40.
Und da man dieses schöne Hobby ja auch jenseits der 65 betreiben möchte, da ja auch mehr Zeit zur Verfügung steht, muss halt was praktikables her, was einem das ganze nicht verleidet.

einzig die Bildfeldrotation schränkt die Gesamtbelichtungszeit ein:
SharpCap, man korrigiere mich bitte, rechnet das doch teilweise raus :unsure:?

Das ist sozusagen meine Stellina für Arme:LOL:
da denke ich, das Du aber besser weißt was da so abläuft und wie und warum es so funktioniert wie es funktioniert.
Da bezweifle ich das beim 'aufstellen, einschalten, Tablet verbinden' dieses Verständnis vorhanden ist.
Da zitiere ich gerne Ewald
:y:.

@Doni72 / Doni
Mein Setup besteht jetzt aus
Teleskop=C6
Reducer=0,33 und 0,63
Filter=L-eNhance
Kameras=Atik Infinity und ZWO 178MM
StarSense
und seit 2 Wochen eine nextStar Evolution Montierung

Ich habe gerade mein Spass daran das gleiche Objekt mit den unterschiedlichen Reducer und Kameras mit und ohne Filter zu beobacheten.
immer wieder interessant mit welchem Instrumentarium EAA betrieben werden kann :y:.
 
Moin Mathias!
SharpCap, man korrigiere mich bitte, rechnet das doch teilweise raus :unsure:?
Ja und nein :cool: Sharpcap macht das Aligment schon sehr gut. Das Problem sind aber die nach längerem Stacken entstehenden unterschiedlichen Bildwinkel, die sich am Rand nicht mehr überlappen und dann Streifen mit verschieden langen Belichtungszeiten entstehen. Und je länger du stackst, um so kleiner wird die Mitte mit der "kompletten" Belichtungszeit.

Gruß,
Micha
 
Hallo Micha,

Du meinst dann so was an den Rändern
Stack_296frames_2368s_WithDisplayStretch.png
 
Exakt!
Stack_16bits_358frames_894s.jpg

Wobei ich nicht ausschließen kann, dass da neben der Bildfeldrotation noch etwas Nachführfehler mitreinspielt.
@Dieter_1953
Schönes Bild!
Mit einer Montierung, die natürlich auch von Sharpcap angesteuert wird, passiert das nicht. Sharpcap kommuniziert auch mit dem Guiding-Programm.
Natürlich, Guiding....... Klar könnte ich die Montierung noch guiden, das beseitigt bei einer Alt-AZ-Montierung aber nicht die Bildfeldrotation? Bräuchte man da nicht einen Derotator? Ich habe zu der Nexstar 2 auch noch eine Polhöhenwiege, allerdings ist mir das EQ-North-Aligment zu aufwändig, und auch Guiding und Platesolving würden der relativev Einfachheit meines Equipmentaufbaus irgendwie wiedersprechen.

Beste Grüße,
Micha
 
Hallo!

konnte ich vor kurzem einen Omegon pro Apo 66/400 für kleines Geld erstehen, welcher auf der Nexstar 2SE-Montierung eine wirklich gute Figur macht.
Die Kombi kann ich inklusive Stativ bequem raustragen. Halbwegs gerade hingestellt und ein Sky-Align gemacht, bleibt das Objekt wirklich Stunden nahzu unbewegt im Bildfeld, einzig die Bildfeldrotation schränkt die Gesamtbelichtungszeit ein
SharpCap, man korrigiere mich bitte, rechnet das doch teilweise raus :unsure:?

Ich versuche es zu erklären.

Wenn man eine Montierung im AltAZ Mode einsetzt, ergibt sich immer eine Bildfelddrehung. Das bedeutet, dass in Abhängigkeit des eigenen Standorts und der Position / Höhe des Objekts im Zentrum des Bildfelds, jetzt bildlich gesprochen: "Die Sterne laufen um das mittige Objekt im Kreis herum."
Für den Fotografen/in bedeutet dies zuerst, dass die Belichtungszeit ausreichend kurz gewählt werden muss, dass die Sterne nicht "länglich" werden.

