Welche Stromversorgung nutzt ihr im Feld?

Hallo,

ok, ja wenn ich das Kabel soweit kürze und nicht verpole, sollte es also gehen, oder?

MfG
 
Hallo Olaf,

wenn ich richtig verstehe, hast Du eine separate Autobatterie nur zum Zweck der Astroversorgung. Daran möchtest Du eine Buchse anklemmen (wie auf dem Foto) um einen Zigarettenanzünderstecker der zur Montierung gehört, anzuschließen. Das ist grundsätzlich möglich. Danke an Peter, der oben auf Kabellänge und Verpolung hinweist.

Wichtig ist eine Sicherung. Entweder im Kabel, der Buchse oder im Stecker. Im Billigprodukt auf dem Foto ist schon mal keine Sicherung drin. Die Sicherung ist - und das meine ich im wörtlichen Sinne - lebenswichtig. Kabelbrand kann Menschenleben gefährden.

Leider haben sich - auch bei Markenherstellern - die leidigen Zigarettenanzünderstecker durchgesetzt. Alternativen dazu findest du in älteren Posts dieses Thread. Falls Du die Möglichkeit hast, würde ich empfehlen, auf andere Stecker und eine professionellere Lösung statt der losen Batterie umzuschwenken.

Anschluß an die Batterie im Auto würde nicht nicht empfehlen. Dort kann wirklich Überspannung auftreten, z.B. falls der Motor läuft. Ausserdem besteht die Gefahr, dass Du nicht mehr starten kannst. l
CS und viele Grüße

Roland
 

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Hi, danke für die Antwort. Ich habe eine Autobatterie mit 100Ah über und die wollte ich dafür verwenden, nicht die vom Auto.
Ja, so ein kabel meine ich.
Was für ne Sicherung sollte denn da rein?

MfG
 
Ich denke 5 A ist ok. Das ist großzügig genug für die Montierung und wenn mal kurzfristig mehr fließt hält die träge Sicherung das aus.

Vielleicht findest Du eine Buchse mit eingebauter Sicherung, dann musst nicht schneiden und crimpen. Ansonsten einen fachkundigen Kumpel vor Ort einschalten.

Die 100 Ah Batterie wäre am besten unter dem Stativ aufgehoben, damit die Kabel kurz bleiben. Ist halt ein schweres Trumm.

CS

Roland
 

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Sicherungshalter mit Anschlußkontakten gibt es in jedem Baumarkt. Sicherungen je nach Bedarf von 3-10Amp möglich.
Die Sicherungen in den Zigarettenanzünderstecker sind mit Vorsicht zu genießen. Bevor da die Sicherungen nachgeben glühen die feinen Federchen innen aus und schmelzen das Gehäuse zusammen. Danach kann man die Dinger entsorgen.

Gruß Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicherungshalter mit Anschlußkontakten gibt es in jedem Baumarkt. Sicherungen je nach Bedarf von 1-20Amp möglich.
Einspruch: Es kommt auf die Dicke (Querschnitt) der Leitung an. Bei 20 A kann eine dünne Leitung bereits glühen und die Umgebung in Brand setzen und das interessiert die Sicherung überhaupt nicht. Deshalb empfehle ich Laien oder Bastlern grundsätzlich nicht über 5 A abzusichern.

Wie ich öfter schon andeutete, möchte ich nicht zu tief in die Elektrotechnik einsteigen. Das darf jeder selber. Ich beschränke mich deshalb hier auf anwendbare Tipps. Bitte auch meine anderen Einträge in diesem Verlauf dazu beachten!
 
Sicherungshalter mit Anschlußkontakten gibt es in jedem Baumarkt. Sicherungen je nach Bedarf von 1-20Amp möglich.
Einspruch: Es kommt auf die Dicke (Querschnitt) der Leitung an. Mit 20 A wird eine kurzgeschlossene, dünne Leitung bereits glühen und die Umgebung in Brand setzen und das interessiert die Sicherung überhaupt nicht. Deshalb empfehle ich Laien oder Bastlern grundsätzlich nicht über 5 A abzusichern.

