APM 82 vs APM 120 / 100 / 70 und die Sehfeld (FOV) Frage | Seite 5 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

APM 82 vs APM 120 / 100 / 70 und die Sehfeld (FOV) Frage

Amin

Mitglied
Das 12mm Nagler T4 hat eine 2“ und eine 1,25“-Steckhülse. Das Okular hat aber einen sehr großen Durchmesser, ich weiß nicht ob man am Bino noch die Nase zwischen zwei von denen bekommt.
Der findige Bino-Fan nimmt bei den Nagler 12mm die Augenmuschel aus Metall vollständig ab! ;) Sie kann man vollständig abziehen! Da dürfte jeder mit der Nase dazwischen kommen. Ich benutze so alle Nagler T4 am Bino!
Allerdings ... korrigieren die Nagler T6 die Bildfeldwölbung der kurzbrennweitigen Linsensysteme besser ... zum Rand hin. Die T4 sind bekannt dafür, dass sie mit kurzbrennweitigen Systemen schlechter zurecht kommen!

Problematisch am Nagler 12mm ist die 2" Hülse am 1,25" Binoanschluss. Meist steht da die 2" Hülse im Weg, wenn man an den Binos noch scharf stellen möchte, weil sie über die Fokussiereinheit ragt. Einige User haben schon die 2" Hülse deswegen abgefräst.
 

Amin

Mitglied
Ja selber testen, ich weiss.. :)
Vielleicht kann man Nagler und Delos bestellen (z.B. beim Astroshop), kurz testen und dann ein Paar wieder zurück schicken, oder ist das bei Okularen problematisch?

..Wenn ich mich nicht irre, gibt es die Nagler T4 nur in 2"
Auch wenn Du noch hundertmal nach Okularen fragst, es tauchen keinen neuen mehr auf, die besser für das 82er Bino geeignet wären, als die schon genannten 24er Panoptic und die fast gleich schweren Nagler T6!
Die großen "Trümmer" (Delos, Pentax XW, Nagler T4 12mm) sind zwar schön im Einblick, aber zu schwer und zu hecklastig für das kleine Glas. Vor allem dann, wenn man Okulare mit unterschiedlichen Gewichten einsetzt.
Und Deine geringe Sehschwäche gleicht man am Fokussierer problemlos aus. Brille überflüssig! :)

Intercon Spacetec hat immer Okulare zum testen.
 
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mettling

Mitglied
Der findige Bino-Fan nimmt bei den Nagler 12mm die Augenmuschel aus Metall vollständig ab! ;) Sie kann man vollständig abziehen! Da dürfte jeder mit der Nase dazwischen kommen. Ich benutze so alle Nagler T4 am Bino!
Hallo Amin,

Interessant. In der Beschreibung der T4 (ich habe das 12er und das 17er) steht, dass man die Hülse ja nie abschrauben darf, da man sie ohne spezielles Werkzeug nicht wieder fest bekommen würde. Ich habe es nie ausprobiert. Ich benutze sie aber auch nur monokular. Wie sind da Deine Erfahrungen? Kann man sie wieder zusammensetzen, nachdem man sie zerlegt hat ? Wie?

Bis dann:
Marcus
 

Miquel Prado

Mitglied
@sunspot
Hallo sunspot, besten Dank für deine Empfehlung!
Die Stative finde ich interessant, da lang (bin 193cm groß) und leicht (transportabel).
Leider scheinen beide (Manfrotto M058 und M475) nicht mehr käuflich zu sein. Habe im Internet keine mehr gefunden.

Für Flugreisen habe ich ein leichtes aber nicht so stabiles Karbonstativ - zwar ohne Kurbelsäule aber extrem kompakt und leicht und im Koffer noch zu verstauen
Darf ich einfach mal fragen welches das ist?
Lg, Sebastian
 

Miquel Prado

Mitglied
Auch wenn Du noch hundertmal nach Okularen fragst, es tauchen keinen neuen mehr auf, die besser für das 82er Bino geeignet wären, als die schon genannten 24er Panoptic und die fast gleich schweren Nagler T6!
:D Ja ich bin sturr, sorry!
Aber du weisst ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Und ich hatte halt gelesen, die Delos seien besser und moderner als die Nagler.. Gleichzeitig kosten aber auch die Nagler nicht gerade wenig, und da möchte man bei der Stange Geld keine Enttäuschung erleben.