Auch wenn man die Belichtungszeit passend wählt so dass die Sterne "keine" Striche werden, rotiert trotzdem die ganze Zeit das Bildfeld. Diese Rotation gleicht Sharpcap aus in dem es die einzelnen, neuen Aufnahmen entsprechend gegenläufig rotiert bevor es die neuen Aufnahme in den bestehenden Stack "einrechnet". In den Ecken des finalen Stack wandern zuvor noch vorhandene Sterne aus diesem Feld aus und werden dadurch quasi unsichtbar. Je länger man stackt um so größer werden diese Bereiche in den Ecken.

Schwarze Ecken in gestackten Bildern sind ein Ergebnis der Bildfeldrotation. Diese "schwarzen Ecken" kann man aber durch einen Rotator, der die Kamera gegenläufig dreht ausgleichen.

Aber fast immer hat man auch gleichzeitig schwarze Balken in den Bildern. Diese haben nichts mit der Bildfeldrotation zu tun, sondern kommen durch eine mangelhafte Nachführung der Montierung. Diese Montierungs-Nachführfehler werden zwar auch in der gleichen oben beschriebenen Art und Weise durch gegenläufiges verschieben der einzelnen, neuen Aufnahmen behoben, bevor Sharpcap die neuen Aufnahme in den bestehenden Stack "einrechnet". Dadurch gibt es aber dann längliche Breiche / schwarze Balken im gestackten Bild.

Schwarze Balken in gestackten Bildern sind ein Ergebnis mangelhafter Nachführung. Diese "schwarzen Balken" kann man nur über eine exakter nachführende Montierung oder Guiding ausgleichen.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Danke für deine Erklärung, Ewald!
Ich konnte mir schon denken, dass da auch ein Nachführfehler besteht.
Aber hey, es ist EAA ;) Viele "richtige" Astrofotografen belächeln eh unsere Machwerke, daher habe ich überhaupt keine Probleme, da großzügig das Croppingwerkzeug anzusetzen:LOL:

Beste Grüße,
Micha
 
Das mit der Bildfelddrehung war mir klar, halt Alt/AZ.
Ob ich da jetzt zwingend eine Rotator einsetzen will :unsure:, nicht zwingend.

An der Nachführungsqualität kann ich direkt was ändern. Bei meiner iOptron gehe ich von dem automatisch durchgeführten Ein-Objekt-Alignment weg und führe ein Zwei-Sterne-Alignment ordentlich durch. Aber ob ich das dann jedes mal so durchführe :unsure:.

allerdings ist mir das EQ-North-Aligment zu aufwändig, und auch Guiding
dito :y:.
Für mich mit Sinn und Zweck von EAA, das ich mit dem Geraffel nichts am Hut habe.

Da Ewald das mit der Bildfelddrehung und der Kompensation durch SharpCap so fein erklärt hat :y:, und sich die Mühe gemacht hat sich mit dem Programm auseinander zu setzen, wie schaut es da mit dem Plate-Solven aus? Das ich gern, im Gegensatz zu Dir Micha, durchführe ;). SharpCap liefert es halt mit :D.

Kann Plate-Solven mir das Alignment ersparen? Somit eine genauere Nachführung liefern?
Nicht das mich die paar Minuten stören, die das Alignment mit sich bringt.
Also Teleskop aufbauen, Tubus irgendwo auf den Himmel richten, Plate-Solven, markantes erkanntes Near by Objekt (heißt doch so in SharpCap?) anfahren lassen. Stack laufen lassen und dann nächstes Objekt anfahren.
Wird das gewählte Objekt dan getroffen und erfolgt eine (bessere?) Nachführung?
 