Wie ich öfter schon andeutete, möchte ich nicht zu tief in die Elektrotechnik einsteigen. Das darf jeder selber. Ich beschränke mich deshalb hier auf anwendbare Tipps. Bitte auch meine anderen Einträge in diesem Verlauf dazu beachten!
 
Sorry Peter, jetzt hab ich wohl auf einen von Dir mittlerweile korrigierten und präzisierten Post geantwortet. Stimme Dir zu.
Mit den von mir vorgeschlagenen 5 A Sicherung ist ein Bastler auf einem guten Weg, denke ich.
 
Hallo Lars,
wieviel Ampere hat das Gerät eigentlich wirklich? In der Beschreibung stehen 144Ah, in der Bedienungsanleitung 36Ah. Mit 12,8V käme man dann auf die angegebenen 460W.
 
Ich verstehe echt nicht diesen Blödsinn mit der summierten Kapazität aller 4 Zellen, das ist doch eine Serienschaltung.
In solchen Fällen dann immer nach Wh gehen, Wh : 12,8V = Ah.
 
Moin!

ich verwende diese hier:


Ich betreibe damit meine IEQ45 PRO, RaspberryPI4, ASI294MC 12Volt kühlung, 2x Heizmanschetten 12V, einen ZWO EAF mit 12V

Lustigerweise habe ich dasselbe Model nur mit anderer Lakierung und Markenname auf der ATT in Essen gesehen. direkt 250 Euro xD

So ein Witz!

Lg Tom
Moin
Ich habe mir solch eine Powerstation gegönnt. In der Betriebsanleitung steht allerdings das diese nicht unter 0* C betrieben werden darf . Habt ihr damit Probleme bekommen? Hilft eventuell gutes einpacken mit bsp.weise Styropor o Ä.?
 
Bei Akkus jeglicher Art ist eine Isolierung gegen Kälte IMMER hilfreich.

Bei den meisten Anbietern sind die Leistungswerte auf 20°C gerechnet.
Schon nur bei 16°C hat man minimale Einbußen.
Und das setzt sich mit jedem Grad weniger fort.
Je kälter desto Leistungsärmer.
(bei vielen Akku/Batterie Arten)

Ein wenig wirkt die Leistungsabnahme dagegen, da diese ja auch Wärmeenergie erzeugt.

Aber der Punkt wo sich das Verhältnis ausgleicht ist schnell unterschritten.

Von daher, JA, mit Styropor in einer Box wirkt man dem entgegen.

Je dicker desto besser.

Zusätzliche Hilfsmittel wie Moorkissen, Knick handwärmer, eine kleine zusätzliche Powerbank die ein Handschuhwärmer speist oder ähnliches,
Wird dir die PB auch danken.

Je nach Temperatur.

Gruß Markus
 
Ich empfehle dringend, beim Kauf neben der elektrischen auch auf die Temperaturtauglichkeit zu achten und solche Spannungsversorgungen zu kaufen, die für Minusgrade spezifiziert sind. Bei der Montierung achtet man beim Kauf ja auch drauf, dass sie unter Null Grad ihren Dienst tut. Jetzt am Akku zu sparen macht keinen Sinn. Für Angler oder Warmtemperaturastronomen ist der besprochene Akku bestens geeignet. Siehe auch meine ausführlichen früheren Posts dazu.

Wer schon in die Flickwerkfalle getappt ist, sollte wenigstens darauf achten: Den unterkühlten Akku niemals mit hohen Strömen aufladen, sondern immer warten, bis er Zimmertemperatur hat. Beim Entladen ist bei Minustemperaturen in jedem Fall mit Kapazitätseinbuße, Spannungseinbrüchen bei Stromspitzen und verkürzter Lebenszeit zu rechnen.
 
