Raspberry Pi 5 - Fallstricke bei Installation

Ich schaue auch ab und zu da rein. Es gab irgendwo mal einen Screenshot von Twitter / X oder ähnlich, in dem der Astroberry-Entwickler sagte, dass er weiter am Ball ist für die 64Bit-Version und in Kürze was kommt. Das ist aber schon eine Ewigkeit; Monate oder > 1 Jahr her. Vielleicht ist er vom PI5 überrascht worden und geht mehr in diese Richtung?

Grüße
Hartmut
 
Hallo Hartmut,

Wie ich schon geschrieben habe, ist es eben immer problematisch, wenn es nur eine Person hinter dem Projekt ist. Es wäre aber schon nett, wenn Radeck einfach mal ein Statement liefern könnte, ob er weiter an Astroberry arbeiten kann, oder nicht.

CS,

Günther
 
Wenn wir schon OT sind: mal angenommen ich kriege eine externe Antenne drangelötet: wo kriege ich dann ein passendes Gehäuse her?
 
Alle Umbaulösungen für dem Raspi 4, die ich besser gesehen habe, erfordern auch eine Bohrung im Gehäuse. Zum Rapi 5 kann ich bisher nichts sagen.

Ich selbst habe zwar Löterfahrung, traue mich aber an SMD Umbauten nicht heran. Zu schnell hat man eine Leiterbahn mit abgelöst.

Wenn hier jemand den Antennenumbau machen kann, oder weiß, wer das kann, darf sich gerne bei mir melden.

Viele Grüße,

Günther
 
Antennenumbau:
Schon mehrfach gemacht, ist ein wenig kniffelig, geht aber. Hier wird beschrieben, was gemacht werden muss.

KSTARS Version 3.6.2:
Diese Version lässt sich leider nicht mehr für den Pi 5 übersetzen, es geht als Minimum 3.6.3. Die Bedienung ist da um einiges geändert worden, sodass ich mich da daran gewöhnen muss. Werde wohl mal den eqmod-Treiber mal Testen, wenn Zeit ist.
 
Die wesentlichste Änderung bei KStars ist die Einführung von Optical Trains. Damit hast Du eine zentrale Stelle, an der Du die Auswahl der einzelnen Elemente (Kamera, Montierung) in den Zusammenhang bringst. Typischerweise brauchst Du zwei Optical Trains, einen für die Aufnahme-Kamera und eine für das Guiding. Wenn man das Grundprinzip kapiert hat, ist es eigentlich ganz einfach...

Meine Frage war aber, wie ich zu einem Gehäuse komme, wenn mal eine externe Antenne anschließbar ist.

VG
Wolfgang
 
Meine Frage war aber, wie ich zu einem Gehäuse komme, wenn mal eine externe Antenne anschließbar ist.
Als Gehäuse mal ein 2 Beispiele ... (Man wächst mit dem Projekten)
Version01.JPG



Version02.JPG
 
Selbst für meine Powerbank (12,8V 384Wh) habe ich aus 6mm Acryl-Platten eine Maßgeschneidertes Gehäuse gebaut inkl. Baugruppenträger. Der Spezialkleber löst den Kunststoff an, klebt da natürlich sehr fest.
 
Was für einen Kleber verwendest Du?
 
Acrifix, einzig die Dosierung aus der Tube ist etwas tricky
 
Hallo,
Mittlerweile gibt es den Pi5 nun auch mit 16GB RAM, dürfte aber für KStars nicht wirklich was bringen, 8GB sollten sicher reichen. Der Preis sorgt allerdings für Stirnrunzeln ...
 
Nicht's ist so beständig wie die Änderungen:
Am i2c-Subsystem hat man wieder herumgeschraubt, mein DS1307 ist über die alte Initialisierung nicht mehr erreichbar. Muss mal schauen, wie da nun wieder die Lösung aussieht.

Update: Ein Einfügen in die config.txt reicht aus:
Bash:
dtparam=i2c_arm=on
dtoverlay=i2c-rtc,ds1307

Muss jetzt noch alle Scripts umschreiben, welche auf RTC1 zugreifen bzw. initialisieren.
Das Init über

Code:
#!/bin/sh
# load Modules
/usr/bin/sudo /sbin/modprobe i2c-bcm2835
/usr/bin/sudo /sbin/modprobe i2c-dev
/usr/bin/sudo /sbin/modprobe rtc-ds1307
sleep 5

# RTC new Device
# echo ds1307 0x68 > /sys/class/i2c-adapter/i2c-1/new_device
sudo echo ds1307 0x68 | sudo tee /sys/class/i2c-dev/i2c-1/new_device

entfällt damit. Ist somit einfacher, wenn man weiß an welcher Schraube gedreht wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal eine Anfänger Frage. Wie installiert man die Pakete. MIT einfach nur Download ist es nicht getan, oder?
Hallo, das geht viel einfacher als man denkt. Der Midnight Commander ist hier ein großer Unterstützer. Gestartet als root und den entsprechenden Paketmanager installiert, ist es da ganz einfach. Einfach auf das Paket klicken und es wird das "Archiv" geöffnet und dann stehen in der Regel Install und Upgrade zur Verfügung. Corsor einfach auf die entsprechende Routine, Enter und fertig ist die Laube. Selbst Abhängigkeiten werden dabei überprüft und man muss ggf. nachlegen oder die Reihenfolge der Pakete ändern.
Sieht bei einem rpm so aus:
1754656332020.png