Das ich gern, im Gegensatz zu Dir Micha, durchführe ;). SharpCap liefert es halt mit :D.
Vielleicht habe ich da vorschnell geschrieben und tuhe dem Platesolving unrecht, da ich mich ehrlich gesagt noch nicht wirklich damit beschäftigt habe.
Daher: Was macht es? Was Platesolving im Sinne des Begriffs ist, weiß ich. Aber wie nützt mir das in Verbindung mit der Montierung?
Ich mache bei der Celestron-Montierung das Sky-Align, also 3 beliebige Sterne, die möglichst weit am Himmel voneinander entfernt sind.
Kann Plate-Solven mir das Alignment ersparen?
Genau das würde mich auch interessieren! Und wie die technische Seite dazu aussieht. Über was kommuniziert dann Sharpcap mit der Montierung? Über USB und dann über ein ST4-Kabel von der Kamera zur Montierung? Oder über Ascom und den seriellen Port an der Handbox?
Wird die Montierung dann über die Bilder der Aufnahmekamera geguided?

Beste Grüße,
Micha
 
Hallo Micha,

Grundsätzlich:
Über was kommuniziert dann Sharpcap mit der Montierung?
über ASCOM. Meine ist per USB am Notebook.

Über USB und dann über ein ST4-Kabel von der Kamera zur Montierung?
kein ST4.

Wird die Montierung dann über die Bilder der Aufnahmekamera geguided?
meine Kamera hängt direkt am Tubus. Ist m.E. ja kein Guiding. Ich kann halt das Plate-Solven so durchführen.


ich gehe (noch) wie folgt vor:
Ich führe auch noch ein Alignment durch. Da meist das automatisch vorgegebene von meiner Montierung. Das schon erwähnte einmal um sich selbst drehen.
Dann stöpsle ich alles an, also nur die Kamera und die Montierung ;) , beides über USB.
Auf dem Notebook ist halt ASCOM, ASTAP (mittlerweile ein anderes Tool), SharpCap, Skychart, und die Software für meine iOptron. Auf diese greift ASCOM im Hintergrund zu.
In SharpCap kann man die Montierung hinterlegen.
SharpCap_ps_Bildschirmfoto_2023-08-27_16-13-03.png



Für meine Asi brauchts auch den ASCOM-Treiber von ZWO und noch einen weiteren nativen Treiber von ZWO. Ist aber der ZWO-Seite zu entnehmen was benötigt wird.
SharpCap_Kamera_Bildschirmfoto_2023-08-27_16-16-01.png


Da ich über den Tubus Plate-Solve ist die Brennweite auch eingetragen
SharpCap_PS_Bildschirmfoto_2023-08-27_16-17-39.png

Dazu kommt dann noch ASTAP oder ähnliches Tool das hinterlegt sein muss. Das 'solve-field'-Tool.
Ich bin von ASTAP abgerückt, da das in der neuen Version arg träge geworden ist.

Genauso ist in Skychart die Montierung hinterlegt.
Skychart_Bildschirmfoto_2023-08-27_16-27-54.png


Über Skychart fahre ich die Objekte an. Bedingt durch das 'einfache' Ein-Objekt-Alignment' meiner iOptron werden die Objekte nicht zu 100% angefahren.
Da greift dann das Plate-Solven.
SharpCap_Werkzeuge_Bildschirmfoto_2023-08-27_16-31-30.png

Erst nutze ich 'nur lösen'. Es rödelt eine Zeitlang und SharpCap - eigentlich das 'solve-field-Tool' meldet dann Erfolg wenn es die Umgebung/das Objekt in seinen Index-Dateien gefunden hat.
Ich überprüfe dann meist mit 'Deep-Sky Bildanmerkung'.
Capture_00001 21_17_31_WithAnnotations.png

Dann halt Plate-Solven und ausrichten. Dann rutsch es in die Mitte. Da greift SharpCap dann auf die Montierung über ASCOM zu. Ist dann auch in Skychart zusehen, aber da es meist nur relativ kleine Abweichungen sind ist das nicht gut zu erkennen. Da mag eine andere Planetariumssoftware genauer sein. Aber Stellarium mag nicht sauber mit meiner iOptron zusammen arbeiten.

Jetzt kann man den live-stack starten.
Wenn da jetzt was aus dem Ruder läuft, auf Grund von dürftig durchgeführten Alignment, stack pausieren, plate-solven und ausrichten und weiter gehts.