Das mit der Hecklast, da weiss ich noch nicht so recht wie ich das bewerten soll, weil ich mir denke, da gibt es bestimmt eine Art Schiene auf der man das Bino weiter nach vorne schieben kann und dann wäre es eben nicht mehr Hecklastig. Aber bitte korrigiert mich, bin für jeden Tipp hier sehr dankbar!

Verschieden schwere Okulare sind natürlich auch nervig, weil sich der Bino Schwerpunkt bei jedem Okularwechsel wieder ändert. Das ist mir schon klar. Nur versuche ich eben abzuwägen, ob der Aufwand (für mich) lohnen würde. Und dazu wiederum versuche ich herauszufinden, wie groß der Qualitätsunterschied Delos/Nagler ist. Die 20mm Augenabstand der Delos sind schon mal sehr reizvoll..
 
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Amin

Mitglied
Hallo Amin,

Interessant. In der Beschreibung der T4 (ich habe das 12er und das 17er) steht, dass man die Hülse ja nie abschrauben darf, da man sie ohne spezielles Werkzeug nicht wieder fest bekommen würde. Ich habe es nie ausprobiert. Ich benutze sie aber auch nur monokular. Wie sind da Deine Erfahrungen? Kann man sie wieder zusammensetzen, nachdem man sie zerlegt hat ? Wie?

Bis dann:
Marcus
Runter geht schnell, rauf dauert ein wenig länger, weil noch der innenliegende Metallring richtig sitzen muss. Aber bei mir werden diese Okulare nie wieder die Hülse sehen. Die sind eigentlich überflüssig und machen die Okulare nur künstlich "dick". Als Deckel verwende ich die von alten Nagler T6 Okularen.
 

Amin

Mitglied
:D Ja ich bin sturr, sorry!
Aber du weisst ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
Und ich hatte halt gelesen, die Delos seien besser und moderner als die Nagler..
Das alte Märchen von ... "neuer muss besser sein". :LOL:
Es gibt keine perfekten Okulare! Jedes hat seine Stärken und Schwächen. Jeder muss selbst abwägen, worauf er seine Prioritäten legt. Das heißt, durchsehen ist Pflicht. Die Delos haben 72° Gesichtsfeld und haben einen etwas angenehmeren Einblick (wobei mir die Pentax XW besser gefallen). Die Nagler T6 82° haben einen etwas kürzeren, aber dafür sind sie klein und handlich und die idealen Binookulare. Und das will ich sehen, dass die Delos besser sein sollen. Lächerlich wer das behauptet. Vielleicht ist das mit der T4 Serie verwechselt worden. Die ist wirklich etwas schlechter. Wir reden hier aber schon von der Luxusklasse bei Okularen!

Gleichzeitig kosten aber auch die Nagler nicht gerade wenig, und da möchte man bei der Stange Geld keine Enttäuschung erleben.
Deswegen muss man vorher selber probieren! Dann gibt es auch keine Enttäuschung.

Das mit der Hecklast, da weiss ich noch nicht so recht wie ich das bewerten soll, weil ich mir denke, da gibt es bestimmt eine Art Schiene auf der man das Bino weiter nach vorne schieben kann und dann wäre es eben nicht mehr Hecklastig. Aber bitte korrigiert mich, bin für jeden Tipp hier sehr dankbar!
Ich habe mir die passenden Montierungen dazu nie angesehen. Meistens muss man eine Schiene mit Ausgleichsgewichten anbringen. Bei so einem kleinen Gerät sehr umständlich.