Ich hatte am Anfang meies wiedereinstiegs die selbe Frage und wusste leider nicht wie ich lösen sollte, da Optik und Montierung sehr ordentlich zu Buche geschlagen hatten und das Budget durch war.
Auf Ebay KA hab ich eine LiFePo4 Batterie gefunden die praktisch neu war und mit 80AH / 1000Wh den Bedarf perfekt deckelte. Waren mit Ladegerät zwar immernopch 400 Euro, aber Preis Leistung passt.
Im Baumarkt eine Stapelkiste gekauft, mit Holz das Anschlusspanel gebastelt und Über Amazon ein Leistungszähler und Buchsen, ect gekauft.
Unterm Schnitt hat mich meine Stromversorgung gute 500 Euro gekostet.
Einen 230V Wechselrichter mit 250W, oder so, hab ich vom Nachbarn geschenkt bekommen.

Damit konnte ich 8 Stunden Beobachtung bei -8°C durchführen, mit 2 Heizmanschetten, Astrokamera und MOntierung und den Wechselrichter um den Laptop Akku am Leben zu erhalten.
Das waren nachher etwas um die 500Wh, wobei die Ladespannung durch die Außentemperatur recht tief war. Etwa bei 12.7V konnte ICH nicht mehr....

Vergleichbare Dauer bei +5°C waren dann um die 13.0V

Ich Empfehle wirklich die berechnete Leistung mal 2 zu nehmen und sich dann den passenden Akku zu holen. Dabei auf jeden Fall auf die Akkuchemie achten: Entweder hält der Akku halt weniger Kälte aus, weniger Zyklen.... oder ist Veraltetete Technik und [zensiert] schwer..... (Blei...)
Ich hab zwar förmlich gekotzt als ich in den saueren Apfel gebissen hab um den Akku zu kaufen, aber allein der Laptop-strombedarf hat es bestätigt die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Haben ist besser als Brauchen - und nichts nevt mehr als bei 90% des Projekts ohne Kalibrierungsbilder abbauen zu müssen weil die Batterie leer ist oder schlimmer sich tiefentläd und kaputt gegangen ist.....
Wie bei allem anderen auch - einmal richtig, und dann ruhe, oder wer billig kauft...kauft zweimal.

Ob man dann bastelt oder Fertig kauft ist dann natürlich jedem selber überlassen.

Gruß

Kai
 
Moin
Ich habe mir solch eine Powerstation gegönnt. In der Betriebsanleitung steht allerdings das diese nicht unter 0* C betrieben werden darf . Habt ihr damit Probleme bekommen? Hilft eventuell gutes einpacken mit bsp.weise Styropor o Ä.?
Hallo Knutonian,

ich habe ebenfalls den Fox Halo Powertank seit gut 1,5 Jahren. Leichte Minustemperaturen sind für den Fox kein Problem, jedoch hatten wir im Dezember 3 Nächte, in denen es um die -12 °C kalt war. In der ersten Nacht hatte sich der Akku selbst abgeschaltet. In den Folgenächten habe ich den Fox in eine Styroporbox gelegt und das Problem trat nicht mehr auf. Beim Fox ist also ein thermische Isolierung angeraten, wenn sehr tiefe Temperaturen zu erwarten sind.

CS Jonas
 
Für Kaufinteressenten ist hier eine Abhandlung zur Entscheidungshilfe VOR DEM KAUF zu lesen. Technisches Fachwissen ist dazu nicht erforderlich.

Wer das einmal bis ganz unten durchliest, findet Antworten auf fast alle Probleme, die hier regelmäßig beschrieben sind.
 
