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Projekt Raspberry 4 B gestartet

mbba18

Mitglied
Hallo Stefan,

letztendlich ist es "wurscht" auf welcher Basis du aufbaust, imho.
Ich bevorzuge halt gern "saubere" Grundinstallationen, brauch ich nicht so viel "aufräumen" was mir nicht gefällt ;).
Mir hat die INDI-Web-Server-App auch nicht so zugesagt. Hat nicht so mit meine Equipment zusammen gearbeitet.

Auch habe ich mir eine andere Desktopumgebung installiert, XFCE4.
Ist natürlich auch mit dem Astroberry möglich.

Grundsätzlich also Geschmackssache.
Ich bevorzuge halt den Weg von ganz"unten" aufzubauen. Hat für mich den Vorteil das ich weiß was, wo, wie und warum.
Ist halt der Vorteil von Linux, das es sehr flexibel ist und man sehr genau definieren kann was man gern hätte.

Werde später versuchen genauer zu beschreiben was ich wie gemacht habe.
 

GanymedRN

Mitglied
Auf den Pi brauch ich, im Moment noch, nur kurz drauf zugreifen um den INDI-Server zu starten
Hallo Mathias,
mit crontab kannst du Programme automatisch zu bestimmten Zeitpunkten starten.
aufrufen mit: crontab -e (als der Anwender der die Programme dann nutzt also kein sudo)
soll das Programm z.B. bei boot gestartet werden:
@reboot Programmname (mit Pfad evtl. auch mit Kommandozeilenparametern)
Dann entsprechend speichern und beim nächsten Neustart startet das Programm automatisch bei Boot.
In den Linux Manuals findest du mehr zu crontab.
 
Von Astrofotografie bin ich noch meilenweit entfernt. Da ich aber nächste Woche meine EQ6-R PRO bekomme, habe ich gestern mal auf einen RPi4 B /4GB Astroberry spasseshalber (Image) augespielt. Das ganze zurzeit nur zum rumspielen. Als Kamera nutze ich eine uralte ASI120MC (USB 2.0), die überaschenderweise auch unter LINUX mitspielt.

Nun meine Fragen. Kann man, ggf. über einen USB HUB mit separater Spannungsversorgung, auch eine zweite ASTRO-Kamera anschliessen? Idee ist, die ASI120 als Guiding-Kamera zu nutzen und eine zweite als Hauptkamera zu nutzen. Reicht die Verarbeitungsgeschwindigkeit des RPi dafür aus? (PHD2 Guiding und Aufnahmen, ggf. auch noch GPS).

Ansonsten wäre ja nur eine separate DSLR, möchte ich eigentlich nicht, oder die Hauptkamera über mein Notebook anzuschliessen. Dann wäre aber der Witz des All in one (RPi Astroberry) verloren.

Grüße
Hartmut
 

Wintergatan

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GanymedRN

Mitglied
Hallo Hartmut,
Mit StellarMate und Astroberry laufen Guiding und Imaging schon auf einen Raspi 3B also auf dem 4B noch besser speziell mit hoher Auflösung.

Wintergatan,
Das mit den optimierten Libs ist mir neu. Werde ich mir mal anschauen.
 
Danke dafür :y:; gefunden habe ich noch das hier Raspberry Pi Tuning - Dem Pi Beine machen beim surfen
Was ich aber nicht so mag ist, wenn man quasi mit den letzten "Tricks" alles rausholen muß, damit es "irgendwo irgendwie noch so klappt".

Die andere Alternative wäre noch der Einsatz eines PC unabhängigen Guiders (Lacerta MGEN oder Star Aid Kamera), wenn es denn keine DSLR sein soll. Preislich aber wieder ein dicker Brocken....

Vielleicht findet sich aber hier noch jemand, der mal 2 Astro-Kameras ausprobiert hat... :)

PS. ok, Danke Roger, Dein Beitrag kam parallel zu meiner Antwort, Stellarmate muß man dann aber wieder kaufen, bleibt also abzuwägen, was ich will o_O bzw. wo ich meine Geld hinschiebe...
 

GanymedRN

Mitglied
Hallo Hartmut,
Astroberry ist kostenlos. StellarMate OS (nur das SW Image) kostet 49$ also etwa 44€ was nicht die Welt ist.
Ich habe eine ASI294MC Pro zusammen mit einer Lodestar Guide Kamera stabil am laufen. Ich verwende Raspi 4B mit 4GB RAM.
 