Verschieden schwere Okulare sind natürlich auch nervig, weil sich der Bino Schwerpunkt bei jedem Okularwechsel wieder ändert. Das ist mir schon klar. Nur versuche ich eben abzuwägen, ob der Aufwand (für mich) lohnen würde. Und dazu wiederum versuche ich herauszufinden, wie groß der Qualitätsunterschied Delos/Nagler ist. Die 20mm Augenabstand der Delos sind schon mal sehr reizvoll..
Aber genau dieser scheinbar luxuriöse Einblick der Delos schafft an anderer Stelle wieder Probleme. Thema "nervöses Einblickverhalten". Soll heißen, kurz das Auge aus der Achse bzw. dem Zentrum des Okulars abgewichen, schon gibt es bei Sternen Farbspiele und Verzerrungen. Deswegen habe ich die Delos nie genommen. Deswegen nehme ich bei anderen Geräten lieber die guten alten Pentax XW, die wiederum aber wieder Kidney-Bean anfälliger sind.

Aber wie schon gesagt, die Nagler T6 können systembedingte Bildfeldwölbungen kurzbrennweitiger Linsen meiner Meinung nach besser korrigieren als die Delos.

Bin übrigens ab Sonntag mit meinem 80er Bino wieder auf den Kanaren. Und dabei die bewährten und leichten Nagler T6. :) Beobachtungszeit: 80% Nagler 13mm, 10% Nagler 7mm und 10% Panoptic 24mm. Gerade steht dort der riesige Kugelsternhaufen Omega Centauri am südlichen Horizont. (y)
 
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sunspot

Mitglied
Hallo Sebastian,

es ist das Triton Carbon Stativ FCX 29- ist bis max. 190cm ausziehbar - knapp 3kg schwer und bis etwa 10kg belastbar (Herstellerangaben)

Das ED100 mitsamt Vixen HF Gabelmontierung wurden damit gut getragen - natürlich deutlich instabiler als ein Berlebach der Uni - Klasse - aber wie bereits erwähnt - für Fernreisen optimal (für mich) wenn es leicht und kurz sein muss !
 

Demokrat

Mitglied
Aber genau dieser scheinbar luxuriöse Einblick der Delos schafft an anderer Stelle wieder Probleme. Thema "nervöses Einblickverhalten". Soll heißen, kurz das Auge aus der Achse bzw. dem Zentrum des Okulars abgewichen, schon gibt es bei Sternen Farbspiele und Verzerrungen.
Also das würde ich so nicht über die Delos sagen. Die Austrittspupille, das SGF und die Abberation derselben sind hauptverantwortlich für das Einblickverhalten. "Nervös" sind ALLE Okulare, wenn man ihre AP mit der Iris des Auges beschneidet, oder die Abberation der AP schlagend wird. Das haben die Delos per se eigentlich nicht schlimmer, als andere, ähnliche Typen.

lg
Niki
 

Demokrat

Mitglied
es ist das Triton Carbon Stativ FCX 29- ist bis max. 190cm ausziehbar - knapp 3kg schwer und bis etwa 10kg belastbar (Herstellerangaben)
Theoretisch geht ja bekanntlich alles...:p

Ich würde ein Stativ mit 8-10 kg Eigengewicht aber weitaus bevorzugen, ein Carbon unter einem Bino macht das Setup überaus kopflastig und schwingt freudiger. Frag mich. Ich hab mein Gitzo umgehauen, da genügt ein Stupser mit dem Bein. Ein Berlebach steht wie ein Panzer, bei einem Carbon bekomm ich Angst pur. Es ist leicht, das ist ein Vorteil beim Fliegen, aber sonst hat das keinerlei Vorteile. Nicht umsonst gibt es bei den Astro Händlern kein Carbon-Zeug für Astronomie. ;)

lg
Niki
 

sunspot

Mitglied
Hi Niki ,

alles richtig - aber hier ging es um ein leichtes Stativ welches in einen Koffer passt und auf Fernflüge mitgenommen werden kann. Bei 10kg Eigengewicht zzgl. Eigengewicht des Koffers bist du schnell bei 14kg !