Hallo Roland,
also mit Verlaub, gehaltvoll ist deine „Abhandlung zur Entscheidungshilfe“ ja nicht gerade. Außer Erklärungen, was du alles nicht erklären willst, eine Empfehlung für einen Akku, der für die meisten wohl weder preislich noch vom Gewicht her infrage kommt. Da hätte ich mir mal eine konkrete Erklärung gewünscht, warum du die günstigen Akkus alle für untauglich hältst. Ganz nebenbei: Ich nutze seit Jahren einen (Blei-) Akku, der sogar noch weniger als 150€ gekostet hat und mir ist auch bei Minusgraden noch nie etwas abgestürzt. Vielleicht machst du ja etwas bei der Bedienung falsch? Ich würde auch immer dazu tendieren, einen großen Akku für alle Geräte mitzunehmen, statt pro Gerät einen kleinen. Ich kenne auch niemanden, der mit 2, 3 oder noch mehr Akkus ins Feld zieht (den internen Laptopakku mal ausgenommen.) Auch unsere Vereinssternwarte wird über einen großen Akku betrieben. Und zwar ohne Probleme.
Also „hilfreich“ geht echt anders!
Allen ein schönes Wochenende!
Oliver
 
Hallo Oliver,

danke für die Kritik an meinem Post.

Dein Blei Akku ist eine tolle und zeitlose Lösung. Gratuliere. Kein Schnickschnack und läuft auch im Kalten.
USB Anschluss oder andere Spannungen müssten bei Bedarf mit Zusatzgeräten erzeugt werden.

Die Trennung von mobilen Stromquellen wird unter anderem ausdrücklich empfohlen von Astrophysics und FLI Kameras. Alternative ist unter anderem die beschriebene Profiversorgung, die wohl eher Käufer hochpreisiger Montierungen ins Budget passen. Weiter unten hatte ich Lösungen für kleinen Geldbeutel beschrieben, das hast Du eventuell übersehen.

Im aktuellen Thread, findet man häufig die selben Fragen und Probleme. Auch bezüglich der (Un-) Tauglichkeit von Billiggeräten. Als Beispiel seien die letzten Posts von akuten Problemen bei Niedrigtemperatur genannt. Kälte-Langzeitfolgen für den Akku sind hierbei noch gar nicht erfasst.

Ob alle Billigpowerbanks schlecht sind, weiß ich nicht. Ein stellvertrendes Beispiel für eine übertrieben beworbene JustNow 460Wh findest Du hier. Mir fällt auf, dass viele Sternfreunde mit vergleichbaren Geräten langfristig nicht zufrieden sind und diese vor Ablauf der versprochenen Lebensdauer austauschen. Das muss Gründe haben.

Elektrotechnisches/ chemisches Hintergrundwissen liefert meiner Meinung nach für Laien keine Hilfe, sondern eher Verwirrung. Wer elektrotechnisches Fachwissen hat oder will, würde selber rauskriegen wie es geht und hier keine Verbraucherfragen posten. Dem versuchte ich mit Anwendertipps gerecht zu werden.

Grüße

Roland
 
Klar, je kälter, desto hochohmiger sind die Akkus. Die Spannung unter Last bricht stärker ein.
Also bei richtig kalten Temperaturen und ausreichend Kapazität kommt man durchaus auf den Gedanken, nicht nur das Teleskop zu beheizen.
 
Hallo Roland,
Danke für deine Antwort. Wie wird denn von den genannten Firmen die Trennung von mobilen Stromquellen begründet? Mir ist lediglich mal aufgefallen, dass der Versuch, zwei DSLR parallel auszulösen, dann scheiterte, wenn beide Kameras ihren Strom aus ein und demselben Zigarettenanzünderverteiler beziehen. Dann muss die Stromversorgung getrennt werden. Das betrifft 2 meiner 3 Verteiler, beim 3. funktioniert es auch ohne. Keine Ahnung, woran das liegt.
Viele Grüße
Oliver
 
Moin,

das kann an Erdproblemen liegen - leider sind die wenigsten Systeme der Unterhaltungselektronik ordentlich dahingehend verschaltet, dass die Potenzialsteuerung passt.
Ich habe mir daher für das Auslösen mehrerer Kameras ein Board auf Lochraster gebastelt mit Optokopplern, die die Steuerkabel galvanisch trennen, somit es auch keine Probleme gibt.