Hört sich alles recht aufwendig an, geht aber nach ein paar mal recht flüssig von der Hand.
Was mehr oder weniger aufwendig ist, ist die Zusatzsoftware, das solve-field-Tool. Da müssen die passenden Index-Dateien runter geladen werden. Und für Skychart, aber auch bei Stellarium, die Sternenkataloge.
Das ist ja nur eine einmalige Aktion.

Ich hoffe das war einigermaßen verständlich :unsure:.
 
Genau das würde mich auch interessieren! Und wie die technische Seite dazu aussieht. Über was kommuniziert dann Sharpcap mit der Montierung? Über USB und dann über ein ST4-Kabel von der Kamera zur Montierung? Oder über Ascom und den seriellen Port an der Handbox?
Und dann? Wird die Montierung dann über die Bilder der Aufnahmekamera geguided?
Sharcap nimmt ein eben erstelltes Foto der Kamera und übergibt es dem "externen" Platesolving Programm. Nach Abschluss eines erfolgreichen Platesolving Vorgangs erhält Sharpcap aus dem externen Programm die aktuelle Position des Teleskops und kann sogar Namen der Objekte im Bildfeld anzeigen und das Objekt dann auch mittig im Bildfeld zentrieren.

sharpcap-pl-03.jpg


Dazu steuert Sharpcap entsprechend über den ASCOM Treiber und das USB-Kabel die Montierung an.

Darüber findet aber keinerlei Guiding statt. Der ST-4 Anschluss wird auch nicht benützt! Es ist aber relativ einfach mit Sharpcap ein manuelles Guiding auszuführen. Wenn man bereits das Wunschobjekt mit Hilfe des Platesolving Vorgangs mittig zentriert hatte und sollte es zu weit ausgewandert sein, kann man einfach manuell das Stacking pausieren, neu platesolven und neu mittig ausrichten. Danach das Stacking fortsetzen. Damit kann man die auftretenden, schwarzen Ränder der Bildfeld-Verschiebung ausreichend klein halten.

Hier als Beispiel Andromeda mit fast gut zwei-einhalb Stunden Stacking. Unten links unten sieht man etwas schwarzen Rand und ich habe während des Stacking fünf Mal manuell zentriert. Ich habe meine AZ-EQ5 im AZ-Modus eingesetzt und den Falcon Rotator mit der AZ-Derotations Funktion. Darum hat es so gut wie keine Bildlfeldrotation. Aber die Bildfeldverschiebung auf Grund von mangelhafter Nachführung bleibt trotzdem.


Aber um ein neues, weiter entferntes Objekt anzufahren, muss man ein "Goto" ausführen. Dazu könnte man z.B. mit dem Handkontroller das Objekt auswählen und anfahren. Oder zum Beispiel Stellarium dazu verwenden, welches auch wiederum per ASCOM mit der Montierung kommuniziert. Sharpcap hat auch intern ein entsprechendes Goto-Modul.

Allerdings nach meiner Einschätzung und Erfahrung funktioniert ein Goto nur einwandfrei mit einer Montierung bei der zuerst ein hinreichend gutes Allignment ausgeführt wurde. Das ist unabhängig davon ob der Goto-Befehl vom Handkontroller oder einer Software über ASCOM und der USB-Schnitstelle kommt.

Und je besser das Alignment ausgeführt wurde um so genauer und besser ist auch die Nachführung. Darum ist für mich ein gutes Alligement der Montierung alternativlos. Was für mich mit Starsense und dem Autoalignment so gut wie kein Aufwand ist und nur ca. zwei Minuten dauert.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Zuletzt bearbeitet:
Allerdings nach meiner Einschätzung und Erfahrung funktioniert ein Goto nur einwandfrei mit einer Montierung bei der zuerst ein hinreichend gutes Allignment ausgeführt wurde. Das ist unabhängig davon ob der Goto-Befehl vom Handkontroller oder einer Software über ASCOM und der USB-Schnitstelle kommt.
so ähnlich habe ich mir das schon gedacht.
Plate-Solven ersetzt dann kein Alignment. Ich kann halt im Pause-Modus nach korrigieren mit plate-solven und dann weiter machen.
 