CS
sunspot
 

sunspot

Mitglied
Hatte weiter oben meine Standardversion genannt und nebenbei die Alternative für Flugreisen - Sebastian wollte aber die genaue Bezeichnung wissen ;)
 

Amin

Mitglied
Also das würde ich so nicht über die Delos sagen. Die Austrittspupille, das SGF und die Abberation derselben sind hauptverantwortlich für das Einblickverhalten. "Nervös" sind ALLE Okulare, wenn man ihre AP mit der Iris des Auges beschneidet, oder die Abberation der AP schlagend wird. Das haben die Delos per se eigentlich nicht schlimmer, als andere, ähnliche Typen.
Ich selbst habe u. a. die ähnlich großen Pantax XW und die sind mir wesentlich weniger nervös im Einblickverhalten.
 

Miquel Prado

Mitglied
Die Pentax XW haben aber nur 70° Gesichtsfeld, die Nagler T6 dagagen 82° !

(Oh jetzt hab ich wieder was gesagt.. :D )

.. wenn die Nagler also nicht sehr viel "nervöser" sind als die Pentax XW, dann würde ich deshalb die Nagler vorziehen (beim Schauen ohne Brille)

(Ich geh schon mal in Deckung.. :D )
 
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Miquel Prado

Mitglied
Mal eine andere fixe Frage. Was würde passieren, wenn man am 82er APM 7mm Nagler T6 mit 3x Barlow benutzen würde (Vergrösserung 201x). Würde das Sinn machen?

Währe die Austrittspupille gleich gross wie bei einem 2,33mm Okular?
 

Miquel Prado

Mitglied
Mal eine andere fixe Frage. Was würde passieren, wenn man am 82er APM 7mm Nagler T6 mit 3x Barlow benutzen würde (Vergrösserung 201x). Würde das Sinn machen?

Währe die Austrittspupille gleich gross wie bei einem 2,33mm Okular?
 

klawipo

Mitglied
Es gilt

AP=Öffnung/Vergrößerung

Egal wie die Vergrößerung zustande kommt

Also etwa 0,4mm in diesem Fall. Ich habe sowas mal bei Saturn und gutem Seeing gemacht, also 80mm und 200x. Das ging dank sehr ruhiger Luft schon, die Planetenscheibe war noch recht definiert, aber der Planet war sehr sehr finster. Dass solche Versuche völlig sinnlos sind würde ich aber nicht sagen, man darf ruhig mit der Vergrößerung experimentieren.

Aber es würde schon Sinn machen einfach mal mit dem was da ist loszulegen. Was bringt dir das theoretisch perfekte Setup für Tausende Euro, wenn du nach 8 Wochen merkst dass dir die klaren Nachtstunden zu kalt, zu selten oder schlicht zu spät (Müdigkeit!) sind? Genau: Nüschte! Meine Empfehlung ist, sich praktisch und mit bescheidenen Mitteln ans Hobby ranzutasten.

VG Klaus
 

bogix

Mitglied
Hallo Sebastian,

ohne den Threadverlauf genau gelesen zu habe und ohne eigenes Bino (hatte jedoch schon viele Beobachtungen mit verschiedenen Geräten, auch einem APM 100mm) habe ich für mich folgendes festgestellt:

Beobachten mit Bino ist am besten im sitzen/liegen mit entsprechender Montierung, z.B. Parallelogramm-Monti. Wenn das nicht möglich ist auf jeden Fall eine Montierung wählen, mit der man das Gerät in nahezu jeder Position für sich gut einrichten kann. Ich beobachten mit meinem Dobson und Refraktor praktsich nur im sitzen und meiner Meinung nach können die Vorteile eines vernünftigen Gerätes schnell zunichte gemacht werden, wenn man nicht entspannt beobachten kann.

Hakelige Montierung, die man nicht vernünftig einstellen kann, machen zumindest bei mir den Spass am Bino-Spechteln vollkommen zunichte. Am besten einfach mal selber ausprobieren!