Hier mal ein dep:
1754656403374.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, ich glaube, es gibt nichts einfacheres als:

Code:
sudo dpkg -i *.deb

Weil ich oben gelesen habe, daß es noch Leute gibt, die Hoffnung haben, daß Astroberry als 64bit Version herauskommt:

Es gibt AstroArch, was schon seit je her 64bit ist, auf dem RPi4 und 5 läuft, und die NVME ohne zusätzliche Handgriffe unterstützt.
AstroArch kommt bald in einer neuen Version 2.0 heraus, die arbeiten gerade daran.

Weil ich nicht warten wollte, und ich mir das AstroArch beim Update zerhauen hatte, hab' ich mir selbst gerade eine Astro-Distri kompiliert, auf Basis von Raspbian Debian 11 Bullseye, mit der aktuellen Stable-Version von kstars (3.7.7)/indi/phd2. Gestern abend den Test gemacht: scheint alles auf anhieb zu funktionieren.

Wenn interesse besteht, kann ich das Kochrezept dazu hier reintun.

PS: ich hab' den Build auf dem RPi5/8GB+256G NVME gemacht, der Build hat für alles inklusive Download aller Sourcen noch nicht mal 2 Stunden gedauert (benötigt etwa 10G freien Platz). Das Ding hat echt Power, Stellarium rendert bei gefühlt 50Hz (im LXDE-Pi Desktop, nicht im KDE Plasma), und ich denke, man könnte es sogar wagen, auf dem kleinen Ding live zu stacken, habe mein Setup dafür aber schon remote.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
ich habe ein Standart Bookworm als Grundlage genommen, mittels Installationsscripte von GitHub läuft das ganze mittlerweile sehr sauber durch. Es werden alle relevanten Sachen installiert, welche für den Compiler Lauf nötig sind, Rest ist dann warten.
Selbst phd2 bekommt man so lauffähig aufs System. Der Abschnitt INDI dauert am längsten, selbst kstars ist mittlerweile zeitlich kürzer. 8GB als RAM sind hier aber Pflicht
 
Hallo!

Hier noch der Link zum Compliern von Indi, Kstars, phd2
 
Ja, die Skripte von Nouspiro sind wirklich das Beste, die hab' ich auch verwendet, laufen einwandfrei.

Mit Debian Bookworm fängt man sich halt den Migrations-Zirkus mit Wayland ein. Bis da wieder alles geht und unterstützt wird, kann noch das ein oder andere Major-Release in's Land gehen. X11 ist ausgereift, ich nehme auch sonst gerne eine ältere Distri - die soll nur die Programme servieren und sich ansonsten zurückhalten, dann bleibt noch etwas mehr Power für das übrig, was man eigentlich machen will. Erfahrungsgemäß sind neuere Distris eher langsamer als ältere, da kommt oft Zeug dazu, das ich nicht brauche oder haben will, und dann eher die Arbeit habe, den Krempel auszubauen oder abzustellen.
 
Hallo,

ich kämpfe seit einiger Zeit mit dem Thema, dass die Systemzeit nicht wirklich über GPS abgeglichen werden kann. NTP macht da einiges nicht so wie ich will.
gpsd ist am Laufen, kann auch per XGPS, INDI sauber abgefragt werden, nur ntp, spinnt. Die Vorgehensweise wie beim 4er Pi, klappt nicht so ganz.
Wenn die Zeitquelle GPSD sein soll, müsste vor SHM0 ein Stern sein.
1755082544932.png


Die Config sieht dazu so aus:
Bash:
root@AstroRaspi5V11:/etc/ntpsec# cat ./ntp.conf
# /etc/ntpsec/ntp.conf, configuration for ntpd; see ntp.conf(5) for help

driftfile /var/lib/ntpsec/ntp.drift
leapfile /usr/share/zoneinfo/leap-seconds.list

# To enable Network Time Security support as a server, obtain a certificate
# (e.g. with Let's Encrypt), configure the paths below, and uncomment:
# nts cert CERT_FILE
# nts key KEY_FILE
# nts enable

# You must create /var/log/ntpsec (owned by ntpsec:ntpsec) to enable logging.
#statsdir /var/log/ntpsec/
#statistics loopstats peerstats clockstats
#filegen loopstats file loopstats type day enable
#filegen peerstats file peerstats type day enable
#filegen clockstats file clockstats type day enable

# This should be maxclock 7, but the pool entries count towards maxclock.
tos maxclock 11

# Comment this out if you have a refclock and want it to be able to discipline
# the clock by itself (e.g. if the system is not connected to the network).
tos minclock 4 minsane 3