Wintergatan

Mitglied
Was ich aber nicht so mag ist, wenn man quasi mit den letzten "Tricks" alles rausholen muß, damit es "irgendwo irgendwie noch so klappt".
Stimme dir vollkommen zu. Gerade wenn ein Projekt ein Image für einen spezifischen Zweck erstellt, sollte es hinreichend optimiert sein. Allgemein lasse ich auf Linux oft irqbalance, tuned-adm und zswap laufen, wobei Swap eh abendfüllende Diskussionen bietet.
 
Also momentan wäre dann mein Plan erst mal die Anschaffung einer Astro-Kamera und Betriebsversuch über einen separaten Power Hub (ich glaub, den braucht man wg. max 1.2A vom RPi) unter Astroberry. Mit Glück gehts doch.
Wenns dann nicht klappt, mal um die oben angesprochenen Mods kümmern (INDI Lib + generelle mods). Wenn immer n.n. klappt, dann wäre abzuwägen zwischen StellarMate oder Notebook. Aber letzteres wäre natürlich ein ganz anderes Konzept.

Ok, das muß bei mir reifen... :rolleyes::coffee::unsure:
 

mbba18

Mitglied
Hallo Roger,
mit crontab kannst du Programme automatisch zu bestimmten Zeitpunkten starten.
ist mit dem INDIstarter nicht notwendig.
Dort kann man, ab der Version 2.2.0-156-205d85f 2020/02/15 14:52:28, sowohl den Server als auch die Device's auto starten.
Also an den Pi Strom dran, etwas warten bist er hochgefahren ist, dann auf meinem Notebook die INDIgui starten, dort die IP des Pi eintragen, conect klicken und es öffnet sich ein Fenster namens INDI Client.
Dort sind dann alle Device's in Reitern aufgelistet. Dort kannst Du dann diverse Einstellungen vornehmen und dich vor allem zum Device konekten.
Wie oben schon erwähnt kannst Du in Kstars und Stellarium den Pi per IP und Port hinterlegen.
Somit braucht man gar nicht auf dem Pi rumturnen ;).

FireCapture hat, soweit ich bis jetzt recherchiert habe, keine Schnittstelle zu INDI.
Aber Kstars scheint da recht gut ausgerüstet zu sein.
Liefert ein sauberes Bild. Muss mich noch ausgiebig mit den verschieden Einstellmöglichkeiten auseinandersetzen.
Habe bis jetzt nur mit meiner ZWO Asi224 direkt über USB-3.0 am Notebook oder dem AsiStudio gearbeitet.

@Hartmut
Da ich aber nächste Woche meine EQ6-R PRO
Ich warte auf das passende Kabel für die EQ-6 R, damit sie auch direkt an den Pi angeschlossen wird.
Mit dem SkyWatcher WiFi-Adapter stehe ich wohl auf Kriegsfuß ;).
 
Ich warte auf das passende Kabel für die EQ-6 R, damit sie auch direkt an den Pi angeschlossen wird.
Mit dem SkyWatcher WiFi-Adapter stehe ich wohl auf Kriegsfuß ;).
Sprichst Du vom USB-B auf USB-A Kabel oder vom RJ12(?) auf USB-A? Ersteres sollte doch in jeder Schublade rumliegen... Jedenfalls bei mir. o_O


P.S: 2 Pakete angekündigt: 21,3kg und 20,45kg :whistle: armer DPD-Mann...
 
Hoffe, meine hat eine USB-B und ist nicht irgendwo eine im Lager verstaubte alte Version...

Abholen, da könnte ich da auch gleich in den Urlaub fahren...:LOL:
 

steins-ursel

Mitglied
Also an den Pi Strom dran, etwas warten bist er hochgefahren ist, dann auf meinem Notebook die INDIgui starten, dort die IP des Pi eintragen, conect klicken und es öffnet sich ein Fenster namens INDI Client.
Dort sind dann alle Device's in Reitern aufgelistet. Dort kannst Du dann diverse Einstellungen vornehmen und dich vor allem zum Device konekten.
Wie oben schon erwähnt kannst Du in Kstars und Stellarium den Pi per IP und Port hinterlegen.
Somit braucht man gar nicht auf dem Pi rumturnen ;).
Hallo Mathias,
diese Vorgehensweise hat aber den faden Beigeschmack, dass bei Abbruch der Verbindung Pi - Laptop, deine Session auch hin ist. Ich lasse Kstars/EKos auf dem Raspi laufen, bediene ihn nur remote. Bricht die Verbindung ab, kein Beinbruch. Gestartete Aufnahmesessions laufen dann einfach weiter durch. Neu Verbunden finde ich die Oberfläche in dem Zustand wieder, wie vor dem Verbindungsverlust.
 