Hi!

Das kommt wohl darauf an – meine parallaktische Montierung (GP-DX mit EQStar-Steuerung) geht bei Steuerung über den PC/ASCOM davon aus, dass ich sie in der Home-Position (Himmelspol) starte. Dann kann ich ein Objekt anfahren, in APT (Sharpcap habe ich noch nicht probiert, ob das die Info auch an ASCOM und die Montierung weitergibt) ein Platesolving machen, und Stellarium weiß dann, wo die Montierung genau hinzeigt. APT und Stellarium reden beide über ASCOM miteinander, auch wenn Stellarium dann ganz gerne mal abstürzt.

Polar-Alignment ersetzt es nicht, aber die Referenzsternsuche – die heißt ja auch Alignment.

Einnorden mache ich in Sharpcap per Platesolving, das geht wunderbar (bei Blick nach Norden, zwei Bilder um 90° verdreht schießen, und der Bildschirm zeigt an, wohin ich die Montierung drehen muss.

Und bei Planeten kann Sharpcap theoretisch Feature-Tracking, um einen Planet im Bild zu halten, indem es die aufgenommenen Bilder auf Drift untersucht. Ist zwar verzögert gegenüber echtem Guiding, langt für Planeten aber (wenn es anders als bei mir mal tatsächlich funktioniert ;))

Der künftige Celestron StarSense Autoguider soll nach einem Goto ein Platesolving durchführen um zu überprüfen, ob das Teleskop richtig steht, und ggf. nachkorrigieren.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo zusammen,

jetzt oute ich mich auch mal als dem EAA Verfallener. Naja, nicht exklusiv, aber doch inzwischen ein absoluter Schwerpunkt.
Angefangen habe ich mit einem SW Mak 127/1500 auf einer Alt-Azi Goto Montierung. Zunächt natürlich nur visuell, aber auch das war schon ziemlich beeindruckend. Hab erstmal auf alles nahe draufgehalten, Mond, Planeten, Sonne (natürlich mit Filter!) und dann die ersten Nebel. Der Orionnebel war mein erstes Ziel und ich war schwer enttäuscht. Was? Der verwaschene grünliche Fetzen soll der famose Orionnebel sein? Na, dann doch lieber Kugelsternhaufen...
Dann hat mich ziemlich schnell das Öffnungsfieber gepackt und ich habe mir eine 12" Dobson von ES angeschafft. Damit sieht man natürlich mal wirklich was und die Bedienung und Ruhe des Dobson im Vergleich zu der kleinen wackligen Goto-Montierung vom Mak waren ein echter Augenöffner.
Der Dobson ist und bleibt mein Lieblingsteleskop, auch wenn ich es immer seltener verwende...

Dann hat jemand "Jehova", äh, "EAA" gesagt und ich hab mir das mal angesehen. So, so, geht mit fast jedem Equipment, Alt-Azi reicht. Einfache Kamera dran, kleiner Rechner und dann vom Wohnzimmer aus... Das klingt nach mir! Also mal angefangen die kleine Montierung vom PC aus zu bedienen. War ziemlich umständlich, da ich nicht über Wifi anbinden wollte sonder über USB / seriell. Naja, irgenwann hat es dann mit dem USB Dongle geklappt. Die ersten Versuche waren aber eher ernüchternd. Diese wackelige Montierung war schon mit dem Mak allein am Limit, da jetzt noch Kamera, Leitrohr und Guidecam dran? Und überhaupt ist manuelles Fokussieren ein echter Spielverderber. Also auch noch den Motorfokusser drangebaut. Jetzt war die Belastungsgrenze der Montierung definitiv überschritten.