# Specify one or more NTP servers.

# Public NTP servers supporting Network Time Security:
# server time.cloudflare.com nts

# SHM 0
server 127.127.28.0
fudge 127.127.28.0 flag1 1 refid GPSa
# server 127.127.28.0 minpoll 4
# fudge 127.127.28.0 time1 0.183 refid NMEA
# SHM 1
server 127.127.28.1
fudge 127.127.28.1 flag1 1 refid GPSp
# server 127.127.28.1 minpoll 4 prefer
# fudge 127.127.28.1 refid PPS

# pps-gpio /dev/pps0
# server 127.127.22.0 minpoll 4 maxpoll 4
# fudge 127.127.22.0 refid PPS
# fudge 127.127.22.0 flag3 1  # enable kernel PLL/FLL clock
 
# gpsd clock
# server 127.127.28.0 minpoll 4 maxpoll 4 prefer
# fudge 127.127.28.0 refid GPS
# fudge 127.127.28.0 time1 +0.130

# pool.ntp.org maps to about 1000 low-stratum NTP servers.  Your server will
# pick a different set every time it starts up.  Please consider joining the
# pool: <https://www.pool.ntp.org/join.html>
pool 0.debian.pool.ntp.org iburst
pool 1.debian.pool.ntp.org iburst
pool 2.debian.pool.ntp.org iburst
pool 3.debian.pool.ntp.org iburst

# Access control configuration; see /usr/share/doc/ntpsec-doc/html/accopt.html
# for details.
#
# Note that "restrict" applies to both servers and clients, so a configuration
# that might be intended to block requests from certain clients could also end
# up blocking replies from your own upstream servers.

# By default, exchange time with everybody, but don't allow configuration.
restrict default kod nomodify nopeer noquery limited

# Local users may interrogate the ntp server more closely.
restrict 127.0.0.1
restrict ::1

Wer kann helfen?
 

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Guten Tag
Ich klinke mich hier einmal ein. Ich habe den Raspi Pi5 8GB mit KStars. Das System läuft auf X11, da der Fernzugriff besser funktioniert. Ich habe den Geekworm X1000 - Adapter installiert und betreibe daran eine 500GB Kingston SSD. Ich stelle häufig fest, dass der Remotezugriff nicht möglich ist. Wenn ich dann das ganze an einem Monitor aufstarte, habe ich einen weissen Bildschirm - es ist also nicht primär ein Zugriffsproblem, sondern ein Aufstartproblem. Mit der SD-Card habe ich das Phänomen im Normalfall nicht. Hat jemand ähnliche Erfahrungengemacht? Welcher Adapter ist empfehlenswert?
Danke fürs Feedback.

CS David
 
Hallo David,
ich hab gewisse Zweifel, dass es sich hierbei um ein Hardware-Problem handelt. Hast Du irgendwelche Indizien, z.B. aus journalctl, die darauf hindeuten? Ich habe eher den Verdacht, dass irgendwas in der Installation unterschiedlich ist.

Mit was machst Du den Remote-Zugriff? Ich benutze seid Langem RDP und nicht VNC. Das funktioniert meist wirklich gut.

Übrigens, es gibt einen SSD-Adapter, der in das Standard-Gehäuse passt. Gibt's schon Erfahrung damit? Ich hab ihn gleich bestellt...
VG Wolfgang
 
Wenn ich dann das ganze an einem Monitor aufstarte, habe ich einen weissen Bildschirm - es ist also nicht primär ein Zugriffsproblem, sondern ein Aufstartproblem. Mit der SD-Card habe ich das Phänomen im Normalfall nicht. Hat jemand ähnliche Erfahrungengemacht? Welcher Adapter ist empfehlenswert?
Hallo David,
Ist das System wirklich gestartet, oder hängt es irgendwo, wo auch immer.
Du solltest zuerst den Pi das allerneuste Image des Boot EEPROMS gönnen, dann muss die SSD als Verursacher ausgeschlossen werden. Hatte da meinen Spaß mit WD.
Samsung SSD laufen da wirklich absolut sauber.
Das EEPROM Image lässt sich mit raspi-config aufspielen
Weiterhin sind konfigurationskonflikte auch nicht auszuschließen...
 
Hallo David,
ich hab gewisse Zweifel, dass es sich hierbei um ein Hardware-Problem handelt. Hast Du irgendwelche Indizien, z.B. aus journalctl, die darauf hindeuten? Ich habe eher den Verdacht, dass irgendwas in der Installation unterschiedlich ist.

Mit was machst Du den Remote-Zugriff? Ich benutze seid Langem RDP und nicht VNC. Das funktioniert meist wirklich gut.

Übrigens, es gibt einen SSD-Adapter, der in das Standard-Gehäuse passt. Gibt's schon Erfahrung damit? Ich hab ihn gleich bestellt...
VG Wolfgang
Hallo Wolfgang
Das ist reine Beobachtung. Die beiden Medien sind gleich, da die SD-Card das Backup der SSD ist.
Interessanter Hinweis zum SSD-Adapter.

CS David
 
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