mbba18

Mitglied
Hallo Thomas,

ist die klassische Server / Client Installation.
Daten werden vom Server geholt oder dorthin geschubst.
Der Pi ist in dem Fall ja nichts anderes als WLAN-Drucker oder ein NAS, das am Router hängt, und vom Notebook per WLAN Daten holt oder bekommt.

Grundsätzlich hast Du schon recht, besonders wenn eine DSLR am Pi hängt.
Verbindungsabbruch ist immer blöd.

Warum ich so ungern Remote agiere, liegt wohl daran, dass ich zu viele Nächte, zu viel Remotesitzungen mit RDP/TeamViewer durchlitten ;) habe.

Die Praxis wird es weisen wie ich weiter vorgehe.
 

steins-ursel

Mitglied
ist die klassische Server / Client Installation.
Daten werden vom Server geholt oder dorthin geschubst.
Hallo Mathias,
die von dir beschriebene Variante habe ich auch getestet, die Gefahr eines Abbruchs bei dem recht schwachen WLANs des Raspi's war mir dann zu hoch. Auch mit externer Antenne war es zwar besser, Abbrüche gab es auch. Sodass die klassische Client-Server-Variante mit zwei Geräten damit aussen vor war.
Ich nutze RealVNC und wenn du das Fenster als Vollbild nutzt, merkst du gar nicht, das deine Eingaben nur remote sind. Habe das VNC-Fenster auf die native Auflösung des Laptops eingestellt, besser geht nicht.
 

GanymedRN

Mitglied
Hallo Mathias,
Ich benutze auch VNC um den Raspi zu steuern. Teamviewer war mir etwas zu träge aber mit VNC läuft es gut.
Vorteil ist das man zwischendurch das Notebook/Tablet in Standby schalten kann und dann so gut wie keinen Akku verbraucht.
 

mbba18

Mitglied
Hallo Roger,

ich werde beide Varianten in der Praxis durchspielen und dann entscheiden welche für mich am praktikabelsten ist.
Aber... im Moment spielt das Wetter so gar nicht mit.
Gefühlt so zwei Jahre bedeckter Himmel ;).

Vorteil über VNC ist natürlich, dass man auch Software ( z.B. Oacapture u. Oalive) nutzen kann, die nicht auf INDI zugreifen kann, sondern z.B. die ZWO Asi-Kamera direkt ansteuert.
Wobei mich Kstars schon interessiert und wohl alles bietet was das Astronomieherz begehrt.
Grundsätzlich ist ja alles auf dem Pi zu installieren.

Was evtl. eine Überlegung wert wäre ist, dass ich evtl. den Pi 4B 8GB anschaffe.
 

Arnold3

Mitglied
Hallo Mathias,

bin auch gerade am Raspberry Trip. Ich hab den Pi 4B mit 8GB genommen. So nach dem Motto: 4GB sollten für Betriebssystem und Applikationen reichen, der Rest wird als Ram Disk für Windows freigegeben. Könnte speziell bei Planetenvideos hilfreich sein.

CS
Arnold
 

mbba18

Mitglied
Hallo Arnold,

hast Du eine Vergleichsmöglichkeit zwischen Pi 4GB und Pi 8GB?
Manchmal find ich es schon a weng "zappelig" mit 4GB.
 

Arnold3

Mitglied
Hallo Mathias,

ich hab derzeit noch keine Vergleichsmöglichkeiten in der Praxis. Hab zwar einen 4GB hier und einen 8GB, kämpfe noch mit Verkabelung und Kameras.

CS
Arnold
 

mbba18

Mitglied
Hallo Arnold,

Vergleichsmöglichkeiten in der Praxis. Hab zwar einen 4GB hier und einen 8GB
Werde auch erstmal, so denn das Wetter irgendwann mal wieder mit spielt, schauen wie es sich in der Praxis verhält.

Dann wünsche ich gutes gelingen :y:.