Nach reichlich Recherche (SW EQ5, HEQ5, EQ6, Losmandi CEM...) bin ich dann irgendwann bei der Exos2 PMC8 hängengeblieben. Hab viel gelesen, auch über die Probleme, aber immer auch umsetzbare Lösungen gefunden. Und der serienmäßige Riemenantrieb hat mir auch gleich gefallen. Also zugeschlagen, upgedated, Schneckenspiel justiert und schon war alles in Butter. Guiding im Bereich um 0,5" sind damit die absolute Regel. Mit dem Mak hat die Montierung natürlich leichtes Spiel und auf einmal klappt das mit dem EAA schon viel besser. Aber das mit dem Stativ jedes Mal rein und rausschleppen und dann wieder einnorden, Alignment machen, echt nervig. Also hab ich mir eine schöne, überdimensionierte Säule in den Garten gestellt, auf der jetzt die Exos2 Montierung trohnt. Jetzt wird die Sache langsam komfortabel.
Nur noch den PC an die Montierung klipsen und in die Gartensteckdose einstecken, Teleskop einsetzen und los. Dauert keine 5 Minuten mehr.

Mit Sharpcap dann schnell das Polar Alignment machen / überprüfen, denn bei der Säule ändert sich da fast nichts mehr. Und das bischen Abweichung macht das Plate Solving wieder wett.

So habe ich dann meine ersten erfolgreichen Schritte mit EAA gemacht, bevor mir der Himmelausschnitt im Mak irgendwann zu klein wurde.
Meine neueste Errungenschaft ist mein SW Quattro 150, aufgerüstet mit Carbontubus und CNC Fangspiegelspinne, komplett mit Velour ausgekleidet und mit Spiegellüfter ergänzt. Daran werkelt jetzt meine SV705 als Hauptkamera, SV165 mit SV305 als Guidingsetup und ein DIY Motorfokusser.
Mann oh Mann, das ist ja wirklich mal ein Unterschied! Hätte ich nie für möglich gehalten. Was dieses Teleskop in 10 Minuten an Hantelnebel zeigt oder in 20 Minuten von M31 ist wirklich gigantisch. Eigentlich fast zu schade für "nur" EAA, aber die "echte" Astrofotografie ist mir einfach (noch) zu aufwändig.

Somit ist mein EAA Setup vorläufig komplett:
  • Exos2 PMC8 Montierung auf Stahlsäule
  • SW Mak 127/1500 mit 60/240 Guidescope
  • SW Quattro 150 mit SV165 Guidescope
  • SV705 Kamera
  • SV305 Guidecam
  • Lenovo ThinkCenter M93 tiny mit SharpCap, ASPS, ASCOM, Stellarium und Sky Safari

Jetzt muss nur der Himmel wieder aufreißen und dann können sich die DSOs warm anziehen...

Gruß Mike


P.S: M13 und M16 (Adlernebel) sind noch mit dem Mak entstanden, M31 und der Hantelnebel schon mit dem Quattro, aber noch ohne Reducer
 

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Hi,

ein paar Anmerkungen von mir:

Sporadische Abstürze von Stellarium bei ASCOM ( @Kerste ):
Stellarium mal im MESA-Modus benutzen. Das ist bei mir deutlich stabiler. Stürzt überhaupt nicht ab.

Den Aufwand des Guidings kann man sich bei EAA sparen.
Man belichtet ja im Sekundenbereich und das ist bei den heutigen Sensoren völlig ausreichend.
Das Live-Stacking erledigt den Rest (das ist ja das Tolle) und man kann damit trotzdem auf sehr lange Integrationszeiten gehen.

Wurde ja schon gesagt. Die üblichen Montierungen funktionieren nur gut, wenn sie auch korrekt aligned wurden.
Die Montierungen bauen damit ein angepasstes internes Koordinaten-Modell auf. Wenn man dann zB durch Plate-Solve Koordinaten syncen will, die zu weit weg vom internen Modell sind, dann werden die bei der Syscan APP sogar gar nicht angenommen und man wundert sich ( ;) ).

ASI Kameras werden doch von SharpCap nativ ohne ASCOM unterstützt ( @Linsensuppe (mbba18) ) und das ist natürlich auch besser.
Oder doch nicht alle?

Gruß
Peter
 
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