CS
Jörg
 
Moin
Ich nutze ein günstiges 84 Wh-Pack aus dem Aldi:
IMG_1579.jpg

Vorteil: Da ist ein guter alter Bleigel-Akku verbaut. 3x 12V + 2x USB, das reicht mir. Zusätzlich Weiß- und Rotlicht und ein Kompressor (für alle Fälle :cool:)

Beste Grüße,
Micha
 
Hallo Oliver,

jetzt landen wir in den Tiefen der elektrotechnischen Grundlagen. Das sollte dann besser in ein Forum der E-Technik verschoben werden. Aber bei Interesse: Stichpunkte sind Elektrochemie und Temperaturverhalten des verwendeten Akkus. Vor allem aber Spannungsabfälle bei Stromspitzen in Niederspannungsversorgungen an Kontakten, Steckern, Leitungen, Verteilern und am inneren Widerstand der Spannungsquelle. Alles rund ums Ohm´ sche Gesetz. Letzteres dürfte Dein Kameraphänomen erklären.

Jörg schneidet richtig ein unbeachtetes und dadurch völlig unterschätztes Thema an. Stichwort gemeinsame Masse. Oder auch schlechte Masse, wobei sich der ganze Strom dann den Weg über billige USB Hubs und deren noch billigere USB Kabel bis durch Kamera und Laptop bahnen kann. Plötzlich ist der Laptop oder die Kamera hinüber, man denkt an schlechte Ware. In Wirklichkeit waren es fehlende Schutzdioden im verbauten USB Anschluss des Billig-Akkus oder der billigen China-Hub. So wird billig teuer.

Wir geben für schwere Montierung, Apo-Teleskop, Okulare, Astrokamera bester Qualität viele hundert Euro aus und sparen dann am Fundament. Die elektrischen Geräte verlangen speiseseitig nach der selben Qualität. Wenn die Montierung bis minus 15 Grad spezifiziert ist, muss der Akku das auch sein. Styropor wäre nicht so meins. Ich kaufe auch keine Billigmontierung und betreibe sie im Winter im Styroporkittel, damit sie die nicht stehen bleibt, sondern eine geeignete.

Viele Grüße

Roland
 
Nabend,

eine kurze Rückmeldung von mir zu der JustNow PowerStation.
Ich konnte mein mobiles Equipment (Dell-Notebook inkl. 60W Netzteil, DSLR, StarAdventurer GTI) mit der PowerStation 2 Nächte jeweils von 20 Uhr bis 4 Uhr morgens und von 22 Uhr bis 4 Uhr morgens betreiben. In der ersten Nacht habe ich so ca 20% von dem Akku verbraucht (Der Batteriestand wird über 5 LEDs angezeigt. Jeweils eine davon steht für 20%… über die Genauigkeit der Anzeige lässt sich streiten) nach der zweiten Nacht hatte die PowerStation nur noch 20% übrig. Ich gehe davon aus, dass in der ersten Nacht der Akku aufgrund des raustragens noch nicht so kalt war wie in der zweiten Nacht und er in der zweiten aufgrund der kalten Batterie einfach mehr Saft verloren hat. Anbei noch mal die Specs abfotografiert aus der Anleitung.
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Meine Heizmanschette hatte ich übrigens an einer 20000maH (Nettokapazität) Powerbank angeschlossen und nicht an der JustNow. Einfach weil das Kabel zu kurz war und über ein USB Verlängerungskabel die Heizmanschette nicht warm genug wird.
 
