Moin,
auch von hier nur Kleinzeug zu erfassen gewesen....
Stattdessen mal einen sehr ruhigen und glatten Hintergrund erlebt, ganz ohne Schrapp, also mindestens "Bortle4, Neumond und 5/5 Seeing" ?
ABER, mir fiel bei der Betrachtung immer wieder ein "Resonanzverhalten" auf (eine bessere Bezeichnung fiel mir dazu noch nicht ein). Zunächst dachte ich an eine Interferrenz mit der Abtastfrequenz (=2,4MHz). Aber sie ist unterschiedlich. Die Abtastrate hingegen ist nicht unterschiedlich, sondern immer gleich. Also muß diejenige Frequenz variieren, die mit der Abtastfrq interferriert. So der Deutungsversuch.
So hab ich mal mein Musterbeispiel, in dem es mir am krassesten auffiel, vergrößert (in Höhe gestreckt):
Die beiden Spektrümmer sind mithilfe der Pausierfunktion entstanden. Im Pausemodus kann man den Cursor in eine Zeile positionieren und bekommt genau diese Zeile im Spektrogramm dargestellt. Im oberen sieht man ein feines, periodisches "Zickezacke", im unteren ein ebenfalls periodisches Signal, deutlich niederfrequenter (ziemlich genau Faktor 7).
Dieses hab ich in weiteren Signalen beobachtet, aber nirgends so offensichtlich wie hier. Wobei, die in vorigen Posts als "Beugungsmuster in den Spikes" bezeichneten dunklen und regelmäßigen Abschnitte in den Spikelinien sind ja da auch schon zu sehen.
Ich warte auf weitere Einschläge, um das zu vergleichen...
Was haltet ihr davon? Ist das ein echtes Phänomen oder ein Artefakt?
MG Okke