Ich warte immer noch auf mein Kabel für die EQ-6 R :cry:.
iOptron Kabel ist mittlerweile eingetrudelt, war wohl aber eine Fehlinvestition.
WLAN der iOptron im heimischen Netzwerk einwandfrei, mit dem Kabel bekomme ich keine Verbindung her.
Bei der EQ-6 R scheint es andersherum zu sein. Der WiFi-Adapter ist zum verr***** nicht ins heimische WLAN zu bringen.
Hoffe da auf das Kabel.

Manchmal glaube ich, dass die Hersteller von astronomischen Geräten, zumindest im Amateurbereich, die Finger von den IT Dingen lassen sollten :rolleyes:.
 

Wintergatan

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Schlussendlich Netzwerkkabel hergenommen und, hoppla ;), auf einmal waren alle WLANs in der Umgebung zu sehen. Nun gut... ...
Update durchgeführt, da kam schon was zusammen ;).
Was sehr schön ist, ist die Extra-Leiste im Web-VNC, über diese kommt an verschieden Einstellungen und den INDI-Server.
Diese Leiste fällt leider weg, wenn man über einen VNC-Client auf das System geht.
Hi. Habe gerade auch einen alternativen Weg über Kabel für VNC bei meinem Mini-Pc eingerichtet. Dafür benutze ich ADB und einen Redirect über USB:
Code:
sudo apt install -y novnc x11vnc adb
Code:
/usr/bin/x11vnc -display :0 -autoport -localhost -nopw -bg -xkb -ncache -ncache_cr -quiet -forever
/usr/bin/adb start-server
/usr/bin/adb reverse tcp:8081 tcp:8081
/usr/share/novnc/utils/launch.sh --listen 8081 --vnc localhost:5900 &
Im Smartphone/Tablet gebe ich dann bei den Erweiterten Einstellungen/Entwicklertools ein, dass USB-Debugging für diese Verbindung erlaubt sein soll.
Im Browser des Gerät gebe ich http://127.0.0.1:8081/vnc_auto.html ein und kann dann wie gewohnt über VNC den Server steuern.
Ist vielleicht nützlich für Fälle in denen WLAN versagt und kein Netzwerkkabel bereit steht, dafür aber eine USB-Verbindung. Oder wenn man sich HDMI-Display bzw. HDMI-Grabber sparen möchte.
Richtet man sich das als automatisch startend ein, ist es auch nicht erforderlich dort eine IP/DHCP zu konfigurieren wie für die klassische NIC.
 

mbba18

Mitglied
Hallo zusammen :D,

ich denke mal, dass die einfachste Variante, um den Pi zu erreichen und einzurichten, wohl über Netzwerkkabel läuft.
Sollte eigentlich immer funktionieren.
Mit Kabelgebundenen Einrichtungen bin ich immer noch am Besten gefahren.
Auch wenn WLAN mittlerweile recht zuverlässig läuft, können immer wieder Stolperfallen auftreten.
Wie oben schon berichtet.

Nur blöd, wenn man, wie ich, gar keinen Monitor, eine Tastatur oder Maus mehr im Haushalt hat. Alles abgeschafft, da alles über Notebooks läuft.
Auch so ein Ding, habe mich viele Jahre dagegen gewehrt mir ein Notebook anzuschaffen.
Zu besten Zeiten gab es bei mir 4 Standrechner, die alle irgendwas anderes werkelten :D.
KVM-Switch, Tastatur, Maus... na ja und so weiter ;)... ...

Linux, und da macht der Pi ja keine Ausnahme, ist ja von Haus aus auf Sicherheit bedacht, und somit ist ein ssh-Zugang nicht aktiviert.
Dem kann man aber Abhilfe verschaffen.
Da ich alles von meinem Linux Notebook (NB) mache, weiß ich nicht, ob dieser Weg auch über Windows 10 (W10) so machbar ist. Soweit ich weiß kann W10 auf Datenträger, die unter Linux erstellt worden sind, nicht "out-off-the-box" zugreifen. Kann man wohl mittlerweile nachinstallieren. Musste man früher noch auf Dritt-Hersteller zurückgreifen, das war ein Umstand :eek:... ...