Hallo Roland,
Styropor ist nur ein Placebo, die Kiste kühlt sowieso aus, und gerade am Ende braucht man eigentlich einen warmen Akku.
Einen Akku heizen, ist IMHO verschwendete Energie, hier ist die richtige Typwahl entscheidend, im Zweifel immer LiFePo4 mit BMS
Beim Beheizen von Teleskopen spricht keiner von Energieverschwendung, ist für mich bei Akkus um und unter -10°C ebenfalls nicht. Die bis zu 20W bei ausreichender Kapazität sind locker zu verschmerzen. Fertige LiFePO4 Akkus mit BMS kosten zum Glück kein Vermögen mehr. Heizmanschette um den Akku und in eine Isoliertasche gesteckt, schon ist dem Ding deutlich wohler :)
Habe gerade 3 von meinen LiFePO4 Akkus (50-100Ah) angeschaut, bei allen ist die Nutzung bis -10°C angegeben. Laden ab 0°C.
Ein Li-Ion wäre für die Kälte wohl etwas besser geeignet, bei meinem Rebelcell 12V100 steht bis -20°C und aufladen ebenfalls ab 0°C.
Allerdings hat Li-Ion für 12V-Geräte ungünstige Zellenspannung. Hier müssen wir mit 3,6-3,7V je Zelle unter Last rechnen (bis 4,2V voll geladen), bei LiFePO4 werden meist 3,2V angegeben.
 
Beim Beheizen von Teleskopen spricht keiner von Energieverschwendung,
Hallo!
Das ist ja auch ein extrem hinderlicher Nebeneffekt des Wetters, ohne Gegenmaßnahmen kein Beobachten oder Fotografieren möglich.
Fertige LiFePO4 Akkus mit BMS kosten zum Glück kein Vermögen mehr. Heizmanschette um den Akku und in eine Isoliertasche gesteckt, schon ist dem Ding deutlich wohler
Das ist dem Komfort zuzurechnen, Akku ausreichend bemessen inkl. Kältezuschlag, Heizung kann entfallen. Habe mit meinen Selbstbau auch schon bis -16°C ausgeharrt, Fazit nach ~6h, alles ausreichend Dimensioniert, der LiPo vom Laptop hat bei -7°C den Geist aufgegeben, obwohl noch ~30% noch Energie vorhanden. Nach Aufwärmen in der warmen Bude kam er auch wieder.
Hier in unseren Breiten bei der aktuellen Temperaturentwicklung auch Nachts ist eine Akkuheizung m.E. nicht wirklich notwendig, ist zusätzliches Equipment, kann auch zusätzlich ausfallen. Hier Tendiere ich eher zu den passiven Möglichkeiten. (Ausreichend Kapazität, modereate Stromentnahme, konsequenter Verzicht auf den mobilen 230V~ Zweig)
 
Ich habe mir nach langem abwägen eine Akkubox selber gebaut, 50Ah LiFePo4 drinnen, könnte vermutlich zwei Montierungen daran die ganze Nacht betreiben, wenn ich die hätte. :D
Vorher wars immer mit 220V Haushaltsstrom, selbst im Camp, was bei Luftfeuchtigkeit kritisch ist.
War echt nicht schwer, hab ein bisschen rumrecherchiert, Kabel sleeven, Crimpen, etc, alles eh schon gemacht weil ich früher im Bereich PC Zusammenbau gearbeitet habe. Jede Buchse ist seperat abgesichert.
Im Prinzip relativ einfach - das schwerste war es, eine passende, stabile Box zu finden mit möglichst wenig Spiel!
Dann habe ich 5 Löcher in den Deckel gebohrt, alle Kabel gesleevt, gecrimpt, mit den richtigen Konnektoren (alles aus dem Automobilbereich) versehen, zusammengesteckt, aufgeräumt, fertig. Das Voltmeter leuchtet sogar rot :D

Kanns nur empfehlen, war ein spaßiges Selbstbauprojekt, hochwertige Batterie, alles in allem hat mich das ca 350€ gekostet wenn ich mich richtig erinnere, dafür hat man vor 1.5 Jahren halt auch keine 50Ah Lifepo4 bekommen…
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