CS

Matthias
 

Miquel Prado

Mitglied
Beobachten mit Bino ist am besten im sitzen/liegen mit entsprechender Montierung, z.B. Parallelogramm-Monti. Wenn das nicht möglich ist auf jeden Fall eine Montierung wählen, mit der man das Gerät in nahezu jeder Position für sich gut einrichten kann. Ich beobachten mit meinem Dobson und Refraktor praktsich nur im sitzen und meiner Meinung nach können die Vorteile eines vernünftigen Gerätes schnell zunichte gemacht werden, wenn man nicht entspannt beobachten kann.
Hahe, ja das war von Anfang an auch meine Idee, darum habe ich die Monster Mount von Orion ins Spiel gebracht, jedoch wird dann ab einer gewissen Vergrösserung leider das Zittern zu einem Problem.
Wenn die Objekte aber nicht mehr ruhig sind, macht das Beobachten auch keinen Spass mehr.
Da muss man wohl einen Kompromiss finden.
 

mettling

Mitglied
Moin,

Wie ich auf Seite drei des Threads schon schrub, machen Prallelogrammmontierungen und das beobachten im liegen nur bei gradsichtigen Gläsern Sinn. Bei Gläsern mit 90°-Einblick beobachtet man im stehen oder sitzen. Da ist eine Gabel oder ein Schwenkkopf sinnvoller.

Sebastian, jetzt mal Butter bei die Fische. Dieser Thread dreht sich seit Tagen nur noch im Kreis. Du hast alle wesentlichen Informationen und Tipps bekommen. So langsam wird es Zeit für eine Entscheidung. Hast Du überhaupt vor, Dir in absehbarer Zeit das Setup zu kaufen? So langsam habe ich den Eindruck, dass Du nur Spaß am theoretisieren und plaudern hast, während wir alle uns hier das Gehirn zermartern, um Dir konkrete und optimale Hilfe zu geben. So langsam komme ich mir ein wenig veralbert vor.

Wie sieht's aus?
Marcus
 

Miquel Prado

Mitglied
Hallo Marcus, eine Anschaffung in diesem Preisbereich will gut überlegt sein, da lasse ich mir noch Zeit bzw. lasse mir alles in Ruhe durch den Kopf gehen.
Warum kommst du dir veralbert vor? Ich gewinne hier immer noch wertvolle Informationen und bin für jeden Beitrag sehr dankbar. Auch geht es mir nicht ausschliesslich um eine Kaufentscheidung, sondern auch um allgemeine Informationen. z.B. meine Frage: Okulare in zwei verscheidenen Stärken, oder eine Stärke + Barlowlinse.. Die Vor- und Nachteile.

Bin da ganz bei Klaus, der schreibt, langsam herantasten und zuerst das vorhandne Equipment testen.
Das wird mein nächster Schritt sein, wenn das Wetter endlich mitspielt..

Es geht hier im übrigen nicht nur um mich. Dieser Threat ist, und wird auch zukünftig noch hunderten Sternfreunden, eine große Entscheidungshilfe sein. In diesem Sinne.. Ein schönes Wochenende!
 

Demokrat

Mitglied
Sebastian, jetzt mal Butter bei die Fische. Dieser Thread dreht sich seit Tagen nur noch im Kreis. Du hast alle wesentlichen Informationen und Tipps bekommen. So langsam wird es Zeit für eine Entscheidung.
Das ist, was ich dachte. Bald wird das zu einer schriftstellerischen Leistung im Bereich theoretischer Amateur-Astronomie, die alle Vor- und Nachteile diverser Setups beleuchtet... aber in absehbarer Zeit sowieso nicht realisiert wird.

Ich habe auch viel gelesen im Netz, und mir dann das Zeug auch mal gekauft. Nichts ist perfekt. Die Entscheidungen sind es nicht, das Zeug, das wir kaufen ist es nicht, das Setup ist es nicht. Aber es stimmt, wir haben jetzt 145 Beiträge in dem Thread und keine Erfolgsmeldung von Sebastian im Sinne des ursprünglichen Treads ("Soll ich ein 82er oder ein 100er kaufen?"). Mehr Info braucht man eigentlich nicht, es sei denn, der Hauptzweck ist das Überlegen selbst und das nochmalige Überlegen... und das nochmalige Diskutieren mit anderen, was man gerade so überlegt. :rolleyes:

Und wie Sebastian gerade schreibt: er wird jetzt erst mal mit seinen vorhandenen Gläsern gucken, und dann mal weitersehen, ob ihm das Spaß macht und er überhaupt was Größeres kauft. Mehr "Beratung" braucht er also jetzt m.E. nicht mehr wirklich...

lg
Niki
 

Miquel Prado

Mitglied
Also Niki, wenn du unbedingt eine "Erfolgsmeldung" brauchst :) :

1) das 24er Panoptic + Nagler Okulare + 82er APM stehen zu 90% fest und dieser Thread war die schnellste und effektivste Möglichkeit für mich zu dieser Überzeugung zu gelangen.

2) Ich habe (und eben auch viele andere die den Thread lesen/ lesen werden) schnell und gezielt wichtige allgemeine Informationen zum Thema "Astronomie & Equipment" erhalten. Auch das ist zweifelsohne ein "Erfolg".

3) "feel free" for everybody, hier gerne auch ohne mein Zutun frei zu diskutieren, gleichzeitig sollte sich niemand gezwungen fühlen..

Allein dein Tipp für Berlabach 29C, besten Dank!
 
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mettling

Mitglied
das 24er Panoptic + Nagler Okulare + 82er APM stehen zu 90% fest und dieser Thread war die schnellste und effektivste Möglichkeit für mich zu dieser Überzeugung zu gelangen.
Hallo Sebastian,

Ja guck, das ist doch eine Ansage. Das gefällt mir. Welches 82er APM ist denn genau Ziel der Begierde? 90° oder 45°? Non-ED, Semi-Apo oder SD-Apo? Und bist Du mit der Motierung schon zu einem Schluss gekommen? Irgendwie musst Du das Stativ (Berlebach finde ich gut) ja auch mit dem Bino verbinden. Was da am sinnvollsten ist, hängt auch von der gewählten Ausführung des BInos ab.

Bis dann:
Marcus
 
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Miquel Prado

Mitglied
Hallo Markus, ach ja, auch das 82er APO gibt es in verschiedener Ausführung, sorry.
Ich würde das 82er SD 90° nehmen.
Weil ich mir denke, wenn schon TeleVue Okulare dann auch SD APO..
Und 90° weil ich eine unnatürliche Haltung (Nackenstarre) möglichst vermeiden möchte. Ich habe gelesen, 45° sei besser weil da weniger Glass verbaut wird und es daher weniger Lichtverluste gäbe, aber nicht jeder teilt diese Meinung. Ich glaube 90° ist auch ok.
Aber zunächst würde ich gerne mein grösseres Fernglas (Orion Giant View HD, 16x80) auf einem Parallelogram Stativ (das Orion Monster Mount scheint mir noch einigermaßen stabil zu sein) ausprobieren. Das ist ja auch schon eine 80mm Öffnung. Sollte ich dann nicht all zu sehr enttäuscht sein (gehe möglichst Erwartungslos an die Sache heran) wäre der nächste Schritt dann eben das 82er APM.
Auch das würde ich zunächst mit dem Parallelogram Stativ ausprobieren. Sollten die Schwingungen zu gross sein, dann eben das besagte Berlebach 29 nachkaufen. Als Stativkopf erscheint mir dann der von Niki genannte Nitrotech N8 von Manfrotto perfekt zu sein. Er hat die Counterbalance Technologie. Somit ist er schön kompakt und man muss keine zusätzlichen Gewichte mitschleppen.
Soviel zur Theorie, aber man möge mir verzeihen, das ist alles eine schöne Stange Geld für mich und kann daher noch dauern.
Das eine kannst du (könnt ihr) mir glauben, niemand von euch möchte mit meiner Frau darüber diskutieren :D
Ich kann und möchte keine Versprechen geben, aber ich bin schon ziemlich "heiss" auf das Baby.
Man kann sich in so etwas auch ziemlich reinsteigern.. o_O Aber ich muss auch vernünftig bleiben.
Sollte es einmal soweit sein, werde ich berichten. Versprochen!
 
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