Unter Linux ist das ganze nicht wirklich schwer.
Nachdem das OS auf die microSD geschrieben ist, die Karte nicht auswerfen.
Einen beliebigen Dateimanager hernehmen
- auf die boot-Partition zugreifen
- dort einfach einen Ordner Namens 'ssh' erstellen.
- fertig
Sollte bei der Erstellung des Verzeichnisses Zugriffsrechte im Weg stehen
- terminal öffnen
- sudo mc ausführen (sollte der nicht installiert sein, was eigentlich grob fahrlässig ist ;), einfach mit apt nachinstallieren)
- dann im Verzeichnis 'media' nach dem eigenen User-Namen Ausschau halten, dort hinein wechseln, dann auf boot, und das Verzeichniss 'ssh' erstellen

Die microSD auswerfen, in den Pi stecken, Strom dran, etwas warten
- im Router die IP ermitteln
- geht auch übers 'terminal' mit
- for ip in $(seq 1 254); do ping -c 1 192.168.0.$ip>/dev/null; [ $? -eq 0 ] && echo "192.168.0.$ip UP" || : ; done
- bei einer FritzBox die '0' mit 178 austauschen, sofern man nicht ein komplett anderes Netzwerk eingerichtet hat, oder einen anderen Router hat; ist aber Zeitaufwändig
- dann auf dem eigenen NB folgendes eingeben
- 'ssh' sollte natürlich auch installiert sein ;)
- ssh pi@192.168.X.X
- Passwort eingeben
- dann ist man auf dem Pi
- dort dann 'sudo raspi-config' eingeben und den Pi nach eigenen Wünschen konfigurieren

Wenn man mit Astroberry oder Stellarmate arbeitet ist ja schon einiges vorinstalliert.
Wenn man, wie ich, das originale Debian basierte Linux nimmt, muss man natürlich von Hand nachinstallieren.
Mit ein bisschen suchen in der bevorzugten Suchmaschine findet man (fast) alle Software auch für den Pi.

Was für mich zwingend, für den täglichen Umgang, auf ein Linux System gehört
- terminal, von Haus aus da
- ssh
- mc (midnight-commander)
- inxi (inxi -v7 oder sudo inxi -v7), spuckt jede menge Infos über das System aus
- nfs
- smb (wenn noch windows Rechner rumgeistern)
- nano, ein prima Editor fürs terminal
- 'root' einrichten, nur für absolute Notfälle, ansonsten 'sudo' nutzen
- das ein oder andere Netzwerktool
- 'top' oder 'htop'
- synaptic
- gparted
- grsync
- nemo, ein toller Zweifenster-Dateimanager

Für Astronomie läuft bis jetzt bei mir
- ASTAP
- CCDciel
- INDI Umgebung
- INDIgui
- INDIstarter
- Kstars
- Oacapture
- Oalive
- phd2
- Skychart
- Stellarium
- FireCapture, muss aber übers terminal gestartet werden
- wxastrocapture

So ausgerüstet läuft meine iOptron einwandfrei und auch die ZWO Asi.
Wenn man ein bisschen in Astroberry und/oder Stellarmate "rumwühlt" und etwas recherchiert, kann man gewiss auch noch das ein oder andere ans laufen bekommen.
Eine gewisse Linux-Affinität sollte aber vorhanden sein ;).

Wenn dann alles zur Zufriedenheit läuft, aufgeräumt ist, sollte man tunlichst nicht vergessen eine Sicherung von seinem System zu erstellen.
'dd' ist da eine gute Wahl, aber ACHTUNG, das ist ein 1:1 Image von der microSD, frisst halt reichlich Platz.

P.S.
Alles ohne Garantie!!
Unter Linux mit bedacht arbeiten, dies gilt besonders wenn man mit 'sudo' oder gar mit 'root' arbeitet.
Linux fragt, wenn überhaupt, nur einmal nach ob ein Befehl wirklich ausgeführt werden soll.
 
Zuletzt bearbeitet:

Wintergatan

Mitglied
Wenn dann alles zur Zufriedenheit läuft, aufgeräumt ist, sollte man tunlichst nicht vergessen eine Sicherung von seinem System zu erstellen.
'dd' ist da eine gute Wahl, aber ACHTUNG, das ist ein 1:1 Image von der microSD, frisst halt reichlich Platz.
Habe gute Erfahrung mit CloneZilla gemacht. Sofern das Dateisystem verstanden wird, werden die freien Bereiche übersprungen. Die effiziente Kompression der freien Bereiche eines Image mittels dd (+xz/gzip/...) ist ja nur gegeben, wenn zuvor mit z.B. 'zerofree' gearbeitet wird.
ob dieser Weg auch über Windows 10 (W10) so machbar ist
Früher gab es das Paket "Services for Unix" von Microsoft wo sogar ein NFS-Client enthalten war. Heute ist doch das Linux-Subsystem aktivierbar.
Die Chrome-Benutzer mögen vielleicht ein Browser-Addon als SSH-Client Secure Shell App anstelle von mobaxterm/putty+winscp
 

mbba18

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Heute ist doch das Linux-Subsystem aktivierbar.
das viel mir vorhin auch ein.
Wie weit ist das gediehen?
Hab es mal vor längerer Zeit ausprobiert, aber da war das ganze noch recht rudimentär.
Mich dann nicht mehr drum gekümmert, genauso wie W10 im Allgemeinen.

Habe früher öfter mit cygwin gearbeitet.

Jep, gibt es ja auch noch :D.
Hatte ich früher auf einem Stick zum booten.
Fliegt bestimmt auch noch irgendwo rum ;).

Chrome-Browser mag ich nicht :eek: ;).

ssh nutze ich bevorzugt übers terminal.
Unter Windows halt putty.
 
Da ich seit ein paar Tagen auch mit einem Astroberry (RPi 4 / 4GB) rumspiele und es gestern nach langem Kampf geschafft habe, einen alten GPS RX per RS232/USB über eien Work Around ans laufen zu zu bringen, widme ich mich nun dem Thema "VNC".
Zurzeit arbeite ich über WIN10 / Firefox und iPAD Safari Browser.

Ich kenne Teamviewer und VNC scheint sowas ähnliches zu sein.
Frage ist, was kann VNC besser als bei der Nutzung über einen Browser und was verliere ich damit?

Kann es sein, dass ich das ich diese Seitenleiste nicht mehr sehe?
Muß ich irgendwelche Zertifikate installieren oder reicht es, die Anwendung zu installieren?
Hab ich noch Zugriff über SSH (Putty)?
Hätte ich parallel Zugriff über einen Browser?

Grüße
Hartmut
 

mbba18

Mitglied
Hallo Hartmut,

habe mich persönlich nicht mehr weiter mit Astroberry oder Stellarmate auseinandergesetzt.
Ich mag auch den Zugriff über einen Webbrowser nicht so sonderlich.

Ich kenne Teamviewer und VNC scheint sowas ähnliches zu sein.
Grundsätzlich arbeiten solche Tools gleich, da gibt es noch andere.
Teamviewer (TV) in seiner Consumer-Version ist dazu gedacht um einen Helfer auf seinen Rechner zu lassen, damit dieser mal schauen kann was so im Argen liegt.
In der Bezahl-Version, hauptsächlich dazu gedacht mehrer Rechner und auch Server unabhängig vom jeweiligen Nutzer Fernzuwarten. Geht in die Richtung Administration und läuft halt auf Servern, wg. der Verwaltung, des Softwareherstellers. Ist auch nicht ganz günstig und lohnt für IT-Firmen.

VNC habe ich nur im Firmennetzwerk genutz. Geht aber, wenn ich mich recht erinnere, auch übers Internet.

Beides dient halt dazu um zu helfen und zur Fernwartung.

Was jetzt besser oder schlechter ist, mei Geschmackssache.
Im Heimnetzwerk bevorzuge ich VNC und ssh. Da ist ja alles im selben Netzwerk.
Dafür muss ich keine Umwege übers Internet gehen.
Im Browser bin ich halt auf das Browserfenster angewiesen.
Schau mal was Thoams in #48 und Roger in #49 geschrieben haben.
In VNC hast den ganzen Desktop vom Pi im Vollbildmodus. Kein gescrolle... ...

putty bleibt davon unberührt. Ist ein ganz anderer Dienst und halt auf das terminal beschränkt.
Nur terminal stimmt aber auch nicht ganz, es ist möglich auch grafisch zu arbeiten. Geh mal in die Tiefen der Einstellungen von putty, da findest Du was wie X11 forwarding. Da weiß ich aber nicht mehr wie das einzurichten ist.

Es gibt viele legale ;) Möglichkeiten sich auf einen anderen Rechner zu schalten. Immer in Verbindung mit Einwilligung des Fremdrechners.
Der Knackpunkt dabei ist, wenn es verschieden Betriebssysteme sind, meist Windows mit Linux und umgedreht, wirds kniffelig (iOS lass ich mal außen vor). Von Linux nach Windows meist weniger das Problem. Vom Windows nach Linux kann es wirklich haarsträubende Probleme geben. Hat sich mit W10 schon wirklich gebessert.
 
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